Kontinentales Hochlandklima mit kurzen Sommern (im Norden Temperaturen bis 15°C, im Süden bis 30°C) und sehr kalten, schneereichen Wintern (November - April).
Inlandflüge werden von EzNis Airways (www.eznisairways.com) und AeroMongolia (www.aeromongolia.mn) angeboten. Mongolian International Air Transport (MIAT) (OM) bedient nur internationale Strecken.
Das Flugzeug ist das beste Verkehrsmittel, besonders für Reisen in abgelegenere Regionen.
Das Streckennetz der Mongolischen Eisenbahn (Internet: www.mtz.mn) umfasst 1815 km. Die Hauptstrecke verläuft von Nord nach Süd: Sühbaatar – Darhan – Ulan Bator – Saynshand - Dsamyn-Uud. Eine weitere Strecke verläuft im Osten des Landes von Ereenzaw nach Bajantumen. Die wichtigen Industriegebiete sind durch Nebenstrecken an das Bahnnetz angebunden. Die Züge sind zwar langsam, dafür aber preiswert (verschiedene Wagenklassen).
Befestigte Straßen gibt es nur in der Nähe der größeren Städte. Eine von Ost nach West verlaufende Autobahn befindet sich seit 2000 im Bau, der jedoch nur langsam vorankommt.
Fernbusse verkehren zwischen manchen Städten, aber die Straßen sind zumeist nicht asphaltiert. Kleinbusse fahren ebenfalls und sind wie Fernbusse oft überfüllt.
Mietwagen mit Fahrer sind über Reiseveranstalter vor Ort erhältlich, Selbstfahren ist wegen des schlechten Straßenzustands, unzureichender Beschilderung und mangelhaftem Kartenmaterial nicht ratsam (geländegängige Fahrzeuge sind jedoch über Drive Mongolia, Internet: www.drivemongolia.com, erhältlich). Neben Jeeps stehen auch Pferde und Kamele zur Verfügung.
In Ulan Bator verkehren Busse und Oberleitungsbusse.
von Ulan Bator zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bus/Pkw | |
| Erdenet | 0.45 | 7.00 |
| Dalanzadgad | 1.20 | 12.00 |
| Darkhan | - | 4.00 |
| Terelj | - | 1.00 |
| Hovsgol | 1.30 | 17.00 (2 Tage) |
| Tsetserleg | 1.00 | 14.00 |
| Khovd | 4.00 | 4/5 Tage |
| Uvs | 3.50 | 4 Tage |
Die nationale Fluggesellschaft MIAT - Mongolian International Air Transport (OM) (Internet: www.miat.com) fliegt ganzjährig nach Berlin, Moskau, Beijing und Seoul sowie in den Sommermonaten nach Osaka und Tokio.
Weitere Fluglinien, die die Mongolei anfliegen, sind: Aeroflot (SU), Korean Air (KE) und Air China (CA).
12 US$, im Ticketpreis enthalten.
Ulan Bator internationaler Flughafen (ULN) (Chinggis Khaan (ehemals Buyant Uhaa)) liegt ca. 15 km vom Stadtzentrum von Ulan Bator entfernt. Flughafeneinrichtungen: Bank, Duty-free-Shops, Autovermietung, Postamt und Restaurant. Taxis vorhanden (Fahrzeit: ca. 20 Min.), Busse ins Stadtzentrum (Fahrzeit: ca. 30 Min.), Gruppenreisende werden i. Allg. abgeholt.
Von der Transsibirischen Eisenbahn (Moskau-Wladiwostik) zweigt bei Ulan Ude die Transmongolische Eisenbahn ab und fährt einmal pro Woche über Ulan Bator nach Jining in China (und weiter nach Peking). Ferner gibt es regelmäßige Verbindungen zwischen Ulan Bator und Beijing und zwischen Ulan Bator und Moskau (Fahrtzeit: 36 Std.). Züge, die auf internationalen Strecken verkehren, führen Schlaf- und Speisewagen.
Pkw: Mehrere Fernstraßen sind vorhanden, die Hauptverkehrsstraße führt von Irkutsk (Russische Föderation) nach Ulan Bator. Ein weiterer Grenzübergang, der für Touristen geöffnet ist, befindet sich bei Erlian an der Grenze zu China. Touristen dürfen normalerweise nicht auf dem Landweg in die Mongolei einreisen, eine Sondergenehmigung der mongolischen Behörden ist dafür erforderlich.
Bus: Busse verbinden Ulan Bator mit Ulan Ude (Russische Föderation).
Selbstwählferndienst möglich. Es stehen nur wenige Anschlüsse zur Verfügung. Internationale Telefonate können von Hotels oder von der Telefonzentrale in Ulan Bator aus geführt werden. Seit 1994 erleichtert eine Asiasat-Satellitenstation die internationalen Telekommunikationsverbindungen zur Mongolei. Ortsnetzkennzahlen: Ulan Bator: 11; Darkhan: 01-372; Erdenet: 01-352; Khovd: 01-432.
GSM 900. Netzbetreiber ist Mobicom (Internet: www.mobicom.mn). Sende-/Empfangsbereich: Ulan Bator, Darkhan, Erdenet, Selenge, Zamyn Uud, Nalaikh, Altanbulag, Sainshand (Dornogobi), Zuunkharaa und Arvaikheer (Uvurkhangai). Das von Skytel betriebene CDMA-Netz umfasst die Sende-/Empfangsbereiche Ulaanbaatar, Uvurkhangai, Zamyn Uud, Darkhan, Selenge und Bulgan.
In Hotels und im Hauptpostamt von Ulan Bator vorhanden.
Internetzugang in Konferenz- und Tagungszentren in Hotels in Ulan Bator, in einigen Internetcafés und in der Telefonzentrale am Suhkbaatar Square. Internetanbieter sind MagicNet (Internet: www.magicnet.mn), Micom (Internet: www.micom.com) und Bodicomputers (Internet: www.mongolnet.mn).
Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu zwei Wochen unterwegs. In Ulan Bator gibt es einen Expresspostdienst. Die Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Die Hauptstadt Ulan Bator ist das politische,
wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. In der Stadt gibt es einige
Museen, das Naturkundemuseum ist das größte, mit einer paläontologischen
Abteilung (Saurierskelette). Das Museum der Schönen Künste bietet eine
Sammlung aus der Zeit vor der Revolution von 1921. In Ulaanbaatar sind auch
mehrere Theater und Theaterensembles zu Hause, darunter die Staatsoper, das
Ballett, das staatliche Schauspielhaus und das Volkslied- und Tanzensemble. Die
öffentliche Bücherei stellt eine einzigartige Sammlung von Sanskrit-Manuskripten
(heilige Sprache des Hinduismus) aus dem 11. Jahrhundert aus. Auch die
buddhistischen Tempelmuseen und das Gandan-Kloster werden gern
besucht.
Jede Provinz hat ihre eigenen Museen mit Exponaten, die einen
Eindruck vom Reichtum der regionalen Kultur vermitteln. Ein Erlebnis ist ein
Ausflug in die Wüste Gobi, dem Lebensraum seltener Tierarten.
Die
Bergregion Khangai ist für 40 heiße Quellen mit heilenden Eigenschaften
bekannt. Eine Quelle befindet sich auch in der Nähe des Touristenzentrums in
Khujirt. Hier kann man die Ruinen von Kharkorin besichtigen, der
Hauptstadt des Mongolischen Reiches aus dem 13. Jahrhundert.
Terelj
befindet sich 85 km von der Hauptstadt entfernt in der atemberaubenden
Landschaft der Gorki-Berge. Hier liegen die Schildkröten-Felsen am
malerischen Fluss Terelji.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 9,476 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 3.200 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 9 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 2,8 % (2008)
Inflationsrate: ca. 28 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 36,1 % (2004)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 18,8 %
Industrie: 38,5 %
Dienstleistungen: 42,7 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft, Viehhaltung, Bergbau, Handel und Dienstleistungsgewerbe, Tourismus
Außenhandel
Importe: ca. 3,615 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 2,539 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
China, Kanada, Russische Föderation, Japan, Südkorea
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
UN (Vereinte Nationen; seit 1961), WHO (Weltgesundheitsorganisation; seit 1962), UNESCO (UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur; seit 1962), ITU (Internationale Fernmeldeunion; seit 1964), UNICEF (UN-Kinderhilfswerk; seit 1965), FAO (UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation; seit 1973), IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation; seit 1973), UNDP (Entwicklungsprogramm der UN; seit 1976), Weltbank (seit 1991), IWF (Internationaler Währungsfonds; seit 1991), ADB (Asiatische Entwicklungsbank; seit 1991), Bewegung der Blockfreien (seit 1992), WTO (Welthandelsorganisation; seit 1997)
Zum Geschäftstermin trägt man einen Anzug bzw. ein Kostüm. Man sollte Übersetzer- und Dolmetscherdienste vor der Abreise buchen, obwohl immer mehr Geschäftsleute Englisch sprechen.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.
Handelsabteilung der Mongolischen Botschaft
Dietzgenstraße 31, D-13156 Berlin
Tel: (030) 474 80 60.
Internet: www.mongolei.de
Mongolian Chamber of Commerce & Industry (Mongolische Industrie- und Handelskammer)
Sambuu Street 11, MN-Ulan Bator 210538
Tel: (01) 32 71 73.
Internet: www.mongolchamber.mn
Fleisch, besonders Rind und Hammel, ist das Grundnahrungsmittel. Seit einiger Zeit wird auch Fisch häufiger angeboten. Getränke: Mongolischer Wodka ist ausgezeichnet; Bier ist teuer.
In der Staatsoper und im Ballett sowie im staatlichen Dramentheater und Puppentheater finden regelmäßig Aufführungen statt. In der Hauptstadt sind auch das Volkslieder- und Tanzensemble sowie das Gesangs- und Tanzensemble der Armee zu Hause. In fast jeder größeren Stadt gibt es ein Theater.
Kaschmirkleidung, Schmuck, Teppiche und Wein. In Ulan Bator gibt es mehrere Duty-free-Geschäfte, die konvertierbare Währung annehmen. In allen anderen Geschäften kann nur mit der Landeswährung bezahlt werden. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr.
Traditionelle Sportarten wie Pferderennen, Ringen und Bogenschießen sind sehr beliebt.
Das jahrhundertealte Naadam Festival wird alljährlich vom 11. - 13. Juli in Ulan Bator und im kleineren Rahmen in Gemeinden landesweit gefeiert. Hirten reisen aus der ganzen Mongolei an und nehmen an verschiedenen Sportveranstaltungen (Ringen, Reiten, Bogenschießen) anlässlich der Nationalfeiertage teil.
Jun. Fest der Ovoo-Verehrung, versch. Orte. Jun. Mongolesischer Marathon & Ultramarathon zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Hovsgol-See.
Weitere Informationen über Veranstaltungen sind vom Mongolian National Tourism Board (s. Adressen) erhältlich. Das Kultur- und Informationszentrum in Ulan Bator (E-Mail: circ@mongolart.mn) veröffentlicht einen monatlichen Veranstaltungskalender mit Angaben über Museen und Theateraufführungen.
Die Mongolei ist reich an alten Traditionen und Bräuchen. Religiöses Brauchtum sollte respektiert werden. Trinkgeld: Nicht üblich.
In Ulan Bator gibt es sechs größere Hotels mit einer Gesamtkapazität von über 1000 Betten. Darüberhinaus stehen viele kleinere Hotels und Pensionen auch in anderen größeren Ortschaften wie Erdenet und Darhan zur Verfügung. Sie bieten Vollpension, Tagesausflüge und Eintrittskarten für Museen sowie Führer und Dolmetscher.
Es gibt 75 Touristencamps, die von Mai bis Oktober geöffnet sind. Man wohnt in mongolischen Rundzelten (Yurten). Außerdem gibt es meist Restaurants, Bars, Toiletten und Duschen. Zelten ist überall, außer in ausgewiesenen Naturschutzgebieten, möglich.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die Pest kommt landesweit vor; für Touristen besteht in der Regel jedoch nur ein sehr geringes Infektionsrisiko. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Obwohl nach offiziellen Angaben die HIV/AIDS-Rate in der Mongolei niedrig ist, sollten die bekannten Infektionsrisiken vermieden werden.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen auch großen Städten fehlen europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne mongolische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein.
Die Mongolei verfügt über ca. 23.000 Krankenhausbetten und ca. 5000 Ärzte. Medizinische Einrichtungen stehen ausländischen Besuchern jedoch nur begrenzt zur Verfügung.
Die Mitnahme einer Reiseapotheke ist empfehlenswert (ggf. mit Begleitattest des Arztes).
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
In der Mongolei wurde das Vogelgrippevirus (H5/H5N1) in Vögeln nachgewiesen.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Für Arbeitsaufenthalte wird ein HIV-Test in englischer Sprache verlangt. Mitführen eigener Spritzen und Nadeln für den Test ist gestattet und zu empfehlen.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch in den Provinzen Orkhon, Selenge, Tuv, Ulantolgoi, Khotol und Zaamar. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[2] Durch hygienisches Essen und Trinken können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist oft nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2012
1 Jan Neujahr
23 Jan *Tsagaan Sar (Mond-Neujahr)
8 Mar Internationaler Frauentag
1 Jun Mutter- und Kindtag
11 Jul - 13 Jul Naadam (Nationalfeiertage)
26 Nov Unabhängigkeitstag
Folgende Artikel können zollfrei in die Mongolei eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
200 Zigaretten und 50 Zigarren und 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 2 l Wein und 3 l Bier;
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch;
Waren im Gesamtwert von bis zu 1.000 US$.
Bei der Einreise muss von jedem Besucher ein Zollformular ausgefüllt werden, das bis zur Ausreise aufbewahrt wird.
Tugrik (Plural: Tugrig). Währungskürzel: Tug, MNT (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 20.000, 10.000, 5.000, 1.000, 500, 100, 50, 20, 10 Tug im Umlauf; Münzen im Wert von 500, 200, 100, 50 und 20 Tug (werden aber in der Praxis nicht mehr benutzt).
US-Dollar und Euro sollten nur in Banken und authorisierten Wechselstuben getauscht werden, da zunehmend Falschgeld im Umlauf ist. Außerhalb der Städte ist der Umtausch nur in Aimak-Zentren möglich. Alle Umtauschquittungen sowie Hotel- und Transportrechnungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden. Zum Teil kann auch mit US-Dollar und Euro bezahlt werden.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Vor allem Visa und MasterCard werden in Ulan Bator in Banken, größeren Hotels und Touristengeschäften akzeptiert. In der Hauptstadt kann man in zunehmendem Maße auch Geld mit Kredit- und ec-Karten an Geldautomaten abheben.
Sollten vorzugsweise in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein und werden in Ulan Bator in Banken und Wechselstuben angenommen.
Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt und deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist bis in Höhe der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt.
Mo-Fr 09.30-12.00 und 14.00-15.30 Uhr.
| 1.00 EUR = 1733.49 MNT |
| 1.00 CHF = 1443.84 MNT |
| 1.00 USD = 1310 MNT |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Die Ein- bzw. Ausreise ist für Europäer nur möglich über den internationalen Flughafen von Ulan Bator (Buyant Ukhaa), per Zug von Peking aus in Ulaanude und in Zamyn Uud, mit dem Auto von Russland aus in Altanbulag und Tsgaan-Nuur und von China aus in Zamyn Uud. Bei Einreise mit dem Auto muss in der Regel eine Kaution hinterlegt werden, deren Höhe sich nach dem Wert des Fahrzeugs richtet. Es empfiehlt sich, die Einfuhr beim mongolischen Hauptzollamt in Ulan Bator voranzumelden, möglichst über einen Reiseunternehmer vor Ort. Die Einfuhr kann auch direkt beim mongolischen Zoll, Abteilung für Überprüfung und Kontrolle (Tel/Fax.: (+976) 11 35 00 48) auf Englisch beantragt werden. Notwendig sind Personalien, Staatsangehörigkeit, Passnummer, Angaben zum Fahrzeug (Marke, Motornummer, Fahrgestellnummer) sowie Datum und Grenzübergang der geplanten Ein- und Ausreise. Bei einer derartigen Voranmeldung von Deutschland aus kann die Kaution entfallen.
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 1 Jahr gültig sein.
Achtung: In der Mongolei empfiehlt es sich, den Reisepass mit den entsprechenden Aufenthaltsstempeln (Visum, Registrierung bei der Polizei etc.) ständig mit sich zu führen, da unvorhergesehene Kontrollen durch die Polizei vorkommen und das Fehlen entsprechender Papiere zu vorübergehender Festnahme führen kann.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Reist ein Minderjähriger unter 18 Jahren allein oder in Begleitung einer nicht sorgeberechtigten Person, ist eine notarielle Vollmacht der Eltern bzw. des Sorgeberechtigten erforderlich. Eine notarielle Vollmacht des anderen Elternteils ist auch notwendig, wenn ein Minderjähriger in Begleitung nur eines Elternteils reist. Zusätzlich muss eine Geburtsurkunde vorliegen.
Erforderlich u.a. für die Staatsangehörigen in der obigen Tabelle genannten Länder.
Am Flughafen von Ulan Bator steht kein Transitraum zur Verfügung. Daher benötigen visumpflichtige Reisende auch bei kurzem Aufenthalt zwischen zwei Flügen ein Transitvisum.
Besucher-, Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.
Deutschland, Österreich
Touristen- und Geschäftsvisum:
60 € (einmalige Einreise; Aufenthalt bis 30 Tage);
90 € (zweimalige Einreise; Aufenthalt bis 30 Tage).
Geschäftsvisum:
100 € (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 90 Tage);
110 € (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 180 Tage);
130 € (mehrmalige Einreise, Aufenthalt bis 360 Tage).
Transitvisum:
55 € (einmalige Durchreise);
60 € (zweimalige Durchreise);
65 € (Österreich: 70 €) (mehrmalige Durchreise).
Expressausstellung (1-3 Tage):
Deutschland: Zuschlag in Höhe von 40 € pro Visum.
Österreich: die doppelte Visumgebühr.
Schweiz
Informationen von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).
Im Normalfall ist das Einreisevisum ab Ausstelldatum 90 Tage gültig und berechtigt zu einem Aufenthalt von 1 Monat.
Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 1 Jahr gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per Überweisung mit Beleg).
(e) Bei privaten Besuchsreisen, die länger als 30 Tage dauern, ist eine Genehmigung der Ausländerbehörde der Mongolei unbedingt erforderlich (einzuholen von dem einladendem Gastgeber).
(f) Adresse des Einladenden, ein Einladungsschreiben ist von Vorteil (Geschäfts- bzw. Privatreise).
Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beigefügt werden.
Anfragen an die Botschaft (s. Kontaktadressen).
Touristenvisum: 7-10 Tage.
Transitvisum: 1 Woche.
Expressausstellung: 24 Std., max. 3 Tage nach Eingang der Unterlagen.
Bei einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen müssen Besucher sich in den ersten 7 Tagen beim Ministerium für Justiz und Inneres, Ausländerbüro Ulan Bator, an- und vor der Ausreise wieder abmelden.
Zentralasien.
1.566.500 qkm.
2.996.081 (Schätzung 2008).
2 pro qkm.
Ulan Bator. Einwohner: 922.127(Schätzung 2009).
Republik seit 1992. Verfassung von 1992. Einkammerparlament: Parlament (Großer Volkshural) mit 76 Mitgliedern. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Nach 70 Jahren kommunistischer Herrschaft legte die Mongolei 1992 die Bezeichnung »Volksrepublik« ab. Unabhängig von China seit 1921, 1946 Unabhängigkeit durch China völkerrechtlich anerkannt.
Die Mongolei grenzt im Norden an die Russische Föderation und im Süden an China. Von Nord nach Süd kann das Land in vier Regionen aufgeteilt werden: Berg- und Wald-Steppe, Bergsteppe und im äußersten Süden Halbwüste und Wüste, die ca. 3% der Landesfläche ausmachen. Das Land liegt verhältnismäßig hoch, die Hauptgebirgszüge befinden sich im Westen. Der höchste Gipfel ist der Munkhairkhan mit 4362 m. Der tiefste Punkt des Landes ist der östliche Khukhu-Nuur-See (552 m). In der Mongolei gibt es mehrere hundert Seen und viele Flüsse. Der nördliche Teil des Landes ist das am weitesten vom Meer entfernte Stück Erde der Welt.
Amtssprache ist Mongolisch (90 %), Kasachisch wird von etwa 5% der Bevölkerung gesprochen. Außerdem verschiedene mongolische Dialekte. Russisch und Englisch wird ebenfalls gesprochen.
Lamaistischer Buddhismus (50 %), Konfessionslose (40 %), Minderheiten von Schamanen und Christen (6 %) sowie Muslime (4 %).
Westmongolei: MEZ +6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in der Westmongolei.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +6 Std. und im Sommer +5 Std.
Zentralmongolei: MEZ + 8. Ende März bis Ende September: MEZ +9 (Sommerzeit in der Zentralmongolei = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) +9 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +8 Std.
Ostmongolei: MEZ + 8.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in der Ostmongolei.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +8 Std. und im Sommer +7 Std.
220 V, 50 Hz.
Sükhbaataryn Batbold, seit 2009.
Tsakhiagiyn Elbegdorj, seit 2009.
United Nations Street 5/2, MN-210646 Ulan Bator
Tel: (11) 31 84 93.
Internet: www.mongoliatourism.gov.mn
Dietzgenstraße 31, D-13156 Berlin
Tel: (030) 474 80 60.
Internet: www.botschaft-mongolei.de
Mo-Fr 08.00-12.00 Uhr und 12.30-16.30 Uhr. Konsularabt.: Mo, Di und Do 08.30-12.00 Uhr, Mi 13.30-17.00 Uhr.
Honorargeneralkonsul in Frankfurt/M. Honorarkonsule in Köln, Leipzig und München.
Teinfaltstraße 3/6, A-1010 Wien
Tel: (01) 535 28 07.
Internet: www.embassymon.at
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Di, Do 09.00-12.00 Uhr.
4 Chemin des Mollies, CH-1293 Bellevue
Tel: (022) 774 19 74.
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Visaabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Mongolei
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 21.02.2012
Unverändert gültig seit: 14.02.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Aufgrund von Vorfällen weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass insbesondere in von Touristen frequentierten Gegenden Ulan Bators gewalttätige Überfälle vorkommen können. Nach Einbruch der Dunkelheit wird daher davon abgeraten, sich allein in Ulan Bator (alternative Schreibweise: Ulaanbaatar) zu bewegen.
Besondere Vorsicht ist bei der Benutzung von Privattaxis angebracht. Sofern der teilweise stark überhöhte Fahrpreis nicht gezahlt wird, kann es zu äußerst unangenehmen Situationen mit dem Fahrer kommen. Taxis sollten nicht allein benutzt werden, vor allem nicht von Frauen. In jedem Fall sollte man auf der Rückbank Platz nehmen und das Zusteigen von weiteren Fahrgästen vermeiden. In einigen Fällen hat es sich bei den Zugestiegenen um Komplizen gehandelt, die gemeinsam mit dem Fahrer den Fahrgast beraubt haben. Inzwischen gibt es reguläre Taxen, die auch telefonisch bestellt werden könnnen.
Auf Märkten (insbesondere der â€Schwarzmarkt", sog. Narantuul-Markt), in Einkaufszentren, in Kaufhäusern und in der Nähe von bekannten Restaurants sowie Pubs und touristischer Sehenswürdigkeiten sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.
Allgemeine Reiseinformationen
Die mongolische Währung, Tugrik, kann in allen Banken gegen US-Dollar oder Euro getauscht werden. Bei kleineren oder beschädigten Scheinen ist unter Umständen der Wechselkurs schlechter. Zunehmend sind falsche mongolische Geldscheine im Umlauf. Es wird daher geraten, nur in Banken oder offiziellen Wechselstuben Geld zu tauschen. Laut Gesetz müssen alle Zahlungen in mongolischen Tugrik erfolgen. Auf dem Land kann Geld nur in den Aimak-Zentren getauscht werden. Es empfiehlt sich daher, vor längeren Reisen ausreichend einheimische Währung in Ulan Bator zu tauschen.
In Ulan Bator findet man mehr und mehr Geldautomaten, an denen mit Kreditkarten, teilweise auch mit Maestro-Karten, die Landeswährung abgehoben werden kann. Ebenso kann in größeren Banken mit Kreditkarten Geld abgehoben werden. Auf dem Land ist eine derartige Geldversorgung noch nicht möglich.
Alle großen Hotels, Restaurants und Geschäfte, in denen Ausländer häufig verkehren (v.a. größere Supermärkte, Souvenir- und Kaschmir-Geschäfte) akzeptieren die gängigen Kreditkarten.
Bei Inlandsflügen werden internationale Sicherheitsstandards nicht immer eingehalten.