Verschiedene Klimazonen – in der Region um Teheran Kontinentalklima. Sommer trocken und heiß, Winter kalt. Wenig Niederschlag.
Iran Air (IR) (Internet: www.iranair.com) fliegt Teheran, Ahwaz, Tabriz, Isfahan, Shiraz, Mashhad, Zahedan und andere größere Städte des Landes an.
Aseman Air (Internet: www.iaa.ir) bietet ebenfalls Inlandflüge an.
Aufgrund der Größe des Landes ist das Flugzeug das übliche Verkehrsmittel.
Das rund 6.500 km lange Streckennetz wird von RAJA Trains (Internet: www.rajatrains.com) betrieben. Intercityzüge bieten Verbindungen auf fünf Hauptstrecken: der Aderbaidschan-Strecke (Teheran - Jolfa), der Golestan-Strecke (Teheran - Gorgan), der Hormozogan-Strecke (Teheran - Bandar-Abbas), der Khorasan-Strecke (Teheran - Sarakhs) und die Khozetan-Strecke (Teheran - Khorramshahr). Weitere Bahnlinien führen in abgelegenere Provinzen. Es gibt viele Berg- und Wüstengebiete, die nur per Zug erreichbar sind. In den meisten Zügen gibt es klimatisierte Abteile sowie Schlaf- und Speisewagen. Auf allen Strecken verkehren täglich Züge. Mehrere neue Strecken werden derzeit ausgebaut, andere repariert.
Über 50.000 km befestigte Straßen und 490 km Autobahn stehen zur Verfügung. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und größtenteils in gutem Zustand. Die beiden Hauptstraßen, die A1 und A2, verbinden die irakische und pakistanische sowie die afghanische und türkische Grenze.
Bus: Das Busnetz ist gut ausgebaut, Busse sind preiswert und komfortabel; Fahrpläne werden nicht immer eingehalten. Es empfiehlt sich Karten im Voraus zu reservieren. Im Nahverkehr fahren Minibusse.
Taxis gibt es in allen Städten. Die Stadttaxis (orange oder blau) befördern mehrere Personen zur gleichen Zeit und sind preiswerter als private Taxis, die nur einen Fahrgast aufnehmen. Sammeltaxis, die bis zu zehn Personen befördern können, stehen für Fahrten innerhalb der Städte zur Verfügung. Fahrpreise sollten im Voraus vereinbart werden.
Mietwagen gibt es in den meisten Städten und an Flughäfen.
Unterlagen: Internationaler Führerschein und Internationale Grüne Versicherungskarte. Bei Einreise mit dem eigenen Pkw auch internationaler Fahrzeugschein und Carnet de Passage.
Teheran hat ein weit verzweigtes Busnetz mit einstöckigen und Doppeldeckerbussen sowie ein U-Bahnnetz. Fahrkarten kauft man im Voraus am Kiosk.
von Teheran zu den folgenden größeren iranischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bahn | Bus/Pkw | |
| Ahwaz | 1.30 | 19.00 | 17.00 |
| B. Abbas | 1.55 | - | 28.00 |
| Isfahan | 1.00 | 9.00 | 8.00 |
| Kerman | 1.30 | 18.00 | 20.00 |
| Mashhad | 1.30 | 15.00 | 14.00 |
| Shiraz | 1.30 | - | 15.00 |
| Tabriz | 1.20 | 11.00 | 12.00 |
Irans nationale Fluggesellschaft Iran Air (IR) (Internet: www.iranair.com) bietet mehrmals wöchentlich Verbindungen von Frankfurt/M (nonstop) und anderen deutschen Großstädten sowie von Östereich und der Schweiz nach Teheran.
Mahan Air (Internet: www.mahan.aero) fliegt u.a. von Düsseldorf mehrmahls wöchentlich nach Teheran.
Nonstop-Flüge nach Teheran gibt es mit Lufthansa (LH) von Frankfurt und München , mit Austrian Airlines (OS) von Wien. Aus der Schweiz gibt es Umsteigeverbindungenüber Frankfurt oder Wien.
Teheran Mehrabad (THR) liegt 5 km westlich der Stadt. Flughafenbusse (Fahrzeit: 45 Min.) und Taxis (Fahrzeit: 30 Min.) fahren zur Stadt. Die Flughafeneinrichtungen umfassen Bank, Post, Restaurants, Imbissstube, Bar, Duty-free-Shop, Autovermietung, Tourist-Information, Hotelreservierung, Geschäfte, Erste-Hilfe- und Impfzentrum.
Der neue internationale Flughafen Imam-Khomeini (IKA) liegt 30 km südwestlich von Teheran. Flughafenbusse und Taxis (Fahrzeit: 1 Std. 30 Min.) fahren zur Stadt. Es gibt eine Bank, eine Imbissstube und zwei Cafés. Eine Anbindung an das U-Bahnnetz von Teheran ist geplant.
Der Haupthafen Khorramshahr wurde im Krieg mit Irak vollkommen zerstört und befindet sich zurzeit im Wiederaufbau. Die Häfen Bandar Abbas, Bandar Bushehr und Imam Khomeini im Persischen Golf sowie Nawshahr und Anzali im Kaspischen Meer werden angelaufen.
RAJA-Züge (gehören zur Iranischen Staatsbahn. Internet: www.raja.ir) bieten Passagierverbindungen von Teheran nach Istanbul (Türkei) und Damaskus (Syrien), von Tabriz nach Van (Türkei) und von Zahedan nach Quetta (Pakistan).
Es gibt keine zuverlässigen internationalen Straßenverbindungen. Mehrere Straßen führen von der Türkei und Pakistan in den Iran, ihre Benutzung wird jedoch nicht empfohlen. Die Ein- und Ausreise auf dem Landweg ist möglich über die Türkei (Grenzübergang Bazargan) und über Turkmenistan (Grenzübergänge Badj-Giran, Sarakhs, Loftabad und Pol). Die Grenzgebiete zu Pakistan (Grenzübergang Mirjaveh) sollten gemieden werden. Die Grenzübergänge zu Afghanistan und zum Irak sind geschlossen. Einzelheiten von der Botschaft.
Selbstwählferndienst. Telefonzellen sind gelb.
GSM 900. Netzbetreiber sind TKC (Internet: www.tkckish.com), Payam Kish Co (Internet: www.payamkish.com) und MTCE (Internet: www.mtce.ir).
Faxservice in den Hauptpostämtern und größeren Hotels der Hauptstadt.
Internetanbieter sind Teheran Web und Pishgaman Kavir Yazd (Internet: www.yazd.co.ir). In Teheran und anderen größeren Städten gibt es Internetcafés.
Können im Haupttelegraphenamt (Meydan Imam Khomeini, Teheran) und in größeren Hotels aufgegeben werden; es gibt drei Tarife.
Luftpost nach Europa benötigt mindestens zwei Wochen. In Teheran gibt es 10 Hauptpostämter. Briefkästen sind gelb. Briefmarken können auch an manchen Kiosken erworben werden. Öffnungszeiten der Postämter: täglich 08.00-19.00 Uhr, die Postämter in kleineren Städten schließen früher.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Tabriz ist die zweitgrößte Stadt des Landes und bekannt für ihre Blaue Moschee (1465). Der überdachte Qaisariyeh-Basar stammt aus dem 15. Jahrhundert. Etwa 22 km vom Salzsee entfernt liegt Oroumiyeh, der angebliche Geburtsort von Zoroaster (Zarathustra). Die Städte Ardabil, Astara, Bandar Anzali und Rasht am Kaspischen Meer sind ebenfalls einen Besuch wert.
Das Goldene Dreieck ist der gebräuchliche Name für die von den Städten Hamadan, Kermanshah (Bakhtaran) und Khorrambad
umgrenzte Region. Dieser Landesteil hat eine reiche Geschichte, so
können Überreste von 6000 Jahre alten Siedlungen besichtigt werden. Hamadan war
die Sommerresidenz der persischen Kaiser (Susa war die Winterresidenz).
Die Hauptsehenswürdigkeit ist der beeindruckende Steinlöwe aus der Zeit
Alexanders des Großen. Kermanshah ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Tagh-e Bostan mit seinen Reliefs aus der sassanidischen Zeit und Bisotun. Der Seleucid-Tempel der Artemis in Kangavar besteht aus großen, umgestürzten Säulen, die jetzt wieder aufgebaut werden.
Shiraz ist die alte Hauptstadt der Provinz Fars mit zahlreichen Gebäuden aus dem 9. Jahrhundert. Die persischen Dichter Hafis und Omar Chaijam lebten hier. 50 km entfernt liegt Persepolis,
Hauptstadt Darius I. Hier befinden sich Palastanlagen und u. a. der
zeremonielle Sitz des Darius auf einer riesigen Plattform, die aus dem
Berg Kuh-e Rahmat gemeißelt wurde. Obwohl Alexander der Große die Stadt
niederbrannte, sind die Ruinen immer noch beeindruckend. 40 km
südöstlich von Susa befindet sich die archäologische Ausgrabungsstätte Changha Zanbil.
Khorasan ist eine große Provinz im Osten. Im frühen Mittelalter war sie ein Zentrum für Gelehrte. Mashhad
ist ein ehemaliger Handelsposten an der Seidenstraße und eine der
heiligen Städte des Islam. Das Mausoleum des Imam Reza (8. Imam der
Schiiten) befindet sich hier.
-
Teheran, die Landeshauptstadt, ist überwiegend
modern – Teile der schönen Altstadt sind jedoch erhalten geblieben. Die
Shahid-Motahari-Moschee mit ihren acht Minaretten bietet eine gute
Aussicht über die Stadt. Der Basar, der täglich außer freitags und an religiösen
Feiertagen geöffnet hat, zählt zu den größten der Welt. Ein weiterer Basar
befindet sich im Vorort Tajrish, im Norden der Hauptstadt. In dem Gewirr von
überdachten Gassen werden kostbare Teppiche, Silber- und Kupferarbeiten sowie
Lebensmittel und exotische Gewürze feilgeboten. Die verschiedenen Handwerke
haben gesonderte Bereiche auf dem Markt und man kann den Handwerkern bei ihrer
Arbeit zusehen. In Teheran gibt es mehrere sehenswerte Museen, u.a. das
Abgineh Museum (iranische Töpferkunst), das Rea Abbasi Museum
(Sammlung iranischer Kalligraphie und Gemälde), das Nationalmuseum (Iran
Bastan Museum), die Rassam Teppichkultur- und -kunstsammlung mit
Teppichwebereischule, das Teppichmuseum, dessen ältester Teppich 450 Jahre alt
ist, sowie das Anthropologische Museum. Die Kulturzentren Bahman, Khavaran und
Azadi, die Nationalbibliothek und der Zoo lohnen ebenfalls einen Besuch. Von
Teheran bieten sich Ausflüge in das Elburz-Gebirge an, wo es Wintersportorte mit
Bergbahnen und Skipisten gibt. Die Wintersportsaison dauert von Januar bis
März.
Ausflüge:
Die historischen Städte Rey, Varamin, Qazvin und
Shemshak sind problemlos von Teheran aus erreichbar.
-
Isfahan ist die ehemalige Hauptstadt Persiens und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft. Mittelpunkt der Stadt ist ein wunderschöner Platz, der ca. siebenmal so groß ist wie der Markusplatz in Venedig. Hier steht die Moschee Masjid-e Imam mit ihren blauen Kacheln, das Wahrzeichen der Stadt und vielleicht eines der schönsten islamischen Bauwerke. Die Moscheen, Paläste, Brücken und Gartenanlagen sind architektonisch interessant. Die »Freitags-Moschee« (Masjid-e Jomeh) ist heute ein Museum für islamische Architektur. Die Shaikh-Lotfullah-Moschee ist für den Stalaktiteneffekt des Nordeingangs berühmt.
-
In Kerman in der südlichen Wüstenregion befinden sich mehrere prachtvolle
Moscheen, ein sehr alter Basar, alte Bäder. Die Ruine einer Zitadelle bei der
Stadt Bam wurde durch ein Erdbeben Ende 2003 völlig zerstört. Besuchern wird
dringend geraten, nur Touren bei staatlich anerkannten Veranstaltern zu
buchen.
In der Provinz Kerman ereignen sich häufig schwere Erdbeben, die die
meisten der aus Lehmziegel gebauten Häuser immer wieder zum Einsturz
bringen. Von touristischen Reisen in das betroffene Gebiet wird daher
nach wie vor abgeraten. Bei Reisen - insbesondere bei Individual- oder
Trekkingreisen - in den Provinzen Kerman und Sistan-Balutschestan
besteht ein erhebliches Entführungsrisiko.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 841,7 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 12.800 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 6,5 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 12,5 % (2008)
Inflationsrate: ca. 25,6 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 18 % (2007)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 10,2 % (2008)
Industrie: ca. 41,9 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 47,8 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Erdöl, Abbau von Bodenschätzen (Kupfer, Chrom, Eisen und Kohle), Landwirtschaft (Weizen, Gerste, Baumwolle, Tee und Tabak sowie Obst, Reis, Ölsaaten)
Außenhandel
Importe: ca. 67,25 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 95,09 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Japan, Deutschland, China (VR), Frankreich, Italien, Vereinigte Arabische Emirate, Korea (Süd), Russische Föderation
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und ihre Unter- und Sonderorganisationen, OPEC (Organisation erdölexportierender Staaten), ECO (Economic Cooperation Organisation, Wirtschaftsbund mittelasiatischer Staaten), OIC (Organisation der Islamischen Konferenz), Blockfreien-Konferenz (jeweils Gründungsmitglied)
Geschäftsleute sprechen in der Regel Englisch. Handelt es sich bei dem Geschäftsreisenden um eine Frau, sollte dies aus der vorhergehenden Korrespondenz deutlich hervorgehen. Visitenkarten werden nur unter Führungskräften ausgetauscht. Vorherige Terminvereinbarung und Pünktlichkeit werden erwartet.
Geschäftszeiten: Sa-Mi 08.00-16.00 Uhr, manche Büros auch Do 09.00-12.00 Uhr.
Handelsabteilung der Iranischen Botschaft
Podbielskiallee 65-67, D-14195 Berlin
Tel: (030) 84 35 34 55.
Deutsch-Iranische Handelskammer e. V.
Mexikoring 29, D-22297 Hamburg
Tel: (040) 44 08 47.
Internet: www.dihkev.de
Handelsabteilung der Iranischen Botschaft
Jaurèsgasse 9, A-1030 Wien
Tel: (01) 712 26 57-214/-215/-216.
Handelsabteilung der Iranischen Botschaft
Thunstraße 68, CH-3006 Bern
Tel: (031) 351 08 01/02.
Irano-German Chamber of Industry and Commerce
Navak St. no. 7, 1st, 4th + 5th Floor, IR-1518643111 Teheran
Tel: (021) 81 33 10 00.
Internet: www.dihk-ir.com
Export Promotion Centre
PO Box 1148, Tadjrish, Dr Chamran Highway, IR-Teheran
Tel: (021) 2 19 11.
Internet: www.iran-export.com
Reis ist das Grundnahrungsmittel. Zu den Landesspezialitäten zählen Chelo Khoresh (Reis mit Gemüse und Fleisch in einer Nusssoße), Polo Sabzi (Pilaureis mit frischen Kräutern), Polo Chirin (süßsaurer Safranreis mit Rosinen, Mandeln und Apfelsinen), Adas Polo (Reis, Linsen und Fleisch), Morgh Polo (Huhn und Pilaureis), Chelo Kababs (Reis mit über Holzkohle gegrillten Fleischspießen), Kofte (Hackfleischbällchen), Kofte Gusht (Hackbraten), Abgusht (Eintopf), Khoreshe Badinjan (Hammel- und Aubergineneintopf), Mast-o-Khier (kalte Jogurtsuppe mit Pfefferminze, kleingehackten Gurken und Rosinen) und Dolmeh (gefüllte Auberginen, Zucchini oder Paprika). Die meisten iranischen Gerichte werden mit Löffel und Gabel gegessen. Getränke: Obst- und Gemüsesäfte sowie Mineralwasser sind beliebt. Teehäuser (Ghahve Khane) sind überall zu finden. Alkoholkonsum ist streng verboten.
Die Geschäfte bieten eine große Warenauswahl guter Qualität. Einheimische Produkte kann man in den Basaren kaufen. Beliebte Mitbringsel sind Intarsienarbeiten, Teppiche, Läufer, Seide, Lederwaren, Tischdecken, Gold-, Silber-, Glas- und Keramikwaren. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. 09.00 Uhr bis spät in den Abend.
Wasserskimöglichkeiten bestehen am Karadj-Damm in der Nähe von Teheran. Schwimmen: Die Benutzung der Hotel-Swimmingpools steht jedem frei, ist jedoch nur für Hotelgäste kostenlos. Einige Hotels haben Tennisplätze, im Amjadieh-Sportzentrum (Teheran) kann man Stunden nehmen. Es gibt mehrere Reitklubs in Teheran. Der 18-Loch-Golfplatz gehört zum Teheraner Hilton-Hotel in der Valiye Asr Avenue. Wintersport: Die Skisaison im Elburz-Gebirge dauert von Januar bis März. Wintersportorte: Abe Ali, 62 km östlich von Teheran; der Noor-Hang, 71 km von Teheran; Shemshak, 59 km von Teheran, und Dizine in der Nähe von Gatchsar. Man kann Ausrüstungen mieten. Angeln: In vielen Flüssen (Djaje-Rud, Karadje, Lar) gibt es Forellen. In den Karadje- und Sefid-Stauseen ist Angeln ebenfalls möglich. Pferderennen finden im Park-e Mellat (Teheran) statt. Polo wird auf dem Poloplatz in der Karadj-Straße (Teheran) gespielt. Iran Air bietet Trekking- und Bergsteiger-Pauschalreisen an, die weltweit bei den Agenturen der Fluggesellschaft gebucht werden können.
Die Gesetze des Korans bestimmen das tägliche Leben. Alkoholgenuss ist untersagt. Im Iran geben sich nur Personen gleichen Geschlechts zur Begrüßung die Hand. Besucher sollten Gastgeber mit dem Nachnamen oder Titel ansprechen. Iraner sind sehr gastfreundlich. Einladungen zum Tee sind häufig, und von Gästen wird erwartet, dass sie nicht ablehnen. Islamischen Gebräuchen entsprechend sollte Kleidung zurückhaltend sein, dies ist besonders wichtig für Frauen – Kopftuch, lange Röcke oder weite Hosen und ein nicht taillierter Mantel gehören ins Gepäck. Sandalen oder Kleidungsstücke mit Ausschnitt sollten nicht getragen werden. An religiösen Orten (Moscheen etc.) sollte langärmelige Oberbekleidung getragen werden. In guten Restaurants sowie zu besonderen Anlässen ist formelle Kleidung angebracht. Während des Ramadan sind Rauchen, Essen und Trinken in der Öffentlichkeit tagsüber verboten; in größeren Hotels bewirtet man Gäste auch während des Ramadan tagsüber. Kontakte zwischen Nichtverheirateten sind verboten, Ehebruch kann mit der Todesstrafe geahndet werden. (Weitere Informationen siehe Kapitel Islamim Anhang).
Das Fotografieren von militärischen oder öffentlichen Einrichtungen ist strengstens verboten. Diese sind nicht immer leicht erkennbar; besondere Vorsicht und Zurückhaltung ist auch beim Fotografieren von Personen angebracht. Trinkgeld: In den größeren Hotels werden 10-15% berechnet. In Restaurants (Chelokababis) hinterlässt man normalerweise Kleingeld. In Teehäusern und kleinen Hotels wird kein Trinkgeld erwartet.
Es gibt einige Hotels und eine gute Auswahl an Unterkünften. Hotels mit international bekannten Namen werden nicht unbedingt von den gleichnamigen Ketten betrieben. Studentenunterkünfte sind auch in kleinen Hotels erhältlich. Schulen und Privathäuser bieten ebenfalls Zimmer an. Weitere Informationen von der Iran Tourist Company oder von ITTO (s. Adressen).
Die Anzahl der Campingplätze ist begrenzt, vom Zelten auf Privatgrundstücken wird abgeraten. Wer dennoch zelten möchte, muss sich bei der Polizei registrieren lassen.
Bilharziose-Erreger kommen in Teichen und Flüssen vor, v.a. in der Provinz Khuzestan. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich.
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis B ist endemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatits B.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zeckenbissfieber tritt landesweit auf.
Das Krim-Kongo-hämorrhagische Fieber kommt ganzjährig vereinzelt in der Provinz Sistan-Baluchistan im Südosten des Landes vor. Es wird durch Zecken und von Mensch zu Mensch übertragen.
Außerhalb Teherans ist die Gesundheitsversorgung unzureichend und die Rettung bei Verkehrs-, Arbeits- und Sportunfällen schwierig.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Im Iran wurde das Vogelgrippevirus (H5/H5N1) in Vögeln erstmals am 26. Februar 2006 bestätigt.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Für Arbeits- und Langzeitaufenthalte wird ein HIV-Test in englischer Sprache verlangt.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in den Provinzen Hamadan (Asadabad District, Hamadan District), Kerman, Khuzestan, Markazi (Arak District), Qom Province (Qom District), Sistan and Baluchistan (Iranshahr District, Nikshahr District) und Zanjan (Khodabandeh District). Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariarisiko von März bis Ende November in ländlichen Gebieten in den Provinzen von Sistan-Belutschistan, Hormozgan und im tropischen Teil von Kerman. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax herrscht hier vor.
In einigen Gegenden nördlich des Zagros-Gebietes (Provinz Ardebil und Ost-Aserbaidschan) sowie in den west- und südwestlichen Gebieten besteht während der Sommermonate ein geringes Malariarisiko. Die hier vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll chloroquin- und sulfadoxin-pyrimethamin-resistent sein.
[4] Landesweit besteht ein erhöhtes Risiko für Darminfektionen. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthaltes wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Außerhalb von Teheran auf Leitungswasser verzichten und auch auf Kaffee oder Tee, da sie meist mit Leitungswasser zubereitet wurden.
Milch ist meist pasteurisiert, unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
2012
23 Jan Martyrium des Imam Reza
27 Jan Arbaeen
1 Feb Todestag des Propheten Mohammad
4 Feb Geburtstag des Propheten Mohammad
11 Feb Siegestag der Islamischen Revolution
20 Mar Tag der Verstaatlichung der Ölindustrie
21 Mar Navruz
15 Jun Geburtstag des Imam Ali
19 Jun Berufung des Propheten Mohammad
16 Jul Geburtstag des Imam Mahdi
11 Aug Martyrium des Imam Ali
19 Aug Eid-e Fitr (Ende des Ramadan)
16 Oct Martyrium des Imam Jafar Sadegh
30 Oct Eid-e Ghorban
14 Nov Eid-e Ghadir Khom
14 Nov Ashura
15 Nov Islamisches Neujahr
24 Nov Tassoua
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Folgende Artikel können zollfrei in den Iran eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
Parfüm für den persönlichen Bedarf.
Alkohol (auch mit Alkohol gefüllte Pralinen und Schokolade), Betäubungsmittel (bei Drogenkonsum und Drogenbesitz kann die Todesstrafe verhängt werden), Schusswaffen und Munition, Obst, Gemüse, Beeren, Pflanzen (einschließlich Samen, Knollen, Wurzeln oder Erdreich), alte Bücher, Zeitschriften, Pornografie, Bakterienkolonien, Schimmelpilze, Insekten und Viren. Reisende werden darauf hingewiesen, dass der Besitz von Video- oder Audiokassetten, CDs und Zeitschriften streng kontrolliert wird.
Die Ausfuhr von Antiquitäten, Gold, Silber und Schmuck ist verboten. Gestattet ist die Ausfuhr eines bis zu 6 qm großen und höchstens 30 Jahre alten Teppichs pro Person. Kaviar (bis zu 3 kg) muss nachweislich mit Devisen erworben worden sein.
Hochwertige Gegenstände werden vom Zoll bei Einreise im Reisepass vermerkt und dürfen im Iran nicht verkauft werden (Zollkontrolle bei Ausreise). Wer beabsichtigt, mit dem selben Pass zu einem späteren Zeitpunkt erneut in den Iran einzureisen, sollte darauf achten, dass der Zollvermerk über diese Artikel im Pass getilgt wird.
1 Iranischer Rial = 100 Dinar. Währungskürzel: Rl, IRR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500, 200 und 100 Rl; Münzen in den Nennbeträgen 500, 250, 100 und 50 Rl.
Da Barzahlung üblich ist, sollte ausreichend Bargeld in Hartwährungen (US-Dollar, Euro) mitgeführt werden. Devisen können bei der Einreise am Flughafen oder bei verschiedenen Banken zum Tageskurs in Rial umgetauscht werden. Ein Rücktausch nicht benötigter Rialbeträge ist meist nicht möglich. Die Wechselbestätigungen sollten aufgehoben werden. Bei der Melli Bank Hamburg kann man Geld in den Iran überweisen lassen und bei den dortigen Filialen ausgezahlt bekommen.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Meist werden Kreditkarten nicht akzeptiert. Unter Umständen ist die Zahlung mit Kreditkarte bei Fluggesellschaften und in großen Hotels möglich, dies sollte aber unbedingt vor der Buchung erfragt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden nicht akzeptiert.
Die Einfuhr der Landeswährung ist auf einen Betrag von 500.000 Rl begrenzt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis 500.000 Rl möglich, für höhere Beträge ist eine Genehmigung der iranischen Zentralbank erforderlich. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt.
Deklarationspflicht für alle mitgeführten Gold- und Silbergegenstände bei der Einreise. Bei der Ausreise werden alle nicht deklarierten Gold- und Silbergegenstände beschlagnamt.
Sa-Mi 07.30-16.00 Uhr (mit Mittagspause), Do 07.30-12.00 Uhr
| 1.00 EUR = 16302.8 IRR |
| 1.00 CHF = 13578.8 IRR |
| 1.00 USD = 12320 IRR |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Visumbeantragung noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres mit Lichtbild in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
Türkei.
Visum bei der Einreise:
Staatsangehörige der folgenden Länder können in den Flughäfen Chah-Bahar, Gheshm, Kish, Tabriz, Teheran, Mashad und Shiraz nach Antragstellung bei der Einreise ein 14-tägiges Touristenvisum erhalten. Vorzulegen sind: Reisepass (mind. 6 Monate Gültigkeit), Rückflugticket, 1 Passfoto (Frauen mit Kopftuch), ausgefülltes Antragsformular (am Flughafen erhältlich). Kosten: 50 US$, für jeden im Pass eingetragenen Begleiter 10 US$:
EU-Länder und Schweiz, (Ausnahmen: Ein vorab besorgtes Visum benötigen Staatsbürger von Großbritannien.);
Geschäftsleute können für einen kurzfristigen Aufenthalt (maximal 72 Stunden) bei der Einreise am Flughafen Teheran erhalten. Kosten: 30 US$. Hierfür ist die vorherige Einladung durch den iranischen Geschäftspartner erforderlich, die bei der Einreise im Original und in Kopie vorzulegen ist, sowie 1 gültiger Reisepass, 2 Passbilder und ein Rückflugticket. Wenn möglich, sollte auch eine Hotelbuchungsbestätigung mitgeführt werden.
Achtung: Von der Beantragung eines Visums am Flughafen wird aus mehreren Gründen dringend abgeraten. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Erteilung eines Visums und in letzter Zeit sind Zurückweisungen und andere Unannehmlichkeiten vorgekommen. Reisenden, die kein vorab besorgtes Visum besitzen, sollten unbedingt nur mit einer vor der Reise im Internet eingeholten Bestätigung ("pre-arrival eVisa confirmation", Internet: www.mfa.gov.ir) reisen, mit der sie nach der Einreise ein Flughafenvisum erhalten. Eine Kontaktaufnahme mit der Botschaft vor der Reise ist dringend empfohlen. Aktueller Hinweis: Aufgrund derzeit auftretender technischer Probleme bei der Ausstellung der pre-arrival eVisa confirmation sollten Reisende rechtzeitig ein herkömmliches Visum bei der Botschaft einholen.
Journalisten, Kameramänner und Fotografen benötigen immer ein vorab besorgtes Visum.
Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die den Transitraum nicht verlassen, innerhalb von 12 Stunden weiterfliegen und Tickets für die Weiterreise nachweisen können, brauchen kein Transitvisum. Das Transitvisum kann bei der Ankunft gegen eine Gebühr von 40 US$ bezogen werden.
U.a. Einreisevisum (u.a. für Geschäftsreisende), Touristen- und Transitvisa.
Die angegeben Gebühren gelten für alle Staatsbürger der Länder, die am Schengener Abkommen teilnehmen, für vorab beantragte Visa:
Antragstellung in Berlin:
Touristenvisum: 50 €.
Geschäfts-/Einreisevisum (einmalige Einreise): 60 €.
Geschäfts-/Einreisevisum (zweimalige Einreise): 80 €.
Geschäfts-/Einreisevisum (mehrmalige Einreise): 100 € (3 Monate gültig), 140 € (6 Monate gültig), 200 € (12 Monate gültig).
Transitvisum: 40 €.
Expressbearbeitung: Visumgebühr + 50 %.
Bei Antragstellung in anderen konsularischen Vertretungen (Frankfurt, Hamburg, München) gelten abweichende Gebühren.
Touristenvisum: Bis zu 3 Monate, Aufenthaltsdauer 1-3 Monate. Geschäfts-/Einreisevisum: unterschiedlich. Transitvisum: Bis zu 5 Tage.
Persönlich oder über die Reisegesellschaft beim Konsulat oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
Das so genannte Pre-arrival eVisa kann auf der Internetseite www.mfa.gov.ir eingeholt werden.
Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular und 1 Zusatzformular (in Frankfurt: Kopie des dreiseitigen Formulars Form 1).
(b) 1 bis 2 aktuelle Passfotos in Farbe.
(c) Reisepass (Original) und Kopie, der bei der Visumbeantragung noch mindestens 6 Monate gültig ist und zwei freie, gegenüberliegende Seiten enthält.
(d) Bestätigung der Einzahlung der Visumgebühren (Überweisung oder ec-Karte).
(e) Referenznummer der Einladung, die vom Reisebüro bereitgestellt wird.
(f) Ggf. Kopie des Flugtickets.
Geschäftsvisum:
(a)-(d).
(g) Form 1 und 2 des iranischen Außenministeriums (Internet: www.mfa.gov.ir), die vom iranischen Geschäftspartner ausgefüllt direkt an das Konsulat (Form 1) und an die entsendende Firma (Form 2) geschickt werden müssen. Die entsendende Firma muss Form 2 mit den anderen Antragsunterlagen im Konsulat einreichen.
(h) Entsendungsschreiben der Firma mit Reisegrund und -dauer, vollständigen Angaben zum Geschäftspartner im Iran und Bestätigung der Kostenübernahme.
In manchen Fällen wird eine Buchungsbestätigung der Rück- oder Weiterreise erfordert.
Antragstellung in Frankfurt: Nichtdeutsche Antragsteller benötigen einen gültigen Aufenthaltstitel für Deutschland oder eine aktuelle Meldebescheinigung.
Zusätzlich beizulegen ist dem Antrag entweder der Nachweis einer im Iran gültigen Unfall- und Krankenversicherung, abgeschlossen bei einer internationalen oder iranischen Versicherungsgesellschaft, oder eine Verpflichtungserklärung des Reisenden, bei Grenzübertritt am iranischen Flughafen bei einer iranischen Versicherungsgesellschaft eine Unfall- und Krankenversicherung abzuschließen. Ohne Versicherung bzw. Verpflichtungserklärung ist keine Visumbeantragung möglich. Genaue Informationen erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.
Der postalischen Formularbestellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag erforderlich.
Wer sich länger als 3 Monate im Land aufhalten möchte, benötigt eine Aufenthaltsgenehmigung. Der Antrag muss innerhalb von 8 Tagen nach der Einreise an das Polizeipräsidium oder an das Außenministerium gestellt werden.
Persönliche Beantragung: In der Regel 1-2 Wochen. Da manche Visa vom Außenministerium in Teheran bestätigt werden müssen, kann die Bearbeitungszeit jedoch bis zu 2 Monate dauern.
Die Regierung von Iran verweigert u.a. den folgenden Personengruppen die Einreise:
(a) Frauen aller Nationalitäten, die sich den islamischen Kleidungsvorschriften nicht beugen (Tschador oder Kopftuch sowie langer, nicht taillierter Mantel in zurückhaltender Farbe, blickdichte dunkle Strümpfe oder lange Hosen sowie geschlossene Schuhe).
(b) Reisenden, in deren Reisepass sich entweder ein israelisches Visum oder ein israelischer Einreisestempel befindet.
Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Alle Einreisende (außer Iraner) müssen sich innerhalb von 8 Tagen beim Polizeipräsidium melden. Bei Hotelübernachtung übernimmt dies i. d. R. das Hotel.
(a) Rück- oder Weiterreisetickets.
(b) Ausreichende Geldmittel.
(c) Empfohlen: mehrere Kopien der wichtigsten Reisepassseiten sowie mehrere Passfotos, die evtl. im Iran benötigt werden (Im Iran muss Kontakt mit Ausländern, z.B. von Hotels oder Behörden, nachweisbar sein. Dazu werden Passfotos und Kopien des Reisepasses benötigt.).
(d) Bei Geschäftsreisen dringend empfohlen: zusätzlich zum Visum eine Kopie des Einladungsschreibens aus dem Iran sowie eine Hotelbuchungsbestätigung oder die korrekte Aufenthaltsadresse.
Verlängerungsanträge an das Ausländeramt des Teheraner Polizeipräsidiums. Über die Gültigkeitsdauer sowie die Dauer des Aufenthaltes wird von Fall zu Fall entschieden.
Asien, Nahost.
1.648.000 qkm.
65.875.224 (Schätzung 2008).
40 pro qkm.
Teheran. Einwohner: 8.250.882 (Schätzung 2009).
Islamische Präsidialrepublik seit 1979. Verfassung von 1979 mit Ergänzungen von 1989. 12-köpfiger Verfassungsrat (Wächterrat) seit 1989 als Kontrollorgan für die Konformität von Gesetzen mit dem islamischen Recht (Scharia). Parlament mit 290 Abgeordneten. Die Staatsgeschichte des Iran ist über 2.500 Jahre alt.
Der Iran grenzt im Norden an Armenien, Aserbaidschan, Turkmenistan und das Kaspische Meer, im Osten an Afghanistan und Pakistan, im Süden an den Persischen Golf und den Golf von Oman und im Westen an den Irak und die Türkei. Der Osten und die Landesmitte bestehen größten Teils aus unfruchtbarer Wüste, die von Qanats (Bewässerungskanälen) und Oasen aufgelockert wird. Die vorherrschende ca. 1000 m hoch gelegene Steppe wird von verschiedenen Gebirgsketten wie dem Zagros-Gebirge durchzogen. Die Landschaft an der Westgrenze ist ebenfalls gebirgig. Im Norden erhebt sich das Elburs-Gebirge steil aus der fruchtbaren Region am Kaspischen Meer.
Amtssprachen sind Persisch und persische Dialekte (Farsi). Arabisch wird im südwestlichen Khuzistan und Türkisch im Nordwesten gesprochen. Viele Beamte und Geschäftsleute verstehen Englisch, Französisch und manchmal auch Deutsch.
Überwiegend Islam (89 % Schiiten, 9 % Sunniten); christliche, jüdische, mandäische und parsische Minderheiten.
MEZ + 2:30 Std. 21. März bis 21. September: MEZ + 3:30 Std. Sommerzeit im Iran = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 3:30 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils + 2:30 Std.
220 V, 50 Hz.
Mahmud Ahmadi-Nejad, seit August 2005.
Mahmud Ahmadinedschad, seit Juni 2005.
Unit 9, 27 Khansari Alley, Somayyeh Street, IR-Teheran
Tel: (021) 88 34 52 69.
Internet: www.irpedia.com
Podbielskiallee 65-67, D-14195 Berlin
Tel: (030) 84 35 30.
Internet: www.iranbotschaft.de
08.30-16.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 08.30-12.00 Uhr (tel. Anfragen auch 14.00-16.00 Uhr).
Generalkonsulate mit Visumerteilung in
Frankfurt/M. (Tel: (069) 560 00 70. Internet: www.irangk.de),
Hamburg (Tel: (040) 514 40 60. Internet: www.generalkonsulatiran.de) und
München (Tel: (089) 45 23 96 90).
Jaurèsgasse 9, A-1030 Wien
Tel: (01) 712 26 57.
Internet: www.iran.embassy.at
Mo, Di, Do, Fr 09.00-13.00 Uhr und Mi 09.00-12.00 Uhr.
Thunstrasse 68, PF 227, CH-3006 Bern
Tel: (031) 351 08 01.
Internet: www.iranembassy.ch
Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.30 Uhr.
Iran
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 02.02.2012
Unverändert gültig seit: 24.01.2012
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