Tropisch. Regenzeit: Mai - November, Trockenzeit mit Harmattan-Wüstenwinden von Dezember bis April. Heiße Winde wehen aus dem Landesinneren. Regenreichste Monate: Juli und August. Durchschnittstemperatur 24° C.
Es gibt über 20 kleine Landepisten. Die nationale Fluggesellschaft Guiné Bissau Airlines (G6) bietet Inlandflüge an, u. a. zu den vorgelagerten Inseln.
Die meisten Städte kann man per Schiff erreichen, Flussboote verkehren in fast allen Regionen. Es gibt Fährverbindungen von Bissau nach BolamaBubaque Island, Catio und Enyudé (von den Gezeiten abhängig) sowie von Bissau nach Bafatá, wobei mehrere kleine Häfen auf der Strecke angelaufen werden. Küstenfähren verbinden die Nordküste mit Bissau.
Es herrscht Rechtsverkehr. Das Straßennetz umfasst 4150 km, 360 km davon sind asphaltiert und etwa weitere 20% wetterfest. Verbesserungen sind geplant. Das Auswärtige Amt rät ab, mit dem eigenen Fahrzeug nach Guinea-Bissau zu fahren, da Ausländern selbst bei kleinen Vergehen hohe Bußgelder abverlangt werden. Bei Fahrten über Land besteht Minengefahr. Es gibt Langstreckentaxis und einen begrenzten Busdienst.
Mietwagen: sind in Bissau begrenzt erhältlich, jedoch sehr teuer.
Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Gegen Vorlage des eigenen Führerscheins kann man eine befristete Fahrerlaubnis erwerben.
Die nationale Fluggesellschaft heißt Guiné Bissau Airlines (G6).
TAP Air Portugal (TP) (Internet: www.flytap.com) bietet ganzjährig Linienflugdienste von deutschen, österreichischen und Schweizer Flughäfen an.
Keine.
Bissau (OXB) (Bissalanca) liegt 11 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Taxis vorhanden, Abholung durch Bekannte bzw. Geschäftspartner jedoch dringend empfohlen.
Fähren verbinden die Küstenhäfen mit den Binnenhäfen und sind ein wichtiger Teil des Transportsystems, da die Straßen oft unbefahrbar sind. Der Hauptseehafen ist Bissau, der neben vier Binnenhäfen in den letzten Jahren modernisiert wurde. Ein neuer Binnenfrachthafen entsteht in N’Pungda.
Es gibt einige befestigte Verbindungsstraßen in den Senegal und nach Guinea (von der Einreise über den Senegal wird abgeraten). Die Strecke von Conakry (Republik Guinea) nach Bissau ist rund 1000 km lang. In der Regenzeit sind die Straßen teilweise unpassierbar.
Reisende sollten sich vor Antritt der Reise über örtliche Sicherheits- und Reisebedingungen erkundigen. Das Auswärtige Amt rät ab, mit dem eigenen Fahrzeug nach Guinea-Bissau zu fahren, da Ausländern selbst bei kleinen Vergehen hohe Bußgelder abverlangt werden.
Selbstwählferndienst.
Können im Hauptpostamt von Bissau aufgegeben werden.
Inlandpost ist sehr unzuverlässig; Post ins Ausland ist lange unterwegs.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Die Hauptstadt Bissau ist eine malerische Stadt mit
rund 300.000 Einwohnern. Sehenswert sind vor allem die Bauwerke aus der
Kolonialzeit. Paradebeispiel ist der Sitz des Präsidenten in der Avenida Amílcar
Cabral. Das Museu Nacional mit seiner Sammlung afrikanischer Kunst ist
sehr interessant. In den überdachten Markthallen herrscht buntes
Markttreiben.
In Cacheu kann man eine alte portugiesische Festung
besichtigen (16. Jh.).
Bolama, die ehemalige Hauptstadt
Guinea-Bissaus, ist heute eine »malerische Ruine«. Die alten, etwas
heruntergekommenen Kolonialgebäude zeugen vom einstigen Glanz. Die gleichnamige
Insel hat wunderbare Strände und ist ein erholsames Urlaubsziel.
Bubaque
ist ebenso eine von vielen idyllischen Küsteninseln des Bijagós
Archipelago, die bislang kaum touristisch erschlossen und noch sehr
ursprünglich sind.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 904,2 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 600 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 3,2 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 3,8 % (2007)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 62 % (1999)
Industrie: ca. 12 % (1999)
Dienstleistungen: ca. 26 % (1999)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Reis, Erdnüsse und Cashewnüsse), Holzindustrie, Fischerei
Außenhandel
Importe: ca. 200 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 133 Mio. US$ (2006)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Indien, Senegal, USA, Portugal, Nigeria, China (VR)
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen mit Sonderorganisationen, CEDEAO (Communauté Economique des Etats de l'Afrique de l'Ouest), UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest-Africaine), Weltbank, IDA (International Development Association, Tochtergesellschaft der Weltbank), Internationaler Währungsfonds, WTO (World Trade Organisation), AU (Afrikanische Union), Afrikanische Entwicklungsbank, ECOWAS (Economic Community of West African States), CILSS (Comité Permanent Interétats de Lutte contre la Secheresse dans le Sahel), EU-AKP (EU-Afrika-, Karibik-, Pazifik-Staaten), PANAG (Pan African News Agency)
Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die landwirtschaftlichen Erträge reichen kaum für die Selbstversorgung. Reis ist das Grundnahrungsmittel. Zuverlässige Daten über die Wirtschaft des Landes sind nur schwer erhältlich. Durch den Bürgerkrieg wurde die gewerbliche Infrastruktur der Hauptstadt Bissau weitgehend zerstört, so dass die in den Jahren zuvor zu beobachtende wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung zunichte gemacht wurde.
Zu geschäftlichen Terminen trägt man Safarianzüge bzw. Sommerkleider. Portugiesische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, da nur wenige Geschäftsleute Englisch sprechen.
Informationen erteilen die konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
Die wenigen kleinen Hotels und Restaurants in Guinea-Bissau bieten ausgezeichnete Gerichte wie Jollof Rice, Huhn- und Fischgerichte an. Die Grundnahrungsmittel sind Maniok, Yamswurzel und Mais.
Auf den Märkten werden einheimische Kunsthandwerksartikel und Schnitzereien angeboten. In Bissau findet man einige moderne Geschäfte. Öffnungszeiten der Geschäfte: i.A. Mo-Fr 07.30-12.30 und 14.30-18.30 Uhr.
Schwimmen: Das Meer ist warm und bietet gute Bademöglichkeiten. In einigen Gebieten gibt es starke Strömungen. Angeln: Die Flüsse und das Meer bieten ausgezeichnete Fischgründe.
Legere Kleidung wird überall akzeptiert. Man sollte einheimische Gebräuche respektieren; vor allem in den islamischen Regionen ist zurückhaltende Kleidung angebracht. Außerdem sollten keine Wertsachen zur Schau gestellt werden; insbesondere in Bissau besteht wegen bewaffneter Bandenkriminalität die Gefahr von Überfällen und Diebstählen. Fotografieren: Vorsicht bei der Motivwahl, das Fotografieren militärischer oder polizeilicher Anlagen ist verboten. Trinkgeld: 10% ist angemessen, wird jedoch offiziell ungern gesehen.
Es gibt mehrere große Hotels sowie verschiedene kleine, preiswerte Hotels. Vorausbuchung und Bestätigung der Buchung wird empfohlen.
Es gibt keine offiziellen Zeltplätze, vom Zelten ist generell abzuraten.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Hepatitis A ist weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können von Dezember bis Mai vorkommen. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Für die Schlafkrankheit besteht ein geringes Infektionsrisiko. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.
Das Gesundheitswesen in Guinea-Bissau ist rudimentär und auf die Hauptstadt Bissau beschränkt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass medizinische Behandlungen in der Regel nur gegen Vorkasse erfolgen.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt. Das Land hat laut WHO Gelbfieber-Infektionsgebiete. Daher wird unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden empfohlen.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Cholera tritt jedoch sporadisch auf (Bissau, Region Cacheu, Gabu, Biombo und Oio). Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit, einschließlich der Städte. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (90%) soll chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.
[4] Landesweit besteht ein hohes Risiko für Darminfektionen. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
2011
1 Jan Neujahr
8 Mar Internationaler Frauentag
1 May Tag der Arbeit
3 Aug Jahrestag zum Gedenken an die Toten von Pidjiguoiti
31 Aug Korité (Ende des Ramadan)
24 Sep Nationalfeiertag
7 Nov Tabaski (Opferfest)
14 Nov Jahrestag der Umsturzbewegung
25 Dec Weihnachten
2012
1 Jan Neujahr
28 Mar Internationaler Frauentag
1 May Tag der Arbeit
3 Aug Jahrestag zum Gedenken an die Toten von Pidjiguoiti
19 Aug Korité (Ende des Ramadan)
24 Sep Nationalfeiertag
26 Oct Tabaski (Opferfest)
14 Nov Jahrestag der Umsturzbewegung
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Folgende Artikel können zollfrei nach Guinea-Bissau eingeführt werden (ohne Altersbegrenzung):
1 l alkoholische Getränke;
Tabakerzeugnisse und Parfüm in geöffneten Flaschen für den persönlichen Gebrauch.
1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.
Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l’Afrique de l’Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Guinea-Bissau. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.
Die Mitnahme von US-Dollar ist empfohlen, da sie am einfachsten umzutauschen sind.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Werden nur begrenzt akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden i. Allg. nicht akzeptiert. Manche Banken tauschen Reiseschecks in Euro oder US-Dollar gegen eine festgesetzte Gebühr ein.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Es gibt keine Einfuhrbeschränkung für Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr ist auf den bei der Einreise deklarierten Betrag beschränkt.
Mo-Fr 07.30-12.30 und 15.00-18.00 Uhr (Juli-Oktober: Mo-Fr 07.30-14.30 Uhr)
| 1.00 CHF = 0.83 EUR |
| 1.00 USD = 0.75 EUR |
| 1.00 EUR = 655.95 XOF |
| 1.00 CHF = 546.01 XOF |
| 1.00 USD = 495.64 XOF |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Erforderlich u.a. für Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise sowie über reservierte Sitzplätze verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Deutschland, Österreich und Schweiz:
Die angegebenen Gebühren gelten für visumpflichtige Nationalitäten (ggf. mit Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Östereich oder die Schweiz).
Touristen- und Geschäftsvisum
(einfache Einreise, Aufenthalt von bis zu 30 Tagen): 43 € plus 5 € für ein Einschreiben mit Rückantwort.
Das Touristen- oder Geschäftsvisum hat i.d.R. eine dreimonatige Gültigkeit ab Ausstellungsdatum und ist für eine Ein- oder Durchreise gültig. Die Aufenthaltsdauer ist auf 30 Tage beschränkt.
Persönlich oder postalisch bei der Botschaft bzw. beim Konsulat (s. Kontaktadressen).
Touristenvisum:
(a). 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist
(d) Kopie aller Reiseunterlagen (Tickets, Hotelbuchung, etc.).
(e) Impfbescheinigung gegen Gelbfieber.
(f) Gebühr (in bar bei Antragstellung; nach Absprache mit dem Honorarkonsulat in Luxemburg auch Reiseschecks oder Überweisung).
Geschäftsvisum:
(a)-(f).
(g) Ein auf Firmenpapier mit Schreibmaschine verfasstes und an das Honorarkonsulat der Republik Guinea-Bissau in Luxemburg, Visa Abteilung (s. Kontaktadressen) gerichtetes Schreiben mit folgendem Inhalt: Art der auszuübenden geschäftlichen Tätigkeit, Name und Anschrift der zu besuchenden Geschäftspartner, Nachweis einer garantierten Rückreise und ausreichend Mittel für die Zeit des Aufenthaltes. Der Brief muss von einem Mitglied der Geschäftsleitung unterschrieben sein, welches nicht der Antragsteller ist.
Der postalischen Antragstellung sind ein adressierter Einschreiben-Rückumschlag und die Gebühren bzw. ein Überweisungsbeleg beizufügen.
Ca. 5 Tage.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
(a) Rück- oder Weiterreisetickets.
(b) Gültige Papiere für die Weiterreise (ggf. Visa für Drittländer).
(c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
Westafrika.
36.125 qkm.
1.503.182 (Schätzung 2008).
42 pro qkm.
Bissau. Einwohner: 423.478 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1984. Neue Verfassung von 1999. Die Nationalversammlung mit 100 Mitgliedern wird alle 5 Jahre gewählt. Unabhängig seit September 1974 (ehemalige portugiesische Kolonie).
Guinea-Bissau grenzt im Norden an den Senegal, im Südwesten an den Atlantik und im Osten an die Republik Guinea. Zu Guinea-Bissau gehören auch das Arquipélago dos Bijagós und die Insel Bolama. Das Land ist vorwiegend flach, die höchste Erhebung (300 m) ist nahe der Grenze zu Guinea. Die Küstenregion besteht aus dichtem Wald und Mangrovensümpfen, das Landesinnere größtenteils aus Savanne.
Amtssprache ist Portugiesisch, die Mehrheit der Bevölkerung spricht jedoch Crioulo (kreolisches Portugiesisch). Westafrikanische Stammessprachen wie Fulani und Balante werden ebenfalls gesprochen.
Naturreligionen (50 %); außerdem Muslime (45%) und christliche Minderheiten (5 %, vorwiegend Katholiken).
MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Guinea-Bissau.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
220 V, 50 Hz.
Carlos Correia, seit August 2008.
Malam Bacai Sanhá, seit Juli 2009.
CP 294, GW-Bissau
Tel: 21 39 05, 21 28 44.
(mit Visumerteilung)
12, route du Vin, 6794 Grevenmacher, Luxemburg
Tel: +35 (02) 621 21 83 92.
Internet: www.republica-da-guine-bissau.org
Termine nach Vereinbarung.
(auch zuständig für Deutschland, Österreich und die Schweiz)
Avenue Franklin Roosevelt 70, B-1050 Brüssel
Tel: +32 (02) 290 51 81.
(zuständig für Deutschland, Österreich und die Schweiz).
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 24.04.2012
Aktueller Hinweis / Reisewarnung
In der Nacht vom 12. auf den 13. April kam es in Bissau zu einem gewalttätigen Putsch durch das Militär, bei dem die verfassungsmäßige Regierung abgesetzt wurde. Es kam zum Einsatz von Schusswaffen und Granaten. Schwerbewaffnetes Militär der Putschisten beherrscht das Stadtbild. Auch wenn die Lage sich etwas beruhigt hat, bleibt sie unübersichtlich und gefährlich.
Bis auf Weiteres wird daher vor Reisen nach Guinea-Bissau gewarnt
Deutschen, die sich im Lande aufhalten, wird nachdrücklich empfohlen, an sicheren Orten zu verbleiben und Menschenansammlungen oder Straßensperren unbedingt zu meiden. Zudem wird empfohlen, telefonisch Kontakt mit dem Verbindungsbüro der deutschen Botschaft aufzunehmen.