Entlang des Malawi-Sees ist es am wärmsten, jedoch weht meistens eine kühle Brise. Kühler im Bergland. Die Winter (Mai bis Juli) sind trocken. Die Nächte können kalt sein, vor allem im Bergland. Die Regenzeit dauert von November bis März.
Air Malawi (QM) verbindet Blantyre und Lilongwe mit den regionalen Flughäfen Mzuzu und Club Makokola am Südufer des Malawi-Sees. Mehrere private Charterfluggesellschaften fliegen regelmäßig zu den wichtigsten Touristenattraktionen des Landes.Flughafengebühr
200 MWK für alle Inlandflüge.
Regionale Schifffahrtsgesellschaften führen Rundfahrten auf dem Malawi-See durch. Kabinen stehen zur Verfügung, und Mahlzeiten können an Bord eingenommen werden. Nähere Auskünfte erteilen die örtlichen Reisebüros.
Central East African Railways betreibt das Bahnnetz des Landes, das sich bis zur Grenze zu Sambia im Westen und bis zur Grenze zu Mosambik im Osten erstreckt. Der Beira-Korridor zur Grenze nach Mosambik im Süden ist seit Jahrzehnten geschlossen. Die Hauptstrecke führt von Mchinji über Lilongwe, Salima, Chipoka, Blantyre, Limbe und Nsanje bis an die Grenze von Mosambik. Nähere Informationen erteilt Central East African Railways, PO Box 5144, Limbe (Tel: 01 64 08 44). Die Züge sind in der Regel langsam und überfüllt und werden von Touristen nur wenig benutzt.
Alle großen und die meisten der kleineren Straßen können bei jedem Wetter befahren werden. Das Straßennetz umfasst über 13.500 km. Die große Nord-Süd-Schnellstraße nach Karonga im Norden ist asphaltiert.
Fernbus: Gute Busverbindungen, einschließlich eines Express-Service, zwischen den größeren Städten. Die Fahrt von Mzuzu nach Karonga ist besonders eindrucksvoll. Zwischen Blantyre, Lilongwe und Mzuzu verkehren Luxusreisebusse.
Mietwagen sind in den größeren Städten erhältlich (rechtzeitig vorbestellen). Wagen mit Chauffeur stehen auch zur Verfügung.
Unterlagen: Internationaler Führerschein.
Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr.
In Blantyre und Lilongwe verkehren Stadtverkehrsbusse. In allen größeren Städten gibt es Linienbusse.
Taxi: Es gibt nur wenige Taxis, sie können nicht auf der Straße angehalten werden. Taxifahrer erwarten Trinkgeld.
Malawis nationale Fluggesellschaft heißt Air Malawi (QM) (Internet: www.airmalawi.com). Air Malawi fliegt von Johannesburg, Nairobi, Lusaka, Dar es Salaam und Harare nach Malawi.
Kenya Airways (KQ), KLM (KL), South African Airways (SA), Air Zimbabwe (UM) und Ethiopian Airlines (ET) bieten ähnliche Verbindungen an. Flugverbindungen gibt es auch zwischen Malawi und Kenia, Tansania, Südafrika und Simbabwe.
Lilongwe (LLW) (Lilongwe International) liegt 23 km nördlich der Hauptstadt. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Mietwagenschalter, Bank, Post, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, örtliche Reiseveranstalter, Restaurants, Bars. Busverbindungen zur Stadt. Taxistand.
Blantyre (BLZ) (Chileka) liegt 18 km von der Stadt entfernt. Flughafeneirichtungen: Mietwagenschalter, Restaurants und Bars. Busverbindungen zur Stadt. Taxistand.
Fähren verbinden auf dem See Nyasa Malawi ab der Nkhata Bucht mit der Mamba Bucht in Tansania. Es gibt auch eine Fährverbindung nach Metangula und Cóbuè (Mosambik).
Malawi ist mit allen Nachbarländern durch Straßen verbunden. Straßen führen von Mosambik nach Mwanza in Südwest-Malawi und nach Chiponde im Osten. Eine Brücke am Songwe-Fluss im Nordwesten verbindet Malawi mit Tansania. Die Route Lilongwe–Lusaka verläuft von Chipata im Westen nach Sambia. Bei der Verbindung nach Simbabwe über den Tete-Korridor in Mosambik besteht immer noch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Grenzübergänge sind i. Allg. von 06.00-18.00 Uhr geöffnet.
Internationale Direktdurchwahl.
GSM 900. Netzbetreiber sind CelTel Limited (Internet: www.mw.celtel.com/en/index.html oder www.msi-cellular.com) und Callpoint 900. Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größten Städte und deren Umland ab. Roaming-Abkommen bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Öffentliche Fax-Büros stehen in Blantyre und Zomba zur Verfügung.
Internetanbieter ist MalawiNet (Internet: www.malawi.net). In den größeren Städten gibt es Internetcafés. Auf dem Land ist Internetzugang in einigen Hotels möglich.
Ist nur im Hauptpostamt möglich.
Luftpost nach Europa ist ungefähr 7-10 Tage unterwegs. Die Postämter sind im Allgemeinen Mo-Fr 07.30-12.00 und 13.00-17.00 Uhr geöffnet. Manche Postämter in den größeren Städten öffnen sonntags 09.00-10.00 Uhr, jedoch nur zum Briefmarkenverkauf und zur Annahme von Telegrammen. 3 Kurierdienste unterstützen das nationale Postsystem.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
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Die Straße von Kasungu nach Mzuzu, einer bislang wenig besuchten Stadt im Norden des Landes, führt durch das hügelige Grasland der Viphya-Hochebene. Weiter nördlich in der Nähe der Livingstonia-Mission gelangt man zum Livingstonia-Steilhang und zu den Manchewe-Wasserfällen in herrlicher Umgebung. In Livingstonia gibt es ein Museum. Die gesamte Region ist in jüngster Zeit in der Besuchergunst gestiegen. Mzuzu hat ein erstklassiges Hotel und verschiedene kleinere Einrichtungen und bietet sich als Ausgangspunkt für Fahrten zum Nyika-Nationalpark und zur Nkhata Bay an. Ein anderer Wildpark in dieser Region ist das wunderschöne Vwasa Marsh Game Reserve.
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Der riesige Malawi-See erstreckt sich vom äußersten Nordosten
bis nach Mangochi im Süden. Die Ufer des fast 24.000 qkm großen und 699
m hoch gelegenen Sees sind überwiegend sandig, die erschlosseneren
Küstenabschnitte sind größtenteils frei von Bilharziose-Erregern (s. Gesundheit).
Krokodile sind an den Hauptbadeorten nicht anzutreffen. Es gibt keine
Gezeiten oder Strömungen. Die meisten Hotels stellen Boote zur
Verfügung und ermöglichen ihren Gästen Wassersport wie Segeln, Fischen,
Wasserskifahren und Surfen. Der Malawi-See ist ein Unterwasserparadies
für Taucher. Er ist der artenreichste See der Welt.
Ausgezeichnete Strände laden auf der Insel Likoma
zum Baden ein, die auf einem Hügel stehende anglikanische Kathedrale
ist ebenfalls einen Besuch wert. Unterkünfte stehen hier nur begrenzt
zur Verfügung.
Den Malawi-See lernt man am besten auf einer Rundreise mit der Ilala II kennen, dem kleinen Linienschiff des Sees, das zwischen der Monkey Bay (nördlich des Club Makokola) und Karonga
im Norden des Landes verkehrt. Auf der 1052 km langen Reise können sich
Besucher die Binnenhäfen ansehen und den Ausblick auf die
Gebirgslandschaft genießen. Die Monate von März bis Mai sind für eine
Seerundfahrt am günstigsten. Abfahrt ist regelmäßig freitags, Rückkehr
am darauf folgenden Mittwoch. In der Hochsaison ist es aufgrund des
großen Andrangs erforderlich, Kabinen auf der Ilala II im Voraus zu reservieren und zu bezahlen.
Kap Maclear in der Nähe der Monkey Bay liegt im Malawi-See-Nationalpark (s. Nationalparks). Ein Sandstrand und angenehme Wassertemperaturen laden zum Schwimmen ein. Die Nkhata Bay ist ruhig und abgelegen. Nkhotakota war früher Zentrum des Sklavenhandels im südlichen Afrika und ist eine der ältesten Marktstädte Afrikas.
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Senga Bay 19 km von Salima entfernt liegt der größte
Badeort der zentralen Region des Landes mit ausgezeichneten
Unterkunftsmöglichkeiten und Campingplätzen.
Die Lizard-Insel in der Nähe von Salima steht unter Naturschutz und beheimatet verschiedene Arten von Eidechsen und Adlern.
Westlich von Salima auf dem Weg zur neuen Hauptstadt Lilongwe
durchquert man eine große fruchtbare Ebene. Lilongwe hat Zomba als
Malawis Hauptstadt abgelöst und liegt im Herzen des fruchtbaren
Agrargebietes im Zentrum Malawis. Die moderne Stadt zeichnet sich durch
einfallsreiche Architektur und einer reizvollen Umgebung aus. Nördlich
der Hauptstadt liegt der 2000 qkm große Kasungu-Nationalpark – ein riesiges Gebiet mit bewaldeten Hügeln und Grasland, das vielen Tierarten einen Lebensraum bietet (siehe unten).
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Blantyre, das Geschäftszentrum der südlichen Region, wurde Ende
des letzten Jahrhunderts gegründet. Es besteht eigentlich aus zwei
Städten: Blantyre und Limbe, die ca. 7 km voneinander entfernt und
durch ein Industriegebiet getrennt sind. Auf halbem Weg zwischen
Blantyre und Limbe, abseits der Hauptstraße, befindet sich das Nationalmuseum. Ausflüge können auch zur Kirche St. Michael and All Angels sowie zum Mandala House, dem ältesten europäischen Gebäude in Malawi, unternommen werden.
Südwestlich von Blantyre liegt Lengwe, der kleinste Nationalpark des Landes (siehe unten). 60 km nördlich von Blantyre liegt die Universitätsstadt Zomba, die einen ausgezeichneten Markt hat. Ein Abstecher zum Berg Zomba
mit seinen Wasserfällen, fischreichen Bächen, Fichtenschonungen und
seltenen Orchideen lohnt sich. Seine Ausläufer umrahmen einen der
schönsten Golfplätze Afrikas auf einem Gelände mit Bächen, kleinen
Wasserfällen, Bäumen und Felsformationen. In der Nähe kommt man an Chingwes Loch
vorbei, das angeblich so tief ist, dass es nicht gemessen werden kann.
Im Südosten erstrecken sich die weitläufigen Teeanbaugebiete, aus denen
sich das Mulanje-Massiv erhebt. Bei Sapitwa ragt ein
Gipfel über 3000 m hoch auf. Mulanje bietet Touristen viel Abwechslung,
man kann bergsteigen, wandern oder, weniger anstrengend, Forellen
fischen. Wege und Feuerschneisen erschließen die meisten Regionen des
Massivs. Gut gepflegte Waldhütten sind ideale Raststationen für
Streifzüge durch die umliegenden Wälder und Berge.
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Malawi hat fünf große Nationalparks, die für Besucher geöffnet sind.
Der Nyika-Nationalpark ganz
im Norden ist ganzjährig geöffnet. Der 2000-3000 m hoch gelegene Park
erstreckt sich über fast die gesamte Nyika-Hochebene. Rauschende Bäche,
Nadelwälder, tiefe Täler und hügeliges Grasland sind charakteristisch
für diese Region. Seltene Vögel, Schmetterlinge, Großwild und
Blumenreichtum machen jeden Ausflug zum Erlebnis.
Chelinda Camp liegt
hoch oben am Rande eines Nadelwaldes. Von hier aus hat man einen
herrlichen Blick über den Stausee. Unterkunft findet man in Häuschen
mit offenem Kamin. Der Chowo Forest in der Nähe von Chelinda ist ideal für Wanderungen und einer der letzten noch erhaltenen Naturwälder des Parks.
Das Vwasa Marsh-Wildreservat liegt westlich von Mzuzu. Ein neues Camp mit Luxus-Hütten überschaut den Kazumi-See.
Elefanten, Büffel, Nashörner und unzählige Vogelarten leben u. a. hier
in ihrem natürlichen Habitat. Die Landschaft besteht zum Teil aus
Wäldern, offenem Grasland und Sumpfgebieten. Dieses Reservat ist ein
Stück unberührter Natur.
Der Kasungu-Nationalpark ist ein ca.
2000 qkm großes Waldgebiet im Nordwesten der mittleren Region. Er liegt
112 km von Lilongwe entfernt. Hauptattraktion des Parks sind die
Elefanten, die am frühen Morgen und gegen Abend erscheinen, um an den Dambos oder
Flusskanälen zu trinken. Das Grasland dient den großen Büffelherden als
Nahrung. Die scheuen Geparden, Leoparden und Löwen lassen sich nur
selten blicken; Säbelantilopen, Zebras, Kudus und Rietböcke sind
dagegen weit verbreitet. Kasungu ist in der Regel von Anfang Mai bis
Ende Dezember geöffnet. Unterkunft finden Besucher in der Lifupa Wildlife Lodge, einem Hotelkomplex aus strohgedeckten Häuschen mit Restaurant, Schwimmbad, Tagescamp und einfachen sanitären Anlagen.
Der Lengwe-Nationalpark im
äußersten Südwesten ist nur 130 qkm groß und das nördlichste Habitat
der seltenen und scheuen Nyala-Antilope. Buschbock, Kudu, Hartebeest,
Impala, Warzenschwein und Duiker sind hier ebenfalls anzutreffen. In
versteckten Beobachtungsständen können all diese Tiere aus nächster
Nähe betrachtet werden. Begrenzte Unterkunftsmöglichkeiten sind im Lengwe Game Camp vorhanden.
Der Liwonde-Nationalpark erstreckt
sich über die Ebenen des Shire Valley vom Malombe-See im Norden bis zum
Stadtgebiet Liwondes im Süden. In gemieteten Booten kann man durch die
Schilfsümpfe fahren und Flusspferde, Elefanten und Wasserböcke an der
Tränke beobachten. Auf Auto- oder Busfahrten sieht man Wald- und
Steppentiere wie Säbelantilopen, Kudus, Duiker und Paviane. Ein
Wasservogelschutzgebiet bietet Reihern, Enten, Gänsen, Eisvögeln und
Kormoranen Nistplätze. Der Park ist zwischen November und Mai
geschlossen. Campingplätze und Kochgelegenheiten stehen im Mvuu Camp
zur Verfügung, das von Wilderness Safaris betrieben wird. Die
Einrichtung eines Bootsverkehrs zwischen einem Hotel an der Südspitze
des Malawi-Sees und der Liwonde-Talsperre ist geplant. Nähere Auskünfte
erteilt das Department of Tourism (s. Adressen).
Der 1980 gegründete Malawi-See-Nationalpark umfasst
den südlichen und mittleren Teil des Sees. Tropische Fische sind hier
die Hauptattraktion. Landeinwärts findet man Klippspringer, Buschböcke
und Vervet-Affen. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Campingplätze sind
vorhanden. Gute Unterkünfte bieten u. a. die Nkopola Lodge, der Club Makokola, das Mulangeri und das Palm Beach.
Neben
den Nationalparks gibt es eine Reihe weiterer Natur- und
Landschaftsschutzgebiete, in denen zurzeit keine
Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher zur Verfügung stehen. Das ca. 65
km nördlich von Lengwe gelegene Majete-Wildreservat ist
abgelegen und wenig erschlossen. Es bietet zahlreichen Tierarten einen
Lebensraum, u. a. Flusspferden, Elefanten und Großkatzen. Südöstlich
von Lengwe befindet sich das Mwabvi-Wildreservat, in dem schwarze Nashörner, Impalas, Zebras und Säbelantilopen in geringer Anzahl leben. Weitere Schutzgebiete sind das Nkhotakota-Wildreservat in der mittleren Region, Lizard Island bei Salima, das Lilongwe-Naturschutzgebiet in der Hauptstadt und der Michiru Mountain Park in der Nähe von Blantyre, ein Paradies für Vogelkundler.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 11,81 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 800 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 8,6 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 8,7 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 53 % (2004)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 39,2 %
Industrie: 16,8 %
Dienstleistungen: 44 %
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft
Außenhandel
Importe: ca. 1,587 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 830 Mio. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Südafrika, USA, Ägypten, Indien, China, Mosambik, Simbabwe, Tansania, Niederlande, Russische Föderation, Deutschland
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
UN (Vereinte Nationen) und Sonderorganisationen, WTO (Welthandelsorganisation), IWF (Internationaler Währungsfonds), AU (Afrikanische Union), Weltbank, SADC (Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika), COMESA (Gemeinsamer Markt süd- und ostafrikanischer Staaten)
Bei Geschäftsbesuchen sind Anzug und Krawatte angebracht. Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich. Büros öffnen früh. Die beste Zeit für Geschäftsreisen sind die Monate Mai bis Juli und September bis November.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-17.00 Uhr.
Associated Chambers of Commerce and Industry of Malawi
Chichiri Trade Fair Grounds, PO Box 258, MW-Blantyre
Tel: 167 19 88.
Das Kwacha International Conference Centre in Blantyre ist Malawis einziges Kongresszentrum. Es verfügt über 500 Sitzplätze. Weitere Informationen über das Zentrum sowie Hotels mit Konferenzräumen vom Malawi Tourist Office (s. Adressen).
Die Spezialität des Landes ist frischer Fisch aus dem Malawi-See. Chambo (Tilapia-Fisch) ist die größte Delikatesse des Sees. In Hotelrestaurants und den größeren Restaurants der Hauptstadt isst man sehr gut. Es gibt eine große Auswahl an Geflügel, Milchprodukten und tropischen Früchten. Getränke: Das einheimische Bier ist gut, Importbier und alkoholfreie Getränke sind überall erhältlich. Wein wird hauptsächlich aus Südafrika eingeführt. Gin aus Malawi ist recht bekannt und billig.
Handarbeiten aus Raffiabast, Schilf, Sisal, Palm- und Maisblättern, Möbel aus Holz und Peddigrohr, Specksteinarbeiten, bunte Stoffe, Keramik und Perlstickereien. Holzschnitzereien aus Malawi zählen zu den schönsten aus ganz Afrika. In der Mua Mission südlich von Salima gibt es eine Holzschnitzerschule und ein wunderschönes Geschäft. Traditionelle Musikinstrumente werden im ganzen Land verkauft. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-17.00 Uhr. Märkte und Straßenstände sind täglich geöffnet.
Angeln: Die Südufer des Malawi-Sees sind fischreich und ideal zum Angeln. Der Monat April ist die beste Zeit zum Fischen, in diesem Monat finden auch regelmäßig Angelwettbewerbe statt. Mangochi, das ca. 190 km von Blantyre entfernt liegt, ist ein Paradies für Angler. Weitere gute Stellen sind Boadzulu Island, Nkopola Lodge und White Rock. Es empfiehlt sich, Boote im Voraus bei den Hotels am See zu mieten. Der Fang kann aus Lake Yellow, Seelachs und Lake Tiger bestehen. Ausgezeichnete Fischgründe sind die Flussmündungen in der Salima-Region, die Kapichira-Fälle im Shire Valley und die Nyika- und Zomba-Hochebenen. Bergsteigen: Der Mount Mulanje ist der höchste Berg Zentralafrikas und lockt Bergsteiger aus aller Welt an. Sein Gipfel ragt 3000 m hoch auf. Der Berg hat die längste schroffe Steilwand Afrikas, das Trekken auf Bergpfaden bietet einen leichteren Aufstieg. Zwei- bis sechstägige Touren sind zu empfehlen. Es besteht die Möglichkeit, Berghütten zu mieten oder auf dem nahe gelegenen Campingplatz Zelte aufzuschlagen. Ein Motel und ein Rasthaus bieten weitere Unterkunftsmöglichkeiten. Steilhänge finden sich in Dedza in der mittleren Region, in Michiru, Ndirande und Chiradzulu bei Blantyre. Im Norden werden ein- bis sechstägige Wandertouren durch das Grasland der Nyika-Hochebene angeboten. Führer und Träger werden gestellt, Teilnehmer müssen ihre eigene Campingausrüstung mitbringen. Golf: Die meisten der sieben Golfplätze in Malawi haben 9 Löcher, können aber auf 18 Löcher ausgedehnt werden. Die Gebühren für Benutzung und Caddie sind günstig. Wassersport: Schwimmen, Wasserski und Segeln sind sehr beliebt am Malawi-See. Reiten ist ebenfalls möglich.
Bei den meisten Zeremonien in Malawi spielen Tänze eine große Rolle, die von Chewa und Mang’anja aufgeführt werden. Der wichtigste Tanz ist Gule Wamkulu, bei dem die Tänzer geschnitzte Masken und Federschmuck tragen. Körper und Gesicht sind bemalt. Dieser und andere Nationaltänze sind während traditioneller Feierlichkeiten anlässlich des Tages der Republik zu sehen, den Malawi in der ersten Juliwoche feiert.
Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Die bislang vor allem für Frauen strengen Bekleidungsvorschriften sind inzwischen aufgehoben. Dennoch ist im Allgemeinen eher zurückhaltende Kleidung angebracht. Lange Haare bei Männern (über dem Hemdkragen) sind ungern gesehen. Trinkgeld: In den meisten Hotels und Restaurants wird ein Bedienungszuschlag von 10% erhoben. Trinkgeld ist nur für besondere Dienstleistungen üblich. Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.
In den größeren Städten Lilongwe, Blantyre/Limbe und Mzuzu gibt es ausgezeichnete Hotels. Dasselbe gilt für die Haupturlaubsorte an der Küste des Lake Malawi, vor allem im Süden zwischen Monkey Bay und Mangochi. In der Zomba-Hochebene wurde ein neues Luxushotel errichtet.
Es gibt einige Campingplätze entlang der Küste des Malawi-Sees, oft in Hotelnähe, sowie in den Wildparks und Reservaten. Die Campingplätze sind in der Regel sehr gut ausgestattet und bieten hervorragende Unterkunftsmöglichkeiten in der Trockenzeit von April bis November.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen und im Malawi-See vor. Generell sollte man vor Ort Rat einholen, bevor man in Binnengewässern badet. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Malawi gehört zu den Ländern mit der höchsten Durchseuchung.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Die Pest kommt vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Die Schlafkrankheit kommt vorwiegend im Norden des Landes vor. Mückenschutz beachten.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Der Standard der medizinischen Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen. Bei Verkehrsunfällen außerhalb der Städte ist die Notfallversorgung nicht gesichert.
Kliniken/Flugrettung:
- Kamuzu Central Hospital, Tel: (01) 75 37 44, (01) 75 35 55 oder (01) 75 04 43.
- MARS (Medical Air Rescue Service), Tel: (01) 79 50 18, (01) 79 49 67, Nofälle: Tel: (01) 79 40 36.
- MRI Johannesburg, Tel: 101-27-114 40 37 90.
- Deutsche Rettungsflugwacht e. V., Tel: +49-711 70 10 70.
Ein Auslands-Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden (auch von Transitreisenden) verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark gegen Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.
[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Milch ist nicht immer pasteurisiert. Trocken- und Dosenmilch sind erhältlich und im Zweifelsfall empfehlenswert. Alle Milchprodukte unterliegen strengen Qualitätskontrollen des Malawi Bureau of Standard. Obst sollte man vorsichtshalber schälen.
2012
1 Jan Neujahr
15 Jan Chilembwe-Tag
3 Mar Tag der Märtyrer
6 Apr Ostern
1 May Tag der Arbeit
14 Jun Tag der Freiheit
6 Jul Tag der Republik
19 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
8 Oct Muttertag
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
Fällt ein Feiertag auf einen Samstag, wird der vorherige Tag zum Feiertag; sollte er auf einen Sonntag fallen, wird der folgende Montag zum Feiertag. Die Bekanntgabe von Feiertagen kann manchmal kurzfristig erfolgen.
Folgende Artikel können zollfrei nach Malawi eingeführt werden (Personen ab 16 J.):
200 Zigaretten oder 225 g Tabakwaren oder eine Auswahl an Tabakprodukten bis zu 225 g;
1 l Spirituosen, 1 l Bier und 1 l Wein;
Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch.
1 Kwacha = 100 Tambala. Währungskürzel: MWK (ISO-Code). Geldscheine gibt es in den Nennwerten 500, 200, 100, 50, 20 und 10 MWK. Münzen sind im Wert von 10, 5 und 1 MWK sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Tambala im Umlauf.
US-Dollar, Euro, britische Pfund und südafrikanische Rand können problemlos gewechselt werden. Es bestehen kaum Umtauschmöglichkeiten für weniger gängige Währungen. Außerhalb der größeren Städte ist ausschließlich Barzahlung möglich. Ausländische Besucher des Landes müssen ihre Hotelkosten in Devisen bezahlen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar und Pfund Sterling in bar.
In großen Städten kann an einigen Geldautomaten mit der ec-Karte Bargeld abgehoben werden. Der Wechselkurs ist meist ungünstig.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
In der Hauptstadt und den großen Hotels werden die bekanntesten Kreditkarten wie Visa, MasterCard, Diners Club und American Express angenommen. In den Banken und in einigen Wechselstuben kann mit Kreditkarte Bargeld abgehoben werden, allerdings noch nicht am Geldautomaten. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Sollten in US-Dollar ausgestellt sein und können bei Banken und Hotels in größeren Städten eingelöst werden. Oft ist dazu die Kaufquittung der Reiseschecks nötig.
Ein- und Ausfuhr der Landeswährung auf 200 MWK beschränkt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen nur bis in Höhe der deklarierten Beträge.
Mo-Fr 08.00-13.00 Uhr. Geldwechsel für Touristen in Blantyre und Lilongwe auch Sa 09.00-11.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 181.29 MWK |
| 1.00 CHF = 151 MWK |
| 1.00 USD = 137 MWK |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein reisende Minderjährige sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene Reisegenehmigung mitführen (auf Englisch und mit Unterschriftsbeglaubigung).
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen:
EU-Länder ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn).
Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise sowie über reservierte Sitzplätze verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
[2] Diese Regelung gilt u.a. nicht für Staatsangehörige von Bulgarien, Polen, Rumänien, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn, die in jedem Fall ein Transitvisum benötigen. Weitere Auskünfte erteilen die zuständigen malawischen Vertretungen.
Touristenvisum (einmalige, mehrmalige Einreise), Transitvisum.
Deutschland, Österreich Touristenvisum: 125 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig); 160 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig). Transitvisum: 60 €. Bei postalischer Beantragung wird eine zusätzliche Gebühr erhoben. Schweiz Touristenvisum: 100 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig); 220 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig); 300 € (mehrmalige Einreise, 12 Monate gültig). Transitvisum: 50 €.
Touristenvisum: 3 Monate (einmalige Einreise) bzw. 6 oder 12 Monate (mehrmalige Einreise) ab Ausstellungsdatum. An der Grenze wird i. d. R. eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gewährt, die gebührenpflichtig auf bis zu 90 Tage beim Immigration Department in Blantyre verlängert werden kann.
Transitvisum: bis 7 Tage.
Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
Hinweis: Aufgrund einer geänderten Visumspraxis werden in der Schweiz zurzeit keine Visa ausgestellt. Schweizer müssen sich deshalb an die zuständige Botschaft in Brüssel wenden (s. Kontaktadressen).
(a) 2 Antragsformulare (auszufüllen auf Englisch).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung per Postanweisung, mit Beleg).
(e) Schreiben mit Angaben zur Reiseroute und Begründung für den Aufenthalt sowie Angabe von Adresse/n in Malawi.
(f) Nachweis der bezahlten Rück- oder Weiterreise.
(g) Nachweis ausreichender Geldmittel.
Geschäftsreisen zusätzlich:
(h) Schreiben der Firma oder des Geschäftspartners.
Anfragen vor der Abreise an den Controller of Immigration Services, PO Box 331, MW-Blantyre.
8-10 Werktage. Bei telefonischer Absprache und persönlicher Antragstellung werden Visa manchmal auch innerhalb von 2 Tagen ausgestellt.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Da bisweilen bei der Einreise Gesundheitskontrollen durchgeführt werden, sollte der Impfausweis auf jeden Fall mitgeführt werden. Bei der Einreise aus Nachbarländern oder Gelbfiebergebieten wird der Nachweis eines Gelbfieberschutzes (Impfausweis oder entsprechende Bescheinigung) verlangt.
Südostafrika.
118.480 qkm.
13.931.831 (Schätzung 2008).
118 pro qkm.
Lilongwe. Einwohner: 922.894 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1966 (im Commonwealth seit 1964). Eine neue Verfassung ist seit 1995 in Kraft. Nationalversammlung mit 193 Mitgliedern, Wahl alle 5 Jahre. 1994 fanden die ersten freien Wahlen seit 1964 statt. Unabhängig seit 1964 (ehemaliges britisches Protektorat).
Malawi grenzt im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Südwesten an Mosambik und im Norden und Nordwesten an Sambia. Der Malawi-See ist der drittgrößte See Afrikas. Er ist Wahrzeichen des Landes und bildet die östliche Grenze zu Tansania und Mosambik. Die nördliche Region ist bergig, die höchsten Gipfel steigen hier auf über 3000 m an. Zum Norden gehören auch die hügelige Nyika-Hochebene, zerklüftete Steilhänge, Täler und die dicht bewaldeten Abhänge der Viphya-Hochebene. Die zentrale Region ist das landwirtschaftliche Zentrum des Landes. Sie besteht hauptsächlich aus einer 1000 m hohen Ebene, die sich durch ihre malerische Landschaft auszeichnet. Flachland überwiegt in der südlichen Region, südlich des Malawi-Sees erstreckt sich die Zomba-Hochebene und im Südosten erhebt sich das riesige, abgelegene Mulanje-Gebirgsmassiv.
Amtssprachen sind Chichewa und Englisch. Außerdem werden regional Chitumbuka, Lomwe, Yao und Sena gesprochen.
75 % Christen (überwiegend Protestanten (55 %)); 20 % Muslime; 3 % Anhänger von Naturreligionen.
MEZ + 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Malawi.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
220/240 V, 50 Hz. In der Regel werden quadratische dreipolige Stecker benutzt. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.
Bingu Mutharika, seit 2004.
Bingu Mutharika, seit 2004.
4 Christian Fields, GB-London SW16 3JZ
Tel: (+44) (0115) 982 19 03.
Internet: www.malawitourism.com
(nur Anfragen der Tourismusbranche).
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
PO Box 1044, MW-Lilongwe
Tel: (01) 77 00 10, 77 47 13.
Internet: www.tourismmalawi.net
Private Bag 326, MW-Lilongwe 3
Tel: (01) 77 27 02, 77 54 94.
Internet: www.malawi.gov.mw und www.visitmalawi.mw
Westfälische Straße 86, D-10709 Berlin
Tel: (030) 843 15 40.
Mo-Fr 09.00-12.00 und 13.00-16.30 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsulate in Eßlingen und Hamburg.
Avenue Herrmann-Debroux 46, B-1160 Auderghem
Tel: (+32) (02) 231 09 80.
Mo-Fr 09.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr.
(auch zuständig für die Schweiz)
(mit Visumerteilung)
Dolderstrasse 102, CH-8032 Zürich
Tel: (043) 817 05 82.
Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-17.30 Uhr.
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft der Republik Malawi in Auderghem (Belgien).
Malawi
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 26.01.2012
Unverändert gültig seit: 20.01.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Im Zusammenhang mit regierungskritischen Demonstrationen kam es im Juli 2011 zu gewaltsamen Ausschreitungen und Zusammenstößen von Demonstranten mit bewaffneten Sicherheitsorganen. Dabei gab es Verletzte und zahlreiche Todesopfer.
Es ist möglich, dass erneute Großkundgebungen geplant werden. Sollten diese stattfinden, könnte die Sicherheitslage kritischer werden. Reisenden in Malawi wird empfohlen, die aktuelle Berichterstattung in den Medien zu verfolgen und Demonstrationszüge und andere Menschenansammlungen zu meiden.