Kontinentalklima mit heißen trockenen Sommern und kalten Wintern. Die Durchschnittstemperatur im Januar beträgt -6°C, im Juli 25°C. Während des Sommers kann es tagsüber heiß und trocken, nachts empfindlich kalt werden. Die beste Reisezeit ist Mai/Juni und September/Oktober.
Derzeit finden keine Inlandsflüge statt.
Eriwan hat einen kleinen Inlandflughafen, der zurzeit allerdings keine Flugdienste innerhalb Armeniens bietet.
Der Sasuntsi Davit Hauptbahnhof von Eriwan befindet sich auf der Tigran-Mets-Straße. Züge nach Sevan, Gyumri und Vanadzor sind langsam, überfüllt und schlecht gewartet. Reisende sollten ihre Sachen nicht unbeaufsichtigt lassen.
Es herrscht Rechtsverkehr. Das Tragen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben, obwohl sich scheinbar niemand daran hält. Es gibt insgesamt 7705 km Straßen. Der Straßenzustand ist oft auch auf Hauptverbindungsstraßen sehr schlecht. Vorsicht vor spielenden Kindern sowie Tieren auf der Straße. Einheimische ignorieren oft die Verkehrsregeln. Besucher sollten beim Autofahren und beim Überqueren von Straßen Vorsicht walten lassen. Es gibt nur wenige Tankstellen, erhältlich sind Benzin und Diesel. Man sollte immer einen Reservekanister mitführen. Es ist üblich, nicht nur Taxis, sondern auch private Pkws anzuhalten und um Mitfahrgelegenheit zu bitten.
Busse verbinden die größeren Städte. Es gibt City-Minivans, die auf 100 Strecken verkehren und angehalten werden können.
Autovermietungen, auch von international bekannten Firmen, sind vorhanden.
Eriwan hat ein kleines U-Bahnnetz (06.30-23.00 Uhr). Es verkehren Busse und Oberleitungsbusse, Fahrpläne werden jedoch nicht immer eingehalten. Taxis findet man vor allem im Stadtzentrum, sie können auch telefonisch bestellt werden. Man sollte vorher den Preis pro Kilometer erfragen, sonst kann die Fahrt teuer werden, da die Taxifahrer in Versuchung geraten, übertrieben hohe Preise zu verlangen. Mietwagen mit Chauffeur sind erhältlich, aber entsprechend teuer. Sie sollten über offizielle Vermittler wie Hotels oder Reisebüros gebucht werden.
Die nationale Fluggesellschaft Armavia U8 (Internet: www.u8.am). Sie bietet Flüge u.a. von Frankfurt/M., Köln, Berlin, Düsseldorf und Wien nach Eriwan. Von Europa fliegen die nationalen Airlines in Kooperation mit anderen Airlines.
Aeroflot (Internet: www.aeroflot.com) bietet Linienflugdienste über Moskau nach Eriwan an, diese sind oft verspätet oder werden storniert. Angesichts der politischen Lage gibt es keine direkten internationalen Verkehrsverbindungen zwischen Armenien und Aserbaidschan.
Air Baltic (BT) fliegt ab Berlin nach Eriwan mit Zwischenstopp in Riga.
ca. 20 US$, normalerweise zahlbar in der Landeswährung. Ausgenommen sind Transitreisende und Kinder unter 12 Jahren. Reisende, die in großen Hotels übernachtet haben, können diese Gebühr manchmal im Hotel bezahlen und beim Einchecken zum Rückflug den Zahlungsbeleg vorweisen.
Zvartnots International Airport (EVN) (Internet: www.aia-zvartnots.aero) 10 km von Eriwan. Im Abflugterminal kann man mit dem Laptop per W-LAN im Internet surfen. Busse fahren zwischen 07.00 und 22.30 Uhr alle 10-30 Minuten ins Stadtzentrum (Fahrzeit: etwa 30 Minuten). Flughafeneinrichtungen: Geldautomaten, Wechselstuben, Duty-Free-Geschäfte, Autoverleih, Informationszentrum, Taxistand.
Verbindungen in die Türkei und Aserbaidschan sind auf unbestimmte Zeit stillgelegt. Internationale Bahnverbindungen nach Georgien und den Iran bestehen weiterhin. Stromausfälle beeinträchtigen den Verkehr. Zudem muss mit Raubüberfällen gerechnet werden. Der Hauptbahnhof ist Sasuntsi Davit.
Es gibt eine neue Autobahn, die Armenien mit dem Iran über die Stadt Kapan verbindet. Die Straßen von Eriwan nach Georgien gelten als unsicher. Ein Grenzübertritt zwischen Armenien und der Türkei sowie Aserbaidschan ist nicht möglich.
Bus: Busse fahren vom Kilikia-Busbahnhof ab. Es gibt pro Woche zwei Busverbindungen nach Istanbul über Georgien sowie täglichen Service nach Tabriz (außer freitags).
Internationale Direktdurchwahl nach Eriwan und in einige Regionen. Die nationale Telefongesellschaft heißt Armentel (Internet: www.armentel.com/eng/home.htm). Für Ferngespräche ins Ausland und zur Umgehung der Kommunikationsprobleme innerhalb des Landes nutzt Armentel internationale Satellitenverbindungen. Es gibt öffentliche Kartentelefone, von denen sich über 90 % in Eriwan befinden. Die Telefonkarten sind u.a. in Postämtern erhältlich.
GSM 900 wird verwendet. Die Hauptmobilnetzanbieter sind Armentel (Internet: www.armentel.com) und VivaCell (Internet: www.vivacell.am), deren Service fast flächendeckend ist. Mobiltelefone können für mindestens 3 Tage und maximal 1 Monat von der Firma Rent a Phone (Internet: www.rentaphone.am) gemietet werden. Für internationale Gespräche werden Prepaid-Karten genutzt.
Örtliche Internetanbieter ist u.a. Arminco (Internet: www.arminco.com). In Eriwan gibt es zahlreiche Internetcafés, von denen einige rund um die Uhr geöffnet haben. Neben Internetanschluss bieten Internetcafés in Armenien auch die Möglichkeit zu faxen, scannen und zu fotokopieren.
Der internationale Postverkehr hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Die Hauptpost ist Mo-Fr von 09.00-17.00 Uhr geöffnet und befindet sich am Platz der Republik. Eine Zweigstelle gibt es u.a. an der Ecke der Abovyan-Straße und der Sayat Nova Avenue in Eriwan. In Postämtern kann Geld gewechselt, telefoniert, Postkarten und Telefonkarten gekauft und Postsendungen abgeschickt oder empfangen werden. Internationale Kuriere unterstützen das nationale Postsystem.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Die östlichen Randgebiete der Republik im Grenzbereich zu Aserbaidschan sollten gemieden werden. Die im folgenden Abschnitt beschriebenen Sehenswürdigkeiten liegen in Regionen, die vom Kriegsgeschehen nicht betroffen sind und wahrscheinlich auch nicht in die Auseinandersetzungen hineingezogen werden. Dennoch sollte man sich vorher beim Auswärtigen Amt in Berlin, dem Außenministerium in Wien bzw. dem EDA in Bern über die aktuelle Lage informieren.
Zahlreiche imposante Baudenkmäler sind Zeugnis der jahrtausendealten Kultur der Armenier. Großartige Kuppelbauten und Basiliken findet man überall in diesem Gebirgsland. Die armenisch-christliche Kunst erlebte ihre Blütezeit im 4.-11. Jahrhundert.
Bei klarer Witterung kann man den Sevan-See schon von weitem sehen. Er liegt rund 70 km von Eriwan entfernt. Die herrlichen Strände und sein klares Wasser machen diesen größten See im Kaukasus zu einem idealen Ausflugsziel. Durch unüberlegte hydroelektrische Projekte und Irrigation in den siebziger Jahren hat sich leider der Wasserspiegel bis zu 16 m gesenkt und stellt ein Umweltproblem für die Region dar, da Flora und Fauna stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Sevan am Nordufer des Sees war einer der beliebtesten Badeorte zu Sowjetzeiten. Heute hofft man auf Auslandsinvestitionen und neue Gäste aus dem In- und Ausland.
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Die armenische Hauptstadt an den Ufern des Razdan ist eine der ältesten Städte der Welt und wurde vor annähernd 2800 Jahren gegründet. Leider wurden große Teile der Altstadt in den dreißiger Jahren abgerissen. Die neuen Gebäude sind meist in dem für Armenien typischen braun-rosafarbenen Tuffstein erbaut. An klaren Tagen kann man jenseits der türkischen Grenze die beiden Gipfel des Bergs Ararat sehen, wo angeblich die Arche Noah nach der Sintflut strandete. Das Matenadaran in der Stadtmitte beherbergt eine Sammlung der ältesten Manuskripte der Welt. Sehenswert ist auch die Kirche der Heiligen Hripsime. Jerewan besitzt eine Reihe von Museen, unter anderem das sehenswerte staatliche Museum für Volkskunst sowie die Kinderkunst-Galerie. Diese Galerie stellt ausschließlich Kunstwerke von Kindern im Alter zwischen 3 und 16 Jahren aus und ihre Kunstsammlung umfasst mittlerweile über 100.000 Bilder von Kindern aus 130 Ländern. Das Historische Museum erlaubt einen Einblick in die armenische Geschichte und Kunstgeschichte. Eine Sammlung von Werkzeugen, die Ausstellungsstücke aus der Stein- und Eisenzeit bis zum 19. Jahrhundert umfasst, ist besonders interessant.
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Etschmiadsin, von 180-340 Hauptstadt des Landes, liegt ca. 20 km von Eriwan entfernt und gilt als religiöses Zentrum Armeniens. Die Kathedrale von Etschmiadsin ist ein Paradebeispiel klassischer armenischer Architektur. Sie wurde 303 n. Chr. erbaut und ist eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt, in welcher heute noch Messen abgehalten werden. Unter den Schätzen der Kathedrale befindet sich auch ein Stück Holz der Arche Noah – so heißt es zumindest. Die Kirchen in Ripsime (618 erbaut), Gayane (630) und Shogakat (1694) sind ebenfalls sehenswert. Unweit von Etschmiadsin in Zvartnots befinden sich die Ruinen der St. Georgskirche, die im 7. Jahrhundert errichtet wurde und von legendärer Schönheit gewesen sein soll. Das Kloster Geghard (35 km östlich von Jerewan) liegt in einer steilen, steinigen Schlucht und ist eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die Kirchen des Klosterkomplexes, die aus dem 13. Jahrhundert stammen, sind in ihrem Inneren mit wundervollen Schnitz- und Steinmetzarbeiten bestückt. In einer der Kapellen, die aus massivem Stein direkt aus dem Fels gehauen ist, fließt eine heilige Quelle. In Garni, im grünen Tal des Azat-Flusses an der Straße zwischen Geghard und Eriwan, steht ein heidnischer Sonnentempel, der im 1. Jahrhundert n. Chr. auf Befehl des Königs Thiridates I. erbaut wurde. Ein Erdbeben zerstörte 1679 den Tempel, der jedoch 1978 völlig restauriert wurde. Garni ist das einzige hellenische Bauwerk auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion und bietet eine herrliche Aussicht auf das zauberhafte Tal. Ein römisches Badehaus mit einem gut erhaltenen Mosaikfußboden wurde vor kurzem ganz in der Nähe ausgegraben.
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Im 53 km von Eriwan entfernten Sardarapat steht eine Gedenkstätte, die 1968 zur Erinnerung an den Sieg der Armenier über die Türken 1918 erbaut wurde. Architektonische Monumente und faszinierende Skulpturen machen ihren Reiz aus. Geschichtsbewusste werden sich für das Kloster Sevan interessieren (9. Jahrhundert). Einst soll es als Exil für in Ungnade gefallene armenische Adelige gedient haben. Nördlich von Sevan, weiter im Bergland, liegt der beliebte Kurort Dilizan. Das Kloster Agartsin, nur wenige Kilometer östlich von Dilizan, war eines der wichtigsten Kulturzentren im Mittelalter. Dieses architektonische Meisterwerk ist eines der wenigen Bauwerke, die aus dieser Zeit (10.-13. Jh.) vollständig erhalten geblieben sind. Das prächtige Refektorium ist besonders beeindruckend. Kloster Goschawank (25 km von Dilizan) beherbergt wunderbare Beispiele der Steinmetzarbeiten, für die die Region im Mittelalter berühmt war. Die Festung Amberd auf dem Berg Aragats (50 km von Eriwan) ist wie geschaffen für ein Picknick.
Bruttoinlandsprodukt
ca. 18,77 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 6.300 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 6,8 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 7,1 % (2007)
Inflationsrate: ca. 9 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 26,5 % (2006)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 16,7 % (2008)
Industrie: ca. 33,8 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 49,4 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Kupfererzbergbau und Abbau von weiteren natürlichen Resourcen wie Bauxit, Zink und Molybdän sowie Gold und Marmor, Bauindustrie, Nahrungsmittel-, Textil- und chemische Industrie sowie Aluminiumherstellung
Außenhandel
Importe: ca.3,763 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 1,124 Mio. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Belgien, Israel, Russische Föderation, Deutschland, USA, Niederlande, Iran
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: OSZE (17.04.1992), UN (02.03.1992), Weltbank (16.09.1992), IWF (28.05.1992), WHO, UNIDO, UNESCO, EBRD, GUS, IAEO, WTO (05.02.2003), Natokooperationsrat, Schwarzmeerkooperationsrat BSEC, Europarat (25.01.2001), Vertrag über Kollektive Sicherheit
Bei Geschäftstreffen geht es in der Regel recht förmlich zu. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. Anzug und Krawatte bzw. Kostüme sind üblich.
Geschäftszeiten: Mo-Fri 09.00-18.00 Uhr.
Bundesverband der Deutschen Industrie
(Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52.
Internet: www.ostausschuss.de
Wirtschaftskammer Österreich
(Osteuropareferat)
Stubenring 8-10, A-1010 Wien
Tel: (01) 514 50.
Internet: http://portal.wko.at
Vereinigte Wirtschaftskammern
Sonnenbergstrasse 48, CH-8032 Zürich
Tel: (01) 268 43 00.
Internet: www.jointchambers.ch
Armenintorg (Armenische Außenwirtschafts- und Außenhandelsgesellschaft)
Ul. Hr. Kochar 25, AM-375012 Jerewan
Tel: (02) 22 43 10. Fax: (02) 22 00 34.
Industrie- und Handelskammer der Republik Armenien
Sayat Nova 29-1, AM-375010 Jerewan
Tel: (02) 56 54 38. Fax: (02) 56 50 71.
Eriwan hat eine sich rasant entwickelnde internationale Restaurant-Szene mit Spezialitäten aus der ganzen Welt. Entlang der Paronyan Poghots-Straße ("Grill-Meile") kann man das berühmte armenische Gericht Khoravats bestellen, das aus gegrilltem Fleisch besteht. Viele Cafes befinden sich in Parkanlagen und sind bei Touristen und Einheimischen besonders im Sommer beliebt. Gegrilltes Kalbfleisch und Lammsuppe mit Pinienkernen gehören zu den Spezialitäten der armenischen Küche. Lammfleisch ist traditionell Bestandteil vieler armenischer Gerichte und wird oft gegrillt oder als Schaschlik mit Fladenbrot serviert. Lamm wird auch als Suppengrundlage verwendet, vor allem in der Bozbash, die in unzähligen Variationen auftritt, oder als Eintopf, oft zusammen mit Obst und Nüssen. Eine Mahlzeit fängt oft mit einer großen Platte kalter Vorspeisen an, darunter mit Reis und Fleisch gefüllte Paprikaschoten und Weinblätter, eingelegtes und frisches Gemüse, sowie verschiedene Sorten Basturma (Pökelfleisch). Getrockneten Aprikosen aus dem Kaukasus werden fast magische gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Eine weitere Nachtisch-Spezialität wird aus eingedicktem Traubensaft hergestellt: dieser wird in verfestigter Form zusammen mit Nüssen gegessen. Die Ischkan-Forelle aus dem Sevan-See wird als besondere Delikatesse gepriesen, sie ist heute allerdings nur noch selten erhältlich. Getränke: Die Produktion von armenischem Wein und Weinbrand wurde in den achtziger Jahren im Zuge von Gorbatschows Anti-Alkohol-Kampagne stark eingeschränkt. Einheimische erzählen Besuchern aber heute noch gern, dass Winston Churchill armenischen Weinbrand dem französischen vorzog, nachdem er ihn auf der Jalta-Konferenz erstmalig gekostet hatte. Kaffee wird stark, schwarz und in kleinen Tassen angeboten.
Es gibt zahlreiche Restaurants und Nachtclubs in Eriwan, wo einheimische Bands alles von leisem Jazz bis Hardrock spielen. Einige der größten Clubs spielen Techno- und Trance-Musik bis zum Morgengrauen, die manchmal von DJs aus Russland oder Europa aufgelegt wird. Auf dem Weg zum Flughafen gibt es eine Reihe von etwas verlassen wirkenden Kasinos. Eriwan verfügt über eine große Konzerthalle, ein Opernhaus und Kammermusikhalle und mehrere Theaterhäuser. Opern- und Musikaufführungen haben ein hohes Niveau und Eintrittskarten sind preisgünstig. Das armenische Philharmonische Orchester und das 1997 gegründete armenische Kammerorchester gastieren regelmäßig in Eriwan und anderen Städten. Es gibt mehrere Musikensembles, die sich auf traditionelle armenische Volksmusik, -gesang, und -tanz spezialisieren.
In Eriwan gibt es mehrere moderne Bekleidungsgeschäfte mit Mode von einheimischen Designern. Diverse Kunstgewerbeartikel aus Seide, Keramik und Holz sowie Gemälde werden in Eriwaner Galerien verkauft. Antiquitäten wie Ikonen, Läufer und Teppiche sind sehr teuer und können nur mit einer besonderen Genehmigung exportiert werden. Diese erhält man nur, wenn der Kauf in einem offiziellen Laden und nicht auf einem Markt oder von einer Privatperson getätigt wurde. Waren aller Art werden am Vernisaj-Flohmarkt in Eriwan angeboten, der bei Touristen sehr beliebt ist. Die Einkaufszeiten der Geschäfte sind von 09.00-17.00 Uhr, im Sommer haben die meisten Läden länger geöffnet.
Das gesellschaftliche Leben spielt sich im eigenen Heim ab, Einladungen werden gern ausgesprochen. Armenier sind großzügig und gastfreundlich. Gästen werden trotz aller Knappheit üppige Mahlzeiten vorgesetzt, und ein ums andere Mal werden die Gläser auf das Wohl der Gäste geleert. Eine kleine Aufmerksamkeit wie Blumen, Schokolade oder eine Flasche Importwein wird gern gesehen. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Visitenkarten werden nicht nur bei geschäftlichen Treffen, sondern generell auch häufig bei der ersten Begegnung mit jemandem überreicht. Die Gespräche kreisen zwangsläufig um die Politik, jedoch ist Zurückhaltung angebracht. Angesichts der steigenden Kriminalität sollte man Wertgegenstände nicht »zur Schau stellen«. Trinkgeld: Das Personal in Restaurants erwartet Trinkgeld, zum Teil schon im Voraus. Fahrpreise in Taxis sollten grundsätzlich vor der Abfahrt vereinbart werden. Es ist ratsam, sich im Voraus über die üblichen Tarife zu informieren. Gleiches gilt für Marktstände usw.
In Eriwan gibt es mehrere große Hotels, deren Standard etwa dem internationaler 3-Sterne-Hotels entspricht. Das Hotel Armenia wird in Kooperation mit Marriott geführt, die Stromversorgung ist durch eigene Generatoren gesichert. Im Hotel Armenia und im neu ausgestatteten Ani Plaza Hotel befinden sich Touristeninformationsbüros, über die unter anderem auch Ausflüge organisiert werden können.
Campingmöglichkeiten sind nicht vorhanden.
Die Borreliose wird durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz übertragen und tritt landesweit zwischen April und Oktober auf. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell, eine Impfung gegen Hepatitis B bei Langzeitaufenthalten über 4 Wochen und bei besonderer Exposition empfohlen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die medizinische Versorgung ist grundsätzlich gewährleistet, entspricht jedoch nicht immer europäischem Standard. Notfallversorgung ist in der Regel gegeben. Bei Behandlungen wird Barzahlung verlangt. Es gibt nicht immer feste Tarife für Ausländer. Ein großzügiges Trinkgeld verbessert die Versorgungslage im Krankenhaus erheblich, Quittungen für solche zusätzlichen Leistungen sind jedoch kaum zu erhalten.
Einige Apotheken haben 24 Std. geöffnet. Medikamente aus den Herkunftsländern USA, GB, F, D, RUS, TUR und Osteuropa sind zum größten Teil erhältlich. Dennoch sollten ärztlich verordnete Medikamente im Rahmen des persönlichen Bedarfs, am besten mit ärztlichem Attest (in armenischer oder russischer Sprache) nachgewiesen, mitgebracht werden. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notfallrückführung wird dringend empfohlen.
Für Aufenthalte über 3 Monate wird ein negativer HIV-Test in englischer Sprache verlangt. Der Test kann auch innerhalb des 1. Aufenthaltsmonats im Land durchgeführt werden.
[1] Geringes Malariarisiko der weniger gefährlichen Malariaart Plasmodium vivax von Juni bis Oktober im westlichen Tiefland (Ararat-Tal), vorwiegend im Masis-Distrikt. In den touristischen Gegenden besteht kein Risiko. Empfehlung: Mückenschutz
[2] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts empfiehlt es sich daher, abgefülltes Wasser zu trinken, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist pasteurisiert, Milchprodukte sind im Allgemeinen unbedenklich. Da das Nutzvieh jedoch nicht regelmäßig geimpft wird, empfiehlt es sich, im Zweifelsfall die Milch abzukochen. Außerhalb der Städte sollte Trinkwasser vorsichtshalber abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.
Fisch- und Fleischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
2011
1 Jan Neujahr
6 Jan Armenisch-orthodoxe Weihnachten
8 Mar Internationaler Frauentag
7 Apr Muttertag
22 Apr Karfreitag
24 Apr Gedenktag an den Völkermord von 1915
9 May Tag des Sieges und des Friedens
28 May Jahrestag der Ausrufung der 1. Armenischen Republik, 1918
5 Jul Tag der Verfassung
21 Sep Unabhängigkeitstag
7 Dec Gedenktag an die Erdbebenopfer von 1988
31 Dec Silvester
2012
1 Jan Neujahr
6 Jan Armenisch-orthodoxe Weihnachten
8 Mar Internationaler Frauentag
6 Apr Karfreitag
7 Apr Muttertag
24 Apr Gedenktag an den Völkermord von 1915
9 May Tag des Sieges und des Friedens
28 May Jahrestag der Ausrufung der 1. Armenischen Republik, 1918
5 Jul Tag der Verfassung
21 Sep Unabhängigkeitstag
7 Dec Gedenktag an die Erdbebenopfer von 1988
31 Dec Silvester
Folgende Artikel können zollfrei im Handgepäck nach Armenien eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
400 Zigaretten;
2 l Spirituosen;
eine angemessene Menge Parfüm;
Persönliche Gegenstände (bis zu einem Wert von 500 US$).
Pornographisches Material und Narkotika.
Bei der Einreise müssen wertvolle Gegenstände (Computer, Kameras, Schmuck, etc.) deklariert werden, damit es bei der Ausfuhr nicht zu Problemen kommt. Das Deklarationsformular sollte gut aufbewahrt werden.
1 Armenischer Dram = 100 Luma. Währungskürzel: ARD, AMD (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 100.000, 50.000, 20.000, 10.000, 5.000 und 1.000 Dram im Umlauf. Münzen gibt es im Wert von 500, 200, 100, 50, 20 und 10 Dram.
Fremdwährungen können an Flughäfen, in Banken und in den meisten Hotels und Geschäften getauscht werden. Beim Bezahlen in der nationalen Währung wird Besuchern empfohlen, viel Kleingeld mit sich zu führen, da in einigen Läden und besonders auf Märkten größere Banknoten nicht gewechselt werden können. Die Annahme von US-Dollar ist offiziell verboten. Preise werden oft in US-Dollar notiert und zum Tageskurs in Dram angenommen.
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Armenien in einigen Geschäften, jedoch an Geldautomaten selten akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Kreditkarten werden in einigen größeren Hotels, gehobenen Restaurants und Geschäften angenommen. In Eriwan gibt es einige Bankautomaten, an denen mit Kreditkarte, z. T. auch mit ec-Karte Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden kann.
Werden in einigen Hotels und Geschäften akzeptiert und können in Eriwan an der Armimpexbank und der HSBC Armenia Bank eingelöst werden. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt, Fremdwährung ab einem Wert von 10.000 US$ ist deklarationspflichtig. Die Ausfuhr der Landeswährung ist unbeschränkt möglich, die Ausfuhr von Fremdwährung nur in Höhe der deklarierten Einfuhrbeträge abzüglich der Umtauschbeträge (Nachweis).
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr und 13.00-18.00 Uhr (z. T. auch nur 09.00-12.30 Uhr). Wechselstuben sind bis 00.00 Uhr geöffnet, auch an Sonn- und Feiertagen.
| 1.00 EUR = 519.83 AMD |
| 1.00 CHF = 432.92 AMD |
| 1.00 USD = 392.79 AMD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Die Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, deshalb ist es ratsam, sich rechtzeitig direkt bei den konsularischen Vertretungen zu erkundigen.
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Reisen Kinder nur mit einem Elternteil, so empfiehlt es sich, die schriftliche notariell beglaubigte Einwilligungserklärung des anderen Elternteils mit sich zu führen. Allein reisende Minderjährige benötigen die schriftliche notariell beglaubigte Einwilligungserklärung beider Elternteile.
Erforderlich für alle in der obigen Tabelle aufgeführten Nationalitäten.
Visum bei der Einreise
Ein Visum für drei Tage (Transit, 10.000 Dram), 21 Tage (3.000 Dram) oder für 120 Tage (15.000 Dram) kann u.a. von den Staatsangehörigen, der in der obigen Tabelle genannten Länder bei Einreise an den internationalen Flughäfen Eriwan und Gyumri sowie an den offiziellen Grenzübergängen zu Georgien und Iran beantragt werden. Bei einer Einreise mit dem Zug muss jedoch vor der Abreise ein Visum beantragt werden.
Touristenvisum, Besuchervisum (Privatreisen), Geschäftsvisum, Transitvisum, keine Gruppenvisa.
E-Visum und Visum bei der Einreise (Touristenvisum): 60 US$.
Besuchervisum:
Einmalige Einreise: 17 € (bis zu 21 Tage Aufenthalt); 42 € (bis zu 120 Tage Aufenthalt).
Mehrmalige Einreise: 60 € (bis zu 60 Tage Aufenthalt); 97 € (bis zu 120 Tage Aufenthalt)
Transitvisum: 29 € (einmalig), 47 € (mehrmahlig).
Minderjährige erhalten ihr Visum kostenlos.
Touristenvisum zur einmaligen Einreise: 21 bzw. 120 Tage.
Geschäftsvisum: gültig für die Dauer der Einladung, maximal 3 Monate.
Transitvisum: bis 72 Stunden.
Über die genehmigte Aufenthaltsdauer entscheidet im Einzelfall jedoch immer die zuständige konsularische Vertretung.
Der Antrag kann persönlich oder per Post bei der zuständigen konsularischen Vertretung eingereicht werden (s. Kontaktadressen).
Für Touristen, die über den Flughafen Zvartnots (Eriwan) einreisen, ist eine Antragstellung per Internet möglich (E-Visum). Bezüglich der Einzelheiten siehe Internetseite des armenischen Außenministeriums: www.armeniaforeignministry.am.
a) 1 Antragsformular.
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist und über eine freie Seite verfügt, sowie eine Kopie der Lichtbildseite
(d) Abgestempelter Originaleinzahlungsbeleg des Überweisungsformulars, Kontoauszug mit Überweisungsbuchung oder Scheck.
(e) Ggf. Kopie der gültigen Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(f) Geschäfts- und Mehrfachvisum: Einladungsschreiben von einer staatlichen Stelle oder vom armenischen Geschäftspartner, das vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Republik Armenien bestätigt wurde.
Bei postalischer Beantragung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen. Bei Erteilung eines Einreisevisums per Post wird zusätzlich eine Gebühr von 7 € erhoben.
Bei Beantragung des Visums bei der Einreise: (a), (b), (c), ggf. (e), ggf. (f) sowie (g) Visumgebühr in bar.
Mindestens 1 Woche plus ca. 4 Tage Postweg. Das Visum sollte möglichst frühzeitig beantragt werden, weil mit einer langen Bearbeitungszeit zu rechnen ist. Allerdings sollten alle Unterlagen nicht früher als einen Monat vor der Einreise bei der Botschaft eingegangen sein. Eine Expressbearbeitung ist nur in Notfällen möglich und dauert 2-3 Tage. E-Visum: ca. 2 Tage.
Verlängerungen des Visums sind bei der Behörde für Pass- und Meldewesen (OVIR, Pass- und Visa-Abteilung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten, Visa-Behörde, Maschtoz Str. 13A, Tel.: (+374) 10 52 14 56) möglich. Der Prozess ist sehr zeitaufwändig und erfordert armenische oder russische Sprachkenntnisse (hohe Gebühren).
Kaukasus, Transkaukasien.
29.800 qkm.
2.968.586 (Schätzung 2008).
99,6 pro qkm.
Eriwan. Einwohner: 1.201.322 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1991. Neue Verfassung von 1995. Einkammerparlament mit 131 Abgeordneten. Seit 1991 unabhängiger Teilstaat der GUS.
Armenien liegt im Kleinen Kaukasus und grenzt im Norden an Georgien, im Westen an die Türkei und den Iran und im Osten an Aserbaidschan. Der 4100 m hohe Aragats ist die höchste Erhebung des gebirgigen Landes. Selbst die tiefsten Täler liegen 450-700 m ü. d. M. Größter See der Republik ist der im Osten gelegene Sevan-See.
Amtssprache ist Armenisch (96 %), eine der ältesten Kultursprachen der Welt. Russisch (2 %) und Kurdisch werden ebenfalls gesprochen. Russisch wird jedoch mittlerweile nur noch selten benutzt.
Überwiegend armenisch-orthodox, daneben russisch-orthodox und muslimisch (mehrheitlich Kurden). Die armenische Kirche ist die älteste christliche Kirche der Welt.
MEZ + 2. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober : MEZ +3 (Sommerzeit in Armenien = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) +3 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt in Mitteleuropa im Sommer und Winter jeweils +2 Std.
220 V, 50 Hz. Europäische, 2-polige Stecker.
Tigran Sarkisyan, seit April 2008.
Serzh Sarkisyan, seit April 2008.
Internetcafés in Armenien bieten u.a. auch die Möglichkeit zu faxen.
3 Nalbandyan Poghots, AM-375009 Eriwan
Tel: (01) 54 2 3 03/06.
Internet: www.armeniainfo.am
5 M. Mkrtchian, AM-375010 Eriwan
Tel: (010) 56 61 85.
Internet: www.mineconomy.am
Nußbaumallee 4, D-14050 Berlin
Tel: (030) 405 09 10. Konsularabt.: (030) 40 50 91 16.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Di, Do 10.00-13.00 Uhr, Di auch 14.30-17.00 Uhr.
Hadikgasse 28, A-1140 Wien
Tel: (01) 522 74 79. Konsularabt.: (01) 524 36 68.
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 10.00-13.00 Uhr.
Avenue du Mail 28, CH-1205 Genève
Tel: (022) 320 11 00.
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.30-18.00 Uhr.
Armenien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 27.04.2012
Unverändert gültig seit: 19.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen in die Konfliktregion Berg-Karabach
Reisenden, die sich nach Berg-Karabach begeben, kann durch keine deutsche Auslandsvertretung konsularische Hilfe oder Beistand gewährt werden. An der Waffenstillstandslinie kommt es immer wieder zu Schusswechseln, außerdem besteht Minengefahr.