Klimatabellen unter den Rubriken der einzelnen Provinzen.
Linienflüge:
Ca. 75 Fluggesellschaften, darunter Air Canada (AC), sorgen für regionale Flugverbindungen. Air Canada Jazz (QK) (Internet: www.flyjazz.ca) bedient Kanadas Osten und Westen. Air Transat (TS) (Internet: www.airtransat.com) fliegt auch auf innerkanadischen Strecken. In Westkanada fliegt Horizon Air (QX), in Nordostkanada Air Inuit (3H).
Ein so genannter Airport Improvement Fee (AIF) wurde bei folgenden Flughäfen eingeführt:
Moncton (YQM), Smithers (YYD): 15 C$
Gaspe (YGP), Yarmouth (YQI), Sydney (YQY): 10 C$
Kenora (YKK): 5 C$
Ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und Transitpassagiere. Die Gebühr wird pro Person bezahlt und zu den Ticketkosten addiert.
Regelmäßig, schnell und preiswert sind die Fähren an der Ost- und Westküste. Weitere Informationen unter den Rubriken der einzelnen Provinzen oder vom Fremdenverkehrsamt.
VIA Rail Canada (Internet: www.viarail.ca) betreibt ein weitläufiges Bahnnetz in ganz Kanada. Vertretung in Deutschland: Canada Reise Dienst (CRD) International GmbH, Fleethof, Stadthausbrücke 1-3, D-20355 Hamburg. Tel: (040) 30 06 16 70 (Internet: www.crd.de).
Der von VIA Rail betriebene transkontinentale Luxusreisezug The Canadian auf der Strecke Toronto – Vancouver fährt dreimal wöchentlich über Winnipeg, Saskatoon, Edmonton und Jasper. Es bestehen Anschlüsse aus den atlantischen Provinzen und aus Québec City und Montréal. Es gibt über 40 regionale Eisenbahngesellschaften.
InterCity-Züge verbinden Québec, Montréal, Halifax, Toronto, Windsor und Ottawa. Langstreckenzüge sind bequem mit Speisewagen, Klimaanlagen usw. ausgestattet.
Der Rocky Mountaineer (Internet: www.rockymountaineer.com) fährt tagsüber von Vancouver nach Calgary über Banff ('Kicking Horse Route'), von Vancouver nach Jasper ('Yellowhead Route') oder von Whistler nach Jasper ('Fraser Discovery Route') und bietet eine herrliche Aussicht auf die Rocky Mountains (Fahrtdauer: 2 Tage). Ermäßigungen gibt es für Personen über 60 Jahre.
In den luxuriösen Oldtimerwagen der Royal Canadian Pacific (Internet: www.royalcanadianpacific.com) kann man ebenfalls durch die Rockies reisen.
Der Polar Bear Express (Internet: www.polarbearexpress.ca) fährt täglich (außer Montag) Ende Juni bis Ende August von Toronto über North Bay, Cochrane und Moosonee quer durch die kanadische Wildnis.
Fahrpreisermäßigungen und Railpässe:
Kinder unter 2 Jahren reisen gratis, Kinder zwischen 2 und 11 Jahren zahlen den halben Preis. Reisende über 60 Jahre und Studenten (mit Studentenausweis oder ISIC-Karte) erhalten 10% Ermäßigung.
Der Canrailpass muss unter Vorlage des Reisepasses außerhalb Kanadas gekauft werden. Er bietet Fahrten an 12 Tagen innerhalb von 30 Tagen im Streckennetz der VIA Rail Canada. Für Kinder, Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Senioren gibt es den Canrailpass zum ermäßigten Preis. Der Canrailpass kann um bis zu 3 Tage verlängert werden.
Der Corridorpass ist ein Pass, der die Metropolen des Ostens miteinander verbindet. Dieser Pass gilt 10 Tage und kann innerhalb dieser Zeit zu beliebig vielen Fahrten wahlweise in der 1. Klasse (VIA1) oder der Economy Class (2. Klasse) im Québec-Windsor-Corridor genutzt werden. Es ist allerdings nur eine Hin - und Rückfahrt zwischen 2 Städten erlaubt. Senioren ab 60 Jahre, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sowie Studenten erhalten Vergünstigungen.
Weitere Informationen über Rail-Pässe sind bei Via Rail Canada oder CRD (Adresse s.o.) erhältlich.
Die längste Autobahn ist der 8000 km lange Trans-Canada-Highway, der von West (Vancouver/British Columbia) nach Ost (St. John’s/Newfoundland) verläuft.
Die Canadian Automobile Association (Internet: www.caa.ca) ist mit den meisten europäischen Automobilklubs verbunden und bietet Mitgliedern alle üblichen Einrichtungen. Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist in den USA eingerichtet. Sie ist auch für Kanada zuständig und bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Orlando (Florida) ist rund um die Uhr geöffnet (Tel: (1888) 222 13 73. Internet: www.adac.de).
Fernbus: Jede Region verfügt über ein ausgedehntes Busnetz; die größte Busgesellschaft ist die Greyhound Bus Company, deren Streckennetz in Nordamerika 193.000 km umfasst. Greyhounds Go Anywhere Fare und der North America Discovery Pass gelten für unbegrenzte Busfahrten in einem bestimmten Zeitraum in ganz Kanada bzw. in den USA oder in bestimmten Gebieten; sie müssen außerhalb Nordamerikas gekauft werden (Internet: www.greyhound.com). Auch Grayline Coaches (Internet: www.grayline.ca) bieten Fahrten zu den größeren kanadischen Urlaubsorten an. Außerdem gibt es regionale Busfirmen, die wichtigsten sind:
Ostkanada: Acadian Lines, Terra Nova Transport und SMT Eastern.
Mittelkanada: Adirondack Trailways, Coach Canada, Greyhound Lines of Canada, Grey Goose Bus Lines, Saskatchewan Transportation und Orleans Express.
Westkanada: Brewster Transport, Greyhound Lines of Canada, Pacific Coast Lines und Vancouver Island Coach Lines.
Eine Auswahl beliebter Strecken:
Acadian Lines: Amherst - Truro, Amherst - Halifax.
Adirondack Trailways: New York - Buffalo - Toronto.
Brewster Transportation: Banff - Jasper (nur im Linienverkehr).
Coach Canada: Toronto - Niagara Falls, Buffalo - Toronto - Detroit.
Grey Goose Bus Lines: Routen zwischen Manitoba und Ontario.
Laidlaw Coach Lines: Verbindung von und zu Vancouver Island.
Orleans Express: Montréal, Québec, Rivière du Loup.
Saskatchewan Transportation Co.: Alaska - Saskatoon.
SMT Lines: verschiedene Strecken durch New Brunswick.
Via Rail: Toronto - Ottawa - Montréal.
Personen über 65 J. erhalten in einigen Provinzen Ermäßigungen. Weitere Informationen über Tarife und Strecken erteilt Greyhound Canada (Internet: www.greyhound.ca).
Mietwagen können an Flughäfen und in den Groß- und Kleinstädten gemietet werden. Die Preise richten sich nach Jahreszeit, Fahrzeugtyp und Mietdauer. Das Mindestalter beträgt 21 Jahre (in einigen Fällen sogar 25 Jahre). Eine in Kanada gängige Kreditkarte ist erforderlich. Die jeweiligen Mietbedingungen sind von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Kanadische Mietwagenfirmen können zusätzlich zum nationalen auch den internationalen Führerschein verlangen. Es wird deutschen Reisenden daher empfohlen, sich vor der Abreise einen internationalen Führerschein ausstellen zu lassen.
Unterlagen: Deutscher nationaler Führerschein ist in allen Provinzen 3 Monate und in British Columbia 6 Monate gültig. Alle anderen Nationalitäten: Internationaler Führerschein, Haftpflichtversicherung.
Verkehrsbestimmungen:
Rechtsverkehr;
Anschnallpflicht;
Winter-Spikereifen sind in Ontario nicht vorgeschrieben, in den Northwest Territories und Yukon jedoch ganzjährig, in den anderen Provinzen im Winter gestattet. (Der offizielle Winterbeginn ist je nach Provinz unterschiedlich);
In vielen Provinzen muss tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet sein.
Radardetektoren sind verboten.
Mit Ausnahme einiger Regionen Québecs ist das Rechtsabbiegen an roten Ampeln erlaubt.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in Ortschaften: 50 km/h,
auf Landstraßen: 80 km/h,
auf Autobahnen (Highways, Expressways, Thruways, Freeways): 100 km/h.
Stadtbusse haben Einheitsfahrpreise, die nicht von der Entfernung abhängig sind. Man muss das genaue Kleingeld bereithalten, da der Fahrer kein Geld wechselt. Fahrscheine werden aufgrund des Einheitspreises nicht ausgestellt.
von Ottawa zu den folgenden größeren kanadischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bahn | Pkw/Bus | |
| Toronto | 1.00 | 4.00 | 5.00 |
| Montréal | 0.30 | 2.00 | 2.00 |
| Edmonton | 4.30 | 50.00 | 50.00 |
| Québec | 1.00 | 6.00 | 6.00 |
| Halifax | 2.00 | 24.00 | 24.00 |
| Winnipeg | 2.30 | 32.00 | 32.00 |
| Calgary | 4.00 | - | 50.00 |
| Vancouver | 5.00 | 75.00 | 62.00 |
| Regina | 5.00 | - | 40.00 |
Kanadas nationale Fluggesellschaft heißt Air Canada (AC) (Internet: www.aircanada.com).
Nach Kanada fliegen u.a. auch die Deutsche Lufthansa (LH), Air Berlin (AB), Austrian Airlines (OS), British Airways (BA), KLM (KL) und Swiss (LX).
Edelweiß Air (WK) fliegt im Code-Share mit Swiss von Mai bis September direkt von Zürich nach Calgary und weiter nach Vancouver.
Ein so genannter Airport Improvement Fee (AIF) wurde bei folgenden Flughäfen eingeführt:
Moncton (YQM), Smithers (YYD): 15 C$
Gaspe (YGP), Yarmouth (YQI), Sydney (YQY): 10 C$
Kenora (YKK): 5 C$
Ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren, Transitpassagiere sowie Passiere mit einem Ticket, das in Equador, El Salvador, Guatemala, Iran, Irak, Libyen, Peru, Saudi-Arabien, Venezuela oder Uruguay ausgestellt wurde. Die Gebühr wird pro Person bezahlt und zu den Ticketkosten addiert.
Kanadas 13 internationale Flughäfen bieten Banken, Restaurants, Bars, Duty-free-Shops und Mietwagenschalter. Es gibt Flughafenbusse, Taxis und z.T. auch Bahnverbindungen.
Calgary (YYC) (Internet: www.calgaryairport.com) liegt 15 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 45 Min.). Busse und Shuttlebusse fahren ins Stadtzentrum von Calgary, nach Banff, Lake Louise und anderen Zielen in der Umgebung. Ein Hotelshuttle fährt die verschiedenen Hotels an. U.a. bieten folgende Unternehmen Busverbindungen zum Flughafen an: Airport Shuttle Express (Internet: www.airportshuttleexpress.com), Banff Airporter (Internet: www.banffairporter.com), Brewster (Internet: www.brewster.ca), Greyhound (Internet: www.greyhound.ca), Red Arrow (Internet: www.redarrow.ca) und Rocky Mountain Sky Shuttle (Internet: www.rockymountainskyshuttle.com). Sieben Taxiunternehmen bieten ihre Dienste am Flughafen an.
Edmonton (YEG) (Internet: www.edmontonairports.com) liegt 28 km südlich der Stadt (Fahrzeit: 30 Min.). Ins Stadtzentrum gelangt man mit dem Sky Shuttle (Internet: http://www.edmontontaxiservicegroup.com/skyshuttle/) und einer Reihe von Hotel-Shuttlebussen. Nach Jasper fährt der Edmonton Jasper Connector-Shuttlebus. Taxis.
Gander (YQX) (Internet: www.ganderairport.com) liegt 3 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit: 10 Min.).
Halifax (YHZ) (Internet: www.hiaa.ca) liegt 35 km nördlich der Stadt (Fahrzeit: 30 Min.). Allgemeine Informationen über Transportmöglichkeiten sind vom Ground Transportation Inspector (Tel: 90 28 73 14 10) erhältlich. Airbus-Shuttlebusse (Tel: 90 28 73 20 91) verkehren regelmäßig in der Zeit von 06.00-01.00 Uhr zwischen dem Flughafen und verschiedenen Hotels im Stadtzentrum von Halifax. Acadian Lines (Tel: 1800 567 51 51. Internet: www.smtbus.com) betreiben ebenfalls einen Busservice zum/vom Flughafen. Shuttlebusse fahren nach Sydney, Annapolis Valley, Yarmouth, Truro und Prince Edward Island. Auf der Internetseite des Flughafens befindet sich eine Auflistung der verschiedenen Busfirmen mit Fahrplaninformationen. Weitere Informationen sind am Informationsschalter der Tourism Nova Scotia (Tel: 90 28 73 12 23) erhältlich. Taxi- und Limousinendienste stehen vor dem Ankunftsbereich der Inlandsflüge zur Verfügung.
Hamilton (YHM) (Internet: www.flyhi.ca) liegt 10 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.).
London International Airport (YXU) (Internet: www.londonairport.on.ca) liegt 11 km vom Zentrum Londons (Ontario) entfernt (Fahrtzeit 15 Min.). Linienbus Nr. 36 des London Transit verbindet den Flughafen 14 Mal täglich mit der Stadt. Ein Shuttlebus-Service steht außerdem zur Verfügung.
Montréal (YUL) (Trudeau) (Internet: www.admtl.com) liegt 25 km westlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Linienflüge. Taxis und Limousinen stehen jederzeit zur Verfügung. L'Aerobus bietet Shuttlebusverbindungen vom Flughafen-Busbahnhof ins Stadtzentrum von Montréal sowie zu über 40 größeren Hotels in der Stadt an. Weitere Shuttlebusse fahren in die umliegenden Ortschaften. Der Linienbus Nr. 204 der Société de transport de Montréal (STM) fährt ins Stadtzentrum.
Ottawa (YOW) (Macdonald-Cartier) (Internet: www.ottawa-airport.ca) liegt 13 km südlich der Stadt (Fahrzeit 20-30 Min.). Eine Linienbusverbindung ins Stadtzentrum (Nr. 97 in Richtung “Airport”) besteht mit OC Transpo (Internet: www.octranspo.com).
St. John’s (YYT) (Internet: www.stjohnsairport.com) liegt 8 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 10-15 Min.).
Saskatoon (YXE) (John G. Diefenbaker) liegt 7 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 10 Min.).
Toronto (YYZ) (Lester B. Pearson International) (Internet: www.gtaa.com) liegt 28 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln sind an den Informationsschaltern auf der Ankunftsebene jedes Terminals erhältlich. Eine Auswahl an Taxi-, Limousinen- und Busunternehmen steht zur Verfügung. Eine vollständige Auflistung aller privaten Transportunternehmen mit Routenangaben befindet sich auf der Internetseite des Flughafens. Die Tarife für Taxis und Limousinen beruhen auf Fixpreisen, die ebenfalls auf der Internetseite des Flughafens ersichtlich sind.
Die Busunternehmen Toronto Transit Commission (TTC) (Internet: www.toronto.ca.ttc), GO Transit (Internet: www.gotransit.com), Mississauga Transit (Internet: www.mississauga.ca/portal/residents/publictransit) und Airport Express (Internet: www.torontoairportexpress.com) bieten Bus- und Bahnverbindungen zum Flughafen an, mit Strecken nach Toronto und anderen Zielen in der Region.
Vancouver (YVR) (Internet: www.yvr.ca) liegt 15 km südwestlich der Stadt (Fahrzeit 20-40 Min.). Alle zur Verfügung stehenden Taxis sind lizenziert und müssen strenge Flughafenstandards erfüllen. Highend Limousine bietet rund um die Uhr Limousinen an (http://www.highendlimo.ca/).
Der Airporter-Bus (Internet: www.yvrairporter.com) fährt ins Stadtzentrum zu Hotels, dem Busbahnhof und der Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe. Die Busse fahren alle 20 Minuten in der Zeit von 09.00-20.00 Uhr und alle 30 Minuten in der Zeit von 21.00-23.30 Uhr auf der Ankunftsebene vor dem Terminal ab. Es gibt Linienbusverbindungen ins Stadtzentrum sowie nach South Surrey, Langley, Aldergrove, Abbotsford, Chilliwack, Whistler, Vancouver Island und Seattle. Kostenlose Shuttlebusse verkehren zwischen dem Dauerparkplatz, Südterminal, vielen örtlichen Hotels und anderen Zielen rund um den Flughafen. Linienbusse nach Vancouver, Richmond und zu weiteren Zielen in der Umgebung fahren am Flughafen-Busbahnhof in der Nähe des Delta Hotels ab.
Der Flughafenbahnhof ist mit dem Flughafenterminal über die Buslinie 424 verbunden, deren Haltestelle sich auf der Ebene 1 des inländischen Terminals befindet.
Drei Buslinien fahren den Flughafenbusbahnhof an: Linie 100 bietet Verbindungen nach Vancouver und östlichen Zielen, Linie 491 fährt nach Richmond und Steveston, die Linie 98 B und Linie 496 fahren direkt ins Stadtzentrum von Vancouver.
Weitere Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln sind an den Kundendienstschaltern und den Touristeninformationszentren auf den Ankunftsebenen beider Terminals sowie im Internet (www.translink.bc.ca) erhältlich.
Winnipeg (YWG) (Internet: www.waa.ca) liegt 10 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Taxis, Linienbusse, Hotel-Shuttles.
Die Haupthäfen sind Montréal, Québec und Toronto an der Ostküste und Vancouver an der Westküste. Alle werden von internationalen Reedereien angelaufen; europäische Passagierschiffe laufen jedoch nur Montréal an.
Die kanadische Bahngesellschaft VIA (Internet: www.viarail.ca) kooperiert mit der amerikanischen Bahngesellschaft AMTRAK (Internet: www.amtrak.com), so dass mehrere Eisenbahnstrecken in die USA führen; die Hauptstrecken sind Montréal – New York und Toronto – New York. Von Toronto aus gibt es auch Züge nach Chicago, Detroit und Buffalo.
Kanadas einzige Straßenverbindungen ins Ausland führen über die Südgrenze in die USA oder über die Westgrenze nach Alaska (USA). Nach dem Auto ist der Überlandbus das geläufigste Verkehrsmittel. Die größte Busgesellschaft der Welt ist die Greyhound Bus Company (s. Fernbus im Kapitel Reiseverkehr – National), die meistbefahrenen Strecken von den USA aus sind: New York – Montréal/Ottawa; Detroit – Toronto/Hamilton; Minneapolis – Winnipeg; Seattle – Vancouver/Edmonton/Calgary.
Internationale Direktdurchwahl. Ein Telefonanruf in öffentlichen Telefonzellen kostet 50 Cents, die mit 50-Cent-Münzen (oder einer Kombination aus 25-, 10- und 5-Cent-Münzen) bezahlt werden können. Münztelefone werden allerdings wegen der hohen Beliebtheit von Mobiltelefonen immer seltener.
Mo-Fr 18.00-08.00 Uhr sowie Sa-Mo 12.00-08.00 Uhr ist das Telefonieren billiger. Für internationale Telefongespräche kann man Telefonkarten kaufen. In den größeren Stadtzentren gibt es auch Kreditkartentelefone.
In größeren Städten und deren unmittelbarer Umgebung sind digitale Mobilfunknetze in Betrieb, in weniger dicht besiedelten Gebieten ist der Empfang z.T. nicht sehr gut. Mit fast allen internationalen Mobilfunkanbietern bestehen Roaming-Verträge. Man sollte sich jedoch über die z. T. hohen Gebühren bei seinem Anbieter erkundigen.
Kanadische Mobilfunkgesellschaften umfassen Bell Mobility (Internet: www.bellmobility.ca), Telus Mobility (Internet: www.clearnet.com) und Rogers (Internet: www.rogers.com). Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden.
Internetcafés sind verbreitet, allerdings nicht so sehr wie in manchen anderen Ländern. In vielen Cafés, Fast-Food-Restaurants und Flughäfen kann man gebührenpflichtigen Internetanschluss per W-LAN nutzen. Kostenloser W-LAN-Zugang wird ebenfalls angeboten (z. B. in Bibliotheken), jedoch nicht so häufig.
Die gesamte Post außerhalb Nordamerikas wird per Luftpost versandt. Briefmarken sind außer bei der Post auch in Hotels, Drogerien, kleinen Nachbarschaftsläden und auf Bahnhöfen erhältlich. Ein Brief nach Europa benötigt durchschnittlich 7 Tage.
Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 09.30-17.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr. Städtische Postämter haben länger geöffnet, die Öffnungszeiten in den Provinzen sind unterschiedlich.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 42 90. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Kanada bietet eine riesige Auswahl an Sehenswürdigkeiten, von Großstädten wie Montréal und Toronto im Süden zu abgelegenen Inuit- (Eskimo-) Dörfern an den Ufern der Hudson Bay. Die kontrastreichen Küsten des Atlantik und Pazifik und die vielen Seen und Flüsse des Landesinneren bieten ausgezeichnete Fischgründe und Wassersportmöglichkeiten. In den Rocky Mountains und anderen Gebirgszügen gibt es atemberaubende Landschaften zu erkunden. Einige der schönsten Urlaubsziele befinden sich in den Nationalparks, in denen das Wild und die Wälder in ihrer ursprünglichen Form erhalten werden. In den Parks im Norden gibt es nur die allernotwendigsten Einrichtungen für Exkursionen in die raue Schönheit der unberührten Wildnis. In Mittelkanada kann man den Geschmack des Pionierlebens in den reichen Farm- und Getreideanbaugebieten nachempfinden. Im Norden liegen das Yukon Territory und die Northwest Territories. Weitere Beschreibungen sind unter Urlaubsorte & Ausflüge in den verschiedenen Einträgen der einzelnen Provinzen zu finden.
5-tägig: Vancouver – Pemberton – Lilloet – Lytton – Hope. 7-tägig: (a) Calgary – Banff – Columbia Icefield – Jasper – Lake Louise. (b) Vancouver – Victoria – Nanaimo – Whistler – Kamloops – Banff National Park – Banff – Calgary. (c) Toronto – Niagara-Fälle – Kitchener – Midhurst – Algonquin Provincial Park – Ottawa – Kingston – Lake Ontario. (d) Toronto – Niagara-Fälle – Kingston – 1000 Islands – Ottawa – Ste. Adèle – Laurentian Mountains – Québec City – Montréal. (e) Halifax – Moncton – Charlottetown – Sydney.
Wichtige Wirtschaftszweige
Kanada als Mitglied der G8-Staaten ist eine der führenden Handelsnationen der Welt. Mit einem überproportional hohen Anteil des Exports am Bruttoinlandsprodukt nimmt Kanada eine führende Position innerhalb der G8-Staaten ein.
Das Land besitzt riesige Bodenschätze und ist ein bedeutender Agrarproduzent. Landwirtschaft und Fischerei sind von besonderer Bedeutung. Kanada ist der größte Fischexporteur der Welt und exportiert über 50 % seiner landwirtschaftlichen Produkte, hauptsächlich Getreide und Ölsaaten. Holz ist ein wichtiger Exportartikel, da 40 % des Landes bewaldet sind. Allerdings sind 12 % der Waldfläche der Nutzung entzogen und geschützt. Die Landwirtschaft macht nur 2 % (2008) am Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus.
Ein größerer Wirtschaftszweig ist die Fertigungsindustrie, vor allem die Bereiche Automobilindustrie (die kanadische Automobilindustrie ist die viertgrößte der Welt), chemische Industrie, Nahrungsmittelverarbeitung und Druckindustrie. 2008 waren die wichtigsten Exportgüter Maschinen und Ausrüstungen, Industrieanlagen, Flugzeuge, Chemikalien, Telekommunikationsgeräte, Düngemittel, Plastik, Energieprodukte, Rohstoffe, forstwirtschaftliche Produkte, Agrar- und Fischereiprodukte sowie sonstige Konsumgüter. Der Anteil des Industriesektors lag 2008 bei 28,4 %.
Der Schwerpunkt der kanadischen Wirtschaftstätigkeit verlagerte sich in den letzten 10 Jahren von der Rohstoff- und Agrarwirtschaft in Richtung Zukunftstechnologien und Dienstleistungen. So nimmt heute der Dienstleistungssektor den Löwenanteil am BIP mit 69,6 % (2008) ein.
Wirtschaftslage
Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat zunehmend Auswirkungen auf die exportorientierte kanadische Wirtschaft. Hauptsächlich betroffen ist die verarbeitende Industrie im Ostteil des Landes. Allerdings hat der Rückgang der Rohstoffpreise auch den Boom in den rohstoffreichen Provinzen abebben lassen; Erschließungsprojekte werden zurückgefahren oder gestreckt. Trotzdem ist die kanadische Wirtschaft modern und dynamisch und die Staatsfinanzen sind gesund. Unter anderem zeigt sich dies am bisher stabilen Arbeitsmarkt (2007: 6 % Arbeitslosigkeit, 2008: 6,2 %)und einer geringen Inflationsrate in den Jahren 2003 bis 2008 sowie an einer guten Wachstumsrate in den Jahren 2006 (2,9 %) und 2007 (2,5 %). 2008 betrug das Wirtschaftswachstum, bedingt durch die internationale Finanzkrise, nur noch 0,4 %. Auch die Arbeitslosenquote war negativ betroffen; 2008 lag sie bei 7,5 %, Tendenz steigend.
Wirtschaftspolitik
Erstmals nach elf Jahren kontinuierlicher Haushaltsüberschüsse, die konsequent zur Schuldentilgung eingesetzt wurden, wurde im kanadischen Bundeshaushalt 2008/2009 wieder ein Defizit verzeichnet das 2009/2010 durch Steuerausfälle, Steuersenkungen und die Umsetzung wirtschaftlicher Stimulationsmaßnahmen weiter ansteigen könnte.
Handelspartner
Größter Außenhandelspartner sind die USA mit einem Anteil von 80 % der kanadischen Exporte. Kanada importiert 55 % seines Bedarfs von den USA, womit es in besonderem Maße von den USA abhängig ist. Weitere wichtige Handelspartner sind, jedoch mit erheblichem Abstand, die EU, Japan, China (VR) und Mexiko.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
U.a. VN, VN-Sonderorganisationen (außer UNIDO), NATO, NORAD (Nordamerikanisches Luftverteidigungsabkommen), OSZE, WTO, OECD, IWF, Weltbank, G7/G8, OAS, APEC, Arktischer Rat, Commonwealth
International übliche Geschäftsmethoden einschließlich Terminvereinbarung und Visitenkarten.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Canadian German Chamber of Industry and Commerce
480 University Ave., Suite 1410, Toronto ON M5G 1V2
Tel: (416) 598 33 55.
Internet: www.germanchamber.ca
Büros in Montreal und Vancouver.
Canadian Chamber of Commerce
Suite 501, Delta Office Tower, 350 Sparks Street, Ottawa, Ontario K1R 7S8
Tel: (613) 238 40 00.
Internet: www.chamber.ca
Zusätzlich haben die einzelnen Provinzen und Territorien ihre eigenen Industrie- und Handelskammern (s. Wirtschaftsprofil der einzelnen Provinzen/Territorien).
Alle größeren Geschäftszentren – Toronto, Calgary, Edmonton, Montréal, Ottawa und Vancouver – bieten umfangreiche Konferenz- und Tagungseinrichtungen. Allgemeine Informationen über Konferenzen sind vom Kanadischen Fremdenverkehrsamt erhältlich oder von:
The Conference Board of Canada
255 Smyth Road, Ottawa, Ontario K1H 8M7
Tel: (613) 526 32 80.
Internet: www.conferenceboard.ca.
Weiteres unter den Rubriken der einzelnen Provinzen/Territorien.
Die Küstenregionen bieten eine Vielzahl von Fisch und Meeresfrüchten; Mittelkanada liefert landwirtschaftliche Produkte und ausgezeichnetes Rindfleisch. Der Kolonialeinfluss ist noch immer spürbar, und die meisten Restaurants in den Großstädten bieten europäische Gerichte an. Der französische Einfluss in Québec ist nicht zu übersehen, es gibt zahlreiche Restaurants mit französischer Küche.
Getränke: Spirituosen können nur in besonderen Spirituosengeschäften oder in Restaurants gekauft werden, die die Bezeichnung Licensed Premises tragen. Viele Restaurants gestatten ihren Gästen, eigenen Wein oder Bier mitzubringen. In den meisten Hotels, Restaurants und Bars gibt es eine gute Getränkeauswahl. Europäische und amerikanische Weine und Spirituosen werden angeboten, Kanadier ziehen jedoch meist ihren Rye Whisky (Roggenwhisky) vor. In den Bars wird am Tisch oder am Tresen bedient, man bezahlt im Allgemeinen jedes Getränk einzeln. Die Ausschankzeiten sind von Provinz zu Provinz verschieden, ebenso das Mindestalter für den Alkoholkauf (18 bzw. 19 J.). Weitere Einzelheiten unter den einzelnen Provinzen.
Die Provinzhauptstädte der dichter besiedelten Gegenden bieten Nachtklubs und Tanz in den Hotels an. Ottawa, Toronto, Winnipeg und Vancouver sind Zentren für Oper, klassische Musik und Ballett mit Gastspielen internationaler Orchester und Künstler.
Holzschnitzereien, Keramik, Baumwollarbeiten und andere einheimische Kunstgewerbeartikel. In den meisten Provinzen (mit Ausnahme von Yukon, Alberta und den Northwest Territories) wird in Geschäften, Restaurants und Hotels eine Verkaufssteuer von 5% bis 7% erhoben, die bei der Ausreise zurückerstattet werden kann.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-17.30/18.00 Uhr; manche Geschäfte öffnen Fr bis 21.00 Uhr. Die meisten Geschäfte haben samstags geöffnet und einige kleinere Läden auch sonntags. Manche Geschäfte öffnen auch 24 Stunden.
Golf- und Tennisplätze sind landesweit ausgezeichnet.
Kanadischer Fußball (ähnlich wie amerikanischer Football) wird überall gespielt. Europäischer Fußball (Soccer) wird immer beliebter.
In Toronto und Montréal sind professionelle Baseballspiele besonders beliebt.
Fischen kann man in zahlreichen Wildnisregionen mit vorher vor Ort eingeholter Lizenz. Weitere Informationen von den Kanadischen Konsulaten (s. Adressen).
Wandern: Jede Provinz verfügt über wunderschöne Entdeckungsrouten durch die Städte sowie über reizvolle ländliche Wanderwege. Lokale Teilstrecken des Trans-Canada Trails, der nach seiner kompletten Fertigstellung der längste Wanderweg seiner Art weltweit sein wird, sind begehbar.
Wassersport:
Segeln ist im ganzen Land möglich, Näheres unter den Rubriken der einzelnen Provinzen.
Wintersport:
Eishockey wird auf hohem internationalem Niveau gespielt, in den Städten kann man oft Spitzenspielen zuschauen.
Ski: Es gibt zahlreiche Wintersportzentren, Näheres vom Fremdenverkehrsamt (Internet: http://ski.canada.travel/de/.
Die regionalen Veranstaltungen sind in der Rubrik Land & Leute der einzelnen Provinzen aufgezählt.
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Vor allem in französischen Gebieten küssen sich Freunde auf die Wangen. Bei Privatbesuchen gelten die üblichen Höflichkeitsformen. Kleidung darf zwanglos und klimabedingt sein, nur bestimmte Klubs und Restaurants erwarten Abendgarderobe.
Rauchen: In den meisten öffentlichen Gebäuden besteht Rauchverbot. Falls das Rauchen in Restaurants, Theatern und Kinos gestattet ist, gibt es große Nichtraucherzonen.
Trinkgeld: 10-15% sind im Restaurant und beim Pizzaservice Pflicht. Gepäckträger erwarten i. Allg. 1 Can$ pro Gepäckstück, Zimmermädchen 1-2 Can$ pro Tag. Kellner in Bars und Nachtclubs bekommen generell auch ein Trinkgeld. Taxifahrer erhalten 15% Trinkgeld.
Die großen Hotelketten sind in den Großstädten vertreten, Vorausbuchung wird dringend empfohlen. Im ganzen Land findet man Gasthäuser, Unterkünfte auf Bauernhöfen, Pensionen und Lodges (Ferienhäuser oder -komplexe mit Selbstverpflegung). Jagd- und Angeltrips im Norden organisiert man am besten über Outfitters, Führer (oft mit einer Lizenz des örtlichen Fremdenverkehrsamtes), die Ausrüstung, Transport und Unterkünfte organisieren.
Informationen sind erhältlich beim Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) oder dem Kanadischen Hotelverband: Hotel Association of Canada, Suite 1206, 130 Albert Street, Ottawa, Ontario K1P 5G4. (Tel: (613) 237 71 49. Internet: www.hotels.ca).
Kategorien: Es gibt kein nationales Klassifizierungssystem. Einige Provinzen betreiben ein freiwilliges System (s. u. unter den Rubriken der einzelnen Provinzen).
In Großstädten und Nationalparks gibt es Jugendherbergen. Weitere Informationen sind erhältlich bei Hostelling International Canada, (Tel: (613) 237 78 84. Internet: www.hihostels.ca).
Campmobile und Wohnwagen sind ideal, um Kanada zu erforschen. Es gibt zwei unterschiedliche Fahrzeugarten: ein Motorhome ist ein Fahrzeug, bei dem der Wohn-/Schlafraum mit dem Fahrerraum verbunden ist und das für bis zu 5 Personen Platz bietet. Ein Camper hat eine Wohn-/Schlafkabine, die vom Fahrerraum getrennt ist und 3 Personen Unterkunft bietet. Es gibt zahlreiche Modelle mit unterschiedlichem Komfort, alle verfügen jedoch über Klimaanlage, Kühlschrank, Herd, Waschbecken, WC und Dusche. Alle Fahrzeuge haben Servo-Lenkung und Automatik.
Der Benzinverbrauch ist hoch, dafür kostet Benzin nur etwa halb soviel wie in Europa. Die Fahrer müssen über 25 Jahre alt sein. Die Mietpreise richten sich nach der Saison. Hauptsaison ist zwischen Juni und September. Die Campingplätze der Nationalparks sind von Mitte Mai bis Ende September geöffnet. Näheres unter den Rubriken der jeweiligen Provinzen oder vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Vor allem im Südosten von British Columbia besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Hepatitis B kommt landesweit vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Derzeit gilt die Impfempfehlung gegen Meningokokken-Meningitis für Kinder und Jugendliche. Um sich zu schützen, sollte man außerdem große Menschenansammlungen meiden.
Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Es kommt immer wieder zu Ausbrüchen von Mumps und Masern infolge von zu geringen Durchimpfungsraten bei Kindern und Jugendlichen. Reisende sollten ihren Impfschutz bzw. eine mögliche Immunität durch eine schon erfolgte Erkrankung überprüfen.
In vielen Landesteilen besteht von Juni bis Oktober ein erhöhtes Infektionsrisiko für das durch Mücken übertragene West-Nil-Fieber, eine grippeähnliche Infektionskrankheit, die zu schweren Komplikatiuonen führen kann. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Die medizinischen Einrichtungen sind ausgezeichnet. Die Qualität und Zuverlässigkeit der Gesundheitsversorgung, zumindest in den Provinzen Québec und Ontario, entspricht allerdings bei weitem nicht dem deutschen Standard. Überlastung von Krankenhäusern und Ärzten und damit lange Wartezeiten bis zur Behandlung führen dazu, dass weder eine der deutschen adäquate Notfallversorgung noch eine durchgehende ärztliche Behandlung sichergestellt ist. Auch Privatpatienten sind hiervon betroffen. Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung sollte in die abgelegenen nördlichen Landesteile mitgenommen werden.
Der Notdienst ist unter der Telefonnummer »911« zu erreichen.
Eine Reisekrankenversicherung bis zu 50.000 US$ Deckung ist absolut notwendig, da die Krankenhauskosten hoch sind (ab 1000-2000 US$ pro Tag; in manchen Provinzen 30% Zuschlag für Personen ohne ständigen Wohnsitz in Kanada).
[1] Das Leitungswasser ist trinkbar, enthält jedoch meist chemische Zusätze, die den Geschmack beeinflussen. Einheimische und importierte Mineralwässer werden in großer Auswahl angeboten. Vorsicht beim Verzehr von unzureichend gegarten Fleisch (v.a. Robben-, Walross- und Polarbärenfleisch). Es besteht die Gefahr einer Trichinose (Wurmerkrankung), die immer wieder vereinzelt auftritt. Bei vollständig durchgebratenem oder abgekochtem Fleisch besteht jedoch kein Infektionsrisiko.
2012
1 Jan Neujahr
6 Apr Ostern
21 May Victoria-Tag
1 Jul Kanada-Tag
3 Sep Tag der Arbeit
11 Oct Erntedankfest
11 Nov Gedenktag für die Gefallenen der beiden Weltkriege
25 Dec Weihnachten
Die oben genannten Feiertage gelten landesweit. Zusätzliche regionale Feiertage sind unter den einzelnen Provinzen aufgezählt.
Folgende Artikel können zollfrei nach Kanada eingeführt werden:
200 Zigaretten und 50 Zigarren (oder Zigarillos) und 200 g Tabak und 200 Tabaksticks*;
1,14 l Spirituosen oder Wein oder 24 Dosen/Flaschen Bier (bis zu insgesamt 8,5 l)*;
Geschenke im Wert von bis zu 60 Can$ pro Person.
[*] Die angegebenen Alkohol- und Tabakmengen gelten für Personen über 18 Jahre bei der Einreise nach Alberta, Manitoba und Québec bzw. für Personen über 19 Jahre bei Einreise nach British Columbia, Prince Edward Island, Northwest Territories, Yukon Territory, New Brunswick, Newfoundland und Labrador, Ontario, Saskatchewan und Nova Scotia.
Schusswaffen, Sprengstoffe, vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere. Tierprodukte, Samen, Fleisch, Obst, Gemüse und andere Nahrungsmittel unterliegen besonderen Einfuhrbestimmungen. Es wird deshalb empfohlen, diese nicht nach Kanada mitzubringen. Bestimmte Schildkrötenarten und haitianische Artikel aus Tierfell dürfen nicht eingeführt werden. Die konsularischen Vertretungen erteilen nähere Auskünfte.
Jagdwaffen und die entsprechende Munition dürfen nur mit Genehmigung eingeführt werden. Jede kanadische Provinz hat diesbezüglich ihre eigenen Einfuhrbestimmungen.
1 Kanadischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: C$, CAD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 C$. Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 C$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.
Geld kann bei Banken, bei offiziell anerkannten Geldinstituten und in Wechselstuben umgetauscht werden. Geschäfte, Hotels und Restaurants tauschen zwar auch Geld, jedoch gewöhnlich zu einem schlechteren Kurs als Geldinstitute.
Mit ec-/Maestro-Karte und Pin-Nummer kann Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. Um in Kanada Geld am Automaten abheben zu können, muss die Karte ein Interac-Symbol tragen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Geldautomaten befinden sich bei Banken und an vielen anderen Stellen in Städten und auf Flughäfen.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Internationale Kreditkarten wie American Express, Diners Club, MasterCard und Visa werden in Kanada fast überall akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks in kanadischen Dollars werden überall angenommen.
Keine Beschränkungen. Deklarationspflicht ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 C$.
Mo-Fr 09.00-16.00/17.00 Uhr, donnerstags und freitags manchmal länger.
| 1.00 EUR = 1.29 CAD |
| 1.00 CHF = 1.08 CAD |
| 1.00 USD = 0.98 CAD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Advanced Passenger Information System (Apis):
Das System der vorab erfassten Passagierdaten, Advanced Passenger Information System (Apis) genannt, verlangt die Registrierung der folgenden personenbezogenen Daten der Passagiere durch die transportierende Fluggesellschaft:
Name, Vorname, Geburtsdatum, Nationalität, Passnummer, Land des Wohnsitzes, Art des Reisedokuments und Geschlecht.
Die Daten werden entweder beim Check-in erfasst oder können von den Reisenden schon vor der Anreise zum Flughafen in einem Online-Formular eingegeben werden. Ein druckfähiges Formular ist unter https://res.aircanada.ca/APIS/?APISVendor=ACO&Lang=DE herunterladbar.
Allgemein erforderlich, muss während des Aufenthalts gültig sein (sollte jedoch möglichst noch mindestens 6 Monate ab der Ausreise gültig sein, weil das einige Fluggesellschaften verlangen).
Anmerkung: Staatsbürger von Polen, Litauen und der Tschechischen Republik benötigen zur Einreise einen maschinenlesbaren Reisepass mit Chip.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass für Kinder unter 12 Jahren, ab 12 Jahren nur mit eigenem Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Mitreisende visumpflichtige Kinder ab 18 Jahren müssen jeweils einen eigenen Visumantrag stellen.
Achtung: Personen unter 18 Jahren, die allein oder mit einem Elternteil/Sorgeberechtigten oder einer anderen Person reisen, sollten eine schriftliche Genehmigung des anderen Elternteils/Sorgeberechtigten sowie eine Kopie ihrer Geburtsurkunde einreichen. Der mitreisende Elternteil sollte Dokumente vorweisen können, aus denen hervorgeht, dass es sich um sein eigenes Kind handelt.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 6 Monaten:
EU-Länder und Schweiz ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatangehörige von Bulgarien, Rumänien und der Tschechischen Republik).
Besucher- und Transitvisum.
Deutschland, Österreich, Schweiz
Die folgenden Visagebühren gelten u.a. für Türken:
Besuchervisum: 55 € (entspricht 75 Can$, einfache Einreise); 110 € (enspricht 150 Can$, mehrfache Einreise).
Studienerlaubnis: 95 € (entspricht 125 Can$, mehrfache Einreise, Gültigkeitsdauer hängt vom jeweiligen Studienprogramm ab).
Die Gebühren sind wechselkurabhängig. Aktuelle Angaben dazu sind auf der Internetseite der kanadischen Botschaft in Berlin zu finden (Internet: www.kanada.de).
Visumfreie Einreise bis zu 6 Monate. Die Länge des Aufenthaltes wird bei der Einreise von der Einwanderungsbehörde festgelegt.
Per Post oder persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen). Der Visumantrag sollte spätestens 4 Wochen vor der geplanten Einreise gestellt werden.
a) Ausgefüllte Antragsformulare IMM 5257 und IMM 5645.
(b) 2 aktuelle biometrische Passfotos.
(c) Reisepass, der für den gesamten Aufenthalt gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält, sowie Kopie aller relevanten Seiten.
(d) Gebühr (Zahlungsnachweis) (Scheck oder Überweisung, kein Bargeld; Rückerstattung bei Ablehnung des Antrages nicht möglich).
(e) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.
(f) Nachweis über ein Rückflugticket.
(g) Nachweis eines gefestigten Aufenthaltsstatus im Herkunftsland.
(h) Urlaubs- und Beschäftigungsnachweis oder Gewerbeanmeldung.
(i) Nachweis ausreichender Geldmittel (die drei letzten Kontoauszüge/Arbeitsvertrag/Einkommenssteuerbescheid).
(j) Einladung des Gastgebers in Kanada oder genaue Angaben über Reisearrangements.
(k) Kopie der Unterlagen des Gastgebers zu dessen Status in Kanada.
(l) Private Krankenversicherung.
(m) ggf. unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich, die Niederlande oder die Schweiz.
(n) Verheiratete: Kopie der Heiratsurkunde zusammen mit der Meldebescheinigung für die ganze Familie.
(o) Personen unter 18 J., die alleine reisen oder nur mit einem Elternteil: Kopie der Geburtsurkunde und beglaubigte Einverständniserklärung der abwesenden Elternteile.
(p) Gebühr (Überweisungsbeleg).
Geschäftsreisen zusätzlich:
(q) Entsendungsschreiben der Firma mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer, Bestätigung der Kostenübernahme und Bescheinigung, dass der Reisende ein festes Anstellungsverhältnis hat.
Für die vorläufige Aufenthaltsgenehmigung ist eine Arbeitserlaubnis erforderlich. Wer beabsichtigt, in Kanada zu studieren oder Zeitarbeit aufzunehmen, sollte sich mit der Botschaft in Verbindung setzen, da die Erlaubnis vor der Einreise eingeholt werden muss. Wer Zeitarbeit in Kanada aufnehmen will, benötigt eine gebührenpflichtige Arbeitserlaubnis. Eine Studienerlaubnis ist ebenfalls gebührenpflichtig. Inhaber einer gültigen Studienerlaubnis bzw. einer Aufenthaltsgenehmigung benötigen kein weiteres Visum für die Rückkehr aus den USA oder St. Pierre & Miquelon. Wer 18 Jahre und älter ist und beabsichtigt, länger als 6 Monate in Kanada zu arbeiten, benötigt ein polizeiliches Führungszeugnis im Original.
Postalisch mindestens 4 Wochen. Persönliche Antragstellung: unterschiedlich, z. T. am selben Tag, aber auch bis zu 2 Wochen und länger.
Reisende müssen bei der Einreise über ausreichende Geldmittel verfügen.
Ein Antrag auf Verlängerung des Aufenthalts muss mindestens 30 Tage vor Ablauf des genehmigten Aufenthalts beim Case Processing Centre (CPC) in Vegreville (Alberta) eingereicht werden. Weitere Informationen von Immigration Canada (Internet: http://www.cic.gc.ca/ in englischer oder französischer Sprache).
Für Vögel aus allen Ländern (ausgenommen sind die USA) wird für die Verbringung eine Einfuhrgenehmigung benötigt. Ggf. wird auch eine Bewilligung vom Canadian Wildlife Service verlangt. Nähere Informationen gibt die Homepage www.inspection.gc.ca unter der Rubrik Pet Imports. Maximal zwei Vögel dürfen eingeführt werden. Sie müssen sich in den letzten 90 Tagen beim Halter aufgehalten haben. Bei Vögel aus den USA muss der Besitzers den Eigentumsnachweis haben und die Vögel müssen bei der Einreise für gesund befunden werden.
Hunde und Katzen aus tollwutfreien Ländern dürfen mit einem Gesundheitszeugnis eines lizenzierten Tierarztes eingeführt werden, das das Tier deutlich identifiziert und bescheinigt, dass in dem Herkunftsland während der letzten 6 Monate vor der Einreise kein Tollwutfall aufgetreten ist und dass das Tier in dieser Zeit das Herkunftsland nicht verlassen hat. Ein Impfpass muss eine in den letzten drei jahren durchgeführte Tollwutimpfung nachweisen. Ausgenommen sind Hunde und Katzen unter 3 Monaten.
Für Hunde und Katzen unter 8 Monaten, die bei der Verbringung nach Kanada nicht von ihrem Besitzer begleitet werden, gelten die oben ausgeführten Bestimmungen. Nähere Informationen gibt die Internetseite www.inspection.gc.ca unter der Rubrik Animals - Import und dort unter Pets.
Hunde und Katzen aus nicht tollwutfreien Ländern dürfen mit einem gültigen Impfzertifikat eines lizenzierten Tierarztes gegen Tollwut nach Kanada verbracht werden. Das Impfzertifikat muss in englischer oder französischer Sprache ausgestellt sein.
Nordamerika.
9.984.670 qkm.
33.487.208 (Schätzung 2009).
3 pro qkm.
Ottawa. Einwohner: 875.097 (Schätzung 2009).
Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1931. Verfassung von 1982. Bundesparlament aus zwei Kammern: Unterhaus (House of Commons/Chambre des Communes) mit 308 gewählten und Senat mit 105 ernannten Mitgliedern. Die zehn Provinzen haben je einen Gouverneur und regionale Gesetzgebung; die drei Territorien (ehemals zwei) unterstehen der Bundesverwaltung. Québec nimmt als einzige französischsprachige Provinz einen Sonderstatus ein (seit 1992) und erhält ein Vetorecht bei der Reform von Bundesinstitutionen. Unabhängig von Großbritannien seit 1867.
Kanada umfasst den nördlichen Teil des nordamerikanischen Kontinentes, ausgenommen Alaska im Nordwesten. Im Nordosten ist Grönland der Küste vorgelagert, im Westen der Pazifik und im Osten der Atlantik. Im Süden bildet der 48. Breitengrad die Grenze zu den USA. Die Polkappe liegt im Norden. Arktische Tundra bestimmt den Norden Kanadas. Die Landesmitte besteht aus dem Weizenanbaugebiet des Laurentischen Tafellandes. Im Westen liegen die Rocky Mountains und im Südosten die große Seenplatte, der St. Lawrence River und die Niagara-Fälle. Das Land ist in zehn Provinzen und drei Territorien aufgeteilt.
Amtssprachen sind Englisch und Französisch.
42,6% römisch-katholisch; 23,3% Protestanten; andere christliche Glaubensrichtungen sowie muslimische, jüdische und Sikh-Minderheiten.
Kanada erstreckt sich über sechs Zeitzonen:
Pacific Standard Time: MEZ - 9. Zweiter Sonntag im März bis erster Sonntag im November: MEZ - 8 (Sommerzeit = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -8 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils - 9 Std.
Mountain Standard Time: MEZ -8. Zweiter Sonntag im März bis erster Sonntag im November: MEZ -7 (Sommerzeit = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -7 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils - 8 Std.
Central Standard Time: MEZ -7. Zweiter Sonntag im März bis erster Sonntag im November: MEZ - 6 (Sommerzeit = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -6 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils - 7 Std.
Eastern Standard Time: MEZ -6. Zweiter Sonntag im März bis erster Sonntag im November: MEZ -5 (Sommerzeit = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -5 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils - 6 Std.
Atlantic Standard Time: MEZ -5. Zweiter Sonntag im März bis erster Sonntag im November: MEZ - 4 (Sommerzeit = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -4 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils - 5 Std.
Newfoundland Standard Time: MEZ - 4:30 Std. Zweiter Sonntag im März bis erster Sonntag im November: MEZ - 3:30 Std (Sommerzeit = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) -3:30 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils - 4:30 Std.
Anmerkung: Vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November: werden die Uhren eine Stunde vorgestellt (ausgenommen in Saskatchewan).
110 V/120 V, 60 Hz. Zweipolige Flachstecker. Adapter sind erforderlich.
Stephen Harper, seit Oktober 2008.
Königin Elizabeth II., seit 1952, vertreten durch Generalgouverneur Michaëlle Jean (seit September 2005).
c/o Travel Marketing Romberg, Schwarzbachstrasse 32, D-40822 Mettmann/Düsseldorf
Tel: (02104) 28 66 72 (Reisebranche), (01805) 52 62 32 (Hotline; gebührenpflichtig).
Internet: http://r www.generation-kanada.de
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig)
Die Adressen der Fremdenverkehrsämter der einzelnen Provinzen und Territorien sind unter den jeweiligen Rubriken zu finden.
# 1400-1055 Dunsmuir Street / Box 49230, CA-Vancouver V7X 1L2
Tel: (604) 638 83 00.
Internet: www.corporate.canada.travel
Leipziger Platz 17, D-10117 Berlin
Visa- u. Einwanderungsabt.: Voßstrasse 20.
Tel: (030) 20 31 20. Visa- und Einwanderungsabt.: Tel: (030) 20 31 24 47 (automatischer Informationsdienst).
Internet: www.kanada-info.de
Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr und 13.30-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr. Visaabt.: Mo-Fr 09.00-11.00 Uhr (Publikumsverkehr).
Konsulate ohne Visumerteilung in Düsseldorf und München. Honorarkonsulat in Stuttgart.
Laurenzer Berg 2 / 3. Stock, A-1010 Wien
Tel: (01) 531 38 30 00. Visumabt.: Tel: (01) 531 38 30 10.
Internet: www.kanada.at
Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr, 13.30-15.30 Uhr. Visaabt.: Mo-Fr 08.30-11.30 Uhr.
(ohne Visumerteilung)
Kirchenfeldstraße 88, Postfach, CH-3005 Bern
Tel: (031) 357 32 00.
Internet: www.canada-ambassade.ch
Mo-Do 08.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr, Fr 08.00-13.30 Uhr.
Hinweis: Visa werden bei der Botschaft in Paris ausgestellt, Antragsformulare auf schriftliche Anforderung. Antragsformulare und Informationen sind auch in Bern erhältlich.
Konsulat ohne Visumerteilung in Genf.
35 Avenue Montaigne, F-75008 Paris
Tel: (+33) (01) 44 43 29 00. Konsularabt.: (01) 44 43 29 02.
Internet: http://www.amb-canada.fr/
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr. Visaabt.: Mo-Fr 08.30-11.00 Uhr.
(auch für die Schweiz zuständig).
Kanada
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.01.2012
Unverändert gültig seit: 23.12.2011
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Für Kanada besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.