Guatemala

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Klima

Klima

Je nach Höhenlage verschieden (durchschnittliche Jahrestemperatur: 20°C). An der Küste und im Nordosten ganzjährig warm (durchschnittlich 37°C); in höheren Lagen kühler. Regenzeit im Landesinneren von Mai - September, sonst verhältnismäßig trocken. Nächte ganzjährig kühl.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Bei mehr als 380 Landebahnen ist das Flugzeug das zuverlässigste Fortbewegungsmittel. Aerocaribe (Internet: www.mexicana.com) fliegt täglich von Guatemala City nach El Petén (Tikal). Inter, eine Tochtergesellschaft von Grupo TACA (Internet: www.tacaregional.com), bietet Linienflüge zu mehreren Städten an. Es gibt auch private Charterflugzeuge.

Bus/Pkw

Das Straßennetz umfasst ca. 13.000 km, aber nur 3117 km sind gepflastert und wetterfest. Viele Straßen haben einen Oberflächenbelag aus vulkanischer Asche, der während der Regenzeit aufweicht. Es gibt mehrere größere Straßen, darunter Schnellstraßen, die Guatemala City mit den größeren Städten und den Häfen an der Pazifik- und Atlantikküste verbinden. Aufgrund der Aktivität von kriminellen Banden ist besondere Vorsicht geboten (weitere Informationen s. Reiseverkehr – International). Bus: Fernbusse sind preiswert, aber oft überfüllt. Mietwagen: Verschiedene internationale Firmen bieten ihre Dienste an. Preise sind niedrig, Versicherung wird extra berechnet. Man kann auch Motorräder mieten. Mangelhafte Straßenbeschilderung erschwert die Orientierung. Taxi: Es gibt Einheitsfahrpreise in Städten, sie sind jedoch teilweise recht hoch. Man kann Taxis auch stundenweise mieten. Lizensierte Taxis erkennt man an Nummernschildern, die mit einem »A« beginnen und der Nummer auf den Türen. Taxistände gibt es zumeist nur vor größeren Hotels. Taxis können entweder per Telefon vorbestellt oder auf der Straße angehalten werden. Unterlagen: Bei Vorlage des nationalen Führerscheins wird eine Fahrerlaubnis für Guatemala ausgestellt.

Stadtverkehr

Guatemala City und andere größere Städte haben ein begrenztes, aber preiswertes Busnetz.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Guatemalas nationale Fluggesellschaft heißt Grupo TACA (TA) (Internet: www.taca.com). Flüge werden auch von Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.de), Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com) und Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.com) in Kooperation mit anderen Luftlinien, Aeromexico (AM) (Internet: www.aeromexico.com), Mexicana (MX) (Internet: www.mexicana.com), American Airlines (AA) (Internet: www.aa.com), Continental Airlines (CO) (Internet: www.continental.com), Iberia (IB) und United Airlines (UA) (Internet: www.united.com) angeboten. Iberia (Internet: www.iberia.de) fliegt direkt ab Madrid nach Guatemala City.

Flughafengebühren

30 US$.

Internationale Flughäfen

Guatemala City (GUA) (La Aurora) liegt 6 km südlich der Stadt. Busse zur Innenstadt fahren alle 30 Min. (Fahrzeit: 30-40 Min.). Taxistand, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Postamt, Touristinformation, Apotheke, Duty-free-Shop, Restaurant, Bar und Bank.

Schiff

Internationale Kreuzschifffahrtsgesellschaften u.a. Norwegian Cruise Line (Internet: www.ncl.de), Holland America Line (Internet: www.hollandamerica.com), Radisson Seven Seas (Internet: www.rssc.com), Silversea Cruises (Internet: www.silversea.com) fahren von Nordamerika, dem Fernen Osten und Europa nach Santo Tomás de Castilla und Puerto Quetzal.

Bahn

Zur Zeit gibt es keinen Schienenverkehr.

Bus/Pkw

Die Panamerikana führt von Mexiko durch Guatemala und El Salvador nach Südamerika. Zusätzliche Verbindungen existieren von Cancun, San Cristobal Las Casas und Tapachula (alle Mexiko). Weitere Autobahnen führen von El Salvador und Honduras nach Guatemala. Vorsicht ist aufgrund von möglichen Überfällen, Straßensperren durch Kriminelle und Autodiebstählen geboten, besonders auf der südlichen Seite des Atitlan-Sees und der Straße von Panajachel nach Guatemala. Fernbus: Es gibt Busverbindungen mit Ticabus (Internet: www.ticabus.com) von Guatemala in die benachbarten Staaten. An Grenzübergängen muss man mit langen Wartezeiten rechnen. Rechtzeitige Vorausbuchung ist erforderlich.

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Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 860/1900. Mobiltelefone können von Ruracel gemietet werden, auch manche Hotels stellen welche zur Verfügung. Zu den Netzbetreibern gehören Comcel (Internet: www.comcel.com.gt), Sercom S.A. (Internet: www.pcsdigital.com.gt) und Telefonica Centroamerica Guatemala (Internet: www.telefonica.com.gt).

Fax

Stehen in den meisten Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Internetcafés findet man in Guatemala City und den größeren Tourismuszentren. Hauptanbieter: GuateNet (Internet: www.guate.net).

Telegramme

Telegramme können auf Hauptpostämtern aufgegeben werden. Eiltelegramme kosten das Doppelte.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Regelmäßige Luftpost nach Europa benötigt ca. 12 Tage.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Mittelamerikanische Kultur, religiöse Feste und spanische Kolonialarchitektur warten auf Besucher. Die Pazifikküste ist ein Mekka für Windsurfer und Angler, White-Water-Rafting ist auf den Flüssen La Pasión, El Chiquibul, El Usumacinta, El Motagua und El Cahabón empfehlenswert. Kulturfreunde sollten sich die Museen und Kunstgalerien in Guatemala City, La Antigua Guatemala und im Tikal-Nationalpark nicht entgehen lassen. Dennoch ist besondere Vorsicht geboten, da in letzter Zeit eine deutliche Zunahme von gewalttätigen Verbrechen gegen Touristen zu verzeichnen war und selbst organisierte Touristengruppen nicht verschont blieben. Manche Tour-Operators lassen ihre Reisegruppen nun von bewaffneten Wächtern begleiten.

Guatemala City und Umgebung

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Die Hauptstadt liegt auf einem Plateau, das von tiefen Bergschluchten durchzogen wird. Das alte Viertel mit den Kolonial-Gebäuden liegt im Norden der Stadt. Am Platz Parque Central in der Stadtmitte befinden sich der Nationalpalast, die Kathedrale, die Nationalbibliothek und eine Einkaufspassage. Der Parque Aurora mit dem Zoo, dem Archäologischen Museum und dem Kunstgewerbemuseum liegt im Süden der Stadt. Besuchenswert sind u. a. die Kathedrale und die Kirchen Cerro de Carmen, La Merced, Santo Domingo, Santuario Expiatorio, Las Capuchinas, Santa Rosa und Capilla de Yurrita.
Außerhalb von Guatemala City liegt La Antigua Guatemala. Die hübsch gelegene Stadt hatte vor ihrer Zerstörung durch ein Erdbeben den Ruf, die schönste Stadt Mittelamerikas zu sein. Einige der erhalten gebliebenen Sehenswürdigkeiten sind die Plaza de Armas, die Kathedrale, die Universität von San Carlos und die San Francisco-Kirche. Von den Vulkanen Volcan de Agua, Volcan de Acatenango und Volcan de Fuego aus hat man eine unvergleichliche Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung.

Die Karibikküste

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In der Nähe der Hafenstadt Puerto Barrias liegt der Strand von Escobar. Nicht weit von hier, landeinwärts, liegt der Izabal-See mit dem spanischen Fort San Felipe und einem Naturschutzgebiet, das einige der seltensten Säugetiere der Welt beheimatet.

An der Straße nach Guatemala City

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Bekannt sind die Sehenswürdigkeiten aus dem alten Maya-Reich in Quirigua. In Zacapa, Chiquimula und Esquipulas kann man einige der schönsten spanischen kolonialen Kirchen sehen. San José ist die zweitgrößte Hafenstadt. Interessant ist auch der Bootsausflug auf dem Chiquimulilla-Kanal zur alten spanischen Hafenstadt Iztapa (heute ein Badeort). Der Atitlán-See ist einer der schönsten Seen der Welt, umgeben von violettem Hochland und olivgrünen Bergen. An seinen Ufern liegen mehrere Dörfer.

Westliches Guatemala

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Keramik aus Totonicapan ist landesweit bekannt. Der Markt ist einer der preiswertesten Guatemalas. In Momostenango werden Decken gewoben.
Quezaltenango ist die größte Stadt im westlichen Guatemala und liegt inmitten hoher Berge und Vulkane. Sie ist eine moderne Großstadt, in der es enge Gassen aus der Kolonialzeit, breite Alleen, schöne öffentliche Gebäude und eine großartige Plaza gibt. Das interessante Casa de la Cultura (Museumskomplex) befindet sich an der Südseite des Zentralparks. Flores liegt auf einer Insel im malerischen Petén-Itzá-See im Herzen weitläufiger Waldgebiete.

Tikal Nationalpark

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Man braucht mindestens zwei Tage, um alle Ruinen der riesigen Tempel und der Gebäude aus der Mayazeit in Tikal zu besichtigen.
Von Sayaxche aus kann man gut El Petén durchstreifen, entweder auf den Spuren der Maya oder zur Erforschung der Tier- und Pflanzenwelt. Besonders eindrucksvoll sind die Ruinen in Ceibal, Dos Pilas, Yaxhá und Uaxactún.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige
Guatemala ist ein Agrarland. Die Hälfte der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt und 13,1 % des Bruttoinlandsprodukt werden im Agrarsektor erwirtschaftet (Stand: 2008). Kaffee macht ein Drittel des Gesamtexports aus. Weitere wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Zucker, Bananen, Kardamom und Baumwolle.
Die verarbeitende Industrie ist die größte Mittelamerikas, vorherrschend ist die Produktion von Papier-, Textil- und Gummiartikeln, sowie Nahrungsmitteln und Pharmazeutika.
Der kleine Bergbausektor konzentriert sich auf die Produktion von Kupfer, Blei, Zink und andere Metalle.
Der Tourismus nimmt kontinuierlich leicht zu. Ein Großteil der Devisen wird durch Überweisungen guatemaltekischer Gastarbeiter ins Heimatland erbracht.

Wirtschaftslage
Obwohl Guatemala massive Entwicklungshilfe aus den USA und Unterstützung von der Interamerikanischen Entwicklungsbank und dem Internationalen Währungsfonds erhielt, haben interne Unruhen und ungünstige Wetterverhältnisse die Wirtschaftsentwicklung in den 80er und 90er Jahren stark behindert. 2005 betrug das Wirtschaftswachstum 3,2% und 2007 6,3 %, was u.a. an den sich leicht verbesserten Weltmarktpreisen von Kaffee und anderen wichtigen Exportprodukten Guatemalas und der generellen Exportsteigerung lag. Nach drei Jahren Wachstums konnte die Wirtschaft trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 immerhin noch 4,3 % zulegen. Die Inflation ist sprunghaft angestiegen und betrug 2008 11,4 % (2007: 6,8 %).
Den teilweise positiven makroökonomischen Eckdaten stehen soziale Indikatoren gegenüber, die Guatemala in einem wenig günstigen Licht erscheinen lassen. Missstände wie Armut (insgesamt 56,2 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, 15 % in extremer Armut), gewaltige Einkommensunterschiede, grassierende Korruption und Kriminalität, sind Faktoren, die durchaus auch von ökonomischer Relevanz sind.

Wirtschaftspolitik
Die guatemalekischen Bemühungen zielen auf eine Diversifizierung der Wirtschaft und die Herstellung günstigerer Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen und mehr Tourismus.
Guatemala ist Mitglied des SICA, dessen Ziel die wirtschaftliche Stabilität und Integration Zentralamerikas ist. Die Bildung einer internationalen Zollunion wird angestrebt. Ein Handelsabkommen besteht bereits mit Mexiko, Honduras und El Salvador.

Handelspartner
Wichtige Handelspartner sind die USA, El Salvador, Honduras, Mexiko, Südkorea und China. Deutschland ist der Haupthandelspartner in der EU.

Umgangsformen

Geschäftliche Umgangsformen sind recht konservativ und formell. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Terminvereinbarung wird empfohlen, Visitenkarten sind üblich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.

Kontaktadressen

Deutsch-Guatemaltekische Industrie- und Handelskammer
6 Avenida 20-25, Zona 10, Edif. Plaza Maritima, 3er. Nivel, 01010 Guatemala
Tel: (023) 33 60 36.
Internet: http://guatemala.ahk.de/

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 79 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Guatemala (Handelskammer)
10a. Calle 3-80, Zona 1, Guatemala
Tel: 253 53 53.
Internet: www.negociosenguatemala.com

Konferenzen/Tagungen

Größere Hotels und das Centro Cultural Miguel Angel Asturias bieten gute Konferenz- und Seminareinrichtungen. Informationen von INGUAT (s. Adressen).

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Land & Leute

Essen & Trinken

Zahlreiche Restaurants und Cafés bieten eine große Auswahl an Gerichten der amerikanischen, argentinischen, chinesischen, deutschen, italienischen, mexikanischen und spanischen Küche an. Darüber hinaus gibt es viele Cafés im europäischen Stil und Schnellrestaurants. Selbst bei gleichbleibender Qualität können Preise je nach Restaurant unterschiedlich sein.

Nachtleben

Diskotheken und Nachtklubs findet man vor allem in Guatemala City. Aus Guatemala kommt die Marimba-Musik, die von vier bis neun Musikern auf einem riesigen Xylophon gespielt wird – auf dem Land verwendet man hierzu Flaschenkürbisse unterschiedlicher Größe (Marimbas de Tecomates). Es gibt auch Theateraufführungen und andere kulturelle Veranstaltungen in englischer Sprache. In den größeren Städten werden Filme mit spanischen bzw. englischen Untertiteln gezeigt.

Einkaufstipps

Besonders zu empfehlen sind buntfarbige Textilien, Handarbeiten, Silber- und Jadeschmuck, Masken, Lederartikel, Keramik und Korbwaren. Auf den Märkten findet man die besten einheimischen Produkte. Handeln ist üblich. In Coban kann man Silber kaufen, die Märkte von Villa de Chinautla, San Luis Jilotepeque und Rabinal sind für ihre Keramik und Steingutwaren bekannt. In Guatemala City gibt es viele Einkaufszentren.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 09.30-19.30 Uhr; Einkaufszentren sind in der Regel auch sonntags geöffnet.

Sport

Ausgezeichnet Angeln kann man an der Pazifikküste.

In der Hauptstadt kann man Bowling und Billard spielen. Basketball und Baseball werden im Parque Minerva gespielt. Golf kann man im Hacienda Nueva Country Club (8 km von der Hauptstadt entfernt) und im Mayan Golf Club spielen.

Schwimmen: In der Ciudad Olimpica findet man ebenfalls ein Schwimmbad; einige Hotels der Hauptstadt haben Swimmingpools. 
 
Tennis kann im Guatemala Lawn Tennis Club, im Mayan Club sowie in einigen Hotels gespielt weden.

Veranstaltungskalender

Ganzjährig finden zahlreiche religiöse Feste zu Ehren verschiedener Schutzheiliger statt. Folkloristische Darbietungen, traditionelle Tänze und Spezialitäten, Sportveranstaltungen, Ausstellungen und Straßenumzüge sind Teil der meisten Veranstaltungen. Der Höhepunkt der Veranstaltungen sind die Feierlichkeiten in der Osterwoche und Vorweihnachtszeit.

Jan. Die Wallfahrt des schwarzen Christen von Esquipulas, Esquipulas. März/April Oster-Prozessionen, Antigua. März/April Semana Santa, Antigua und versch. Orte. 15. Sept. Feierlichkeiten anlässlich des Unabhängigkeitstages. 1./2. Nov. Tage der Toten (Allerheiligen, Allerseelen mit Feiern und Pferderennen), Todos Santos. Nov. The Day of the Dead Kite Festival (Drachenfestival zu Allerseelen), Santiago Sacatepequez. Dez. La Quema del Diablo (Teufelsverbrennung), Antigua. Dez. Festival de San Tomás (St. Thomas-Festival), Chichicastenango.

Genaue Angaben erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Guatemala ist neben El Salvador das am dichtesten besiedelte Land Mittelamerikas. Rund die Hälfte der Bevölkerung ist indianischer Abstammung, obwohl der spanische Einfluss unverkennbar ist. Viele Guatemalteken haben zwei Nachnamen, im Gespräch oder Brief sollte man entweder den ersten Nachnamen benutzen oder beide.

Kleidung: Freizeitkleidung ist vielfach angemessen, nur in Restaurants und Klubs der gehobenen Preisklasse wird gepflegtere Garderobe erwartet.

Fotografieren
: Das Fotografieren der einheimischen Maya-Bevölkerung besonders in ländlichen Gebieten sollte unterlassen werden. Kinder sollten ebenfalls nicht fotografiert werden.

Trinkgeld:
Sofern nicht in der Rechnung enthalten, 10%.

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Unterkunft

Hotels

In Guatemala gibt es zahlreiche Hotels aller Preisklassen. Auch in La Antigua Guatemala, der ehemaligen Hauptstadt, gibt es eine große Auswahl. In Puerto Barrios, Chichicastenango, Quetzaltenango, Panajachel (am Atitlán-See) und Cobán ist die Auswahl ebenfalls recht groß. In den anderen Landesteilen ist das Hotelangebot begrenzt. Erstklassige Hotels bieten zahlreiche Einrichtungen, z. B. Restaurants, Bars und Nachtklubs. Registrierte Hotels müssen eine Liste mit den Zimmerpreisen aushängen. Das Fremdenverkehrsamt in Guatemala City bearbeitet eventuelle Beschwerden.

Camping

Einfache Campingplätze sind weit verbreitet. Am Atitlán-See ist Zelten nur auf den Campingplätzen gestattet.

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Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Vorsichtsmaßnahmen

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen herbeigeführt. Es besteht ein geringes Infektionsrisiko. Reisenden, die in einfachen Hütten und im Freien übernachten, empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Die durch Insekten verursachte Filariose tritt vereinzelt auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt über drei Monaten und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Tollwut kommt vor. Bei Bisswunden, insbesondere von Hunden oder Fledermäusen, so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

In Guatemala-Stadt ist die Krankenversorgung gut. Größere Hotels haben einen hauseigenen Arzt. Im Landesinneren ist die medizinische Versorgung unzulänglich.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkung

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Guatemala.

[2] Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in den Bezirken Baja Verapaz, Chimaltenango, Chiquimula, El Progreso, Escuintla, Guatemala, Huehuetenango, Izabal, Jalapa, Jutiapa, Petén, Quetzaltenango, Quiché, Retalhuleu, Sacatepéquez, San Marcos, Santa Rosa, Sololá, Suchitepéquez, Totonicapán, Zacapa. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Entgegen offiziellen Bestimmungen kann jedoch gelegentlich ein Cholera-Impfzertifikat verlangt werden; dies ist besonders dann der Fall, wenn die Einreise aus einem Land mit Cholerainfektionen erfolgt bzw. außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt eingereist wird. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]
Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[4]
Malaria kommt ganzjährig in Höhen unter 1500 m vor, v.a. in Alta Verapaz, Baja Verapaz, Petén, Esquintla, Huehuetenango, Izabal, Quiché und Retalhuleu. Guatemala-Stadt ist malariafrei. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (Malaria tertiana) überwiegt. Ein ausreichenden Schutz bietet langärmelige Kleidung, Mosquitonetze und Insektenschutzmittel. Bei den Risikogebieten empfiehlt sich eine Notfallmedikation.

[5] Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr für Magen- und Darminfektionen. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Abgefülltes Wasser ist überall erhältlich.

Milch ist nicht pasteurisiert, Trocken- und Dosenmilch sind vorhanden. Trockenmilch sollte nur mit keimfreiem Wasser angerührt werden. Vermeiden Sie einheimische Milchprodukte. Nur gut durchgekochte und heiß servierte Fleisch- und Fischgerichte verzehren. Rohe Salate sollten nur in Restaurants mit gutem hygienischem Standard verzehrt werden. Ansonsten sollte Schweinefleisch, rohe Salate, rohes Gemüse und Mayonnaise unbedingt vermieden werden. Obst sollte geschält werden.

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Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2011
1 Jan Neujahr
21 Apr - 25 Apr Ostern
1 May Tag der Arbeit
30 Jun Tag der Streitkräfte
15 Aug Mariä Himmelfahrt (nur in Guatemala City)
15 Sep Unabhängigkeitstag
20 Oct Revolutionstag
1 Nov Allerheiligen
24 Dec Heiligabend (nur am Nachmittag)
25 Dec Weihnachten
31 Dec Silvester (nur am Nachmittag)

2012
1 Jan Neujahr
5 Apr - 9 Apr Ostern
1 May Tag der Arbeit
30 Jun Tag der Streitkräfte
15 Aug Mariä Himmelfahrt (nur in Guatemala City)
15 Sep Unabhängigkeitstag
20 Oct Revolutionstag
1 Nov Allerheiligen
24 Dec Heiligabend (nur am Nachmittag)
25 Dec Weihnachten
31 Dec Silvester (nur am Nachmittag)

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zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Guatemala eingeführt werden (Personen über 18 J.):
100 Zigaretten oder 100 g Tabak;
1 l alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.

Einfuhrverbot

Frische Nahrungsmittel.

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Geld

Währung

1 Quetzal = 100 Centavos. Währungskürzel: Q, GTQ (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 1 Quetzal, Münzen im Wert von 1 Quetzal sowie von 50, 25, 10, 5 und 1 Centavos.

Geldwechsel

Der Quetzal ist außerhalb des Landes kaum erhältlich. Alle unverbrauchten Quetzal sollten vor der Ausreise zurückgetauscht werden (Beträge bis zu 100 US$). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollars. Beschädigte Banknoten sind schwer zu wechseln. Banken, Wechselstuben und größere Hotels wechseln US-Dollar.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Guatemala von einigen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Visa, MasterCard und American Express werden teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden in der Regel in Banken und großen Hotels angenommen. Die Einlösung kann u. U. Probleme mit sich bringen. Die Mitnahme von Reiseschecks in US-Dollar wird empfohlen. Reiseschecks in Euro sollten nicht mitgenommen werden.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 US$.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-16.00/18.00 Uhr, z. T. Sa 09.00-13.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Wechselkurse

1.00 EUR = 10.29 GTQ
1.00 CHF = 8.57 GTQ
1.00 USD = 7.78 GTQ
Wechselkurse vom 30 April 2012

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Reisepass/Visum

Übersicht

Hinweis

Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Informationen von den Botschaften und Konsulaten (s. Adressen).

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.  Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.


Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Minderjährige müssen eine beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten in deutscher Sprache (mit spanischer Übersetzung) oder in englischer Sprache mit sich führen.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Verlängerung um 30 Tage möglich):

EU-Länder, Schweiz und Türkei.

Visaarten

Touristenvisa. Die Gültigkeitsdauer ist von den zuständigen diplomatischen Vertretungen zu erfragen.

Visagebühren

20 € (einmalige Einreise), 40 € (mehrmalige Einreise).

Gültigkeitsdauer

Nach Ausstellung des Visums muss die Einreise innerhalb von 15 Tagen erfolgen.

Antragstellung

Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Die Abholung muss persönlich erfolgen.

Antragstellung

Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 Passfoto.
(c) Kopie der ersten zwei Seiten des Reisepasses, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist (Original ist bei Abholung des Visums vorzulegen).
(d) Nachweis ausreichender Geldmittel (Internationale Kreditkarte, Bankauszug oder Sparkonto auf Deutsch, Englisch oder Spanisch (Original und Kopie)).
(e) Arbeitsbestätigung.
(f) Kopie des Hin- und Rückflugtickets bzw. Buchungsbestätigung.
(g) Gebühr (in bar bei Abholung des Visums zu zahlen). Zusätzliche Unterlagen sind für Geschäfts- oder Studienreisen notwendig. Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Republik Guatemala kein Visum und dürfen ohne ein Visum bis zu 90 Tage verbleiben. Für einen längeren Aufenthalt zum Zweck eines Praktikums, einer Sozialarbeit, eines Volontariats oder Studiums ist ein Visum in der Ausländerbehörde in Guatemala  (Dirección General de Migración, 4 Calle 4-37, Zona 9, Guatemala, GT-Guatemala. Tel: 23 60 85 78 oder 23 60 85 80.) zu beantragen. Dazu sind folgende Dokumente erforderlich: (a) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(b) Hin- und Rückflugticket.
(c) Polizeiliches Führungszeugnis (mit spanischer Übersetzung).
(d) Internationale Geburtsurkunde.
(e) Einkommensbescheinigung, Kontoauszug, Brief oder Vertrag vom Unternehmen bzw. von der Institution, wo das Praktikum oder der Kurs absolviert wird.
(f) Im Falle, dass der/die Praktikant/in einer bezahlten Tätigkeit nachgeht, wird eine Genehmigung vom Arbeitsministerium in Guatemala benötigt, die auch vor Ort beantragt und ausgestellt wird.

Bearbeitungszeit

Ca 1 Woche. Für ein Visum mit Sondergenehmigung der Einreisebehörden ca. 4-5 Wochen.

Ausreichende Geldmittel

Alle Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Dokumente bei der Einreise

(a) Rück-/Weiterreisetickets und gültige Dokumente für die Weiterreise.
(b) Ausreichende Geldmittel.

Verlängerung des Aufenthalts

Eine Verlängerung des visumfreien Aufenthalts um 30 Tage kann bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen wird ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands benötigt. Kommen die Tiere aus einem Land mit Tollwut, wird ein Tollwutimpfzertifikat verlangt, das bescheinigt, dass die Tollwutimpfung mindestens 30 Tage und maximal 1 Jahr vor der Einreise durchgeführt wurde. Hunde müssen zudem gegen das Parvovirus geimpft sein. Gesundheitszeugnis und Tollwut-Impfzertifikat müssen von einem guatemaltekischen Konsulat beglaubigt sein.
Für die zollfreie Einfuhr kommen nur reinrassige Tiere infrage. 

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Allgemeines

Lage

Mittelamerika.

Fläche

108.889 qkm.

Bevölkerungszahl

13.002.206 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

119 pro qkm.

Hauptstadt

Guatemala City. Einwohner: 1.089.987 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1986. Verfassung von 1986, letzte Änderung 1993. Das alle 4 Jahre gewählte Parlament hat 158 Mitglieder. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie); 1839 Austritt aus der Zentralamerikanischen Konföderation.

Geographie

Guatemala liegt in Mittelamerika und grenzt im Norden und Westen an Mexiko, im Nordosten an Belize und die Karibik sowie im Südosten an El Salvador und Honduras. Die Landschaft ist überwiegend bergig und stark bewaldet. In den südlichen Hochebenen an der Pazifikküste gibt es eine Vulkankette, drei der Vulkane sind weiterhin aktiv. Im Vulkangebiet liegen flussreiche Täler, in denen der Großteil der Bevölkerung wohnt. Westlich der Hauptstadt liegt der von Vulkanen umgebene Atitlán-See. Im Norden liegt die Hochebene von El Petén (36.300 qkm), eine undurchdringliche Wildnis mit dichten Hartholzwäldern. Diese Region, in der nur 40.000 Menschen leben, nimmt ca. ein Drittel des Landes ein.

Sprache

Amtssprache ist Spanisch (60 %), außerdem werden insgesamt 23 Maya-Sprachen (40 %) gesprochen. Englisch wird in Tourismusregionen und in größeren Hotels und Restaurants verstanden.

Religion

Die Verfassung gewährt Religionsfreiheit. Die Mehrzahl der Bevölkerung ist römisch-katholisch; daneben gibt es eine protestantische Minderheit und einige Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ - 7. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Guatemala.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -7 Std. und im Sommer -8 Std.

Netzspannung

115-125 V, 60 Hz. Regionale Unterschiede.

Regierungschef

Álvaro Colom Caballeros, seit Januar 2008.

Staatsoberhaupt

Álvaro Colom Caballeros, seit Januar 2008.

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Kontaktadressen

Fremdenverkehrsamt von Guatemala (INGUAT)

c/o Botschaft der Republik Guatemala in Berlin, Joachim-Karnatz-Allee 47, D-10557 Berlin
Tel: (030) 20 05 87 70.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.

Tourismusbüro für Zentralamerika

Internet: www.centralamerica-tourism.com

Instituto Guatemalteco de Turismo (INGUAT)

7a Avenida 1-17, Centro Cívico, Zona 4, GT-01004 Guatemala City
Tel: 24 21 28 10.
Internet: www.visitguatemala.com

Botschaft der Republik Guatemala

Joachim-Karnatz-Allee 47, 2. OG., D-10557 Berlin
Tel: (030) 206 43 63.
Internet: www.botschaft-guatemala.de
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.
Honorarkonsulate in Düsseldorf, Hamburg und München.

Botschaft der Republik Guatemala

Landstraßer Hauptstraße 21/Top 9, A-1030 Wien
Tel: (01) 714 35 70.
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (Publikumsverkehr nach Vereinbarung).
Honorarkonsulat ohne Visumerteilung in Wien.

Generalkonsulat der Republik Guatemala

(mit Visumerteilung)
10 bis Rue du Vieux-Collège, CH-1204 Genève
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Reise- und Sicherheitsinformationen

Guatemala
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 19.04.2012
Unverändert gültig seit: 12.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität In vielen Landesteilen besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko, vor allem in der Hauptstadt Guatemalas. Hier ist u.a. die Zone 10 (wichtigste Ausgeh- und Geschäftszone) von bewaffneten Überfällen betroffen. Guatemala hat eine der höchsten Kriminalitätsraten in Lateinamerika. Vor allem im Stadtgebiet von Guatemala-Stadt, aber auch im Landesinneren, kommt es täglich zu bewaffneten Überfällen, deren Opfer häufig auch Touristen sind. Zudem ist Guatemala zunehmend Schauplatz von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Drogenkartellen und zwischen Drogenkartellen und den staatlichen Sicherheitskräften, bei denen es immer wieder auch zivile Opfer gibt. Die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt ist sehr niedrig. Waffen sind weit verbreitet. Grundsätzlich muss von der Bereitschaft zum Waffeneinsatz ohne irgendeine Warnung ausgegangen werden. Der Täter sollte daher nicht durch Widerstand herausgefordert werden. Es ist allemal sinnvoller, die geforderten Gegenstände (Wertsachen, Gepäck, Pkw etc.) widerstandslos herauszugeben und sich ruhig zu verhalten. Ratsam ist es auch, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen. Gelegentlich werden Straftaten wie Entführungen und Vergewaltigungen auch durch uniformierte Sicherheitskräfte bzw. Personen in Uniform begangen, da das organisierte Verbrechen auch Teile der Nationalpolizei (PNC) und anderer staatlicher Sicherheitsbehörden durchsetzt hat. Überfälle werden außer auf Einzelpersonen und öffentliche Busse auch auf die vielfach angebotenen privaten Shuttle-Transporte zwischen den touristischen Zentren verübt. Die allgemeine Sicherheitslage im gesamten Land ist schlecht. Bei allen Reisen innerhalb Guatemalas ist daher besondere Vorsicht angeraten (nächtliche Reisen vermeiden, nicht alleine reisen, abgelegene Strecken meiden, Vorsicht bei Geldautomaten, beim Tanken und beim Verlassen von Supermärkten, Banken und Einkaufszentren). Inzwischen kommt es auch in den bisher als sicher geltenden Einkaufszentren zu gewalttätigen Übergriffen. Überall im Land muss jederzeit mit unerwarteten gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden. Dabei spielen Kämpfe zwischen Drogenkartellen und Jugendbanden eine besondere Rolle. Von der Drogenkriminalität besonders betroffen sind das Grenzgebiet zu Mexiko (Grenzstadt Tecún Umán), aber auch die Departments Alta Verapaz (Cobán), San Marcos, Huehuetenango, Quiché, Izabal, Jutiapa, Zacapa, Jalapa, El Progreso, Escuintla, Petén sowie die Hauptstadt. Die Vulkane Acatenango und Agua waren in der jüngsten Vergangenheit Schauplätze krimineller Übergriffe auf Touristengruppen. Der Pacaya ist von der Tourismusbehörde INGUAT wieder zum Besteigen mit lokalen Führern freigegeben. Informieren Sie sich jeweils lokal, ob es in der Gegend Orte gibt, die nicht aufgesucht werden sollten. Landesweit kommt es vermehrt zu Kredit- und EC-Kartenbetrug, sowohl bei der Benutzung an Geldautomaten als auch beim Bezahlen. Anschließend werden illegale Abhebungen von den Konten der Besitzer vorgenommen. Es wird empfohlen, nur Geldautomaten zu benutzen, die einer gewissen Überwachung durch Kameras, Bankpersonal etc. unterliegen. Wird die Karte beim Abheben vom Automaten einbehalten, kann es sich um einen Betrugsversuch handeln. In jedem Fall sollte sich der Betroffene zuerst mit seiner Bank in Verbindung setzen. Beim Bezahlen sollte die Kreditkarte nur vor den Augen des Inhabers benutzt werden. Es wird zudem empfohlen, regelmäßig die Kontobewegungen zu überprüfen. Bei den meisten Banken kann eine Versicherung zur Erstattung des Geldbetrages bei Kartenmissbrauch abgeschlossen werden. Im Betrugsfall ist eine Anzeige bei der guatemaltekischen Polizei und der Staatsanwaltschaft angebracht. In Bars und Discotheken kommt es gelegentlich zur Anwendung von K.O.-Tropfen in offenen Getränken, um die handlungsunfähige Person anschließend auszurauben. Frauen sind stärker gefährdet, besonders wenn sie alleine reisen. Es wird empfohlen, Reisedokumente (Pässe, Flugtickets u.ä.) an einem sicheren Platz (z.B. im Hotelsafe) aufzubewahren und Kopien der wichtigsten Unterlagen (Pass, Tickets etc.) zu fertigen, um sich ggfs. ausweisen zu können. Die Deutsche Botschaft empfiehlt dringend, vor der Einreise bzw. unmittelbar danach Kopien der Reisedokumente (Pass, Flugschein, Reisekrankenversicherung) und Kontaktdaten von Familie oder Freunden in Deutschland an die Deutsche Botschaft (Fax: 00502 – 23652270, E-Mail: info@guat.auswaertiges-amt.de) zu senden. Guatemala-Stadt Die Mehrzahl der Überfälle auf Einzelpersonen findet in den Zonen 1, 4, 5, 9, 10, 18 und auf den verschiedenen Busbahnhöfen statt. Es wird geraten, die Zone 1 vor Einbruch der Dunkelheit zu verlassen. Überfälle sollten nicht durch das Tragen von wertvollen Gegenständen wie Schmuck, teuren Sonnenbrillen, Fotoapparaten u.ä. herausgefordert werden. Halsketten, Ohrringe und Uhren werden häufig ohne Rücksicht auf mögliche Verletzungen der Bestohlenen entrissen. Davor schützt erfahrungsgemäß auch das Tragen billigen Modeschmucks nicht. Auf der Straße und im Auto sollte nicht telefoniert werden. Mit Taschen- und Trickdieben muss überall gerechnet werden. Auch der bewaffnete Raub von Fahrzeugen ("Carnapping") ist an der Tagesordnung. Von Fahrten in Elendsviertel wird dringend abgeraten. Auch die insbesondere von Guatemalteken der Oberschicht und Ausländern bewohnten Stadtviertel der Zonen 10, 13, 14, 15 und 16 sind nicht mehr sicher. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich möglichst nicht allein auf die Straße begeben. In den Zonen 9, 10 und 14 werden Geschäftsreisende und Touristen oft unmittelbar nach Verlassen der Hotels oder auch Bürogebäude überfallen. Mehrere Banden haben sich u.a. auf den Raub von Laptops und Mobiltelefonen spezialisiert. Insbesondere bei Bankgeschäften ist besondere Vorsicht angezeigt, ebenso beim Abheben von Geld an Bankautomaten. Im Übrigen ist es wiederholt zu Betrugsfällen durch Datenmissbrauch gekommen. In der Zone 10 ("Zona Viva") kommt es besonders abends des Öfteren zu Schießereien. Von der Benutzung von Stadtbussen (rot) und den Bussen "Transurbano"- außer Transmetro (grün) - wird dringend abgeraten. Auf öffentliche Busse werden immer wieder Anschläge verübt. Dutzende von Busfahrern, aber auch Passagiere, haben im vergangenen Jahr dabei ihr Leben verloren. Am 3. Januar 2011 wurde auf einen Bus in der Hauptstadt ein Bombenanschlag verübt. Sonstige touristische Zentren Antigua Auch in der Umgebung von Antigua und in Antigua selbst ist es immer wieder zu Überfällen und in letzter Zeit auch wieder vermehrt zu sexuellen Straftaten gekommen. In den Abendstunden sollten Sie in Antigua nicht allein auf die Straße gehen. Im Übrigen werden oft Rucksäcke von Touristen mit Hilfe von Ablenkungsmanövern gestohlen. Taschen oder Rucksäcke sollten deshalb niemals neben den Stühlen in Cafés etc. abgestellt werden. Trotz Polizeipräsenz am Aussichtspunkt „Cerro de la Cruz" kommt es dort immer wieder zu Übergriffen auf Touristen. Department Petén und Tikal Die Maya-Ruinen von Tikal werden durch die Touristenpolizei (Politur) gesichert, die auf den Hauptwegen patrouilliert. Trotzdem kommt es auch dort gelegentlich zu Überfällen. Für alle Ruinenstätten des Petén gilt, dass sie nur im Rahmen eines organisierten Ausflugs besichtigt werden sollten, die von einer Reihe von Reisebüros in der Hauptstadt und in Flores angeboten werden. In keinem Fall sollten allein arbeitende Reiseführer gebucht werden, da es in diesen Fällen bereits zu versuchten Vergewaltigungen in Tikal gekommen ist. Vor den sog. „sunrise- tours" wird dringend abgeraten, da in den frühen Morgenstunden noch keine Polizeipräsenz im Park von Tikal gesichert ist. Gleiches gilt für die Ruinen in Sayaxché im Dept. Petén. Es wird geraten, nach Flores per Flugzeug anzureisen. In Flores kam es in der Vergangenheit zu Entführungen und Vergewaltigungen auch von Touristen. Von der Befahrung der Straße zwischen Flores und Sayaxché im West-Petén sollte aufgrund der starken Präsenz der Drogenmafia abgesehen werden. Department Sololá Fahrten insbesondere auf Seitenstraßen im Dept. Sololá und der CA-1 sind wegen sich häufender Überfälle gefährlich. Insbesondere die alte Strecke über Patzun sollte gemieden werden. Hier operiert eine Bande insbesondere an den Wochenenden. Autos, Busse etc. werden durch die Bande „gestaut" und systematisch ausgeraubt. Im Departement Sololá kommt es vermehrt zu Fällen von Lynchjustiz. Chichicastenango und Panajachel (Atitlán-See) Auch die Stadtzentren von Chichicastenango und Panajachel (Atitlán-See) sollten in den Abendstunden nicht allein aufgesucht werden. Vorsicht geboten ist bei Wanderungen um den Atitlánsee. Insbesondere zwischen den Orten San Pablo la Laguna und San Marcos la Laguna sowie zwischen San Pedro la Laguna und Santiago de Atitlan kommt es immer wieder zu Überfällen auf Touristen. Zudem muss vor den meist in den Abendstunden und nachts patroullierenden Bürgerwehren in mehreren Ortschaften am Atitlán-See gewarnt werden. Quetzaltenango An folgenden touristischen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Quetzaltenango kommt es seit mehreren Monaten häufig zu bewaffneten Überfallen auf Touristen: Cerro Quemado, Los Vaos, La Muela und Cerro Baúl. Izabal Am Rio Dulce im Departement Izabal kommt es gelegentlich zu Überfällen auf Segel- und Motoryachten. Es wird empfohlen, den Fluss nur tagsüber zu befahren und abends nicht allein zu ankern, sondern an einer der mehreren hoteleigenen Molen.  Vor den nachts patrouillierenden Bürgerwehren in mehreren Ortschaften am Atitlán-See ist Vorsicht geboten. Es empfiehlt sich, bei Dunkelheit nicht mehr unterwegs zu sein. Reisen über Land Das wichtigste Verkehrsmittel in Guatemala ist der Autobus. Überlandbusse sind vermehrt das Ziel bewaffneter Banden geworden. Sie sollten während der Reise in Überlandbussen und in den Busbahnhöfen ständig auf Ihr Gepäck achten (möglichst nicht aufs Dach des Busses verladen lassen ) und das Handgepäck niemals aus den Augen lassen. Die öffentlichen Busse sind zumeist in schlechtem technischem Zustand, so dass beträchtliche Unfallgefahr besteht. Zu den wichtigsten Touristenzentren fahren von der Hauptstadt und von Antigua aus besser gewartete Reise- und Kleinbusse im Rahmen der von Reisebüros organisierten Touren, aber auch auf diese Busse werden vermehrt gezielte Überfälle verübt. Reisen sollten sich auf die Hauptstraßen beschränken. Im Landesinneren sind Nebenstraßen sowie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden. Gruppenreisende können und sollten vor Reiseantritt über die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT (Tel. 00502-2421 2810 oder 15 00) ihre Reiseroute abklären und Sicherheitsbegleitung gegen Übernahme der Unkosten anfordern. Sonstige Hinweise Innenpolitische Unruhen sind nicht auszuschließen. Ohne oder mit geringer zeitlicher Vorwarnung können an neuralgischen Punkten landesweit Blockaden errichtet werden. Vor dem Fotografieren bzw. Filmen der einheimischen Bevölkerung (Mayas) besonders in ländlichen Gebieten, aber auch in Touristenzentren, sollte man sich der Zustimmung der abzubildenden Personen versichern. In Fällen, in denen die Fotografie aus religiösen oder anderen Gründen abgelehnt wird, sollte der Wunsch respektiert werden. Das Fotografieren von Kindern sollte generell unterbleiben. Hier kommt es immer wieder zu Missverständnissen (Kinderraub etc.) mit der Gefahr, dass die Bevölkerung Lynchjustiz anwendet. Naturkatastrophen Vulkane sollten nur mit landeskundiger Begleitung und/oder in Gruppen bestiegen werden. Bei der guatemaltekischen Tourismusbehörde INGUAT (Tel.: 00502 – 2421 2810) kann hierfür Polizeischutz angefordert werden. Guatemala liegt in der durch Wirbelstürme gefährdeten Zone (Wirbelsturmsaison ca. Juni bis November).