Subtropisches Klima, durch Passatwinde gemildert. Mit Regenschauern muss von September bis November fast immer gerechnet werden.
Jachten können gemietet werden. Der größte Hafen ist Little Bay, wo ein neuer Pier errichtet wurde.
Das Verkehrsnetz asphaltierter Straßen umfasst ca. 200 km und verbindet alle Städte. Linksverkehr. Auf Montserrat gibt es 2 Tankstellen.
Bus: Private Minibusse fahren auf der Insel, auch Ausflugsfahrten werden angeboten. Minibusse können auf der Straße herangewunken werden. Sie verkehren meist nur auf den Hauptverbindungsstrecken der Insel.
Taxi: Auf Standardstrecken gelten Festpreise, der Preis sollte immer im Voraus erfragt werden. Fahrer können auch als Führer für Ausflüge gebucht werden. Taxis können auf der Straße herangwunken werden. Sie fahren in der Regel nur tagsüber.
Mietwagen kann man am Heliport in Gerald’s Bottom, in Little Bay Port oder über das Hotel buchen. Ein Fahrzeug mit oder ohne Chauffeur ist u. U. im Übernachtungspreis enthalten.
Unterlagen: Unter Vorlage des nationalen Führerscheins ist ein befristeter Inselführerschein am Heliport oder auf der Polizeistation Salem erhältlich.
Auch Fahrräder kann man auf Montserrat mieten.
Der Montserrat am nächsten gelegene internationale Flughafen befindet sich auf Antigua.
Winair (WM) (Internet: www.fly-winair.com) verbindet Montserrat mit Antigua und St. Maarten.
KLM (KL) bietet Flugdienste nach St. Maarten, ebenso Air France (AF) und Corsairfly (SS). Antigua und Barbuda werden von mehreren internationalen Fluggesellschaften angeflogen, u.a. Lufthansa (LH), British Midland Airways (BD), British Airways (BA) und Swiss (LX).
6 US$. Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterfliegen, und Kinder unter 12 Jahren sind davon ausgenommen.
Gerald's Internationaler Flughafen (MNI) wurde Mitte 2005 in Gerald's Bottom im Norden der Insel eröffnet. Taxistand. Es gibt auch Helikopterverkehr von Gerald's Bottom. Caribbean Helicopters bieten Helikopterflüge nach Antigua an (Flugzeit 20 Min.).
Plymouth (W. H. Bramble) ist seit August 1997 geschlossen.
Eine Schnellfähre verkehrt regelmäßig zwischen Little Bay auf Montserrat und Heritage Quay auf Antigua (Fahrzeit: 1 Std.).
Internationale Direktdurchwahl. Mit Telefonkarten oder Münzen betriebene öffentliche Telefonzellen stehen zur Verfügung. Bei Anrufen ins Ausland wählt man die Vorwahl 011.
GSM 850 und TDMA-Netz (nicht kompatibel mit GSM-Mobiltelefonen). Netzbetreiber ist Cable & Wireless West Indies Ltd. (Montserrat). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk erstreckt sich auf den nördlichen Teil der Insel. Mobiltelefone können beim örtlichen Netzbetreiber gemietet werden. Besitzer von GSM-Geräten können ihre SIM-Karten auch in einem TDMA-Gerät verwenden.
Hauptinternetanbieter ist Cable & Wireless (Internet: www.cwantigua.com).
Können bei Cable & Wireless (WI) Ltd. aufgegeben werden.
Das Hauptpostamt ist in Brades. Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-15.55 Uhr. Briefmarken sind in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen. Luftpostsendungen brauchen ca. 4 Wochen nach Europa.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Die »Hauptstadt« Plymouth, ein vormals kleiner, britisch
wirkender Ort, wurde größtenteils durch die Vulkanausbrüche 1997
zerstört. 300 m oberhalb der Stadt auf dem St. George’s Hill erhebt
sich das im 18. Jahrhundert erbaute Old Fort.
Das Dutchers-Studio in Olveston ist geschlossen. Am Bransby Point befindet sich eine Bastion mit restaurierten Kanonen (zurzeit nicht zugänglich).
Die Rendezvous Bay bietet
den einzigen weißen Sandstrand Montserrats; der Sand der anderen
Strände ist vulkanischen Ursprungs. In unzähligen Buchten bestehen
Tauch- und Wassersportmöglichkeiten. Noch können Besucher hier herrlich
unverfälschte Landschaft genießen.
Montserrats Nationalvogel ist der Icterus Oberi (eine Pirolart), den man bei Silver Hill im Norden der Insel beobachten kann.
Durch die andauernde Vulkanaktivität sind weite Teile des Inselinneren nicht zugänglich. Es gibt mehrere interessante Ausflugsziele, sie sind jedoch meist nur schwer zu erreichen, und ein einheimischer Führer ist unbedingt erforderlich.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 29 Mio. US$ (2002)
pro Kopf: ca. 3400 US$ (2002)
Wachstumsrate: ca. -1 % (2002)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 2,6 % (2002)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: k.A.
Industrie: k.A.
Dienstleistungen: k.A.
Wichtige Wirtschaftszweige:
Dienstleistungsgewerbe, Baumwollproduktion, Viehzucht, Tourismus
Außenhandel
Importe: ca. 17 Mio. US$ (2001)
Exporte: ca. 700 000 US$ (2001)
Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, Großbritannien, Antigua und Barbuda, Trinidad und Tobago, Japan, Kanada
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
k.A.
Anzug bzw. Kostüm werden bei Geschäftsterminen nicht unbedingt erwartet.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Montserrat Development Unit
PO Box 292, Brades
Tel: 491 20 66.
Internet: www.mninet.com/devunit
Bis zu 125 Personen können im größten Veranstaltungszentrum Platz finden; Extraräume und moderne Anlagen stehen zur Verfügung. Näheres vom Montserrat Tourist Board (s. Adressen).
Spezialitäten sind frische Meeresfrüchte und Goatwater, eine karibische Variation des Eintopfgerichts Irish Stew. Oft wird Gegrilltes angeboten, außerdem gibt es Kürbissuppe, Auberginenpasteten, Salzfisch, Crêpes und Gerichte mit viel frischem Obst. Dasheen und andere einheimische Gemüsearten werden in den meisten Hotels angeboten. Tischbedienung ist üblich. Getränke: In den meisten Bars gibt es importiertes Bier, Spirituosen und Wein. Der einheimische Rum wird in Punsch und Cocktails angeboten.
Einige Hotels bieten Live-Unterhaltung mit Musik und Tanz. Grillpartys sind sehr beliebt.
Schmuck, Taschen, Körbe, Keramik, Glasartikel, Gegenstände aus Kokosnüssen, Kleidung, Tischdecken, und Kissen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo, Di, Do 08.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr, Mi und Sa 08.00-13.00 Uhr, Fr 08.00-17.00 Uhr.
Im Norden der Insel kann man wandern, ein beliebtes Ziel ist Runaway Ghaut. Schwimmen: Die meisten Hotels und Ferienhäuser haben eigene Swimmingpools. Die Strände sind mit schwarzem vulkanischem Sand bedeckt, die Ostküste ist für Schwimmer gefährlich. Tauchen: Die Küstengewässer sind gut zum Tauchen geeignet. Ausrüstungen und Ausbilder stehen zur Verfügung. Segeln: In Montserrat gibt es einen Jachtklub. Fischen: Hochseeangeln wird durch einige Hotels organisiert. Kricket ist sehr beliebt und wird zwischen Februar und Juni gespielt.
März St. Patricks-Tag-Feiern, landesweit. April Ostermontag-Feierlichkeiten. Juni Veranstaltungen anlässlich des Geburtstages der Königin. Aug. Montserrat Jährliche Wallfahrt. Dez. Weihnachtsfestival.
Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Alltagskleidung ist angemessen, Badekleidung gehört an den Strand. Der Lebensstil ist beschaulich und verbindet irische und karibische Einflüsse.Trinkgeld ist üblich.
Einige Hotels mussten aufgrund der Vulkanaktivitäten schließen. Hotels sind i. Allg. klein mit persönlichem Service. Übernachtungspreise sind im Winter höher als im Sommer. Ein 18-Zimmer-Hotel wurde in Sweeneys eröffnet. Einige Hotels bieten kleine separate Bungalows und Hotelzimmer. Reinigungspersonal, Babysitter und Wäschedienst werden auf Wunsch angeboten. Auf die Rechnungen werden normalerweise 7% Steuern und 10 % Bedienungsgeld aufgeschlagen.
Kategorien: Die meisten Hotels bieten mehrere Übernachtungspreise an:
Full American Plan (FAP): Zimmer mit Vollpension (einschl. Nachmittagstee).
American Plan (AP): Zimmer mit drei Mahlzeiten.
Modified American Plan (MAP): Zimmer, Frühstück und Abendessen, in manchen Hotels auch Nachmittagstee.
Continental Plan (CP): Zimmer mit Frühstück.
European Plan (EP): nur Übernachtung.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV-AIDS ist wie auch auf anderen Karibikinseln verbreitet. Die bekannten Risiken sollten unbedingt vermieden werden.
In St. John im Norden der Insel gibt es ein Krankenhaus. Fachärztliche Behandlung steht nur auf den benachbarten Inseln Antigua und Guadeloupe zur Verfügung.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet einreisen.
[2] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.
[3] Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Obst und Gemüse, unbesorgt verzehrt werden.
2012
1 Jan Neujahr
17 Mar St. Patrick-Tag
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
28 May Pfingstmontag
11 Jun Geburtstag der Königin
6 Aug Nationalfeiertag
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
31 Dec Festtag
Folgende Artikel können zollfrei nach Montserrat eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 225 g Tabak (Personen ab 17 J.);
1,14 l Wein oder Spirituosen (Personen ab 17 J.);
168 g Parfüm;
Geschenke bis zu einem Wert von 250 EC$ (schließt die Tabakwaren, alkoholischen Getränke und das Parfüm mit ein).
1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: EC$, XCD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 EC$; Münzen im Umlauf: 1 EC$ sowie 25, 10, 5, 2 und 1 Cent. Der Ostkaribische Dollar ist an den US-Dollar gebunden.
Devisen können in Banken umgetauscht werden. Fast überall kann man auch mit US-Dollar bezahlen.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Alle gängigeren Kreditkarten werden akzeptiert, jedoch nicht überall. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
US-Dollar-Reiseschecks werden empfohlen.
Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen ist auf den bei der Einreise deklarierten Betrag beschränkt.
Im Allg. Mo-Do 08.00-14.00 Uhr, Fr 08.00-15.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 3.55 XCD |
| 1.00 CHF = 2.96 XCD |
| 1.00 USD = 2.69 XCD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass (bei An-/Abreise über die USA: visumfreie Durchreise nur mit eigenem EU-Reisepass. Minderjährige mit Kinderreisepass benötigen ein Visum für die Durchreise.). Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils (ohne Altersbeschränkung) oder eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
EU-Länder, Schweiz und Türkei
Die Möglichkeit des visumfreien Transits besteht nicht.
Einreisevisum.
Die Gebühren gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz besitzen.
Deutschland, Österreich und Schweiz:
88 € (ein- und mehrmalige Einreise, bis 6 Monate gültig),
306 € (mehrmalige Einreise, 1-2 Jahre gültig),
563 € (mehrmalige Einreise, 5 Jahre gültig),
813 € (mehrmalige Einreise, 10 Jahre gültig).
Transitvisum: 60 €.
Zunächst ist ein Online-Antrag auszudrucken und auszufüllen (Internet: www.visa4uk.fco.gov.uk). Danach wird über die Internetseite www.visainfoservices.com ein persönlicher Termin für die Beantragung des Visums vereinbart. Postalische Antragstellung ist nicht möglich.
(a) 1 Antragsformular VAF-5.
(b) 1 aktuelles Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, mit mindestens einer freien Seite.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich (mind. 2 Monate Gültigkeit über Rückreisedatum hinaus).
(e) Nachweis der Unterbringung in Montserrat, z. B. in Form einer schriftlichen Einladung des Gastgebers, oder andere Belege, aus denen hervorgeht, dass der Antragsteller in der Lage ist, selbst seine Unterkunft in Montserrat zu unterhalten.
(f) Nachweis ausreichender Geldmittel bzw. über die Finanzierung des Aufenthalts (z. B. aktueller Kontoauszug, Gehaltsabrechnungen, Kreditkarte oder Sparbuch; Bescheinigung des Reisebüros über bezahlte Pauschalreise; Einladungsschreiben von Verwandten/Freunden).
(g) frankierter Einschreiben-Rückumschlag (Deutsche Post, DIN A4) für die Zustellung des visierten Reisepasses.
(h) Nachweis über per Internet bezahlte Visumgebühr.
Weitere Unterlagen sind möglicherweise erforderlich.
Ab dem persönlichen Termin der Visumbeantragung i.d.R. 2 Wochen; bis zu 3 Wochen bei zusätzlichem Interview oder nachzureichenden Unterlagen. Langzeitvisa i.d.R. bis zu 12 Wochen.
Alle Besucher müssen einen Nachweis über ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts erbringen.
Karibik, Leeward-Inseln.
102 qkm.
5.079 (Schätzung 2008).
50 pro qkm.
Die ehemalige Hauptstadt ist Plymouth (1997 fast gänzlich durch Lavaströme zerstört).
Die einstweilige Hauptstadt ist Brades Estate an der Nordwestküste der Insel. Einwohner: 1.305 (Schätzung 2009)
Britische Kronkolonie seit 1632, innere Autonomie seit 1960. Verfassung von 1989. Parlament: Legislativrat mit 11 Mitgliedern.
Montserrat gehört zu den Leeward-Inseln der Karibik. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs mit schwarzen Sandstränden und üppiger tropischer Vegetation. Es gibt drei größere Vulkane mit dem 915 m hohen Chances Peak als der höchsten Erhebung. Der zur Soufrière-Kette gehörende Vulkan, der im Juli 1995 ausbrach, ist bis heute aktiv. Der Great-Alps-Wasserfall, vormals eine der eindrucksvollsten Attraktionen auf den Westindischen Inseln, wurde aufgrund der andauernden Vulkanaktivitäten zerstört.
Amtssprache ist Englisch.
Katholiken, Anglikaner, Methodisten und andere christliche Glaubensgemeinschaften.
MEZ - 5.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Montserrat.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.
220 V, 60 Hz. US-Steckdosen häufig, Adapter notwendig.
Reuben Meade, seit 2009.
Königin Elizabeth II., vertreten durch den Gouverneur Deborah Barnes Jones, seit Mai 2004.
Aufgrund der anhaltenden Vulkanaktivität im südöstlichen Teil der Insel seit 1995, musste die Hauptstadt Plymouth aufgegeben werden; Bewohner dieses Landesteils wurden in den Norden umgesiedelt. Laut wissenschaftlicher Gutachten über die Vulkanaktivität auf der Insel sind Reisen in die nördlichen Gebiete unbedenklich.
c/o Basic Service Group GmbH
PF 2647, D-55016 Mainz
Tel: (06131) 993 30.
internet: http://www.visitmontserrat.com/
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.
(auch für Anfragen aus anderen europäischen Ländern zuständig).
7 Farara Plaza, Buildings B&C, Montserrat
Postanschrift: PO Box 7, Brades, Montserrat
Tel: 491 22 30, 491 87 30.
Internet: http://www.visitmontserrat.com/
Montserrat ist eine britische Kronkolonie und unterhält keine eigenen Auslandsvertretungen. Visa werden von den britischen Botschaften ausgestellt (Adressen s. Großbritannien).
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 31.07.2008
Hinweis für die Ostkaribikinsel Montserrat
Die vulkanischen Aktivitäten des Soufrière Hills Vulkans auf der Ostkaribikinsel Montserrat sind unverändert und es muss jederzeit mit neuen Ausbrüchen gerechnet werden. Die Alarmstufe 4 (auf einer Skala bis zu 5) wurde jedoch nicht heraufgesetzt. Bereits zwei Drittel des Landes sind inzwischen unbewohnbar und aus Sicherheitsgründen wurde der südliche Inselabschnitt unterhalb des Belham Valley zum Sperrgebiet erklärt. Die gesamte Bevölkerung von nur noch etwa 4.000 Bewohnern (vor dem Vulkanausbruch 1995 lebten etwa 12.000 Einwohner auf Montserrat) hält sich nun, ebenso wie Touristen, ausschließlich im Norden der Insel auf. Es wurde ein inselweites Sirenen-Alarmsystem eingeführt, das die Bevölkerung vor vulkanischen Aktivitäten warnt. Im Falle einer Sirenenwarnung sollte sofort Radio Montserrat ZJB 88.3 FM oder 95.5 FM eingeschaltet werden, um aktuelle offizielle Informationen zu erhalten. Deutsche Reisende oder Residenten auf Montserrat sollten auf einen umfassenden Reise- und Krankenversicherungsschutz inkl. Rücktransportversicherung achten.