Gemäßigtes Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Regenzeit im Sommer. 85% der Niederschläge in den Bergen fallen zwischen Oktober und April. Im Hochland schneit es von Mai bis September. Am heißesten ist es im Januar und Februar. Lesotho bietet über 300 Tage Sonnenschein im Jahr.
Kein Linienverkehr. Möglicherweise können von Südafrika aus Charterflüge zur Erkundung von Lesotho organisiert werden. Informationen nur vor Ort.
Pkw: Das Straßennetz ist dürftig, und es gibt nur wenige asphaltierte Straßen (ca. 2.000 km). Eine geteerte Hauptstraße führt vom Norden bis zu den Städten an der West- und Südgrenze des Landes, die übrigen Straßen sind während der Regenzeit oft unbefahrbar. Allradantrieb empfohlen. In ländlichen Gegenden sollte man nachts nicht Auto fahren.
Tankstellen gibt es in allen größeren Städten und entlang der Hauptverkehrsstrecken. Ein Reservekanister sollte jedoch mitgeführt werden.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr,
Gurtanlegepflicht.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
innerhalb von Ortschaften: 50 km/h,
außerhalb von Ortschaften: 80 km/h.
Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen. Der nationale Führerschein wird nur akzeptiert, wenn er in englischer Sprache ausgestellt ist oder wenn eine beglaubigte englische Übersetzung beigefügt ist. Nationale Führerscheine der meisten Länder sind in Lesotho 6 Monate gültig.
Bus: In den Ebenen verkehren Minibusse.
von Maseru zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Pkw/Bus | |
| Teyateyaneng | 0.20 |
| Leribe | 1.00 |
| Butha-Buthe | 1.30 |
| Mokhotlong | 7.00 |
| Qacha’s Nek | 8.00 |
| Thabatseka | 5.00 |
| Mohale’s Hoek | 1.30 |
| Quthing | 3.00 |
| Mafeteng | 1.00 |
South African Airways (SA) (Internet: www.flysaa.com) fliegt täglich zwischen Maseru und Johannesburg (Flugzeit 1 Std. 10 Min.). Von Johannesburg bestehen weltweite Verbindungen.
20 M. Ausgenommen sind Transitreisende und Kinder unter 5 Jahren.
Maseru (MSU) (Moshoeshoe I International) liegt 18 km nordöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen umfassen Bank/Wechselstube, Postamt, Mietwagenschalter, Flughafeninformation, Gepäckaufbewahrung, Bars und Restaurant. Busse fahren zum Stadtzentrum (Fahrzeit 30 Min.).
Anmerkung: Die Umgehungsstraße zum Flughafen war in letzter Zeit häufig Schauplatz von Autoraub. Bei Nacht sollte sie unbedingt gemieden werden.
Von Marseilles (Südafrika) gibt es eine kurze Bahnverbindung (2,6 km), die auf der Bloemfontein/Natal-Strecke nach Maseru führt. Der Passagierdienst wurde jedoch vor einiger Zeit eingestellt und heute fahren lediglich Güterzüge nach Lesotho.
Die drei Hauptstraßen nach Südafrika führen über die Maseru Bridge im Westen, die Ficksburg Bridge im Norden und durch das Caledon’s Poort im Westen. Maseru Bridge und Ficksburg Bridge sind durchgehend geöffnet, Caledon's Poort ist von 06.00-22.00 Uhr geöffnet. Es gibt zusätzliche Grenzübergänge, jedoch mit schlechteren Straßen.
Busse und Minibusse verkehren regelmäßig zwischen Maseru und Johannesburg.
Eine Maut wird von allen Reisenden verlangt, die Lesotho auf dem Straßenwege verlassen.
Internationale Direktdurchwahl zu einigen Städten. Das interne Telefonnetz ist begrenzt. Die nationale Telefongesellschaft heißt Telecom Lesotho (Internet: www.telecom.co.ls).
GSM 900. Netzbetreiber ist Vodacom Lesotho (Pty) Ltd (GSM 900) und Econet Ezi-Cel. Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf die größeren Städte.
Internetcafés findet man in Maseru (M15-M20 pro halbe Stunde). Internetanbieter sind u.a. LEO Internet Services (Internet: www.lesoff.co.za).
Können in manchen Postämtern und Hotels aufgegeben werden. Weitere Informationen von der Botschaft.
Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
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Die Hauptstadt Maseru hat einige schöne Wahrzeichen,
z. B. den historischen Friedhof und den königlichen Palast. Die Residenz des
Premierministers ist ebenfalls sehenswert. Von Maseru aus bieten sich
verschiedene Tagesausflüge mit Kleinbussen oder Fahrten auf eigene Faust
an.
Ausflüge:
Nicht weit von Maseru entfernt können die
Ha-Khotso-Felszeichnungen der Buschmänner bewundert werden. Ganz in der
Nähe liegt der Berg Thaba Bosiu, auf dem sich die Basotho heldenhaft
gegen die Buren auflehnten.
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Das Outward Bound Centre von Lesotho liegt in Thaba-Phatsoa, in den Ausläufern der Malutis. Erfahrene Ausbilder unterrichten das Outward-Bound-Konzept, eine Art Überlebenstraining. Es gibt außerdem Kurse im Bergsteigen, Bergwandern, Camping, Kanufahren, Segeln und Reiten. In der Nähe von Bokong befindet sich der Katse-Staudamm.
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Das idealste Fortbewegungsmittel durch die Berglandschaft der »afrikanischen Schweiz« ist das Basotho-Pony. Es werden Treks unterschiedlicher Länge angeboten, Reitkenntnisse sind nicht erforderlich. In erster Linie stehen Gruppenausritte auf drei verschiedenen Routen zur Auswahl; zwei davon führen zu den großen Wasserfällen bei Ribaneng, Ketane und Maletsunyane. Nach der Ankunft in Semonkong können Urlauber entweder nach Maseru zurückfliegen oder den Ritt zwei Tage lang fortsetzen und von Ha Ramabanta per Auto nach Maseru zurückkehren. Der Molimo-Nthuse-Roundtrek beginnt an der Molimo-Nthuse-Lodge, die gleichzeitig der Sitz des Basotho Pony Trekking Centre ist. Dieser Trek führt über den Thaba-Putsoa-Pass und endet am zweiten Tag an der Ha-Markabei-Senqunyane-Lodge. Auf dem Rückweg werden Molikaliko sowie die Qiloane-Fälle besichtigt und am fünften Tag wird der Rückweg nach Molimo Nthuse angetreten. In den überwiegend ländlichen Regionen übernachten Besucher in den Stammeshütten der Basotho.
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Lesothos ist touristisch recht gut erschlossen und ideal für Ausflüge zu den Metlejoeng-Höhlen (2 km südlich von Mohale’s Hoek), den Fußabdrücken der Dinosaurier bei Maphutseng und Moyeni, zum Masitise-Höhlenhaus und dem versteinerten Wald am Taaba-Ts’oeu-Berg. Es gibt Hotels in Moyeni und Mohale’s Hoek. Das neue Orange River Hotel bietet Pferdeausritte, Kanufahrten, Bergsteigen und Bergwanderungen. Im Südosten liegt eine der schönsten Regionen Lesothos: Ramanbanta, Semonkong (mit den Maletsunyane-Wasserfällen), der Sehlabathebe-Nationalpark und der Mont-aux-Sources-Nationalpark gehören zu den Höhepunkten jeder Lesothoreise.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 3,293 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.500 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 6,8 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 45 % (2002)
Inflationsrate: ca. 10,7 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 49 %
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 15,1 %
Industrie: 46,4 %
Dienstleistungen: 38,5 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Textilindustrie, Diamantenbergbau, Tourismus
Außenhandel
Importe: ca. 1,882 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 953 Mio. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, Taiwan, Hongkong, China, Indien, Südkorea
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
UN (Vereinte Nationen) und deren Sonderorganisationen, Afrikanische Union, SADC (Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika), SACU (Südafrikanische Zollunion), NAM (Blockfreie Staaten)
Leichter Anzug, Hemd und Krawatte sind für geschäftliche Termine üblich, die Atmosphäre ist ungezwungen. Die Mehrzahl der Geschäftsleute spricht Englisch.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.45 und 14.00-16.30 Uhr; Sa 08.00-13.00 Uhr.
Ministry of Trade, Industry and Marketing
PO Box 747, Maseru 100
Tel: 31 74 54.
Lesotho National Development Corporation
Private Bag A96, Development House, Block A, Kingsway Street, Maseru 100
Tel: 31 20 12.
Internet: www.lndc.org.ls
Lesotho Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 79, Maseru 100
Tel: 32 34 82.
In den größeren Hotels der Hauptstadt Maseru stehen internationale Spezialitäten auf der Speisekarte. Halal-Gerichte, Süßwasserfisch und Meeresfrüchte sowie französische, italienische und chinesische Küche sind hier vertreten. Viele Lebensmittel werden aus Südafrika importiert. Getränke: In den besseren Restaurants gibt es eine gute Auswahl an Wein, Bier und Spirituosen.
Einige Hotels und Restaurants bieten Live-Unterhaltung. In Maseru gibt es Kinos, die beiden größten internationalen Hotels haben Spielkasinos.
Basotho-Hüte, Grasmatten, Tonwaren, Woll- und Mohairläufer, Wandteppiche, Textilien, Silber- und Goldgegenstände, Kupfer- und Ebenholzarbeiten. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-15.00 Uhr.
Angeln: Lesothos Stauseen und Flüsse haben gute Fischgründe mit Karpfen und Regenbogenforellen. Pony-Trekking/Bergsteigen: Auf dem Rücken der Basotho-Ponies oder auch zu Fuß lernt man die Schönheit des Landes am besten kennen. Vogelbeobachtung: Vogelfreunden wird ein Ausflug entlang der Mountain Road empfohlen, da die Vögel Südafrikas dort besonders gut bewundert werden können. Schwimmen: Bilharziosefreie Flüsse und Seen (vor Ort erkundigen) sowie die Swimmingpools der Hotels laden zum Baden ein. Tennis: Im Maseru Club stehen gute Tennisplätze zur Verfügung. Golf: Es gibt mehrere 9-Loch-Golfplätze. Publikumssport: Pferderennen sind sehr beliebt und werden im ganzen Land abgehalten. Fußball ist Lesothos Nationalsport, an den meisten Wochenenden finden Spiele statt.
Bei einem Aufenthalt in einem Dorf gehört es zum guten Ton, sich mit dem Dorfhäuptling in Verbindung zu setzen. Die üblichen Höflichkeitsformen werden geschätzt. Kleidung sollte praktisch und leger sein, Besucher sollten Rücksicht auf einheimisches Brauchtum nehmen. Fotografieren: Das Fotografieren öffentlicher Gebäude und Anlagen, uniformierter Personen und von Militärfahrzeugen bedarf polizeilicher Genehmigung. Trinkgeld: 10% ist in Hotels und Restaurants üblich.
In den größeren Städten gibt es Hotels unterschiedlichen Standards. In den abgelegeneren Regionen können Besucher in Berghütten Unterkunft finden. In Maseru, Leribe und Masionokang sind in letzter Zeit neue Hotels gebaut worden, viele Hotels in Maseru entsprechen dem internationalen Standard. Weitere Informationen vom Lesotho Tourist Board (s. Adressen).
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die Versorgung mit Medikamenten ist unzureichend. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte vorhanden sein und verschreibungspflichtige Medikamente sollten mitgebracht werden.
Gute ärztliche Versorgung ist in Bloemfontein/Südafrika (ca. 130km westlich von Maseru) gegeben.
Der Abschluss einer Reisekranken-/Rückholversicherung wird dringend empfohlen.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden (auch von Transitpassagieren in Lesotho) verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2] Von Reisenden, die aus Cholera-Infektionsgebieten kommen, wird ein Cholera-Impfnachweis verlangt.
[3] Leitungswasser ist in Stadtgebieten gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Wasser außerhalb der Städte ist nicht unbedingt keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und kann ohne Bedenken verzehrt werden. Einheimische Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse sind normalerweise ebenfalls unbedenklich.
Lesotho ist nur über Südafrika zu erreichen, die südafrikanischen Gesundheitsbestimmungen müssen deshalb ebenfalls beachtet werden.
2012
1 Jan Neujahr
11 Mar Moshoeshoe-Tag
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
17 May Christi Himmelfahrt
25 May Afrikatag/ Heldengedenktag
17 Jul Geburtstag des Königs Letsie III
4 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
Folgende Artikel können zollfrei nach Lesotho eingeführt werden:
400 Zigaretten und 50 Zigarren und 250 g Tabak;
1 l Wein und 1 l Spirituosen*;
250 ml Eau de Toilette oder 50 ml Parfüm;
Geschenke bis zu einem Wert von 500 M.
[*] Für Staatsangehörige von Südafrika besteht ein Alkoholeinfuhrverbot.
1 Loti = 100 Lisente. Währungskürzel: M, LSL (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Maloti; Münzen im Wert von 5, 2, 1 Loti sowie 50, 25, 10, 5, 2 und 1 Sente (die Münzen zu 2 Lisente und 1 Sente sind nicht mehr im Umlauf). Die Mehrzahl von »Loti« ist »Maloti«, die Mehrzahl von »Sente« ist »Lisente«.
Der Südafrikanische Rand ist dem Loti gleichgestellt und wird als Zahlungsmittel anerkannt; Münzen werden jedoch nicht immer akzeptiert.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Diners Club, MasterCard und Visa werden teilweise akzeptiert, jedoch nur in Städten. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
US-Dollar-Reiseschecks werden empfohlen. Außerhalb der Hauptstadt werden sie nur eingeschränkt akzeptiert.
Keine Beschränkungen.
Mo, Di, Do, Fr 08.30-15.30 Uhr, Mi 08.30-13.00 Uhr und Sa 08.30-11.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 10.26 LSL |
| 1.00 CHF = 8.55 LSL |
| 1.00 USD = 7.76 LSL |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Da die Einreise über Südafrika erfolgt, müssen auch die dort herrschenden Einreisebestimmungen erfüllt werden.
Allgemein erforderlich, muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von 14 Tagen (Verlängerungsmöglichkeit auf bis zu 3 Monate):
EU-Länder und Schweiz ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn).
Die Möglichkeit des visumfreien Transits besteht nicht.
Je nach Nationalität unterschiedlich. Weitere Informationen von den Konsulaten.
3 Monate.
Persönlich oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
(a) 1 Antragsformular.
(c) 2 Passfotos.
(b) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Zahlungsbeleg für die Gebühr (in bar oder per Verrechnungsscheck bei Antragstellung).
(e) Nachweis über Rück- oder Weiterreisetickets.
(f) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).
Geschäftsvisum zusätzlich:
(g) Entsendungsschreiben der Firma mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer sowie Bestätigung der Kostenübernahme.
Der postalischen Antragstellung sollte ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beigelegt werden.
Informationen von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).
7 Tage.
Ausländer müssen bei der Einreise ausreichende Geldmittel nachweisen können.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Südliches Afrika.
30.355 qkm.
2.128.180 (Schätzung 2008).
70 pro qkm.
Maseru. Einwohner: 247.237 (Schätzung 2009).
Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1993. Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Abgeordneten, Senat mit 33 ernannten Mitgliedern. Unabhängig seit 1966 (ehemalige britische Kolonie).
Lesotho wird von Südafrika umschlossen. Das Königreich liegt auf dem höchsten Abschnitt der Drakensberge am Ostrand des südafrikanischen Plateaus. Das gebirgige Land wird von Tälern und Schluchten durchzogen. Im Westen senkt es sich von den Bergausläufern zu sanften Hügeln und einer Ebene entlang der Grenze; hier leben zwei Drittel der Bevölkerung. Die drei großen Flüsse Orange, Caledon und Tugela entspringen in den Bergen Lesothos.
Amtssprachen sind Sesotho und Englisch. Es werden auch Zulu und Xhosa gesprochen.
80 % Christen, 20 % Naturreligionen.
MEZ + 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Lesotho.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
220 V, 50 Hz; Adapter erforderlich.
Bethuel Pakalitha Mosisili, seit 1998.
König Letsie III., seit 1996.
PO Box 52, LS-Maseru 100
Tel: (22) 31 30 34.
Internet: www.lesotho.gov.ls/tourism
Kurfürstenstr. 84, D-10787 Berlin
Tel: (030) 257 57 20.
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
(auch für Österreich zuständig).
Honorargeneralkonsule mit Visumerteilung in Flörsheim bei Frankfurt (Tel: (06145) 70 75) und Hannover (Tel: (0511) 32 66 74). Honorarkonsul in Unterföhring bei München (Tel: (089) 957 68 01).
(Ohne Visumerteilung)
Nikolaigasse 1/2, A-1010 Wien
Tel: (01) 512 76 47.
Parteienverkehr nach tel. Vereinbarung.
2ème étage, Rue de Lausanne 45-47, CH-1201 Genève
Tel: (022) 906 10 50.
Konsulat in Zürich (Tel: (01) 201 44 45).
Lesotho
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 17.01.2012
Unverändert gültig seit: 12.01.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Als eines der ärmsten Länder der Welt verfügt Lesotho nur über wenig Angebote für Touristen. Bedingt durch Armut und hohe Arbeitslosigkeit leidet das Land unter einer hohen Gewaltkriminalität. Reisende sollten insbesondere in der Hauptstadt Maseru (Umgebung des Victoria Hotels in der Stadtmitte), bei Reisen von Leribe zum Katse-Staudamm, sowie an Aussichtspunkten vorsichtig sein. Aber auch in anderen ländlichen Gebieten haben Überfälle und Autoraub ("carjacking") zugenommen. Die neue Umgehungsstraße zum Flughafen Maseru war in letzter Zeit häufig Schauplatz von Autoraub. Bei Nacht sollte sie unbedingt gemieden werden.
Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit, Überlandfahrten bei Dunkelheit und Parken des Fahrzeugs in unbeleuchteten Straßen sind sehr gefährlich.