Sehr heißes, in Küstenregionen tropisch-feuchtes Klima. Im Landesinneren ist es kühler. Der meiste Regen fällt zwischen Januar und März, die Niederschlagsmenge variiert je nach Höhenlage.
Flugzeuge bieten die sicherste Reisemöglichkeit für längere Strecken. Linien- und Charterflüge verbinden Maputo mit Inhambane, Beira, Quelimane, Tete, Lichinga, Nampula und Pemba. Der Flughafen in Maputo hat je nach Jahreszeit unterschiedliche Verkehrszeiten. Mit Flugverspätungen und -ausfall muss gerechnet werden. Flugtaxidienste stehen zur Verfügung.
Flughafengebühren: 7 US$.
Schnellboote und Fähren verbinden Maputo mit der Insel Inhaca.
Die Mosambikanische Eisenbahn Portos e Caminhos de Ferro de Mocambique (Internet: www.cfmnet.co.mz) bietet eine regelmäßige Zugverbindung von Maputo u.a. über Tenga, Moamba und Mussone nach Komatipoort. Eine andere Verbindung besteht zwischen Maputo und Chókwe u.a. via Albasine, Bobole, Tavira, Mirona, Magude und Sagres. Eine dritte regelmäßig bediente Strecke führt von Maputo nach Chicualacuala u.a. via Mavalene, Donga, Luso, Gerez, Madulo und Vouga. Züge fahren von Maputo nach Goba und Ressano Garcia sowie Richtung Norden auf der Strecke nach Simbabwe. Drei Klassen. Schlafwagen sind selten, Speisewagen und klimatisierte Abteile sind nicht vorhanden. Sitzplätze und Schlafwagen muss man im Voraus buchen. Verspätungen sind häufig.
Die dreimal pro Woche bediente Panoramastrecke von Cuamba nach Nampula wird oft von Touristen genutzt.
Geteerte Straßen verbinden Maputo mit Beira und Beira mit Tete. Längere Fahrten über Land sind aufgrund der weit verbreiteten Verminung und bewaffneter Raububerfälle gefährlich. Es wird empfohlen, die Reiseroute mit der Botschaft vor Ort zu besprechen. Linksverkehr.
Busse fahren in fast alle Regionen und sind das preiswerteste Verkehrsmittel. Auf längeren Fahrten sollte man Wasser und Lebensmittel mitnehmen. An der Grenze nach Simbabwe und im Norden des Landes muss man mit häufigen Straßen- und Ausweiskontrollen rechnen.
Taxis in Maputo haben Taxameter, für längere Fahrten sollte der Fahrpreis im Voraus vereinbart werden. Es gibt kaum Taxis außerhalb Maputos. Taxifahrer erwarten rund 10 % Trinkgeld.
Mietwagen sind u.a. bei Avis und Hertz am Flughafen, in großen Hotels und in Beira erhältlich. Bezahlung nur in Devisen.
Unterlagen: Internationaler Führerschein.
Das Busliniennetz in Maputo wurde erweitert und neuere Busse haben einen höheren Fahrkomfort. Städtische Busse sind jedoch meist überfüllt und überschaubare Fahrpläne existieren nicht.
Taxis findet man vor größeren Hotels, am Flughafen und vor dem Zentralmarkt (Avenida 25 de Setembro). Außer den Taxis fahren auch so genannte Chapas, günstige Sammeltaxis.
Mosambiks nationale Fluggesellschaft heißt LAM – Linhas Aereas de Moçambique (TM) (Internet: www.lam.co.mz).
Maputo wird u. a. von Lufthansa (LH), TAP Portugal (TAP), Air France (AF) und South African Airways (SA) angeflogen.
20 US$ für internationale Flüge, 10 US$ für Flüge innerhalb Afrikas, ausgenommen Transitpassagiere und Kinder unter zwei Jahren.
Maputo International (MPM) (Mavalane) liegt 3 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Bank, Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Busse fahren in die Stadt. Taxis stehen zur Verfügung.
Beira (BEW) liegt 13 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Restaurant, Geschäfte und Postamt.
Nampula (APL) liegt 4 km östlich der Stadt. Flughafeneinrichrungen: Autoverleih, Geschäfte, Café.
Einige Frachtschiffe laufen Maputo und Beira an, Passagierschiffe verkehren nur unregelmäßig. Es besteht auch eine Verbindung zwischen Durban (Südafrika) nach Maputo, Beira, Nacala und Pemba.
Ein Zug verkehrt zwischen Johannesburg (Südafrika) und der mosambikanischen Grenze bei Ressano Garcia, wo es eine Anschlussverbindung nach Maputo gibt (Fahrzeit 15 Std.). Außerdem verkehrt ein Nachtzug von Durban (Südafrika) über Swasiland nach Maputo.
Es bestehen Verbindungen von Somabhula (Simbabwe) via Harare (Simbabwe) nach Beira (via Chimoio) oder nach Maputo (via Chókwé).
Von Blantyre (Malawi) und von Lilongwe (Malawi) gibt es eine Zugverbindung zum Nayuchi-Entre Grenzübergang. Von dort gibt es Züge nach Cuamba via Nacala nach Mosambik. Der Zugverkehr ist sehr unregelmäßig.
Gute Verbindungsstraßen führen in alle Nachbarstaaten. Die geltenden Einreisebestimmungen und die Namen der Grenzübergänge sind von der Botschaft erhältlich.
Bus: Es gibt eine regelmäßige Busverbindung von Maputo nach Johannesburg (Fahrzeit ca. 7 Std.), und es bestehen gute Verbindungen zu anderen Städten in Südafrika. Minibusse verkehren zwischen Maputo und Swasiland über den Grenzübergang bei Namaacha.
Selbstwählferndienst.
GSM 1800 und GSM 900. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die Hauptstadt Maputo und einige Städte im Süden. Netzbetreiber ist mCel (Internet: www.mcel.co.mz).
Internetanbieter ist Teledata (Internet: www.teledata.mz). In Maputo gibt es zwei Internetcafés (eines davon befindet sich in der Avenida Julius Nyerere).
Verbindungen kommen über Südafrika zustande. Die meisten Städte des Landes sind durch verschiedene Kommunikationseinrichtungen miteinander verbunden.
Postdienst in den größeren Städten. Luftpostsendungen nach Europa sind normalerweise 5-7 Tage unterwegs, manchmal auch länger.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Beira hat schöne Strände und ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zum Gorongosa-Nationalpark. Für einen Strandurlaub eignen sich auch Ponta do Ouro, Malagane (im Süden), die Inhaca-Insel (nahe Maputo), Xai-Xai, San Martino do Bilene und Chonguene.
Die Bazaruto-Inseln sowie die nördlich von Beira gelegenen Santa-Carolina- und Zalala-Inseln sind beliebte Urlaubsorte.
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Tofo (ca. 400 km nördlich der Hauptstadt) ist ein kleiner Badeort bei
Inhambane.
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Das Museum in Maputo stellt Gemälde und Skulpturen bekannter einheimischer Künstler aus. Die Kunstgalerie im Arbeitsministerium ist ebenso sehenswert wie der bunte Markt.
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Moçambique ist eine Stadt mit zahlreichen Gebäuden aus der portugiesischen Kolonialzeit (17. und 18. Jh.) sowie einigen Moscheen.
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Der Maputo-Elefantenpark liegt am rechten Ufer des Maputo-Flusses. Der Gorongosa-Nationalpark (Internet: www.gorongosa.net) im Zentrum des Landes ist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet, Besuche können durch das LAM-Büro (Maputo) gebucht werden. Man erreicht den Park über die Landepiste in Chitengo, im Park sind Führer und Flugzeuge vorhanden. Der Marromeu-Nationalpark liegt an der Mündung des Sambesi. Der Limpopo Nationalpark in der Provinz Gaza gehört zusammen mit dem Krüger-Nationalpark in Südafrika und dem Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe zu dem länderübergreifendem Great Limpopo Transfrontier Park (GLTP) (Internet: www.greatlimpopopark.com).
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 18,94 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 900 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 6,5 % (2008)
Arbeitslosenrate: 21 %
Inflationsrate: ca. 10,3 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 70 % (2001).
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 23,5 %
Industrie: ca. 30,9 %
Dienstleistungen: ca. 45,6 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Cashewnüsse, Tee, Zucker, Sisal, Mais, Baumwolle, Kopra, pflanzliche Öle und Zitrusfrüchte), Forstwirtschaft, Fischerei, Herstellungsindustrie (Produkte sind u.a. Fertignahrungsmittel, Textilien, Getränke, Zement und Düngemittel), Bergbau (Kohle, Salz, Bauxit, Edelsteine und Marmor), Erdgas
Außenhandel
Importe: ca. 3,458 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 2,653 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Südafrika, Italien, Spanien, Belgien, Niederlande, Australien, Deutschland, China (VR), USA
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
U.a. Vereinte Nationen, UNIDO, WFP, AU, IWF.
In der heißen Jahreszeit trägt man Safari- oder leichte Tropenanzüge bei geschäftlichen Treffen, ansonsten sind Jackett oder Sommeranzüge bzw. Sommerkleider angebracht. Es gibt kaum Dolmetscher- und Übersetzerdienste in Maputo. Januar ist die Hauptferienzeit in Mosambik, Geschäftsreisen in dieser Zeit vermeidet man am besten.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr.
Câmara de Comércio de Moçambique, CP 1836, Rua Mateus Sansão Mutemba 452, MZ-Maputo. Tel: (01) 49 19 70.
Spezialitäten sind Piri-Piri-Huhn, Schalentiere (besonders lecker sind gegrillte Garnelen aus der Delagoa-Bucht mit Piri-Piri-Soße), Matapa (Erdnusssoße mit Maniokblättern) mit Reis oder Wusa (dicker Maisbrei). In den größeren Städten gibt es Restaurants und Hotelrestaurants.
In Maputo gibt es Nachtklubs mit Tanz und Musik. Kinos sind in den größeren Städten vorhanden.
Korbwaren, Schilfrohrmatten, Holzschnitzereien, bedruckte Stoffe und Lederartikel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-13.30 Uhr.
Gute Angelgründe (Fächerfisch, Barracuda, Segel- und Schwertfisch), besonders in den Gewässern um die Inhaca-Insel (Maputo), die Bazanito-Inselgruppe und die Moçambique-Insel. Schwimmen: Es gibt wunderschöne Strände und Lagunen – Vorsicht vor Haien ist jedoch geboten. Viele Hotels haben Swimmingpools. Tauchen: Einige Urlaubsorte vermieten Ausrüstungen. Besonders das Zavora-Korallenriff ist ein wahres Unterwasserparadies.
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Portugiesische Sitten und Gebräuche sowie die anderer südeuropäischer Länder sind weit verbreitet. Freizeitkleidung wird überall akzeptiert, elegante Kleidung wird nur selten benötigt. Das Fotografieren von Soldaten, Flughäfen, Brücken und Regierungsgebäuden ist untersagt. Trinkgeld wird in Hotels nicht gern gesehen, sonst sind 10% üblich.
In Maputo und Beira findet man Hotels von internationalem Standard, Unterkünfte in kleineren Städten sind eher einfach. Weitere Informationen vom Direcçao Nacional do Turismo (s. Adressen) oder von der Website der Eduardo Mondlane University in Mosambik (Internet: www.mozambique.mz).
An den Stränden sowie im Gorongosa-Nationalpark gibt es Campingplätze. Zelten ist auch auf den Grundstücken mehrerer christlicher Missionen möglich.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Die durch Stechmücken übertragenen Tropenkrankheiten Dengue- und Chikungunya-Fieber kommen landesweit, v.a. aber an der Küste vor. Dort besteht auch ein Risiko für die ebenfalls durch Mücken übertragene Filariose. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können ebenfalls auftreten. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Pest kommt in den Provinzen Tete und Zambezia vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Die Schlafkrankeit kommt in der Provinz Tete vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.
Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus einem Endemiegebiet einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen. Ausgenommen sind Reisende, die in Mosambik den Flughafen nicht verlassen.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch in verschiedenen Regionen. Von Cholera-Erkrankungen ist vor allem die einheimische Bevölkerung betroffen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariaschutz ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.
[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2012
1 Jan Neujahr
3 Feb Heldengedenktag
7 Mar Frauentag
1 May Tag der Arbeit
25 Jun Unabhängigkeitstag
7 Sep Tag des Sieges (Gedenken an das Abkommen von Lusaka)
25 Sep Tag der Streitkräfte
4 Oct Tag des Friedens
25 Oct Weihnachten
Folgende Artikel können zollfrei nach Mosambik eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 250 g Tabak;
0,75 l Spirituosen;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch (geöffnet).
Waffen, Drogen.
1 Mosambik Metical = 100 Centavos. Währungskürzel: MTn, MZN (ISO-Code, neuer Metical). Banknoten gibt es im Wert von 1.000, 500, 200, 100, 50 und 20 MTn, Münzen im Wert von 10, 5, 2 und 1 MTn sowie in 50, 20, 10, 5 und 1 Centavos.
Bargeld kann man in Wechselstuben am Flughafen oder in Banken tauschen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder südafrikanischen Rand.
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Mosambik in einigen Geschäften, aber nicht an Geldautomaten akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Werden selten akzeptiert. In allen großen Hotels, z. T. auch in Restaurants u nd Supermärkten in Maputo und Beira werden Kreditkarten akzeptiert, im Norden des Landes werden US-Dollar und südafrikanische Rand in bar bevorzugt.
Nicht empfehlenswert.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Ausfuhr in Höhe der deklarierten Einfuhr, abzüglich der umgetauschten Beträge.
Mo-Fr 07.45-11.00 und 15.00-16.30 Uhr.
| 1.00 EUR = 34185300 MZN |
| 1.00 CHF = 28465800 MZN |
| 1.00 USD = 25827000 MZN |
| 1.00 EUR = 0.81 GBP |
| 1.00 CHF = 0.67 GBP |
| 1.00 USD = 0.61 GBP |
| 1.00 EUR = 10.27 ZAR |
| 1.00 CHF = 8.54 ZAR |
| 1.00 USD = 7.75 ZAR |
| 1.00 CHF = 0.83 EUR |
| 1.00 USD = 0.75 EUR |
| 1.00 EUR = 1.32 USD |
| 1.00 CHF = 1.1 USD |
| 1.00 EUR = 34185.3 MZM |
| 1.00 CHF = 28465.8 MZM |
| 1.00 USD = 25827 MZM |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Der Kinderreisepass wird zwar für Kinder unter 12 Jahren grundsätzlich anerkannt, es wird jedoch empfohlen, Kindern ab einem Alter von 6 Jahren einen eigenen Reisepass auszustellen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist. Österreicher: Eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Visum bei der Einreise:
Ein Visum zur einmaligen Einreise für touristische und geschäftliche Zwecke und für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (Visumgebühr am Flughafen Maputo und am Grenzübergang Komatipoort (Südafrika)/Ressano Garcia: 82 US$, nur in bar, auch Metical und Südafrikanischer Rand. An anderen Grenzübergangsstellen werden u. U. niedrigere Gebühren verlangt) kann grundsätzlich von Staatsangehörigen aller Nationalitäten am Flughafen beantragt werden. Eine Verlängerung dieser Visumart ist nicht möglich.
Achtung: Visa sollten dennoch unbedingt vor der Einreise bei der zuständigen mosambikanischen Vertretung eingeholt werden, da es in der Vergangenheit wiederholt zu unbegründeten Zurückweisungen gekommen ist.
Touristen- und Geschäftsvisum, Visa für einfache und mehrfache Einreise.
Deutschland, Österreich
Bearbeitungszeit von 2 Wochen:
Touristen- und Geschäftsvisum:
30 € (für Aufenthalte bis zu 30 Tagen, einmalige Einreise);
40 € (für Aufenthalte von 31 bis 60 Tagen, einmalige Einreise);
60 € (Mehrfachvisum für Aufenthalte von jeweils bis zu 30 Tagen, ab Ausstellungsdatum 90 Tage gültig).
100 € (Mehrfachvisum für Aufenthalte von jeweils bis zu 30 Tagen, ab Ausstellungsdatum 6 Monate gültig).
Transitvisum: 20 € (für Aufenthalte von bis zu 7 Tagen).
Preisaufschlag für Expressausstellung (2-3 Tage oder Samedaybearbeitung).
Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum:
90 CHF (einmalige Einreise),
110 CHF (zweimalige Einreise),
130 CHF (mehrmalige Einreise).
Expresszuschlag: 40 CHF.
In der Regel 1 bzw. 3 Monate ab Einreise (Verlängerungsmöglichkeit vor Ort). Mehrfachvisa auch bis 6 Monate.
Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
(a) 1 Antragsformular
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Einladung einer Privatperson oder Kopie der Flug- und Hotelbuchung, bei Geschäftsreisen Entsendungsschreiben mit genauen Reisedetails und Bestätigung der Kostenübernahme.
(e) Gebühr (in bar oder per Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg).
(f) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.
Anträge an die Botschaft.
2 Wochen. Expressausstellung 1-3 Tage.
Die Regierung von Mosambik verweigert die Einreise allen, die außerhalb von Mosambik wohnen und Inhaber von Pässen sind, die sie als Mosambikaner ausweisen und die vor dem 25. Juni 1975 ausgestellt wurden.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere sowie ausreichende Geldmittel. Berichten von Reisenden zufolge wird teilweise ein Impfnachweis gegen Gelbfieber auch bei Einreise aus gelbfieberfreien Ländern wie Südafrika oder Simbabwe verlangt. Das Auswärtige Amt rät dazu, mit dem Hinweis auf internationale Gesundheitsvorschriften und die landeseigenen Bestimmungen zu versuchen, eine medizinisch und epidemiologisch sinnlose Zwangsimpfung bei der Einreise zu vermeiden.
Südostafrika.
799.380 qkm.
21.284.700 (Schätzung 2008).
27 pro qkm.
Maputo. Einwohner: 1.120.245 (Schätzung 2009).
Republik seit 1990 (im Commonwealth seit 1995). Verfassung von 1990. Parlament mit 250 alle fünf Jahre gewählten Mitgliedern. Ein erstes Friedensabkommen zwischen der Regierung und den rechtsgerichteten Renamo-Rebellen wurde 1992 unterzeichnet. 1994 fanden die ersten freien Wahlen statt, bei denen General Chissano im Amt bestätigt wurde. Unabhängig seit 1975 (ehemalige portugiesische Kolonie).
Mosambik grenzt im Norden an Tansania, im Nordwesten an Sambia und Malawi, im Westen an Simbabwe sowie im Süden an Südafrika und Swasiland. Im Osten liegt der Indische Ozean; die Küste ist annähernd 2700 km lang mit Stränden, Lagunen, Korallenriffen und Inselketten. Nach Westen und Norden verläuft ein großes Plateau, das zu den Bergen hin ansteigt und etwa 50% der Landesfläche einnimmt. Das Plateau besteht aus trockener Savanne mit einigen Wäldern und Steppenregionen. Der Sambesi ist der größte und wichtigste der 25 Flüsse und fließt durch Mosambik in den Indischen Ozean. Die Mehrheit der Bevölkerung (98% sind Bantus) lebt an der Küste oder in den fruchtbaren Tälern, besonders in den Provinzen Sambesi und Gaza.
Amtssprache ist Portugiesisch (27 %). Kisuaheli, Makua, Nyanja und andere Bantu-Sprachen werden ebenfalls gesprochen.
Naturreligionen (50 %), 20 % muslimische und 30 % christliche Minderheiten
MEZ + 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Mosambik.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
220 V, 50 Hz.
Ministerpräsident Aires Ali, seit Januar 2010.
Armando Guebuza, seit Januar 2005.
Avenida 25 de Setembro, 3rd floor, 1203 MZ-Maputo
Postanschrift: Caixa Postal 4758, MZ-Maputo
Tel: (01) 30 73 20/23.
Internet: www.mocambiqueturismo.co.mz
Stromstraße 47, D-10551 Berlin
Tel: (030) 39 87 65 00.
Internet: www.mosambik-botschaft.de
Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsulat in Hamburg und München.
Rue J.-A. Gautier 13, CH-1201 Genève
Tel: (022) 901 17 83.
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr (nachmittags nur telefonisch)
Mosambik
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 01.02.2012
Unverändert gültig seit: 24.01.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Â
Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht, starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. Im Landesinneren gibt es noch zahlreiche markierte und unmarkierte Minenfelder.Â
Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm . Diese Betriebsuntersagung ist das Ergebnis einer Überprüfung der zivilen mosambikanischen Flugsicherheit durch die Internationale Zivile Luftfahrtorganisation (ICAO) im Januar 2010. Bei dieser Überprüfung hat die ICAO gravierende Sicherheitslücken bei der mosambikanischen zivilen Luftfahrtbehörde festgestellt, die für die Überwachung der Flugsicherheit zuständig ist. Die Verbindung Maputo – Lissabon mit Linhas Aéreas de Moçambique/ Mozambican Airlines ist von der Betriebuntersagung nicht betroffen.
Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Bewaffnete Überfälle auf Fußgänger, aber auch in Häusern und Wohnungen, und Angriffe auf Fahrzeuge ereignen sich vergleichsweise oft. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall auf Gegenwehr zu verzichten.Â
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.Â
Es sind einige Fälle bekannt geworden, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von â€Bußgeldern" zu bewegen versucht haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zu Verkehrskontrollen berechtigt. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets die Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Falle nur gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu kann u.a. die mosambikanische Unternehmervereinigung ACIS geben.
Es sind auch Einzelfälle bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei (graue Uniformen) bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Es wird auch hier empfohlen, die Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, sofern die Situation nicht eskaliert. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.