Heiß und tropisch mit regionalen Unterschieden. Kühler von Dezember bis Mitte Februar. Heißeste Zeit zwischen März und Mai. Südwest-Monsun in den meisten Regionen im Sommer zwischen Juni und September, Nordost-Monsun Oktober und November.
Srinagar ist am schönsten zwischen Mai und Oktober; im Winter ist es kalt und feucht. Simla liegt höher und ist daher kälter im Winter, und Orte wie Pahalgam, Gulmarg und Manali sind zu dieser Zeit normalerweise eingeschneit (Dezember bis März). In Ladakh kann es zu extremen Temperaturfällen kommen.
Extremes Klima, warm im Binnenland von April bis Mitte Juni, fällt unter den Gefrierpunkt im Winter (Dezember/Januar). Heiß im Sommer mit Monsunregen zwischen Juni und September.
Im Bundesstaat Madhya Pradesh ist die Hitze im Sommer erträglicher, Monsunregen sind hier am stärksten zwischen Juli und September. Im Winter nachts recht kalt.
Am angenehmsten von November bis Februar, die Abende können ziemlich kalt sein. Mitunter sehr heiß im Sommer, Monsunregen fallen zwischen Mitte Juni und Mitte September.
Am schönsten zwischen November und Februar. Die Regenzeit fällt zwischen April und Juli. Sommertemperaturen ähnlich wie in Nordindien, jedoch sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Kühle Brisen an der Küste. Im Binnenland haben Mysore und Bijapur ein angenehmes Klima mit wenig Regen.
Tamil Nadu hat nordöstliche Monsunregen zwischen November und Dezember, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sind das ganze Jahr über hoch. In den Bergen muss man in der Wintersaison mit Kälte rechnen. Hyderabad ist heiß, aber weniger drückend im Sommer und bedeutend kühler im Winter.
März bis Juni und September bis November sind die besten und trockensten Monate. Während des restlichen Jahres gibt es hier heftige Monsun-Regenfälle.
Anmerkung
[a] Schnellzug (nicht täglich), der normale Zug braucht 23 Std. [b] Schnellzug (nicht täglich), der normale Zug braucht wesentlich länger. [c] Aufenthalt in Chennai nicht berücksichtigt. [d] Bootsfahrt von Chennai 3-4 Tage.
Weitere Informationen (einschließlich Landkarten, Fahrpläne der Schnellzüge und ausführlichere Zeittafeln) vom Indischen Fremdenverkehrsamt.
Die nationale Fluggesellschaft im Inlandverkehr heißt Indian Airlines (IC) (Internet: www.indian-airlines.nic.in). Außerdem gibt es die folgenden privaten Fluggesellschaften: Jagson Airlines, Jet Airways (9W) und Jetlite (S2). Das Flugnetz verbindet über 70 Städte.
Indian Airlines bietet verschiedene vergünstigte Flugtickets für Ausländer an sowie für Inder, die im Ausland leben. Alle Tickets sind ganzjährig erhältlich und müssen in harter Währung (wie US-Dollar oder Euro) bezahlt werden. Ausführliche Informationen über Flugpreisermäßigungen von Indian Airlines (Internet: www.indian-airlines.nic.in).
Jet Airways bietet den Visit India Airpass an. Dieser hat eine Gültigkeit von 7, 15 oder 21 Tagen und ist innerhalb Indiens auf dem Streckennetz von Jet Airways nutzbar mit Ausnahme der Flüge nach Port Blair, Colombo und Kathmandu. Der Visit India Airpass kann nur von Personen mit festem Wohnsitz außerhalb Indiens erworben werden.
Auch Jet Lite bietet Sondertarife an. Weitere Informationen erteilt die Fluggesellschaft.
Fähren fahren von Kolkata (ehemals Kalkutta), Vishakapatnam und Chennai nach Port Blair auf die Andaman-Inseln sowie von Kochin und Calicut zu den Lakshadweep-Inseln. Der Fahrplan ist saisonbedingt und generell während des Monsuns eingestellt. Eine besonders schöne Bootsfahrt führt durch die »Backwaters« in der Umgebung von Kochi in Kerala. Verschiedene örtliche Touren sind möglich. Zum Beispiel Calicut - Cochin und Allepey - Kottayam.
Indiens nationales Eisenbahnnetz wird von Indian Railways (Internet: www.indianrail.gov.in oder www.indianrailways.gov.in) betrieben, und ist das größte Asiens und das zweitgrößte der Welt. Die gesamte Schienenstrecke beträgt ca. 62.000 km; es gibt über 7000 Bahnhöfe und es fahren rund 11.000 Züge, von denen etwa 7.000 Passagierzüge sind.
Zugreisen sind relativ preiswert. Fahrkarten können auch online unter www.irctc.co.in gekauft werden. Schnellzüge verbinden alle größeren Städte, Nahverkehrszüge den Rest des Landes. Alle Fernzüge verfügen über Speisewagen und bieten unter anderem 1. und 2. Klasse (klimatisiert), sowie 1.Klasse Schlafwagen an. Hauptrouten:
Mumbai–Ahmadabad (5 x täglich), (mittlere Westküste);
Mumbai–Bengaluru (ehemals Bangalore)–Mysore (2 x täglich), (von der mittleren Westküste in den Süden);
Mumbai–Kolkata (3 x täglich), (von der Westküste an die Ostküste);
Mumbai–Chennai (3 x täglich), (von der mittleren Westküste an die Südostküste);
Mumbai–New Delhi (4 x täglich), (von der mittleren Westküste in den Norden);
Mumbai–Patna (5 x täglich), (von der mittleren Westküste in den Nordosten);
Mumbai–Pune (5 x täglich), (an der mittleren Westküste in Richtung Süden);
Kolkata–Allahabad (3 x täglich), (von der Ostküste in den Norden);
Kolkata–New Jalpaiguri–Darjeeling (historische Schmalspurbahn, 1 x täglich), (von der Ostküste weiter in den Nordosten);
Kolkata–Chennai (3 x täglich), (von der mittleren Westküste an die Südostküste);
Kolkata–New Delhi (3 x täglich), (von der mittleren Westküste in den Norden);
Delhi–Agra (Taj Express, 5 x täglich), (im Norden ein Stück Richtung Süden);
Delhi–Ahmedabad (4 x täglich), (vom Norden in Richtung Südwest);
Delhi–Allahabad (5 x täglich), (vom Norden in Richtung Osten);
Delhi–Jaipur (5 x täglich), (im Norden in Richtung Südwest);
Delhi–Chennai (3 x täglich), (vom Norden an die Südostküste);
Chennai–Ernakulam–Kochi (1 x täglich), (von der Südostküste an die Südwestküste).
Sonderzüge:
Die Luxuszüge Palace-on-Wheels (Internet: http://www.palaceonwheels.net/) und Royal Orient (Internet: www.royalorienttrain.com) sowie der neue Royal Rajasthan on Wheels (Internet: http://www.theluxurytrains.com/indien/royal-rajasthan-on-wheels/) sind im Stil der Salonwagen indischer Maharajas ausgestattete Züge mit Dampflok, die den Indienreisenden zu faszinierenden Destinationen in Gujarat und Rajasthan bringen.
Alle Waggons sind mit Salon, Badezimmern, zwei Toiletten und kleiner Kochnische sowie vier Kabinen mit je zwei nebeneinander liegenden Betten ausgestattet. Die Waggons weisen Klima- und Stereoanlage sowie ein Funktelefon auf, mit dem man jederzeit den Service rufen kann. Zusätzlich hat der Zug einen Speisewagen, eine Bar, eine Aussichtsplattform und ein vollständig eingerichtetes Erste-Hilfe-Abteil. Reisekosten, alle Mahlzeiten, Elefanten- und Kamelritte, Bootsfahrten, Besichtigungsfahrten mit Führer und Eintrittsgebühren sind im Fahrpreis inbegriffen. Buchungen und nähere Informationen von der Generalvertretung der Indischen Eisenbahnen Asra-Orient (Adresse s. u.).
Der Luxusreisezug The Golden Chariot (Internet http://golden-chariot.com/) fährt durch Südindien, vorbei an historischen Stätten, Palästen, Stränden und naturbelassener Fauna und Flora (drei verschiedene Strecken, Fahrzeit: sieben bzw. acht Tage).
Der Fairy Queen fährt von Neu-Delhi nach Alwar und hat die älteste Dampflok der Welt, die heute noch in Betrieb ist.
Die Deccan Odyssey (Internet: http://www.mtdcdeccanodyssey.com/) bietet einwöchige Rundreisen durch Maharashtra, die in Mumbai beginnen und enden.
Shatabdi Express-Züge fahren ab Neu-Delhi, Mumbai und Chennai in wichtige indische Großstädte.
Der Taj Express fährt täglich von Neu-Delhi nach Bhopal über Agra und zurück.
Weitere Auskünfte erteilt auch das Fremdenverkehrsamt.
Bergzüge:
Die gemächlichen Bergzüge, die im 19. Jahrhundert gebaut wurden, verbinden viele Hill Stations und Bergregionen. Die Route Kolkata-Darjeeling ist besonders malerisch, auf dieser Zugstrecke überquert man 500 große und kleine Brücken (Fahrtzeit 8 Std.) und hat hervorragende Möglichkeiten, die Landschaft zu fotografieren, da das Fahrttempo langsam und gemütlich ist.
Die Züge des Rajdhani Express sind Luxus-Schnellzüge, die Delhi mit Mumbai, Kolkata, Chennai, Bengaluru (ehemals Bangalore), Bhubhaneswar, Guwahati, Jabalpur, Jammu Tawi, Secunderabad, Thiruvananthapuram, Ahmedabad und weiteren Städten verbinden.
Der Konkan Kanya Express verbindet die Bundesstaaten Maharashtra, Goa, Karnatka und Kerala. Die Fahrtstrecke führt durch 72 Tunnel und über viele Brücken.
Ermäßigungen:
Der Indrail Pass gilt für unbegrenzte Zugfahrten innerhalb der Gültigkeitsdauer und muss in ausländischer Währung bezahlt werden (US-Dollar, Euro oder Britisches Pfund). Kinder zwischen 5 und 12 Jahren haben Anspruch auf den Child Indrail Pass und bezahlen ungefähr die Hälfte. Kinder unter 5 Jahren fahren umsonst. Indrail-Pass-Benutzer müssen für Reservierungen und Zuschläge nicht extra bezahlen.
Reservierungen können schon vom Wohnsitzland aus vorgenommen werden. Es gibt drei Klassen: klimatisiert mit Schlafwagon; 1. Klasse mit Liege oder klimatisiertem Sesselwagon; 2. Klasse. Gültigkeitsdauer: Der Indrail Pass ist ein Jahr lang gültig, innerhalb dieses Zeitraums fängt die Gültigkeitsdauer vom Datum der ersten Zugfahrt an und endet je nach Pass nach einem ½ Tag oder 1-90 Tage später.
Platzreservierung ist dringend erforderlich, speziell bei Nachtfahrten, und kann schon im Reisebüro im Heimatland, andernfalls am Bahnhof oder in Reisebüros in Indien gemacht werden. Reservierungen werden der Reihe nach bearbeitet, daher sollte man auf viel befahrenen Strecken 2-3 Monate im Voraus buchen. Buchungen werden bis zu 12 Monate im Voraus entgegengenommen. Verlängerungen des Indrail Pass sind nur unter ganz außergewöhnlichen Umständen möglich, können auf Anfrage beim Büro des Railway Divisional oder Zonal Headquarter bewilligt werden und erläuternde Dokumente oder Unterlagen müssen beigefügt werden.
Der Indrail Pass kann entweder in Indien in Delhi, Mumbai, Kolkata und in Chennai oder außerhalb Indiens bei den Generalvertretungen der Indian Railways in Finnland, Großbritannien und in Deutschland bei Asra Orient erworben werden: Kaiserstr. 50, D-60329 Frankfurt/M. Tel: (069) 25 30 98 (Internet: http://www.asra-orient.de/).
Bus: Ein umfangreiches Busnetz verbindet alle Landesteile und ist besonders nützlich in den Bergregionen ohne Bahnverkehr. Der öffentliche Verkehr ist jedoch oft überfüllt und nicht besonders komfortabel. Nähere Auskünfte erteilen die regionalen Fremdenverkehrsämter.
Ashok Travels & Tours (ATT) bietet Bustouren ab Delhi und Agra, von Bengaluru (ehemals Bangalore) nach Tirupati, von Chennai nach Tirupati, von Bengaluru über Mysore und Ooty zurück nach Bengaluru, von Kolkata über Siliguri und zurück nach Kolkata sowie von Mata nach Vaishnodevi. Weitere Informationen gibt es online unter www.theashokgroup.com.
Pkw: Es gibt National Highways (Autobahnen) und State Highways (Bundesstraßen) in allgemein gutem Zustand, außerdem Land- und Dorfstraßen, die gewöhnlich nicht befestigt sind. Die Landstraßen werden von Autos, Bussen, Lastwagen, Rikschas und Auto-Rikschas, Fahrrädern, Mopeds, Kühen und Fußgängern benutzt, was das Vorwärtskommen oft recht schleppend macht. Hupen und Fahrradklingeln spielen eine große Rolle im Straßenverkehr.
Mietwagen: In den bekanntesten und meistbesuchten Gegenden können staatlich zugelassene Tourist Cars mit Chauffeur (und oft auch Klimaanlage) gemietet werden, die Kosten sind etwas höher als beim normalen Taxi.
Unterlagen: Ein Carnet de Passage mit voller Versicherung und die grüne Versicherungskarte werden von Personen verlangt, die ihr eigenes Auto mit nach Indien bringen. Ein internationaler Führerschein ist ebenfalls erforderlich. Eine zeitlich begrenzte Fahrlizenz kann aber auch von den örtlichen Behörden gegen Vorlage eines gültigen Ausweises und Führerscheins ausgestellt werden.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in Ortschaften: 50 km/h.
In den größeren Städten stehen Taxis und Rikschas (meist dreirädrige Motor-Rikschas, manchmal auch Fahrrad-Rikschas) zur Verfügung, der Fahrpreis wird pro Kilometer berechnet. Rikschas sollten nur von Reisenden mit starken Nerven benutzt werden, da der zum Teil abenteuerliche Verkehr hautnah miterlebt wird. Die meisten Taxis haben Taxameter; man sollte darauf bestehen, dass der Taxameter, falls vorhanden, eingeschaltet wird. Die Tarife ändern sich von Zeit zu Zeit, es kommt daher oft vor, dass der verlangte Preis nicht mit der Summe auf dem Zähler übereinstimmt; die Fahrer sollten jedoch die neuesten Listen auf Anfrage vorlegen.
Die öffentlichen Verkehrsmittel sind zwar billig, jedoch oft überfüllt. Mumbai Electric Supply & Transport (BEST) betreibt ein ausgezeichnetes Nahverkehrsnetz in Mumbai, die Stoßzeiten sollte man jedoch meiden und sich besonders in den Bussen vor Taschendieben in Acht nehmen.
In Delhi und in Kolkata gibt es eine U-Bahn.
von Delhi zu anderen Städten in Indien (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Schiff | Bahn | Bus/Pkw | |
| Mumbai | 1.50 | - | [a] 17.30 | 28.00 |
| Kolkata | 2.00 | - | [b] 18.00 | 30.00 |
| Chennai | 3.00 | - | 32.00 | 45.00 |
| Hyd'bad | 1.55 | - | 24.00 | 40.00 |
| Agra | 0.40 | - | 3.15 | 4.30 |
| Jaipur | 0.40 | - | 5.15 | 6.00 |
| Jammu | 1.50 | - | 16.00 | 14.45 |
| Triv'rum | [c] 5.00 | - | 60.00 | 62.00 |
| Patna | 1.30 | - | 16.00 | 22.00 |
| Port Blair | [c] 5.05 | [d] | - | [c] |
Indiens nationale Fluggesellschaft Air India (AI) (Internet: www.airindia.com) bietet Flugdienste von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Austrian Airlines (OS) fliegt von Wien nach Delhi.
Emirates (EK) (Internet: www.emirates.com/de) fliegt u.a. ab Düsseldorf, Frankfurt und ab München via Dubai nach Delhi.
Finnair (AY) fliegt täglich ab Wien via Helsinki nach Delhi und nach Mumbai.
Lufthansa (LH) bietet Direktflüge von Frankfurt/M. nach Neu-Delhi, Mumbai (ehemals Bombay), Bengaluru (ehemals Bangalore) und nach Kolkata (ehemals Kalkutta) sowie von München nach Neu-Delhi, Mumbai und nach Hyderabad.
Swiss International (LX) fliegt Mumbai und Delhi von Zürich aus an. Die Swiss-Tochter Edelweiss Air (WK) fliegt während des Winterflugplans einmal wöchentlich den indischen Ferienort Goa von Zürich aus an.
Die indische Inlandfluggesellschaft Indian Airlines (IC) (Internet: http://indian-airlines.nic.in) bietet auch Flugverbindungen nach Bangladesch, Malaysia, den Malediven, Nepal, Pakistan, Singapur, Sri Lanka, Thailand und in den Nahen Osten an.
Etihad Airways (EY) (Internet: www.etihadairways.com) fliegt ab Frankfurt, Genf und München via Abu Dhabi nach Mumbai und Neu-Delhi.
Ermäßigungen:
Die Hauptsaison für Indien liegt zwischen Oktober und Januar. In der Nebensaison (Mitte März - Mitte Juni) werden verbilligte Flüge angeboten. Besonders günstig sind Flüge in der Sommersaison (Anfang Mai - Ende September).
Bangalore, Bengaluru International Airport (BLR) (Internet: www.bengaluruairport.com) liegt in Devanahalli 40 km von Bangalore entfernt. Busse und Taxis verbinden den Flughafen mit der Stadt.
Chennai (MAA) (Internet: www.airportsindia.org.in/chennai/index.jsp) liegt 14 km südwestlich der Stadt. Taxistand, Bank, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurants, Geschäfte und Tourist-Information. Ein Zubringerbus erwartet alle ankommenden Flüge zwischen 09.00-23.00 Uhr. Züge verkehren alle 20-30 Min. zwischen 05.00-23.00 Uhr. Die Buslinie 18A fährt alle 25 Min. zwischen 05.00-22.00 Uhr. Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit 20 Min.).
Cochin International Airport (COK) (Internet: www.cochin-airport.in) liegt nördlich von Cochin. Taxistand. Duty-free-Shops, Restaurants, Geschäfte und Tourist-Information. Die Vorauszahlung für Taxis kann in beiden Terminals beim CIAL (keine Akzeptanz von Kreditkarten) erfolgen.
Delhi (DEL) (Delhi Indira Gandhi International) (Internet: www.aai.aero/igi/index.jsp) liegt 22 km südlich der Stadt. Bank, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurant, Geschäfte, Tourist-Information und Hotelreservierung. Ein Bahnreservierungsschalter (Tel: 25 65 37 75) für die Bahnreisebuchung ab New Delhi Hauptbahnhof befindet sich vor der Zollabfertigungshalle in Terminal II (Öffnungszeiten: 08.00-20.00 Uhr). In den Ankunftsbereichen gibt es Stände der Airports Authority of India und der Delhi Traffic Police, wo man Gutscheine für Taxifahrten ins Stadtzentrum erwerben kann. Die Quittung ist bis zur Ankunft am Zielort aufzubewahren und dann dem Taxifahrer auszuhändigen. Festpreise für verschiedene Ziele im Stadtzentrum sowie Sonderzuschläge sind an den Schaltern im Flughafen ausgehängt oder auch auf der Homepage des Flughafens ersichtlich. Die Schalter für im Voraus bezahlte Taxis befinden sich vor der Zollabfertigungshalle und außerhalb der Ankunftshalle (West Wing). Taxis mit Taxameter und motorisierte Rikschas stehen ebenfalls vor dem Terminalgebäude zur Verfügung.
Busse zwei verschiedener Busunternehmen verkehren durchgehend im Stunden-Takt zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum von Delhi (Fahrzeit: ca. 50 Min.): die grünen und gelben Busse der Delhi Transport Corporation und die weiß-blauen EATS-Busse fahren (fast) rund um die Uhr vor dem Ankunftsbereich des internationalen Terminals ab; alle Busverbindungen halten am Inlandsterminal und am Busbahnhof von New Delhi. Klimatisierte Luxusreisebusse fahren vom internationalen Terminal zu größeren Städten in der Region Punjab wie Amritsar über Karnal, Ambala, Rajpura, Ludhiana, und Jullandhar. Informationen und Fahrkarten sind am Schalter von Punjab Tourism in der Ankunftshalle von Terminal II erhältlich.
Hyderabad, Rajiv Gandhi International Airport (RGIA) (Internet: http://www.newhyderabadairport.com/) liegt ca. 25 km vom Geschäftsdistrikt Hyderabads entfernt. Shuttle-Busse verbinden den Flughafen mit der Stadt.
Kolkata (ehemals Kalkutta) (CCU) (Netaji Subhash Chandra Bose International) (Internet: http://www.airportsindia.org.in) liegt 17 km nordöstlich der Stadt. Bank, Bars, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurants, Geschäfte, Tourist-Information und Hotelreservierung.
Der Flughafen ist an das Metronetz Kolkatas angeschlossen. Die nächstgelegene Station heißt Dum-Dum. Zubringerbusse fahren rund um die Uhr zum Büro der Indian Airlines (IC) und zu den größeren Hotels. Ein weiterer Bus fährt alle 10 Min. (05.30-22.00 Uhr) vom Flughafen zur Stadt (Fahrzeit 45 Min.). Taxis vorhanden (Fahrzeit 40-70 Min.).
Mumbai (BOM) (Chhatrapati Shivaji International) (Internet: http://www.csia.in/) liegt 29 km nördlich der Stadt. Bank, Bars, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurants, Geschäfte, Tourist-Information und Hotelreservierung.
Busse bringen die Passagiere zum Büro der Air India (AI) in die Innenstadt und zu den größeren Hotels. Taxis fahren direkt zur Stadt, die Gebühren sind festgesetzt (Fahrzeit 50-57 Min.).
Thiruvananthapuram International (TRV) (Internet: www.aai.aero/allAirports/thiru_general.jsp) liegt 10 km westlich von Trivandrum in Kerala. Bank, Wechselstube, Ambulanz, Postamt, Autovermietung, Restaurant, Duty-free-Shops und Tourist-Information. Stündlicher Bus (Fahrzeit 30 Min.) oder Taxi ins Stadtzentrum.
Die größten Passagierhäfen sind Mumbai, Kolkata (ehemals Kalkutta), Kochi, Chennai, Calicut, Panaji (Goa) und Rameswaram. Indische Häfen werden von internationalen Reedereien und Kreuzfahrtveranstaltern, u.a. von Cunard Line, Princess Cruises, Seabourn Cruises und Silversea Cruises angelaufen.
Der einzige Übergangspunkt zwischen Indien und Pakistan liegt zwischen Amritsar und Lahore. Zurzeit verläuft der Grenzverkehr zwischen diesen beiden Ländern allerdings nur eingeschränkt. Die praktischste Überlandstrecke nach Nepal führt per Zug nach Raxaul (Bundesstaat Bihar) und dann mit dem Bus nach Kathmandu oder per Zug nach Gorakphur und von dort über den Grenzübergang Sunauli nach Kathmandu. Es ist auch möglich, mit dem Zug nach Nantanwa (Uttar Pradesh) zu fahren und von dort den Bus nach Kathmandu bzw. Pokhara zu nehmen. Man kann jedoch auch mit dem Bus von Darjeeling über die südlichen Ebenen nach Kathmandu fahren. Nach Bhutan gelangt man, indem man den Zug nach Siliguri und dann den Bus nach Phuntsholing nimmt. Es gibt auch eine Flugverbindung mit Druk Air zwischen Kolkata (ehemals Kalkutta) und Paro. Nach Bangladesch fährt man von Kolkata mit dem Zug bis kurz vor die Grenze bei Bangaon (Westbengalen), dann per Motor-Rikscha über die Grenze nach Benapol mit Anschluss nach Dhaka über Khulna oder Jessore. Eine weitere Route führt von Darjeeling über Siliguri und Jalpaiguri nach Haldibari. Zurzeit ist allerdings nur eine Flugverbindung von Kolkata nach Dhaka möglich.
Bei Indienreisen auf dem Landweg von Europa ist es unbedingt erforderlich, sich vor Abreise über den Grenzverkehr, die Visavorschriften und die aktuelle politische Lage aller Länder auf dem Weg zu informieren. Die Bus- und Bahnverbindungen zwischen Indien und Pakistan sind eingeschränkt. Die folgenden Grenzübergänge sind zurzeit geöffnet:
Von Bangladesch: Benapol-Bangaon, Jalpaiguri-Siliguri.
Von Bhutan: Phuentsholing.
Von Nepal: Birganj-Raxaul, Birganj-Sonauli.
Von Pakistan: Wagah-Attari.
Von Myanmar und China sind keine Landgrenzen geöffnet.
Der Gebirgspass Nathu La zwischen dem indischen Sikkim und Tibet ist nach mehr als vier Jahrzehnten wieder geöffnet worden.
Internationale Direktdurchwahl ist weit verbreitet. Wo nicht vorhanden, müssen Anrufe über die Vermittlung angemeldet werden.
GSM 900. Netzbetreiber: Airtel (Internet: www.airtelworld.com) und BPL Mobile (Internet: www.bplmobile.com). Der Sende-/ Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die größeren Städte.
Die meisten 5-Sterne-Hotels sowie die Büros des Overseas Communication Service bieten Faxdienste an.
Internetanbieter sind VSNL (Internet: www.vsnl.net.in) und Narmada (Internet: www.narmada.net.in). Internetcafés sind landesweit vorhanden.
Können in großen Hotels und in Telegraphenämtern größerer Städte rund um die Uhr aufgegeben werden.
Luftpost nach Europa benötigt etwa eine Woche. Briefmarken werden oft auch in Hotels verkauft.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Indien ist ein Land mit einer abwechslungsreichen und bewegten Geschichte. Es gibt keinen Besucher, dessen Phantasie von den majestätischen Palästen, Tempeln und großartigen Städten altehrwürdiger Kulturen nicht beflügelt wird. Hill Stations (Bergstationen) bieten eine willkommene und erfrischende Erholung von der Hitze der Ebenen – zumindest Simla muss man gesehen haben. Ebenfalls interessant sind Mussoorie, Ranikhet, Nainital (in der Nähe von Delhi) und Darjeeling, ein beliebtes Urlaubsziel in der Nähe von Kolkata (ehemals Kalkutta), wo man den Mount Everest und die gesamte Bergkette des Kanchenjunga sehen kann. Die bekanntesten Hill Stations sind im Text vermerkt, ebenso die schönsten Berggegenden zum Trekking.
5-tägig: (a) Delhi – Agra – Jaipur. (b) Trivendrum – Kochi – Periyar Wildlife Sanctuary. (c) Kolkata – Darjeeling – Sikkim. (d) Shimla – Kullu – Manali. 7-tägig: (a) Delhi – Varanasi – Khajuraho – Agra. (b) Mumbai – Aurangabad – Jaipur – Delhi. (c) Mumbai – Bengaluru (ehemals Bangalore) – Goa. (d) Chennai – Bengaluru – Trivandrum – Mumbai.
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Delhi besteht aus zwei Stadtteilen: Neu-Delhi, Hauptstadt und Regierungssitz, ist eine moderne Stadt mit breiten, schattigen Alleen, weitläufigen Parkanlagen und Kolonialbauten des englischen Architekten Lutyens; das alte Delhi dagegen ist eine jahrhundertealte Stadt mit engen, gewundenen Gassen, Tempeln, Moscheen und Märkten. Besondere Beachtung verdienen das »Rote Fort«, die Jama-Masjid-Moschee (größte Moschee Indiens) und der hohe Turm der Qutab Minar. Außerdem sollte man sich die Chandni-Chowk (einst reichste Straße der Welt, in der man auch heute noch zahlreiche Gold- und Silberschmieden findet), die von Jai Singh erbaute Sternwarte Jantar Mantar sowie die Gedenkstätte von Mahatma Gandhi am Ufer des Flusses Yamuna nicht entgehen lassen. Delhi zieht die besten Musiker und Tänzer des Landes an und bietet dadurch die Gelegenheit, der Musik von Sitar, Sarod und Tabla zu lauschen, zu der oft Tänze aufgeführt werden. Am Janpath, einer der Hauptstraßen Delhis, findet man eine Vielfalt an Ständen, die einheimische Ware anbieten. Wer Zeit hat, sollte dem Hotel Imperial am Janpath einen Besuch abstatten. Die altmodisch romantische Atmosphäre verleiht ihm einen ganz besonderen Charme.
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UTTAR PRADESH (Internet: www.up-tourism.com): Östlich von Delhi liegt der Bundesstaat Uttar Pradesh, durch den der heilige Ganges fließt. An seinem Ufer liegt Varanasi, das religiöse Zentrum Indiens. Die Stadt selbst ist ein Labyrinth gewundener Gassen, voller farbenfroh gekleideter Pilgerscharen und Sadhus (Heilige Männer), die den Göttern Opfergaben darbieten. Delhi liegt an der Spitze des »Goldenen Dreiecks« – einer Region mit zahlreichen historischen Stätten und Baudenkmälern. 200 km südöstlich von Delhi liegt Agra mit dem weltbekannten Taj Mahal. Dieses prunkvolle Mausoleum wurde 1643 von dem Mogul-Herrscher Shah Jahan für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal als Zeichen seiner Liebe errichtet. Er wurde später von seinem Sohn im nahe liegenden imposanten »Roten Fort« eingekerkert. Andere Wahrzeichen sind der Akbar-Palast, Jahangir Mahal, der achteckige Turm Mussumman Burj und die Perlenmoschee. Besonders interessant ist Fatehpur Sikri, die 35 km von Agra gelegene verlassene Stadt des Mogulkaisers Akbar. Sie war nur 12 Jahre Hauptstadt Akbars bis sie wegen Wassermangels verlassen wurde.
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RAJASTHAN (Internet: www.rajasthantourism.gov.in): Am südwestlichen Punkt des »Goldenen Dreiecks« liegt Jaipur, das Tor zum Wüstenstaat Rajasthan. Jaipur ist eine Stadt mit breiten Alleen und zahlreichen Palästen und ist wegen der charakteristischen Farbe ihrer Gebäude als »Rosa Stadt« bekannt. Dem Palast der Winde Hawa Mahal sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Hier konnten die Frauen des Hofes das Treiben der Stadt beobachten ohne selbst gesehen zu werden. Das königliche Observatorium Jantar Mantar ist ebenfalls sehenswert. Wer die Pracht der alten Herrscher Indiens genießen möchte, kann sich im Rambagh Palace umsehen, der heute ein Hotel beherbergt. Etwas außerhalb liegt der besonders schöne Amber Palace (Bernstein-Palast). In der Nähe von Ajmer liegt die kleine Stadt Pushkar, wo alljährlich Anfang November einer der größten Kamelmärkte der Welt abgehalten wird. Im Anschluss gibt es eine Art Jahrmarkt mit Kamel- und Pferderennen, Riesenrad und anderen Attraktionen, die Tausende von tribal people (Angehörige von verschiedenen ethnischen Gruppen) aus der Umgebung anziehen. Im Südwesten liegt Udaipur, bekannt durch das auf einer Insel im See gebaute Lake Palace Hotel. Im Norden, inmitten der Wüste Rajasthans, liegt Jodhpur, eine Stadt mit engen, gewundenen Gassen und einer imposanten Festung. Die Oase Jaisalmer war Halteplatz auf der alten Karawanenstraße nach Persien.
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MADHYA PRADESH (Internet: www.mptourism.com): Südlich des »Goldenen Dreiecks« liegt der Bundesstaat Madhya Pradesh. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten finden sich in der Nähe seiner Nordgrenze. Die große Festung von Gwalior erhebt sich ca. 160 km von Agra entfernt. Im Osten liegt Khajuraho mit seinen berühmten erotischen Tempelverzierungen.
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HIMACHAL PRADESH (Internet: http://hptdc.nic.in): Die Landschaft reicht von den kahlen Felsen und reißenden Bächen der Täler von Spiti und Lahaul im Norden bis zu den Obstgärten von Kangra und Chamba. In Manali führt eine Wanderung am Fluss Bhaga entlang nach Keylong und dann weiter zum Bara-Shigri-Gletscher oder über den Baralacha-Pass nach Leh (s. u.). Kulu liegt in einem schmalen Tal zwischen dem Himalaya und dem Fluss Beas und ist berühmt für seine Tempel und religiösen Feste. Unvergleichlich ist die Aussicht vom Rohtang-Pass. Von der Stadt Dharamsala im Kangra-Tal dringt man zum Bharmaur-Tal und über den Indrahar-Pass zu noch höher gelegenen Bergpässen vor. Chamba liegt auf einer Anhöhe oberhalb des Flusses Ravi und ist nach den aromatischen Bäumen benannt, die hier zwischen reich verzierten Tempeln gedeihen. Gute Trekking-Pfade führen vom nahe gelegenen Dalhousie zum Gletschersee von Khajjiar und zu den Pässen von Sach und Chini. Simla, ehemals die Sommerhauptstadt der Briten, liegt hoch in den Bergen und lädt zu Treks ins Kulu-Tal über den Jalori-Pass und weiter zu den Tälern von Kalpur und Kinnaur ein. Im nahe gelegenen Kufri gibt es ein Wintersportzentrum mit Eisbahn und Skipisten. In Kulu und Manali gibt es preiswerte Hotels, Blockhäuser, Ferienhäuser und Berghütten. Weniger bekannt sind die Hill Stations Dalhousie, Dharamsala, Nahan, Paonta Saheb, Keylong, Chamba und Kangra.
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Ganz im Norden liegt die riesige Bergregion KASCHMIR, die früher eine beliebte Urlaubsregion war. Heute sollten die unmittelbaren Grenzregionen zwischen Indien und Pakistan gemieden werden. Die Stadt Jammu ist das Tor nach Kaschmir. Zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten dieser von Seen und Bergen umrahmten Stadt gehören die Tempel von Rambireshwar und Raghunath.
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MAHARASHTRA (Internet: www.maharashatratourism.gov.in):
Mumbai (ehemals Bombay): Die größte Metropole Westindiens und Hauptstadt des Bundesstaates ist Mumbai mit
seiner Mischung aus geschäftigem Hafen und moderner Industrie,
unzähligen kleinen und großen Märkten und glasverkleideten
Wolkenkratzern. In den Mumbai-Filmstudios werden mehr Filme produziert
als in Hollywood. Der Mahalaxmi-Course ist einer der besten Pferderennplätze Indiens. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist das Gateway to India, hier beginnen Ausflugsschiffe ihre 10 km lange Fahrt durch den Hafen zur Elephanta-Insel mit ihren Höhlentempeln aus dem 8. Jahrhundert, deren Wände mit faszinierenden großen Felszeichnungen geschmückt sind.
Der bekanntester Strand ist der Juhu Beach (überfüllt) mit einem 5-Sterne-Hotelkomplex. Strände
außerhalb Mumbais: Madh, Marve, Manori mit preiswerten Hotels, Tithal,
Ubhrat, Hajira, Diu (Unionsterritorium), Daman (Unionsterritorium),
Chorwad, Dahanu, Dwarka.
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Hill Stations: Mahabaleshwar, Panchgani, Panhala, Matheran, Lonavla, Khandala, Erangal, Saputara.
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Südöstlich von Mumbai liegen mehrere schöne Bergstationen, im besonderen Matheran, Mahabaleshwar und Puna mit seinen friedlichen Bund Gardens.
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Östlich von Mumbai liegt Aurangabad, Ausgangspunkt für Abstecher zu zwei der bekanntesten in Felsen gemeißelten Tempel der Welt. Die buddhistischen Höhlentempel von Ajanta sind mindestens 2000 Jahre alt. Insgesamt 30 Höhlen dringen tief in die steilen Wände der Felsschlucht ein und sind mit hervorragend erhaltenen Zeichnungen des damaligen täglichen Lebens geschmückt. Die Zeichnungen in den Höhlen von Ellora erzählen religiöse Geschichten der Hindus, Buddhisten und Dschainas. Der Tempel von Kailasa ist ebenfalls sehenswert.
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GUJARAT (Internet: www.gujarattourism.com): Im Nordwesten liegt der Bundesstaat Gujarat, bekannt durch feine Seidenstoffe, als Geburtsort Mahatma Gandhis und als letzter Zufluchtsort der asiatischen Löwen tief im Gir-Wald. Im Januar 2001 ereignete sich in Gujarat ein schweres Erdbeben, das rund 20.000 Todesopfer forderte; der Wiederaufbau zerstörter Städte und Siedlungen wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Ahmedabad, im Osten des Bundesstaates, ist die Textilhauptstadt Indiens und produziert die weltbekannten Seidenstoffe. Ahmedabad ist auch der Sitz des von Gandhi gegründeten Sabarmati-Ashram, in dem seine Ideologie der Gewaltlosigkeit noch heute lebendig ist. Gandhis Geburtsort ist die Stadt Porbandar, 320 km weiter westlich.
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GOA (Internet: www.goatourism.org): Weiter südlich liegt Goa. Die 100 km lange, palmengesäumte Küste birgt einige der schönsten Strände des Subkontinents. Goa war bis 1961 eine portugiesische Kolonie – die charmante Mischung romanischer und indischer Kultur ist noch heute spürbar. Panaji ist die Hauptstadt des Bundesstaates und eine der ruhigsten und schönsten Städte Indiens. Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale. Old Goa ist mit dem Bus erreichbar und weist eine erstaunliche Vielzahl architektonischer Stilrichtungen auf. Sehenswerte Gebäude sind die Basilika, das Kloster und die Kirche des Franz von Assisi. Im nahe gelegenen Ponda steht der 400 Jahre alte Tempel von Shri Mangesh. Der luxuriöse Hotelkomplex in Aguada, das Taj-Urlaubsdorf und die Aguada-Einsiedelei sind nur eine kleine Auswahl der vielfältigen Unterkunftsmöglichkeiten in Goa. Goa hat mehrere Naturschutzgebiete, einschließlich Bondla in den Bergen der Western Ghats, wo Wildschwein und Sambar in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können. Der Bundesstaat kann sich einer eindrucksvollen Vielfalt portugiesischer und indischer Gerichte sowie farbenprächtiger Feste rühmen, darunter der Karneval Mardi Gras.
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Der Süden Indiens ist bisher am wenigsten von ausländischer Kultur beeinflusst worden.
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TAMIL NADU (Internet: www.tamilnadutourism.org): Chennai (Madras), Haupstadt des Bundesstaates Tamil Nadu,
ist Indiens viertgrößte Stadt und die Wiege der historischen
Drawiden-Zivilisation, die eine der ältesten Schriften der Welt
entwickelten. Dieses bekannte Zentrum der Tempelbildhauerei ist auch
die Heimat des klassischen Stils der indischen Tänze. Trotz einer
Ausdehnung von 130 qkm gibt es in der Metropole nur wenige mehrstöckige
Gebäude, Chennai hat eher das Flair einer Marktstadt. Empfehlenswert
ist ein Besuch im Fort St. George, wo die Geschichte von Chennai festgehalten ist. Auch der Kapeleeswar-Tempel mit seinen reich verzierten, imposanten Türmen ist interessant.
Strände:
Covelong, Fisherman’s Cove, Urlaubsort direkt am Wasser. Mamallapuram
(Chennai): Bungalows und Tempel direkt am Strand. Kanya Kumari,
Tiruchendur, Rameswaram, Karikal (Unionsterritorium), Pondicherry
(Unionsterritorium).
Hill Stations: Ootacamund (Udagamandalam), Kodaikanal. Silvery Lake: Hotels und Ferienhäuser. Yercaud, Coonoor, Kotagiri.
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In Tamil Nadu gibt es mehrere wichtige religiöse Zentren, besonders Kanchipuram mit unzähligen Tempeln und den eindrucksvollen Gopurams oder Stadttoren, die mit Götterstatuen verziert sind. Im Landesinneren liegen Madurai mit einem großen, geschäftigen Tempel und Thanjavur. Tiruchirapalli ist einen Besuch wert; das Wahrzeichen der Stadt ist eine imposante Festung auf felsiger Anhöhe. Weiter südlich an der Küste liegen Pondicherry, eine hübsche Stadt in typisch französisch-kolonialer Bauart, sowie die Hafenstadt Rameswaram.
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KERALA (Internet: www.keralatourism.org): Im Südwesten liegt der Bundesstaat Kerala mit seinen zahlreichen Badeorten. Einer der schönsten ist Kovalam mit
feinsandigen Stränden und einem modern eingerichteten Touristenkomplex
mit luxuriösen Bungalows und einem fünfstöckigen Hotel mit
Swimmingpool. Die regionale Hauptstadt Trivandrum mit dem bekannten Padmanabhaswamy-Tempel liegt nur wenige Kilometer entfernt. Tiefer im Landesinneren liegt das Periyar-Wildreservat mit seiner vielfältigen Tier-und Pflanzenwelt. Cranganorre, Alleppey und Kochi sind weitere attraktive Urlaubsorte in Kerala.
Hill Stations: Ponmundi, Munnar.
Die 36 Lakshadweep-Inseln
liegen ca. 400 km von der Küste Keralas entfernt – ein tropisches
Inselparadies mit Korallenriffen und türkisblauen Lagunen im Arabischen
Meer. Die für den Besuch der Inseln erforderliche Sondergenehmigung ist
in Kochi erhältlich, von wo aus dreimal die Woche Flüge zu den Inseln
aufbrechen. Nur zwei der zehn bewohnten Inseln, Bangaram Island, sind für den Tourismus geöffnet.
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KARNATAKA: Nördlich von Kerala liegt der Bundesstaat Karnataka mit relativ leeren Stränden in Karwar, Mahe und Udipi. Die Hauptstadt Bengaluru (ehemals
Bangalore genannt), eine reiche Stadt mit vielen reizvollen
Gartenanlagen und Parks, ist Industriezentrum für Elektronik, Technik
und Informationstechnologie. Südwestlich liegt Mysore, bekannt für seinen Palast und für seine Räucherstäbchen-Produktion. Einen Besuch des prunkvollen Maharaja-Palastes
sollte man sich nicht entgehen lassen. Am Eingang gibt man seine Schuhe
ab und gleitet barfuß über edle Marmor- und Mosaikfußböden. Sonntag
abends wird der Palast bei Musikbegleitung spektakulär angestrahlt.
Karnataka hat eine Anzahl bedeutender religiöser und historischer
Stätten, einschließlich der bizarren Ruinen in Hampi nördlich von Bengaluru und der riesigen Statue von Gott Bahubali in Sravanabelagola, nördlich von Mysore. Strände: Ullal, Udupi (Hindu-Wallfahrtsort), Mahe, Mangalore.
Hill Station: Mercara.
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ANDRA PRADESH (Internet: www.aptourism.com): Nordöstlich von Karnataka liegt der Bundesstaat Andra Pradesh mit der Hauptstadt Hyderabad. Visakhapatnam, Indiens viertgrößter Hafen, liegt 220 km weiter östlich.
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Strände: Mypad, Machilipatnam, Manginipundi, Bheemunipatnam.
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Hill Station: Horseley Hills.
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Kolkata (ehemals Kalkutta) ist die größte Stadt Indiens, Hauptstadt des Bundesstaates Westbengalen (Internet: www.wbtourism.com) und Handelszentrum des Ostens. Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert als britischer Handelsposten eingerichtet und entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer pulsierenden Großstadt. Das koloniale Erbe blieb in den Gebäuden der Chowringhee- und der Clive-Street erhalten, die heute Jawaharlal Nehru Road und Netaji Subhash Road heißen. Kolkata ist ein Zentrum zahlreicher kreativer und intellektueller Aktivitäten; einige der besten Filmproduzenten des Landes sind hier zu Hause. Das Indische Museum der Stadt ist das beste Asiens. Andere Sehenswürdigkeiten sind die Viktoria-Gedenkstätte aus weißem Marmor, das Octherlony-Institut und das Hauptquartier der Ramakrishna-Bewegung. Auf der anderen Seite des Flusses liegen der Kali-Tempel von Dakshineshwasar und der Botanische Garten.
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Strand: Digha, preiswerte Hotels, Ferienhäuser.
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Hill Stations: Kalimpong, Mirik.
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BIHAR und ORISSA: Westlich von Kolkata liegt der Bundesstaat Bihar mit dem religiösen Zentrum Bodhgaya, einem heiligen Ort für Hindus und Buddhisten (bedeutender buddhistischer Tempel). Hauptstadt des Bundesstaates ist Patna, das im November, wenn Rindermarkt ist, eher wie eine Kleinstadt wirkt.
Hill Station: Netarhat.
Der Staat Orissa hat drei Tempelstädte. Die bedeutendste ist Bhubaneswar. Hier standen einmal nicht weniger als 7000 Tempel, leider sind nur 500 davon erhalten geblieben. Der größte Tempel, Lingaraja, ist dem Hindugott Shiva gewidmet. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Süden kommt man nach Puri,
einer der vier heiligsten Städte Indiens, die wegen ihrer Strände auch
als Ferienort geschätzt wird. Im Juli und August findet in Puri eines
der Aufsehen erregendsten Festspiele Indiens statt, das Rath Yatra oder
»Wagenfest«: Götterstatuen auf riesigen hölzernen Triumphwagen werden
durch die Straßen gezogen und von Pilgern verehrt. Weiter nördlich an
der Küste liegt Konarak, bekannt für seine abgelegene »Schwarze
Pagode« – ein riesiger, dem Sonnengott gewidmeter Tempel in Form eines
von Pferden gezogenen Triumphwagens. Diese Skulptur ist ebenso
bewundernswert wie die Darstellungen in Khajuraho und zählt zu den
besten Indiens.
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DARJEELING: Das weltbekannte Teeanbaugebiet Darjeeling erstreckt sich über einen Bergabhang, der tief ins Tal abfällt, und bietet einen herrlichen Blick auf den Kanchenjunga, mit 8586 m der dritthöchster Berg der Welt. Hier liegt das Hauptquartier des Himalayan Mountaineering Institute. Darjeeling ist auch die Heimat des als Sherpa Tenzing bekannten Mount-Everest-Bergsteigers Tenzing Norgay. Eine der malerischsten Bahnfahrten der Welt ist die Reise mit der »Spielzeugeisenbahn« von Kolkata nach Darjeeling. Der letzte Teil der Reise führt durch Urwald, Teegärten und Pinienwälder. Eine zweieinhalbstündige Busfahrt führt nach Kalimpong, einer Marktstadt am Fuße des Himalaya. Besonders ins Auge fallen die fünf Gipfel des mächtigen Kanchenjunga, es gibt aber auch sanfte Hügel und Täler mit Nadelwäldern, türkisfarbene Seen und sanft rauschende Bächen. Kurze und lange Treks sind möglich zu den Tiger Hills (herrliche Aussicht) und den Gipfeln von Phalut, Sandakphu, Singalila und Tanglu.
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SIKKIM (Internet: www.sikkim.nic.in): Der Bergstaat Sikkim im Norden ist ein Wunderland mit Farnen und Blumen, Vögeln und Schmetterlingen, Orchideen und Bambus, Eichen- und Nadelwäldern, umgeben von sanft dahinrauschenden Flüssen, Terrassenfeldern und üppigem Rhododendron. Tief im Herzen der Region liegen Sikkims berühmte Klöster, deren weiße Gebetsfahnen sich vom strahlend blauen Himmel abheben. Die Hauptstadt und Hill Station Gangtok ist Ausgangspunkt für Abstecher in den geheimnisumwobenen Norden und Osten der Region, zum heiligen Yaksum, Pemayangtse und zu den Bergen in der Nähe von Bakkhim und Dzongri.
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ASSAM (Internet: www.assamtourism.org) und MEGHALAYA: Noch weiter östlich liegen die Bundesstaaten Assam und Meghalaya. Assam hat als Teeanbaugebiet Weltruf und ist außerdem für seine Nationalparks bekannt, die von der Hauptstadt Guwahati aus erreichbar sind. Im Manas-Tigerreservat gibt es außer Tigern auch Wasserbüffel, Elefanten und Goldene Langur-Affen in Grasland, Regenwald und Flusslandschaft. Im Kaziranga-Nationalpark lebt das seltene einhörnige Indische Nashorn. Shillong ist die Hauptstadt Meghalayas, eine Hill Station und die Heimat des Khasi-Volkes.
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ANDAMAN- und NICOBAR-INSELN (Internet: www.tourism.andaman.nic.in): Im Golf von Bengalen liegen die Andaman- und Nicobar-Inseln, ein üppig bewaldeter Archipel mit exotischen Pflanzen und einer großen Vielzahl von Korallen und tropischen Fischen. Port Blair ist die Hauptstadt und von Chennai aus per Schiff oder Flugzeug erreichbar. Für die Inseln gelten besondere Einreisebedingungen, manche Gegenden erfordern eine Sondereinreisegenehmigung. Viele der Inseln sind weiterhin für ausländische Besucher nur begrenzt zugänglich, um die Eingeborenen, die auf einigen Inseln völlig abgeschieden von der Zivilisation leben, zu schützen. Für weitere Informationen siehe Reisepass/Visum.
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Im Weiteren folgt eine Beschreibung der wichtigsten Trekking-Regionen in Indien. Für praktische Informationen über Trekking siehe Sozialprofil/Sport.
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Jammu und Kaschmir bieten einige der bekanntesten Trekking-Routen in Indien. Wegen der vorherrschenden politischen Spannungen wird von Reisen und Trekkingtouren in dieser Region jedoch dringend abgeraten. Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage in Indien sind von den Auswärtigen Ämtern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.
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Aravalli-Berge: Die Aravallis sind Überbleibsel der ältesten Bergkette des Subkontinents und erinnern eher an große Felsbrocken: sie sind so karg, dass nur Akazien und Dattelpalmen in der Nähe von Oasen wachsen. Mount Abu ist die größte Hill Station der Region und liegt auf einer isolierten, von grünen Wäldern umgebenen Hochebene. Von hier aus können Tagesausflüge zu verschiedenen interessanten Tempeln unternommen werden. Der Arbuda-Devi-Tempel ist aus Fels gehauen, die Aussicht über die umliegenden Berge ist ausgezeichnet. Guru Shikhar, Gaumukh und Achalgarh Fort sind ebenfalls innerhalb eines Tages erreichbar.
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Satpura-Range: Diese Bergkette erstreckt sich entlang des mittleren Indiens, liegt größtenteils in Madhya Pradesh und stellt die nördliche Grenze des Dekhan dar. Von Pachmarhi, einer Hill Station, sind Treks zu den Gipfeln Mahadeo und Dhupgarh möglich.
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GARWHAL: Diese Region liegt hoch im Garhwal-Himalaya und wird oft in den Geschichten und Legenden der indischen Götter erwähnt. In den üppigen Tälern und hochaufragenden, schneebedeckten Bergspitzen entspringen der lebensspendende »Ganga« und mehrere andere große Flüsse. Mussoorie, sehr beliebt bei den Briten der Kolonialzeit, ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Abstecher in die Täler von Gangotri und Yamounotri. Die Quelle des Ganges in Gaumukh ist ebenfalls von hier aus erreichbar. Rishikesh liegt nördlich der heiligen Stadt Haridwar, von hier aus gelangt man zum heiligen Schrein Badrinath. Der Weg dorthin führt durch das atemberaubende »Tal der Blumen«, besonders sehenswert während der Blüte im August. Weitere Wanderziele sind der Hemkund-See, das Mandakini-Tal und Kedarnath, einer der zwölf Jyotirlinge des Gottes Shiva. Der faszinierende Tempel ist besonders sehenswert.
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KUMAON (Internet: www.kmvn.org): Diese Region reicht vom Himalaya im Norden bis zu den grünen Gebirgsausläufern von Terai und Bhabar, besteht aus den drei nordöstlichen Himalaya-Provinzen von Uttar Pradesh. Almora ist einer der bekanntesten Treffpunkte und eine ideale Basis für Treks durch Pinien- und Rhododendronwälder mit fantastischem Ausblick auf schneebedeckte Berge. Der Pindiri-Gletscher und das Someshwar-Tal können von hier aus erreicht werden. Nainital ist eine von großen Obstgärten umgebene Hill Station, von hier aus bieten sich kurze Ausflüge in das Bhim-Tal, Khurpa-Tal und zum Binayak-Wald an. Ranikhet ist der Ausgangspunkt für Treks zum Kausani.
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Die Western Ghats verlaufen vom Fluss Tapti bis zur Südspitze des Subkontinents parallel zur Westküste Indiens, ein Großteil liegt in Karnataka. Weiter südlich in Karnataka liegt Coorg auf einer grünen Kuppe in bergiger Landschaft. Madikeri ist der Ausgangspunkt vieler Treks durch dieses Gebiet. Die Upper Palani Hills in Tamil Nadu sind Ausläufer der Ghats. Zwei kürzere Wanderpfade führen von Kodaikanal zum Pillar Rock und der Green Valley View. Courtallam, ebenso in Tamil Nadu, ist von dichter Vegetation und Kaffee- und Gewürzplantagen umgeben.
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Mahabaleshwar: Im Norden der Bergkette der Western Ghats ist die höchste Hill Station in diesem Gebiet und eine ideale Basis für Treks nach Lonavla, Khandala, Matheran und zum malerischen Bhor Ghat mit seinen Wasserfällen, Seen und Wäldern.
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Nilgiris: Die Berge im Westen von Tamil Nadu, von denen auch ein Teil in Kerala liegt, sind mit ihrer mäßigen Höhe und dem milden Klima ideal zur Erholung von der Hektik der Städte. Sie sind wegen ihrer violetten Schattierung als Blue Mountains bekannt und übersät mit Orangengärten, Teeplantagen, bewaldeten Abhängen und stillen Seen. Von Ootacamund (»Ooty« im allgemeinen Sprachgebrauch) aus kann man zu den Wenlock Downs, den Kalahatti-Fällen und zum Mudumali-Wildreservat trekken. Coonor ist günstig für Abstecher zum Droggs Peak und Lambs Rock, während Kotagiri, die älteste der genannten Bergstationen, durch ihre geschützte Position viele schattige Wanderwege zum Erforschen der erholsamen Nilgiris bietet.
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Die geographische Vielfalt des Subkontinents Indien spiegelt sich auch
in der Tierwelt wider: es gibt über 350 Säugetierarten und 1200
verschiedene Vogelarten. Jede Region hat etwas Besonderes zu bieten:
das Hangul-Rotwild findet man nur in den Tälern von Kaschmir, das
Nashorn an wenigen Stellen des Flusses Brahmaputra im Osten, die
schwarzen Langur-Affen in den Westlichen Ghats und der Westen ist die
Heimat der letzten asiatischen Löwen.
Der Bengalische Tiger und der
Indische Elefant sind trotz drastischer Reduzierung ihrer Bestände noch
in den meisten Regionen zu finden.
Über 200 Parks und Wildreservate
bieten gute Gelegenheiten, fast alle Tierarten aus nächster Nähe zu
sehen. Im Anschluss eine Aufzählung der wichtigsten Schutzgebiete.
Unterkunft sollte im Voraus gebucht werden, entweder beim Verkehrsamt
des jeweiligen Bundesstaates oder bei der Leitung des Reservats.
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NORDINDIEN
Dachigam Wildlife Sanctuary (Kaschmir). Weites Tal, Berghänge. Die einzige Heimat des seltenen Hangul-Rotwilds; Leoparden, Schwarz- und Braunbären, Reiher.
Govind Sagar Bird Sanctuary (Himachal Pradesh). Vogelschutzgebiet mit Kranichen, Enten, Gänsen und Krickenten.
Corbett National Park
(Uttar Pradesh). Ausläufer des Himalaya in der Nähe von Dhikala;
Salwälder und -ebenen; Tiger, Elefanten, Cheetal (geflecktes Rotwild),
Nilgai (indische Antilope) und verschiedene Vogelarten. Hervorragende
Angelgründe im Fluss Ramganga.
Dudhwa National Park (Uttar Pradesh). Nepalesische Grenze; Tiger, Faultiere und Panther.
Naina Devi National Park - Tal der Blumen (Uttaranchal). Dieser »Dachgarten« liegt auf einer Höhe von 3500 m. Sondergenehmigung erforderlich.
Sariska National Park
(Rajasthan). Ca. 200 km von Delhi entfernt. Wald und offene Ebenen;
Sambar (größtes indisches Rotwild), Nilgai (indische Antilope),
Blackbuck und Leopard; gut in der Dunkelheit.
Ranthambhore
(Sawai Madhopur/Rajasthan). Bewaldete Hügel, Ebenen und Seen; Simbar,
Chinkara (indische Gazelle), Tiger, Faultiere, Krokodile und Zugvögel.
Keoladeo Ghana Bird Sanctuary
(Rajasthan). Indiens schönster Vogelpark, viele einheimische
Wasservögel, Zugvögel aus Sibirien und China, Kraniche, Gänse, Störche,
Reiher sowie Schlangen.
Bandhavgarh National Park (Madhya
Pradesh). Dieser Park in den Vindhyan-Bergen hat eine große Anzahl
verschiedener Tiere, einschl. Panther, Sambar und Gaur.
Kanha National Park (Madhya Pradesh). Salwald und Grasland; einzige Heimat der Barasingha (Sumpf-Rotwild); Tiger, Cheetal, Gaur.
Shivpuri National Park (Madhya Pradesh). Offener Wald am See; Chinkara, Chowsingha (vierhörnige Antilope), Nilgai, Tiger, Leoparden, Wasservögel.
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OSTINDIEN
Namdapha National Park (Arunachal Pradesh). Tiger, Leoparden, Gaur.
Kaziranga National Park
(Assam). Elefantengras und Sümpfe; Nashörner, Wasserbüffel, Tiger,
Leoparden, Elefanten, Rotwild, viele Vogelarten. Elefantenritte im Park
möglich.
Manas Wildlife Sanctuary (Assam). An der Grenze nach
Bhutan; Regenwald, Grasland und Flussbänke; Nashörner, Wasserbüffel,
Tiger, Elefanten, Langur-Affen, Wasservögel. Fischen ist erlaubt.
Nameri National Park (Assam). Tiger und Wasservögel. Fischen erlaubt.
Palamau Tiger Reserve (Bihar). Bewaldete Hügel; Tiger, Leoparden, Elefanten, Sambar, Dschungelkatzen, Rhesusaffen, gelegentlich Wölfe.
Hazaribagh National Park (Bihar). Hügellandschaft mit Salwald; Sambar, Nilgai, Cheetal, Tiger, Leoparden, gelegentlich Muntjaks (Rotwild).
Sundarbans Tiger Reserve (Westbengalen). Mangrovenwälder; Tiger, Rotwild, Krokodile, Delfine, zahlreiche Vogelarten. Mit gemieteten Booten zu erreichen.
Jaldapara Wildlife Sanctuary (Westbengalen). Tropischer Wald und Grasland; Nashörner, Elefanten, zahlreiche Vogelarten.
Simlipal Tiger Reserve (Orissa). Riesiger Salwald; Tiger, Elefanten, Leoparden, Sambar, Cheetal, Muntjaks und Chevrotain.
Chilika Sanctuary (Puri). Zahlreiche Vogelarten, Delfine.
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SÜDINDIEN
Periyar Wildlife Sanctuary (Kerala). Großer
künstlicher See; Elefanten, Gaur, wilde Hunde, Schwarze Langur-Affen,
Otter, Schildkröten, viele Vogelarten einschließlich des Nashornvogels.
Rundfahrten per Boot.
Vedanthangal Water Birds Sanctuary (Tamil Nadu). Einer der größten Brutplätze in Indien. Kormorane, Reiher, Störche, Pelikane, Lappentaucher und viele andere.
Point Calimere Bird Sanctuary(Tamil
Nadu). Vor allem für Flamingos bekannt, aber auch Reiher, Krickenten,
Brachvögel, Regenpfeifer, Blackbuck und Wildschweine.
Pulicat Bird Sanctuary (Andhra Pradesh). Flamingos, graue Pelikane, Reiher, Seeschwalben.
Dandeli National Park (Karnataka). Von Goa aus leicht erreichbar. Bisons, Panther, Tiger und Sambar.
Jawahar National Park (einschließlich Bandipur und Nagarhole National Parks/Karnataka und der Wildschutzgebiete von Mudumalai/Tamil Nadu und Wayanad/Kerala).
Riesige Mischwälder; größte Elefantenherde Indiens, Leoparden, Gaur,
Sambar, Muntjaks, Rieseneichhörnchen. Einheimische Vogelarten.
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WESTINDIEN
Tadoba National Park (Maharashtra). Teakwälder und See; Tiger, Leoparden, Nilgai, Gaur. Besuche auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Sasan Gir National Park
(Gujarat). Bewaldete Ebenen und See; letzte Heimat des asiatischen
Löwen; Sambar, Chowsingha, Nilgai, Leoparden, Chinkara und Wildschweine.
Nalsarovar Bird Sanctuary (Gujarat). See; Zugvögel, einheimische Vögel einschließlich Flamingos.
Little Rann of Kutch Wildlife Sanctuary (Gujarat). Wüste; Khur-Herden (Indiens Wildesel), Wölfe, Karakal.
Velavadar National Park (Gujarat). Delta-Grasland; große Blackbuck-Herden.
Krishnagiri Uparan National Park
(Maharashtra). Früher als Bolivri bekannt. Kanheri-Höhlen, Vihar, Tulsi
und Powai-Seen; Wasservögel. Löwen-Safaripark in der Nähe.
Wichtige Wirtschaftszweige
Im Allgemeinen ist eine deutliche Verschiebung vom primären auf den sekundären und tertiären Sektor zu beobachten. In Indien trug im Jahr 2008 die Landwirtschaft zu 17,6 % zum BIP bei (2005: 20,6 %), die Industrie zu 29 % und der am schnellsten wachsende Dienstleistungssektor zu 53,4 %. Der Anteil von staatlichen Betrieben ist hoch und beträgt rund einen Drittel. Trotz ihrer Öffnung in den letzten Jahren bleibt die indische Wirtschaft weiterhin stark binnenorientiert.
Der Anteil des Außenhandels am BSP ist dennoch stark auf ca. 35 % (2006/2007) gestiegen (2000/2001: 22,5 %), was für Indien beachtlich ist und einer Verdreifachung seit den 80er Jahren entspricht. Die Handelsbilanz ist weiterhin negativ und betrug 2006/07 -89 Mrd. US$ (in 2002/03 noch -7,45 Mrd. US$), Das wachsende Defizit geht hauptsächlich auf die Verteuerung der Ölimporte und die anhaltend starke Nachfrage nach Kapitalgütern zurück. Die indische Exportwirtschaft verzeichnete Zuwachsraten von 29 %, die Importe stiegen um 36 %.
Wirtschaftslage
Zu Beginn der 90-er Jahre, nach einer tief greifende Finanzkrise, hatte sich die Regierung Indiens intensiv für die Öffnung der Wirtschaft eingesetzt und weitreichende Reformprozesse eingeleitet. Diese bescherten Indiens Wirtschaft bereits Mitte der 90-er Jahren hohe Wachstumsraten von 7-9% und begünstigten inländische und ausländische Investitionen.
Trotz Weltwirtschaftskrise, Regierungskrise und Kaschmir-Konflikt zeigt die indische Wirtschaft auch heute äußerst positive Tendenzen. Während sich diese eindrücklichen Erfolge gegen Ende der 90-er Jahre - mangels weiterführenden Strukturreformen – vorerst nicht mehr wiederholen ließen, zählt Indien im Jahr 2008, mit seinem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 3,297 Billionen. US$ zum zwölftgrößten Wirtschaftsraum der Welt (kaufkraftbereinigt sogar zum viertgrößten) und stellt mit einem hohen Wachstum von 7,4 % wieder eine der am stärksten wachsenden Wirtschaften dar. Dedrzeit kann die Regierung jedoch weiterhin auf stark steigende Auslandsinvestitionen als Beleg für das ungebrochene Vertrauen in den Markt und Standort Indien verweisen. Mit einem Umfang von knapp 25 Mrd. US$ stiegen diese im Jahr 2007/8 erneut um 54%.
Obwohl die indische Wirtschaft in Teilbereichen, wie der Informationstechnologie oder der Pharmazie, und die indische Forschung, etwa in Raumfahrt oder Biotechnologie, in die internationale Spitzenklasse aufgestiegen ist, hat das allgemein gute Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre das Land nicht aus der Gruppe der Entwicklungsländer herausgebracht.
Die dualistische indische Wirtschaftsstruktur besteht zum einen aus einer wachsenden Mittelschicht von mehr als 70 Mio. Einwohnern mit ansehnlicher Kaufkraft und zum anderen aus der Mehrheit der Bevölkerung, insbesondere der Landbevölkerung, die am Wirtschaftsgeschehen kaum teilnimmt. Ein Viertel der über eine Milliarde Menschen in Indien lebte im Haushaltsjahr 2007 unterhalb der Armutsgrenze. 1993/1994 lag der Anteil jedoch noch bei 36 %.
Wirtschaftspolitik
Die Regierung Indiens verfolgt die Vision, mit Hilfe hoher Wachstumsraten der Wirtschaft die Armut im Land erfolgreich bekämpfen zu können und Indien bis ins Jahr 2020 in ein „developed country“ transformieren zu können. Dieses hoch gesteckte Ziel ist - neben anderen - gekoppelt mit den großen Herausforderungen, welche sich Indiens Politik und Wirtschaft im nationalen und internationalen Wettbewerb - unter anderem mit China - stellen muss.
Im derzeitigen Fünfjahresplan (2007/8 - 2011/12) hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, die Ausgaben für schulische und berufliche Bildung auf 6 % des BIP zu verdoppeln. Zugleich wurde die Schaffung einer „National Skills Development Mission" und die Formulierung einer „National Employment Policy" beschlossen, um dem Phänomen der explodierenden, aber beruflich unqualifizierten Bevölkerung gezielt zu begegnen.
Handelspartner
Zu den Haupthandelspartnern zählen die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate, China (VR), Schweiz, Hongkong (VR China), Großbritannien, Singapur und Belgien.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
UN- und UN-Sonderorganisationen (1991/92 war Indien nichtständiges Mitglied im VN-Sicherheitsrat), G 15, Blockfreie (Präsidentschaft 1983-86), SAARC (Südasiatische Wirtschaftsgemeinschaft, seit 1985), Commonwealth (1947), ARF (Regionalforum über Sicherheitspolitik der ASEAN - Südostasiatische Staatengemeinschaft), WTO (Welthandelsorganisation)
Englisch ist als Geschäftssprache weit verbreitet. Es gibt viele englischsprachige Dolmetscher und Übersetzungsbüros. Indische Geschäftsleute sind Besuchern gegenüber äußerst gastfreundlich. Es ist üblich, Visitenkarten auszutauschen; die Visitenkarte sollte dem indischen Geschäftspartner mit beiden Händen überreicht werden. Die besten Monate für Geschäftsreisen sind von Oktober bis März, Unterkunft sollte im Voraus gebucht werden.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.30-17.00 Uhr und Sa 09.30-13.00 Uhr.
Indo-German Chamber of Commerce
Postanschrift: PO Box 11092, IN-Mumbai 400 020
Straßenadresse: Maker Tower 'E', 1st floor, Cuffe Parade, IN-Mumbai 400 005
Tel: (022) 66 65 21 21.
Internet: www.indo-german.com
Schweizerisch-Indische Handelskammer
c/o OSEC Business Network Switzerland,
Postfach 346, CH-8035 Zürich
Tel: (044) 365 55 05.
Internet: www.sicc.ch
Ministry of External Affairs
South Block, IN-New Delhi 110 011
Tel: (11) 23 01 23 18.
Internet: http://meaindia.nic.in
Associated Chambers of Commerce and Industry of India (ASSOCHAM)
Corporate House, 147 B Gautam Nagar Gulmohar Enclave, IN-New Delhi 110 048
Tel.: (11) 26 51 24 77.
Internet: www.assocham.org
Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI)
Federation House, 1 Tansen Marg, IN-New Delhi 110001
Tel: (11) 23 73 87 60 70.
Internet: www.ficci.com
Die wichtigsten Kongress- und Ausstellungszentren liegen in New Delhi, Mumbai (ehemals Bombay), Kolkata (ehemals Kalkutta), Chennai, Srinagar, Agra, Jaipur, Udaipur, Varanasi, Bhubaneswar, Hyderabad, Bengaluru (ehemals Bangalore) und Panaji. Zusätzlich findet man vielerorts erstklassige Hotels und Vortragssäle, die für Tagungen und Konferenzen zur Verfügung stehen.
Air India, Indian Airlines, führende Hoteliers und Reiseagenturen sind Mitglieder der International Congress and Conference Association (ICCA) und bieten in enger Zusammenarbeit einen erstklassigen Service für internationale Konferenzen an. Eventuell gewünschte Besichtigungsfahrten vor oder nach Tagungen werden ebenfalls organisiert. Eine hilfreiche Broschüre mit Informationen zu Konferenzeinrichtungen ist vom Indischen Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) erhältlich.
Das unvergessliche Aroma Indiens besteht nicht nur aus Jasmin und Rosen, sondern auch aus den Düften der Gewürze der indischen Küche – besonders bei der Curry-Zubereitung. Das Wort »Curry«, eine englische Ableitung von Kari, heißt nichts weiter als »würzige Soße«. In Indien versteht man unter Curry daher weit mehr als die im Westen erhältliche Gewürzmischung aus Gelbwurz, Kardamom, Ingwer, Koriander, Muskatnuss und Kreuzkümmel. Dem indischen Koch stehen an die 25 verschiedene, frisch vor Gebrauch geröstete und gemahlene Gewürze zur Verfügung, um die richtige Zusammensetzung oder Masalas auszutüfteln. Die Zusammensetzungen variieren erheblich zwischen den verschiedenen Regionen. Obwohl nicht alle Hindus Vegetarier sind, gibt es eine außerordentlich große Vielzahl wohl schmeckender Gemüsegerichte. Im Norden sind Fleischgerichte häufiger: Rogan Josh (Lammcurry), Gushtaba (gewürzte Fleischbällchen in Jogurt) und das feine Biryani (Huhn oder Lamm mit Reis, mit Zucker und Rosenwasser abgeschmeckt). Die Mughlai-Küche ist gehaltvoll, cremig, gut gewürzt und mit viel Nüssen und Safran versehen. Die sehr beliebten Tandoori-Gerichte (mariniertes Huhn, Fleisch oder Fisch im Tonofen gebacken) und Kebabs sind ebenfalls Spezialitäten des Nordens. Im Süden gibt es viele scharf gewürzte Gemüsegerichte. Besondere Spezialitäten sind Bhaji (Gemüsecurry), Biryani (Reisgericht mit Curry), Dosa (hauchdünne, knusprige Pfannkuchen aus Linsenmehl mit schmackhafter Gemüsefüllung und Kokosnusssoße), Idli (Reismehlklöße), Sambar (dünnflüssiger Gemüsecurry) und Raita (Jogurt mit geraspelter Gurke und Minze). Kokosnüsse spielen eine große Rolle in der südindischen Küche. An der Westküste gibt es eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten, Bombay Duck (mit Curry gewürzter oder gebratener Bombloe-Fisch) und Pomfret (indischer Lachs) sind nur zwei Beispiele. Fisch ist auch ein wichtiger Bestandteil der bengalischen Küche: Dahi Maach (mit Curry – besonders Kurkuma und Ingwer – gewürzter Fisch in Jogurtsauce) und Mailai (Krabben mit Curry und Kokosnuss). Während Reis die Hauptbeilage im Süden ist, wird im Norden sehr oft flaches Brot angeboten: Pooris, Chappatis und Nan. Überall in Indien, vom vornehmsten Hotelrestaurant bis hin zum billigen Imbissstand, kann man Dhal (scharfe Linsensuppe) und Dhai (Jogurt als Beilage) bestellen; Letzteres ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern hilft auch, die mitunter sehr stark gewürzten Gerichte zu »entschärfen« – viel besser als ein Glas Wasser oder Bier.
Nachspeisen sind indische Süßigkeiten, deren Hauptzutaten oft angedickte Milch, Zucker, Honig, Ghee, Nüsse und Sirup sind; besonders unwiderstehlich sind u. a. Kulfi (indisches Eis), Rasgullas (mit Rosenwasser abgeschmeckte Quarkbällchen), Gulab Jamun (Mehl, Jogurt und gemahlene Mandeln) und Jalebi (in Fett gebackenes, spiralförmiges Sirupgebäck). Natürlich gibt es auch ausgezeichnetes Obst, je nach Region und Jahreszeit wie z. B. Orangen, Bananen, Mangos, Granatäpfel, Melonen, Aprikosen, Äpfel, Papayas, Ananas und Erdbeeren. Um die Verdauung zu fördern und den Mundraum zu neutralisieren kaut man nach dem Essen Pan (in Betelblatt eingewickelte Gewürze wie Anis und Kardamom). Samosas, Pakora, Dosa und Vada sind als kleine Zwischenmahlzeiten an jeder Straßenecke erhältlich; in den größeren Städten werden auch europäische Süßigkeiten angeboten. Europäische Gerichte guter Qualität sind auch vielerorts zu finden.
Getränke: Tee ist das beliebteste Getränk, und viele Teesorten aus Indien sind weltweit bekannt. Wenn man nicht ausdrücklich »Tray Tea« bestellt, wird dem Tee automatisch Milch und Zucker beigefügt. Kaffee erfreut sich zunehmender Beliebtheit, vor allem im Süden. Nimbu Pani (Limonensaft mit Soda), Lassi (Buttermilch) und Kokosmilch direkt aus der Nuss sind angenehme Durstlöscher. In den Restaurants wird am Tisch bedient; je nach Region und Stil des Restaurants können alkoholische Getränke zum Essen bestellt werden. Hotelbars findet man in den größeren, »internationalen« Hotels. Auf Anfrage erhält man von den indischen Botschaften, Konsulaten oder Fremdenverkehrsämtern ein All India Liquor Permit, diese Genehmigung wird zusammen mit dem Visum ausgestellt und ermöglicht den Einkauf alkoholischer Getränke in Gujarat, Hargana und Andhra Pradesh, in denen z. Zt. Einschränkungen für den Alkoholkauf gelten. Das Fremdenverkehrsamt klärt über den neuesten Stand auf; hier kann man auch Auskünfte über alle anderen Ge- und Verbote erhalten, die in den jeweiligen Bundesstaaten bestehen. Besonders in den Großstädten gelten bestimmte Tage der Woche als »Trockentage«, in denen Alkohol nicht verkauft werden darf. Zumeist ausgiebig gezuckerte Sprudel- und Colagetränke, abgefülltes Wasser und europäische alkoholische Getränke sind überall erhältlich.
Ein Nachtleben im westlichen Sinne ist in Indien schwer zu finden, nur in einigen großen Städten gibt es Nachtklubs und Diskotheken. Kulturelle Veranstaltungen mit Darbietungen indischer Tänze und Musik sind die üblichen Höhepunkte. Mumbai und Kolkata (ehemals Kalkutta) sind die Metropolen der indischen Filmindustrie (auch Bollywood genannt. Der Name stammt von der Abkürzung Bombay Hollywood), die Zahl der produzierten Spielfilme ist dreimal so hoch wie in den USA. Fast jede Stadt hat mindestens ein Kino, einige zeigen manchmal Filme in englischer Sprache. Musik und Tanz, Liebesdramen und Politik spielen, zusammen mit anderen Einflüssen, eine große Rolle in der indischen Filmkunst. In Großstädten führen Theater oft Bühnenstücke in englischer Sprache auf.
Die Traditionen und Methoden des indischen Kunsthandwerks sind seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben und dadurch vervollkommnet worden. Jede Region hat ihre eigene Spezialität und jede Stadt ihre eigenen Kunsthandwerker mit besonderen Fingerfertigkeiten. Seiden, Gewürze, Schmuck und viele andere typisch indische Waren sind weltbekannt. Handeln ist üblich, außer in State Emporiums und einigen anderen Läden mit Festpreisen. State Emporiums sind die Kunstgewerbeläden einzelner Bundesstaaten, deren festgesetzte Preise der Unterstützung der Kunsthandwerker zugute kommen sollen.
Textilien: Die Stoffherstellung ist eine der wichtigsten Industrien; indische Seiden, Baumwollstoffe und Wollfasern zählen zu den besten der Welt. Unter den Seidenstoffen ist Brokat aus Varanasi der bekannteste, andere Variationen kommen aus Patna, Murshidabad, Kanchipuram und Surat. In Rajasthan werden bunte Batik-Baumwollstoffe hergestellt, während Chennai für einen Stoff bekannt ist, bei dem sich die Farben nach einigen Wäschen vermischen, was als besonderer Effekt geschätzt wird. Landesweit wird das Himroo-Tuch angefertigt, eine Mischung aus Seide und Baumwolle. Kaschmirwolle dürfte wohl das bekannteste Ausfuhrgut Indiens sein.
Teppiche: Indiens Teppichindustrie ist ebenfalls eine der größten der Welt, und viele Beispiele dieses alten und wunderschönen Handwerks sind in Museen ausgestellt. Kaschmirs Teppiche zeigen Muster persischen Ursprungs, sind aus reiner Wolle, Baumwollgarn oder Seide hergestellt, außerordentlich erlesen und sehr teuer. In Darjeeling findet man die unverkennbaren bunten tibetanischen Läufer.
Kleidung ist sehr preiswert und wird in vielen Geschäften auf Wunsch innerhalb kurzer Zeit nach Maß angefertigt oder geändert. Kleider gibt es aus Seide, Himroo, Baumwolle, Brokat, Chiffon und Chinons. Kleidung aus Rajasthan ist bunt und mit unzähligen kleinen Spiegeln besetzt; auch Taschen, Mützen und Geldgürtel in diesem Stil sind zu finden.
Schmuck ist traditionsreich, schwer (besonders aus Rajasthan) und überaus vielfältig. Indische Silberware ist weltberühmt. Man kann Schmucksteine direkt am Kaufort verarbeiten lassen. Außer Diamanten gibt es Lapislazuli, Rubine, Saphire, Mondsteine und Aquamarine. Hyderabad ist eines der Weltzentren für Perlen. Indische Frauen und Mädchen tragen oft eine große Anzahl Armreifen aus Silber, buntem Glas oder Plastik, die es auf jedem Markt in erstaunlicher Farben- und Größenvielfalt zu kaufen gibt.
Kunstgewerbe und Lederwaren: Auch hier hat jede Region ihre eigene Spezialität. Erhältlich sind Arbeiten aus Bronze, Messing (oft mit Silber eingelegt), Flechtwerk und Keramik. Kaschmir ist bekannt für die kunstvolle Verarbeitung von Pappmaché; die fertigen Produkte werden oft mit Blattgold dekoriert. Agras Spezialität sind Marmor- und Alabastereinlegearbeiten in Schachspielen und Schmucktellern. Indische Lederwaren wie Sandalen und Hausschuhe sind von ausgezeichneter Qualität.
Holzartikel: Statuen, Kästchen, Schalen und andere Gegenstände aus Sandelholz werden in Karnataka, aus Rosenholz in Kerala und Chennai, aus indischem Walnussholz in Kaschmir angefertigt.
Weitere Spezialitäten: Chutneys, Gewürze und Teesorten; Parfüm, Seifen, handgefertigtes Papier, Spielkarten aus Orissa und Musikinstrumente.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.30-18.00 Uhr in den großen Geschäften.
Kricket ist Indiens Nationalsport und erregt hier ebenso lebhaftes Interesse wie Fußball in Europa, vor allem während der Test Season im Winter, wenn die Nationalmannschaft in allen Großstädten zu sehen ist. Fast jede Stadt hat ihr eigenes Team. Skilaufen wird immer beliebter, einige der schönsten Wintersportgebiete liegen im Norden (einschließlich Gulmarg und Kufri) inmitten herrlicher Landschaft. Wildwasserfahren ist ein weiterer relativ neuer Sport, für den die Flüsse des Himalaya besonders nach der Schneeschmelze wie geschaffen sind. Kamelritte: Safaris in die Thar-Wüste dauern zwischen einem und 15 Tagen und sind eine gute Gelegenheit, diese Gegend vom Kamelrücken aus kennen zu lernen. Delhi ist das Landeszentrum für Bergsteigen, weitere Informationszentren gibt es in den Aravalli-Hills und den Western Ghats. Paragliding, Ballonfahrten und Segelfliegen nehmen an Beliebtheit zu. Autorennen ist ein beliebter Publikumssport. Das bekannteste und hindernisreichste Rennen ist die Himalayan Car Rally. Viele der großen Hotels haben Swimmingpools und bieten weitere Wassersportarten wie Segeln, Rudern und Wasserskifahren an. Zum Tauchen eignen sich vor allem die Andamanen. Fischfang ist im Kanga-Tal und in Simla, Darjeeling, Orissa und im Himalaya möglich. Angelgeräte kann man bei den örtlichen Fischereibehörden ausleihen, die auch Auskünfte über die Saison und die benötigten Genehmigungen ausstellen. Golfspieler werden zahlreiche Plätze finden, Hotels vermitteln Einzelheiten über die Benutzung/Mitgliedschaft. Die Kolkataer Amateur-Golfmeisterschaften ziehen viele Golfspieler an; der Standard ist hoch; provisorische Mitgliedschaft ist vom Royal Calcutta Golf Club erhältlich. Srinagar und Gulmarg haben ebenfalls gute Golfplätze und halten im Frühling und Herbst Turniere ab. Shillong soll den schönsten Golfplatz der Welt haben. Weitere Sportarten sind Reiten in den Bergstationen und Tennis und Squash in Hotels und Privatklubs. Fußball nimmt an Beliebtheit zu; Polo und Hockey haben den Indern viele Goldmedaillen eingebracht.
Indien ist das ideale Reiseziel für einen Trekking-Urlaub – kürzere, leicht zu bewältigende Strecken können hier durchaus mit anspruchsvollerem Bergsteigen zu den schneebedeckten Gipfeln verbunden werden, man braucht nur Ausdauer für die langen Strecken und Anpassungsfähigkeit für die ständig wechselnde, atemberaubend schöne Landschaft. Der Himalaya – die höchste Bergkette der Erde – bildet mit einer Länge von 3500 km die Nord- und Ostgrenzen Indiens. Das Schauspiel der schneebedeckten Gipfel ist unvergleichlich: Gletscher, mit Fichten bewachsene Abhänge, Flüsse und üppige, mit wilden Blumen übersäte Wiesen. Die indische Halbinsel mit ihren grünen Wäldern und duftenden Orchideen bietet eine natürliche Schönheit ganz anderer Art (s. Urlaubsorte & Ausflüge). Ausrüstung: Zelt, Schlafsack, Schaum- oder Luftmatratze, Rucksack, Schirm (gleichzeitig Wanderstab), Sonnenhut, Sonnenbrille, Toilettenartikel. Kleidung: Anorak, gefütterte Jacke, Pullover, wollene Unterwäsche (für die Hochlagen), Handschuhe. Fußbekleidung: Leichte, flexible und bequeme Wanderschuhe (2 Paar für lange Wanderungen), mindestens 3 Paar Wollsocken, Fußpuder. Erste Hilfe: Sterilisierte Watte; Bandagen; Wund-Desinfektionsmittel; Tabletten zur Wasserdesinfektion; Mittel gegen Husten, Erkältungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen usw; Augentropfen, Creme gegen Sonnenbrand, ein wärmendes Getränk für Notfälle, Salz- und Mineraltabletten gegen Krämpfe. Verschiedenes: Taschenlampe, Thermos/Wasserflasche, Insektenschutzmittel, Spiegel, Fettcreme, Lippensalbe, Wanderstock, extra Schnürsenkel, Nadel und Faden, Konserven und Trockennahrung. Unterkunft und Verpflegung sollten unterwegs ausreichend erhältlich sein. Genehmigungen für Sperr- und Schutzgebiete: s. Reisepass/Visum. Jahreszeit: Je nach Region, das Fremdenverkehrsamt gibt genaue Auskünfte. Im Allgemeinen ist es in den Bergen am angenehmsten zwischen April und Juni und von September bis November. In den Tälern von Lahaul, Pangi, Zanskar und Ladakh können auch während der Regenzeit (Juni bis August) Wanderungen unternommen werden, da hier nur geringer Niederschlag fällt.
Anmerkung: Bei Trekkingtouren in Indien sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass ausreichend starke Funkgeräte mitgeführt werden, da andernfalls in Notfällen eine rechtzeitige Einleitung von Rettungsaktionen nicht sichergestellt ist.
Jan. Bikaner Kamel-Festival (Kamelrennen, Kamelparaden und Kamelschönheitswettbewerbe), Bikaner. Jan. Internationales Drachen-Festival, Jaipur und Ahmedabad. Jan. Jallikattu (Bullenreiten), Alanganallur. Jan. Maha Shivrati, landesweit. Febr. Internationale Jogawoche, Rishikesh. März Holi (Festival der Farben), landesweit und besonders in Jaipur. März Gajamela (Elefanten-Umzug), Parippally. März Holla Mohalla (altes Sikh-Festival), in ganz Punjab. März-Apr. Gangaur (Frühlingsfestival zu Ehren der Gottheit Gauri), Jaipur, Jodhpur, Udaipur Bikaner und Nathdwara. Apr. Baisakhi, versch. Orte. Apr. Sankat Mochan Musikfestival, Varanasi. Apr.-Mai Thrissur Pooram, Thrissur. Apr.-Mai Fest in der Edathua Kirche, Alappuzha. Mai Buddha Purnima (Geburtstag Buddhas), landesweit und besonders Mumbai. Mai Moatsu Festival (Ende der Pflanzsaison), Chuchuyimlang. Mai Banganga-Vollmondfest, Jaipur. Mai-Juni Mango Verrücktheit, Mumbai. Juni Rath Yatra (Hindu-Festvial und Prozession), Puri. Aug. Nag Panchami (Schlangentag), Mumbai. Aug. Indischer Unabhängigkeitstag, Delhi. Aug. Dussehra (Hindu-Festvial), landesweit. Aug. Onam Festival (Erntedankfest), in ganz Kerala. Aug.-Sept. Ganesh Chaturthi (Festival des Elefanten-Gottes Ganesh), Poona. Aug.-Sept. Tarnetar-Fest, Tarnetar. Aug. Krishna Janmashtami (Krishna's Geburtstag), Mumbai. Sept.-Okt. Navarati (Hindu-Festival des Tanzes), Mumbai. Okt.-Nov. Diwali (Hindu-Festival der Lichter), landesweit und besonders Mumbai. Nov. Kamelmesse, Pushkar. Nov. Ganga Mahotsava (Waschungen im Ganges), Varanasi.
Weitere Informationen sind bei den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen) erhältlich.
Tierfelle, aus Tierhaut gefertigte Gegenstände, Antiquitäten und Kunstgegenstände, die älter als 100 Jahre sind, dürfen nicht ausgeführt werden.
In Indien grüßt man sich bei formellen Anlässen mit gefalteten Händen, über die der Kopf gebeugt wird, und sagt Namaste. Für indische Frauen ist es unziemlich, die Hand zum Gruß zu geben. Als Zeichen des Respekts berührt man die Füße älterer Leute zur Begrüßung. Beim Betreten heiliger Stätten wird man gebeten, die Schuhe auszuziehen. Die meisten Inder ziehen auch vor dem Betreten ihrer Häuser die Schuhe aus. In den meisten Gegenden isst man mit der Hand, dabei wird ausschließlich die rechte Hand benutzt. Strikte, seit langer Zeit gültige Verhaltensweisen regeln vielerorts noch heute religiöse und gesellschaftliche Anlässe. Zahlreiche Hindus sind Vegetarier und viele, besonders Frauen, trinken keinen Alkohol. Sikhs und Parsis rauchen nicht. Es ist wichtig, diese Bräuche zu beachten. Kleine Geschenke als Anerkennung der gebotenen Gastlichkeit sind angebracht. Frauen sollten sich dezent kleiden, kurze oder sehr enge Kleider sollten vermieden werden, sie rufen nur unwillkommene Beachtung hervor. Ausgebildete englischsprachige Fremdenführer gibt es in allen Touristengegenden, manche sprechen auch Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch oder Japanisch. Die Gebühren sind festgelegt, das regionale Fremdenverkehrsamt gibt gern Auskunft. Offizielle Fremdenführer besitzen einen Ausweis des Ministeriums für Tourismus. Bestimmte, geschützte Sehenswürdigkeiten dürfen von inoffiziellen Fremdenführern nicht betreten werden.
Fotografieren: Es gibt Einschränkungen zum Schutz mancher Sehenswürdigkeiten und der Nationalparks. Genehmigungen für die Benutzung von Blitzlicht und Stativ in bestimmten Gebäuden erteilt die Archaeological Survey of India, New Delhi. In den Naturschutzparks wird eine Gebühr erhoben. Brücken und militärische Einrichtungen darf man zumeist nicht fotografieren, auch auf Bahnhöfen sind Kameras offiziell nicht gern gesehen. Fotografieren in Stammesgebieten ist nicht gestattet. Näheres von den Fremdenverkehrsämtern.
Rauchen: In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden ist Rauchen verboten.
Trinkgeld: Es ist üblich, Trägern, Kellnern, Fremdenführern und Fahrern Trinkgeld zu geben; dies ist normalerweise nicht in der Rechnung enthalten.
Moderne Hotels von internationalem Rang gibt es in allen großen Städten und Urlaubsorten. Im Allgemeinen wird erstklassige europäische und indische Küche angeboten. Die bekannte Hotelkette Taj Group bietet erstklassige Unterkunft sowohl in ihren 8 Luxusshotels als auch in ihren diversen gut ausgestatteten Geschäftshotels. Einige so genannte Palast-Hotels sowie Freizeitanlagen in atemberaubender Landschaft und Hotels in Regionen von kultureller Bedeutung gehören ebenfalls zu dieser internationalen Kette. Die Preise sind im Vergleich zu vielen anderen Ländern niedrig. Meistens werden 10% Bedienung und 7-15% Luxussteuer berechnet.
Ein Hotelverzeichnis ist beim Fremdenverkehrsamt erhältlich oder von The Federation of Hotel and Restaurant Associations of India, B-82, 8th Floor, Himalaya House, 23, Kasturba Gandhi Marg, IN-New Delhi 110048. (Tel: (11) 40 78 07 80. Internet: www.fhrai.com).
Kategorien: Luxuriöse 5- und 4-Sterne-Hotels mit Klimaanlagen, komfortable 3-Sterne-Hotels mit klimatisierten Räumen und einfache 1- und 2-Sterne-Hotels.
Sind praktische und preiswerte Stützpunkte für organisierte Touren, zum Wandern und Bergsteigen. Die ca. 20 Herbergen des Ministeriums für Tourismus sind über alle Regionen verteilt und ideal gelegen, um sowohl die Tiefebene als auch Bergstationen (die besten Erholungsorte während der heißen Sommermonate) zu erforschen. Jede Herberge hat ca. 40 Betten in getrennten Schlafsälen. Matratzen, Bettwäsche, Decken, abschließbare Schränke, Steckdosen, Gemeinschaftsküchen sowie Parkplätze stehen zur Verfügung. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Youth Hostels Association of India, 5 Nyaya Marg, Chanakyapuri, IN-New Delhi 110021. (Tel: (11) 26 11 02 50. Internet: www.yhaindia.org).
Adressen der Zeltplätze für Pfadfinder vom General Secretary for India, All India Boy Scouts Association. Informationen über Bharat-Zeltplätze (ebenfalls Pfadfinder) vom National Secretary, Bharat Scouts & Guides.
Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen im Ratnagiri-Distrikt vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) ist verbreitet. Vor allem während der Monsunregenzeiten muss mit einem Infektionsrisiko gerechnet werden, auch in den Städten. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
In den Küstenregionen, insbesondere im Südosten, tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Fleckfieber tritt vor allem im Nordosten auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht während der Regenzeit vor allem in Bihar, Karnataka, Kerala, Tamil Nadu, Uttar Pradesh und West Bengal. Um sich zu schützen sollte man einen wirksamen Insektenschutz und hautbedeckende Kleidung benutzen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor allem im Osten, die ebenfalls durch Mücken übertragene Krankheit Kala Azar kommt dagegen vereinzelt im Nordwesten vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem Risikogruppen und Reisende, die einen Langzeitaufenthalt planen, über eine mögliche Impfung beraten lassen.
Pest-Fälle wurden aus der Maharashtra und Gujarat gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Tollwut kommt landesweit und in großer Fallzahl vor. Hauptüberträger sind (streunende) Hunde, aber auch Latzen und andere Tiere. Eine Impfung wird für alle Reisenden empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit besteht die Gefahr des Zeckenbiss-Fiebers. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel.
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach - besonders auf dem Land und in kleinen und mittleren Städten - technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. In den Großstädten ist die medizinische Versorgungslage deutlich besser, z. T. mit hohem Standard. Es gibt staatliche Kliniken in den Städten und Privat- und Fachärzte in den Stadtrandgebieten.
Persönliche Medikamente bringt man am besten in ausreichender Menge mit. Da überall nur nach Vorkasse behandelt wird und Versicherungen u.U. erst nach Monaten zahlen, ist eine belastbare Kreditkarte eine wesentliche gesundheitliche Vorsorge für jede Indienreise.
Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung und Rückholversicherung wird dringend empfohlen.
Der auch für den Menschen gefährliche Erreger H-5-N-1 wurde Mitte Februar 2006 erstmals in Indien im Bundesstaat Maharashtra nachgewiesen.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Für Langzeitaufenthalt und Studium ist ein negativer HIV-Test in englischer Sprache erforderlich.
[1] Alle Reisenden, die über sechs Monate alt sind und innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet und Trinidad & Tobago einreisen, benötigen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber. Gelbfieberimpfung kann gelegentlich auch bei Einreise aus südafrikanischen Ländern (z.B. Simbawe) verlangt werden, die laut WHO nicht zu den endemischen Gebieten gehören.
Wer auf dem Seeweg oder per Flugzeug ohne Impfbescheinigung ankommt, wird sechs Tage in Quarantäne gehalten, falls der Reisende:
(a) innerhalb der letzten sechs Tage ein Infektionsgebiet verlassen hat,
(b) einen Transitaufenthalt in einem Infektionsgebiet hatte (ausgenommen, der Transit erfolgte per Flugzeug und der Transitraum wurde nicht verlassen; es liegt jedoch im Ermessen der Gesundheitsbehörden, ob diese Ausnahmeregelung anerkannt wird),
(c) mit einem Schiff ankommt, das innerhalb der letzten 30 Tage von einem im Infektionsgebiet liegenden Hafen ausgelaufen ist oder dort angelegt hat (ausgenommen, das Schiff ist zuvor nach WHO-Standards desinfiziert worden) und
(d) mit einem Flugzeug aus einem Infektionsgebiet einreist und nicht gemäß Indian Aircraft Public Health Rules von 1954 oder WHO-Standards desinfiziert worden ist.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch landesweit. Dennoch ist die Infektionsgefahr bei Touristen sehr gering. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] In Indien besteht ein erhöhtes Polioerkrankungsrisiko. Reisenden wird empfohlen, nur mit gültigem Polioimpfschutz einzureisen. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging , Rucksacktourist u.a.) kann Impfschutz gegen Typhus sinnvoll sein.
[4] Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht in Gebieten unter 2000 m Höhe mit Ausnahme der Großstädte. Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.
Im Nordosten Indiens werden jährlich ca. 500 bis 600 Malaria-Todesfälle registriert. Reisenden nach Goa wird neben einem sorgfältigen Mückenschutz auch weiterhin eine vorbeugende Tabletteneinnahme empfohlen. Auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden ist in jedem Fall zu achten. Bei Fieber ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch qualifizierten Arzt wird vor der Reise nach Indien, speziell nach Goa, derzeit dringend empfohlen.
[5] Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch ist vielerorts erhältlich und sollte auch nur mit keimfreiem Wasser angerührt werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß essen. Der Genuss von Schweinefleisch, Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
In Goa und im Punjab kommt es derzeit zu Fällen von Chikungunya-Fieber. Diese dem Dengue-Fieber ähnliche Erkrankung wird vorwiegend tagsüber durch Moskitostiche übertragen. Mückenschutz beachten.
Aus Mumbai und fünf Distrikten in Karnataka werden derzeit ungewöhnlich hohe Fallzahlen von Malaria gemeldet. Schutz vor Stechmücken beachten (s. Anmerkung [4]).
Reisenden wird empfohlen, ihre Reiseapotheke mit Einmalspritzen auszustatten, da nach Schätzungen des Indian Clinical Epidemiology Network in Indien jede dritte Injektion mit gebrauchtem Material durchgeführt wird.
Viele Länder verlangen Belege über Schutzimpfungen von Besuchern, die aus Indien einreisen.
2012
26 Jan Tag der Republik
4 Feb Milad-Un-Nabi (Geburtstag des Propheten)
19 Feb Mahashivratri
5 Apr Mahavir Jayanthi
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
28 May Buddhas Geburtstag
10 Aug Janmashtami
15 Aug Unabhängigkeitstag
19 Aug Id ul Fitr (Ende des Ramadan)
2 Oct Mahatma Ghandis Geburtstag
24 Oct Dussehra (Vijaya Dashami)
26 Oct Idu'l Zuha/Bakrid (Opferfest)
2 Nov Guru Nanaks Geburtstag
13 Nov Diwali (Lichterfest)
15 Nov Muharram (Islamisches Neujahr)
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
(a) Fast alle indischen religiösen Feste und Feiertage werden nach dem Mondjahr berechnet, ihr Datum ändert sich daher von Jahr zu Jahr. Zusätzlich zu den oben genannten Feiertagen gibt es zahlreiche weitere religiöse Festivals, die in manchen Bundesstaaten als Feiertage gelten. Eine vollständige Liste ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.
b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Id ul Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Id ul Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Idu'l Zuha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
(c) Obwohl Weihnachten (25./26. Dez.) und Neujahr (1. Jan.) offiziell keine gesetzlichen Feiertage sind, werden sie als solche landesweit begangen.
Die folgenden Artikel dürfen von Personen ab 17 Jahren zollfrei nach Indien eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 1 l Wein;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch und 250 ml Eau de Toilette;
Artikel für den persönlichen Bedarf oder Geschenke bis zum Wert von 4.000 Rs (Ausländer); andere Beträge für indische Staatsbürger je nach Aufenthaltsland und -länge).
Vögel, Geflügelprodukte (einschließlich Eier, Federn und Fleisch), Schweine, Produkte aus Schweinefleisch und Waffen ohne Sondergenehmigung.
Hochwertige Gegenstände wie z.B. Videokameras müssen bei der Einreise deklariert werden. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bereits beim Besitz von kleinen Mengen (auch Haschisch) mit drakonischen Haftstrafen geahndet. Bei Verstößen gegen Zollvorschriften droht Verhaftung bei der Ausreise.
1 Rupie = 100 Paise. Währungskürzel: Rs, INR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 100, 50, 20, 10, 5 Rupien; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Rs sowie 50, 25, 20 und 10 Paise.
Anmerkung: Banknoten im Wert von 1 und 2 Rupien und Münzen zu 5 Paisen werden nicht mehr hergestellt, sind jedoch noch vielfach im Umlauf.
Der Umtausch darf nur bei Banken oder offiziellen Wechselstuben erfolgen. Man sollte beim Geldumtausch darauf achten, keine beschädigten Geldscheine zu bekommen, da u. U. die Annahme verweigert wird. Bargeld in US-Dollar, Euro oder britischen Pfund Sterling ist am einfachsten zu wechseln. In allen Großstädten und internationalen Flughäfen gibt es Wechselstuben und/oder Automaten, wo rund um die Uhr Geld gewechselt werden kann.
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
American Express, Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden in größeren Hotels und zahlreichen Geschäften angenommen und können bei den Banken eingewechselt werden. Reiseschecks sollten in US-Dollar oder britischen Pfund Sterling ausgestellt sein.
Die Einfuhr der Landeswährung ist untersagt. Die Ausfuhr der Landeswährung ist ebenfalls verboten, es sei denn, die Weiterreise erfolgt nach Nepal (möglichst keine Banknoten in den Nennbeträgen 100 Rs oder darüber).
Für die Einfuhr von Fremdwährungen, die einen Wert von 5.000 US$ in Bargeld und/oder 10.000 US$ in Reisechecks übersteigen, besteht Deklarationspflicht (Deklaration auch bei niedrigeren Beträgen empfohlen). Ausfuhr bis zur Höhe des deklarierten Betrags, abzüglich der Umtauschbeträge. Beim Geldumtausch muss ein Beleg gegengezeichnet oder eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden. Diese Belege müssen bei der Ausreise vorgelegt werden, um den Rücktausch zu ermöglichen.
Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr, Sa 10.00-12.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).
| 1.00 EUR = 69.53 INR |
| 1.00 CHF = 57.91 INR |
| 1.00 USD = 52.55 INR |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Da sich die Einreisebestimmungen oft kurzfristig ändern, ist eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit einer indischen konsularischen Vertretung dringend empfohlen.
Für Reisen in manche Landesteile sind Sondergenehmigungen von der Botschaft bzw. der indischen Regierung erforderlich. Der Status dieser Protected Areas und Restricted Areas kann sich kurzfristig ändern, derzeit gelten Beschränkungen für die Staaten bzw. Unionsterritorien Sikkim, Arunachal Pradesh, Ladakh, Nagaland, Manipur und Mizoram sowie für die Inselgruppen der Andamanen und Lakkadiven. Weitere Informationen sind von den Botschaften oder dem Fremdenverkehrsamt (s. Kontaktadressen) erhältlich.
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten. Anmerkung: Es ist dringend empfohlen, sich bezüglich der Reisepass-Vorschriften persönlich bei den indischen Konsulaten rückzuversichern.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kindereisepass oder eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.
Österreicher: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.
Schweizer: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.
Türken: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.
Anmerkung: Es ist dringend empfohlen, sich bezüglich der Vorschriften zur Anerkennung von Ausweisdokumenten von Kindern bei der zuständigen konsularischen Vertretung rückzuversichern. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
EU-Länder, Schweiz und Türkei.
Visum bei der Einreise
[1] U. a. Staatsangehörige von Finnland und Luxemburg erhalten an den Internationalen Flughäfen Mumbai, Kolkata, Chennai und Delhi ein Visum bei der Einreise für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (Verlängerung nicht möglich), wenn sie als Touristen reisen oder Verwandte/Bekannte besuchen, nicht in Indien wohnhaft sind und dort keinem Arbeitsverhältnis nachgehen und keinerlei familiäre Bindungen zu Pakistan haben.
Visa werden in der Regel mit einem Zusatzvermerk versehen, der besagt, dass nach der Ausreise aus Indien die erneute Einreise erst nach zwei Monaten erfolgen darf.
Achtung: Selbst wenn der Zusatzvermerk fehlt, gilt die zweimonatige Einreisesperre.
(Diese Regelung gilt nicht für Kreuzfahrten.)
Außerdem gilt, dass nach Ablauf eines Touristenvisums und der Neubeantragung eines Touristenvisums ein Zeitraum von einem Monat (Beantragung in Frankfurt und München) bzw. zwei Monaten (Beantragung in Berlin) eingehalten werden muss.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem ersten Anschlussflug innerhalb von 24 Stunden weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitbereich nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Es ist dringend empfohlen, sich diese Regelung von der zuständigen konsularischen Vertretung im Einzelfall bestätigen zu lassen (s. Kontaktadressen.)
Transit-, Touristen-, Geschäfts-, Arbeits-, Studenten-, Konferenz-, Einreise- und Journalistenvisa.
Achtung:
Geschäftsvisa: für alle Geschäftsreisenden, die von ihrer deutschen Firma nach Indien entsandt werden.
Arbeitsvisa: für alle anderen Geschäftsreisegründe, wenn ein indischer Arbeitsvertrag vorliegt, sowie für Monteure und Techniker, die von ihrer deutschen Firma nach Indien entsandt werden.
Die erforderliche Visumkategie für Techniker und Monteure hat sich in der letzten Zeit mehrfach kurzfristig geändert. Eine Kontaktaufnahme mit der Botschaft ist dringend empfohlen.
Nicht nur für die Beantragung des Visums ist die richtige Visumkategorie wichtig, sondern auch bei der Einreise und während des Aufenthaltes. Wer nach Indien einreisen möchte oder sich schon dort aufhält und nicht die für den Reisezweck entsprechende Visumkategorie besitzt, muss mit einer Zurück- oder Ausweisung rechnen.
Hinweis: Ein Touristenvisum-Informationsblatt der indischen Regierung ist auf Englisch unter http://www.mha.nic.in/pdfs/FAQ-TVisa311209.pdf erhältlich.
Deutschland:
Die folgenden Gebühren gelten u.a. für Deutsche und Türken.
Touristenvisum:
52 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, ein- und mehrmalige Einreise);
82 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum:
147 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise);
237 € (bis zu 5 Jahren, mehrmalige Einreise).
Arbeitsvisum:
97 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
147 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise);
237 € (bis zu 5 Jahren, mehrmalige Einreise).
Studentenvisum: 92 € (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).
Transitvisum:
27 € (14 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.).
Die Zusatzgebühr für Visa für Restricted oder Protected Areas beträgt 40 €.
Wird der Antrag über die Firma Indo German Consultancy Services Ltd. in Frankfurt oder Hamburg gestellt, fällt zusätzlich zu den Visagebühren eine Bearbeitungsgebühr von 13,50 €, in Köln von 20 € an. Die Firma Cox & Kings, die für die Visumausstellung in Berlin und München zuständig ist, erhebt eine Bearbeitungsgebühr von 11,78 €.
Österreich:
Die folgenden Gebühren gelten u.a. für Österreicher und Türken.
Touristenvisum:
50 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
Geschäftsvisum:
94 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
141 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise);
235 € (bis zu 5 Jahren, mehrmalige Einreise).
Arbeitsvisum:
100 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
147 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise);
241 € (bis zu 5 Jahren, mehrmalige Einreise).
Studentenvisum:
89 € (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).
Transitvisum:
24 € (15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.).
Die Firma BLS International Visa Services Austria, die für die Visumausstellung in Österreich zuständig ist, erhebt eine Bearbeitungsgebühr von 10,50 €.
Schweiz:
Die folgenden Gebühren gelten u.a. für Schweizer und Türken.
Touristenvisum:
80 CHF (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
120 CHF (bis zu 1 Jahr Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
245 CHF (bis zu 5 Jahren Gültigkeit, mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum/Arbeitsvisum:
150 CHF (bis zu 6 Monate, mehrmalige Einreise);
220 CHF (bis zu 1 Jahr Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
360 CHF (bis zu 5 Jahren Gültigkeit, mehrmalige Einreise).
Studentenvisum:
120 CHF (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).
Transitvisum:
45 CHF (15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.).
Es fallen zusätzlich Bearbeitungsgebühren von 30,65 CHF beim Visa Application Centre - VFS Global in Bern an.
Ein Visum ist gültig ab dem Datum der Ausstellung bis zum Ablauf des auf dem Visum angegebenen Zeitraums. Im Normalfall beträgt die Gültigkeit sechs Monate (Touristen- und Geschäftsvisum) bis zu fünf Jahren.
Transitvisum: 14 bzw. 15 Tage ab Ausstellungsdatum für Aufenthalt von bis zu 72 Std.
Hinweis: Wer die Gültigkeitsdauer des Visums überschreitet, muss mit Haftstrafen und mehrjährigen Einreisesperren rechnen.
Deutschland: Indo-German Consultancy Services Ltd. und Cox & Kings (s. Kontaktadressen).
Österreich: BLS International Visa Services Austria in Wien (s. Kontaktadressen).
Schweiz: Visa Application Center - VFS Global in Bern (s. Kontaktadressen).
Nach Ablauf der Gültigkeit eines Touristenvisums muss eine zeitliche Frist bis zu einer Neubeantragung eingehalten werden. Diese Frist beträgt in Berlin und München 2 Monate sowie in Frankfurt und Hamburg 1 Monat.
Achtung: Derzeit kommt es zu Ablehnungen von Visumanträgen wegen Unvollständigkeit und sogar bis zu dreimonatigen Sperren für eine Neubeantragung. Ein lückenloses und detailliertes Ausfüllen des Online-Antrags ist deshalb unerlässlich. Eine Kontaktaufnahme mit der konsularischen Vertretung ist empfohlen.
(a) 1 Online-Antragsformular (Internet: https://indianvisaonline.gov.in/visa/).
(b) 2 aktuelle Passbilder in Farbe.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate (bei Geschäftsreisen: 12 Monate) gültig ist und zwei freie Seiten enthält.
(d) Visumgebühr (Postanweisung, Barzahlung nur am Schalter oder Banküberweisung).
(e) Bei postalischer Antragstellung: Mit 4 € frankierter und adressierter Rückumschlag (Einschreiben).
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die seit mindestens 12 Monaten gültig ist.
Touristenvisum:
(a) - (f) und
(g) Buchungsbestätigung für ein Rück- oder Weiterreiseticket.
Geschäftsvisum:
(a) - (f) und
(h) Entsendungsschreiben der Firma mit Reiseanlass und -zweck sowie Angabe aller zu besuchenden Orte und Bestätigung der Kostenübernahme.
(i) Einladungsschreiben des indischen Unternehmens mit vollständigen Angaben über Name des Reisenden, Zweck und Dauer des Aufenthalts. Entsendungs- und Einladungsschreiben müssen inhaltlich übereinstimmen.
Achtung: Für ein Arbeitsvisum (employment visa) sind zusätzliche Unterlagen notwendig. Vor allem für Techniker und Monteure hat sich die Visumkategorie in letzter Zeit mehrfach kurzfristig geändert. Wer eine Geschäftsreise plant, sollte sich unbedingt nach der korrekten Visumkategorie und den einzureichenden Unterlagen erkundigen.
Studentenvisum:
(a) - (f) und
(j) Einschreibungsbestätigung der Schule bzw. Universität in Indien.
(k) Nachweis über ausreichende Geldmittel.
Eine Sondererlaubnis wird für Sperrgebiete benötigt (s. Anmerkung).
Hinweis: Bei Visumbeantragung im indischen Generalkonsulat München sind derzeit alle bisher erteilten Visa für Indien im Original oder als Kopie vorzuweisen. Sollten die Reisepässe, die diese alten Visa enthalten, vernichtet worden sein, muss der Antragsteller dies schriftlich erklären. In Einzelfällen wurde eine Bestätigung der örtlichen Meldebehörde über den Einzug und die Vernichtung des Reisepasses verlangt.
Hinweis zur Antragstellung: Es gelten Strenge Vorschriften darüber, wie der Antrag formell einzureichen ist. Er darf nicht geknickt worden sein, muss in einem Umschlag oder einer Klarsichthülle stecken und die einzelnen Seiten dürfen nicht zusammengeklammert sein. Passfotos, deren einzig akzeptables Format 5 x 5 cm ist, dürfen nur mit einer Büroklammer am Antrag befestigt sein. Die Unterschrift des Antragstellers unter dem Passfoto muss genau in das dafür vorgesehene Textfeld passen. Bei Anträgen, die diese Bedingungen nicht erfüllen, muss mit einer Ablehnung gerechnet werden.
Hinweis zu ausländischen Antragstellern: Türkische (und andere nicht deutsche) Antragsteller müssen auf ihrem Visumantrag folgende Erklärung handschriftlich hinzufügen: „Mir ist bekannt, dass die Bearbeitung meines Visumantrages im Konsulat aufgrund meiner nicht deutschen Staatsbürgerschaft länger dauert.“ Diese Erklärung, ohne die der Visumantrag nicht bearbeitet wird, ist zu unterschreiben.
Muss vor der Einreise eingeholt werden.
Aktueller Hinweis: Die Bearbeitungszeit in den Konsulaten in Berlin, Frankfurt und München kann derzeit nicht vorhergesagt werden. Es ist mit starken Verzögerungen zu rechnen.
Generell ist die Bearbeitungszeit von Visa je nach Antragsort unterschiedlich und sollte im Einzelfall erfragt werden. In etwa gelten folgende Zeiträume, die jedoch nicht garantiert werden können:
Persönlich: I. d. R. 3-5 Tage. Samedaybearbeitung in Berlin sowie in der Schweiz in der Regel (jedoch nicht immer) möglich. 1-2 Arbeitstage in Österreich. Sameday- oder Expressbearbeitung in Hamburg derzeit nicht möglich.
Postalisch (jeweils plus Postweg):
Deutschland: Ca. 5 Arbeitstage ab Eingang der Gebühren (Frankfurt: 7-10 Tage, München: 10 Tage).
Österreich: 10-12 Arbeitstage.
Schweiz: 3-5 Arbeitstage (Touristenvisum bis 6 Monate) bzw. 2-3 Wochen (Touristenvisum bis 1 Jahr).
Geschäfts- und Arbeitsvisa: in Frankfurt derzeit mindestens 5 Tage, in München derzeit mindestens 10 Tage, in Hamburg bis zu 2 Wochen.
Die Bearbeitung von Visa für langfristige Aufenthalte dauert mehrere Wochen bis Monate.
Die Bearbeitungszeit für ausländische Antragsteller dauert i. Allg. länger als für deutsche, österreichische oder Schweizer Antragsteller.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Alle ausländischen Staatsbürger, einschließlich jener mit indischer Herkunft, die beabsichtigen sich länger als 6 Monate in Indien aufzuhalten, müssen sich beim zuständigen District Foreigners Registration Officer / Foreigners Regional Registration Officer (FRRO) innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Einreise in Indien anmelden.
Für Haustiere (max. 2 Tiere pro Passagier) wird ein Gesundheitszeugnis (Ausstellungsdatum max. 1 Woche vor Abreise) und Tollwutimpfzertifikat aus dem Herkunftsland benötigt. Für Haustiere ist außerdem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ("No Objection Certificate") des Animal Quarantine and Certification Services (Internet: http://india.gov.in /citizen/agriculture/import_procedure.php) spätestens 2 Wochen vor Abreise einzuholen. Haustiere werden bei der Ankunft, die vorher anzumelden ist, tierärztlich untersucht.
Indischer Subkontinent.
3.287.590 qkm.
1.147.995.904 (Schätzung 2008)
349 pro qkm.
Neu-Delhi. Einwohner: 12.259.230 (Schätzung 2009).
Bundesrepublik (im Commonwealth) seit 1950. Verfassung von 1950. Zweikammerparlament: Haus des Volkes (Lok Sabha; 545 Mitglieder) und Rat der Staaten (Rajya Sabha; max. 250 Mitglieder). Wahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Unabhängig seit 1947 (ehemalige britische Kolonie).
Indien grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an China, Nepal und Bhutan und im Osten an Bangladesch und Myanmar. Die Westküste des riesigen Subkontinents liegt am Arabischen Meer, die Ostküste am Golf von Bengalen und im Süden liegt der Indische Ozean. Sri Lanka liegt südöstlich von Indien, die Malediven liegen in südwestlicher Richtung im Indischen Ozean. Die nordöstlichsten indischen Bundesstaaten und Hoheitsgebiete sind durch einen Landstreifen mit der Hauptmasse Indiens verbunden.
Das Land lässt sich grob in drei Regionen aufteilen: das Himalaya-Gebirge, welches mit einer Länge von 3500 km die Nord- und Ostgrenze Indiens bildet, das Flussnetz und -delta des Ganges, das den ganzen Norden durchzieht und das im Süden anschließende Hochland des Dekhan mit den Randgebirgszügen der Westlichen und Östlichen Ghats.
Hindi, die Nationalsprache, wird in der Devanagri-Schrift geschrieben und von ca. 41% der Bevölkerung gesprochen. Daneben gibt es 14 gleichberechtigte Regionalsprachen, u. a. Bengali, Gujarati, Marathi, Punjabi, Sanskrit und Urdu im Norden sowie Tamil und Telegu im Süden. Englisch ist weit verbreitet.
80,5% Hindus, 13,4% Muslime (8% Sunniten, 3% Schiiten), 2,3% Christen, 1,9% Sikh, 0,9% Buddhisten und andere Glaubensrichtungen.
MEZ + 4:30 Std. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Indien.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 4:30 Std. und im Sommer + 3:30 Std.
230 Volt, 50 Hz; starke Spannungsschwankungen, verschiedene Steckerformen. Einige Gegenden haben Gleichstrom. Mit Stromausfällen muss gerechnet werden.
Manmohan Singh, seit 2004.
Pratibha Patil, seit Juli 2007.
Basler Straße 48, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (069) 242 94 90.
Internet: www.india-tourism.de
Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr;
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig).
Transport Bhavan, Parliament Street, IN-New Delhi 110 001
Tel: (011) 23 71 19 95.
Internet: www.incredibleindia.org
Scope Complex, Core-8, 6th Floor, 7-Lodhi Road, IN-New Delhi 110 003
Tel: (011) 24 36 03 03.
Internet: www.theashokgroup.com
Tiergartenstraße 17, D-10785 Berlin
Tel: (030) 25 79 50. Konsularabt.: Tel (030) 25 79 58 20, 25 79 56 11.
Internet: www.indianembassy.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 13.30-17.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr (Publikumsverkehr), 15:30-16.30 (tel. Anfragen).
Generalkonsulate in Frankfurt/M. (Tel: (069) 153 00 50), in Hamburg (Tel: (040) 33 80 36 / 33 05 57 / 32 47 44) und in München (Tel: (089) 210 23 90. Internet: www.cgimunich.de). Honorarkonsulate in Essen und Stuttgart.
Visumerteilung im Konsularbereich Berlin:
c/o Cox and Kings GmbH
Lützow Center, Wichmannstraße 6, D-10787 Berlin
Tel: (030) 26 94 97 50.
Internet: www.in.de.coxandkings.com/berlin1
Mo-Fr 08.30-16.00 Uhr.
Visumerteilung im Konsularbereich Frankfurt/M:
Indo-German Consultancy Services Ltd. (IGCS)
Friedrich-Ebert-Anlage 3, D-60327 Frankfurt a.M.
Tel: (069) 74 08 76 46.
Internet: www.igcsvisa.de
Mo-Fr 09.00-11.30 Uhr.
Visumerteilung im Konsularbereich Hamburg
Indo-German Consultancy Services Ltd. (IGCS)
Mundsburger Damm 6, D-22087 Hamburg
Tel: (040) 288 05 60.
Internet: www.igcsvisa.de
Mo-Fr 09.00-11.30 und 14.00-16.00 Uhr (Publikumsverkehr), Mo-Fr 14.00-16.30 Uhr (tel. Anfragen).
Visumerteilung im Konsularbereich München
c/o Cox and Kings GmbH
Bruderstraße 5a, D-80538 München
Tel: (089) 23 23 15 90.
Internet: www.in.de.coxandkings.com/munich1
Mo-Fr 08.30-16.00 Uhr.
Kärntner Ring 2, A-1015 Wien
Tel: (01) 505 86 66.
Internet: www.indianembassy.at
Mo-Fr 09.00-13.00 und 13.30-17.30 Uhr.
Opernring 1, Stiege E, 4. Stock, A-1010 Wien
Tel: (01) 585 07 93 46.
Internet: www.indianembassy.at
Mo-Fr 09.30-11.30 Uhr (Publikumsverkehr) und 14.00-16.00 Uhr (tel. Anfragen).
Visumerteilung Österreich
c/o BLS International Visa Service Austria, Hegelgasse 17, Top 9, A-1010 Wien
Tel: (01) 943 72 72.
Internet: www.blsindiavisa-austria.com
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (Antragsabgabe 09.00-14.00 Uhr, Visumabholung 16.00-17.00 Uhr).
Kirchenfeldstrasse 28, Postfach 406, CH-3005 Bern
Tel: (031) 351 11 30.
Internet: www.indembassybern.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 und 13.30-17.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.
Generalkonsulat in Genf (Tel: (022) 906 86 86).
Visumerteilung Schweiz
India Visa Application Centre,
c/o VFS Global, Seilerstrasse 25, CH-3011 Bern
Tel: (0900) 00 00 18 (gebührenpflichtige Hotline).
Internet: http://in.vfsglobal.ch/
Mo-Fr 08.30-14.00 Uhr (Antragsabgabe), Mo-Fr 17.00-17.30 Uhr (Visumabholung).
Indien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 20.04.2012
Unverändert gültig seit: 13.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus / Reisen über Land
In letzter Zeit sind Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten verstärkt von örtlichen Reiseveranstaltern (vornehmlich im Stadtzentrum "Connaught Place") mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen genötigt worden. Diese Büros geben sich regelmäßig als "staatlich anerkannt" aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer scheinen mitunter mit diesen Veranstaltern zusammenzuarbeiten und Touristen gezielt dorthin zu fahren.
Reisende sollten bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam sein. Falls in Bedrängnis, sollte auf unverzügliche Kontaktaufnahme mit der lokalen Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende "Tourist Police", Notruf 100) und ggf. auch der deutschen Botschaft bestanden werden.
Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in verschiedenen Städten angespannt. Angesichts der terroristischen Gefahren wird landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten, insbesondere beim Besuch von Märkten, öffentlichen Plätzen und großen Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Dies gilt insbesondere auch im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen. Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen.
Im Jahr 2008 waren u.a. die Städte Mumbai, Jaipur (Rajasthan), Bangalore (Karnataka), Ahmedabad (Gujarat) und die Hauptstadt New Delhi von schweren Anschlägen betroffen. Dabei stachen insbesondere die Anschläge von Mumbai (26. bis 29. November 2008) hervor, die über 160 Todesopfer sowie rd. 300 Verletzte forderten. Sie richteten sich erstmals gezielt auch gegen verschiedene von ausländischen Touristen und Geschäftsleuten aufgesuchte Hotels, Restaurants sowie den Bahnhof von Mumbai. Am 13. Februar 2010 gab es in Pune in einem auch von zahlreichen Ausländern besuchten Café einen Bombenanschlag, dem mehrere Menschen zum Opfer fielen. Im Dezember 2010 wurde bei einem Bombenanschlag in Varanasi ein Mensch getötet und zahlreiche Personen, darunter auch Ausländer, verletzt. Die Anschläge bestätigen die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten.Â
In den Bundesstaaten West-Bengalen, Jharkhand und Chattisgarh wurden mehrere Anschläge auf Reisezüge verübt, zuletzt am 28. Mai 2010 mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Weitere Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz, besonders in den genannten Bundesstaaten, können nicht ausgeschlossen werden.Â
 Am 7. September 2011 explodierte vor dem High Court Delhi ein Sprengsatz, zahlreiche Menschen wurden getötet und verletzt. Ausländer kamen nach vorliegenden Informationen nicht zu Schaden. Bei den jüngsten Terroranschlägen auf belebten Verkehrsknotenpunkten in Mumbai am 13.Juli 2011 wurden zahlreiche Menschen getötet und verletzt. Ausländer kamen nicht zu Schaden.
Das allgemeine kriminelle Risiko für Ausländer in den touristisch stärker erschlossenen Gegenden Indiens ist eher gering. Reisende, insbesondere Frauen, sollten sich jedoch auch dort stets von Vorsicht leiten lassen.
Bundesstaat Jammu und Kaschmir