Arktisch, durch die Größe des Landes bedingt ist das Wetter jedoch sehr unterschiedlich. Wie die Klimatabelle zeigt (s. u.), können Winter extrem kalt sein und Sommer in windgeschützten Regionen recht mild. Höchste Niederschlagsrate an den Küsten. Im Norden und im Landesinneren herrscht arktisches Klima, die Temperaturen steigen auch im Sommer nur knapp über den Gefrierpunkt, kaum Niederschläge.
Landesweit können die Wetterbedingungen gefährlich werden, wenn niedrige Temperaturen und starker Wind gleichzeitig auftreten. Örtliche Wettervorhersagen sollten sehr ernst genommen werden.
Kleidung: Qualitativ hochwertige wind- und wasserfeste Kleidung und Schuhe mit Profilsohlen werden saisonunabhängig empfohlen. Es sollten auch dünnere Kleidungsstücke mitgenommen werden, Temperaturen können sich innerhalb eines Tages drastisch ändern. Bei Trekkingtouren sollte man die Kleidung dementsprechend schnell wechseln können. Sonnenbrillen und Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor werden dringend angeraten. Im Juli und August können Moskitos zur Plage werden, ein Moskitonetz sollte mitgeführt werden. Für Hundeschlittenfahrten sollte extra warme Kleidung mitgenommen werden.
Hinweis
Mit teilweise beträchtlichen Verspätungen bei Flügen und Schiffspassagen im Inlands- und Fernverkehr muss aufgrund der extremen Wetterbedingungen gerechnet werden.
Inlandflüge mit Hubschraubern und Flugzeugen werden von Air Greenland (GL) (Internet: www.airgreenland.gl) angeboten. Angeflogen werden alle Städte an der Westküste von Upernavik im Norden bis Nanortalik in Südgrönland sowie Kulusuk, Ammassalik und Ittoqqortoormiit an der Ostküste. Die Fluganzahl ist je nach Strecke verschieden, rechtzeitige Vorausbuchung, am besten schon vor der Ankunft in Grönland, wird empfohlen. Falls man außerhalb Grönlands bucht, kann es allerdings einige Zeit dauern, bevor die Buchung bestätigt wird.
Mit teilweise beträchtlichen Verspätungen bei Flügen im Inlands- und Fernverkehr muss aufgrund der extremen Wetterbedingungen gerechnet werden.
Zwischen Mai und Januar verbinden die Schiffe der Arctic Umiaq Line (Internet: www.aul.gl) den internationalen Flughafen regelmäßig mit den Häfen der Westküste. Zusätzlich werden alle Dörfer von der nächst gelegenen größeren Stadt mit Booten angefahren; Passagierplätze sind beschränkt. In manchen Städten kann man Boote mit Mannschaft mieten. Coastal Cruise Greenland bietet Kreuzfahrten im Rahmen von All-inclusive-Flügen an. Weitere Informationen von Greenland Tourism (s. Kontaktadressen).
Mit teilweise beträchtlichen Verspätungen bei Schiffspassagen im Inlands- und Fernverkehr muss aufgrund der extremen Wetterbedingungen gerechnet werden.
Es gibt kein Schienennetz auf Grönland. Flugzeuge und Schiffe sind die einzigen Verkehrsmittel.
Straßen gibt es nur innerhalb von Ortschaften und zwischen Ivituut und Kangilinnguit.
Hundeschlitten: In allen Städten an der Ostküste sowie an der Westküste nördlich des Polarkreises können Hundeschlitten mit einem Führer gemietet werden. Warnung: Man sollte bedenken, dass die Hunde meist nur halbzahm sind. Dies ist nur einer der Gründe, weshalb man Hundeschlitten stets Vorfahrt gewähren sollte. Vorsicht ist geboten, da Hundeschlitten fast lautlos sind.
Air Greenland (GL) (Internet: www.airgreenland.gl) ist die nationale Fluglinie. Sie fliegt von Kopenhagen verschiedene Flughäfen Grönlands an. Es gibt keine Direktflüge nach Grönland von Deutschland, Österreich und der Schweiz, man muss in Dänemark oder Island umsteigen. Ganzjährige Direktverbindungen von Kopenhagen nach Søndre Strømfjord/Kangerlussuaq und Narsarsuaq mehrmals pro Woche; von dort bestehen gute Anschlüsse in die anderen grönländischen Städte. Weitere Verbindungen auch mit Air Iceland (FI).
Keine.
Am besten bucht man eine Grönlandreise über einen Reiseveranstalter. Nur wer das Land bereits gut kennt, sollte sich auch auf eigene Faust auf den Weg machen. Greenland Tourism (s. Kontaktadressen) hilft bei der Urlaubsgestaltung. Generell sollte man alle Transportfragen schon vor der Abreise klären und Buchungen frühzeitig vornehmen. Durch die arktischen Wetterbedingungen in Grönland kann es kurzfristig zu Verspätungen und Unterbrechungen im Reiseverkehr kommen. Reisende sollten genug Zeit einplanen und vor Antritt eines Fluges die Fluglinie kontaktieren.
Kangerlussuaq (Søndre Strømfjord) (SFJ) und Narsarsuaq (UAK) (Geldwechsel im Flughafenhotel). In den Sommermonaten werden auch andere Landesteile angeflogen.
Weitere internationale Flughäfen sind Kulusuk (KUS), Neerlerit Inaat (CNP), Nuuk (Godthåb) (GOH) und Pituffik (THU).
Es gibt keine internationalen Passagierschiffverbindungen nach Grönland. Grönland wird jedoch im Rahmen von Kreuzfahrten angelaufen.
Selbstwählferndienst.
Netzbetreiber ist Tele Greenland (GSM 900, Internet: www.tele.gl).
In allen Telegrafenämtern.
Hauptanbieter ist Tele Greenland (Internet: www.greennet.gl). Internetcafés gibt es derzeit in Nuuk, Sismut, Aasiaat, Itilleq und in vielen anderen Städten. Internetzugang hat man auch von einigen öffentlichen Büchereien.
Kann man in allen Städten bei den Telegrafenämtern aufgeben.
Grönlands Briefmarken sind begehrte Sammlerstücke. Postämter gibt es in jeder Stadt. Post nach Europa benötigt ca. fünf Tage. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Grönland ist noch nicht vom Fremdenverkehr entdeckt worden. Die faszinierende Landschaft, die Tierwelt (Eisbären, Rentiere, Polarfüchse und Moschusochsen), die frische, klare Luft und die grandiose Weite sind die Hauptattraktionen der größten Insel der Erde. Einzigartig ist die 1,8 Mio. qkm bedeckende, bis zu 3 km dicke Inlandeismasse. Von Nuuk, Narsaq, Ilulissat und Sisimiut aus werden verschiedene Ausflüge angeboten (s. u.). Informationen erhält man vom örtlichen Verkehrsamt, an der Hotelrezeption oder von Greenland Tourism in Kopenhagen (s. Adressen). Bergwanderungen sind mit und ohne Führer möglich. Eine Auswahl von Wanderkarten ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich. Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Routen ist farblich gekennzeichnet.
Auf den Narsaq- und Qaqortoq-Halbinseln und in Vatnahverfi gibt es Berghütten, die von Mitte Juni bis Anfang September geöffnet sind. Da noch nicht genügend Hütten zur Verfügung stehen, sollte man möglichst ein Zelt mitnehmen.
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Nordgrönland ist bekannt für seine
majestätische Gletscherlandschaft mit schier endlos scheinenden
Eisfeldern, die auf Schlittenfahrten erkundet werden können. Die auf
einer Insel gelegene Stadt Aasiaat ist wichtigstes Zentrum der
Region und Verkehrsknotenpunkt für den Passagierschiffsverkehr in
Nord-Südrichtung. Interessante Funde wurden bei archäologischen
Ausgrabungsarbeiten in der Diskobucht bei Qasigiannguit gemacht, die im dortigen Museum ausgestellt werden. Auf der Insel Disko
gibt es mehrere Forschungsstationen, die u. a. die erstaunlich
vielseitige Pflanzenwelt untersuchen. Das Eiland bietet auch im Sommer
gute Wintersportmöglichkeiten. In Ilulissat (Jakobshavn) wurde
der berühmte Polarforscher Rasmussen geboren, dessen Forschungsarbeiten
ein Museum gewidmet ist. Walbeobachtung ist vor der Küste in der Bucht
bei Uummannaq möglich. Etwas gruselig sind die Gletscherleichen aus dem 15. Jahrhundert, die ganz in der Nähe gefunden wurden. In Qaanaaq (Thule),
der nördlichsten Gemeinde Grönlands, hat sich eine weitgehend
traditionelle Gesellschaft erhalten, in der die Jagd eine große Rolle
spielt. Gleichzeitig findet man jedoch auch moderne Hotels mit guten
Einrichtungen.
Mittelgrönland hat drei eisfreie Häfen (Nuuk, Maniitsoq und Sisimiut). Der Fischfang ist von großer Bedeutung.
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Narsarsuaq und Qassiarsuk liegen in Südgrönland. Hier lagen die ersten Siedlungen der Wikinger, die vor 1000 Jahren unter Erik dem Roten nach Grönland kamen. Man findet immer noch viele Zeugnisse dieser grönländischen Geschichtsepoche, darunter den Bischofssitz in Igaliku. Wer sich fit fühlt, wandert von Narsarsuaq über die Berge zum Gletscher Kiattuut Sermitat. Je nach Jahreszeit sind Ausflüge zu Fuß, per Boot, Flugzeug, Hubschrauber oder Hundeschlitten möglich. Ein eindrucksvolles Naturerlebnis ist auch im Süden Grönlands garantiert: mächtige Gletscher, Bergketten, die von Bergsteigern aus vielen Ländern aufgesucht werden, liebliche Täler und reizvolle Fjorde erwarten den Besucher.
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Qaqortoq (Julianehåb), die größte Stadt Südgrönlands, ist das Verwaltungszentrum dieser Region. In der Stadt findet man mehrere historisch interessante Gebäude und ein kleines Inuit-Museum mit einem originalgetreuen Nachbau eines Grashauses.
Das Fremdenverkehrsamt in Narsaq bietet regelmäßig Touren in die Umgebung an.
In den meisten Städten gibt es kleinere Museen. Hier und dort stößt man auf die Überreste von Wikinger-Siedlungen und verlassene Inuithäuser.
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Ostgrönland war bis vor kurzem die am wenigsten erschlossene Region des Landes. Der Ausbau der Infrastruktur hat dies jedoch geändert und zu einem Anstieg im Fremdenverkehrsaufkommen vor allem im Umkreis von Ammassalik geführt. Die einzige andere Stadt der Region ist Ittoqqortoormiit, das nicht weit von dem riesigen, fast 1 Mio. qkm großen Nationalpark liegt, dessen vielfältige Tierwelt (Eisbären, Walrosse und Moschusochsen) allein einen Besuch wert ist.
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Die Landeshauptstadt Nuuk, mit etwa
13.000 Einwohnern für grönländische Verhältnisse eine Großstadt, wird
von den Sermitsiaq-Bergen überragt und ist in eine eindrucksvolle
Fjordlandschaft eingebettet. Nuuk ist Sitz der Universität. Das Nationalmuseum Grönlands
sollte man sich nicht entgehen lassen. Es liegt in der Nähe des
Eingangs zum großen Fjordsystem, in dem steile Berge, üppige Täler und
einige kleine Dörfer liegen.
Ausflüge:
In der Umgebung von Maniitsoq findet man auch im Sommer hervorragende Bedingungen für den Wintersport. Das Skizentrum Apussit ist ideal für Langlauf und Abfahrten für Anfänger und Könner. Die Region zwischen Kangerlussuaq (Søndre Strømfjord) und Sisimiut bietet im Sommer ausgezeichnete Wandermöglichkeiten und ist im Winter für Hundeschlittenfahrten und Skilanglauf geeignet. Sisimiut,
Sitz der zweiten Universität des Landes, ist Ausgangspunkt zahlreicher
längerer Wander- und Hundeschlittentouren durch eine beeindruckende
Naturlandschaft, bei denen man u. a. Moschusochsen und Rentiere sehen
kann.
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Von historischen Stätten dürfen keine Fundgegenstände entfernt werden.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,1 Mrd. US$ (2001)
pro Kopf: ca. 20.000 US$ (2001)
Wachstumsrate: ca. 5 % (2005)
Arbeitslosenrate: ca. 9,3 % (2005)
Inflationsrate: ca. 1 % (2005)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: k.A.
Industrie: k.A.
Dienstleistungen: k.A.
Wichtige Wirtschaftszweige:
Fischerei
Außenhandel
Importe: ca. 712 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 480 Mio. US$ (2006)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Dänemark, Japan, Schweden, China (VR), Norwegen, Großbritannien, Kanada
Anzug bzw. Kostüm sind üblich. Dänischkenntnisse sind sehr nützlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
Informationen über Konferenzzentren von Greenland Tourism a/s (s. Adressen).
Die meisten Hotelrestaurants bieten eine gute Auswahl an dänischen und grönländischen Spezialitäten. In den meisten Städten gibt es auch kleine Restaurants. Walfleisch wird von den Grönländern viel gegessen, aber man findet es selten auf der Speisekarte. Die Preise ähneln denen in Dänemark, Getränke sind allerdings wesentlich teurer.
Das Warenangebot entspricht dem einer dänischen Kleinstadt mit höheren Preisen. Schöne Souvenirs sind Knochen- und Specksteinschnitzereien, Lederartikel und Perlenarbeiten. Vor allem Ostgrönland ist für sein Kunsthandwerk bekannt. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Do 10.00-17.30 Uhr, Fr 10.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr (regional verschieden).
Von Ende Juli bis Ende August kommen viele Angler nach Südgrönland, um arktische Rotforellen zu fangen. Angelscheine kann man bei den Polizeibehörden, den größeren Hotels oder beim Fremdenverkehrsamt beantragen. Interessenten sollten vor der Einreise die örtliche Polizeibehörde benachrichtigen – die Adressen sind beim Fremdenverkehrsamt erhältlich. Wer ohne Genehmigung angelt, muss mit einer Geldbuße und Beschlagnahmung der Ausrüstung rechnen. Informationen vom Dansk Polar Center, Strandgade 100 H, DK-1401 Kopenhagen K. Tel: 32 88 01 00. Fax: 32 88 01 01. (E-Mail: dpc@dpc.dk). Bergbesteigungen und Gletscherwanderungen. Es gibt keine markierten Wanderwege, und generell sollten nur erfahrene Wanderer lange Touren in Angriff nehmen. Viele Reisebüros bieten organisierte Touren mit Führung und Übernachtung in Zelten in Südgrönland und in der Diskobucht an, die »Alleingängen« auf jeden Fall vorzuziehen sind (s. Urlaubsorte & Ausflüge). Hundeschlittenfahrten sind ein ganz besonderes Erlebnis, je nach Wunsch können Tagesausflüge oder längere Touren mit Unterbringung in Hotels über die örtlichen Verkehrsämter organisiert werden. Auch regelrechte Expeditionen sind möglich. Das Land bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für Freizeitgeologen, -Botaniker und -Vogelkundler.
In Nordgrönland wird die Rückkehr der Sonne nach dem arktischen Winter gefeiert, in Ilulissat meist um den 13. Januar. In einigen Orten finden zu Ostern Hundeschlittenrennen statt. In den Sommermonaten sorgen Musikfestivals, Ausstellungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen für Abwechslung.
März Nuuk Schneefestival. Ende März-Anfang April Arctic Circle Race (Polarkreisrennen), beginnt und endet in Sisimiut. Ende März Drambuie Eis-Golf-Weltmeisterschaft, versch. Orte. Okt. Polarkreis-Marathon.
Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Der Lebensstil ist normalerweise geruhsamer als in Nordeuropa, oft hört man das Wort Imaqa (»vielleicht«). Bis vor kurzem gab es nur wenige Besucher. Kalaallit Nunaat (Inuit: »Land der Menschen«) ist der grönländische Landesname. Fotografieren während der Gottesdienste ist landesweit verboten. Beim Fotografieren sollte immer ein UV-Filter und ggf. eine Sonnenblende benutzt werden. Im Winter ist zu bedenken, dass es bei vollelektronischen Kameras, die permanent extremer Kälte ausgesetzt sind, leicht zu Ausfällen kommen kann. Zur Vorbeugung sollte die Kamera in einer Wärmetasche transportiert und Ersatzbatterien mitgeführt werden. Generell sind bei extremen klimatischen Bedingungen manuelle Kameras von Vorteil. Das Filmmaterial sollte am Körper getragen werden, damit es ebenfalls vor extremer Kälte geschützt ist. Filmentwicklung ist in Grönland nicht möglich; es sollten genügend eigene Filme mitgebracht werden. Trinkgelder sind normalerweise in allen Preisen enthalten.
In den größeren Städten findet man Hotels, aber nur in Ammassalik, Maniitsoq, Narsaq, Nuuk, Narsarsuaq, Qaqortoq, Sisimiut, Quasigiannguit, Søndre Strømfjord und Ummannaq entsprechen sie internationalem Standard. In Kleinstädten ist das Niveau unterschiedlich. In Upernavik, Thule und Scoresbysund gibt es keine Unterkunftsmöglichkeiten. Vorausbuchung empfohlen. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt in Kopenhagen sowie von Greenland Tourism a/s (s. Adressen).
Kategorien: Hotels werden von Greenland Tourism klassifiziert, die Kategorien basieren auf dem Sterne-System und stimmen in etwa mit den dänischen Hotelkategorien überein. Weitere Informationen sind erhältlich von Grønlands Arbeijds Giveforening (Greenland's Employers Association), Tjalfesvej 3, PO Box 73, 3900 Nuuk. Tel: 321 500.
In Narsarsuaq, Narsaq, Nuuk, Kulusuk, Julianehåb und Ilulissat gibt es Jugendherbergen. In anderen Teilen Südgrönlands (vor allem auf der Strecke von Sisimiut nach Kangerlussuaq und um Ammassalik) bieten Berghütten Übernachtungsmöglichkeiten. Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt in Kopenhagen (s. Adressen).
Es gibt keine ausgewiesenen Zeltplätze, aber in den meisten Regionen findet man günstige Stellen zum Zelten. Außer in Ruinen und auf dem Ackerland Südgrönlands darf man überall zelten.
Hepatitis B kommt vor. Eine Impfung wird bei Langzeitaufenthalten und besonderer Exposition empfohlen.
Extrem niedrige Temperaturen in den Wintermonaten sind ein Gesundheitsrisiko.
In allen Städten gibt es Krankenhäuser und Zahnärzte. Besucher sollten ihre eigenen Medikamente mitbringen, da manche schwierig zu erhalten sind. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.
Eine Reiserückholversicherung sollte abgeschlossen werden.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.
2011
1 Jan Neujahr
6 Jan Dreikönigsfest
21 Apr Gründonnerstag
22 Apr Karfreitag
25 Apr Ostermontag
8 May Gebetstag
2 Jun Christi Himmelfahrt
13 Jun Pfingstmontag
21 Jun Nationalfeiertag
25 Dec Weihnachten
31 Dec Silvester
2012
1 Jan Neujahr
6 Jan Dreikönigsfest
5 Apr Gründonnerstag
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
4 May Gebetstag
17 May Christi Himmelfahrt
28 May Pfingstmontag
21 Jun Nationalfeiertag
25 Dec Weihnachten
31 Dec Silvester
Folgende Artikel können zollfrei nach Grönland eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos oder 250 g losen Tabak (Personen ab 17 J.);
200 Stk. Zigarettenpapier oder Zigarettenhüllen;
1 l Spirituosen (mehr als 22%) oder 2 l Dessertwein/Sekt/Liqueur (15-22%) (Personen ab 18 J.);
2,25 l Tafelwein (Personen ab 18 J.);
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Kosmetik und andere Toilettenartikel bis zu einem Wert von 1.000 dkr;
2 l kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke;
2 kg Schokolade oder Süßigkeiten;
1 kg Kaffee oder Tee;
5 kg Fleisch oder Geflügel.
Pistolen, automatische oder halbautomatische Waffen, Rauschgift und lebende Tiere. Jagdgewehre benötigen eine Sondergenehmigung, die bei den Fluggesellschaften beantragt werden kann.
Reisende haben bei der Einreise nach und Ausreise von Grönland die Möglichkeit, in den Flughäfen von Kangerlussuaq, Narsarsuaq, Kulusuk und Nuuk zollfrei einzukaufen.
1 Dänische Krone = 100 Øre. Währungskürzel: dkr, DKK (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1.000, 500, 200, 100 und 50 dkr. Münzen in den Nennbeträgen 20, 10, 5, 2 und 1 dkr sowie 50 Øre.
Bargeld, Reiseschecks und Schecks von dänischen Banken können umgetauscht werden. Postschecks können bei allen Postämtern eingelöst werden. Die grönländische Bank Grønlandsbanken a/s (PO Box 1033, DK-3900 Nuuk. Tel: 70 12 34; www.banken.gl) hat Filialen in Nuuk, Sisimiut, Oaqortoq, Ilulissat und Maniitsoq. Die Fährgesellschaft KNI/POST vertritt die Bank in manchen Städten und Dörfern.
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Visa, Eurocard/MasterCard und Diners werden am meisten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Bestimmungen siehe Dänemark.
Mo-Do 09.30-15.30 Uhr und Fr 09.30-15.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 7.43 DKK |
| 1.00 CHF = 6.19 DKK |
| 1.00 USD = 5.61 DKK |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
S. Dänemark.
Hinweis: Staatsbürger, die im Normalfall auch mit Personalausweis/Identitätskarte nach Dänemark einreisen können, benötigten u. U. für die Einreise nach Grönland einen Reisepass. Informationen erteilen die Fluggesellschaften.
Wer das militärische Sperrgebiet um die Thule Airbase/Pittuffik besuchen möchte, braucht eine Sondergenehmigung, die bei den dänischen Botschaften oder direkt beim dänischen Außenministerium beantragt werden kann.
Anschrift des Außenministeriums:
Asiatisk Plads 2, DK-1448 København.
Tel: 33 92 00 00. Internet: www.um.dk.
Eine Informationsmappe kann ebenfalls dort angefordert werden.
Dänische Staatsangehörige sollten sich an das Ministerium für Grönland (Kopenhagen) wenden. Eine rechtzeitige Beantragung ist ratsam.
Personen, die ohne diese Genehmigung angetroffen werden, können umgehend des Landes verwiesen werden.
Wer Berge oder Gletscher im Inneren des Landes besteigen, den Nationalpark besuchen oder geologische bzw. archäologische Forschungen ausführen will, benötigt ebenfalls eine Sondergenehmigung. Die Beantragung der Sondergenehmigungen muss mindestens 3 Monate vor der Reise gestellt werden. Anträge gehen an die
Danish Agency for Science, Technology and Innovation
Bredgade 40 DK-1260 København.
Tel: 35 44 62 00.
Internet: www.dpc.dk.
Südarktik, Nordatlantik.
2.166.086 qkm.
57.564 (Schätzung 2008).
0,026 pro qkm.
Nuuk (ehem. Godthåb). Einwohner: 14.899 (Schätzung 2009).
Gleichberechtigter Teil Dänemarks (seit 1953) mit interner Selbstverwaltung (seit 1979). Parlament (Landsting) mit 31 Mitgliedern. Grönland entsendet zwei Abgeordnete in das dänische Parlament.
Grönland ist die größte Insel der Welt (wenn man Australien als Kontinent zählt). Das Meer ist entweder permanent gefroren oder wird durch das Zusammentreffen des Arktischen Meeres und des Nordatlantiks gekühlt. Das Landesinnere besteht aus einer Eisschicht, die sich von Nord nach Süd über 2500 km und von Ost nach West über 1000 km erstreckt und teilweise bis zu 3 km dick ist. Die ältesten Eisschichten sind ca. zwei Mio. Jahre alt. Die eisfreie, bis zu 200 km breite Küstenregion umfasst 341.700 qkm; hier lebt die gesamte Bevölkerung. Dieses Gebiet wird von tiefen Fjorden durchzogen, die das Eis im Landesinneren mit dem Meer verbinden. Die Mitternachtssonne scheint nördlich des Polarkreises. Während der langen arktischen Winternacht herrscht Zwielicht, und im Norden des Landes ist es völlig dunkel. Das Nordlicht ist im Herbst, Winter und am Frühlingsanfang gut zu sehen. Im Süden kann man das Polarlicht bereits ab Ende August erleben.
Amtssprachen sind Inuit und Dänisch. Englisch ist Verkehrs- und Bildungssprache.
Kirche von Grönland (Teil der protestantischen Kirche Dänemarks). In Nuuk gibt es außerdem eine römisch-katholische Kirche.
Grönland hat folgende Zeitzonen mit Sommer-/Winterzeitumstellung:
Ost- und Nordostgrönland: MEZ -1. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils -1 Std.
Scoresby Sund: MEZ -2. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ -1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils -2 Std.
Ammassalik/Westküste: MEZ -4. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ -3 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils -4 Std.
Thule-Region (zu USA): MEZ -5. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.
220 V, 50 Hz. Einige Dörfer haben jedoch keine Stromversorgung.
Kuupik Kleist, seit 2009.
Königin Margrethe II., seit 1972, wird vertreten von Søren Hald Møller, seit 2005.
Grönland ist ein dänisches Überseegebiet. Visa sind bei den dänischen Botschaften erhältlich (s. Dänemark).
Die arktischen Wetterbedingungen können unter Umständen zu Verzögerungen im Reiseverkehr oder Unterbrechungen von Reiserouten führen. In einigen Fällen können dadurch zusätzliche Kosten entstehen, die in den meisten Fällen vom Besucher getragen werden müssen. Weitere Informationen von den Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften.
Strandgade 91, DK-1010 København K
Tel: (+45) 32 83 38 80.
Internet: www.greenland.com
PO Box 1615, Hans Egedesvey 29, DK-3900 Nuuk, Grönland
Tel: 34 28 20.
Internet: www.greenland.com
Für dieses Land besteht beim Auswärtigen Amt momentan kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.