Heißes und tropisches Klima ganzjährig mit kaum spürbaren Temperaturunterschieden. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober. Der Harmattan-Wüstenwind bläst von Dezember bis März in der Küstenregion.
Es gibt über 60 Landepisten für Kleinflugzeuge und 53 Flughäfen, die aber insgesamt nur zwei asphaltierte Landepisten haben.
Es gibt eine Fährverbindung zwischen Monrovia und Buchanan und eine wöchentliche Verbindung zwischen Harper und Greenville. Küstenschiffe befördern manchmal Passagiere, verkehren allerdings nur unregelmäßig. Auf vielen Flüssen des Landes werden kleine Boote als Verkehrs- und Transportmittel benutzt.
Kanu-Safaris können in den Monaten Dezember bis März ausgehend von Greenville, einem kleinen Küstenhafen (200 km südöstlich von Monrovia), flussaufwärts gemacht werden.
Derzeit kein Schienenverkehr.
Pkw: Man muss u. U. mit langen Fahrzeiten im Verkehr auf den Küstenstraßen rechnen, da die Lagunen und Flussmündungen schwierig zu umfahren sind. Umleitungen und Verzögerungen sind häufig. Eine Straße verbindet Monrovia mit den östlichen und westlichen Landesteilen. Asphaltierte Straßen, die sich in passablem Zustand befinden, verlaufen von Monrovia zum Roberts International Airport, zur Grenze nach Sierra Leone in Bo Waterside und zur Grenze nach Guinea in Ganta. Viele Straßen sind bisher nicht geteert, Autos sind ebenfalls noch selten. Ampeln und Straßenlaternen gibt es so gut wie nicht.
Bus: Die Busverbindungen zwischen den Städten sind schlecht, die Busse überfüllt und in schlechtem technischen Zustand.
Mietwagen mit und ohne Chauffeur sind in Monrovia erhältlich.
Unterlagen: Internationaler Führerschein wird empfohlen. Gegen Vorlage des nationalen Führerscheins wird eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt.
In Monrovia verkehren Minibusse. Taxis stehen zur Verfügung, Trinkgeld ist unüblich.
Im Code-Share mit Brussels Airlines (SN) fliegt Lufthansa (LH) nach Monrovia.
Monrovia (ROB) (Roberts International) liegt 60 km südöstlich der Stadt. Taxis fahren vom Flughafen in die Stadt, es ist jedoch empfehlenswert, sich vom Flughafen abholen zu lassen. Die Flughafeneinrichtungen umfassen ein Restaurant und eine Erste-Hilfe-Station.
Frachtschiffe europäischer Reedereien mit Passagierkabinen laufen in unregelmäßigen Abständen die liberianischen Häfen Monrovia, Buchanan, Greenville, Harper und Robertsport an.
Mit dem Auto erreicht man Liberia am besten von Guinea und Côte d’Ivoire aus, die Straßen sind jedoch während der Regenzeit meist unbefahrbar. Die Straße im Nordosten nach Sierra Leone (über Kolahun und Kailahun) ist zurzeit geschlossen.
Internationale Direktdurchwahl zu einigen Städten. Keine Ortsnetzkennzahlen, internes Telefonnetz derzeit hauptsächlich auf Monrovia beschränkt, Erweiterung geplant.
GMS 900. Netzbetreiber sind LonestarCell , Libercell und Comium (Internet: www.comium.com).
Internetcafés gibt es in Monrovia. Anbieter ist u.a. Afrlink .
Luftpost nach Europa benötigt 1 Woche bis 1 Monat.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Einige der schönsten Strände Liberias liegen in der Nähe von Robertsport.
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Die Hauptstadt Monrovia ist eine
weitläufig angelegte Küstenstadt. Um die Gurley Street findet man
mehrere Nachtklubs, Restaurants und Bars. In der Nähe der Stadt gibt es
einige gute Sandstrände. Auf Providence Island kamen Anfang des
19. Jahrhunderts die ersten amerikanischen Siedler an. Ein Museum, in
dem auch Beispiele einheimischer Kunst und regionalen Kunsthandwerks
ausgestellt sind, erinnert an dieses Ereignis.
Ausflüge:
80 km von der Hauptstadt entfernt liegt der Lake Piso mit Angel-, Schwimm- und Wassersportmöglichkeiten. Es bietet sich ein Tagesausflug zur 50 km entfernten Firestone-Gummiplantage an.
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Tier- und Naturliebhaber sollten den Sapo Nationalpark in Sinoe County besuchen. Dieses fast unberührte Reservat beheimatet eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren, darunter Elefanten, Leoparden und das seltene Zwergflusspferd. Der Park, der nur zu Fuß erreichbar ist (es gibt keine Straßen), besteht hauptsächlich aus ungerodetem Regenwald, und ist Westafrikas größtes unberührtes Regenwaldgebiet. Die westliche Grenze des Parks bildet der Sinoe Fluss.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,526 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 500 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 7,1 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 85 % (2003)
Inflationsrate: ca. 11,2 % (2007)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: 80 %
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 76,9 %
Industrie: 5,4 %
Dienstleistungen: 17,7 %
Wichtige Wirtschaftszweige:
Holzwirtschaft, Schifffahrtsregister, Diamantenindustrie, Landwirtschaft
Außenhandel
Importe: ca. 7,143 Mrd. US$ (2006)
Exporte: ca. 1,197 Mrd. US$ (2006)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Südkorea, Singapur, Japan, China, Malaysia, USA, Polen, Deutschland, Belgien
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
UN (Vereinte Nationen) und Unterorganisationen, IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank, AU (Afrikanische Union), ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten), MRU (Mano River Union), AKP-Land (Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten), IPU (Interparlamentarische Union), ADB (Afrikanische Entwicklungsbank)
In Geschäftskreisen wird Englisch gesprochen. Zwanglose Kleidung auch für geschäftliche Termine, Safarianzug oder Hemd und Krawatte bzw. Sommerkostüm reichen aus.
Öffnungsszeiten der Behörden: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.
Liberia Chamber of Commerce
PO Box 92, LR-Monrovia
Tel: 22 20 40, 22 37 38.
Die Hotels, Motels und Restaurants in Liberia bieten internationale Gerichte an. In den kleineren Städten im Norden und Osten des Landes sollten Besucher die ungewöhnlichen westafrikanischen Gerichte in den Cookhouses probieren. Getränke: Einheimische Spirituosen kann man überall kaufen, einige Biersorten sind ausgezeichnet. Importierte Getränke sind auch erhältlich.
In Monrovia gibt es Nachtklubs und Bars. Auf Providence Island gibt es einen Musikpavillon und ein Amphitheater, in denen traditionelle afrikanische Musik und Tänze aufgeführt werden.
Kunsthandwerk, Gegenstände aus Stein, Specksteinschnitzereien (wie Fruchtbarkeitssymbole der Kissi), Metallschmuck, Statuetten, Strohpuppen der Loma und rituelle Masken. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-13.00 und 15.00-18.00 Uhr.
Schwimmen und Bootfahren kann man an der Küste. Die beliebtesten Strände sind Bernard’s Beach, Elwa Beach, Kenema Beach, Kendaje Beach, Sugar Beach, Cedar Beach, Cooper’s Beach und Caesar’s Beach, die alle eine kleine Gebühr verlangen. Der Lake Piso ist ideal für Wassersportler. Tauchen: Die Tauchsaison ist von Dezember bis Mai, das Wasser ist dann am klarsten. Angeln: In den Flüssen Saint Paul und Mesurado sowie an der Küste und in der Nähe von Fischerdörfern am Lake Piso gibt es gute Fischgründe. Tennis und Golf: Es gibt mehrere Privatklubs. Reiten: In Monrovia gibt es einen Reitklub. Fußball ist der Nationalsport.
Besucher sollten die islamischen Sitten und Gebräuche respektieren. Kleidung darf i. Allg. leger und praktisch sein, nur in Hotels und Restaurants der gehobenen Preisklasse erwartet man elegantere Garderobe. Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, ansonsten sind 10% üblich.
In und außerhalb der Hauptstadt sind Unterkünfte teuer, und man sollte lange im Voraus buchen. Es gibt klimatisierte Hotels, die internationalem Standard entsprechen, sowie einige preiswertere Hotels und Motels. Bei Hotels der Mittelklasse ist der Komfort meist auf das absolute Minimum beschränkt.
Die Jugendherberge (YMCA) ist preiswert, aber meistens ausgebucht. Sie befindet sich an der Ecke von Broad Street und McDonald Street.
Keine offiziellen Campingplätze; Camping ist gestattet, jedoch ist Vorsicht geboten.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor allem während und nach der Regenzeit (Mai bis Oktober) vor.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis treten ebenfalls auf. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Die Schlafkrankheit und die Filariose kommen vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Mückenschutz.
In Liberia kommt das Lassa-Fieber vor. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit durch Rattenurin kontaminierten Lebensmitteln oder Aerosolen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Es besteht ein ausgeprägter Mangel an Fachärzten. Die ärztliche Versorgung in Monrovia ist gegenwärtig sehr begrenzt. Für den Notfall kommen nur das UN Hospital bzw. bei fehlendem Zugang ein kirchliches Krankenhaus in Betracht.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Die Impfbescheinigung muss bei der Visumbeantragung vorgelegt werden. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Liberia den Flughafen nicht verlassen.
Die WHO empfiehlt unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung gegen Gelbfieber.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Ein gültiger Impfnachweis gegen Cholera kann hingegen - abweichend von den offiziellen Bestimmungen - gelegentlich verlangt werden. Besonders zu beachten ist dies bei Ankunft aus einem Land mit Cholera und bei Einreise außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen; vorherrschend ist die gefährlichere Form Plasmodium falciparum. Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethaminresistenz wurden gemeldet.
[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosen- und Trockenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2012
1 Jan Neujahr
11 Feb Tag der Streitkräfte
14 Mar Tag der Auszeichnung
15 Mar J. J. Roberts Geburtstag
12 Apr Tag der nationalen Erlösung
13 Apr Gebets- und Fastentag
14 May Tag der Nationalen Einheit
25 May Afrikatag
26 Jul Unabhängigkeitstag
24 Aug Flaggentag
1 Nov Erntedankfest
29 Nov Präsident Tubmans Geburtstag
25 Dec Weihnachten
Folgende Artikel können zollfrei nach Liberia eingeführt werden:
200 Zigaretten und 25 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
1 l Spirituosen und 1 l Wein (Personen ab 18 J.);
100 g Parfüm und 1 l Eau de Toilette;
Artikel bis zu einem Wert von 125 US$.
Drogen und Betäubungsmittel.
1 Liberianischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: L$, LRD (ISO-Code). Die Währung ist an den US-Dollar gebunden (1 L$ = 1 US$), und die folgenden Banknoten sind als gesetzliche Zahlungsmittel im Umlauf: 100, 50, 20, 10 und 5 L$.
Der US-Dollar ist neben dem Liberianischen Dollar ebenfalls gesetzliches Zahlungsmittel.
Geld kann in der Liberianischen Bank für Entwicklung und Investment in Monrovia an der Ecke von Randall- und Ashmunstraße gewechselt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Werden kaum akzeptiert.
Sollten in US-Dollar ausgestellt sein, werden aber nur selten angenommen.
Einfuhr von Landes- und Fremdwährung bis 10.000 US$ ohne Einschränkungen möglich, bei höheren Beträgen Deklarationspflicht.
Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung bis 7.500 US$ ohne Einschränkungen möglich, bei höheren Beträgen Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von höheren Beträgen ist nur per Banküberweisung oder mit Reiseschecks möglich (kein Bargeld!). Verstöße ziehen empfindliche Geldstrafen nach sich.
Mo-Do 09.00-12.30 Uhr, Fr 09.30-12.30 Uhr. Einige Banken sind auch samstags geöffnet.
| 1.00 EUR = 98.31 LRD |
| 1.00 CHF = 81.89 LRD |
| 1.00 USD = 74.3 LRD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein reisende Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern. Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.
Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 48 Std. weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und gültige Weiterflugtickets vorweisen können, benötigen kein Transitvisum. Eine Übernachtung im Flughafenhotel ist gestattet (frühzeitige Reservierung empfohlen).
Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.
Einmalige Einreise (3 Monate gültig): 75 €. Expressausstellung: 125 €. Mehrmalige Einreise (1 Jahr gültig): 150 €. Expressausstellung: 200 €. Mehrmalige Einreise (2 Jahre gültig): 300 €. Expressausstellung: 350 €.
Bis 2 Jahre (Das Konsulat behält sich vor, über die jeweilige Aufenthaltsdauer von Fall zu Fall zu entscheiden).
Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck, in Berlin auch per Überweisung mit Beleg).
(e) Gelbfieber-Impfbescheinigung.
(f) Auslandsreisekrankenversicherung (Kopie des Versicherungsscheines).
Geschäftsvisum zusätzlich:
(g) Entsendungsschreiben der eigenen Firma über Reisezweck und -dauer sowie Bestätigung der Kostenübernahme. Empfohlen: Einladungsschreiben des libanesischen Geschäftspartners.
Bei postalischer Antragstellung sollte ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beigefügt werden.
Anträge vor der Einreise an das Außenministerium in Monrovia.
2-3 Wochen. Expressausstellung: ca. 4 Tage.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Ausländer, die sich länger als 15 Tage in Liberia aufhalten wollen, müssen sich innerhalb von 48 Std. nach ihrer Ankunft beim Immigrationsamt, Broad Street, Monrovia melden. Dazu sind 2 Passfotos nötig.
Bei der Einreise ist ein gültiger Gelbfieber-Impfschein vorzuweisen. Zur Wahrnehmung der Meldepflicht bei Aufenthalten von mehr als 15 Tagen sind zwei Passfotos notwendig.
Westafrika.
97.754 qkm.
3.334.587 (Schätzung 2008).
34 pro qkm.
Monrovia. Einwohner: 1.172.090 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1847. Verfassung von 1986. Zweikammerparlament: Repräsentantenhaus mit 64 und Senat mit 26 Mitgliedern.
Liberia grenzt im Norden an die Republik Guinea, im Osten an Côte d’Ivoire und im Nordwesten an Sierra Leone. Die Atlantikküste im Südwesten ist 560 km lang und besteht zu über 50% aus Sandstränden. Parallel zur Küste erstrecken sich drei unterschiedliche Landschaftsgebiete. Die Küste wird durch die flachen Lagunen, zahlreichen Buchten und Mangrovensümpfe bewässert. Dahinter steigt das Land allmählich zu einem mit dichtem Urwald bedeckten Plateau an (500-800 m). Das Landesinnere ist gebirgig, Mount Nimba (1752 m) und Mount Waulo (1400 m) sind die höchsten Erhebungen. Etwa 50% der Bevölkerung leben in den ländlichen Regionen.
Amtssprache ist Englisch (20 %). Etwa 20 afrikanische Stammessprachen wie Golla, Kpelle, Mande und Kru werden ebenfalls gesprochen.
Überwiegend Anhänger von Naturreligionen (40 %) sowie Christen (40 %) und Muslime (20 %).
MEZ - 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Liberia.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
110 V, teilweise auch 220 V, 60 Hz. In Liberia gibt es keine öffentliche Stromversorgung.
Ellen Johnson-Sirleaf, seit November 2005.
Ellen Johnson-Sirleaf, seit November 2005.
110 United Nations Drive, PO Box 10-9021, Capitol Hill, LR-1000 Monrovia
Tel: 22 62 69.
Internet: www.micat.gov.lr
Kurfürstenstraße 84, D-10787 Berlin
Tel: (030) 26 39 11 94.
Internet: http://www.liberiaembassygermany.de/
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr.
(auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsulat ohne Visumerteilung in Bremen.
Kärntner Ring 5-7, A-1010 Wien
Tel: (01) 205 11 60 - 1031.
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr.
Place du Général Catroux 12, F-75017 Paris
Tel: (+33) (01) 47 63 58 55.
Mo-Fr 10.00-12.00 und 14.00- 16.00 Uhr.
(auch für die Schweiz zuständig).
Liberia
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 19.04.2012
Unverändert gültig seit: 12.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
 Auch acht Jahre nach Ende des Bürgerkriegs ist die Sicherheitslage in Liberia vor allem dank der VN-Friedenstruppe UNMIL unter Kontrolle, aber weiterhin fragil. Die Anwesenheit von immer noch 70.000 ivorischen Flüchtlingen in der Grenzregion stellt auch weiterhin eine starke humanitäre Belastung und ein potentielles zusätzliches Sicherheitsrisiko dar. Bei Reisen nach Liberia wird daher generell zur Vorsicht geraten.
Reisen über Land, Infrastruktur
Reisen in das Landesinnere sollten wegen der während des Bürgerkrieges weitgehend zerstörten Infrastruktur nur in Absprache mit den in Liberia vertretenen Hilfsorganisationen und/oder der deutschen Botschaft erfolgen. Nicht im Rahmen von Hilfs- oder Entwicklungshilfeprojekten geplante individuelle Reisen ins Landesinnere sollten bei der Deutschen Botschaft in Monrovia angezeigt bzw. mit dieser abgestimmt werden.