Tropisch und schwül. Regenzeit von Mai - Oktober, Trockenzeit mit Harmattan-Winden von Dezember - Mai. Monsunwinde von Juni bis November.
Air Guinée (2U) bietet einige Inlandflüge zwischen Boké, Conakry, Labé, Kankan, Kissidougou, Koundarg und Siguiri an. Die Flugpläne sind jedoch unregelmäßig.
Derzeit gibt es keine Bahnverbindungen.
Die Straßen sind in schlechtem Zustand und Polizeikontrollen sind sehr häufig. In der Regenzeit (Mai - Oktober) ist die Straßenbenutzung oft unmöglich. Die Straßen zwischen Conakry (über Kindia) und Kissidougou sowie zwischen Boké und Kamsar sind asphaltiert, ebenso die Straße nach Freetown (Sierra Leone). Neben der ständigen Straßensperre bei Kourya muss mit weiteren gerechnet werden.
Taxis sind vorhanden, Fahrpreise sollten im Voraus vereinbart werden.
Busse: Private Busgesellschaften bieten Verbindungen von Conakry zu vielen Städten. Busse sind verhältnismässig bequem und billig. Auch Buschtaxis sind ein populäres Transportmittel.
Busse und Taxis sind in Conakry preiswert.
Die nationale Fluggesellschaft Air Guinee (2U) fliegt die Nachbarstaaten Senegal, Gambia, Sierra Leone, Monrovia, Côte d’Ivoire, Benin, Nigeria und Kongo (Dem. Rep.) an.
Air France (AF) fliegt fünfmal wöchentlich von Paris nach Conakry. KLM (Internet: www.klm.com) fliegt von München, Wien und Zürich über Paris nach Conakry.
Lufthansa (LH) fliegt im Codeshare mit Brussels Airlines (SN) (Internet: www.flysn.com) von Brüssel nach Conakry. Die nationalen Fluggesellschaft fliegen von Deutschland, Österreich und der Schweiz über Dakar in Kooperation mit Air Senegal (DS) oder über Casablanca mit Royal Air Maroc (AT).
Keine.
Conakry (CKY) liegt 13 km südwestlich der Stadt. Taxis vorhanden.
Anmerkung: Ausländische Besucher sind am Flughafen besonders häufig Ziele von Trickbetrügern und Taschendieben. Wenn möglich, sollten Reisende sich von Geschäftspartnern, Reiseveranstaltern oder Bekannten abholen lassen.
Die Schnellverbindung mit dem Luftkissenboot von Conakry nach Freetown (Sierra Leone) ist derzeit wegen des Bürgerkriegs eingestellt. Es gibt Fährverbindungen nach Mali, wenn der Wasserstand des Niger hoch genug ist.
Straßen verbinden Conakry mit Freetown (Sierra Leone) und mit Monrovia (Liberia) sowie Bamako (Mali) mit Siguiri und Kankan. Die Straßen nach Liberia und Mali sind oft in schlechtem Zustand. Es gibt Busverbindungen von Tambacounda (Senegal) und Bamako (Mali). Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist wegen deren technischen Zustands nicht ohne Risiken.
Anmerkung: Die Grenzgebiete zu Sierra Leone und Liberia sollten wegen andauernder Konflikte in diesen Ländern gemieden werden. Informationen über Grenzübergänge zu den Nachbarstaaten erteilen die jeweiligen Botschaften und konsularischen Vertretungen.
Selbstwählferndienst. Telefonverbindungen sind schlecht, Auslandsgespräche müssen über die Vermittlung geführt werden. Begrenzte Telefon- und Faxverbindungen gibt es normalerweise von 18.00-06.00 Uhr.
GSM 900. Mobilfunkgesellschaften sind Spacetel Guinee und Sotelgui.
Hauptanbieter: ETI (Internet: www.biasy.net/~en/philosophie.htm) und BINNTA (Internet: http://www.mirinet.net.gn).
In der Hauptstadt gibt es Postämter.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Nach der Unabhängigkeitserklärung 1958 blieb Guinea lange Zeit isoliert. Erst nach dem Tod des Diktators Sekou Touré im Jahre 1984 öffnete sich das Land allmählich dem Tourismus. Dennoch ist Guinea auch heute noch eines der am wenigsten besuchten Länder Afrikas.
Guineas Reiz liegt in seiner unberührten Landschaft mit Bergen und Ebenen,
Savannen und Wäldern. Die drei großen Flüsse Westafrikas – der Gambia, der
Senegal und der Niger – entspringen hier. Das Fouta-Djalon-Hochland ist
bekannt für seine malerischen Hügel, Täler und Wasserfälle; die Region wird
hauptsächlich von den moslemischen Fula bewohnt. Im Osten liegen viele
historische Städte. Im Süden befindet sich Guinée Forestière, ein mit
Regenwald bewachsenes Hochland, das von nicht-islamischen Volksgruppen bewohnt
wird.
Die Hauptstadt Conakry befindet sich auf der Insel Tumbo
und wird durch einen 300 m langen Pier mit der Halbinsel Kaloum
verbunden. Die schöne Kathedrale (1930) in der Stadtmitte ist
sehenswert. Ganz besonders interessant sind die Kakimbon-Höhlen bei
Ratoma, die einen bedeutenden religiösen Stellenwert haben und auch in
vielen Legenden eine Rolle spielen.
Die Iles de Los, unweit der
Halbinsel Kaloum, sind einen Besuch wert und leicht von Conakry aus erreichbar.
Le Voile de la Mariée, ca. 150 km von Conakry in der Nähe von
Kindia, ist ein malerischer Ort am Fuß eines ca. 70 m hohen Felsens, von
dem der Fluss Sabende inmitten üppiger tropischer Vegetation in einen
Teich hinabrauscht. In Pita, zwischen Dalaba und Labé,
sollte man sich den Kinkon-Wasserfall nicht entgehen lassen, der 150 m in
die Tiefe stürzt.
In Guinea gibt es keine Nationalparks; die Tierwelt kann am
besten in den Savannen im Nordosten, zwischen dem Tinkisso River und der
Grenze zu Mali, sowie am Fuße des Fouta-Djalon-Plateaus und in den
südöstlichen Landesteilen beobachtet werden.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 10,6 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.100 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 4,5 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 15 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 47 % (2006)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 23,2 % (2008)
Industrie: ca. 39,5 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 37,3 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft, Bergbau, Bauxit und andere Bodenschätze
Außenhandel
Importe: ca. 1,388 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 1,392 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, Côte d'Ivoire, Belgien, Großbritannien, China (VR), Schweiz
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: U.a. Vereinte Nationen (1958) und Unterorganisationen (1973/1973); Blockfreienkonferenz (1961); Afrikanische Union (Gründungsmitglied der Organisation für Afrikanische Einheit 1963); AKP (Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten; 1975); CEDEAO (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten; 1975); Mano River Union (Wirtschaftsgemeinschaft der Länder Sierra Leone, Guinea und Liberia; 1980); Islamische Konferenz Organisation (1987)
Gute Französischkenntnisse erforderlich. Geschäftszeiten: Mo-Do 08.00-16.30 Uhr, Fr 08.00-13.00 Uhr.
Handelsabteilung der Botschaft der Republik Guinea
Jägerstraße 67/69, D-10117 Berlin
Tel: (030) 20 07 43 30.
Chambre de Commerce, d’Industrie et d’Agriculture de Guinée (Industrie- und Handelskammer)
BP 545, Conakry.
Tel: 44 44 95, 41 41 95.
In den Restaurants der Hauptstadt wird westliche Küche angeboten, in den Restaurants der anderen Landesteile findet man einheimische Spezialitäten wie Jollof Rice und Fischgerichte, die stark gewürzt sein können. Als Beilage wird zumeist Reis serviert. Die Grundnahrungsmittel sind Maniok, Yamswurzel und Mais. Einheimische essen gern eine sehr scharfe Maissuppe, die in Flaschenkürbissen serviert wird.
Getränke: In den Restaurants der größeren Hotels der Hauptstadt gibt es eine große Auswahl an alkoholischen Getränken, einschl. guter westafrikanischer Biersorten, die auch in Bars angeboten werden.
Das Unterhaltungsangebot umfasst Nachtklubs und Kinos. In den Straßen trifft man oft auf singende und tanzende Gruppen, die auf traditionellen Musikinstrumenten oder selbstgemachten Gitarren spielen. Conakry ist ein lebendiges Musikzentrum, besonders schön sind die Gesänge des Kindia-Stammes.
Auf den Märkten findet man gute Angebote. Beliebte Souvenirs sind die typisch bunten Kleidungsstücke, Holzschnitzereien, Lederläufer mit einfachen schwarzweißen Mustern, Metallschmuck, einheimische Schallplatten, Flaschenkürbisse und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr.
Im »Stadion des 28. September« in Landreah finden zahlreiche Sportveranstaltungen statt. Fußball ist die populärste Sportart. Schwimmen: Strände gibt es auf den Iles de Los vor der Küste von Conakry, die Strömung ist jedoch stark. Schwimmer sollten vorsichtig sein und auf Ratschläge der Einheimischen hören.
Obwohl die islamischen Bräuche nicht so streng eingehalten werden, sollte man Sitten und Gebräuche respektieren. Alltagskleidung ist angemessen. Straßenkriminalität ist ausgeprägt, Wertsachen sollten nicht zur Schau gestellt werden. Vor Beginn einer Konversation sollte man den Gegenüber begrüßen und sich nach seinem Wohlbefinden erkundigen.
Fotografieren: Hierfür ist eine Genehmigung vom Ministère de l’Intérieur et de la Sécurité erforderlich, die im Voraus beantragt werden muss. Öffentliche Einrichtungen wie Kasernen, Polizeistationen, Flughäfen, Seehäfen, Zoll und Feuerwehr dürfen weder gefilmt noch fotografiert werden.
Trinkgeld: 5% Bedienungsgeld ist normalerweise in der Rechnung enthalten.
In Conakry findet man einige teure Hotels mit akzeptablem Komfort, auch in Labé, Kindia und Dalaba gibt es einige Hotels. Unterkünfte sollte man lange im Voraus buchen und eine schriftliche Bestätigung verlangen.
Zelten ist nicht gestattet.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A ist weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können von Dezember bis Mai vorkommen. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Für die Schlafkrankheit besteht ein geringes Infektionsrisiko. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Das Zeckenbissfieber kann auftreten. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Conakry ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch. Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur einzelne Privatkliniken in Betracht.
Adäquate Ausstattung der Reiseapotheke (Zollbestimmungen beachten, Begleitattest ratsam) sowie Auslandskrankenversicherung mit Abdeckung des Rettungsrückflug-Risikos für Notfälle dringend empfohlen.
[1] Guinea gilt laut WHO als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebiet. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden, die über 1 Jahr alt sind und die aus den von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten kommen. Ausgenommen sind Reisende, die in Guinea den Flughafen nicht verlassen.
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird bei Einreise meist ein Impfnachweis gegen Gelbfieber von allen Reisenden verlangt.
Die WHO empfiehlt unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, ein geringes Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in der Provinz Conakry. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit, einschließlich der Städte, erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Malariaform Plasmodium falciparum (90 %) soll chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.
[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Im Osten des Landes, im Grenzgebiet zu Côte d'Ivoire, sind Fälle von Geldfieber aufgetreten. Eine Impfung ist in jedem Fall empfohlen.
2011
1 Jan Neujahr
15 Feb Mouloud (Geburtstag des Propheten)
25 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
15 Aug Mariä Himmelfahrt
31 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
2 Oct Unabhängigkeitstag
1 Nov Allerheiligen
6 Nov Opferfest
25 Dec Weihnachten
2012
1 Jan Neujahr
4 Feb Mouloud (Geburtstag des Propheten)
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
15 Aug Mariä Himmelfahrt
19 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
2 Oct Unabhängigkeitstag
26 Oct Opferfest
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Folgende Artikel können zollfrei nach Guinea eingeführt werden:
1000 Zigaretten oder 250 Zigarren oder 1 kg Tabak;
1 geöffnete Flasche mit alkoholischem Getränk;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
1 Guinea-Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FG, GNF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 5.000, 1000, 500 und 100 FG im Umlauf. Münzen sind im Wert von 25, 10, 5 und 1 FG im Umlauf.
Hotels nehmen einige Fremdwährungen als Bezahlung an.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Kreditkarten werden nur teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Sollten in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein. Die Einlösegebühren sind hoch (ca. 14%). Vor allem bei kleineren Institutionen kann es beim Umtausch jedoch Probleme geben.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist auf den deklarierten Betrag, abzüglich der Umtauschbeträge, beschränkt.
i. Allg. Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.30-16.30 Uhr.
| 1.00 EUR = 9203.4 GNF |
| 1.00 CHF = 7665.85 GNF |
| 1.00 USD = 6955 GNF |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild, jedoch nur in Begleitung einer erwachsenen Person mit gültigem Reisepass, oder eigener Reisepass (nachdrücklich empfohlen).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten in französischer Spache, die so genannte "authorisation parental", bei sich führen.
Erforderlich u.a. für Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und gültige Dokumente für die Weiterreise vorweisen können, benötigen kein Visum.
Einreisevisum für den Transit oder für touristische bzw. geschäftliche Reisen.
Deutschland, Österreich
Die angegebenen Visumgebühren gelten für visumpflichtige Nationalitäten (ggf. mit Aufenthaltserlaubnis für Deutschland oder Österreich).
Touristen- und Geschäftsvisum:
60 € (einmalige Einreise, für max. 30 Tage Aufenthalt),
87 € (mehrmalige Einreise, für max. 90 Tage Aufenthalt).
Schweiz:
Die angegebenen Visumgebühren gelten für visumpflichtige Nationalitäten (ggf. mit Aufenthaltserlaubnis für die Schweiz).
Touristen- und Geschäftsvisum:
60 € (einmalige Einreise, für max. 30 Tage Aufenthalt),
87 € (mehrmalige Einreise, für max. 90 Tage Aufenthalt).
(Gebühren der Botschaft in Paris.)
Persönlich oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Gebühren (in bar bei Antragstellung zu zahlen).
(e) Kopie des Hin- und Rückflugtickets oder von der Regierung in Guinea genehmigter Arbeitsvertrag oder ausreichender Geldmittel für den Erwerb eines Rückflugtickets.
(f) Nachweis einer Gelbfieberimpfung (Kopie das internationalen Impfpasses).
(g) adressierter Einschreiben-Rückumschlag für die Zustellung des visierten Reisepasses.
Ca. 1 Woche.
Reisende müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Ausländer, die sich länger als 3 Monate in Guinea aufhalten wollen, müssen sich bei der Direction de la Sûreté in Conakry eine "Alien Registration Card" ausstellen lassen.
Nachweis einer Gelbfieberimpfung.
Westafrika.
245.857 qkm.
9.806.509 (Schätzung 2008).
40 pro qkm.
Conakry. Einwohner: 1.931.184 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1991 (III. Republik). Verfassung von 1990. Das Parlament (114 Mitglieder) wird alle 4 Jahre gewählt. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1958 (ehemalige französische Kolonie).
Guinea liegt in Westafrika und grenzt im Nordwesten an Guinea-Bissau, im Norden an den Senegal und Mali, im Osten an Côte d’Ivoire, im Süden an Liberia und im Südwesten an Sierra Leone. Guineas Flüsse versorgen einen Großteil Westafrikas mit Wasser. Der Niger fließt vom südlichen Hochland nach Norden durch Mali, bevor er sich wieder nach Süden wendet (durch Niger, Benin nach Nigeria). Die Küstenebene besteht aus Mangrovensümpfen, während die Fouta-Djalon-Hügel im Landesinneren mehrere Gebirgszüge und Plateaus in Westguinea bilden. Im Nordosten liegen die Sahelzone, die sich bis nach Mali erstreckt. Der Süden ist gebirgig.
Französisch ist Amtssprache; einheimische Sprachen sind u. a. Susu, Mande und Ful.
Überwiegend Muslime (85 %); christliche Minderheiten (8 %) und Naturreligionen (7 %).
MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Guinea.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
220 V, 50 Hz.
Jean-Marie Doré, seit Januar 2010.
Alpha Condé, seit Dezember 2010.
BP 1275, 6 Avenue de la Republique, Immeuble Al-Aman, GN-Conakry
Tel: 45 51 63.
Internet: www.mirinet.net.gn/ont
Jägerstraße 67/69, D- 10117 Berlin
Tel: (030) 20 07 43 30.
Mo-Fr 09.00 - 15.00 Uhr
(auch für Österreich zuständig).
Honorargeneralkonsul in Rosengarten bei Hamburg. Honorarkonsul in München.
(mit Visumerteilung)
16 Rue Plantamour, BP 1342, CH-1211 Genève 1
Tel: (022) 731 61 90.
Kein Publikumsverkehr, nur postalische Beantragung. Übergeordnete Vertretung ist die Botschaft in Paris:
51 Rue de la Faisanderie, F-75116 Paris
Tel: (+33) (01) 47 04 81 48.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.
Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.04.2012
Landesspezifische Sicherheitsinweise
Aufgrund der innenpolitischen Kontroverse um die mehrfach verschobenen und nunmehr für den 08.07.2012 geplanten Parlamentswahlen ist mit anhaltenden Spannungen zwischen Opposition und Regierung zu rechnen, die bereits am 27. September 2011 in Teilen Conakrys zu Ausschreitungen anlässlich eines Protestmarsches geführt haben. Dabei kamen mindestens 3 Menschen ums Leben. Bei Reisen nach Guinea ist daher erhöhte Wachsamkeit geboten, insbesondere sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.