Ganzjährig heiß und subtropisch. Die Hauptregenzeit (Juni - Oktober) ist die heißeste Jahreszeit.
Melville Hall (DOM), der ältere Flughafen, liegt ca. 64 km nordöstlich von Roseau (Fahrzeit 1 Std.).
Die Insel verfügt über ein gutes Straßennetz von über 700 km Länge. Busverbindungen gibt es in fast alle Städte und Dörfer. Taxis sind geeignete Verkehrsmittel. Es bestehen Festpreise für einzelne Strecken. Mietwagen sind erhältlich. Einheimische Firmen bieten Jeeptouren an. Mindestmietzeit: 3 Std. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen. Gegen Vorlage des eigenen Führerscheins wird eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt. Mindestalter 25 bis 26Jahre, mind. 2 Jahre Führerschein.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
von Roseau zu den folgenden Orten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Canefield Airport | 0.15 |
| Melville H. Airport | 1.15 |
| Portsmouth | 1.00 |
Es gibt keine Direktverbindungen von Europa. Die meisten Flugverbindungen aus Europa erfolgen über Antigua, Barbados, St. Maarten, Guadeloupe, Martinique oder Puerto Rico mit anschließendem Regionalflug nach Dominica. Die Fluggesellschaften LIAT (LI) und American Eagle (MQ) fliegen Dominica an.
14 US$ bei Abflug.
Canefield (DCF) liegt 5 km nördlich von Roseau. Snack, Tourist-Information, Mietwagenschalter.
Express des Iles (Internet: www.express-des-iles.com) ist eine Linienfähre (Katamaran mit 300 Sitzplätzen), die Dominica mit Guadeloupe, Martinique, St. Lucia und Les Saintes verbindet.
Kreuzfahrtschiffe laufen die Bayfront in Roseau, den Tiefwasserhafen Woodbridge Bay (5 km von Roseau entfernt) oder Cabrits in Portsmouth an.
Das Hauptpostamt befindet sich in Bayfront, Roseau (Mo-Fr 08.00 – 16.00 Uhr). Zweigstellen gibt es in allen Städten und Dörfern (Mo-Fr 15.00 – 17.00 Uhr). Briefmarken sind in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen. Luftpostsendungen brauchen ca. 4 Wochen nach Europa.
Internationale Direktdurchwahl. Telefonkarten sind erhältlich von Cable & Wireless, Marpin Telecoms und deren Niederlassungen auf der ganzen Insel.
TDMA-Netz. Netzbetreiber ist Cable & Wireless Dominica (Internet: www.cwdom.dm). Besucher mit TDMA-Telefonen können gegen Angabe ihrer Kreditkartennummer Anrufe ohne Voranmeldung tätigen. Mobiltelefone können auch gemietet werden.
Faxdienste sind von Cable & Wireless Company erhältlich. Öffnungszeiten: Mo-Sa 07.00-20.00 Uhr.
Internetzugang in den Büros von Cable & Wireless in Roseau und in Internetcafés. Hauptinternetanbieter sind Cable & Wireless (CWDom) (Internet: www.tod.dm) und Marpin.
Postlagernde Sendungen werden nicht angenommen. Öffnungszeiten der Postämter: Mo 08.30-13.00 und 14.30-17.00 Uhr, Di-Fr 08.30-13.00 und 14.30-16.00 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Der 7000 ha große Morne Trois Pitons National Park liegt im Süden
Dominicas. Der Boiling Lake, der zweitgrößte »Kochende See« der Welt,
wurde 1922 entdeckt. Der Emerald Pool, die erfrischenden Wasserfälle
Middleham- und Sari Sari Falls, die 200 m hohen Trafalgar
Waterfalls, die klaren Seen Freshwater- und Boeri Lake und das
Valley of Desolation sind weitere schöne Ausflugsziele.
Der Cabrits
Historical Park wurde 1987 angelegt. Die Cabrits-Halbinsel mit den
Ruinen der Forts Shirley und George (18. und 19. Jh.) sowie das Museum des Fort
Shirley sind nur einige der vielen Anziehungspunkte. Um die Halbinsel herum
liegt ein Korallenriff, der erste Unterwasser-Nationalpark Dominicas. Weitere
interessante Ausflugsziele sind das Gebiet der Kariben-Indianer, die
Schwefelquellen, das Waldschutzgebiet mit 135 verschiedenen Vogelarten, der
Botanische Garten, die Titou-Schlucht und die Regenwälder mit ihrer üppigen
Flora und artenreichen Fauna.
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Die Hauptstadt Roseau an der Westküste ist das größte Touristenziel. Die Strände haben überwiegend schwarzen Vulkansand, aber im Nordosten findet man auch einige weiße Sandstrände. Tauchen, Segeln und Hochseefischen sind die beliebtesten Sportarten.
Wichtige Wirtschaftszweige
Etwa 26% der Insel werden landwirtschaftlich genutzt. Bananen, Kokosnüsse, Zitrusfrüchte und Kakao sind die Hauptexportgüter. Die Leichtindustrie produziert vor allem Pflanzenöl, Fruchtsäfte, Zigaretten und Seife. Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 17,7 %, des Dienstleistungssektors 49,5 % und der verarbeitenden Industrie 32,8 % (Stand: 2004).
Wirtschaftslage
Das Geschäft mit den Bananen, das bis dahin 50% der Exporteinnahmen des Landes ausmachte, erlitt 2003 drastische Einbußen, was zu einem negativen Wachstum von -0,1% führte. Die industrielle Entwicklung krankte bisher an der unzureichenden Infrastruktur, einem sehr begrenzten Binnenmarkt und der Empfindlichkeit gegenüber Naturkatastrophen. Auch der Tourismus spielt im Vergleich zu den anderen Karibikinseln eine eher unbedeutende Rolle. Die Einnahmen über den Fremdenverkehr stiegen jedoch 2003, als die Regierung begann, das Land als Destination im Ökotourismus zu vermarkten.
Das Land ist hoch verschuldet und weist ein großes Haushaltsdefizit auf. Zudem hat Dominica mit einer hohen Arbeitslosigkeitsrate von (2000: 23 %) zu kämpfen. 2007 und 2008 hatten zwei Hurrikan-Katastrophen Schäden in Höhe von ca. 35 % des BIP zur Folge, von denen sich Dominica, auch durch die aktuelle Weltwirtschaftskrise, nur langsam wieder erholt.
Wirtschaftspolitik
Ein groß angelegter Umbau der Wirtschaft wurde 2003 beschlossen, der u.a. die Abschaffung von Preiskontrollen, die Privatisierung der Bananengesellschaft und Steuerhöhungen beinhaltet. Auch soll das Offshore-Finanzwesen entwickelt und eine Ölraffinerie errichtet werden, die zur Diversifizierung der Produktion beitragen.
Die verhältnismäßig hoch entwickelten Industrien der Mitgliedstaaten der Wirtschaftsgemeinschaft CARICOM hielten Dominica lange davon ab, der Organisation beizutreten. Der Beitritt erfolgte erst nachdem ausreichende Schutzgarantien zugesichert wurden. Finanzhilfen und günstige Kredite der EU dienten zur Überbrückung der Übergangsphase. Seitdem konnte regelmäßig ein vergleichsweise hohes Wirtschaftswachstum erreicht werden (2008: 2,8 %, 2007: 1,5 %, 2006: 4 %,). 2007 sackte das Wachstum durch die Schäden von Hurrikan Dean ab.
Handelspartner
Die wichtigsten Handelspartner sind Großbritannien, China, die USA und die CARICOM-Partnerländer.
Englisch ist Geschäftssprache. Terminabsprache und Visitenkarten gelten als selbstverständlich. Eine zwanglose Atmosphäre herrscht auch im Geschäftsleben. Geschäftszeiten der Behörden: Mo 07.30-14.30 Uhr.
Dominica Association of Industry and Commerce (Gesellschaft für Industrie und Handel)
PO Box 85, 14 Church Street, DM-Roseau
Tel: 449 19 62.
Internet: www.daic.dm
Informationen und Planungshilfen von der National Development Corporation (s. Adressen).
Während der Schonzeit zwischen April und August sind Krebse, Mountain Chicken (Landfrosch) und Langusten nur tiefgefroren erhältlich. Man sollte die Spezialität des Hauses oder Tages bestellen, da diese frisch zubereitet wird. Kreolische Spezialitäten sind Tee-Tee-Ree (kleine junge Fische), Lambi (Meerschnecke), Agouti (Nagetier), Manicou (geräuchertes Schweine- und Wildtaubenfleisch) sowie Crabbacks (Panzer roter und schwarzer Krebse, mit gewürztem Krebsfleisch gefüllt). Die scharfe Bello Hot Pepper Sauce wird lokal hergestellt und zu allen Gerichten angeboten. Preise sind angemessen. Restaurants schließen an Wochentagen ca. um Mitternacht, an Wochenenden ist länger geöffnet. Wurzelgemüse wie Yams oder Rüben werden auf der Speisekarte oft als »Provisions« bezeichnet.
Getränke: Fruchtsäfte und Rumpunsch sind ausgezeichnet, besonders erfrischend ist der »Coconut Rumpunch« des Anchorage Hotels (frische Kokosmilch, Zucker, Rum, Magenbitter, Vanille und Grenadine). Sea Moss ist ein aus Seetang hergestelltes alkoholfreies Getränk mit Pfefferminzgeschmack. Spirituosen, vor allem der einheimische Rum, sind preiswert; Wein (meist französischer oder kalifornischer) ist dagegen teuer. Die Auswahl an Bier ist gut.
Einige Hotelbars haben bis 23.00 Uhr geöffnet, und an den Wochenenden gibt es in vielen Hotels Unterhaltungsprogramme. Ein beliebtes Vergnügungslokal in Roseau ist La Robe Créole, das abendlich Musik und an Wochenenden Live-Unterhaltung bietet. The Warehouse, Scorpio und Doubles International gehören zu den beliebtesten Diskotheken. Bei vielen Folkloreabenden tragen Sänger und Tänzer Originaltrachten.
Einheimische Handarbeiten, einschl. Hüte, Taschen und Läufer aus Vetivergras und Bananenblättern, sind beliebte Mitbringsel. Das Carib Reserve Crafts Centre bietet Taschen aus zwei Lagen Riedgras an, die vergraben werden, um eine dreifarbige Schattierung zu erzeugen. Danach werden sie in faserige Blätter gewickelt, die sie wasserdicht machen.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-20.00 Uhr.
Tauchausrüstungen sind von Hotels und einigen Reiseveranstaltern erhältlich. Paragliding, Windsurfen und Wasserskifahren werden von vielen Strandhotels angeboten, Ausrüstungen können gemietet werden. Schwimmen ist im klaren Meerwasser und den meisten Flüssen möglich. Das Anchorage Hotel und einige Reisebüros vermieten auch Motor- und Segelboote. Hochsee-Angelfahrten, Ausritte und Touren für Wander- und Naturfreunde werden ebenfalls angeboten. Einige Hotels haben auch Tennis- und Squashplätze.
Febr. Karneval (‘Mas Dominik’), zweiwöchige Feiern, Paraden, Tanz, Kostüme und Musik. Juni Kunstfestival. Okt./Nov. World Creole Music Festival. 3. Nov. Feiern zum Unabhängigkeitstag. Dez. Christmas Festival.
Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, aber Badekleidung und Shorts sollten nicht in der Stadt getragen werden. Abendkleidung sollte zwanglos, aber konservativ sein.
Umgangsformen: Die katholische Kirche spielt eine große Rolle.
Fotografieren: Bevor man jemanden ablichtet, fragt man am besten »OK – Alright?«, diese Redewendung ist auch eine gebräuchliche Grußformel.
Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen 10% für Bedienung. Abseits der Touristenzentren ist Trinkgeld nicht in der Rechnung enthalten und dem Gast überlassen, 10-15% sind angemessen. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
In den letzten Jahren hat sich das Hotelangebot vergrößert. Das größte Hotel hat 170 Zimmer. Drei Hotels stehen am Rand des Nationalparks. Weitere Informationen von der Dominica Hotel and Tourism Association, 38 King George V Street, PO Box 384, Roseau. (Tel: 448 65 65).
Kategorien: Die meisten Hotels bieten verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten an, u. a. Modified American Plan (Halbpension) sowie European Plan (nur Übernachtung).
Zelten wird gegenwärtig ungern gesehen. Safariausflüge mit Übernachtung werden von einigen Veranstaltern angeboten.
Bilharziose-Erreger kommen vereinzelt und herdförmig in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann ebenfalls vorkommen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Wie auf anderen Karibikinseln ist auch auf Dominica HIV/Aids weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Aufgrund der sehr schlechten medizinischen Versorgung sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt. Behandlungen müssen im Voraus bezahlt werden.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Dominica.
[2] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[3] Leitungswasser ist gechlort und relativ sauber, kann jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage wird abgefülltes Wasser empfohlen. Wasser außerhalb der Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Dysenterien (Amöbenruhr und Bakterienruhr) sind weit verbreitet. Milch ist pasteurisiert, und einheimische Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden.
Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung, v.a. zwischen April und September, Vorsicht geboten.
2011
1 Jan Neujahr
22 Apr Karfreitag
25 Apr Ostermontag
2 May Nationalfeiertag
13 Jun Pfingstmontag
1 Aug Tag der Sklavenbefreiung
3 Nov Unabhängigkeitstag
4 Nov Gemeindetag
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
2012
1 Jan Neujahr
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
7 May Nationalfeiertag
28 May Pfingstmontag
6 Aug Tag der Sklavenbefreiung
3 Nov Unabhängigkeitstag
4 Nov Gemeindetag
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
Folgende Artikel können zollfrei nach Dominica eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 225 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l alkoholische Getränke (Alkoholgehalt über 22%) oder Wein (Personen ab 18 J.);
berufliche Ausrüstung;
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch.
Verschiedene Pflanzen einschließlich Bananen, Kokosnüsse, Stroh, Zitrusfrüchte, Kaffee und Avocadopflanzen/-früchte/-erde.
1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: EC$, XCD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 EC$; Münzen im Umlauf: 1 EC$ sowie 25, 10, 5, 2 und 1 Cent. US-Dollar werden fast überall angenommen. Der Ostkaribische Dollar ist an den US-Dollar gebunden.
Ausländische Währungen können in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden. US-Dollar, Britische Pfund und Euro werden überall auf der Insel angenommen.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
American Express, Visa und MasterCard werden von den meisten Hotels, Restaurants, Autoverleihfirmen und Reisebüros akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden von den meisten Hotels, Restaurants, Autoverleihfirmen und Reisebüros angenommen. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Unbegrenzte Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt.
Mo-Do 08.00-14.00 Uhr, Fr 08.00-17.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 3.55 XCD |
| 1.00 CHF = 2.96 XCD |
| 1.00 USD = 2.69 XCD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitführen.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben):
(a) EU-Länder ([1] Ausnahmen: Bulgarien, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn bis zu 21 Tagen) und Schweiz (bis zu 21 Tagen),
(b) Türkei für touristische Aufenthalte von bis zu 21 Tagen.
Soll der Aufenthalt von vorn herein länger als 21 Tage dauern, muss vorab ein Visum besorgt werden.
Deutschland, Österreich und Schweiz:
90 € (ein- und mehrmalige Einreise, bis 6 Monate gültig),
315 € (mehrmalige Einreise, 1-2 Jahre gültig),
580 € (mehrmalige Einreise, 5 Jahre gültig),
835 € (mehrmalige Einreise, 10 Jahre gültig).
Transitvisum: 60 €.
High Commission von Dominica in London (s. Kontaktadressen) oder wie folgt:
Zunächst ist ein Online-Antrag auszudrucken und auszufüllen (Internet: www.visa4uk.fco.gov.uk). Danach wird über die Internetseite www.visainfoservices.com ein persönlicher Termin für die Beantragung des Visums vereinbart. Postalische Antragstellung ist nicht möglich.
a) 1 Antragsformular VAF-5.
(b) 1-2 aktuelle Passfotos in Farbe.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.
(d) Gebühr (Nachweis über online erfolgte Bezahlung).
(e) Bestätigung des Reisebüros über bezahlte Hin- und Rückreise.
(f) Geschäftsreisen: Schreiben des Gastgebers.
(g) Ggf. Aufenthaltstitel für Deutschland/Österreich/Schweiz, der noch mindestens zwei Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.
(h) Nachweis ausreichender Geldmittel (Bankbescheinigung, Bescheinigung des Reisebüros bei Pauschalreise, Einladungsschreiben der Verwandten oder Freunde bei Privatbesuch).
(i) Ein von der Deutschen Post frankierter Einschreiben-Rückumschlag.
Um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten, muss man zuerst eine Arbeitserlaubnis (Work Permit) beantragen.
Ab dem persönlichen Termin der Visumbeantragung i. d. R. 2 Wochen; bis zu 3 Wochen bei zusätzlichem Interview oder nachzureichenden Unterlagen. Langzeitvisa i. d. R. bis zu 12 Wochen.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Folgende Dokumente sind für die visumfreie Einreise von bis zu 21 Tagen erforderlich:
(a) Rück-/Weiterreiseticket.
(b) Ausreichende Geldmittel.
(c) Reisepass, der noch mind. 6 Monate gültig ist.
Verlängerungen sollen vor Ort beim Immigration Department in Roseau (Police Headquarters) beantragt werden.
Hunde und Katzen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dürfen nicht eingeführt werden.
Karibik, Leeward-Inseln.
751 qkm.
72.514 (Schätzung 2008).
97 pro qkm.
Roseau. Einwohner: 13.623 (Schätzung 2009).
Republik (im Commonwealth) seit 1978. Verfassung von 1978. Einkammerparlament mit 9 ernannten und 21 gewählten Mitgliedern. Unabhängig seit 1978 (ehemalige britische Kolonie).
Dominica war früher Teil der britischen Kolonie der Windward Islands, heute wird es zu den Leeward-Inseln gezählt, was der geographischen Aufteilung entspricht. Vulkane, Bergbäche, Wasserfälle, Geysire, heiße Vulkanseen, die vielen vulkanischen und auch die weißen Sandstrände sowie dichter Regenwald mit Orchideen und anderer tropischer Vegetation prägen das vielseitige Landschaftsbild. Nördlich liegt Guadeloupe und südlich Martinique.
Amtssprache ist Englisch. Umgangssprache ist ein französisches Kreolisch (Patois). Cocoy, ein englischer Dialekt, wird in der Region um Marigot und Wesley gesprochen.
Mehrheitlich römisch-katholisch 61,4 %, andere Christen 29,5 % sowie muslimische, hinduistische und jüdische Minderheiten und Bahai.
MEZ - 5. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung auf Dominica.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.
220/240 V, 50 Hz; Adapter erforderlich, weil amerikanische Stecker verbreitet sind.
Roosevelt Skerrit, seit 2004.
Nicholas Liverpool, seit 2003.
Postfach 140223, D-70072 Stuttgart
Tel: (0711) 26 34 66 24.
Internet: www.dominica.dm
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr (tel. Anfragen, kein Publikumsverkehr).
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig)
1st Floor, Financial Centre, DM-Roseau
Tel: 448 20 45.
Internet: www.dominica.dm
1 Collingham Gardens, GB-London SW5 0HW
Tel: (+44) (020) 73 70 51 94/95.
Internet: www.dominicahighcommission.co.uk
Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr;
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Dominica
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.04.2012
Unverändert gültig seit: 04.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.
Kriminalität
Wie viele Länder in der Region hat auch Dominica eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. In jüngster Vergangenheit kam es zu einer Reihe von Raubüberfällen auf Ausländer, einer davon mit Todesfolge, im Nordosten der Insel. Insbesondere dort sollte man sich vor Ausflügen an abgelegenere Plätze über die aktuelle Sicherheitslage informieren.
Es wird generell zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.