Mildes subtropisches Klima; warme Sommer und sehr milde Winter.
TAP Portugal (TAP) fliegt regelmäßig nach Madeira, von Frankfurt/M., Wien (über Lissabon) und Zürich. Air Berlin (AB) fliegt ab Zürich immer samstags nach Madeira mit Zubringern aus Frankfurt, Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Wien.
TUIfly fliegt ab Hannover, Düsseldorf, Frankfurt/M. und Stuttgart nach Funchal.
Madeira wird auch im Pauschalreiseverkehr von zahlreichen deutschen, österreichischen und schweizerischen Flughäfen fast das ganze Jahr über angeflogen.
Madeira International (FNC) (Funchal) liegt 16 km außerhalb der Stadt. Der Aerobus fährt ins Stadtzentrum (Fahrzeit: ca. 45 Min.). Mietwagen, Taxis.
Porto Santo (PXO) erreicht man über Funchal und Lissabon. Mietwagen, Taxis.
Funchal ist die wichtigste Hafenstadt. Sie wird u.a. von folgenden Kreuzfahrtlinien angelaufen: Costa (Internet: www.costacruise.com), Royal Caribbean und Aida. Die Fähre von Madeira nach Porto Santo benötigt je nach Witterungsbedingungen zwischen 2,5 und 3 Std.
Es werden die gleichen Dienste angeboten wie auf dem Festland.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.
Madeira ist eine besonders schöne Insel. Reizvoll ist neben dem ganzjährig günstigen Klima vor allem die landschaftliche Vielfalt auf kleinem Raum; herrliche, sonnenverwöhnte Strände und schroffe Gebirgszüge, die bis auf fast 2000 m ansteigen, liegen weniger als 20 km auseinander. Dichte Wälder, Weingüter, fruchtbares Ackerland, Täler und steile Klippen findet man auf diesem Eiland. Die Einheimischen bezeichnen ihre Insel zu Recht als »schwimmenden Garten«; der Boden wird seit Jahrhunderten intensiv kultiviert. Entlang der Levadas (Bewässerungskanäle), die durch die gesamte Insel laufen, führen reizvolle Spazierwege. Man sollte unbedingt den prachtvollen Botanischen Garten von Funchal auf dem Grundstück eines alten Landhauses besuchen. Die üppig angelegten Terrassen sind voll tropischer Pflanzen und Blumen; die empfindlicheren Arten kann man in zahlreichen Gewächshäusern bewundern. Der Botanische Garten ist von 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Von dort hat man auch einen schönen Ausblick auf den Hafen.
Auf Madeira können zahlreiche Ausflüge unternommen werden; etwas ganz Besonderes ist jedoch eine »Schlittenfahrt« vom hoch gelegenen Dorf Monte bis nach Funchal. Zwei Männer steuern den breiten Carro (ein dem Strandkorb ähnliches Gebilde aus Korbgeflecht auf hölzernen Kufen) mit Seilen.
Fast alle Küstenorte bieten Wassersportmöglichkeiten. Man erreicht sie von Funchal aus auf Straßen mit spektakulärer Aussicht. Hübsche Kirchen und andere Beispiele portugiesischer Kolonialarchitektur gibt es in fast allen Ortschaften. An der zugänglicheren Südküste liegt Calheta; im Fischerdorf Câmara de Lobos, etwa 8 km westlich von Funchal, verbrachte der britische Premier Winston Churchill oft seinen Urlaub. Porta do Sol liegt auf beiden Seiten einer tiefen Schlucht. Die Straßen sind oft in schlechtem Zustand. Die Landschaft im Norden der Insel ist wesentlich unberührter als im Süden. Hier befinden sich die besten Weingüter und zahlreiche Gebäude aus der Kolonialzeit. Porto Moniz, São Vincente und Santana sind die wichtigsten Ortschaften der Region. Ein Ausflug auf die Madeira vorgelagerten Ilhas Desertas, einem Schutzgebiet, ist nicht nur Naturfreunden zu empfehlen.
Gewundene Straßen führen ins gebirgige Landesinnere und manchmal bis zu den Gipfeln der höchsten Erhebungen. Besonders sehenswert sind Camacha (Zentrum der Korbflechterei), das in der Mitte des Kraters Eira do Serrado versteckte Dorf Curral das Freiras sowie Pico Ruivo, der höchste Berg der Insel. Von Monte kann man mit dem Schlitten nach Funchal zurückkehren.
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In Funchal werden mehrere Stadtrundfahrten angeboten, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten im Programm haben, so den Mercado dos Lavradores (belebter Blumen- und Gemüsemarkt), den Botanischen Garten (s. o.), die Kathedrale (15. Jh.), Quinta das Cruzes und das Museu Diocesano de Arte Sacra (religiöse Kunst, darunter auch Gemälde flämischer Meister). Das Museum ist im ehemaligen Erzbischöflichen Palais untergebracht. Imposant ist auch der Palácio de Sáo Lourenzo, der im 16. Jahrhundert fertig gestellt wurde. Die Kathedrale ist vor allem im Innern beeindruckend, insbesondere die kassettenförmige Decke aus Zedernholz mit Intarsienarbeiten aus Elfenbein und das vergoldete Chorgestühl. Ein Besuch der neben dem Fremdenverkehrsamt gelegenen Kellerei wird empfohlen; dort kann man verschiedene Madeira-Weine probieren.
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Baía de Zarco ist der Name eines bedeutenden Touristengebietes 24 km außerhalb Funchals mit den Dörfern Agua de Pena, Machico, Caniçal, Portela, Porto da Cruz, Santa de Serra und Santa Cruz. Die unterschiedlichsten Wassersportarten können hier ausgeübt werden, ebenso wie Golf und Tennis. Unterkunft findet man in zahlreichen Hotels und Ferienhäusern. In Prainha an der östlichen Spitze der Insel liegt der beste Sandstrand Madeiras.
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Der Flug von Funchal dauert nur 15 Min., sollte jedoch rechtzeitig gebucht werden. Die Insel ist flacher und hat bessere Strände als Madeira. Ein breit gefächertes Unterhaltungs- und Freizeitangebot darf man jedoch nicht erwarten. Das Leben auf der Insel verläuft ausgesprochen ruhig. Tagesausflüge nach Madeira können allerdings leicht arrangiert werden. Die Bedingungen für Segeln und Windsurfen sind ausgezeichnet. Felder, Weinberge und bunte Kleingärten voller Gemüsebeete und Obststauden sind typisch für die Landschaft. In Vila Baleira, der winzigen Hauptstadt, kann man das Haus besichtigen, in dem Christoph Kolumbus gewohnt hat.
Spezialitäten sind Sopa de Tomate e Cebola (Tomaten- und Zwiebelsuppe), Caldeirada (Fischsuppe), Bife de Atum e Milho Frito (Thunfischsteak mit gebratenem Mais), Carne Vinho e Alho (eingelegtes Schweinefleisch mit Knoblauch), Espetada (Rindfleisch am Spieß), Espada (Degenfisch) und Bolo de Mel (Madeira-Honigkuchen).
Getränke: Beliebte Weinsorten sind der Malmsey-Dessertwein (Malvasia), Bual und der trockene Serceal. Aus Portugal und Europa importierter Wein, Spirituosen und Biersorten sind ebenfalls erhältlich.
Einige Hotels haben Nachtklubs mit Tanzmusik, Folkloredarbietungen und Kabarett mit internationaler Besetzung. Sie sind nicht nur für Hotelgäste geöffnet.
Stickereien, Wandteppiche, Korbwaren und Madeirawein.
Golf: Santo da Serra ist der älteste Golfplatz auf Madeira, er liegt 29 km von Funchal entfernt. Weitere Golfplätze sind der Madeira Golf Course und der Palheiro Golf Course (beide 18 Löcher), beide in der Umgebung von Funchal.
Tennis: Zahlreiche Hotels haben Tennisplätze, manche können auch von Nicht-Gästen benutzt werden.
Wassersport: Es gibt viele Swimmingpools, einige auf Hoteldächern, andere in der Nähe der Uferpromenaden, außerdem ein Strandbad mit Swimmingpool, Geschäften und Restaurants (Kapazität: etwa 2000 Personen). Wasserski, Windsurfen, Tauchen, Angeln usw. werden von einigen Hotels vermittelt.
Im Mai und Juni finden in Funchal Wochenendkonzerte statt. Die Veranstaltungen zwischen Weihnachten und Neujahr sind besonders schön. Zahlreiche Kreuzfahrtschiffe laufen am Silvesterabend den Hafen von Funchal an, damit die Passagiere das herrliche Feuerwerk erleben können. Kirchenglocken und Schiffssirenen begrüßen ebenfalls das Neue Jahr. Im April findet das berühmte Blumen-Festival statt, im September das Wein-Festival, im Februar der Karneval und im Dezember die bereits erwähnten Silvester-Feiern.
Febr. Karneval, Funchal. April Blumenfest. Aug. Unsere Jungfrau der Gnade. Aug. Das Fest der Nossa Senhora do Monte, Funchal. Sept. Santissimo Sacramento. Madeira Weinfest. Dez. Beginn der Weihnachtsbeleuchtung. 31. Dez. St. Silvester-Feuerwerk.
An der Küste gibt es zahlreiche erstklassige Hotels. Sie sind während der Sommermonate und in der Weihnachtszeit oft ausgebucht; es empfiehlt sich, im Voraus zu buchen. Fast alle Hotels haben Swimmingpools.
Für die Einreise nach Madeira wird von allen Reisenden, die aus den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind, eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber verlangt. Transitreisende benötigen für Funchal und Porto Santo keine Impfbescheinigung.
Nähere Angaben unter der Rubrik Gesundheit im Haupteintrag Portugal.
Die Reisepass- und Visabestimmungen sind die gleichen wie auf dem Festland (s. Portugal).
Atlantischer Ozean, 990 km südwestlich von Lissabon.
779 qkm.
237.950 (2006).
305 pro qkm.
Funchal. Einwohner: 96.890 (2006).
Die Inselgruppe besteht aus der Hauptinsel Madeira, der kleineren Insel Porto Santo und den drei unbewohnten Inselchen Ilhéu Chão, Deserta Grande und Ilhéu de Bugio (Ilhas Desertas). Die Inseln vulkanischen Ursprungs sind hügelig. Die Küste von Madeira ist steil und felsig. Tiefe Lavaschluchten fallen zum Meer hin ab, insbesondere an der Nordküste. Madeira, die größte Insel, ist der Gipfel einer Bergkette, die sich vom Meeresboden bis auf eine Höhe von 6,5 km erhebt. Im bergigen Landesinneren und an den Lavaströmen an der Küste erkennt man den vulkanischen Ursprung. Cabo Girão, westlich der Hauptstadt Funchal, ist die zweithöchste Klippe der Welt. Im Landesinneren liegen die höchsten Erhebungen der Insel. Pico Ruivo ist mit 1862 m der höchste Berg der Insel, der ganz in der Nähe liegende Pico do Arieiro ist 1810 m hoch.
MEZ -1. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und Winter jeweils -1 Std.
220 V, 50 Hz.
(Regionales Fremdenverkehrsamt)
Avenida Arriaga 18, P-9004-519 Funchal, Madeira
Tel: (291) 21 19 00.
Internet: www.madeiraislands.travel
Rua Ivone Silva, Lote 6, P-1050-124 Lisboa
Tel: (0211) 14 02 00.
Internet: www.visitportugal.com