Angola

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Klima

Klima

Im Norden während der Sommermonate November bis April heiß und feucht; in den Wintermonaten Mai bis Oktober etwas kühler und erheblich trockener. Im Süden ist es fast durchgehend heiß, im Winter geringfügig kühler.

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Reiseverkehr - National

Einleitung



Anmerkung


Überall gibt es strenge Kontrollen – viele Regionen sind nur per Flugzeug zu erreichen. Internationale Firmen, die Geschäftsinteressen im Norden des Landes bzw. in Cabinda haben, besitzen Privatflugzeuge. Aktuelle Informationen sind von den Botschaften erhältlich.

Flugzeug

Linienflüge der TAAG Angola Airlines (DT) verbinden alle größeren Städte. Die Flugzeuge sind jedoch oft in schlechtem technischen Zustand und Reisende sollten nur mit Maschinen, die von namhaften internationalen Organisationen oder Firmen eingesetzt werden, benutzen. Air Gemini und Sonair befördern auch Passagiere. Die Enklave Cabinda kann nur mit dem Flugzeug erreicht werden.

Anmerkung (Flugzeug)

Überall gibt es strenge Kontrollen - viele Regionen sind nur per Flugzeug zu erreichen. Internationale Firmen, die Geschäftsinteressen im Norden des Landes bzw. in Cabinda haben, besitzen Privatflugzeuge. Aktuelle Informationen sind von den Botschaften erhältlich.

Bahn

Aufgrund der instabilen politischen Lage ist der Bahnverkehr unregelmäßig. Es gibt drei Bahnstrecken mit täglichen Verbindungen ins Landesinnere: Luanda – Malanje, Luanda – Lobito – Dilolo und Luanda – Mocamedes – Menongue. Auf einigen Strecken werden Speisen und Getränke angeboten, Schlafwagen und Klimaanlagen stehen nicht zur Verfügung.

Bus/Pkw

Der Bürgerkrieg zerstörte einen Großteil der vorhandenen Infrastruktur. Viele Straßen sind zerstört oder führen durch verminte Gebiete und sind daher derzeit unbefahrbar. Man sollte sich vor Ort genau erkundigen.

Bus:
Busse verkehren sehr unregelmäßig und sind stark überfüllt. Für Ausländer besteht das Risiko überfallen zu werden.

Taxis
sind meist verfügbar, man sollte jedoch Wartezeit einplanen. Reisende sollten darauf achten, dass sie bei Ankunft am Flughafen abgeholt und auch in den ersten Tagen von Ortskundigen begleitet werden.

Mietwagen
sind für ca 100 US$ zu mieten.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Busse in Luanda haben Einheitsfahrpreise.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Angolas nationale Fluggesellschaft heißt TAAG Angola Airlines (DT).

Umsteigeverbindungen über Brüssel, Paris oder Lissabon bestehen mit verschiedenen Fluggesellschaften, u.a. mit TAP Portugal (TP) (Internet: www.flytap.com). Lufthansa (LH) fliegt direkt von Frankfurt/a.M. nach Luanda und im Codeshare mit Brussels Airlines (SN) (Internet: www.flysn.com) über Brüssel nach Luanda.

Hinweis: Alle Fluggesellschaften Angolas stehen wegen auftretender Sicherheitsmängel derzeit auf der schwarzen Liste der EU und unterliegen einem Flugverbot im europäischen Raum.

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen



Luanda (LAD) (4 de Fevreiro) liegt 4 km südöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Restaurant, Bar, Postamt und Bank mit Geldwechsel. Es gibt keine Taxis.

Schiff

Die wichtigsten Häfen sind Malongo, Lobito, Luanda und Namibe.

Bahn

Überlandverbindungen in die Nachbarländer sind generell nicht geöffnet, dieses kann sich jedoch kurzfristig ändern.

Bus/Pkw

Die Grenzübergänge zu den Nachbarländern sind derzeit geschlossen. Überlandfahrten mit dem Pkw sollten wegen des äußerst schlechten Straßenzustandes und immer noch bestehender Minengefahr nicht unternommen werden.

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Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Bis vor kurzem mussten internationale Anrufe durch eine Vermittlung getätigt werden. Nach Luanda ist nun zunehmend auch internationale Direktdurchwahl möglich. Die Telefongesellschaft von Angola ist die Angola Telecom (Internet: www.angolatelecom.com/en/home/index.htm).

Mobiltelefon

GSM 900 und CDMA 2000 (Code-Division Multiple Access). Netzbetreiber ist UNITEL S. a. r. l. . Der Empfangs/Sendebereich beschränkt sich zurzeit auf Luanda und die nähere Umgebung.

Fax

Stehen in den meisten größeren Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Anbieter ist Nexus (Internet: http://www.nexus.ao oder www.ebonet.net oder www.netangola.com); in Luanda gibt es Internetcafés.

Telegramme

Der Telegrammdienst ist im Allgemeinen zuverlässig, Verzögerungen sind jedoch möglich.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpostsendungen nach Europa sind 5-10 Tage unterwegs. Inlandspost ist verhältnismäßig zuverlässig.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

In Luanda kann man die alte portugiesische Festung São Miguel (interessantes Armee-Museum) und das Völkerkundemuseum besichtigen. Die einst prächtigen Kolonialbauten zeugen von der früheren Bedeutung der Hafenstadt. Der Geschichte der Sklaverei ist ein eigenes Museum gewidmet, das ca. 25 km von Luanda entfernt an der Küste liegt.
Der Kissama-Nationalpark, der während der Regenzeit geschlossen ist, liegt 70 km südlich von Luanda und ist Heimat zahlreicher Tierarten. Im Park stehen Bungalows mit Kochgelegenheiten zur Verfügung; Lebensmittel sind mitzubringen.
Die Kalandula-Wasserfälle in der Malange-Region bieten ganz besonders nach der Regenzeit ein beeindruckendes Schauspiel.
Es gibt zahlreiche schöne Strände in Angola. Die Hauptstadt Luanda liegt an einer Bucht und die Ilha-Badestrände sind nur ca. 5 Min. vom Stadtzentrum entfernt. Etwa 45 km südlich von Luanda liegt Palmeirinhas, ein weitläufiger menschenleerer Strand in herrlicher Umgebung mit allerdings teilweise schwerer Brandung.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 110,3 Mrd US$ (2008)
pro Kopf: 8.800 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 13,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 12 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 40,5 % (2006)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 9,2 % (2008)
Industrie: ca. 65,8 % (2008)
Dienstleistungen: 24,6 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Erdöl und andere natürliche Ressourcen wie Diamanten, Mineralien sowie Landwirtschaft und Fischerei.

Außenhandel
Importe: ca. 17,08 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 67,2 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, China (VR), Korea (Süd), Portugal, Südafrika, Taiwan und Frankreich

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen, AU (Afrikanische Union), SADC (Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika), WHO, UNESCO, FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), ILA (Internationale Arbeitsorganisation), Weltpostverein, Weltbank, IWF, ITU (Internationale Fermeldeunion), IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation)

Umgangsformen

Sommeranzüge oder -kostüme werden empfohlen. Einheimische Geschäftsleute sind leger gekleidet. Für gesellschaftliche Anlässe sind dunkle Farben angebracht. Portugiesisch-, Französisch- oder Spanischkenntnisse sind von Vorteil, da es nur wenige Dolmetscher gibt. Die Urlaubsmonate Juni bis September sollten vermieden werden.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-18.00 Uhr; manche Banken und Geschäfte auch Sa 08.30-12.30 Uhr.

Kontaktadressen

Camara de Comércio e Indústria de Angola (Industrie- und Handelskammer)
Largo do Kinaxixi 14, CP 92, Luanda
Tel: (02) 44 45 06.
Internet: www.ccia.ebonet.net

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Land & Leute

Essen & Trinken

Da es nur wenige Restaurants und Hotels gibt, sollten Tische im Voraus reserviert werden. Erstklassiger Service ist im Hotel Presidente Meridien erhältlich.

Nachtleben

In Luanda gibt es mehrere Nachtklubs und Kinos. Hier empfiehlt sich ebenfalls rechtzeitige Kartenvorbestellung. Die beliebten Kizombas bieten afrikanische Musik und einheimisches Essen.

Einkaufstipps

Traditionelle Kunstgewerbeartikel werden in Luanda angeboten. Außerhalb der großen Städte gibt es kaum Einkaufsmöglichkeiten.

Sport

Wassersport wird auf der Mussolo-Halbinsel angeboten, die Strände in Ilha und Palmeirinhas (45 km südlich von Luanda) bieten gute Bademöglichkeiten, allerdings muss man auf Strömungen achten. Santiago (45 km nördlich von Luanda) hat gute Fischgründe.

Sitten & Gebräuche

Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Fotografieren: Öffentliche Einrichtungen, Veranstaltungen oder Gebäude und Soldaten dürfen nicht fotografiert werden. Bei Zuwiderhandlung ist mit Verlust des Filmes, der Fotoausrüstung oder mit Verhaftung zu rechnen. Trinkgeld wird offiziell ungern gesehen. Wenn nicht in der Rechnung enthalten, ca. 10%. Zigaretten u. ä. werden gern angenommen.

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Unterkunft

Hotels

Viele Hotels in Angola wurden vor kurzem renoviert und bieten nun Klimatisierung, Telefon, Radio und private Badezimmer. Dennoch ist das Angebot begrenzt, daher sollte man lange im Voraus buchen. In Luanda sind Hotels besonders teuer. Weitere Informationen sind von SATUL (Sociedade Angolana de Empreendimentos Turisticos e Hotelaria, LDA), Rua do Carmo 8, Luanda. (Tel: (02) 33 21 19). Auch im Kissama National Park (s. Urlaubsorte & Ausflüge) gibt es Unterkünfte.

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Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Vorsichtsmaßnahmen

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Im Norden tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis E ist weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Hepatitis A und B-Schutzimpfung wird generell empfohlen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Immunschutz gegen Masern (durchgemachte Erkrankung oder Impfung) sollte bei Reisen nach Angola gegeben sein.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen landesweit zwischen Mai und Oktober vor.

Erkrankungsfälle der Schlafkrankheit werden ganzjährig aus den nördlichen Gebieten (v.a. Provinz Uije, Kunene, Huambo, Namibe und Huila) berichtet. Gute Schutzmaßnahmen gegen Stechfliegen sind stets durchzuführen.

Tollwut kommt vor. Erhöhtes Risiko landesweit, vor allem durch Hunde, aber auch durch Katzen, Fledermäuse und andere Tiere. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Zeckenbissfieber ist endemisch und kommt landesweit vor.

Gesundheitsvorsorge

Angola hat als eines der ärmsten Entwicklungsländer zahlreiche Krankheitsrisiken und eine unzureichende medizinische Infrastruktur. Die medizinische Versorgung entspricht keinesfalls westlichem Standard. In Luanda gibt es jedoch einige besser ausgestattete Kliniken, in denen Routinebehandlungen möglich sind, wenn auch zu hohen Preisen.

Eine Reiseapotheke sollte mitgeführt werden, da Medikamente oft nicht erhältlich sind.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung ist unbedingt erforderlich.

Anmerkung

[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird verlangt. Angola gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden in Gelbfieber-Infektionsgebiete.

[2]:
 Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in den Provinzen Bengo, Benguela, Cabinda, Huambo, Huila, Kuando-Kubango, Kunene, Kwanza-Norte, Kwanza-Sul, Luanda (Luanda Cap.), Malanga, Namibe, Uige und Zaire. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen. Abweichend von den offiziellen Bestimmungen kann gelegentlich eine Choleraimpfung verlangt werden, insbesondere bei Ankunft aus einem Land mit Cholera bzw. bei Einreise außerhalb der internationalen Flughäfen.

[3]: Malariaschutz aufgrund ganzjährig hohem Risiko landesweit erforderlich, auch in den Stadtgebieten. Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethaminresistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum wurde gemeldet. Daher ist vor Abreise eine individuelle Beratung beim Arzt unbedingt empfohlen.

[4]:
 Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Einheimische Milchprodukte aus ungekochter Milch außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Aktueller Hinweis

Aus Angola wurde ein Masern-Ausbruch mit mehr als 100 Infizierten gemeldet. Auch das benachbarte Namibia und Südafrika melden in der Region erhöhte Fallzahlen. Eine Überprüfung des Impfschutzes ist empfehlenswert.

Hinweis

Neben der obligatorischen Gelbfieberimpfung wird u.U. auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B bei der Antragstellung für ein Visum verlangt.

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Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2011
1 Jan Neujahr
4 Jan Tag der Märtyrer der kolonialen Unterdrückung
4 Feb Jahrestag des bewaffneten Kampfes gegen Portugal
8 Mar Internationaler Frauentag
4 Apr Tag des Friedens und der Versöhnung
22 Apr Karfreitag
25 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrika-Tag
1 Jun Internationaler Kindertag
17 Sep Tag des Volkshelden (Dr. Agostinho Netos Geburtstag)
1 Nov Allerseelen
11 Nov Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten

2012
1 Jan Neujahr
4 Jan Tag der Märtyrer der kolonialen Unterdrückung
4 Feb Jahrestag des bewaffneten Kampfes gegen Portugal
8 Mar Internationaler Frauentag
4 Apr Tag des Friedens und der Versöhnung.
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrika-Tag
1 Jun Internationaler Kindertag
17 Sep Tag des Volkshelden (Dr. Agostinho Netos Geburtstag)
1 Nov Allerseelen
11 Nov Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten

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zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Angola eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

400 Zigaretten oder 500 g Zigarren oder andere Tabakwaren;
250 ml Eau de Toilette oder 5 ml Parfüm oder After Shave;
1 l Spirituosen und 2 l Wein;
persönliche Gegenstände wie z.B. getragene Kleidung;
Geschenke im Gesamtwert von bis zu 500 US$.

Einfuhrverbot

Schusswaffen, Munition, Sprengstoff, Medikamente und Lebensmittel, die schädlich für die Gesundheit sind, Drogen, pornographisches Material, 100%-iger Alkohol, Spielautomaten, Pflanzen aus infizierten Gebieten, Briefmarken und Wertgegenstände.

Einfuhrbeschränkungen

Für tierische Produkte, Tiere und Teile von Tieren wird eine Sondergenehmigung benötigt.

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Geld

Währung

1 Neuer Kwanza = 100 Centimos. Währungskürzel: Kz, AOA (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 200, 100, 50 und 10 Kw; Münzen existieren im Wert von 50 und 10 Centimos sowie von 5, 2 und 1 Kw.

Geldwechsel

Geld sollte nur in offiziellen Wechselstuben getauscht werden. Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt ist illegal. Man sollte nur nach Bedarf tauschen. US-Dollar werden ebenfalls genommen (100-Dollar-Noten nur ab Druckdatum 1996).

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Werden nur in einigen großen Hotels akzeptiert.

Reiseschecks

Werden i. Allg. nicht akzeptiert. Wo möglich, erfolgt der Umtausch nur gegen hohe Gebühren und zu einem ungünstigen Wechselkurs.

Devisenbestimmungen

Keine Ein- und Ausfuhrbeschränkungen von Fremdwährung; Deklarationspflicht ab 5.000 US$. Ausfuhr nur in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der Umtauschbeträge (Nachweis). Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht gestattet.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.45-16.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 126.15 AOA
1.00 CHF = 105.07 AOA
1.00 USD = 95.33 AOA
Wechselkurse vom 30 April 2012

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Reisepass/Visum

Übersicht

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und zwei leere Seiten enthalten. Hinweis: Erfolgt die Visumbeantragung in Frankfurt, muss der Reisepass noch mindestens 9 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass für Kinder unter 12 Jahren (mit Lichtbild), ab 12 Jahren eigener Reisepass. Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Die Reisedokumente müssen noch mindestens zwei leere Seiten enthalten.

Visum

Erforderlich für alle in der obigen Tabelle aufgeführten Nationalitäten.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Einfach-, Touristen-, Arbeits- und Transitvisum, Verlängerung bei den Grenzbehörden möglich.

Für Geschäftsreisende besteht die Möglichkeit, ein Kurzzeitvisum zu beantragen.

Visagebühren

Deutschland, Österreich:
Touristenvisum: 250 €; (500 € Expressausstellung in unter acht Tagen).
Kurzzeitvisum: 150 € (Berlin), 300 € (Frankfurt) (Expressausstellung 400 €). Schweiz:
Touristenvisum: 120 CHF
Einfachvisum, Kurzzeitvisum: 80 CHF (Expressausstellung: 120 CHF).

Gültigkeitsdauer

60 Tage ab Ausstellungsdatum für maximal 30 Tage Aufenthalt.

Transitvisum: Maximal 4 Tage.

Kurzzeitvisum (Geschäftsreisen): Die Einreise muss ab Ausstellungsdatum innerhalb von 72 Std. erfolgen (Aufenthaltsdauer: 7 Tage, Verlängerung um weitere 7 Tage möglich.)

Antragstellung

Persönlich oder postalisch mind. 3 Wochen vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Antragstellung

Einfachvisum/Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular (2 bei Beantragung in Frankfurt).
(b) 1 Passfoto (2 bei Beantragung in Frankfurt).
(c) Reisepass, der noch mindestens 6Monate gültig sein muss (Frankfurt: 9 Monate) sowie gut lesbare Kopie der relevanten Seiten, auch von ehemaligen Visa für Angola.
(d) Einladung aus Angola oder bestätigte Hotelbuchung.
(e) Kopie des Flugtickets mit Hin- und Rückflug.
(f) Gebühr.
(g) Ggf. Kopie der noch mindestens sechs Monate gültigen Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(h) Nachweis über Gelbfieberimpfung sowie über Impfungen gegen Hepatitis-A und -B.
(i) Zusatzformular „Declaração“ mit geforderten Unterlagen Arbeitsvisum:
(a) 1 Antragsformular (2 bei Beantragung in Frankfurt).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 18 Monate gültig ist.
(d) Einladung des angolanischen Arbeitgebers/Geschäftspartners mit Bitte um ein Arbeitsvisum.
(e) Lebenslauf, Nachweis schulischer und beruflicher Abschlüsse (Diplomzeugnisse)*.
(f) Führungszeugnis*.
(g) Ärztliches Attest*.
(h) Arbeitsvertrag*.
(i) Eidesstattliche Erklärung (Befolgung angolanischer Gesetze)*.
(j) Angaben zum Grund der Reise. Unter Umständen können noch weitere Unterlagen verlangt werden (aktuelle Konzession der Firma, aktueller Steuerbescheid u. a.) Bei postalischer Antragstellung sind ein frankierter und adressierter Rückumschlag und der Zahlungsbeleg beizufügen. Näheres von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
[*] Diese Dokumente müssen von einem vereidigten Übersetzer ins Portugiesische übersetzt werden.

Bearbeitungszeit

Ca. 2-3 Wochen. Kurzzeitvisum: 4 Tage (Berlin), 2 Tage (bei persönlicher Beantragung in Frankfurt). Dringende Fälle u. U. innerhalb von 24 Std. Hinweis: Derzeit unterliegt die Bearbeitungszeit starken Schwankungen. Die Ausstellung von Visa kann u. U. Wochen, manchmal Monate, dauern.

Impfungen

Für die Visumbeantragung wird eine Bescheinigung über die durchgeführte Gelbfieberimpfung sowie die Impfung gegen Hepatitis A und B verlangt. Dieser Nachweis wird bei der Einreise kontrolliert.

Weitere Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

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Allgemeines

Lage

Südwestafrika.

Fläche

1.246.700 qkm.

Bevölkerungszahl

12.531.357  (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

10 pro qkm.

Hauptstadt

Luanda. Einwohner: 2.583.981 (Schätzung 2009).

Staatsform

Republik seit 1975. Verfassung von 1975, letzte Änderung 1992. Die neue Verfassung ist bis heute noch nicht anerkannt worden. Seit Januar 1999 gibt es eine Notstandsregierung. Das Parlament (220 Abgeordnete) wird alle 4 Jahre gewählt. Unabhängig seit 1975 (ehemalige portugiesische Kolonie).

Geographie

Angola liegt an der Südwestküste Afrikas. Im Norden grenzt es an die Dem. Rep. Kongo, im Osten an Sambia, im Süden an Namibia und im Westen an den Atlantik. Die Berge an der Küste bilden ein Hochland, das fast die gesamte Landesfläche ausmacht. Nach Süden hin, in Richtung Namib-Wüste, wird das Land trockener, im Norden gedeiht jedoch üppige Vegetation. Die Exklave Cabinda, nördlich von Angola, ist von der Dem. Rep. Kongo und dem Kongo umschlossen.

Sprache

Offizielle Landessprache ist Portugiesisch. Die meisten Einwohner sprechen Bantu-Sprachen (Ombundu, Kimbundu, Chokwe, Lwena, Kikongo).

Religion

(47 %) Naturreligionen und Christentum (vorwiegend Katholizismus (38 %) sowie Protestanten (15 %)).

Ortszeit

MEZ.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Angola.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.

Netzspannung

220 V, 50Hz.

Regierungschef

Vizepräsident Fernando Dias dos Santos, seit 2002. (Das Amt des Ministerpräsidenten wurde 2010 in das Amt des Vizepräsidenten umbenannt).

Staatsoberhaupt

José Eduardo dos Santos, seit 1979.

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Kontaktadressen

Botschaft der Republik Angola

Wallstraße 58, D-10179 Berlin
Tel: (030) 240 89 70.
Internet: http://botschaftangola.de
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Di, Do, Fr 09.00-13.00 Uhr;
Generalkonsulat in Frankfurt. Honorarkonsule in Bremen, Düsseldorf und München.
(auch für die Schweiz zuständig)

Botschaft der Republik Angola

Seilerstätte 15/10, A-1010 Wien
Tel: (01) 718 74 88.
Internet: www.embangola.at
Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-12.30 und 15.00-16.30 Uhr.

Botschaft der Republik Angola

Laubeggstr. 18, CH-3006 Bern
Tel: (031) 351 85 85. 
Internet: www.ambassadeangola.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Mi 09.00-12.00 Uhr, Do und Fr nur nach Vereinbarung.

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Reise- und Sicherheitsinformationen

Angola
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.02.2012
Unverändert gültig seit: 27.01.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen über Land Der Bürgerkrieg in Angola ist seit 2002 beendet. Als langfristige Folge des Bürgerkrieges bestehen in einigen Landesteilen außerhalb der großen Städte noch Gefahren durch Landminen. Über Risiken an spezifischen Reiserouten sollten daher Erkundigungen bei der örtlichen Verwaltung eingeholt werden. Die NRO Survey Action Center bietet im Internet vorläufige Übersichten der Erfassung (http://www.sac-na.org/pdf_text/angola/ AGO_PosterMap_Eng.pdf). Wie der Anschlag der FLEC-Separatisten vom 8. Januar 2010 auf die togoische Fußballnationalmannschaft belegt, ist die Provinz und Exklave Cabinda, trotz massiver Präsenz angolanischen Militärs, noch immer nicht befriedet. Von Reisen in das Landesinnere der Provinz Cabinda wird dringend abgeraten. Davon ausgenommen sind Flugreisen in die Provinzhauptstadt Cabinda. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Nutzung angolanischer Luftlinien (siehe Abschnitt Verkehrsinfrastruktur / Verkehrsmittel) Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden. Kriminalität Bewaffnete Überfälle kommen insbesondere in Luanda nach Einbruch der Dunkelheit, aber auch im Rest des Landes und auch tagsüber vor. Ausländische Reisende, bei denen Geld vermutet wird, sind bevorzugtes Ziel von Diebstählen und Raubüberfällen, bei denen ein Augenmerk auf der Erbeutung von Mobiltelefonen liegt. Zu besonderer Vorsicht beim Telefonieren auf der Straße wird geraten. Nachts sollten Spaziergänge allgemein vermieden werden. Insbesondere in Luanda werden Überfälle auf Kfz verübt, die im stehenden Verkehr keine Fluchtmöglichkeit haben. Diese Überfälle erfolgen, unabhängig von der Tageszeit, überwiegend durch bewaffnete Täter auf Motorrädern. Erbeutet werden hier Mobiltelefone und Geldbörsen. Fahrzeugkontrollen durch die Polizei werden oft dazu genutzt, wegen tatsächlicher oder angeblicher Regelübertretungen (häufig: regelwidriges Linksabbiegen) Bestechungsgelder zu erpressen. Hier sollte auf korrekter Ausstellung eines Strafzettels (multa) bestanden werden. Allgemeine Reiseinformationen Sprache Portugiesische Sprachkenntnisse sind von großem Vorteil, da nur wenige Angolaner eine andere international gängige Sprache sprechen. Klima Hohe Temperaturen (bis zu 35°C) in den heißen Monaten Oktober bis Mai, verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit (bis zu 95%), können im Küstenbereich Angolas ohne Benutzung von Klimageräten zu Schlaflosigkeit, körperlichem Unwohlsein und erhöhter nervlicher Belastung führen. Geldversorgung / Kreditkarten Nur in den großen Hotels und in einigen wenigen Restaurants werden internationale Kreditkarten akzeptiert. Sonstige Rechnungen werden bar in der angolanischen Währung, dem Kwanza, beglichen. Viele Restaurants und Hotels nehmen auch US-Dollar an. 100-Dollar-Noten werden in Banken nur gewechselt, wenn sie 1996 oder später gedruckt wurden. Reiseschecks sind praktisch unbekannt und können - wenn überhaupt - nur zu einem ungünstigen Wechselkurs eingetauscht werden. Geldautomaten sind in Luanda am Flughafen, in größeren Hotels und Supermärkten, sowie – auch in den Provinzstädten – an Banken vorhanden, aber nicht immer befüllt. Devisen dürfen anmeldefrei im Gegenwert bis zu 10.000 USD ein- und ausgeführt werden. Darüber hinausgehende Werte sind bei der Einreise zu deklarieren. Deklarierte Werte über 10.000 USD hinaus können wieder frei ausgeführt werden. Hierzu muss der Beleg über die Deklaration bei Einreise aufbewahrt werden. Die Ein- und Ausfuhr von Kwanza ist nur bis zu einem Wert von 50.000 Kwanza erlaubt. Unterkunft Die Unterbringung in Luanda sollte aus Sicherheitsgründen in Hotels der gehobenen Kategorie erfolgen. Restaurants Das Angebot an Restaurants in Luanda erfüllt quantitativ und weitestgehend auch qualitativ alle Bedürfnisse, allerdings zu einem sehr hohen Preis (Luanda ist nach Untersuchungen verschiedener Consultingfirmen für Ausländer die teuerste Hauptstadt der Welt). Der Verzehr von Salaten und die Verwendung von Eiswürfeln in Getränken stellen ein Risiko für Magen- und Darmerkrankungen dar. Verkehrsinfrastruktur / Verkehrsmittel Die angolanische Luftverkehrsgesellschaft TAAG und alle in Angola fliegenden Inlandslinien unterliegen aufgrund von Sicherheitsrisiken Betriebsbeschränkungen in die Europäische Union (d.h. sie dürfen mit ihren Maschinen nicht nach Europa einfliegen). Es besteht - mit besonderen Auflagen - eine Sonderregelung für Flüge von Luanda nach Lissabon und für einige genau bezeichnete Flugzeuge der TAAG-Flotte. Das im Bürgerkrieg zerstörte oder nicht erneuerte Straßennetz wird seit dem Friedensschluss 2002 wieder hergestellt. Die Mehrzahl der Provinzhauptstädte ist inzwischen auf asphaltierten Fernstraßen erreichbar. In der Regenzeit (vor allem Januar bis März) werden viele unasphaltierte Pisten insbesondere in den östlichen nördlichen und südlichen Landesteilen unpassierbar.  Überlandfahrten bringen wegen des schlechten Zustandes der Fahrzeuge und Straßen (Schlaglöcher) sowie der zuweilen unvorsichtigen oder durch Alkohol beeinträchtigten Fahrweise anderer Verkehrsteilnehmer ein beträchtliches Unfallrisiko mit sich. Da die medizinische und Kfz-technische Versorgung außerhalb Luandas minimal ist und außerhalb der Städte meist keine Mobilfunkverbindung besteht, sollten Fahrten möglichst im Konvoi (mindestens zwei Fahrzeuge) durchgeführt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Überlandfahrten vermieden werden. Auch Inlandsflüge und Eisenbahnfahrten sind angesichts unregelmäßiger Wartung mit Risiken verbunden. Die Anzahl der Omnibusse ist relativ gering da die Fahrzeuge durch den schlechten Straßenzustand einer hohen Abnutzung ausgesetzt und Reparaturen teuer sind. Obwohl die Anzahl der Omnibusse in den letzten zwei Jahren zugenommen hat, verkehren sie unregelmäßig und sind oft stark überfüllt; die Fahrtrouten sind für Besucher nur schwer nachvollziehbar. Für Personen, die als Ausländer erkennbar sind, besteht zudem ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Überfalls oder von Kleinkriminalität zu werden. Reguläre Taxis sind nur eingeschränkt verfügbar und teuer. Reisende sollten darauf achten, dass sie bei Ankunft am Flughafen abgeholt und von Ortskundigen begleitet werden. „Informelle" Taxis und Kleinbusse sind wegen fehlender Orts- und Sprachkenntnisse, aber auch der evtl. Gefährdung für Ausländer, nicht geeignet. Meist genutztes Fortbewegungsmittel von Besuchern ohne eigene organisatorische Infrastruktur sind Mietwagen mit Fahrern, Kosten ca. 150 - 200 USD am Tag. Mit völliger Zuverlässigkeit kann nicht immer gerechnet werden. Der internationale Führerschein wird anerkannt. Kurzzeitbesuchern wird davon abgeraten, selbst zu fahren, da man sich auf den Verkehr erst einstellen muss und im Innenstadtbereich ohnehin zum Parken oder Warten ein Fahrer am Steuer benötigt wird. Mietwagenbuchungen sollten so frühzeitig wie möglich erfolgen.