Typisches Mittelmeerklima, besonders ausgeprägt in den westlichen Küstenniederungen: feucht-milde Winter und trockene warme Sommer. Im gebirgigen Landesinneren Klima kontinentaler Prägung: im Sommer warm, im Winter teilweise sehr kalt. Hauptniederschläge im Winter, in höheren Lagen Schnee. Beste Reisezeit ist Mai/Juni oder Mitte September bis Mitte Oktober.
Eine schnelle Personenfähre verbindet Durrës und Vlora.
Das Streckennetz der albanischen Eisenbahn – einspurig, Dieselbetrieb, in schlechtem Zustand und meist überfüllt – verbindet Tirana und Shkodra, Vlora, Fier, Ballsh und Pogradec.
Von rund 18.000 km gelten rund 7450 km als Hauptstraßen. Ein Großteil ist asphaltiert, befindet sich jedoch in schlechtem Zustand. Fahrzeuge mit Allradantrieb werden vor allem für Nebenstraßen empfohlen. Autobahnen sind in Planung, zunehmend werden auch bereits vorhandene Straßen erweitert. Fußgänger, Tiere, Radfahrer, Ochsenkarren, Pferdefuhrwerke und Landfahrzeuge benutzen die Fahrbahn gleichermaßen. Besucher sollten äußerst vorsichtig fahren. Es gibt keine Pannenhilfe. Die Benzinqualität ist problematisch.
Bus: Immer noch das wichtigste Verkehrsmittel in Albanien. Von Tirana aus werden die Hauptrouten (Durrës, Shkodra, Peshkopia, Korça, Gjirokastra, Saranda) von privaten Busfirmen täglich bzw. mehrmals täglich befahren.
Taxis findet man vor internationalen Hotels oder in Tirana am zentralen Taxistand auf dem Sheshi (»Platz«) Avni Rustemi.
Mietwagen sowie repräsentative Fahrzeuge sind in Tirana bei Verleihfirmen, auch international bekannten, zu bekommen. Ein Privatchauffeur mit Wagen ist die bequemste und zuverlässigste Alternative, die bei guten Veranstaltern bereits vor der Albanienreise zu buchen ist.
Verkehrsbestimmungen: Strenge Geschwindigkeitsbegrenzungen, je nach Fahrzeugtyp und Straßenart sowie innerhalb von Ortschaften. Tankstellen sind nicht überall im Landesinneren zu finden. Es wird darauf hingewiesen, dass Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen oft von der Polizei angehalten werden. Nachtfahrten und Fahrten auf wenig befahrenen Strecken sollten vermieden werden. Rechtsverkehr.
Unterlagen: Internationaler oder nationaler Führerschein und Internationale Grüne Versicherungskarte erforderlich.
In den größeren Städten gibt es Busnetze, die billig, jedoch meist überfüllt sind.
von Tirana zu anderen albanischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Bus/Pkw | |
| Durrës | 1.00 |
| Elbasan | 1.00 |
| Shkodra | 2.30 |
| Berat | 3.00 |
| Vlora | 3.00 |
| Korça | 4.00 |
Die nationale Fluggesellschaft Albanian Airlines (LV) (Internet: http://www.albanianair.com/) fliegt viele europäische Städte an. Wöchentliche Flüge nach Tirana gibt es von Deutschland mit Lufthansa (LH) in Kooperation mit anderen Airlines, auch mit Austrian Airlines (AU), Alitalia (AZ) und Malev (MA).
Flughafengebühren: 10 US$.
Tirana-Rinas (TIA) (Internet: http://www.tirana-airport.com.al/) liegt 25 km außerhalb der Stadt. Duty-free-Shop, Autovermietung, Bank, Imbiss. Rinas Express-Busse fahrenvon 06.00-18.00 Uhr alle 60 Min. in die Stadt. Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung.
Die wichtigsten Häfen sind Durrës, Vlora und Shen Gjini.
Von Durrës gibt es Fährverbindungen nach Italien (Bari 9 Std., Brindisi und Triest 23 Std. und Ancona 16 Std.) (Internet: http://www.cemar.it/dest/traghetti_albania.htm). Es gibt auch eine Katamaran-Verbindung zwischen Durrës und Bari (Fahrzeit: 4 Std.) (Internet: www.venezialines.com). Weitere Fährverbindungen bestehen zwischen Vlora und Brindisi (Fahrzeit: 6-8 Std.) (Internet: www.agoudimos-lines.com und www.skenderbeglines.com).
Saranda bietet Überfahrten mit dem Luftkissenboot (Fahrzeit: 30 Min.) sowie mit der Fähre (Fahrzeit: 90 Min.) nach Corfu an. In Corfu gibt es Ticketbüros der Fährschifflinien Finikas und Albkorfuz.
Es gibt momentan keine internationalen Bahnverbindungen.
Auf dem Landweg ist Albanien über Mazedonien (Ohrid, Quafe Thane, Pogradec) und Griechenland (Prespa-See, Kapshticë, Korçë und Ioannina, Kakavijë, Gjirokastër) zu erreichen. Aufgrund der politisch angespannten Lage sollten die Straßenverbindungen zwischen Albanien und dem Kosovo gemieden werden.
Bus: Es gibt Busverbindungen von Tirana nach Istanbul, Sofia und Athen.
Pkw: Die Einreise mit dem eigenen Pkw ist nicht unbedingt zu empfehlen. Zwar gibt es in Tirana bewachte Parkplätze (Parkgebühr wird erhoben), aber das Einbruch- bzw. Diebstahlrisiko ist auch tagsüber groß. Bei Einreise mit eigenem Wagen ist eine Vollkaskoversicherung unbedingt zu empfehlen. Die Benzinqualität kann gelegentlich problematisch sein. Bleifreier Kraftstoff ist mittlerweile auch im Landesinneren erhältlich, sollte jedoch vorsichtshalber in größeren Städten getankt werden.
Internationale Direktdurchwahl nur in einigen größeren Städten: Tirana (042), Durrës (052), Elbasan (0545), Gjirokastra (0726), Kavaja (0574), Korça (0824), Shkodra (0224).
GSM 900 Mobilfunknetz. Die Hauptanbieter sind Albanian Mobile Communications (Internet: www.amc.al) und Vodafone Albania (Internet: www.vodafone.al). Der Empfangs-/Sendebereich deckt über 90 % des Landes ab. Roaming-Verträge bestehen.
Telegramm- und Faxdienste werden in Postämtern und größeren Hotels angeboten.
Zu den Hauptanbietern zählen Albania Online (Internet: www.albaniaonline.net) und Adanet (Internet: www.albnet.net). Internetcafés gibt es in den meisten größeren Städten.
Die Zustellungszeiten sind viel kürzer geworden. Es wird empfohlen, alle Sendungen per Einschreiben aufzugeben. Hauptpostämter gibt es in Tirana, Durrës und in anderen großen Städten. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.00-17.00 Uhr und Sa 08.00-13.00 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Durrës ist die zweitgrößte Stadt Albaniens, ein bedeutendes
Industriezentrum und der Haupthafen Albaniens. Die alten Griechen
nannten ihn Epidamnos (627 v. Chr.), im Römischen Reich hieß er Dyrrachium. Vom Venezianischen Turm
am Hafen führt die mittelalterliche Stadtmauer zum Amphitheater aus dem
2. Jahrhundert v. Chr. In diesem Theater befindet sich eine
frühchristliche Grabkapelle mit einem seltenen Wandmosaik. Die Sammlung
des Archäologischen Museums ist sehenswert. Zwischen dem 1. und
3. Jahrhundert war Durrës ein bedeutender Hafen und Handelsplatz an der
berühmten Heer- und späteren Handelsstraße Via Egnatia zwischen
Rom und Byzanz. Erdbeben haben große Teile des alten Durrës mehrfach im
Meer versinken lassen oder verschüttet, die Stadt wurde jedoch immer
wieder neu aufgebaut. Heute ist das nahe gelegene Strandbad Durrës Plazh ein Hauptanziehungspunkt.
Apollonia erreicht man über die 12 km entfernt gelegene Stadt Fieri.
Es wurde von den alten Griechen gegründet und nach dem Gott Apollo
(zwei Kultsäulen sind erhalten) benannt. Apollonia hat einen
Handelshafen an der Mündung der Vjosa. Die Römer benutzten die Stadt
als Ausgangspunkt der Via Egnatia. Während dieser Zeit wurde
die Stadt groß und wohlhabend. Das römische Stadtzentrum ist
ausgegraben, Teile der Stadtmauer, das Amphitheater und Straßenanlagen
sind zu sehen. Im ehemals orthodoxen Kloster aus dem 13. Jahrhundert
befindet sich ein sehenswertes Museum. Auf dem Weg nach Durrës liegt
das Kloster Ardenica.
Schon in der Antike war Vlora
eine bekannte Hafenstadt mit bedeutender Bitumen- und Salzgewinnung.
Heute ist Vlora zweitwichtigste Hafenstadt des Landes und hat
zusätzlich Öl- und Wasserquellen im Hinterland. Der Ausflugsort Kusbaba bietet die beste Aussicht auf die Stadt. Von hier aus kann man ebenfalls die Muradiye-Moschee (1538-42 vom Baumeister Mimar Sinan erbaut), das Unabhängigkeitsdenkmal
und den Hafen bis zu den Salinen an der Lagune von Narta sehen. Das
Haus, von dessen Balkon 1912 die Unabhängigkeit Albaniens proklamiert
wurde, ist als Museum diesem Ereignis gewidmet.
Um die Insel Sazan
in der Bucht von Vlora gab es wegen ihrer militärstrategischen
Bedeutung häufig Auseinandersetzungen. Erholung bieten Strand und Meer
sowie beim Llogara-Pass der Naturpark mit einigen
Ferienhäusern. Ausgesprochen reizvoll ist die Küstenstraße nach Saranda
im Süden, die durch die »Albanische Riviera« mit den kleinen Orten
Dhërmi, Himara und Borsh und durch die Zitrusplantagen von Lukova führt.
Der früher ruhige Erholungsort Saranda am Ionischen Meer ist heute Anlaufstelle für Tagestouristen vom gegenüber liegenden Korfu (Griechenland).
Von Saranda aus erreicht man die alte Stadt Butrint,
Siedlungsort seit dem 1. Jahrtausend v. Chr., dann im 1. Jahrhundert v.
Chr. als Buthroton griechische und kurz vor der Zeitwende römische
Kolonie. Zu den weiträumigen Ausgrabungen aus der Antike gehören
Theater, Dionysos-Altar, Asklepius-Tempel, Nymphäum, römische Häuser
und Badeanlagen, frühchristliche Basiliken und ein frühchristliches
Baptisterium mit einem der schönsten je freigelegten Mosaike. In
Butrint finden sich Stadtmauern aus allen Epochen, besonders
beeindruckend sind das Löwentor, die Venezianische Festung auf der ehemaligen Akropolis mit schönem Ausblick auf den Vivar-Kanal, der den Butrint-See mit dem Ionischen Meer verbindet, sowie die Festungsbauten von Ali Pascha Tepelena. Der nahe gelegene Urlaubsort Ksamil bietet einen schönen Blick auf den Butrint-See und die Zitrus- und Olivenhaine in der Umgebung.
Berat trägt den Beinamen »Stadt der tausend Fenster«. Die
malerische Altstadt türkischen Ursprungs erstreckt sich an den
Gebirgshängen entlang des Flusses Osum und ist durch eine siebenbögige
Brücke mit Teilen der Stadt verbunden. Die Burg ist ein eigenes,
sehenswertes Stadtviertel mit vielen Sakralbauten. Das Onufri-Museum bewahrt in einer orthodoxen Kirche gut restaurierte Ikonen auf.
Ganz im Süden liegt Gjirokastra.
Die historische Altstadt byzantinischen Ursprungs (um 1200) steht unter
Denkmalschutz. Die engen Gassen wurden stilgerecht restauriert. Die
mächtige Festung aus dem 13. Jahrhundert, die 1811 von Ali
Pascha Tepelena erweitert wurde, bietet eine schöne Aussicht. Das hier
untergebrachte Militär-Museum wurde 1997 geplündert, der Großteil der Ausstellungsstücke kann jedoch nach wie vor besichtigt werden.
Die Gegend um Gjirokastra ist bekannt für ihre zahlreichen Mineralquellen, darunter Ujë i Ftohtë (»kaltes Wasser«) bei Tepelena am Fluss Drino und Gryka e Këlcyrës an der Vjosa, Richtung Përmet. In Richtung Kakavia (Grenzübergang nach Griechenland) liegt Glina mit der bekannten Mineralquelle.
Das 1510 erstmals schriftlich erwähnte Korça war
Regierungssitz unter den Türken. Erst Ende des 18. Jahrhunderts, nach
dem Untergang der benachbarten, hoch in den Bergen gelegenen
bedeutenden Aromunengründung Voskopoja, konnte Korça seine
günstige Lage am Kreuzungspunkt zahlreicher Karawanenstraßen nutzen.
Seit dem 19. Jahrhundert ist die Stadt wirtschaftliches und kulturelles
Zentrum im Osten des Landes mit internationalen Handelsbeziehungen.
Sehenswert ist die Mirahor-Moschee (1466), älteste Einkuppelmoschee des Landes; weiterhin das Museum für die Kunst des Mittelalters und das denkmalgeschützte, aber verfallende Basarviertel mit den vielen Hans, den ehemaligen orientalischen Herbergen.
Der bezaubernde Urlaubsort Pogradec nahe der mazedonischen Grenze liegt am tiefen – und deshalb kühlen – Ohrid-See mit seinen reichen Fischgründen (Forellen und Karpfen). Rund 5 km weiter östlich befindet sich der Touristenort Drilon.
Ein Besuch empfiehlt sich vor allem im Mai oder Juni, wenn die Blumen
in den ausgedehnten Parkanlagen in voller Blüte stehen. Durch die
Öffnung des Grenzübergangs Tushemisht ist ein Abstecher zur
Klosteranlage Sveti Naum jenseits der Grenze möglich (gegründet um 1000 von St. Naum, einem Schüler Kyrills und Methods).
Kruja,
der »Balkon der Adria« (600 m ü. d. M.), thront hoch auf einem
Bergmassiv nördlich von Tirana. Die mittelalterliche Stadt war einst
der Stammsitz des Nationalhelden Skanderbeg, der sie erfolgreich gegen
die eindringenden osmanischen Heere bis zu seinem Tod (Grab in Lezha) verteidigte. Der Aufstieg zur restaurierten Burg, in der heute das Skanderbeg Museum
untergebracht ist, erfolgt durch die rekonstruierte Basarstraße. Im
Burggelände steht außer dem Museum ein wieder aufgebautes Stadthaus,
das eine Kaffeestube beherbergt. Zu besichtigen gibt es außerdem den Glockenturm, Ausgrabungen und ein intaktes Stadtviertel mit Kirche und altem Friedhof.
Shkodra, eine der ältesten Städte des Landes, wenn nicht Europas, liegt am Scutari-See, der Albanien von Montenegro trennt. Überragt wird die Stadt von der Burg Rozafa.
Ihre Gründungslegende, aber auch die steinernen Zeugen und Dokumente
aus illyrischer Zeit mit ihren Königen und späteren
Feudalgeschlechtern, den Besatzungen und Freiheitsbewegungen, bieten
albanische Geschichte zuhauf. Mehr als das Museum und das Café lohnt
das großartige Panorama mit Ausblick auf den See und die Bleimoschee
den Aufstieg. Einem der bedeutendsten Dichter Albaniens, Migjeni, ist
ein Museum gewidmet und ein anderes erinnert an die drei Generationen
der Familie Marubi, die die Fotografie einführte (1858/59). Die 108 m
lange Mes-Brücke über den Kir und die Drin-Stauseen von Vau i Dejes und Koman sind beliebte Ausflugsziele in der Umgebung.
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1614 von Sulejman Bargjini gegründet, wurde Tirana erst 1920 Hauptstadt von Albanien. Moschee, Hamam (türkisches Bad) und Backstube bildeten die Keimzelle der alten Stadt. Die heutigen Wahrzeichen, die Ethem-Bey-Moschee und der 35m hohe Uhrturm, entstanden erst 200 Jahre später im frühen 19. Jahrhundert. Das alte Basarviertel musste 1961 dem Kulturpalast weichen,
in dem die Oper, das Ballett und die Nationalbibliothek untergebracht
sind. Die Anlage des Stadtzentrums stammt aus italienischer Zeit, wie
auch die Regierungsgebäude am Skanderbeg-Platz bis zur Universität; Ausnahmen sind die Kunsthalle, die Kongresshalle
und die »Pyramide«, die als Museum für Enver Hoxha errichtet und zum
Internationalen Kulturzentrum umfunktioniert wurde. Heute ist Tirana
nicht nur bevölkerungsreichste Stadt, sondern politisches,
wirtschaftliches, kulturelles und geistiges Zentrum – sowie Standort
der bedeutendsten nationalen Museen für Archäologie, Geschichte und
Bildende Künste. Den besten Überblick hat man vom Heldenfriedhof mit dem Denkmal »Mutter Albanien«.
Ausflugsziele: Peza, Dajti und die Burg Petrela.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 12,96 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 6000 US$ (2008)
Außenhandel
Importe: ca. 4,898 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 1,345 Mrd. US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 6,1 % (2008)
Arbeitslosenrate: 12,5 % (offizielle Zahl) (2008), Schätzung ca. 30 % (2008)
Inflationsrate: ca. 3,4 % (2008)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 20,5 % (2008)
Industrie: ca. 19,8 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 59,7 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Das Land ist reich an Bodenschätzen. Die ergiebigen Lagerstätten von Chrom (Albanien zählt zu den weltgrößten Chromproduzenten), Kupfer, Nickel und Eisenerz sind nur unvollkommen erschlossen. Gefördert werden daneben Erdöl und Bitumen, Braunkohle, Bauxit, Gips und Salze. Über 50% der Beschäftigten sind in der Landwirtschaft tätig. Große Hoffnungen werden auf die beginnende Tourismuswirtschaft gesetzt. Im Dienstleistungssektor entwickeln sich Bauwirtschaft, Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel derzeit rasant.
Wichtige Handelsbeziehungen: Italien, Kanada, Griechenland, Türkei, Deutschland
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 25 % (2004)
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen sowie OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank, WTO (Welthandelsorganisation), EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), NATO-"Partnerschaft für den Frieden", EAPC (Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat), Schwarzmeer-Kooperationsrat. Die Mitgliedschaft (seit November 1992) in der Islamischen Konferenz (OIC) wird nicht aktiv wahrgenommen. Seit 10.07.95 Mitglied des Europarats. Im August 2007 ist das CEFTA-Abkommen in Kraft getreten, das die bilateralen Freihandelsabkommen unter den Partnern in der Region in eine regionale Freihandelszone überführt hat.
Repräsentatives Auftreten und äußerliche Indikatoren (von der gewählten Unterkunft bis zum Marken-Image) werden beachtet. Visitenkarten sind üblich. Rechtzeitige Terminvereinbarung ist empfehlenswert. Bei ausländischen Besuchern ist man auf Pünktlichkeit eingestellt. Kopfnicken kann 'Nein' und Kopfschütteln kann 'Ja' bedeuten.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr (Behörden und Banken bis 12.00 Uhr). Bei Handel und Gewerbe werden lange Mittagspausen gehalten.
Dhoma e Tregtisë (Dachverband der albanischen Industrie- und Handelskammern)
Rruga Kavajes 6, AL-Tirana
Tel: (042) 302 84.
Internet: www.cci.al
Private Restaurants beleben das allgemeine Gastronomieangebot. In Tirana findet man außer einem »Restaurant Berlin« vier italienische Gaststätten, zwei französische und eine chinesische. Hier werden meist importierte Lebensmittel und Getränke angeboten. Man sollte einen Tisch reservieren und pünktlich erscheinen. Außerhalb der Hauptstadt sind Restaurants eher selten. Die einheimische Küche ist Balkanküche mit türkischem Einschlag und entlehntem Vokabular (Byrek, Qofte, Shishqebab), aber auch mit mancherlei Varianten. Auf der Speisekarte stehen Gemüse und Fleisch, Brot gehört zu jeder Mahlzeit. Bekannte Spezialitäten sind Fërgesë Tirane, ein heißes Pfannengericht aus Fleisch- und Leberstücken mit Ei und Tomaten sowie Tavë Kosi bzw. Tavë Elbasani, Hammelfleisch in Jogurt überbacken. Weiterhin beliebt ist der Koran, eine Lachsforellenart aus dem Ohrid-See, auch der Shkodra-Karpfen ist eine Kostprobe wert. Kukurec, gefüllte Schafsdärme (im Süden besonders beliebt) und gebackene Hammelköpfe gelten als Ehrung für den Gast. Erfrischend im Sommer ist Tarator, eine kalte Jogurt-Gurkensuppe. Ein spezieller Nachtisch ist Oshaf, ein Feigen- und Schafsmilch-Pudding aus Gjirokastra. Überhaupt ist Albanien ein Eldorado für Freunde süßer Torten, honiggetränkter Kuchen, Puddings und Eis oder (besonders im Süden) kandierter Früchte, Reçel. Das übliche Hotelfrühstück, in der Regel nicht im Übernachtungspreis enthalten und separat beim Kellner zu bezahlen, ist am kontinentalen Frühstück orientiert. Ein rustikales einheimisches Frühstück wie Pilaf (Reisgericht) oder Paça, eine kräftige Suppe aus Innereien, ist nicht jedermanns Sache und wird in Hotels nicht angeboten. Getränke: Viele Getränke werden importiert, von österreichischem Dosenbier, mazedonischem Wein, bis hin zu Cola-Imitationen und Anisschnaps aus Griechenland. Rar geworden sind die guten heimischen Weine. Besonders genießen wird der Kenner den Raki, einen klaren Tresterschnaps (Raki Rrushi), wobei der privat angebotene und (legal) selbst gebrannte natürlich jeweils der beste ist. Immer schon eine seltene Spezialität war Maulbeerschnaps (Raki Mani), den man nur in der Gegend um Korça als Selbstgebrannten findet. In manchen Hotels werden noch beide albanischen Weinbrände, Konjak Skënderbeu und der Ekstra aus Korça mit seinem besonderen Aroma, angeboten. Fein gemahlener, nach Belieben zusammen mit Zucker gekochter Kafe Turke (Türkischer Kaffee) wetteifert mit dem italienischen Ekspres (Espresso) um die Gunst des Publikums. In den Kaffeestuben sitzen meist nur Männer.
Ein besonderes Vergnügen ist das abendliche Flanieren auf den Hauptboulevards der Städte. Das kulturelle Angebot umfasst Theater, Oper und Konzert. Man kann aber auch in die Disco gehen.
Albanien hat alte kunsthandwerkliche Traditionen im Weben von Teppichen (Qilim, vom Tischläufer bis zu größten Formaten) und Stoffen, Filigranarbeiten in Silber und Kupfer, Holzschnitzerei und Keramik, Sticken und Nähen. Die Kunsthandwerksbetriebe und die Glasfabrik haben die Arbeit eingestellt. An allen touristischen Orten, vor den Hotels und Ausflugslokalen bieten Kunsthandwerker oder Kinder Handarbeiten an (vom Musikinstrument über Schnitzereien bis zur gehäkelten Bordüre). Gebrauchskeramik gibt es auf jedem Markt. Feilschen um einen akzeptablen Preis wird auch Touristen nicht übelgenommen, allerdings wird ihre Unkenntnis häufig ausgenutzt. Straßenhändler bieten außerdem Antiquitäten an (s. Duty Free). Vorsicht bei verlockenden Angeboten und Geschäftsvorschlägen. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Sa 08.00-12.00 und 15.00-19.00 Uhr. Auch sonntags haben viele Geschäfte geöffnet. Basare, Verkaufsstände entlang der Landstraßen und fliegende Händler in den Städten haben ihre eigenen Verkaufszeiten.
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Traditionell berühren sich Männer untereinander seitlich mit den Köpfen. Anrede: Herr (Zoti) und Frau (Zonja) mit akademischen Titeln. Ausführliches, mehrfaches Fragen nach dem Wohlbefinden des Gesprächspartners und dem seiner Familienangehörigen eröffnen das Gespräch und sind bei Begegnungen und jedem Telefonat üblich. Kenntnisse des Kanun (des traditionellen Gewohnheitsrechtes) sind angesichts des Wiederauflebens alter Sitten unentbehrlich. Es ist nicht üblich, bei häuslichen Einladungen Blumen mitzubringen. Kleine Gastgeschenke hingegen, unauffällig abgegeben, werden gern akzeptiert. Bei Todesfällen wird ein Kondolenzbesuch der Bekannten erwartet. »Ja« und »nein« wird in Albanien auf besondere Weise gezeigt, und man sollte sich spontaner Gesten mit dem Kopf enthalten. »Ja«: kurzes seitliches Kopfschütteln. »Nein«: Heben des Kopfes, unterstrichen durch einen Schnalzlaut und, wenn nötig, von einer Bewegung des Zeigefingers begleitet. Jeder Versuch, sich in albanischer Sprache zu verständigen, wird mit Sympathie aufgenommen. Es wird i. Allg. legere Kleidung getragen. Rocklänge und Extravaganz der Damenmode werden nicht mehr von prüden Moralvorstellungen diktiert. Kurze Hosen bei Männern sind sowohl am Strand als auch in der Stadt akzeptabel. Sicherheit: Öffentliche Ordnung und Sicherheit haben sich weitgehend normalisiert. Dennoch sollte man als Tourist vorsichtig sein. Demonstratives Zurschaustellen z. B. von teurem Schmuck sollte man vermeiden. Äußerst interessant für Diebe sind Reisepässe, da albanische Staatsbürger durch Einreisebeschränkungen anderer Länder ihr Land kaum verlassen können. Aufpassen muss man auch auf Devisen, Wertsachen, Fotoapparate, Uhren und Mäntel – auf alles, was sich leicht zu Geld machen lässt. Welche Konsumgüter dazugehören, führen die fliegenden Händler am Straßenrand und in den Basaren deutlich vor. Gepäckstücke sollte man nicht aus den Augen lassen, verschlossene Autos sind kein Tresor. Bei Streifzügen durch einsame Straßen und in abgelegenen Gegenden oder zu touristischen Sehenswürdigkeiten abseits des allgemeinen Publikumverkehrs ist das Risiko, belästigt oder beraubt zu werden, besonders groß, vor allem bei Dunkelheit. Frauen werden leicht Opfer von Zudringlichkeiten. Trinkgeld wird in Restaurants und für Dienstleistungen erwartet und ist angesichts der niedrigen Löhne und Gehälter für den Einheimischen wichtig. Geschenke erfordern meist eine Gegenleistung.
Die staatlichen Touristenhotels werden von Albturist (s. Adressen) verwaltet. Zahlreiche neuere Hotels befinden sich in Privatbesitz.
Informationen über die Albanian Youth Hostel Association (Tel: (04) 274 234. Internet: www.ayha.org).
Campingplätze an der Adriaküste bieten im Sommer 4-Bett-Wohnwagen an. Es wird davon abgeraten, frei zu zelten.
Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), deren Erreger bereits mit dem Stich auf den Wirt übertragen werden, dringend zu empfehlen. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen. Hepatitis B ist endemisch. Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt in den Küstenregionen vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Die ärztliche Versorgung ist unzureichend und Operationen sollten - wenn überhaupt - nur im Notfall durchgeführt werden. Angesichts der dürftigen medizinischen Versorgungslage sollten Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Zähne) vor Abreise nach Albanien gemacht werden.
Benötigte Medikamente in ausreichender Menge und eine gut bestückte Reiseapotheke sollten mitgeführt werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notfallrückführung wird unbedingt empfohlen.
In Albanien wurde das Vogelgrippevirus (H5/H5N1) in Vögeln nachgewiesen und von der Welttierorganisation (OIE) am 23. März 2006 bestätigt.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben. Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen.
[2]: Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Typhus. Schutzimpfungen gegen Polio sollten aufgefrischt werden, wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.
[3]: Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr, insbesondere für diverse Darminfektionen. Daher sollte eine sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygiene durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Leitungswasser ist nicht überall unbedenklich und z. B. in verschiedenen Stadtteilen von Tirana von unterschiedlicher Qualität sowie meist nur stundenweise verfügbar. Es wird empfohlen, auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurückzugreifen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
2011
7 Jan Orthodoxe Weihnachten
22 Apr Karfreitag
24 Apr Orthodoxe Ostern
25 Apr Ostermontag
1 May Neujahr
1 May Tag der Arbeit
30 Aug Kleiner Bajram (Ende des Ramadan)
6 Nov Großer Bajram (Opferfest)
28 Nov Flaggentag/Unabhängigkeitstag
30 Nov Befreiungstag (am Ende des Zweiten Weltkrieges)
25 Dec Weihnachten
2012
1 Jan Neujahr
7 Jan Orthodoxe Weihnachten
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
15 Apr Orthodoxe Ostern
1 May Tag der Arbeit
19 Aug Kleiner Bajram (Ende des Ramadan)
26 Oct Großer Bajram (Opferfest)
28 Nov Flaggentag/Unabhängigkeitstag
29 Nov Befreiungstag (am Ende des Zweiten Weltkrieges)
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Die folgenden Artikel können zollfrei nach Albanien eingeführt werden (nur Personen ab 18 Jahren):
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak;
1 l Spirituosen und 2 l Wein;
250 ml Eau de Toilette oder 50 ml Parfüm.
1 Lek = 100 Qindarka. Währungskürzel: Lk, ALL (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5.000, 1.000, 500, 200 und 100 Lek; Münzen in den Nennbeträgen 1, 5, 10, 20, 50 und 100 Lek. Qindarka sind nicht mehr im Umlauf. Neben dem offiziellen Zahlungsmittel, dem Lek, werden US-Dollar und Euro allgemein akzeptiert.
Geldwechsel ist zum offiziellen Kurs auf der Bank möglich. Bequemer ist der Tausch in Wechselstuben in den größeren Hotels, jedoch ist der Kurs etwas schlechter. Einen besseren Kurs erhält man bei den legalen Geldwechslern auf der Straße, die meist in der Nähe von Banken anzutreffen sind.
Bargeld ist nach wie vor das wichtigste Zahlungsmittel. Nur kleinere Beträge sollten je nach Bedarf gewechselt werden. Neben dem offiziellen Zahlungsmittel, dem Lek, werden Devisen (vorzugsweise US-Dollar) meist gern akzeptiert. Es empfiehlt sich, Devisen in kleineren Sortierungen mitzunehmen, denn das Wechselgeld fehlt häufig selbst im Flughafen, beim Kassieren von Ein- und Ausreisegebühr, in Wechselstuben, Taxis usw.
Bargeldabhebung ist in größeren Städten mit Kreditkarte und z.T. auch mit ec-Karte und PIN-Nummer möglich, wenn das Maestro-Zeichen am Geldautomat vorhanden ist.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Nur begrenzt verwendbar. Akzeptiert werden MasterCard, Diners Club und American Express, jedoch nur in größeren Hotels und einigen Banken. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.
Mitnahme von Reiseschecks in US-Dollar und Euro empfohlen.
Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt; Deklarationspflicht. Die Ausfuhr ist auf 5000 US$ bzw. den bei der Einreise deklarierten Betrag beschränkt. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten.
Mo-Fr 08.30-14.30 Uhr.
| 1.00 EUR = 139.96 ALL |
| 1.00 CHF = 116.54 ALL |
| 1.00 USD = 105.74 ALL |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig sein.
Deutsche: Kinderreisepass oder Personalausweis oder eigener Reisepass (empfohlen). Österreicher: Personalausweis oder eigener Reisepass (empfohlen). Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass (empfohlen). Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich, ausgenommen für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen (Verlängerungsmöglichkeit vor Ort bei der Ausländerbehörde der örtlichen Polizeidienststelle u. U. möglich) sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder: EU-Länder, Schweiz und Türkei.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die am selben Tag weiterfliegen, über gültige Papiere für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Geschäfts-, Touristen-, Einzel-, Zweifach- und Mehrfachvisum.
Unterschiedlich, je nach Nationalität des Antragstellers.
Visumfreier Aufenthalt von max. 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen.
Persönlich. Die Abholung des visierten Reisepasses muss ebenfalls persönlich erfolgen.
(a) 1 Antragsformular.
(b) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig ist (Vorlage bei Abholung des Visums).
(c) 1-2 aktuelle Passfotos.
(d) notariell beglaubigtes Schreiben der Firma bzw. der Verwandten oder Freunde mit Angabe des Namens, der Anschrift und der Reisepassnummer des Reisenden sowie der Bestätigung, dass für den Reisenden während seines Aufenthalts gehaftet wird.
(e) andere Dokumente und Unterlagen als Nachweis für den Zweck der Reise.
Die Antragstellung sollte ein bis zwei Monate vor der Abreise erfolgen.
Bei geplanten Aufenthalten über 90 Tagen muss bei der Ausländerbehörde der örtlichen Polizeidienststelle eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden.
Auskünfte erteilen auch die zuständigen konsularischen Vertretungen.
Ca. 3 Wochen.
[1] Staatsbürger der EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz dürfen für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen grundsätzlich auch mit Personalausweis/Identitätskarte einreisen, ein Reisepass ist jedoch in jedem Falle vorzuziehen.
Ausländer müssen während ihres Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Wer sich länger als 30 Tage im Land aufhalten möchte, muss sich vor Ablauf dieser Frist bei der Ausländerbehörde der örtlichen Polizeidienststelle melden.
Südosteuropa.
28.748 qkm.
3.600.000 (Schätzung 2008).
126 pro qkm.
Tirana. Einwohner: 602.000 (Schätzung 2008).
Präsidialrepublik seit 1991. Neue Verfassung seit Ende 1998. Einkammerparlament mit 155 Abgeordneten; Legislaturperiode ist vier Jahre. Unabhängig seit 1912 (ehemals Ottomanisches Reich).
Albanien grenzt im Nordwesten an Montenegro, im Norden an Kosovo, im Nordosten an Mazedonien, im Südosten und Süden an Griechenland, im Südwesten an das Ionische Meer und im Westen an die Adria. Außer der Küstenniederung wird das Land von zerklüfteten Gebirgsketten durchzogen. Gute Sandstrände, schöne Seen und ausgedehnte Wälder bieten reizvolle Kontraste.
Amtssprache ist Albanisch. Im Süden spricht eine Minderheit Griechisch.
70% Muslime (hauptsächlich Sunniten), 20% Orthodoxe und 10% Katholiken.
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober : MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und Sommer jeweils 0 Std.
220 V, 50 Hz.
Sali Berisha, seit September 2005.
Alfred Moisiu, seit 2002.
Rr. Abdi Toptani Nr. 4, AL-Tirana 1010
Tel: (04) 27 37 78.
Internet: www.albaniantourism.com
Friedrichstraße 231, D-10969 Berlin
Tel: (030) 259 30 40. Konsularabt.: Tel: (030) 25 93 04 51, 25 93 04 62.
Internet: www.botschaft-albanien.de
Mo-Do 08.30-16.30 Uhr, Fr 08.30-14.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 9.00-13.00 Uhr (Publikumsverkehr). Mo-Do 08.45-10.00 Uhr (tel. Auskünfte).
Honorargeneralkonsulat in Germering. Honorarkonsulat in Hamburg.
Prinz-Eugen-Straße 18/1/5, A-1040 Wien
Tel: (01) 328 86 56.
Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr.
Honorarkonsulat in Villach und Grödig.
Pourtalèsstrasse 45A, CH-3074 Muri/Bern
Tel: (031) 952 60 10.
Mo-Do 09.00-16.00 Uhr. Fr 09.00-14.30 Uhr.
Konsulat in Zürich.
Albanien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 27.09.2011
Unverändert gültig seit: 21.09.2011
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Für Albanien besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis