Das Klima hängt von der jeweiligen Entfernung vom Äquator ab. Trockenzeit im nördlich des Äquators von Dezember bis Februar, Regenzeit April bis Oktober, südlich des Äquators Trockenzeit April bis Oktober, Regenzeit November bis März. Temperaturen sind fast überall ganzjährig hoch mit hoher Luftfeuchtigkeit. Angenehmes Höhenklima in der Region Kivu, in Hochlagen (1500-4000 m) liegen Temperaturen zwischen 6°C und 20°C.
Reisen innerhalb des Landes ist nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Für Reisen in die Minengebiete, insbesondere die beiden Kasais, ist ein "Sauf conduit" erforderlich. Ein "Laissez-Passer Special" des Innenministerius ist für Reisen außerhalb der Provinz Kinshasa zwar nicht mehr offiziell erforderlich, es ist jedoch möglich, dass diese Neuregelung nicht überall umgesetzt wird.
Besucher dürfen weder trampen noch öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrzeuge oder Motorräder mit ausländischen Nummernschildern benutzen. Touristische Reisen in die DR Kongo sind unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Gegen Reisen in die Hauptstadt Kinshasa und die angrenzenden Provinzen Bandundu und Bas-Congo bestehen derzeit zwar keine Sicherheitsbedenken, aber es existiert keinerlei touristische Infrastruktur.
Anmerkung
Reisen innerhalb des Landes ist nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Für Reisen in die Minengebiete, insbesondere die beiden Kasais, ist ein "Sauf conduit" erforderlich. Besucher dürfen weder trampen noch öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrzeuge oder Motorräder mit ausländischen Nummernschildern benutzen. Touristische Reisen in die DR Kongo sind unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Gegen Reisen in die Hauptstadt Kinshasa und die angrenzenden Provinzen Bandundu und Bas-Congo bestehen derzeit zwar keine Sicherheitsbedenken, aber es existiert keinerlei touristische Infrastruktur.
Es gibt Verbindungen vom Flughafen N’Djili in Kinshasa zu 40 Flugplätzen und 150 Landebahnen. Kleinflugzeuge können gechartert werden. Die Flughäfen und Flugzeuge des Landes entsprechen in keiner Hinsicht internationalem Standard.
Der Kongo ist auf 1600 km schiffbar, Fähren verkehren zwischen Kinshasa und den flussaufwärts gelegenen Häfen Kisangani und Ilebo. Wegen der angespannten politischen Lage und Treibstoffknappheit sind Fährverbindungen sehr unzuverlässig.
Die Hauptstrecke führt von Lubumbashi nach Ilebo, mit Nebenlinien nach Kalemie und Kindu sowie von Kinshasa nach Matadi. Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Entgleisungsunfällen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren sind teilweise von bewaffneten Gruppen bedroht oder unterbrochen. Die Züge bieten generell wenig Komfort, Abteile der Luxus- und 1. Klasse entsprechen – wo vorhanden – europäischem Standard. Es gibt keine Klimaanlagen, die wichtigsten Züge führen Speise- und Liegewagen. Der Zugverkehr ist unzuverlässig.
Bedingt durch mangelhafte Instandhaltung sind die Straßen in äußerst schlechtem Zustand und nur im Einzugsgebiet größerer Städte und in Stadtgebieten befahrbar. Die wenigen Straßen sind allenfalls mit Lkw bzw. vierradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind die Straßen oft unpassierbar. Straßensperren sind unbedingt zu beachten. Autodiebstähle und Raubüberfälle kommen vor.
Busse verbinden die größeren Städte, sind aber überfüllt und halten die Fahrpläne oft nicht ein.
Mietwagen erhält man am Flughafen.
Unterlagen: Internationaler Führerschein.
Die Busse der öffentlichen Busgesellschaft in Kinshasa sind meist sehr überfüllt. Minibusse und umgebaute Lastwagen (Fula-Fulas) dienen ebenfalls als öffentliche Verkehrsmittel, unregelmäßig fahrende Lastwagenbusse sind als »Taxibusse« bekannt. Die vielen Sammeltaxis und Taxis in Kinshasa bieten mehr Komfort. In den meisten anderen Städten gibt es nur wenige oder gar keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Derzeit gibt es keine nationale Fluggesellschaft. Die Demokratische Republik Kongo wird u.a. von Air France (AF) über Paris, Brussels Airlines (SN) über Brüssel, South African Airways über Johannesburg und Kenya Airways (KQ) angeflogen.
Keine.
Kinshasa (FIH) (N’Djili) liegt 25 km östlich der Stadt (Fahrzeit 45 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube (24-Std.), Post, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Bars und Restaurants. Linienbusse fahren von und zur Stadt, der Fahrplan wird jedoch oft nicht eingehalten. Taxis vorhanden.
Matadi am Kongo-Fluss ist der einzige internationale Hafen. Von der Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik verkehren unregelmäßige Fähren über den Kongo bzw. den Ubangi. Um den Kongo von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) zu überqueren, braucht man eine Ausreise-Erlaubnis des Immigration Department.
Es gibt Bahnverbindungen nach Dar es Salaam (Tansania), Sambia, Simbabwe, Mosambik und Südafrika. Von der Benutzung der Strecke nach Lobito (Angola) ist wegen der angespannten politischen Lage abzuraten. Die Strecken im Landesinneren sind häufig unterbrochen.
Es gibt Verbindungsstraßen in nahezu alle Nachbarstaaten. Die Grenze zu Ruanda kann jederzeit geschlossen werden. Straßen sind in sehr schlechtem Zustand und bei Regen oft unpassierbar. Die meisten Grenzgebiete sind geschlossen oder sehr gefährlich.
Selbstwählferndienst. Das interne Telefonnetz beschränkt sich auf die größeren Städte und ist oft unzuverlässig.
GSM 900/1800. Mobilfunknetz im Großraum Kinshasa. Hauptanbieter: Congo GSM (Internet: www.africanwireless.com), Celtel Congo (Internet: www.cd.celtel.com/fr/index.html oder www.msi-cellular.com), CELLCO, SAIT Telecom, Supercell Sprl, Vodacom Congo und Intercel Congo. Es gibt Roaming-Abkommen mit zahlreichen internationalen Anbietern, u.a. mit deutschen Anbietern. Mobiltelefone können bei örtlichen Telefongesellschaften gemietet werden. Wer Mobiltelefone in der Öffentlichkeit benutzt, läuft Gefahr, Opfer von Raubüberfällen zu werden.
Sind in einigen Hotels vorhanden.
Es gibt Internetcafés in Kinshasa. Internet/E-Mail-Zugang wird oft durch Stromausfälle behindert.
Kann man in den Haupttelegraphenämtern aufgeben, Verzögerungen kommen vor.
Luftpost nach Europa benötigt 4-18 Tage, oft länger. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Reisende sollten sich bewusst sein, dass es in großen Teilen des Landes keinerlei touristische Infrastruktur gibt.
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Die Auswahl an historischen Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt ist
nicht sehr groß, aber geschichtlich Interessierte sollten sich auf
jeden Fall die prähistorischen und völkerkundlichen Museen der
Universität ansehen. Die Universitätsgebäude liegen in einer
rechteckigen Anlage an einem Hang, auf dem eine farbenfrohe Kapelle
steht. Nicht weit entfernt zwischen den Hügeln liegt ein schöner See,
der Ma Valée, der von tropischem Regenwald umgeben ist.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Fischereihafen Kinkole, die Gärten der Präsidentenresidenz Nsele
mit ihren Pagoden und die großen Wasserreservoirs, in denen man
schwimmen und angeln kann. Auf den Märkten und in den Vororten der
Hauptstadt stellen Kunsthandwerker traditionelle Holzskulpturen und
Schmuck her. Im Nationalmuseum kann man einzigartige Werke
traditioneller einheimischer Kunst bewundern.
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Die Insiki-Wasserfälle (60 m) in Zongo und die Höhlen in der Region Mbanza-Ngungu kann
man an einem Tag besichtigen, für einen ausführlichen Besuch sollte man
jedoch mindestens drei Tage einplanen. Von dort aus kann man nach Kisantu fahren und den Botanischen Garten Frère Gillet mit den weltberühmten seltenen Orchideen besichtigen.
Weiter westlich am Kwilu-Fluss, 120 km von Mataoi entfernt,
erheben sich schroffe Hänge und Schluchten. Das zerklüftete rechte
Flussufer mit dem landschaftlich besonders reizvollen Inga zeichnet sich durch seine wilde Schönheit aus. Der Weg zum Meer nach Moanda führt vorbei an Wäldern, Höhlen, den Boma-Wasserfällen und dem in Äquatornähe gelegenen Mayumbe. Unterwegs kann man die Gräber von Tshela besichtigen.
Das obere Tal des Kwango-Flusses
im Südwesten ist nur schwer erreichbar. Wer einen längeren Ausflug
durch die atemberaubende Natur unternimmt, erreicht schließlich die Tembo-Wasserfälle (früher Guillaume-Wasserfälle).
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Der südliche Upemba-Nationalpark am Fluss Lualaba (nordöstlich von Bugama) besticht durch zahlreiche Seen, in denen Nilpferde, Krokodile und diverse Wasservögel beheimatet sind. Kananga und M’Buji-Mayi sind typische Tropenstädte, Kalemie und die Ufer des Tanganjika-Sees erinnern an die französische Riviera.
Überall im Süden gibt es Süßwasserseen wie die Munkamba-, Fwa- und Kasai-Seen, um nur einige zu nennen. Es gibt zahlreiche eindrucksvolle Wasserfälle, besonders schön sind Kiobo, Lufira und Lofol (384 m) nördlich von Lubumbashi.
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In den Jahren 2002 und 2005 brach der Nyiragongo-Vulkan nahe der Stadt Goma aus und zerstörte die Stadt und ihre Umgebung. Diese Region ist immer noch stark beschädigt.
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Die Hochebene erstreckt sich im Osten bis in die Umgebung der Tanganjika-, Kivu-, Idi-Amin-Dada-, Mobutu-Sésé-Séko- und Bukavu-Seen. Goma und Bunia sind kleine malerische Städte mit Villen, Restaurants und Hotels.
Im Norden liegt der 400.000 ha große Garamba-Nationalpark, der Löwen, Elefanten, Leoparden, den seltenen Weißen Nashörnern und Giraffen einen Lebensraum bietet. Im Kaluzi-Biéga-Nationalpark kann man Tiefland-Gorillas beobachten. Im 618 m ü. d. M. gelegenen Mobutu-Sésé-Séko-See gibt es mehr Fische als in irgendeinem anderen afrikanischen See. Bunia ist
ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu diesem Gewässer, in die
Wälder und Berge, zu den Pygmäendörfern, den Höhlen des Hoyo-Berges und
den Escaliers-de-Venus-Wasserfällen. Der Idi-Amin-Dada-See ist Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Der höchste Berg der Ruwenzori-Bergkette ist der Pic Marguerite (5119 m); hier leben Gorillas und die seltenen Okapis. Zwischen Goma und Beni liegt die angeblich schönste Berglandschaft Afrikas, allerdings ist der Straßenzustand extrem schlecht.
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Dieser 12.000 qkm große Park in der Nähe von Goma wird von zwei Bergketten eingeschlossen, die als natürlicher Schutzwall dienen. Löwen, Elefanten, Büffel, Warzenschweine, Antilopen, Nilpferde und bunte Wasservögel kann man in diesem Naturschutzgebiet in freier Wildbahn beobachten.
In Kinshasa und Lubumbashi gibt es einige gute Restaurants, Preise sind jedoch hoch. Das Angebot in Hotels und Restaurants ist auf europäische Gäste zugeschnitten, auf der Speisekarte stehen internationale und einheimische Gerichte. Eine Spezialität ist Moambe-Huhn, das in frischem Palmöl mit Reis und Spinat zubereitet wird. Auch die französischen, belgischen und kongolesischen Restaurants in Kinshasa sind in erster Linie auf Geschäftsleute ausgerichtet. In kleineren Restaurants und Imbissen wird auch chinesische, tunesische und griechische Küche angeboten.
Kinshasa bietet das interessanteste Nachtleben, das sich überwiegend im Stadtteil Cité abspielt. Es gibt viele Diskotheken und Live-Musikclubs unter freiem Himmel.
Schöne Souvenirs sind handgearbeitete Armbänder, Ebenholzschnitzereien und einheimische Gemälde. Auf den Märkten und in den Einkaufszentren erhält man alles von frischem Ingwer über Korbwaren bis zu schönen afrikanischen Holzschnitzarbeiten. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr.
Bergsteigen ist besonders in der Ruwenzori-Bergkette beliebt. Trekking bietet sich im Gebiet der Virunga-Vulkane an. Safaris sind ein ganz besonderes Erlebnis; es gibt acht Tierreservate, in denen Safaritouren durchgeführt werden. Die meisten Flüsse und Seen bieten ausgezeichnete Angelmöglichkeiten. In Matadi wird Segeln angeboten. Tennis und Golf sind ebenfalls beliebt.
Zwanglose Kleidung wird überall akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Fotografieren: Zum Fotografieren braucht man eine Genehmigung, und selbst dann sind Schwierigkeiten nicht auszuschließen. Öffentliche Gebäude und Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Trinkgeld: 10% Bedienungsgeld wird auf alle Hotel- und Restaurantrechnungen aufgeschlagen, Extratrinkgeld ist unnötig.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Dengue-Fieber tritt landesweit auf. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: besonders Sexualkontakte, aber auch unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.
Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Häufig treten Pest-Fälle vor allem in der Ituri-Region im Nordosten der Provinz Orientale auf. Mit 1000 Pestfällen jährlich ist der Bezirk Ituri das am stärksten von der Seuche betroffene Gebiet weltweit. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Die Schlafkrankeit kommt landesweit, vor allem aber in den Provinzen Equateur und Bandundu, vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Auch das hämorrhagische Ebola-Fieber tritt in touristisch nicht erschlossenen Gebieten auf.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind grundsätzlich unzureichend, im Landesinneren katastrophal. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Einigermaßen europäischem Standard entspricht das Centre Médical de Kinshasa (CMK), Avenue de Wagenia 168, B.P. 95 86 Kinshasa, Tel: (00243) (089) 50 300. Alle Behandlungen, auch Notfälle, sind grundsätzlich im Voraus bar zu bezahlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. In der Hauptstadt Kinshasa sind die meisten Medikamente erhältlich, aber sehr teuer - vorübergehende Engpässe können nie ausgeschlossen werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholmöglichkeit ist daher dringend zu empfehlen.
Für eine Arbeitserlaubnis (Arbeitsvisum) ist die Vorlage eines Certificat Médical in französischer Sprache erforderlich. Ein HIV-Test ist derzeit nicht erforderlich.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in der demokratischen Republik Kongo den Flughafen nicht verlassen. Die Demokratische Republik Kongo liegt in der Gelbfieber-Endemiezone, eine Schutzimpfung wird dringend empfohlen.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Ein gültiger Nachweis einer Choleraimpfung kann bei Einreise jedoch verlangt werden. Das Risiko einer Infektion, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft, ist hoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit erforderlich. Die vorherrschende gefährliche Form Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.
[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser ist nicht keimfrei und sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2012
1 Jan Neujahr
4 Jan Gedenktag der Märtyrer für Unabhängigkeit
17 Jan Tag der Volkshelden
16 Feb Kim Jong Ils Geburtstag
1 May Tag der Arbeit
17 May Tag der Befreiung
30 Jun Unabhängigkeitstag
1 Aug Tag der Eltern
1 Aug Tag der Jugend
17 Nov Tag der Armee
25 Dec Weihnachten
Folgende Artikel können zollfrei in die Demokratische Republik Kongo eingeführt werden:
100 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabakprodukte;
1 Flasche alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
1 Kamera, wenn sie wieder ausgeführt wird.
Satellitentelefone, GPS-Empfänger und Militärbekleidung.
Für Schusswaffen oder Munition ist eine Einfuhrgenehmigung erforderlich.
Radios, Kassettenrekorder, CD-Player und Geschenke sind zollpflichtig.
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1 Franc Congolais = 1000 Centimes. Währungskürzel: FC, CDF (ISO-Code). Aufgrund der innenpolitischen Situation ändern sich die zugelassenen Banknoten ständig. Zurzeit sind Banknoten in den Nennwerten von 500, 200, 100, 50, 20, 10, 5 und 1 FC sowie 50, 20, 10, 5, 1 Centimes im Umlauf.
Der US-Dollar ist die einzige Währung im Land, die einen echten Wert darstellt, es ist jedoch illegal, US-Dollar mit sich zu führen. Einheimischen im Besitz von US-Dollars droht die Verhaftung wegen Landesverrats. Es gibt einen Devisenschwarzmarkt. Der Umtausch von Geld außerhalb der offiziellen Wechselstuben ist verboten. Flugtickets können im Land selbst nur mit offiziell gewechseltem Geld gekauft werden.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Eurocard, MasterCard und Visa werden teilweise in Kinshasa und anderen größeren Städten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Es ist in Banken nicht möglich, Bargeld mit einer Kreditkarte abzuheben.
Reiseschecks werden generell nicht empfohlen.
Ein- und Ausfuhr der Landeswährung verboten. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht ab dem Gegenwert von 10.000 US$. Ausfuhr von Fremdwährungen nur bis zum Gegenwert von 10.000 US$ (ausgenommen sind Geschäfts- und Transitreisende).
Mo-Fr 07.30-11.00 Uhr und 14.30-16.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 1203.83 CDF |
| 1.00 CHF = 1002.46 CDF |
| 1.00 USD = 909.5 CDF |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Aufgrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen in einigen Landesteilen (Provinzen Equateur, Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Bezirk Haut-Uélé und Garamba-Nationalpark im äußersten Nordosten des Landes) wird von touristischen Reisen in die Demokratische Republik Kongo abgeraten. Vom Auswärtigen Amt besteht eine Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo.
Die Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Nähere Auskünfte erteilen die Botschaften (s. Kontaktadressen).
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und sollte keine Visa oder Ein-/Ausreisestempel Ugandas, Ruandas und Burundis enthalten.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass (empfohlen).
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Minderjährige bedürfen einer "autorisation parentale", der elterlichen schriftlichen Genehmigung, und einer "prise en charge" durch die betreffende Fluglinie. Es gibt keine Besonderheiten bei der Begleitung durch nur ein Elternteil.
Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Die Möglichkeit eines visumfreien Transits besteht nicht.
Transit-, Touristen-, Geschäfts- und Sondervisum für ein- und mehrmalige Einreise.
84 € (einmalige Einreise, 1 Monat gültig);
123 € (mehrmalige Einreise, 1 Monat gültig);
148 € (einmalige Einreise, 2 Monate gültig);
174 € (mehrmalige Einreise, 2 Monate gültig);
202 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig);
212 € (mehrmalige Einreise, 3 Monate gültig);
250 € (einmalige Einreise, 6 Monate gültig);
327 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig).
Transitvisum: 39 € (einmalige Durchreise, 8 Tage Aufenthalt), 77 € (mehrmalige Durchreise).
Expressausstellung: Visumgebühr + 50 €.
Einfach- und Mehrfachvisa 1, 2, 3 oder 6 Monate. Visa müssen innerhalb von 3 Monaten nach der Ausstellung verwendet werden.
Persönlich oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und freie Seiten enthält.
(d) Gelbfieber-Impfbescheinigung sowie Gesundheitszeugnis, das bestätigt, dass der Antragsteller keine ansteckenden Krankheiten hat.
(e) Rück- oder Weiterreiseticket.
(f) Polizeiliches Führungszeugnis bei Aufenthalten über einem Monat.
(g) Gebühr (Verrechnungsscheck oder Postanweisung).
Geschäftsvisum zusätzlich:
(h) Schreiben der eigenen Firma und des Geschäftspartners mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.
Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühr beigefügt werden. Je nach Reisezweck können zusätzliche Unterlagen verlangt werden, für Verwandtenbesuche braucht man ein von den örtlichen Behörden genehmigtes Einladungsschreiben. Alle benötigten Unterlagen müssen ins Französische übersetzt werden.
Anfragen an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
In Berlin ca. 14 Tage, sonst ca. 1 Woche.
Expressausstellung: 2-3 Tage (auch in Berlin).
Besucher müssen sich bei der Direction Générale de Migration (DGM) (Boulevard du 30 Juin 65, Commune de Gombe, Kinshasa) auch nach jedem Ortswechsel melden.
Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung, Gesundheitsbescheinigung.
Zentralafrika.
2.344.885 qkm.
66.514.504 (Schätzung 2008).
28 pro qkm.
Kinshasa. Einwohner: 9.518.988 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1978. Neue Verfassung von 2006. Parlament mit 210 Mitgliedern, Wahl alle 5 Jahre; z. Z. aufgelöst. Einberufung einer Nationalversammlung mit 300 Mitgliedern durch den ehemaligen Präsidenten Laurent-Désiré Kabila, seit 2000. Nach seiner Machtübernahme 1997 ordnete der ehemalige Präsident Laurent-Désiré Kabila die Rückbenennung Zaïres in Demokratische Republik Kongo an. Unabhängig seit 1960 (ehemalige belgische Kolonie).
Die Demokratische Republik Kongo, der drittgrößte afrikanische Staat, grenzt im Norden an die Zentralafrikanische Republik und den Sudan, im Osten an Uganda, Ruanda, Burundi und Tansania, im Süden an Sambia und Angola und im Westen an die Republik Kongo und die angolanische Enklave Cabinda. Der nur 27 km lange Küstenstreifen an der Mündung des Kongo in den Atlantik bietet den einzigen Meereszugang. Der Kongo ist der zweitgrößte Fluss Afrikas. Das Land bietet verschiedene Landschaftsformen, Bergketten im Norden und Westen, das Kongo-Becken im Landesinneren, das Hochland von Shaba im Süden sowie die Vulkane und Seen der Kivu-Region. An der Westgrenze zur Republik Kongo liegen tropische Regenwälder.
Amtssprache ist Französisch, weiterhin vier Nationalsprachen: Chiluba, Kikongo, Lingala (Handelssprache) und Kingwana (ein Kisuaheli-Dialekt). Außerdem werden u. a. Luvena, Chokwe, Gbaya und Kituba gesprochen (insgesamt über 400 Sprachen).
50 % Katholiken, 20 % Protestanten und 10 % andere christliche Glaubensrichtungen (hauptsächlich Kimbangisten). 10 % Anhänger von Naturreligionen und 10 % Muslime.
Kinshasa und Mbandaka: MEZ.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kinshasa und Mbandaka.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.
Haut-Zaïre, Kasai, Kivu und Shaba: MEZ + 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Haut-Zaïre, Kasai, Kivu und Shaba.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
220 V, 50 Hz in den größeren Städten vorhanden. Im Landesinneren werden häufig Stromaggregate eingesetzt.
Adolphe Muzito, seit Oktober 2008.
Joseph Kabila, seit 2001.
Internet: www.congonline.com
2 A/B Avenue des Oranges, BP 9502, CD-Kinshasa-Gombe
Tel: (12) 300 70.
Im Meisengarten 13320, D-53177 Bonn
Tel: (0228) 934 92 37. Konsularabt.: (0228) 85 81 60.
Mo-Fr 09.30-15.00 Uhr.
(auch für Österreich zuständig).
Honorargeneralkonsul ohne Visumerteilung in Bremen. Honorarkonsule in Düsseldorf und Frankfurt/M.
(mit Visumerteilung)
Neusiedlerstraße 52, A-2340 Mödling
Tel: (02236) 89 21 72.
Do 08.00-11.00 Uhr (tel. Vereinbarung)
Sulgenheimweg 21, CH-3007 Bern
Postanschrift: Postfach 5261, CH-3001 Bern
Tel: (031) 371 35 38.
Mo-Fr 10.00-15.00 Uhr.
Reisewarnung vom Auswärtigen Amt:
Stand: 29.03.2012
Teilreisewarnung
Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.
In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (https://service.diplo.de/elefandextern/home/registration!form.action) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Sicherheitslage ist im gesamten Land fragil.
Der Osten des Landes (Ituri, Nord- und Süd-Kivu, Nordost-Katanga) ist nicht befriedet, hier gibt es immer wieder aufflammende Unruhen unterschiedlicher Intensität. In den Kivu-Provinzen werden Militäraktionen gegen verbliebene Rebellengruppen durchgeführt. Ausnahmen bilden die Städte Bukavu und Goma, die derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen verschont sind.
Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder erheblicher materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte.
Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.