Regional unterschiedlich. Kontinentalklima herrscht im Allgemeinen vor, mit sehr heißen Sommern und sehr kalten Wintern. Im Norden und der mittleren Region regnet es viel. Die Sommer sind heiß, die Winter kalt. In Südchina ist es im Winter milder. Die südöstliche Region hat viel Regen, fast tropische Sommer und kühle Winter. In den Küstengebieten feuchtes Klima durch den Einfluss des Monsuns.
Für Langstrecken im Binnenverkehr ist das Flugzeug unentbehrlich. Die Civil Aviation Administration of China (CAAC) ist die Dachorganisation der drei Hauptfluggesellschaften Air China (CA) (Internet: www.airchina.com.cn), China Southern Airlines (CZ) (Internet: www.airchina.com.en/en) und China Eastern (MU)(Internet: www.ce-air.com), die über 150 Städte - darunter Peking (Beijing) -miteinander verbinden.
Es gibt regelmäßige Flüge von Peking und Guangzhou (Kanton) nach Hongkong. Seit der Aufhebung des Reiseverbots bietet die taiwanesische China Airlines (CI) Direktflüge von Peking, Shanghai, Kanton, Hangzhou, Nanjing, Shenzhen, Xiamen, Ningbo, Zhengzhou, Shenyang, Changsha und Xian nach Taipeh (Taiwan) an. Air China fliegt direkt von Tianjin, Hangzhou, Chengdu und Chongqing nach Taipeh. Neu sind Air China-Direktverbindungen von Peking nach Lhasa (Tibet) sowie drei innerchinesische Verbindungen, Peking - Daqing, Chengdu - Zhuhai und Shenzhen -Dazhou.
Dragonair (KA) bietet zweimal täglich einen Flug von Hongkong nach Guangzhou an.
Check-In-Schalter öffnen 90 Min. und schließen 30 Min. vor Abflug. Alle Provinzhauptstädte sind mit dem Flugzeug erreichbar.
Flugtickets werden normalerweise von den Reiseleitern gekauft und sind in den Reisekosten enthalten. Individualreisende können durch das örtliche CITS-Büro buchen, das eine geringe Provision verlangt, oder die Flugtickets im Büro der Fluggesellschaft kaufen. Im April, Mai, September und Oktober wird Vorausbuchung empfohlen. Touristen bezahlen einen Zuschlag für Flugtickets von 100%.
Flughafengebühren: Peking (Beijing): 50 RMB ¥. Shanghai: 50 RMB ¥ (Meist im Ticketpreis enthalten). Kinder unter 2 Jahren sind von den Gebühren befreit.
Fährverkehr auf allen größeren Flüssen. Die Küstenfähren verkehren zwischen Dalian, Tianjin (Tientsin), Qingdao (Tsingtao) und Shanghai. Wichtige Häfen sind Tianjin (Tientsin), Qingdao (Tsingtao) und Shanghai. Victoria Cruises (Internet: www.victoriacruises.com) bietet ganzjährig Fahrten auf dem Jangtse Kiang zwischen Chongqing und Shanghai über Wuhan und Nanjing an. Neben anderen Landausflügen wird eine Besichtigung der so genannten Stadt des Weißen Kaisers, einer 2000 Jahre alten Tempelanlage, angeboten. Sie war bislang für Touristen nicht erreichbar.
Züge sind Hauptverkehrsmittel im Fracht- und Personenverkehr in China und meist sicher und pünktlich. Die Hauptstrecken führen von Peking nach Guangzhou, Shanghai, Harbin, Chengdu und Urumqi. Es gibt außerdem eine Direktverbindung von Peking über Guangzhou nach Hongkong .
Es besteht eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Peking und Tianjin (Fahrzeit: 30 Min.) und einen Nachtzug zwischen Peking und Shanghai (Fahrzeit: 9 Std. 15 Min.). Für die 1.300 km lange Strecke Peking-Shanghai werden Hochgeschwindigkeitszüge ab Oktober 2011 nur vier Stunden benötigen. Geplant sind Abfahrten im Fünf-Minuten-Takt. Das erste Teilstück von Peking nach Nanjing ist schon jetzt in Betrieb. Bedient werden auf dieser Strecke in Zukunft auch Tianjin und Jinan sowie zahlreiche andere chinesische Großstädte.
Als Teil der neuen, im Bau befindlichen Hochgeschwindigkeitsachse Peking-Shenzhen-Hongkong ist derzeit schon die südlich von Peking verlaufenden Strecke Wuhan-Guangzhou in Betrieb. Für die über 1.000 km lange Strecke benötigt der Zug nur 3 Std. 30 Min.
Die Qinghai-Tibet-Eisenbahn verbindet Lhasa mit der Provinz Qinghai. Vom Endpunkt Golmud besteht eine Anbindung an Peking. Die Fahrtzeit nach Peking beträgt 48 Stunden. Mit über 5000 Metern über dem Meeresspiegel ist es die höchste Eisenbahnstrecke der Welt.
Es gibt zwei Klassen: Holzsitz (2. Klasse), Polstersitz (1. Klasse), Hartlieger (2. Klasse) und Weichlieger (1. Klasse) (harte oder gepolsterte Betten). Weichlieger sind zweimal teurer als Hartlieger. Fahrkarten: Fahrkarten können erst ab 10 Tage vor Abfahrt erworben werden. Preisnachlässe für Kinder werden praktisch berechnet: Kinder, die kleiner als 1 m sind, fahren kostenlos; Kinder unter 1,30 m bezahlen 25% des Fahrpreises. Touristen bezahlen einen Zuschlag für Bahnfahrkarten von 70%. Auf den großen Bahnhöfen gibt es spezielle Schalter mit englischsprachigem Personal. Am Umsteigebahnhof muss das Ticket für die Weiterreise gekauft werden. Gepäckbestimmungen: Erwachsene max. 20 kg, Kinder max. 10 kg und Diplomaten max. 35 kg.
Rechtsverkehr. Ca. 80% der chinesischen Ortschaften sind an das Straßennetz angeschlossen, außer Motno und Tibet. Die Straßen sind nicht immer gut, Fahrzeuge sollten absolut verkehrstüchtig sein. Man unterschätzt leicht die Entfernungen. China ist ein Agrarland, Autowerkstätten entsprechen nicht westlichem Standard. Von Peking (Beijing) nach Shanghai sind es 1461 km und von Beijing (Peking) nach Nanjing (Nanking) 1139 km. Eine Express-Autobahn verbindet Peking mit Tianjing. Eine vierspurige, mautpflichtige Autobahn führt von Hangzhou in die Hafenstadt Ningbo in der Provinz Zhejiang.
Fernbus: Busverbindungen bestehen zwischen den größeren Städten und einigen Orten, die mit Zügen nicht erreichbar sind, die Busse sind jedoch oft überfüllt. Es bestehen außerdem Verbindungen mit teuren Luxusbussen. Der wichtigsten Busbahnhof für Langstrecken in Peking heißt Liuliqiao (Tel: (010) 83 83 17 17). Der neue Fernbus-Bahnhof auf der Zhongxing Road in Shanghai befindet sich am nördlichen Ende des Hauptbahnhofes (Tel: (021) 66 05 11 11).
Mietwagen nur mit Chauffeur sind erhältlich. Selbstfahren von Mietwagen ist problematisch, weil die Autovermietungsfirmen den Reisepass des Fahrers einbehalten und Ausländern nur in Sonderfällen das Fahren gestattet ist. Autofahren ist in China nur Mitgliedern einer Reisegruppe erlaubt, die über eine Sondergenehmigung verfügen.
Die offiziellen Reiseleiter bemühen sich darum, dass die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel reibungslos verläuft. Busse sind sehr preisgünstig, jedoch oft überfüllt. U-Bahnnetze gibt es in Peking, Shanghai und Tianjin.
Eine Magnetschienenbahn verbindet den Flughafen Shanghai Pudong (PVG) mit der Metro-Linie 2 am Longyang-Bahnhof (Fahrzeit: 8 Min.) am Stadtrand von Shanghai.
In zahlreichen anderen Städten gibt es Straßenbahnen oder Oberleitungsbusse.
Taxis gibt es in den Großstädten und sind leicht zu finden. Über den Kilometerpreis gibt ein Aufkleber außen an der Autotür Auskunft. Man sollte darauf achten, dass der Taxameter eingeschaltet ist. Es gibt eine Grundgebühr und einen streckenabhängigen Preis. Wenn möglich, sollte der Preis vor Fahrtantritt ausgehandelt werden. Die Taxifahrer verstehen jedoch in den seltensten Fällen eine Fremdsprache. Deshalb sollten sich Reisende von ihrem Hotel eine chinesisch geschriebene Adresse des Fahrzieles geben lassen und für die Rückfahrt eine Visitenkarte des Hotels. Man kann Taxis auch ganztags mieten.
Motorrad-Taxis, Motorrad-Dreiräder und Fahrrad-Rikschas stehen an Bahnhöfen und Busbahnhöfen zur Verfügung. Fahrräder können u.a. in größeren Hotels und bestimmten Geschäften gemietet werden. Fahrradfahrer müssen langsam fahren und ständig klingeln.
von Peking (Beijing) zu folgenden größeren chinesischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bahn | |
| Tianjin | 0.50 | 0.30 |
| Wuhan | 1.45 | 16.00 |
| Xi'an | 1.55 | 22.00 |
| Nanjing | 1.40 | 15.00 |
| Shanghai | 1.50 | 11.30 |
| Chengdu | 2.25 | 26.00 |
| Kunming | 3.00 | 40.00 |
| Guangzhou | 3.00 | 21.00 |
| Urumqi | 4.00 | 95.00 |
Täglich gibt es mehrere Nonstop-Flüge von verschiedenen europäischen Großstädten nach Peking (Beijing) und von dort weiter nach Shanghai. Alle großen nationalen Fluggesellschaften Europas sowie Air China (CA) und China Eastern (MU) bieten diese Verbindungen an.
Chinas nationale Fluggesellschaft heißt Air China (Internet: www.airchina.com.cn). Air China und ihre Partner bieten Direktverbindungen von Frankfurt und Zürich nach Peking sowie von Wien und anderen europäischen Großstädten nach Peking und Shanghai. Air China bietet außerdem eine Direktverbindung von Frankfurt nach Hangzhou.
Lufthansa (LH) fliegt täglich nonstop ab Frankfurt und München nach Peking, Shanghai und Hongkong und ab Frankfurt nach Guangzhou/Kanton; via Peking nach Chengdu, Dalian, Hangzhou, Nanking, Xiamen und Xi An sowie via Shanghai nach Tsingtao, Wenzhou, Chengdu, Dalian, Shenzhen, Chongqing und Whenzhou.
U.a. British Airways (BA), Air France (AF), Finnair (AY), KLM (KL), Qantas (QF), Swiss (LX) und Singapore Airlines (SQ) fliegen ebenfalls Peking, Shanghai und/oder verschiedene andere chinesische Städte an.
Finnair (AY) fliegt täglich ab Wien via Helsinki nach Shanghai, Peking und Guangzhou.
Austrian Airlines (OS) fliegt ab Wien nach Peking und Shanghai.
Air Berlin (AB) fliegt ab Düsseldorf nach Peking und Shanghai.
China Southern Airlines (CZ) bedient die Route Amsterdam - Peking - Shanghai.
Hainan Airlines (HU) fliegt von Berlin nach Peking.
Anmerkung: Buchungen sollten vorher bestätigt werden, da Fehlbuchungen vorkommen.
Peking (BJS/PEK) (Internet: http://en.bcia.com.cn/) liegt 28 km nordöstlich der Stadt.
Mit der U-Bahn gelangt man in ca. 25 Minuten ins Stadtzentrum. Buslinien verbinden den Flughafen mit Fangzhuang, Xidan, dem Hauptbahnhof, Gongzhufen und Zhongguancun (Fahrzeit: ca. 60 Min.). Taxistand (Fahrzeit: 30-40 Min. bis ins Stadtzentrum). Flughafeneinrichtungen: Duty-free- und andere Geschäfte, Postamt, Banken/Wechselstuben, Geldautomaten, Erste-Hilfe-Station, Bar, Restaurants, Tourist-Information, Geschäftszentrum.
Guangzhou/Kanton (Baiyun) International Airport (Internet: http://www.baiyunairport.com/) liegt etwa 28 km nördlich von Guangzhou. Flughafenbusse fahren in die Innenstadt bzw. zu den Umsteigestationen auf Busse und Bahnen. Eine Anbindung des Flughafens mit der U-Bahn befindet sich im Bau und wird voraussichtlich 2010 fertig gestellt. Taxistand. Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube, Postamt, drahtloser Internetzugang, Café, Bar, Restaurants, Duty-free-Shops, Geschäfte, Fundbüro, Tourist-Information, Kinder-Spielzimmer, Geschäftszentrum.
Shanghai Hongqiao (SHA) (Internet: www.shanghaiairport.com), 13 km südwestlich der Stadt (Fahrzeiten: Taxi 25-40 Min; Flughafenbus ca. 30 Min.). Busse fahren vom Flughafen Hongqiao zur Changde Road, zur Lupu Brücke, nach Zhenguang, zum People's Square, nach Yangjiadu (Pudong) und zum Bahnhof. Die Metro-Linie 2 verkehrt zwischen Shanghai Hongqiao und Shanghai Pudong Airport. Taxistand. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shops, Postamt, Bank/Wechselstuben, Geldautomaten, Internet/Telefone, Bars, Restaurants, Gepäckaufbewahrung, Fundbüro, Mietwagenverleih, medizinisches Zentrum, Kosmetiksalon, 3 Geschäftszentren.
Shanghai Pudong (PVG) (Internet: www.shanghaiairport.com), 30 km vom Stadtzentrum im östlichen Finanzbezirk (Fahrzeit: 30-40 Min.). Die Magnetschienenbahn Maglev fährt innerhalb von 8 Minuten vom Flughafen bis zur Longyang-Metrostation, außerdem stehen Busse und Taxis zur Verfügung. Die Metro-Linie 2 verkehrt zwischen Shanghai Pudong und Shanghai Hongqiao Airport. Ein Flughafenbus fährt von 08.00-19.15 Uhr zum Airport City Garden (Hangchengyuan). Flughafeneinrichtungen: Banken, Wechselstuben, Restaurants, Geschäfte, Duty-free-Shops, Erste-Hilfe-Einrichtungen, Mietwagenverleih.
Weitere Flughäfen in anderen größeren Städten.
Die Haupthäfen sind Shanghai und Hongkong sowie Fuzhou, Guangzhou (Kanton), Qingdao (Tsingtao), Tianjin und Xiamen. Zahlreiche Fährverbindungen mit Nachbarländern, u. a. Shanghai – Kobe, Shanghai – Yokohama, Shanghai – Nagasaki, Shanghai – Osaka, Tianjin – Kobe und zur Westküste von Süd-Korea.
Verschiedene Kreuzfahrtlinien wie Princess Cruises, Silversea und Seabourn bieten Kreuzfahrten an, die entweder ausschließlich chinesische Häfen anlaufen oder dies im Zusammenhang mit einer Ost- oder Südostasientour tun.
Eine regelmäßige Zugverbindung besteht zwischen Hongkong und Guangzhou (Kanton). Internationale Züge bieten in der Regel mehr Komfort als Inlandzüge. Reisende mit viel Zeit können mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking (Beijing) fahren. Vorausbuchung, möglichst 2 Monate vor Abreise, empfehlenswert. Erhöhte Vorsicht ist aufgrund zunehmender Aktivität von Schmugglerbanden geboten.
Fahrzeiten mit der Transsibirischen Eisenbahn: Peking (Beijing) – Moskau (Russ. Föderation): 5-tägige Fahrt (7622 km); Peking – Ulan Bator (Mongolei): eintägige Fahrt (1356 km).
Die wichtigsten Straßen nach China folgen den historischen Handelsrouten durch Myanmar, Indien, die GUS, Mongolei und Nepal.
Zudem ist der Gebirgspass Nathu La zwischen dem indischen Sikkim und Tibet nach mehr als vier Jahrzehnten inzwischen wieder geöffnet.
Teilweise internationale Direktdurchwahl. Das Telefonnetz ist veraltet. Oft ist es einfacher, Auslands- als Inlandsgespräche zu führen. In den großen Hotels ist internationale Direktdurchwahl möglich. Ortsgespräche sind in der Regel kostenlos. In den Großstädten gibt es inzwischen öffentliche Kartentelefone, von wo ebenfalls ins Ausland telefoniert werden kann.
GSM 900 mit Empfangs-/Sendebereich in Peking (Beijing), Guangzhou (Kanton) und Shanghai und in den meisten anderen Stadtgebieten im Südosten und Osten, einschließlich Chengdu and Chongqing. Netzanbieter sind China Mobile (Internet: www.chinamobile.com) and China Unicom (Internet: www.netchina.com.cn).
Größere Hotels bieten immer häufiger Faxdienste an, jedoch kann man meist nur Faxe empfangen. Die Kosten sind im Allgemeinen hoch. Faxe können auch von Internetcafés aus verschickt werden.
Netzanbieter: Eastnet China Ltd. (Internet: www.eastnet.com.cn). Internetcafés in größeren Städten.
Post nach Europa benötigt ca. eine Woche. Alle Postsendungen sollten mit der Aufschrift The People’s Republic of China (»Volksrepublik China«) versehen sein. Große Postämter haben von 08.00-19.00 Uhr geöffnet, kleinere kürzer. Briefmarken sind in Hotels erhältlich, dort können Postkarten und Briefe auch aufgegeben werden.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
China besteht aus 26 Provinzen mit eigenen Dialekten und markanten regionalen Unterschieden. Insgesamt 23 Sehenswürdigkeiten in China wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Reiserouten werden normalerweise nach besten praktischen Gesichtspunkten von CITS (s. Adressen) geplant, die auch Reiseleiter stellen. Die CITS-Führer sind sehr hilfsbereit. Auch für Individualreisende wird Reisen in China immer einfacher. Auskünfte von den Fremdenverkehrsämtern (s. Kontaktadressen).
7-tägig: (a) Peking (Beijing) – Shanghai – Guangzhou – Guilin. (b) Peking (Beijing) – Hangzhou – Shanghai. (c) Peking (Beijing) – Chengde – Xi’an – Peking (Beijing).
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Peking (Beijing) ist symmetrisch angelegt und besteht aus drei ineinander gesetzten Rechtecken.
Das innerste Rechteck ist die Verbotene Stadt, früher die Residenz der Ming- und Qing-Kaiser und heute ein Park mit Museum. Im mittleren Rechteck befinden sich Parkanlagen und die Wohnstätten hoher Regierungsbeamter. Im äußeren Rechteck liegen die Vorstadt, die Märkte und die alten Wohnviertel. Eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten ist der Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt: ein architektonisches Meisterwerk mit prachtvollen Sälen, sechs Hauptpalästen, zahlreichen Nebengebäuden und Gärten.
Mei Shan (»Kohlenhügel«) ist ein hoch gelegener Park mit atemberaubender Aussicht. Beihai-Park ist einer der schönsten Parks Pekings. Der Tiananmen-Platz (»Platz des Himmlischen Friedens«) ist der größte öffentliche Platz der Welt; er ist von Museen, Parkanlagen und der Universität umgeben.
Der Himmelstempel ist ein herausragendes Beispiel für die chinesische Architektur des 15. Jahrhunderts.
Der Sommerpalast, die Sommerresidenz der Kaiser der Qing-Dynastie, auch als Museum Garden bekannt, mit seinen schönen Parkanlagen liegt nur knapp 20 km von Peking entfernt am Kunmingsee.
Ein Teil der beeindruckenden Großen Mauer ist ebenfalls leicht von der Hauptstadt aus erreichbar: in der Nähe von Badaling kann man sich einen Eindruck dieses 5400 km langen Bauwerkes aus Granit und Backstein verschaffen, das 2600 Jahre alt und eines der sieben Weltwunder ist. Aktueller Hinweis: Der während der Ming-Dynastie (1368-1644) erbaute, 4,5 km lange Simatai-Abschnitt, etwa 120 km nordwestlich von Peking, bleibt wegen Restaurierungsarbeiten bis 2012 für Besucher gesperrt.
In den Ming-Grabstätten sind 13 Kaiser der Ming-Dynastie (1368-1644) beigesetzt. Zwei Grabstätten hat man freigelegt, eine davon ist für Besucher zugänglich.
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Pingyao oder "Schildkrötenstadt" in der Provinz Shanxi südwestlich von Beijing ist eine alte Stadt mit Befestigungsmauer, deren historische Gebäude erstaunlich gut erhalten sind.
Die Höhle des Peking-Menschen im Dorf Zhoukoudian am Fuße des Longgu Berges, 42 km südwestlich von Beijing, weist Überreste einer prähistorischen Kultur auf, die Feuer und Steinwerkzeuge bereits 690.000 Jahre v. Chr. einsetzte.
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Beidaihe, ein kleiner Badeort an der Küste und 277 km von Beijing entfernt, mit Stränden, Tempeln und Parkanlagen, ist ein beliebtes Urlaubsziel der Beijinger. Sehenswert sind der Yansai-See und das mächtige Shan Hai Guan-Tor am Beginn der Großen Mauer.
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Chengde ist ein Bergurlaubsort, der schon unter den Qing-Kaisern beliebt war. Es gibt zahlreiche Tempel und Parkanlagen. Auch die Ruinen des Sommerpalastes der Qing-Kaiser sind sehenswert. Der kaiserliche Garten des ehemaligen Palastes ist ein Meisterwerk chinesischer Landschafts- und Gartenbaukunst.
Die acht Äußeren Tempel am Fuße der Hügel nordöstlich des Palastes sind Beispiele für die architektonischen Stile der verschiedenen Volksstämme (Han, Mongolen und Tibeter). Die über 22 m hohe Buddha-Statue im Tempel des Allgemeinen Friedens gilt als die größte Holzskulptur der Welt.
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Dalian ist Chinas drittgrößte Hafenstadt. Die Stadt war früher von der Sowjetunion besetzt und hat daher eine interessante Mischkultur. Hafenrundfahrten und Ausflüge in die Wohngebiete, zu den Parkanlagen, dem Xinghai- und dem Tiger Beach Park, und den im Süden gelegenen Stränden werden angeboten.
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Harbin, die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, hat russischen Charakter. Hier konzentriert sich die Industrie des Nordostens. Es gibt einige Parkanlagen und Kriegsdenkmäler. Das berühmte Eisskulpturen-Festival findet jeden Januar statt.
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Hohhot, was auf Mongolisch »die grüne Stadt« bedeutet, ist die Hauptstadt der Autonomen Region der Inneren Mongolei und wahrscheinlich die farbigste Stadt Chinas. Es werden mongolische Rodeos unter orientalischen Kuppeln veranstaltet, außerdem Ausflüge in die Grassteppe mit Reitkunstvorführungen und zu den Dörfern, in denen diese Volksstämme wohnen.
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Shenyang, einst kaiserliche Hauptstadt, ist heute eine große Industriestadt. Die Ruinen des kaiserlichen Palastes und zwei interessante Grabmäler bieten sich zur Besichtigung an.
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Lanzhou ist eine Oase an der alten Seidenstraße. Die malerische Stadt hat sich ihren Charme weitgehend bewahrt. Man kann Bootsfahrten auf dem Gelben Fluss zu den buddhistischen Bilingisi-Höhlen unternehmen.
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Dunhuang ist eine 2000 Jahre alte Stadt am Rand der Wüste, einstmals eine wichtige Karawanserei an der Seidenstraße. Die ältesten buddhistischen Schreine Chinas befinden sich in den Magao-Höhlen. Die antiken handgeschnitzten Schreine sind ein Nationalschatz und spiegeln tausend Jahre der Buddhaverehrung wider (4.-14. Jh.).
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Turpan und Urumqi, kleine exotische Städtchen, liegen im fernen Nordwesten des Landes am Rand der großen Wüste Xinjiang (Takla-Makan). Diese größtenteils islamischen Städte sind nicht nur vom Stadtbild her anders als die meisten chinesischen Städte. Anders sind auch der Kleidungsstil der Bewohner, ihre Lebensart und die freien Märkte, die außerhalb der staatlichen Planwirtschaft operieren. Mit der faszinierenden Geschichte kann man sich in den Museen beider Städte vertraut machen.
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Tibet, als »Dach der Welt« bekannt, ist erst seit 1980 für Besucher zugänglich. Am einfachsten ist es Tibet als Teilnehmer an einer organisierten Reise zu bereisen. Wer individuelles Reisen dennoch vorzieht beziehungsweise mehr Flexibilität wünscht kann zu bestimmten Zeiten auch an einem FIT-Program (Foreign Individual Tourists), einem kürzeren und gelockerten Programm teilnehmen. Mehr Informationen dazu auf der Website von Tibet Tourism Bureau / Shanghai Office
(Internet: www.tibet-tour.com/tourindex/tourist/fit.htm).
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Lhasa liegt auf einer Höhe von 3700 m. Der Name bedeutet »Stadt der Sonne«, obwohl es sechs Monate im Jahr außerordentlich kalt ist. Bevor Lhasa im 7. Jh. die Hauptstadt Tibets wurde, hatte das Gebiet Shannan schon eine Geschichte von rund 800 Jahren. Es war der Sitz von 32 tibetischen Königen. Die isolierte Lage Tibets, der außergewöhnliche, von alters her überlieferte Lebensstil und die religiösen Bräuche sind die Hauptattraktionen des Landes. Die berühmteste Sehenswürdigkeit Tibets ist der Potala, der ehemalige Palast des Dalai Lama. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist heute ein in der Welt einzigartiges Museum: in ihm gibt es ein unterirdisches Labyrinth von Verliesen und Folterkammern, große juwelenbesetzte Buddhas, prunkvolle Schätze und 10.000 Kapellen mit Wanddekorationen aus Totenschädeln und Gebeinen. Andere sehenswerte Gebäude sind das Drepung-Kloster und der Jokhang-Tempel mit einem goldenen Buddha. Die Höhenlage macht manchen Reisenden zu schaffen. Anmerkung: Es ist ratsam um Erlaubnis zu fragen, bevor man in buddhistischen Tempeln fotografiert.
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Chengdu ist die Hauptstadt der Sezchuan-Provinz und ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Schreine aus der Tang-Dynastie, alte Parkanlagen und Bambuswälder, buddhistische Tempel und ein uraltes buddhistisches Kloster. Chengdu ist der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Emei Shan und zu den heiligen Bergen Gongga und Siguniang.
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Wuhan am Yangtse ist eine Industriestadt, doch auch hier gibt es buddhistische Tempel, einladende Parkanlagen und Seen.
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Xi'an zählte einst zu den größten Städten der Welt. Es war die Hauptstadt von 11 Dynastien. Neben Beijing ist sie die größte Touristenattraktion Chinas. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Qin-Shi-Huangdi-Grabmal mit seiner Terrakotta-Armee aus über 6000 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten und ihren Pferden. Sie wurden mit Kaiser Qin beerdigt, der China vereinte. Außerdem gibt es zahlreiche Grabmäler, Glockentürme, Pagoden, Pavillons und Museen, u. a. ein archäologisches Museum, in dem die Funde aus der neolithischen Stadt Banpo (heute in Xi'an) zu bewundern sind. Xi'an war früher Ausgangspunkt der »Seidenstraße«.
In der Nähe der Industriestadt Zhengzou, dem Knotenpunkt der Region, liegen die Städte Luoyang und Kaifeng, ehemalige Hauptstädte alter Dynastien und daher historisch interessant. In der Nähe von Luoyang befinden sich die Longmen-Höhlen (»Drachenhöhlen«). Hier liegen über 1300 Höhlen mit über 2100 Grotten und Felsnischen, mehreren Pagoden, unzähligen Inschriften, etwa 100.000 Buddhastatuen und -abbildungen und einem Buddhaschrein aus dem 5. Jahrhundert.
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Fuzhou an der Südostküste ist eine reizvolle Stadt an den Ufern des Flusses Min. Die Geschichte der Stadt lässt sich mindestens bis in die Tang-Dynastie vor 2000 Jahren zurückverfolgen. Zahlreiche Parkanlagen, Tempel und mehrere heiße Quellen beleben das Stadtbild.
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Hangzhou, ca. 190 km südlich von Shanghai, ist eine der sieben alten chinesischen Hauptstädte. Von Marco Polo wurde sie als »schönste und großartigste Stadt der Welt« und als einer der zwei größten Häfen der Welt beschrieben. Heute ist Hangzhou ein wohlhabendes Industrie- und Agrarzentrum, jedoch noch immer von Besuchern wegen seiner Schönheit geschätzt. Die Seidenfabriken und der Zoo sind sehenswert. Der wahrscheinlich interessanteste Ausflug führt in das Gebiet des Sees westlich der Stadt, in dem man zwischen Trauerweiden und Pfirsichbäumen, schön geschwungenen Brücken, Steingärten und bunten Pagoden wandelt. Hier trifft man auf die Pagode der Sechs Harmonien sowie Grabmäler und heilige Hügel, Klöster und Tempel, wie z. B. den Linying-Tempel.
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Nanjing, eine weitere ehemalige chinesische Hauptstadt, liegt in herrlicher Landschaft am Ufer des Yangtse und am Fuß des Zijinshan (»Purpurberg«). Zu den größten Attraktionen zählt das Grab des Ming-Kaisers. Hier liegt Zhu Yuanzhang begraben, der Gründer der Ming-Dynastie und der einzige Ming-Kaiser, der außerhalb Beijings beerdigt wurde. Reste der Stadtmauer aus dieser Periode sind noch zu sehen. Das Mausoleum von Chinas erstem Präsidenten, Dr. Sun Yatsen, steht ebenfalls hier. Die Yangtse-Brücke mit ihrem Aussichtsdeck ist sehenswert, ebenso wie das Observatorium auf dem Purpurberg oder die Gräber der südlichen Tang-Dynastie, die als »Unterirdischer Palast« bekannt sind.
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Shanghai ist eine der größten Städte der Welt. Die Stadt an der Mündung des Yangtse ist Chinas führendes Industrie-, Handels- und Einkaufszentrum. Außerdem gibt es eine interessante Altstadt, geschäftige Hafenanlagen, herrliche Gärten und Parkanlagen, Museen, Paläste, Pagoden und Tempel zu bewundern. Der kleine Yu-Yuan-Garten ist über 400 Jahre alt und wurde mit vielen liebevollen Details, Pavillons, Steingärten und Seen nach Plänen antiker Gartenbaukunst angelegt. In den Garten gelangt man durch den Tempelbasar des Stadtgottes. Einer der bekanntesten buddhistischen Tempel Shanghais ist der Tempel des Jade-Buddha, die Nachbildung eines Palastes aus der Song-Dynastie mit einer 2 m hohen Statue aus weißer Jade mit Edelsteinen verziert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museum für Kunst und Geschichte mit Ausstellungsstücken aus allen Dynastien; die Teppichfabrik, in der man Teppiche kaufen und verschiffen lassen kann; die Jadewerkstatt und der Kinderpalast, der einst einem reichen Geschäftsmann gehörte und heute den Kindern der Stadt zur Verfügung steht. Flussfahrten auf dem Huangpu sind ideal, um Shanghai vom Wasser aus kennen zu lernen.
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Suzhou ist eine der ältesten und schönsten Städte des Landes, deren Gründung über 2500 Jahre zurückliegt. Hier erwarten Besucher schön angelegte Gärten und Seidenfabriken. Über 400 historische Stätten und Anlagen sind geschützt, darunter finden sich so wohlklingende Namen wie »Pavillon der sanften Wellen«, »Garten des bescheidenen Verwalters« und der wunderschöne »Garten zum Verweilen«. Der große Kanal und der Tigerberg sind ebenfalls einen Besuch wert.
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Wuxi, nicht weit von Suzhou, ist eine Industriestadt und gleichzeitig Ferienort am Nordufer des Tai-Sees. Hauptanziehungspunkte sind die Gärten, Parkanlagen und Sanatorien am Seeufer, außerdem die Hui-Shan-Tonfigurenfabrik. Wuxi ist fast völlig vom Yangtse umschlossen. Eine Reihe von Bootsfahrten werden angeboten.
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Jinan ist als die »Stadt der Quellen« bekannt. Außerdem gibt es hier buddhistische Relikte, Parkanlagen und Seen. Die quadratische Pagode der vier Tore, südöstlich von Jinan, ist die älteste Steinpagode Chinas (6. Jahrhundert).
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Qingdao ist einer der beliebtesten Ferienorte an der Küste und zugleich Heimat der bekannten Tsingtao-Brauerei, Überbleibsel der deutschen Kolonisation. Im Qingdao-Aquarium sind seltene Fischarten zu sehen.
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Changsha, in der Nähe von Shaoshan gelegen, ist vor allem eine Stadt der Kultur und Bildung. In Shaoshan gibt es Sehenswürdigkeiten aus Maos Jugendzeit.
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Guangzhou (Kanton) ist eine subtropische Großstadt an der Südküste und wichtigstes Außenhandelszentrum des Landes. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Parkanlagen, Museen und Tempel. Ausflüge zu den nahe gelegenen Bergen bieten sich an. Hier gibt es heiße Quellen. Die Aussicht ist herrlich.
Die zauberhafte Landschaft Guilins ist auf zahlreichen Gemälden und Wandteppichen dargestellt: steile felsige Hügel erheben sich pompös aus der Ebene. Rundherum schlängeln sich kleine Flüsse zwischen den Reisfeldern.
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Kunming ist eine moderne Stadt mit einigen verstreuten Tempeln und hübschen Parkanlagen am See. Die Stadt hat ganzjährig ein angenehmes Klima. Wanderungen am etwas südlich gelegenen Dian-See lohnen sich. An seiner westlichen Seite findet man den heiligen Berg Xi Shan. Weiter außerhalb der Stadt liegt der »Versteinerte Wald« bei Shilin, ein beliebtes Ausflugsziel auch bei Einheimischen. 80 km östlich des Steinwaldes liegt eine Karsthöhlengruppe, die Höhlen von Alu. In den Höhlen sind zahlreiche Stalagmiten, Steinblumen, Steinvorhänge und andere bizarr geformte Tropfsteine zu sehen.
Die 35.000 qkm große tropische Insel Hainan liegt im Südchinesischen Meer und wird als »Hawaii von morgen« gepriesen. In der Hauptstadt Haikou gibt es unzählige Hochhäuser. Im International Finance Shopping Center fühlt man sich wie in jeder anderen Großstadt. Hier sind edelste Mode und Accessoires erhältlich. Das historische China lässt sich in Haikou nur in der Altstadt wiederfinden. Am Südzipfel der Insel liegt ein internationaler Flughafen. Die im Süden der Insel gelegene Stadt Sanya ist mittlerweile ein bekannter Urlaubsort. Hier gibt es wunderschöne Strände, Palmen und kristallklares Wasser.
Wirtschaftslage
Seit Beginn des Umwandlungsprozesses in eine "sozialistische Marktwirtschaft" gehört die chinesische Wirtschaft zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas hatte 2005 mit 10 % vor Vietnam das welthöchste Wirtschaftswachstum; 2007 stieg es gar auf 13 %, bevor es 2008 im Zuge der Weltwirtschaftskrise auf "nur" 9 % fiel. Trotzdem bleibt der asiatische Riese das weltgrößte Entwicklungsland. Gleichzeitig hat China nach den USA die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt (in Bezug auf Kaufkraft oder Purchasing Power Parity - PPP) und ist im globalen Vergleich die drittgrößte Handelsnation (2008). Damit ist China zu einer ernstzunehmenden und zu einer dynamischen Wirtschaftsmacht herangewachsen.
Die Unterschiede im Hinblick auf Einkommen, Versorgung und Bildung zwischen Stadt und Land sind erheblich und nehmen weiter zu. Die Arbeitslosigkeit auf dem Land ist mehr als dreimal höher als in der Stadt. Die Asiatische Entwicklungsbank schätzt die städtische Arbeitslosigkeit auf 8,5 % und die ländliche auf 20 %. Größtes Sorgenkind der chinesischen Regierung sind derzeit die 230 Millionen Wanderarbeiter, von deren Geldüberweisungen große Teile der ländlichen Bevölkerung abhängen. Rund 20 % dieser Wanderarbeiter haben seit Beginn der globalen Finanzkrise ihre Arbeit verloren.
In den letzten Jahren war China weltweit das attraktivste Zielland für Direktinvestitionen. Auch SARS konnte dem Wirtschaftsaufschwung in China nichts anhaben.
Am stärksten von der Weltwirtschaftskrise seit 2008 betroffen war der lange Zeit boomende Export. Dagegen sind die chinesischen Banken von der Krise witestgehend verschont geblieben.
Wichtige Wirtschaftszweige
Die Landwirtschaft macht nur 11,3 % (Stand: 2008) des BIPs aus. Der Anteil der Industrie am BIP liegt bei 48,6 % (Stand: 2008) und der Dienstleistungen bei 40,1 %.
2004 wuchs das Volumen der Im- und Exporte Chinas um 35% gegenüber dem Jahre 2003 auf nahezu 1,2 Billionen US$. Während in den folgenden Jahren bis 2007 das Wachstum noch durchschnittlich 23 % betrug, fiel es, bedingt durch die globale Wirtschaftslage (2008/2009), 2008 auf 18 %. Chinesische Importgüter sind vor allen Dingen Maschinen und Zubehör, Produkte aus den Bereichen Energie, Plastik, Eisen, Stahl und chemische Stoffe. Dabei verzeichneten insbesondere die Importe von Erz und Rohöl einen deutlichen Zuwachs.
Das rasante Wachstum in der Stahl-, Zement- und Bauindustrie hatte zuletzt zu Engpässen im Energiebereich geführt und die Preise nach oben getrieben. Bei den Exporten machen Maschinen, Elektroprodukte, Kleidung und Stoffe, Schuhe, Spielzeug- und Sportartikel sowie anorganische Brennstoffe den Großteil aus. Laut dem Bericht des Hauptzollamtes legte auch der Außenhandel mit den wichtigsten Handelspartnern Chinas deutlich zu.
Wirtschaftspolitik
Auch nach rund drei Jahrzehnten der "Reform- und Öffnungspolitik" (Beginn: 1978) befindet sich China immer noch im Übergang zur Marktwirtschaft, von einer primär landwirtschaftlichen zur industriellen und Dienstleistungswirtschaft, von einer geschlossenen zu einer offenen Wirtschaft. 60% der chinesischen Bevölkerung leben auf dem Land - Tendenz abnehmend - von denen die Hälfte ihren Lebensunterhalt fast ausschließlich von den Erträgen der Landwirtschaft bestreiten.
Die wichtigste Strukturreform im Jahr 2005 war die Reform des Wechselkurssystems, die die Bindung des Yuan an einen Korb verschiedener Währungen einführte.
Weitere wichtige Strukturreformen stehen bis 2010 an: Die Regierung will in den nächsten Jahren viele Milliarden in Infrastrukturprogramme für die armen westlichen Provinzen stecken. Hinzu kommen neue Anstrengungen, das traditionelle industrielle Kerngebiet der nordöstlichen Provinzen technologisch und strukturell rundum zu erneuern. Gleichzeitig muss das unzureichende Sozialversicherungssystem gestärkt werden, was mittelfristig trotz der gegenwärtig relativ niedrigen Staatsverschuldung beträchtliche Risiken für den Staatshaushalt birgt.
Handelspartner
Wichtigste Handelspartner Chinas waren 2008 die EU-27-Länder (17-%iger Anteil am chinesischen Außenhandel), dabei vor allem Deutschland, und danach die USA, Japan, Hongkong (China VR), Taiwan und Südkorea.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Ende 2001 wurde China ein Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO). Der Beitritt stellte nicht nur eine umfassende Verpflichtungserklärung Chinas und der WTO-Mitglieder zur Wiedereingliederung des Riesenlandes in das Weltwirtschaftssystem dar, sondern war auch für die chinesische Öffentlichkeit ein klares Zeichen der Hinwendung ihres Landes zur Welt.
Terminvereinbarungen sind üblich, auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Visitenkarten sollten auf der Rückseite die chinesische Übersetzung aufweisen. Geschäftsleute treffen sich mit ihren Geschäftspartnern normalerweise in Restaurants. Man sollte immer ein wenig früher erscheinen. Es ist üblich, den Gastgeber ebenfalls einzuladen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-11.30 und 13.00-17.00 Uhr.
Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft Beijing
Friedrich-Blos-Str. 42, D-76133 Karlsruhe
Tel: (0721) 937 74 82.
Internet: www.china.ahk.de
(Weitere AHK-Büros gibt es in Beijing (Peking), Hongkong, Guangzhou und Shanghai)
Wirtschaftskammer Schweiz – China
Höschgasse 83, CH-8008 Zürich
Tel: (044) 421 38 88.
Internet: www.swisscham.org/swisscham oder www.sccc.ch
(Weitere Büros in Peking, Shanghai, Genf und Lugano)
China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT)
1 Fu Xing Men Wai Jie, CN-100860 Beijing
Tel: (10) 68 02 02 29 oder 68 03 48 23.
Internet: www.ccpit.org
Folgende Organisationen geben Informationen und Planungshilfen: China International Travel Service (CITS) und China National Tourism Administration (CNTA) (s. Adressen).
Die chinesische Küche ist weltweit für ihre Vielfalt bekannt. Die Mahlzeiten werden oft mit gedünstetem Reis serviert. Zu den Spezialitäten gehört Dim Sum (zumeist gedünstete Häppchen in kleinen Bambuskörbchen, die auf Teewagen durch das Restaurant geschoben werden, von denen sich der Gast bedient). Die im Westen bekannte kantonesische Küche ist nur eine regionale Geschmacksrichtung. Insgesamt gibt es acht verschiedene Schulen der chinesischen Küche, die nach ihren Herkunftsorten benannt sind: Anhui, Fujian, Guangdong, Hunan, Jiangsu, Shandong, Szechuan und Zhejian. Um einen groben Überblick über die chinesischen Küche zu geben, unterteilt man sie am besten in vier Regionen:
Nordchinesische Küche: Die Küche Beijings, auch Mandarin oder Shandong genannt, ist sehr abwechslungsreich. Der Schwerpunkt liegt auf Teigwaren und würzigen Soßen; als Garmethode wird Fritieren bevorzugt. Am bekanntesten sind Peking-Ente, wobei die knusprige Entenhaut in hauchdünnen Reismehlpfannkuchen mit Gurke, Frühlingszwiebeln und Hoi Sin-Pflaumensoße serviert wird, und chinesisches Fondue. Dabei wird rohes Fleisch oder Gemüse in kochend heißer Hühnerbrühe in einem gusseisernen Topf gegart und mit diversen würzigen Soßen serviert. Eine weitere Spezialität sind Shuijiao, mit Schweinefleisch, Schnittlauch und Frühlingszwiebeln gefüllte Teigtaschen.
Südchinesische Küche: Die kantonesische Küche basiert auf Ankochen, Dünsten und kurzem Anbraten, um den natürlichen Geschmack zu erhalten. Neben Hühner-, Schweine- und Rindfleisch werden Schlangen, Hunde, Katzen und Schildkröten verarbeitet. Es gibt Cha Siu Bao (mit Schweinefleischstückchen gefüllte Teigklöße), Har Gau (gedünstete Garnelenklößchen) und Shiu Mai (gedünstetes Schweinehack mit Garnelen). Die Hakka-Küche ist meist einfach, ausgezeichnet schmeckt in Salz gebratenes Huhn.
Ostchinesische Küche: Die Küche von Shanghai und Zhejiang ist reichhaltig, süß und wird oft mit sauer eingelegten Früchten und Gemüsen zubereitet. Spezialitäten sind scharfe, saure Suppen, Meeresfrüchte, Nudeln und Gemüse. Gerichte aus Shanghai bestehen hauptsächlich aus geschnetzelten Zutaten, die in Sojasoße geschmort oder in Sesamöl mit viel Knoblauch und Pfeffer gebraten werden.
Westchinesische Küche: Gerichte aus Sezchuan sind mit Chilis scharf gewürzt; eine Spezialität ist gegrilltes Fleisch und Huhn in würziger Sojasoße mit Erdnüssen.
Getränke: Chinesischer Tee, zumeist grüner Tee, oftmals mit Ingwer, Jasmin- oder Rosenblüten aromatisiert, ist weltberühmt. Beliebte chinesische Weine und Spirituosen sind Zhian Jing (heiß servierter Reiswein), Liang Hua Pei (starker Pflaumenbranntwein), Kaolian (Whisky) und Mao Tai (Reisschnaps). Die beliebtesten Biersorten sind San Miguel und Tsingtao.
Das abendliche Unterhaltungsprogramm ist generell vorher festgelegt, und die Mehrzahl der Besucher folgt einer vorausbestimmten Besichtigungstour. Die Reiseführer sind hilfsbereit und freundlich. Die meisten Touren schließen im Voraus arrangierte Restaurantbesuche sowie Opern-, Ballett- und Theaterabende mit ein. Karaoke (auf Schildern mit OK abgekürzt) ist eine beliebte Form der Abendunterhaltung.
Die Preise sind von der Regierung vorgeschrieben. In Geschäften und Kaufhäusern kann man nicht handeln, auf Märkten hingegen ist es durchaus üblich. Für Antiquitäten, die über 100 Jahre alt sind, ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich; diese ist durch ein amtliches rotes Wachssiegel gekennzeichnet. In den Geschäften gibt es preiswerte Souvenirs. Manche Artikel sind schwer erhältlich. Die besten Mitbringsel findet man in den regionalen Fabriken, Geschäften und Hotels, die sich auf Kunsthandwerk spezialisiert haben. Empfehlenswert sind Jadeschmuck, Stickereien, Kleidung aus Seide oder Kaschmirwolle, Schriftrollen, Kalligraphien, Gemälden und Schnitzereien aus Bambus, Stein und Holz. In Großstädten wie Beijing und Shanghai gibt es auch große Kaufhäuser mit breit gefächertem Angebot.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 09.00-19.00 Uhr.
Jan. Eis- und Schnee-Festival, Harbin. Febr. Chinesisches Neujahr, landesweit. Febr. Tibetisches Neujahr, Tibet. Febr. Laternen-Festival, Xi'an und landesweit. März Butteröl-Laternen-Festival, Lhasa. Apr. Qing Ming Festival, landesweit. Apr. Longhua Tempelmesse, Shanghai. Mai Marathon auf der Chinesischen Mauer, Tianjin Provinz. 12. Mai Buddhas Geburtstag, landesweit. Mai Saga Dawa Festival, Tibet. Juni Drachenboot Festival, landesweit. 1. Jun. Kindertag, landesweit. Jun. Internationales Filmfestival, Shanghai. Jul.-Aug. Internationaler Touristenmonat am Berg Wutai, Berg Wutai. Aug. Shoton-Festival, Tibet. Sept. Kulturfestival, Xi'an. Okt. Formel 1: Großer Preis von China, Shanghai. Okt. Konfuzius' Geburtstag, Qufu. Okt. Mondfestival/Mittherbst-Festival, landesweit. Dez. Dongzhi, landesweit.
Diese Angaben stellen nur eine sehr kleine Auswahl an Veranstaltungen dar. Weitere Informationen über Veranstaltungen sind bei den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Kulturelle Unterschiede können u. U. zu Missverständnissen zwischen Bevölkerung und Besuchern führen. In Hotels, Speisewagen und Restaurants sind Verbesserungsvorschläge oft erwünscht; sie werden dann sorgfältig geprüft.
Chinesen sind im Allgemeinen reserviert. Es gilt: Höflichkeit vor Vertraulichkeit. Man sollte sich mit kritischen Bemerkungen über die politische Führung Chinas zurückhalten und keine Sympathie für Taiwan zeigen.
Der volle Name des Landes ist »Volksrepublik China«, und er sollte auch im Schriftwechsel benutzt werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Manchmal wird ein ausländischer Gast mit Applaus begrüßt. Darauf applaudiert man zurück.
In China wird der Familienname zuerst genannt, Wong Man Ying wird beispielsweise als Mister Wong angesprochen. Bei einer Einladung sollte man immer ein wenig vor der vereinbarten Zeit eintreffen und ein kleines Geschenk wie Obst, Pralinen oder ein Andenken aus der eigenen Heimat mitbringen. Briefmarken sind ebenso ein beliebtes Geschenk. Beim Besuch von Freunden freuen sich die Kinder über kleine Geldgaben. Es ist üblich, Gegeneinladungen auszusprechen.
Während einer Mahlzeit prostet man sich bei jedem neuen Gang zu. Es können bis zu 12 Gänge serviert werden und obwohl es nicht als Beleidigung aufgefasst wird, wenn man nur wenig isst, gilt es als höflich, jeden Gang zu probieren. Wenn man zu einem chinesischen Fest eingeladen ist, sollte man sich vorher nach dem traditionell vorgeschriebenen Gastgeschenk erkundigen.
Zurückhaltende Alltagskleidung ist angemessen, freizügige Kleidung sollte vermieden werden. Bei einigen gesellschaftlichen Anlässen und in manchen Restaurants wird gepflegte Kleidung erwartet.
Rauchen ist in der Regel gestattet, und Nichtraucherzonen sind gekennzeichnet. In den Austragungsorten der Olympischen Spiele 2008, die in Beijing stattfinden, wird jedoch ein Rauchverbot bestehen.
Fotografieren: Auf Flughäfen ist das Fotografieren verboten. Auch in einigen Tempeln besteht Fotografierverbot. Bevor militärische und industrielle Einrichtungen oder Regierungsgebäude fotografiert werden, sollte man eine Genehmigung einholen.
Trinkgeld wird außerhalb der großen, internationalen Hotels als Beleidigung aufgefasst. In den Touristenzentren nimmt das Servicepersonal aber gerne 10 Prozent, das Zimmermädchen 2-3 ¥ und dem Reiseleiter gibt man ca. 1 US-$.
Mittlerweile gibt es über 5000 Touristenhotels mit einer Zimmerkapazität von rund 400.000. Mehr als die Hälfte der Hotels sind nach dem internationalen Sterne-System kategorisiert. Klimaanlage, Zimmer mit Bad, Konferenz- und Veranstaltungsräume, Bankettsäle, Restaurants mit chinesischer und internationaler Küche, Bars, Swimmingpool, Sauna, Schönheitssalons, medizinische und andere Service-Einrichtungen gehören im Allgemeinen zur Standardausstattung. Einige Hotels bieten zusätzlich Einkaufspassagen, Business Center, Banken und Postämter.
Zimmer sind einfach zu finden und nach europäischen Maßstäben preiswert, obwohl Preise in 5-Sterne-Hotels in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind. Die übrigen Hotels sind generell sauber und zweckmäßig eingerichtet. Auskünfte vom Hotelverband China Tourism Hotel Association, 9 A Jian Guo Men Nei Avenue, CN-100740 Beijing. (Tel: (10) 65 20 11 14 oder 65 12 29 05)
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, besonders in den zentralen und östlichen Landesteilen Anhui, Honan, Hubei, Jiangsu und Jiangxi. Das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich.
Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt an der Südküste vor. Während des Monsuns ist das Übertragungsrisiko besonders hoch. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Vereinzelt tritt im Süden die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Fleckfieber tritt im Buschland im Süden des Landes auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und B kommen vor, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz ist gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch gegen Hepatitis B sinnvoll.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von April bis Oktober vor allem in den zentralen und östlichen Provinzen (Ausnahmen: Xizang in Tibet, Xinjiang und Quinghai).
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt im Nordwesten (Xingjiang) vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Seit Mitte der 90er Jahre gibt es in vielen Provinzen immer wieder Masern-Ausbrüche. Vor allem die Stadt Shenzhen in der Provinz Guangdong ist davon betroffen. Ungeimpfte Personen, die in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder aus beruflichen Gründen ein höheres Ansteckungsrisiko (z.B. im Kindergarten, Schule oder Krankenhaus) haben, sollten sich impfen lassen.
Pest-Fälle wurden aus Qinghai und Xizang gemeldet. Das Infektionsrisiko ist gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Tollwut kommt landesweit vor, die südlichen Provinzen sind besonders betroffen. Asien gilt als der Kontinent mit den meisten Tollwuterkrankungen. Überträger sind u.a. Hunde (Hauptüberträger), Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung dringend empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die medizinische Versorgung ist preiswert, entspricht insbesondere außerhalb der großen Städte jedoch nicht westlichem Standard. Heilmethoden der traditionellen chinesischen Medizin (z. B. Akupunktur) sind weit verbreitet. Zahlreiche westliche Medikamente sind allerdings nicht erhältlich und die Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse sehr problematisch sein. Eine Reiseapotheke sollte vor allem Mittel gegen Darm- und Erkältungskrankheiten und Einwegspritzen enthalten.
Arzt- und Krankenhausrechnungen müssen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit zuverlässiger Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Seit Jahresbeginn 2009 wurden von den chinesischen Gesundheitsbehörden mehrere neue Fälle von Vogelgrippe-Infektionen, darunter mit dem für Menschen gefährlichen H5N1-Virus, gemeldet. Vier Menschen aus Peking, Shandong, Hunan und Urumqi sind bislang verstorben. China hatte zuletzt Ende Juli 2006 einen Ausbruch von Vogelgrippe im Westen des Landes gemeldet. In der betroffenen Region Xinjiang verendeten insgesamt 3045 Hühner am H5N1-Virus.
In einem Merkblatt veröffentlicht das Auswärtige Amt folgende Hinweise zur Vogelgrippe:
Reisen in betroffene Länder werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbedenklich angesehen.
Der Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel sollte jedoch vermieden werden.
Kein Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.
Das Mitbringen von Vogelprodukten (einschließlich Federn) aus betroffenen Ländern in die EU ist verboten.
Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind.
Verzicht auf Halten von Ziervögeln bei Aufenthalt in den betroffenen Regionen.
Ein gegen Vogelgrippe wirksamer Impfstoff steht gegenwärtig nicht zur Verfügung.
Ausländer, die länger als 1 Jahr in China bleiben, müssen u.U. bei der Einreise eine Gesundheitserklärung abgeben und einen negativen HIV-Test nachweisen.
Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis ("Health Certificate") mit Befunden von Röntgenaufnahme des Thorax, EKG und Labor (inklusive Syphillis-Test) sowie ein HIV-Test in chinesischer und englischer Sprache verlangt (Formular auf Anfrage über die Botschaft).
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet ein- oder durchreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Impfschutz gegen Poliomyelitis und Typhus ist sinnvoll.
[4] Ein Malaria-Risiko durch die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax besteht in Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Sezchuan, Shandong, Xizang und Yunnan. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum nimmt Richtung Süden hin zu und tritt in Hainan und Yunnan auf. In den Regionen nördlich 33° nördlicher Breite besteht das Übertragungsrisiko von Juli bis November, zwischen 33° und 25° nördlicher Breite von Mai bis Dezember und in den Regionen südlich 25° nördlicher Breite das ganze Jahr über.
[5] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2011
1 Jan Neujahr
2 Feb - 8 Feb Frühlingsfest (Chinesisches Neujahr)
3 Apr - 5 Apr Qing Ming (Tag der Grabsäuberung) - Totengedenktag
1 May - 3 May Tag der Arbeit
4 Jun - 6 Jun Drachenbootfest
1 Oct - 3 Oct Nationalfeiertage
12 Oct Mittherbstfest
2012
1 Jan Neujahr
23 Jan Frühlingsfest (Chinesisches Neujahr)
5 Apr Qing Ming (Tag der Grabsäuberung) - Totengedenktag
1 May - 3 May Tag der Arbeit
23 Jun Drachenbootfest
30 Sep Mittherbstfest
1 Oct - 3 Oct Nationalfeiertage
Zusätzlich zu den oben aufgeführten Daten treten folgende Feiertage regional auf: 8. März Internationaler Frauentag. 4. Mai Tag der Jugend. 23. Mai Tag der Befreiung Tibets. 1. Juni Internationaler Tag der Kinder. 1. Aug. Tag der Streitkräfte.
(a) Reisende, die bis zu 6 Monate im Land bleiben, können folgende Artikel zollfrei nach China einführen:
400 Zigaretten;
2 Flaschen alkoholische Getränke (bis 0,75 l);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
(b) Reisende, die länger als 6 Monate im Land bleiben, dürfen folgende Artikel zollfrei einführen:
600 Zigaretten;
4 Flaschen alkoholische Getränke (bis 0,75 l);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
Waffen, Munition, Drogen und Betäubungsmittel, belichtetes, nicht entwickeltes Filmmaterial, Pornographie (manche Fotos in westlichen Zeitschriften können als pornographisch eingestuft werden), Radios, politisches oder religiöses gedrucktes Material, Obst und bestimmte Gemüsearten (z.B. Tomaten) sowie andere frische Lebensmittel (Eier, Fleisch und Fleischprodukte).
Anmerkung: Waffen und Munition für die Jagd können mit einer Genehmigung, die vor der Abreise über das Reisebüro eingeholt wurde, eingeführt werden.
Antiquitäten dürfen nur ausgeführt werden, wenn sie ein Exportsiegel vom Amt für kulturelle Artefakte tragen. Beim Kauf von Schmuck, Jadeartikeln, Kunstgegenständen, Gemälden, Kalligraphien und Antiquitäten muss die Quittung aufbewahrt werden, um bei der Ausreise ein Exportzertifikat zu erhalten. Ohne dieses Zertifikat dürfen die genannten Artikel nicht ausgeführt werden.
Anmerkung: Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen dürfen kein Elfenbein und keine Elfenbeinprodukte nach Europa eingeführt werden.
Bei der Einreise müssen alle Wertgegenstände (Kameras, Uhren, Schmuck, Antiquitäten usw.) deklariert werden. Die Kopie dieser Deklaration muss bei der Ausreise vorgelegt werden. Drogenbesitz wird mit hohen Freiheitsstrafen geahndet, auf Drogenhandel steht die Todesstrafe. Zollbeamte können CDs, Zeitschriften und Bücher beschlagnahmen und auf politisches, religiöses oder pornographisches Material hin untersuchen.
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen. Währungskürzel: RMB¥, CNY (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 ¥ sowie 5, 2 und 1 Jiao sowie 5, 2 und 1 Fen. Münzen sind in Nennbeträgen von 1 ¥ sowie in 5, 2 und 1 Jiao sowie 5 und 1 Fen im Umlauf. Fen-Scheine und -Münzen sind inzwischen sehr selten geworden.
Der RMB ¥ wird außerhalb Chinas nicht gehandelt. Ausländische Währungen und Reisechecks können in allen internationalen Banken und Hotels gewechselt werden. In den Hotels und den so genannten Friendship Stores kann man die für Besucher importierten Luxusartikel (wie Spirituosen) in Devisen bezahlen.
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert.
(Hinweis: Selbst wenn die Karte theoretisch funktioniert, gibt es bisweilen Probleme mit Automaten, die keinen Auslandsbezug haben. Diesbezüglich ist vor allem die Bank of China für das Abheben von Bargeld empfehlenswert.) Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Anmerkung: An Automaten kann man in der Regel 2000-3000 RMB abheben. Manche Automaten akzeptieren eine mehrmalige Abbuchung (1-3 Mal).
Generell gilt: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Eurocard/MasterCard, Visa, Diners Club und American Express werden in manchen, jedoch nicht in allen internationalen Hotels und größeren, vor allem touristischen Geschäften angenommen. (Hinweis: Selbst wenn die Karte theoretisch funktioniert, gibt es bisweilen Probleme mit Automaten, die keinen Auslandsbezug haben.) Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Die Gründung des Chinesischen Bankvereins hat die Verwendung von Kreditkarten der staatseigenen Banken in China vorangetrieben.
Sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt und ab einem Gegenwert von 5.000 US$ deklarationspflichtig. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nur bis 20.000 RMB ¥ gestattet. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt.
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr, 13.00/14.00-16.00/17.00 Uhr. Zum Teil Sa 8:00-11.30 Uhr.
| 1.00 EUR = 8.35 CNY |
| 1.00 CHF = 6.96 CNY |
| 1.00 USD = 6.31 CNY |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
a) Die meisten Reisen werden von der offiziellen staatlichen Reiseagentur China International Travel Service CITS (Internet: www.cits.net) organisiert. Normalerweise übernimmt der Reiseveranstalter die Abwicklung der Formalitäten, Individualreisende können dies jedoch auch selbst übernehmen. Grundsätzlich müssen Reisende im Besitz von Rück- oder Weiterreisetickets sein. Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen und Fremdenverkehrsämter.
(b) Die Einreise mit eigenem Fahrzeug ist nur im Rahmen einer Gruppenreise und mit schriftlicher Sondergenehmigung möglich.
(c) Advanced Passenger Information System (Apis):
Das System der vorab erfassten Passagierdaten, Advanced Passenger Information System (Apis) genannt, verlangt die Registrierung der folgenden personenbezogenen Daten der Passagiere durch die transportierende Fluggesellschaft:
Name, Vorname, Geburtsdatum, Nationalität, Passnummer, Land des Wohnsitzes, Destination, Art des Reisedokuments und Geschlecht.
Die Daten werden beim Check-in erfasst.
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein, bei zwei- oder mehrmaliger Einreise mindestens 9 Monate.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Erforderlich für alle Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss innerhalb von 24 Std. weiterfliegen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Visum. Der Transitraum darf verlassen werden, jedoch nicht der Flughafen. Unter anderem deutsche und österreichische Transitreisende können sich unter den oben genannten Bedingungen max. 48 Std. an den Flughäfen Shanghai Hongqiao und Pudong aufhalten.
Touristen-, Gruppen-, Geschäfts- und Transitvisum.
Touristen- und Gruppenvisa werden normalerweise für Pauschalreisende ausgestellt. Touristenvisa werden jedoch auch für Individualreisende ausgestellt.
Deutschland:
Die folgenden Visumgebühren gelten für deutsche Staatsbürger:
Touristen- und Geschäftsvisum (3 Monate gültig für Aufenthalte von jeweils max. 30 Tagen): 30 €; (einmalige Einreise), 45 €; (zweimalige Einreise); 60 €; (mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum (6 Monate gültig): 60 €; (mehrmalige Einreise)
Geschäftsvisum (12 Monate gültig): 90 €; (mehrmalige Einreise).
Für türkische Staatsbürger mit Aufenthaltserlaubnis für Deutschland gelten folgende Visumgegühren:
Touristen- und Geschäftsvisum (3 Monate gültig für Aufenthalte von jeweils max. 30 Tagen): 30 €; (einmalige Einreise), 50 €; (zweimalige Einreise); 70 €; (mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum (6 Monate gültig): 70 €; (mehrmalige Einreise)
Geschäftsvisum (12 Monate gültig): 100 €; (mehrmalige Einreise).
Zuschlag für eine bevorzugte Bearbeitung:
am gleichen Tag (Annahme bis 11.00 Uhr): 30 €; pro Person; innerhalb von 2 Arbeitstagen: 20 €; pro Person.
Die Verlängerung des Visums ist unter bestimmten Umständen in China möglich.
Österreich:
Die folgenden Visumgebühren gelten für österreichische Staatsbürger:
einmaliges Einreisevisum (bis zu 3 Monate gültig): 30 €;,
zweimaliges Einreisevisum (bis zu 6 Monate gültig): 45 €;;
mehrmaliges Einreisevisum (bis zu 6 Monate gültig): 60 €;;
mehrmaliges Einreisevisum (bis zu einem Jahr gültig): 90 €;;
Für türkische Staatsbürger mit Aufenthaltserlaubnis für Österreich gelten folgende Visumgegühren:
einmaliges Einreisevisum (bis zu 3 Monate gültig): 33 €;,
zweimaliges Einreisevisum (bis zu 6 Monate gültig): 50 €;;
mehrmaliges Einreisevisum (bis zu 6 Monate gültig): 70 €;;
mehrmaliges Einreisevisum (bis zu einem Jahr gültig): 100 €;;
Zuschlag für eine bevorzugte Bearbeitung:
am gleichen Tag (Annahme bis 10.00 Uhr): 33 €;, innerhalb von 3 Arbeitstagen: 23 €;
Die Verlängerung des Visums ist unter bestimmten Umständen in China möglich.
Schweiz:
Die folgenden Visumgebühren gelten für Schweizer Staatsbürger:
Touristen- und Geschäftsvisum: 80 CHF (einmalige Einreise, 3 Monate gültig), 100 CHF (zweimalige Einreise, 6 Monate gültig), 130 CHF (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig), 190 CHF (mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig).
Gruppenvisum: 80% der Gebühr des Einzelvisums.
Zuschlag für eine bevorzugte Bearbeitung:
am gleichen Tag (Annahme nur bis 11.00 Uhr): 50 CHF pro Person, innerhalb von 2 Arbeitstagen: 35 CHF pro Person. Gruppenreisen: 15 CHF pro Person.
Die Visumgebühren für ausländische Staatsbürger mit Aufenthaltserlaubnis für die Schweiz sind im Einzelnen bei der konsularischen Vertretung zu erfragen.
Die Verlängerung des Visums ist unter best. Umständen in China möglich.
Achtung: Touristenvisa mit mehrmaliger Einreise werden nur Kreuzfahrtpassagieren gewährt (s. Gültigkeitsdauer).
Touristenvisum: 3 Monate (ein-, zwei- und mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum: 6 Monate (mehrmalige Einreise), 12 Monate (mehrmalige Einreise).
Transitvisa: maximal 7 Tage.
Hinweis: Touristenvisa für 3 Monate mit mehrmaliger Einreise werden nur an Kreuzfahrtpassagiere vergeben und nur dann, wenn nachweisbar ist, dass die mehrmalige Einreise im Laufe der Kreuzfahrt tatsächlich notwendig ist. Mit Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung ist zu rechnen.
Aktueller Hinweis: Das chinesische Konsulat in München stellt derzeit keine Jahresvisa aus.
Achtung: Touristenvisa werden in Berlin nicht mehr generell für eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen ausgestellt, sondern nur noch für den im Visumantrag angegebenen Zeitraum.
Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung. Die Beantragung von Visa per Post ist nicht möglich. Wer nicht persönlich erscheinen kann, sollte sich an Visum-Agenturen oder Botendienste wenden. Auch Reiseveranstalter nehmen Visabeantragungen vor.
Antragsformulare stehen auf den Internetseiten der chinesischen Botschaften in Berlin, Wien und Bern zum Ausdrucken zur Verfügung.
Hinweis: Türkische Antragsteller müssen bei Antragstellung in Berlin und Frankfurt (Konsularbezirksbindung beachten) in jedem Fall persönlich vorsprechen. Die persönliche Vorsprache in den Konsulaten in München und Hamburg ist nicht mehr erforderlich.
Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 aktuelles Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.
(d) Nachweis ausreichender Geldmittel.
(e) Kopie der bezahlten Hotelreservierung (bzw. Nachweis des abgebuchten Betrages vom Konto).
(f) Kopie des bezahlten Flugtickets (bzw. Nachweis des abgebuchten Betrages vom Konto). Visum für zwei- und mehrmalige Einreise nur mit entsprechender Buchungsbestätigung.
(g) Gebühr (in bar bei Antragstellung).
(h) ggf. Kopie der Aufenthaltsgenehmigung/Arbeitsbewilligung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Ansonsten muss der Visumantrag im Heimatland gestellt werden.
Geschäftsvisum:
(a) - (h) und
(i) Einladungsschreiben im Original eines Ministeriums, Provinzregierung, einer ermächtigten Firma oder einer offiziellen chinesischen Organisation (bitte im Einzelfall genau erfragen). Visum für 12 Monate: Kopie des abgelaufenen Visums der gleichen Kategorie, das nicht älter als 12 Monate sein darf, oder offizielle Einladung chinesischer Behörden für die gewünschte Visumkategorie.
Gruppenvisum:
(j) zusätzlich Bestätigung (Brief oder Fax) des chinesischen Reiseveranstalters, nummerierte Passkopien aller Reiseteilnehmer sowie eine Liste der Reiseteilnehmer in dreifacher Ausfertigung.
Visum für private Besuche:
(k) Einladungsbrief mit Kopie des Reisepasses und der chinesischen Aufenthaltsgenehmigung der zu besuchenden nicht-chinesischen Person bzw. Kopie der chinesischen Identitätskarte des zu besuchenden chinesischen Staatsbürgers.
(l) Visum, das zur mehrmaligen Einreise berechtigt: Einladungsschreiben von einem zuständigen chinesischen Ministerium.
Tibet-Reisende benötigen neben dem Visum für die VR China auch eine Sondergenehmigung des tibetischen Fremdenverkehrsamtes.
Hinweis: Es ist in jedem Fall dringend ratsam, sich zum genauen Umfang der Antragsunterlagen im Einzelfall bei der chinesischen Botschaft zu erkundigen.
Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung.
Visa sollten so früh wie möglich, jedoch frühestens 50 Tage vor der geplanten Abreise beantragt werden. Da alle Visa von den Behörden ausgestellt und je nach Wichtigkeitsgrad bearbeitet werden, kann es unter Umständen einige Zeit dauern, bis einem Antrag stattgegeben wird. In der Regel dauert die Visabearbeitung jedoch 4-7 Arbeitstage. Eine Expressbearbeitung dauert 1-3 Arbeitstage.
In Frankfurt wurde die Samedaybearbeitung eingestellt, die Expressbearbeitung ist jedoch weiterhin möglich. In Berlin ist eine Samedaybearbeitung u. U. möglich.
Aktueller Hinweis: Derzeit verzögert sich in Frankfurt die Bearbeitung aller Visumkategorien.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel für ihren Aufenthalt verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Für Besucher besteht eine Meldepflicht bei der lokalen Polizei bei Aufenthalten über 24 Stunden an einem Ort (die Meldung muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen). Hotels übernehmen die Meldung automatisch.
(a) Rück- oder Weiterreisetickets
(b) Ggf. Reisepapiere für Drittländer
(c) ausreichende Geldmittel und Hotelvoucher.
Vögel dürfen nicht nach China eingeführt werden.
Für Katzen und Hunde (max. 1 Tier pro Passagier) werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat, die vom Amtstierarzt des Herkunftlands ausgestellt wurden, benötigt. Das Tollwutimpfzertifikat ist mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Einreise gültig. Für Katzen und Hunde besteht eine Quarantänepflicht von mindestens 7 Tagen (Pudong Airport) bzw. 30 Tagen (alle anderen Flughäfen). Die Kosten trägt der Tierhalter.
Anmerkung: Katzen, Hunde und andere Haustiere sind in chinesischen Hotels verboten.
Ostasien.
9.596.960 qkm.
1.330.044.544 (Schätzung 2008).
139 pro qkm.
Peking (Beijing). Einwohner: 7.817.968 (Schätzung 2009). Die größte chinesische Metropole ist Shanghai mit 15.968.867 Einwohnern (Schätzung 2009). Es gibt etwa 50 weitere Städte, in denen über 1 Mio. Menschen leben.
Sozialistische Volksrepublik. Verfassung von 1982, letzte Änderung 1999. Einkammerparlament: Quanguo Renmin Daibiao Dahui (Nationaler Volkskongress mit 2985 Sitzen). Der Nationale Volkskongress (NVK) ist das mächtigste staatliche Organ. Die Abgeordneten werden alle 5 Jahre von den Provinzparlamenten, den autonomen Gebieten und Städten sowie der Volksbefreiungsarmee gewählt. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ist das oberste, politische Machtzentrum. Das oberste Entscheidungsgremium ist der Ständige Ausschuss des Politbüros mit dem Generalsekretär der Partei und weiteren sechs Mitgliedern.
China ist flächenmäßig das drittgrößte Land der Welt. Im Norden grenzt es an Kasachstan, die Mongolei und die Russische Föderation, im Osten an Nordkorea, das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer (mit Macau an der Südostküste), im Süden an Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal und im Westen an Pakistan, Indien, Afghanistan, Kirgisistan und Tadschikistan. China besteht aus 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten und 4 regierungsunmittelbaren Städten.
Die landschaftliche Vielfalt reicht vom Hochland im Westen mit über 8000 m hohen Bergen, bis zu den Tiefebenen im Osten. Etwa ein Drittel des Landes ist Gebirge. Die bekanntesten Gebirgsketten sind der Himalaja, die Altai-Berge, die Tianshan-Berge und die Kunlun-Berge. An der Grenze zu Nepal liegt der 8850 m hohe Mount Everest. Im Osten und Westen davon liegen die Qinghai-Hochebene und die Tibet-Hochebene; letztere ist über 4000 m hoch und wird das »Dach der Welt« genannt. Am Fuß der Tianshan-Berge liegt die Turfan-Tiefebene, die mit 154 m unter dem Meeresspiegel Chinas tiefsten Punkt bildet.
Der Gelbe Fluss (Huang He) und der Yangtse Kiang (Chang Jiang) sind die bekanntesten Flüsse. Nur 10% der Fläche eignen sich für die Landwirtschaft. Die Küste hat eine Gesamtlänge von 18.000 km.
Amtssprache ist Mandarin. Neben zahlreichen regionalen Dialekten sprechen größere Gruppen Kantonesisch, Fukienesisch, Xiamenhua und Hakka. Die autonomen Regionen haben ihre eigenen Sprachen, wie z. B. Tibetisch und Mongolisch. Übersetzer- und Dolmetscherdienste sind gut. Englisch wird teilweise in Geschäftskreisen sowie in Geschäften, Hotels und von Reiseleitern gesprochen.
Die wichtigsten Religionsrichtungen sind der Buddhismus, der Taoismus, der Konfuzianismus und der Islam. Christliche, hinduistische und lamaistische Minderheiten. (Offiziell ist China atheistisch.)
MEZ + 7. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in China.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 7 Std. und im Sommer + 6 Std.
Landesweit 220 V, 50 Hz. Je nach Region sind aber Adapter für zweifache bzw. dreifache Flachstecker erforderlich, deshalb werden Mehrfachadapter empfohlen.
Wen Jiabao, seit 2003.
Hu Jintao, seit 2003.
Ilkenhansstraße 6, D-60433 Frankfurt/M.
Tel: (069) 52 01 35.
Internet: www.china-tourism.de
Mo-Do 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
Genfer Strasse 21, CH-8002 Zürich
Tel: (01) 201 88 77.
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr (nur mit Voranmeldung).
9A Jianguomennei Avenue, CN-100740 Beijing
Tel: (010) 65 20 11 14.
Internet: http://en.cnta.gov.cn/
Märkisches Ufer 54, D-10179 Berlin
Tel: (030) 27 58 80.
Internet: www.china-botschaft.de
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr und 14.30-17.00 Uhr.
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 822 76 00 und 82 27 60 13), München (Tel: (089) 17 30 16 11) und in Frankfurt (Tel: (069) 90 73 46 87).
Brückenstraße 10, D-10179 Berlin
Tel: (030) 27 58 85 72.
Internet: www.china-botschaft.de
Mo-Fr 08.30-12.00 Uhr (Publikumsverkehr), Di und Do 15.00-17.00 Uhr (tel. Anfragen)
Anträge für Touristen-Visa sollten an die Berliner Niederlassung geschickt werden. Antragsteller mit Wohnsitz in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sollten ihre Visumunterlagen an das Hamburger Büro schicken.
Metternichgasse 4, A-1030 Wien
Tel: (01) 714 31 49.
Internet: www.chinaembassy.at
Neulinggasse 29/1/3, A-1030 Wien
Tel: (01) 710 36 48.
Mo, Mi, Fr 08.30-11.00 und Mo, Mi 14.00-16.00 Uhr (Publikumsverkehr), Di, Do 09.00-11.00 Uhr (tel. Anfragen unter (01) 710 36 48 16).
Kalcheggweg 10, CH-3006 Bern
Tel: (031) 352 73 33 und 352 63 37. Konsularabt.: Tel: (031) 351 45 93.
Internet: www.china-embassy.ch
Mo-Fr 08.30-12.00 Uhr und 14.30-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr (Publikumsverkehr), Mo-Fr 16.30-17.30 Uhr (tel. Anfragen).
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Zürich (Tel: (044) 201 10 05).
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.04.2012
Aktuelle Hinweise
Bis voraussichtlich Ende Mai 2012 sind die autonomen tibetischen Regionen Aba und Ganzi in der Provinz Sichuan für Ausländer gesperrt mit Ausnahme des Nationalparks Jiuzhaigou. Dieser kann jedoch zurzeit nur mit dem Flugzeug erreicht werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land, Kriminalität
Die Sicherheitslage in der VR China kann generell als gut eingestuft werden. Dennoch sollten
sich Reisende stets mit der gebotenen Aufmerksamkeit bewegen.
Ausländer über 16 Jahren müssen sich zu jeder Zeit mit einem Reisepass mit gültigem chinesischen Visum ausweisen können. Polizeiliche Kontrollen sind, insbesondere im Zuge erhöhter Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld von Großereignissen oder Gedenktagen, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, Passkopien und Flugtickets im Hotel sicher zu deponieren und den Pass mit gültigem Visum stets mitzuführen, um sich bei Polizeikontrollen ausweisen zu können.
Mit der Visitenkarte des Hotels kann der Taxifahrer für den sicheren Rücktransport sorgen, auch wenn man über keine chinesischen Sprachkenntnisse verfügt.
Personenansammlungen und jede Art von Gedränge sind wegen der Gefahr von Taschendiebstählen zu meiden. Überfälle auf Ausländer werden selten bekannt, sind aber auch an gut bewachten Plätzen nicht auszuschließen.
In der letzten Zeit ist es in Bars und Nachtclubs in Peking zunehmend zu Zwischenfällen mit Beteiligung von Ausländern gekommen. In einigen Fällen wurden ausländischen Besuchern Betäubungsmittel in ihr Getränk gemischt und sie anschließend beraubt, in anderen waren Ausländer in (z.T. provozierte) Auseinandersetzungen mit Verletzungsfolgen involviert.
Meldepflicht
Für Ausländer besteht eine Meldepflicht bei der lokalen Polizei bei Aufenthalten über 24 Stunden an einem Ort (die Meldung muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen). Übernachtet man in einem Hotel, übernimmt das Hotel diese Meldung automatisch; ist man privat bei Freunden untergebracht, müssen diese die Meldung vornehmen.