Papua-Neuguinea

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Klima

Klima

An den Küsten herrscht heißes, tropisches Klima. Im Hochland kühler mit unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen in den verschiedenen Gebieten durch Einflüsse von Passatwinden im Südosten und dem Monsun im Nordwesten. Höchste Niederschlagsmenge während des Monsuns im Nordwesten zwischen Dezember und März. In Port Moresby ist zur gleichen Zeit Trockenzeit. In Hochlagen mitunter Frost und Schneefall.

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Reiseverkehr - National

Achtung

Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich außerhalb bewachter Anlagen (z.B. Hotels, Restaurants) nicht zu Fuß fortbewegen und auf Überlandfahrten verzichten. Nachdrücklich wird empfohlen, auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis zu verzichten und stattdessen auf die Transportmittel der Hotels beziehungsweise Reiseveranstalter zurückzugreifen. Bei Überlandfahrten muss mit einem schlechten Straßenzustand gerechnet werden. Stellen, an denen Hindernisse (z.B. Erdrutsch, beschädigte Brücke) zum Anhalten zwingen, bieten Wegelagerern eine ideale Gelegenheit zum Überfall.

Einleitung



Sicherheitshinweis


Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich außerhalb bewachter Anlagen (z.B. Hotels, Restaurants) nicht zu Fuß fortbewegen und auf Überlandfahrten verzichten. Nachdrücklich wird empfohlen, auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis zu verzichten und stattdessen auf die Transportmittel der Hotels beziehungsweise Reiseveranstalter zurückzugreifen. Bei Überlandfahrten muss mit einem schlechten Straßenzustand gerechnet werden. Stellen, an denen Hindernisse (z.B. Erdrutsch, beschädigte Brücke) zum Anhalten zwingen, bieten Wegelagerern eine ideale Gelegenheit zum Überfall.

Flugzeug

Air Niugini (PX) und APNG Airlines (Internet: www.apng.com) bieten Verbindungen zu den wichtigsten Städten, die Flugpreise sind jedoch hoch.

Da das Land extrem unwegsam und gebirgig ist, ist das Flugzeug das beste Verkehrsmittel. Inlandflüge sollten zwischen November und Februar gebucht werden. Über 100 Ziele im ganzen Land werden angeflogen und über 20 größere Städte miteinander verbunden. Für im Voraus gebuchte Ausflüge gibt es Ermäßigungen. Außerdem können Flugzeuge gechartert werden.

Schiff

Kreuzfahrten und Ausflugsfahrten (3-16 Tage) werden angeboten, sowohl zu anderen Orten an der Küste als auch zu den Inseln.

Die Reederei Lutheran Shipping bietet Fracht-/Passagierverbindungen (einschl. Passagierkabinen und Mahlzeiten) zwischen Madang und Lae an.

Im Programm der Melanesian Tourist Services (Internet: http://www.mtspng.com/) sind Expeditionsfahrten von Alotau nach Madang mit Zwischenstation auf den Trobriand-Inseln sowie von Madang nach Timbunke über den Fluss Sepik.

In einigen Landesteilen stellen die Flüsse die Hauptverkehrsadern für die einheimische Bevölkerung dar, das wichtigste Transportmittel ist der Einbaum. In diesen Gegenden kann man kleine Motorboote mieten oder auf Frachtschiffen Passagen buchen. Kreuzfahrten werden vor allem auf dem Sepik angeboten (s. Urlaubsorte & Ausflüge).

Bus/Pkw

Linksverkehr. Der Straßenbau im Landesinneren schreitet nur langsam voran. Das bisherige Straßennetz verbindet die Städte an der Nordküste (Madang und Lae) mit den größeren Orten im Hochland.

Bus:
Begrenzte Busliniennetze in Port Moresby und abgelegeneren Regionen. Touristenzentren haben normalerweise keine öffentlichen Verkehrsmittel. Im Hochland verkehrt ein Bus zwischen Goroka und Lae bzw. Mount Hagen, und Busse des Lomutoba Travel Service verbinden Lae mit Goroka. Man kann auch Busse chartern.

Taxis
gibt es in den regionalen Hauptstädten.

Mietwagen
sind in den größeren Städten bei den bekannten Firmen erhältlich.

Unterlagen:
Nationaler Führerschein bei Aufenthalten von bis zu drei Monaten.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Papua-Neuguineas nationale Fluggesellschaft ist Air Niugini (PX) (Internet: www.airniugini.com.pg). Es gibt keine Direktflüge aus Europa. Air Niugini fliegt direkt nach Papua-Neuguinea von Cairns, Brisbane, Sydney, Singapur, Manila, Tokio und Honiaria.

Airpässe

Der Sky Team Asia Pass gilt je nach Anzahl der Coupons (min. 3, max. 8) für Flüge zwischen Korea (Rep.) oder Japan und dem Südwestpazifik (Amerikanisch-Samoa, Australien, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Marshall-Inseln, Föderierte Staaten von Mikronesien, Nauru, Neukaledonien, Neuseeland, Palau, Papua-Neuguinea, Samoa, Salomonen, Tonga, Tuvalu und Vanuatu). Der Pass kann nur zusammen mit einem Langstreckenflug der SkyTeam-Partner außerhalb der oben genannten Länder erworben werden. Der Pass ist für maximal 60 Tage gültig. Weitere Informationen unter www.skyteam.com.

Flughafengebühren

30 K, meist im Ticketpreis enthalten. Kinder unter 2 Jahren sowie Transitreisende, die den Flughafen nicht verlassen, sind hiervon befreit.

Internationale Flughäfen

Port Moresby (POM) (Jackson Field) liegt 11 km südlich der Stadt. Flughafenbus zur Stadt. Duty-free-Shop, Bank, Mietwagenschalter, Tourist-Information.

Schiff

Die internationalen Häfen sind Lae, Madang, Port Moresby, Wewak (Sepik), Rabaul (Neu-Britannien), Kieta (nördliche Salomonen) und Momote (Manus). Es gibt regelmäßige Verbindungen im Fracht-/Passagierverkehr.

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Kommunikation

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist Bee Mobile, eine Tochter der Pacific Mobile Communications (Internet: www.pacificmobile.com.pg). Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf Port Moresby, Lae, Madang, Goroka und Mt. Hagen.

Fax

Findet man in allen größeren Firmen und Behörden.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: Global (Internet: www.global.net.pg) und Daltron (Internet: www.daltron.com.pg). Verbindungen können unverlässlich und langsam sein.

Telegramme

Annahmestellen gibt es in den größeren Ortschaften.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpostsendungen nach Europa sind etwa 7-10 Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Port Moresby

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Die Hauptstadt Port Moresby liegt am Hafen Fairfax. Hier befinden sich das Nationalparlament und das Nationalmuseum, der Botanische Garten und die katholische Kirche (im Haus-Tambaran-Stil). Es gibt viele Sportmöglichkeiten (u. a. Tauchen, Windsurfen, Segeln, Wasserski, Golf, Tennis und Squash).
Auch die Umgebung der Hauptstadt bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die Kokoda- und die Sogeri-Straße: Die 40 km lange Kokoda-Straße nimmt ihren Anfang in Port Moresby, und die Sogeri-Straße führt durch zahlreiche Gummibaumplantagen zu vielen atemberaubenden Aussichtspunkten.
Village Arts liegt in der Nähe des Flughafens in Six Mile und ist eine staatliche Kunstgewerbehandlung, die die beste Artefaktausstellung des Landes bietet.
Andere Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Port Moresby sind der Wairiata-Nationalpark, die Moitaka-Krokodilfarm, die Loloata-Insel und das Seepark-Ozeanarium.

Lae und die Provinz Morobe

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Lae ist die zweitgrößte Stadt in Papua-Neuguinea, ein wichtiges Wirtschaftszentrum und ein Seehafen. Der Botanische Garten gehört zu den schönsten des Landes. Der Berg Lunaman bietet einen guten Ausblick über den Huon-Golf und das Markham-Tal.
Unweit von Lae liegt Wau, ein früheres Goldbergbauzentrum. Das Ökologische Institut in Wau ist eine privat finanzierte Organisation, die auch einen Zoo und ein kleines Museum unterhält. Zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Wau gehören der McAdam-Nationalpark und der Mount Kaindi, Finschafen (eine äußerst pittoreske Küstenstadt) und die Tami-Inseln, auf denen die berühmten geschnitzten Holzschüsseln hergestellt werden. Sialum ist eine reizvolle Küstenregion und bekannt für ihre Korallenterrassen. Wildwasser-Rafting auf dem Watut-Fluss ist möglich.

Madang

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Madang ist die Haupstadt der gleichnamigen Provinz und Ausgangspunkt vieler Inselrundfahrten und Bootsfahrten auf dem Fluss Sepik (s. eigenes Kapitel). Die Stadt hat zahlreiche Geschäfte, Hotels, Restaurants und Märkte. In den nahe gelegenen Orten Yabobs und Bilbils kann man beim traditionellen Töpfern zusehen.
Die Bewohner der Manam-Inseln stellen ihre Häuser aus ineinander geflochtenen Blättern und Blattstielen von Sago- und Toddy-Palmen her. Die Menschen am Fluss Ramu bauen ähnliche Häuser, die aber auf Pfählen stehen. Ihre traditionellen Schnitzereien sind von den Völkerstämmen am Sepik beeinflusst. Die Bergbewohner sind kleinwüchsiger als andere Bevölkerungsgruppen Papua-Neuguineas. Sie bauen Salat, Radieschen, Kohl und Kartoffeln an. Bei den Familien der Küstenbewohner stehen Halsbänder aus Hundezähnen, Kopfbänder aus Tambu-Muscheln und Amulette aus Schweinehauern hoch im Kurs.

Der Fluss Sepik

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Dieser Fluss ist der längste in Papua-Neuguinea. Er schlängelt sich von den Bergen nahe der indonesischen Grenze durch kaum erschlossene Dschungelgebiete, Sümpfe und Grasland, bevor er die 1,6 km breite Meeresmündung erreicht. Der Sepik bildet zahllose gekrümmte Wasserwege, Seen, Nebenflüsse, Sümpfe und Lagunen. Teilweise wurden Kanäle zur Begradigung angelegt. Das Haus Tambaran in Angoram stellt Kunstwerke aus den Gebieten entlang des gesamten Flusslaufs aus. Im Dorf Kambaramba und anderen Ortschaften werden die Häuser zum Schutz vor Überflutungen auf Pfählen gebaut, und der Einbaum ist das wichtigste Transportmittel; für Besucher werden Kreuzfahrten veranstaltet. An den Dachgiebeln und Häuserpfosten lässt sich unschwer erkennen, dass die Holzschnitzerei zu den wichtigsten regionalen Handwerkskünsten gehört. Besonders schöne Beispiele findet man im Dorf Tambanum.
In Timbunke findet man weitere Beispiele örtlicher Bautechniken (einschließlich Brückenbau).
In der Umgebung der Chambri-Seen leben einige der vielen Vogelarten, für die Papua-Neuguinea berühmt ist – u. a. Silberreiher, gescheckte Reiher, Gabelweihen, Kormorane und Eisvögel. Eine weitere Attraktion der Chambri-Region ist das Dorf Aibom, wo Kamine, Kochtöpfe und andere Gefäße in Aufbaukeramik von Frauen getöpfert und in offenen Feuerplätzen gebrannt werden.
In Kanganaman wird ein Haus Tambaran wiederaufgebaut, das für die Landeskultur von großer Bedeutung ist. Korogo ist für seine »Mei-Masken« berühmt.
Am Oberlauf des Sepik beherrschen Insektentotems die Stammesgruppen und Kunstformen. Die Buge der Kanus sind oft ebenso kunstvoll verziert wie die Leitern, die in die Behausungen führen. In Waskusk wird auf der Decke des Haus Tambaran der Traum eines Führers erzählt. Der Ort ist je nach Zustand des Flusses manchmal unerreichbar. In Yigei kann man Garamut-Trommeln (»Schlitzgongs«) im Stil des oberen Sepik sehen und hören. In Swagap verlaufen interessante weiße und gelbe Muster entlang des Wassers. In diesem Dorf werden schlichte, aber elegante Tonwaren und Kamine sowie Kanus von ausgezeichneter Qualität hergestellt.
Neben der vielfältigen Vogelwelt der Chambri-Seen ist auch das mannigfaltige Tierleben auf dem Sepik und seinen Nebenflüssen faszinierend. Große Sumpf- und Grasgebiete am Fluss bilden die Heimat von Stelzvögeln, Reihern, Fischadlern und vielen anderen Wildvögeln. Manchmal werden in der Nacht oder am frühen Morgen Exkursionen in den Dschungel angeboten, bei denen man die einzigartige Geräuschkulisse erleben kann, die die Vögel bei ihrer Vorbereitung zur Jagd veranstalten.
Es werden auch verschiedene Flussfahrten veranstaltet, deren Routen jedoch flexibel sind, da sie von den örtlichen Gegebenheiten abhängen, und versucht wird, Besuchern möglichst viele der interessanten einheimischen Bräuche und Feste nahezubringen.

Das Hochland

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Die Mehrheit der Bevölkerung lebt im unzugänglichsten Teil des Landes.
Die Eastern Highlands haben von allen Gebieten des Landes den längsten Kontakt mit dem Westen. Kainantu kann man von Lae aus über den Kassim-Pass erreichen. In der Stadtmitte erwartet den Besucher ein großes Kulturangebot, das den Verkauf von traditionellem Kunstgewerbe und Unterricht im Drucken und Weben miteinschließt. Die größte Stadt ist Goroka, das Landwirtschafts- und Wirtschaftzentrum des Hochlandes. Die umfangreiche Sammlung des J.-K.-McCarthy-Museums beinhaltet neben regionalem Kunsthandwerk eine Reihe von Fotografien, die von Erforschern der Insel in den Pioniertagen der Fotografie aufgenommen wurden. Die Raun-Raun-Theatergruppe in der Innenstadt inszeniert zeitgenössische Aufführungen traditioneller Geschichten und Legenden. Das 10 km von Goroka entfernte Dorf Bena Bena hat die größte Handweber-Organisation des Hochlandes. Ganz in der Nähe liegt Asaro, wo sich die Männer mit grauem Schlamm bedecken und für die Touristen die historischen Rachefeldzüge gegen das Nachbardorf vorführen.
Die Kleinstadt Kundiawa ist Hauptstadt der Provinz Simbu. Einige der örtlichen Höhlen werden als Gräber benutzt, andere sind jedoch noch bewohnt. Die Flüsse Wahgi und Purari laden zu Floßfahrten ein. Der 4694 m hohe Mount Wilhelm ist der höchste Berg in Papua-Neuguinea.
In vieler Hinsicht gleicht Mount Hagen, Hauptstadt der Provinz Western Highland, einer Wildweststadt. Sie wuchs erst in jüngster Zeit auf Stadtgröße an. Die Stadt hat ein Kulturzentrum. Der Baiyer-River-Naturschutzpark, 55 km nördlich von Mount Hagen, ist ideal zum Beobachten von Paradiesvögeln. Hier leben auch Opossums, Baumkänguruhs und Papageien.
Das Mendi-Tal in den Southern Highlands ist für seine eindrucksvolle Landschaft und Kalksteinhöhlen bekannt. Hier wohnen die Huli-Perückenmänner, die ihre Gesichter rot und gelb schminken und kunstvoll dekorierte Echthaarperücken tragen.
Zu den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten in Wabang in der Provinz Enga zählen eine Kunstgalerie und ein Museum. Man kann jungen Künstlern bei der Herstellung von Sandbildern zusehen. Schutzschilder, Perücken, Waffen und Gebrauchsgegenstände aus ganz Papua-Neuguinea können im Museum besichtigt werden. Enga ist die ursprünglichste der Hochlandprovinzen.

Die Inseln

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Die Hauptinseln sind Neu-Britannien, Neu-Irland und die Admiralitäts-Inseln (die zusammen den Bismarck-Archipel bilden), die nördlichen Salomon-Inseln Bougainville und Buka sowie eine weiter südliche Inselgruppe, die die Trobriand- und die D’Entrecasteaux-Inseln einschließt.
Die Hauptstadt von Neu-Britannien, Rabaul, bietet mehrere Hotels, Klubs, Restaurants, Tanz- und andere Unterhaltungsveranstaltungen. Es gibt auch Sportplätze, z. B. einen Golfplatz, aber das Hauptgewicht liegt eindeutig auf Wassersport, einschl. Tauchen, Angeln, Segeln und Windsurfen. Man kann diverse interessante Stätten besichtigen: das Gunantabu (die Überreste der Residenz Königin Emmas) mit ihrem Privatfriedhof; die Ruinen des Deutschen Regierungshauses auf dem Namanula-Hügel; das 576 km lange unterirdische Tunnelsystem, das von den Japanern angelegt wurde; den Admirals-Bunker, der heute ein Museum ist; einen Orchideenpark und den Markt in Rabaul, der im ganzen Südpazifikraum bekannt ist. Die Aussichtspunkte Malmaluan und Namanula bieten einen guten Panoramablick. Abenteuersuchende und Kletterbegeisterte können die erloschenen und aktiven Vulkane der Insel erkunden.
Das Inselvolk der Baining führt nachts spektakuläre Feuertänze auf.

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Neu-Irland und die Admiralitäts-Inseln liegen abseits der üblichen Touristenpfade. Auf den nordwestlichen Admiralitäts-Inseln gibt es keine Bäume. Die Inselbewohner fertigen Kanus aus Baumstämmen, die den Sepik heruntergetrieben werden.

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Bougainville und Buka werden durch eine Reihe von Inselchen voneinander getrennt. Bougainville ist ganz auf Touristen eingestellt. Vor der Küste kann man ausgezeichnet tauchen und schwimmen; die Insel bietet gute Möglichkeiten für Buschwanderungen und Höhlenexpeditionen. Angeboten werden u. a. eine sechsstündige Wanderung (bergab) von Panguna nach Arawa sowie ein dreitägiger Ausflug zum Gipfel des Mount Balbi, einem erloschenen Vulkan. Man sollte sich vor Beginn eines solchen Ausflugs beim Tourism Officer eine Genehmigung für den Besuch einiger Dörfer entlang der Reiseroute besorgen. In Arawa gibt es einen 9-Loch-Golfplatz und im nahegelegenen Dorf Kerei eine Schmetterlingsfarm, die man nach vorheriger Vereinbarung besuchen kann. Ein weiterer interessanter Ausflug führt zur gewaltigen Kupfermine von Bougainville.
Überall in Papua-Neuguinea findet man noch Relikte aus der japanischen und deutschen Besatzungszeit. Das Wrack von Admiral Yamamotos Flugzeug liegt im Regenwald von Buin.
Die Inseln um Bougainville haben zahllose weiße Sandstrände.
Die Trobriand-Inseln sind von allen Inseln der Provinz Milne Bay am leichtesten zu erreichen. Auch hier gibt es ausgezeichnete Wassersportmöglichkeiten.
Die D’Entrecasteaux-Inseln erheben sich steil und gebirgig aus dem Meer. In der Mitte der Goodenough-Insel befindet sich ein großer Stein, der mit mysteriösen Gemälden dekoriert ist.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 13,21 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 2.200 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 7,2 % (2008)

Arbeitslosenrate: 1,9 % (2004)

Inflationsrate: ca. 10,8 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 37 % (2002)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 33,3 % (2008)
Industrie: ca. 36,3 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 30,4 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kopra, Kaffee, Kakao, Holz, Palmöl, Gummi, Tee, Zucker und Erdnüsse), Bergbau (u.a. Kupfer, Gold, Silber und Chrom), Erdöl, Erdgas, Leichtindustrie

Außenhandel
Importe: ca. 3,124 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 5,719 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Australien, Singapur, Japan, China (VR)

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
U.a. VN, Commonwealth, AKP, APEC, ADB, ASEAN (Beobachter), G-77, OPCW, UNCTAD, UNESCO, UNIDOUNIDO, WHO, WTO

Umgangsformen

Im Allgemeinen sehr ungezwungen, Anzug oder Kostüm sind nicht erforderlich – Hemd oder Safarianzug bzw. Kleid genügt.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr.
Behörden: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Kontaktadressen

Papua New Guinea Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 1621, Port Moresby
Tel: 321 30 57.
Internet: www.pngcci.org.pg

Investment Promotion Authority
PO Box 5053, Boroko NCD 111
Tel: 321 73 11.
Internet: www.ipa.gov.pg

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Land & Leute

Essen & Trinken

Die meisten Hotelrestaurants stehen auch Nichtgästen offen. In den besser erschlossenen Regionen ist die Speisenauswahl groß, in abgelegeneren Gegenden sind die Gerichte einfacher. Frischer Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst wie z. B. Ananas, Papayas, Mangos, Passionsfrüchte und Bananen, stehen immer häufiger auf der Speisekarte. Die traditionelle Küche Papua-Neuguineas verwendet viel Wurzelgemüse wie Taro, Kaukau und Yamswurzeln, außerdem Sago und Schweinefleisch (zu traditionellen Festen im Erdofen gegart). Tischbedienung ist üblich. Das Angebot an alkoholischen Getränken umfasst u. a. verschiedene bekannte Biersorten.

Nachtleben

In mehreren Hotels in Port Moresby finden abends Tanzveranstaltungen und andere Live-Unterhaltungsprogramme statt. Es gibt zwei Kinos, ein Autokino und Theateraufführungen. Die Programme werden in den Regionalzeitungen veröffentlicht. Manchmal werden Sing-Sings abgehalten.

Einkaufstipps

Besonders beliebte Mitbringsel sind u. a. zeremonielle Masken und Statuetten aus Angoram und der Sepikregion, Buka-Korbwaren, Pfeile und Bogen, dekorierte Äxte, Töpferwaren und anderes einheimisches Kunsthandwerk. Die Schmetterlingsfarmen verschicken seltene Arten in die ganze Welt. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr und Sa 09.00-12.00 Uhr. Einige Geschäfte haben länger oder auch sonntags geöffnet.

Sport

Die ausgezeichneten Fischgründe in Port Moresby, Lae, Madang, Rabaul und Wewak laden zum Angeln ein. Informationen von Moresby Game Fishing Club, Box 5028, Boroko. Der Port Moresby Golf Club ist einer der ältesten in Papua-Neuguinea und steht auch Besuchern offen. Weitere Golfklubs befinden sich in Lae, Madang, Rabaul, Wau und Minj. Reiten: Auf der Illimo Farm, Port Moresby, kann man Pferde mieten und Reitunterricht nehmen. Der Royal Papua Yacht Club bietet Besuchern ein breites Angebot an Segelmöglichkeiten; die Saison beginnt Ende April. Zum Tauchen stehen Anlagen und Ausbilder zur Verfügung, besonders gute Tauchmöglichkeiten bieten sich in den Wracks und Riffen vor Port Moresby, Rabaul und Madang. Die Inseln Loloaka und Wuvulu eignen sich ebenfalls für Tauchurlaube. Der Unterwasserklub in Port Moresby steht auch Besuchern offen. Squashplätze und -ausrüstungen findet man in größeren Orten. Das Angebot an organisierten Wandertouren reicht von einfachen Buschwanderungen bis zu langen Expeditionen durch das zerklüftete Landesinnere.

Veranstaltungskalender

Besucher sollten auch auf jeden Fall an einem Sing-Sing (Singfest) teilnehmen, falls sich die Gelegenheit bietet. Von Zeit zu Zeit finden Blumenfeste statt.

Aug. Mount Hagen Show (Singfest), Mount Hagen. Sept. Goroka Show, Goroka.

Weitere Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Kleidung darf leicht und zwanglos sein. Shorts sind durchaus akzeptabel, aber Badekleidung sollte nur am Strand oder Swimmingpool getragen werden. In einigen Hotels gehören abends für Männer lange Hosen zum guten Ton, Krawatten sind selten erforderlich. Bei besonderen gesellschaftlichen Anlässen ist für Frauen ein langes Kleid angemessen. Trinkgeld ist nicht üblich und wird nicht gern gesehen.

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Unterkunft

Hotels

Hotels von internationalem Standard befinden sich in Port Moresby, Lae, Madang und fast allen größeren Städten. Die meisten Motels bieten gute und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten.

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Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Vorsichtsmaßnahmen

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist in Papua-Neuguinea ein großes Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht ganzjährig in ländlichen und suburbanen Gebieten, v.a. Western- und Gulf-Province sowie Milne Bay Province. Eine Impfung sollte bei Reisen unter einfachen Bedingungen, bei Langzeitaufenthalten und bei engen Kontakten mit der einheimischen Bevölkerung erwogen werden.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung liegt weit unter europäischem Niveau mit häufig mangelhafter Ausstattung und Hygiene. Oft fehlen europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Bei akuten Erkrankungen / Unfällen können in Port Moresby folgende Krankenhäuser aufgesucht werden:

- General Hospital, Taurama Road, Tel: (00675) 324 82 00;
- Pacific International Hospital, Stores Road, Tel: (00675) 32 34 40;
- St. Mary's Hospital, Sir Hubert Murray Highway, Tel: (00675) 323 22 66 und
- The Private Hospital, Taurama Road, Tel: (00675) 325 60 22.
 
Es gibt weitere Krankenhäuser und zahlreiche medizinische Versorgungsstationen im ganzen Land sowie Privatpraxen in den größeren Städten. Begrenzte Behandlungsmöglichkeiten stehen auch in den christlichen Missionen zur Verfügung.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeits- und Langzeitaufenthaltserlaubnisse ist ein Gesundheitszeugnis mit negativem HIV-Test in englischer Sprache erforderlich.

Anmerkung

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitreisende, die in Papua-Neuguinea den Flughafen nicht verlassen.
 
[2] Ein Malariarisiko besteht ganzjährig landesweit unterhalb von 1800 m und ist in Ost-Sepik im Norden des Landesam höchsten. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll Sulfadoxin/Pyrimethamin- und stark chloroquinresistent sein. Plasmodium vivax soll chloroquinresistent sein.

[3]
Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte sind unbedenklich. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Aktueller Hinweis

Es werden Fälle von Cholera aus der Provinz Sepik-East gemeldet. Das Wasser des Sepik-Flusses gilt als kontaminiert. Auf gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene ist strikt zu achten.

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Gesetzliche Feiertage

Feiertage

2012
1 Jan Neujahr
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
11 Jun Geburtstag der Königin
23 Jul Volkstrauertag
16 Sep Unabhängigkeitstag; Tag der Verfassung
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
Zusätzlich werden noch diverse regionale Feiertage begangen.

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zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Papua-Neuguinea eingeführt werden:

250 Zigaretten oder 50 g Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Bedarf;
Andere Artikel und Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 1000 K (Personen unter 18 J. bis 500 K), ausgenommen sind Radios, Kassettenrekorder, Fernseher, Verstärker und Zubehör.

Einfuhrverbot

Tierische Produkte, die nicht in Dosen konserviert sind und die nicht aus Australien oder Neuseeland stammen, frisches oder konserviertes Schweinefleisch aus Neuseeland, Drogen und pornografische Erzeugnisse.

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Geld

Währung

1 Kina = 100 Toea. Währungsküzel: K, PGK (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 K; Münzen sind im Wert von 1 K sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 T im Umlauf.

Geldwechsel

Empfohlen sind US-Dollar und Australische Dollar, die in Banken gewechselt werden können.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Kreditkarten

Vor allem American Express, aber auch MasterCard und Visa werden in Hotels, Restaurants, Geschäften, Mietwagenfirmen und Reisebüros akzeptiert (bei Buchung erfragen). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden in den meisten Geschäften und Hotels angenommen. Reiseschecks sollten in US-Dollar oder australischen Dollar ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Einfuhr der Landeswährung. Ausfuhr eingeführter Landeswährung nur mit Genehmigung der Regierung von Papua-Neuguinea erlaubt.
Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen. Ausfuhr von Fremdwährungen nur mit Genehmigung der Regierung von Papua-Neuguinea erlaubt, die vor der Abreise beantragt werden muss (davon ausgenommen: Reiseschecks). 

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Do 09.00-15.00 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr.

Wechselkurse

 
 

K

 

Febr '11

1 EUR

3,57

1 CHF

2,72

1 US$

2,62

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Reisepass/Visum

Übersicht

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Österreicher: Eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Visum

Allgemein erforderlich. Visum bei der Einreise:
[1]
Es ist zwar möglich, bei Einreise an den Flughäfen von Port Moresby, Daru und Kagamuga ein Touristenvisum mit einer Gültigkeitsdauer von 60 Tagen zu erhalten, jedoch wird die vorherige Beantragung bei der Botschaft Papua-Neuguineas empfohlen. Diese Regelung gilt u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder: EU-Länder und Schweiz.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Touristen-, Geschäfts- und Einreisevisum (auch zum Transit).

Visagebühren

Visum bei der Einreise:
Touristenvisum: 100 Kina (ca. 36 €) in bar. Beantragung in Brüssel:
Touristenvisum: ca. 20 €.
Geschäftsvisum (nur mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig): ca. 120 €. Zusätzlich fallen 20 € Bearbeitungsgebühren an.

Gültigkeitsdauer

Visum zur einmaligen Einreise: Gültigkeit 6 Monate.
Touristenvisum: Aufenthaltsdauer 60 Tage.
Geschäftsvisum: Gültigkeit 1 Jahr, mehrmalige Einreise, Aufenthaltsdauer jeweils bis zu 60 Tagen.

Antragstellung

Konsularabteilung der Botschaft.

Antragstellung

(a) 1 Antragsformular (beim Papua New Guinea Immigration Service unter www.immigration.gov.pg oder bei der Botschaft erhältlich).
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Nachweis eines Hin- und Rückflugtickets oder Bestätigung des Reisebüros über die bezahlte Reise.
(e) Gebühr (Überweisung mit Beleg).
(f) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag. Geschäftsvisum zusätzlich:
(g) Ausführliches Entsendungsschreiben mit Angaben über den Besuchsgrund, Geschäftskontakte und Bestätigung der Kostenübernahme, Lebenslauf, Beschreibung des Projekts im Land, Jahresbericht der Muttergesellschaft, sowie Einladungsschreiben der Firma aus Papua-Neuguinea. Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(b) Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere.
(c) 1 Passfoto.
(d) Ausreichende Geldmittel (300 K pro Monat).

Bearbeitungszeit

4-7 Tage.

Ausreichende Geldmittel

Alle Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen (300 K pro Monat).

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

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Allgemeines

Lage

Ozeanien.

Fläche

462.840 qkm.

Bevölkerungszahl

5.931.769 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

13 pro qkm.

Hauptstadt

Port Moresby. Einwohner: 307.643 (Schätzung 2009).

Staatsform

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1975. Verfassung von 1975. Parlament mit 109 Mitgliedern. Unabhängig seit 1975 (ehemaliges UN-Treuhandgebiet unter australischer Verwaltung).

Geographie

Papua-Neuguinea besteht aus über 600 Inseln und liegt in der Mitte einer langen Inselkette, die sich als Verlängerung des südostasiatischen Festlandes im Südpazifischen Raum erstreckt. Das Land liegt 160 km nördlich von Australien und bedeckt die östliche Hälfte von Neuguinea, der zweitgrößten nichtkontinentalen Insel der Welt. Zum Staatsgebiet gehören auch die kleineren Inseln des Bismarck-Archipels (Neu-Britannien, Neu-Irland, Manus), die D'Entrecasteaux-Inseln, die nördlichen Salomonen (Bougainville und Buka) und die drei Inseln der Louisiade-Gruppe. Die westliche Hälfte der Hauptinsel bildet die indonesische Provinz Irian Jaya. Die größeren Inseln Papua-Neuguineas sind bergig und zerklüftet und von großen, fruchtbaren Tälern durchzogen. Flüsse aus dem Hochland fließen mit starkem Gefälle in die Küstenebenen hinab. Von der Nordküste der Hauptinsel erstreckt sich eine Reihe noch tätiger Vulkane bis zur Insel Neu-Britannien. Nördlich und südlich dieser zentralen Bergkette befinden sich große Mangrovensümpfe und weitläufige Flussmündungen. Im Südosten einiger Inseln gibt es Vulkane und warme Seen. Papua-Neuguinea hat die größte Anzahl unterschiedlicher Ökosysteme im Südpazifik, darunter fünf verschiedene Arten von Flachlandregenwald, 13 Bergregenwaldarten, fünf verschiedene Palmen- und Sumpfwaldarten und drei unterschiedliche Arten von Mangrovenwald.

Sprache

Melanesisches Pidgin wird als Lingua Franca am häufigsten gesprochen; daneben gibt es Englisch (1-2 %) und über 700 Papua-Sprachen und Sprachen der verschiedenen Minderheiten.

Religion

Christentum (60 %) und Naturreligionen (34 %).

Ortszeit

MEZ + 9.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Papua-Neuguinea.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +9 Std. und im Sommer +8 Std.

Netzspannung

240 V, 50 Hz, Adapter erforderlich. Einige Hotels haben noch 110 V.

Regierungschef

Ministerpräsident Michael Somare, seit 2011.

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II., vertreten durch Generalgouverneur Michael Ogio, seit 2011.

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Kontaktadressen

Papua New Guinea Tourism (Europe)

Kaiserstraße 47, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (069) 63 40 95.
Internet: www.pngtourism.org.pg
Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr (nur tel. Auskünfte).
(für Anfragen aus ganz Europa zuständig).

Tourism Promotion Authority

Postanschrift: PO Box 1140, PG-Port Moresby
Tel: 320 02 11.
Internet: www.pngtourism.org.pg

South Pacific Tourism Organisation

Postanschrift: PO Box 13119, FJ-Suva
Tel: 330 41 77.
Internet: http://www.south-pacific.travel/

Pacific Asia Travel Organisation (PATA)

Unit B1, 28th Floor, Siam Tower, 989 Rama I Road, Pathumwan, TH-10330 Bangkok
Tel: (+66) 26 58 20 00.
Internet: www.pata.org

Pacific Asia Travel Organisation (PATA Europe)

PF 1334, D-61103 Bad Vilbel
Tel (0610) 198 71 07.

Botschaft von Papua-Neuguinea

Avenue de Tervuren 430, B-1150 Bruxelles
Tel (+32) (02) 779 06 09.
Honorarkonsulat in Hamburg (Tel (040) 30 38 02 43.Mo und Do 10.00-12.00 Uhr)

Die Botschaft von Papua-Neuguinea in Brüssel ist auch für Visa- und Konsularangelegenheiten von Staatsbürgern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig.

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Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 14.03.2012 Aktueller Hinweis Im Hinblick auf die für Juni 2012 erwarteten Parlamentswahlen in Papua-Neuguinea wird in Port Moresby und anderen städtischen Zentren, besonders im Hochland, vermehrt mit größeren öffentlichen Kundgebungen zu rechnen sein. Es wir geraten, sich von Menschenansammlungen fernzuhalten. Landesspezfische Sicherheitshinweise Kriminalität Die Kriminalitätsrate in Papua-Neuguinea ist sehr hoch. Besondere Vorsicht wird bei Aufenthalten in der Hauptstadt Port Moresby, in Lae, im Hochland, in Mount Hagen und auf der Insel Bougainville (siehe unten) empfohlen. Insbesondere im Hochland kann es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Clans kommen. Im Mai 2009 kam es in mehreren Städten zu Plünderungen asiatischer Geschäfte. Demonstrationen und Versammlungen sollten gemieden werden, da die Möglichkeit gewaltsamer Ausschreitungen besteht. Es muss damit gerechnet werden, dass in einer Notlage Hilfe durch Sicherheitskräfte nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Bewaffnete Raubüberfälle und Einbrüche, bei denen die Täter eine hohe Gewaltbereitschaft zeigen, sind häufig. Vor allem an Geldautomaten ist Umsicht geboten, wo selbst Ortskundige bereits beraubt und getötet wurden. Für alleinreisende Frauen besteht erhöhte Gefahr. Auf Grund der Gefahr einer Ansteckung mit HIV/AIDS sollten Opfer von Gewaltverbrechen, insbesondere Vergewaltigung, unverzüglich einen Arzt aufsuchen - siehe auch Abschnitt "Medizinische Hinweise". Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich außerhalb bewachter Anlagen (z.B. Hotels, Restaurants) nicht zu Fuß fortbewegen und auf Überlandfahrten verzichten. Die Fenster des Fahrzeuges sollten geschlossen und die Türen verriegelt sein. Nachdrücklich wird empfohlen, auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis zu verzichten und stattdessen auf die Transportmittel der Hotels beziehungsweise Reiseveranstalter zurückzugreifen. Bougainville In der autonomen Provinz Bougainville ist mit einer höheren Kriminalitätsrate als in anderen Landesteilen zu rechnen. Insbesondere betroffen ist der Süden der Insel, der von mehreren Rebellengruppen kontrolliert wird. Das Bergland in Zentralbougainville um die Panguna-Mine ist eine verbotene Zone. Es wird dringend davon abgeraten, dieses Gebiet ohne offizielle Genehmigung zu betreten. Reisende nach Bougainville müssen sich grundsätzlich vor Reiseantritt mit der Provinzverwaltung von Bougainville in Verbindung setzen (Telefon: +675 973 9798) und die Provinzverwaltung bei Ankunft nochmals kontaktieren. Reisen über Land - Straßen- und Schiffsverkehr Organisierte Gruppenreisen mit ortskundiger Begleitung sind gegenüber Einzelreisen in jedem Fall vorzuziehen. Bei Überlandfahrten muss mit einem schlechten Straßenzustand gerechnet werden. Stellen, an denen Hindernisse (z.B. Erdrutsch, beschädigte Brücke) zum Anhalten zwingen, bieten Wegelagerern eine ideale Gelegenheit zum Überfall. Die Sicherheitsstandards auf Fähr- und Küstenschiffen entsprechen nicht immer internationalen Standards.