Heißes Tropenklima. Von Mai bis Oktober ist es an der Küste am angenehmsten. In den Bergen ist es meist kühler, die Temperaturen sinken nachts mitunter bis auf den Gefrierpunkt ab. Zwischen Januar und März können Wirbelstürme auftreten, in dieser Jahreszeit ist es oft schwül und feucht.
Am Flughafen Saint-Denis kann man Flugzeuge für einen Inselrundflug chartern.
Vier Reedereien betreiben den Küstenverkehr rund um die Insel. In zahlreichen Häfen kann man auch Boote mieten.
Über 2680 km der verhältnismäßig guten Straßen sind geteert, es gelten die gleichen Verkehrsregeln wie in Frankreich. Die Hauptstraße verläuft von Nord nach Süd. Man kann die Insel leicht per Bus, Taxi oder Mietwagen durchqueren. Die Busverbindungen sind ausgezeichnet. Es gibt Stadtbusse, die hauptsächlich in Saint-Denis fahren und die gelben Busse cars jaunes, welche die Städte miteinander verbinden. Busse sind komfortabel und halten auf Wunsch.
Mietwagen erhält man am Flughafen, in Saint-Denis, Sainte-Clotilde, Saint-Gilles-les-Bains, Le Port Cedex und in Sainte-Marie. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen
Air Austral (UU), die nationale Fluggesellschaft von La Réunion, fliegt täglich von Paris-Charles de Gaulle nach La Réunion.
Air France (AF) bietet Flugdienste nach Réunion. Daneben fliegen auch Air Madagascar (MD), und Corsairfly (SS) die Insel an. Air Austral und Air Mauritius (MK) bieten tägliche Flugverbindungen zwischen Réunion und Mauritius.
Réunion Roland Garros (RUN) (Internet: www.reunion.cci.fr/index.php?id=147) liegt 8 km östlich von Saint-Denis (Fahrzeit 20 Min.) und westlich von Sainte-Marie. Cars Jaunes (gelbe Busse) fahren 13-mal täglich vom Flughafen zur Busstation in Saint-Denis. Flughafeneinrichtungen umfassen Bars, Bank/Wechselstube, Mietwagenschalter (Avis, Budget und Hertz), Duty-free-Shop, Postamt, Restaurants, Läden, Tourist-Information, Hotelreservierungsschalter.
Saint-Pierre Pierrefonds (ZSE) (Internet: www.grandsudreunion.org/FR2004/aeroport.php) liegt 5 km von Saint-Pierre und 10 km von St. Louis entfernt. Ein Flughafenbus fährt regelmäßig nach Saint-Pierre und nach St. Louis. Es gibt einen Taxistand und Mitwagenschalter.
Der wichtigste Hafen, Pointe-des-Galets, wird vor allem von französischen Linien im Passagier- und Frachtverkehr angelaufen.
Selbstwählferndienst. Das Telefonnetz ist komplett automatisiert und per Satellit mit Frankreich und dem Ausland verbunden. Telefonkarten sind bei der Post oder am Kiosk erhältlich. Für die Auskunft wählt man die 12.
GSM 900/1800. Netzbetreiber sind France Telecom (GSM 900/1800; Internet: www.ftm-run.com), Orange Reunion (Internet: www.orange.re) und Société Reunionnaise (Internet: www.srr.fr). Die meisten touristischen Stätten sind durch das Mobilfunknetz abgedeckt, wie Vulkan, Mafate, Rivière des Remparts und Cilaos.
Internetcafés gibt es in allen Städten.
Können in Saint-Denis aufgegeben werden.
Luftpost nach Europa ist bis zu drei Wochen unterwegs. Postlagernde Sendungen können nach Saint-Denis geschickt werden.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Auf Réunion sind die Strände vor allem an der Wind geschützten Westküste malerisch mit gelbem, schwarzem oder weißem Sand. Einige der schönsten Strände liegen in der Nähe von Saint-Gilles, Saint-Leu und Etang-Salé. Es sind in erster Linie flache Korallenstrände, die sich zum Riff hin ausdehnen.
Der Kurort Cilaos war früher ein Zufluchtsort für entflohene Sklaven. In
dieser bis zu 1200 m hohen Bergregion hat man einen schönen Ausblick von den
Bergen Le Bras Sec und Ilet à Cordres.
Der möglicherweise
schönste Cirque ist Salazie mit seinen Wasserfällen, besonders
erwähnenswert ist der Voile de la Mariée in der Nähe von Hell-Bourg. Die
Forellenfarm ist sehenswert, ebenso wie die Schönheit der schroffen Landschaft
des Grand-Ilet. Piton des Neiges, die höchste Erhebung der Insel,
erreicht man nach einer Wanderung von Hell-Bourg aus.
Das abgelegene Tal
Mafate kann nicht per Straße erreicht werden. Von hier aus bietet sich
ein Besuch der ehemaligen Landeshauptstadt Saint Paul
an.
Ausflüge zu dem noch tätigen Vulkan La Fournaise sind
beliebt.
Die Nez-de-Boeuf (Ochsennase) bietet einen Ausblick über die
1000 m tiefer gelegenen Rivière des Remparts, Plaine des Sables
und den Belle-Combe-Pass. Den Enclos-Fouque-Krater und den
höchsten Gipfel der Fournaise (2631 m) kann man zu Fuß erforschen. Die aktiven
Krater Bory und Brûlant sind ebenfalls sehenswert.
Auf einigen Touren werden
Besuchern die vielen verschiedenen Pflanzenarten in ihrem natürlichen Lebensraum
gezeigt, bevor man zum Botanischen Garten von Saint-Denis zurückkehrt.
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In der Hauptstadt Saint-Denis gibt es einen Familientempel, eine
Moschee, zwei chinesische Tempel und eine Kathedrale. Einen Besuch des
Naturkundemuseums und der Leon-Dierx-Kunstgalerie (Sammlung
französischer Impressionisten) sollte man einplanen.
Ausflüge:
Die Umgebung der Stadt bietet eine ganze Reihe interessanter
Ausflugsziele, so zum Beispiel die mit Tamarinden, Calumets und
Affouches, einer Art wilder Feigenbäume, bewachsene Plaine d’Affouches
in La Montagne. Eine weitere Straße führt zum Brûlé. Hier
befindet sich ein Wanderweg, auf dem man nach mehreren Stunden zum
Roche-Ecrite gelangt, einem 2227 m hohen Gipfel, der den gesamten
nördlichen Teil der Insel überragt, und zu den Cirques von Malfate und Salazie
abfällt. Eine Besonderheit auf Réunion sind die so genannten Cirques;
Talkessel mit jeweils ca. 10 km Durchmesser, die Zeit und Erosion in
das Gestein gegraben haben: Mafate im Nordwesten, Salazie im Nordosten
und Cilaos im Süden. Einige Reiseveranstalter in Saint-Denis bieten
Tagesausflüge zu den Cirques an.
Wichtige Wirtschaftszweige
Réunion war lange Zeit ein Agrarland. Inzwischen dominiert der Dienstleistungssektor. Ein Drittel der Arbeitskräfte ist in der Tourismusbranche beschäftigt.
Haupterzeugnis der Landwirtschaft und Exportgut Nummer Eins ist das Zuckerrohr; außerdem gedeihen Vanille, Tabak und Duftpflanzen wie Vetiver und Ylang-Ylang. Die einzigen Industrien Réunions sind Zuckerraffinerien und Rumbrennereien. Der Selbstversorgungsgrad ist entsprechend gering, die Insel ist auf französische Unterstützung angewiesen, um ihr Handels- und Haushaltsdefizit abzudecken. Die Insel, die schon heute ein Drittel ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gewinnt, will bis 2025 elekrisch unabhängig werden.
Wirtschaftslage
2005 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,5 %.
Handelspartner
Außer mit Frankreich betreibt Réunion auch Handel mit Bahrain, den USA, Südafrika und Japan.
Entspannte und freundliche Atmosphäre; Anzug bzw. Kostüm nur für Geschäftstreffen auf höchster Ebene. Gute Französischkenntnisse sind wichtig – formelle Übersetzerdienste stehen nicht zur Verfügung. Alle Verkaufsunterlagen sollten in französischer Sprache abgefasst sein. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.
Chambre de Commerce et d’Industrie de la Réunion (Industrie- und Handelskammer)
5 Rue de Paris, BP 120, 97463 Saint-Paul
Tel: 33 35 15.
Internet: www.reunion.cci.fr
Agence de Développement de la Réunion
Internet: www.adreunion.com
Délégation Régionale au Commerce, à l’Artisanat et au Tourisme
Préfecture de la Réunion, 97400 Saint-Denis
Tel: 40 77 58.
Die ausgezeichneten Restaurants bieten französische und kreolische Spezialitäten an, wie Rougail (Meeresfrüchte mit verschiedenen Soßen) und zahlreiche Currys. Das einheimische Gemüse Bredes schmeckt ähnlich wie Spinat. Spezialitäten sind auch Petit salé aux lentilles (Gepökeltes mit Linsen) oder Canard au maïs (Ente mit Mais).
Getränke: Beliebt sind arabischer Kaffee (Café Bourbon) und der gute einheimische Rum, der in verschiedenen Sorten Rumpunsch wie Rhum Arrange (weißer Rum mit Vanille, Orchideen, Anis und Zimt) verwendet wird. Bier und Wein aus Réunion sind empfehlenswert. Die Auswahl an alkoholischen Getränken ist gut. Schankzeiten werden i. Allg. nicht so genau beachtet.
Spitze und Stickereien, Korbwaren. Rum-, Bourbon-Vanille-, Geranien- und Ylang-Ylang-Essenzen. Auf den vielen Märkten findet man neben Obst, Gemüse und Gewürzen auch viele Mitbringsel wie Kleidung und Schuhe.
Öffnungszeiten der Geschäfte: 08.30-12.00 Uhr und 14.30-18.00 Uhr.
Wassersport: Die Sous-le-Vent-Küste und besonders die Lagune bei Saint-Gilles-des-Bains bieten gute Schwimm- und Wassersportmöglichkeiten wie Baden, Tauchen, Segeln und Surfen. Im Landesinneren garantieren wilde Bergflüsse und Wasserfälle unvergessliche Canyoning und Rafting-Erlebnisse. Vorsicht vor Haien ist jedoch geboten, man sollte die Ratschläge der Einheimischen beachten. Wandern (Internet: www.reunion-nature.com oder www.reunionsensations.com) kann man von April bis Dezember gut in den Bergen, Bergsteigen auf den vulkanischen Gipfeln. Angeln: Forellen kann man an den Takamaka-Wasserfällen fangen. Außerdem werden angeboten: Reiten, Golf, Mountainbiking, Tennis, Tontaubenschießen, Eislaufen, Squash, Drachenfliegen und Fallschirmspringen.
Jan. Feuerlauf. Febr. Ananasfest, Bois de Nèfles, Sainte-Clotilde. Mai Fête du Chouchou et de la Pêche, Hell-Bourg, Salazie. Juni Musikfestival, inselweit. Sept. Tour de L’Îsle (Radrennen). Okt. Blumenschau, Le Tampon. Nov. Internationaler Triathlon. 20. Dez. Fest zum Gedenken an die Abschaffung der Sklaverei (20. Dez. 1848), inselweit.
Weitere Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Kleidung: Legere Kleidung ist durchaus angebracht.
Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Die indischen, pakistanischen und europäischen Einwanderer haben sich ihre unterschiedlichen Kulturformen weitgehend erhalten und feiern ihre eigenen Feste und Feiertage.
Trinkgeld: Ca. 10% sind üblich.
Die Auswahl an Hotels, Guest Houses, Lodges und Pensionen ist gut. Die Preise sind hoch und die sanitären Anlagen recht einfach. Übernachtungspreise beinhalten normalerweise Zimmer mit Frühstück, Steuer und Bedienung. Hotels sind mit 1-4 Sternen kategorisiert.
Informationen erteilt die Fédération des Auberges de Jeunesse, 5, rue Rontaunay, 97400 Saint-Denis. Tel: (02) 62 41 15 34. (Internet: www.chez.com/fraj).
Gute Campingplätze sind ebenfalls vorhanden.
Vereinzelt treten Herde von Chikungunya-Fieber auf, das durch Moskitos übertragen wird. Man sollte tagsüber und nachts Mückenschutz beachten.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber landesweit kommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, gegen Hepatitis B bei Langzeitaufenthalten, engem Kontakt mit der Bevölkerung und bei Kindern und Jugendlichen.
Réunion verfügt über eine sehr gute ärztliche Versorgung und einen effizienten Notfalldienst. Es gibt zahlreiche Krankenhäuser, und jede Stadt hat eine ambulante Krankenstation. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Man sollte sich bei der Krankenkasse nach den Leistungen erkundigen und ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung empfohlen wird.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende auf Réunion.
[2] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B.Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, in der Umgewöhnungszeit können allerdings leichte Magenverstimmungen auftreten, abgefülltes Wasser wird daher für die ersten Urlaubstage empfohlen. Außerhalb der Städte ist das Wasser nicht immer keimfrei und sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Wie in Frankreich (s. Frankreich).
S. Frankreich. Es gelten dieselben Bestimmungen wie für die Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern.
Für die französischen Überseegebiete (Départements d'Outre-Mer) Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique und Réunion sowie für die Gebietskörperschaften (Collectivités Territoriales) Mayotte und St. Pierre und Miquelon ist seit 1. Januar 1999 der Euro die offizielle Währung. Nähere Informationen zur Verwendung des Euro im Kapitel Frankreich. In dem französischen Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) Französisch-Polynesien und in dem französischen Überseeterritorium (Territoires d'Outre-Mer/T.O.M) Neukaledonien ist die offizielle Währung der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
American Express, Diners Club und Visa sowie teilweise auch Eurocard und MasterCard werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks in Euro werden z. T. akzeptiert.
S. Frankreich.
Mo-Fr 08.00-14.00 Uhr.
| 1.00 CHF = 0.81 EUR |
| 1.00 USD = 0.74 EUR |
| Wechselkurse vom 1 Dezember 2011 |
[1] Kein Rückreiseticket benötigen Staatsbürger von Frankreich, die aus Frankreich anreisen.
S. Frankreich.
Die Einfuhr von Hunden und Katzen ist unter folgenden Gesichtspunkten erlaubt: Die Tiere müssen gut identifizierbar sein, entweder durch Tätowierung oder einen Microchip. Einfuhr aus EU-Ländern: Erlaubt sind 5 Tiere, die über 3 Monaten alt sein müssen mit gültiger Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise. Über die Tollwutimpfung muss ein gültiges Zertifikat vorliegen.
Außerdem benötigt wird ein Gesundheitszeugnis, das nicht älter als 5 Tage und von einem offiziellen Tierarzt des Herkunftslands ausgestellt worden ist. Die Anforderungen sind strenger geworden und variieren je nach Herkunftsland des Tieres. Nähere Auskünfte zu besonderen Einfuhrgenehmigungen gibt die Direction des Services Vétérinaires de La Réunion (Poste d'Inspection Frontalier, 97420 Le Port Cedex, Tel: (02) 62 42 09 97), die Grenzkontrolle am Flughafen Roland Garros in Saint-Denis (Tel: (02) 62 28 26 60 oder die regionalen Zollbehörde. Bei Nichterfüllung der Bedingungen kommen die Tiere in Quarantäne.
Anmerkung: Die Einfuhr von Kampfhunden (z.B. Pitbull, Mastiff, Tosa) ist verboten und variiert darüber hinaus ggf. von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft. Rottweiler können in stabilen Transportboxen eingeführt werden.
Östlich von Madagaskar im Indischen Ozean.
2512 qkm.
812.813 (Schätzung 2009).
324 pro qkm.
Saint-Denis. Einwohner: 136.953 (Schätzung 2009).
Französisches Übersee-Department (Départements d’outre-mer/D.O.M.) seit 1946. Parlament (Conseil général) mit 49 Mitgliedern. Entsendet fünf Abgeordnete in die französische Nationalversammlung und drei in den Senat. Ein Präfekt vertritt die französische Regierung, zwei gewählte Versammlungen vertreten regionale Interessen.
Réunion liegt 760 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Eine Vulkankette verläuft diagonal über die gesamte Insel und teilt sie in zwei Regionen auf: die grüne und schwüle Ostseite (Le Vent) und die trockene, geschützte Süd- und Westseite (Sous le Vent). Der Großteil der Bevölkerung lebt an der Küste. Fünf kleinere Inseln mit einer Gesamtoberfläche von weniger als 50 qkm sind unbewohnt.
Amtssprache ist Französisch. Créole und Gujarati werden ebenfalls gesprochen.
Katholiken 90%. Muslimische Minderheit.
MEZ + 3.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Réunion.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +3 Std. und im Sommer +2 Std.
220 V, 50 Hz.
Nassimah Dindar, Präsident des Generalrats.
Nicolas Sarkozy, seit Mai 2007, vertreten durch Präfekt Pierre-Henry Maccioni, seit Juli 2006.
Réunion ist ein französisches Übersee-Departement (D.O.M), die diplomatische Zuständigkeit liegt bei den französischen Botschaften (s. Frankreich).
Deutschland:
Zeppelinallee 37, D-60325 Frankfurt/M.
Tel: (069) 97 59 04 94.
Internet: www.franceguide.com
Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr.
Österreich:
Lugeck 1-2, Stg. 1, Top 7, A-1010 Wien
Tel: (0900) 25 00 15 (0,68 €/Min.).
Internet: www.franceguide.com
Mo-Fr 13.00-16.00 Uhr (Publikumsverkehr), Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (tel. Anfragen).
Schweiz:
Rennweg 42, Postfach 3376, CH-8021 Zürich
Tel: (044) 217 46 00.
Internet: www.franceguide.com
Mo-Do 09.30-17.00 Uhr, Fr 09.30-16.00 Uhr.
90 Rue de la Boétie, F-75008 Paris
Tel: (+33) (01) 40 75 02 79.
Internet: www.la-reunion-tourisme.com
Place du 20 Décembre 1848, BP 615, 97472 Saint-Denis Cedex, Réunion
Tel: 210 02
Internet: www.la-reunion-tourisme.com
Für dieses Land besteht beim Auswärtigen Amt momentan kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.