Tropisches Klima mit viel Regen, hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Die bergigere Südinsel ist feuchter als der Norden. Die Haupttrockenzeit ist von Anfang Juni bis Ende September, eine weitere von Ende Dezember bis Anfang Februar.
Linienflugverkehr mit der nationalen Fluglinie Air São Tomé e Príncipe (KY) von São Tomé nach Principe (Flugzeit ca. 40 Min.).
Relativ unregelmäßige Fährverbindungen.
Das 117 km lange Straßennetz ist nur teilweise asphaltiert. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind für Fahrten außerhalb der Städte notwendig.
Das Busliniennetz ist gut (auf Principe nur Minibusse).
Taxis sind ebenfalls vorhanden.
Mietwagen kann man von verschiedenen Autovermietungen und über das Hotel Miramar (s. Unterkunft) erhalten.
Unterlagen: Internationaler Führerschein.
TAP Portugal (TP) (Internet: www.flytap.com) bietet regelmäßige Flüge zwischen São Tomé und Libreville (Gabun) mit Anschlussverbindung nach Europa an. Außerdem gibt es Linienflüge von Portugal (Lissabon) und Angola. Die günstigsten Verbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz sind über Lissabon.
Erwachsene: 20 US$; Kinder (2-11 Jahre): 10 US$. Die Gebühr muss beim Abflug in bar bezahlt werden.
São Tomé (TMS) liegt 5,5 km nordwestlich der Stadt. Shuttlebusse, Minibusse und Taxis fahren in die Stadt.
Der Haupthafen ist São Tomé. Nur wenige internationale Kreuzfahrtlinien und andere Passagierschiffe laufen ihn an, aber Boote aus Libreville und Doula machen hier Halt.
Begrenzter Selbstwählferndienst.
GSM 900. Netzbetreiber ist CSTmovel, eine Tochter der Companhia Santomense de Telecomunicacoes (SARL) (Internet: (Internet: www.cstome.net).
In der Hauptstadt und in größeren Hotels.
Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu zwei Wochen unterwegs.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Die Inseln bestehen aus einer Kette erloschener Vulkane mit
einer zerklüfteten Landschaft, Wäldern und Palmen gesäumten Stränden. Die
unverfälschte Schönheit der Natur und die erholsame Abgeschiedenheit suchen
ihresgleichen. Die Geschichte der Inseln ist stark vom Sklavenhandel
beeinflusst, und zahlreiche nunmehr verstaatlichte Plantagen prägten immer noch
das Landschaftsbild.
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Die Insel São Tomé mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt nimmt etwa 90% der Gesamtfläche der Inseln ein. São Tomé ist ein malerisches Städtchen mit portugiesischen Kolonialbauten und schönen Parks. Die zahlreichen roças (Kakaoplantagen) auf der Insel sind einen Besuch wert: die größte Plantage, Agostinho Neto (ein hervorragendes Beispiel für São Tomés koloniale Vergangenheit), Monté Café, Ribeira Peixe und Agua Izé, die man per Zug besuchen kann. Weitere Attraktionen sind die Boca de Inferno (Höllenmaul), eine mehrere Meter hohe Meerwasserfontäne, der Cascada São Nicolãu Wasserfall in der Nähe von Pousada Boa Vista, die Ilheu da Rolas (Turteltaubeninsel), eine kleine Insel vor São Tomé, die über dem Äquator verläuft, den Pico de São Tomé, den höchsten Berg des Archipels (2024m), den Porto Alegre an der Südspitze der Insel, die alte Fischerstadt São João dos Angolares und die Festung São Sebastião, wo man auch ein Museum mit einer Sammlung an religiöser und kolonialer Kunst besichtigen kann.
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150 km von São Tomé entfernt liegt die kleine Insel Príncipe mit ihrer Hauptstadt Santo Antonio. Hier kann man noch deutlich die koloniale Vergangenheit spüren. Es gibt zwei Kakaoplantagen, weitere Attraktionen sind Ilheu Bom Bom, eine winzige Insel vor Príncipes Nordküste, wo sich eines der wenigen Touristenresorts befindet, und der Pico de Principe, die höchste Erhebung der Insel (948m).
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 276,5 Mio. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.300 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 5,5 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 23 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 54 % (2004)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 14,6 % (2008)
Industrie: ca. 14,6 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 70,8 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kakao, Palmöl, Bananen, Kaffee und Kokosnüsse)
Außenhandel
Importe: ca. 88 Mio. US$ (2008)
Exporte: ca. 8 Mio. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Portugal, Japan, Belgien, Niederlande
Tropenkleidung (Safarianzüge) ist angemessen. Vorherige Terminvereinbarung ist üblich.
Ministry of Foreign Affairs and Co-operation
Avenue 12 July, CP 111, São Tomé
Tel: (012) 223 09, (012) 210 17.
In der Hauptstadt gibt es einige Restaurants und zahlreiche einfachere Lokale. Man muss fast immer im Voraus buchen, damit der Eigentümer ausreichend Lebensmittel besorgen kann; dies gilt auch für die eleganteren Restaurants. Fischgerichte sind sehr beliebt. Die Menüauswahl ist verhältnismäßig gering (normalerweise Suppe, Fisch und Obst). Spirituosen sind überall erhältlich.
Volkstheater nehmen einen hohen Stellenwert im täglichen Leben ein und jede Insel hat eigene traditionelle Tänze und Pantomimen. Die Auto de Floripes (in São Tomé) und die Tchiloli (in Príncipe) haben ihren Ursprung im 16. Jahrhundert und stellen Die Tragödie des Marquis von Mantua und des Kaisers Karls d. Großen dar. Die Rollen werden vom Vater an den Sohn weitergegeben; Frauen sind gewöhnlich vom Spiel ausgeschlossen und müssen sich mit der Rolle der Zuschauer begnügen. Es gibt außerdem zahlreiche religiöse Prozessionen zu Ehren katholischer Heiliger.
Weitere Auskünfte erteilt die Botschaft in Brüssel (s. Adressen).
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, die üblichen Höflichkeitsformen werden erwartet. Rauchen ist überall gestattet. Trinkgeld wird nicht gern gesehen.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Risiko bergen.
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch hoch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Es stehen 16 Krankenhäuser und ca. 40 Ärzte zur Verfügung.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als ein Jahr sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Sao Tomé und Príncipe den Flughafen nicht verlassen. Da es auf den Inseln Infektionsgebiete gibt, ist eine Gelbfieber-Impfung unabhängig von den Einreisebestimmungen unbedingt ratsam.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Hauptinfektionsgebiete sind die Hauptstadt Sao Tomé und der Distrikt Lemba. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Malariaschutz ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Ein erhöhtes Risiko besteht in der Regenzeit von Oktober bis April. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll gegen Chloroquin resistent sein.
[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser benutzen. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2011
1. Jan. Neujahr.
3. Febr. Tag der Helden.
1. Mai Tag der Arbeit.
12. Juli Unabhängigkeitstag.
6. Sept. Tag der Streitkräfte.
30. Sept. Tag der Landwirtschaftsreform.
1. Nov. Allerheiligen.
26. Nov. Tag des Argelabkommens.
21. Dez. São Tomé-Tag (katholisch).
25. Dez. Weihnachten.
Folgende Artikel können zollfrei nach São Tomé und Principe eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Zigaretten sind im Land kaum erhältlich);
Eau de Toilette und Parfüm für den persönlichen Gebrauch (geöffnet).
Alkoholische Getränke und Lotterielose.
1 Dobra = 100 Cêntimos. Währungskürzel: STD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100.000, 50.000, 20.000, 10.000 und 5.000 STD; Münzen sind im Wert von 2.000, 1.000, 500, 250 und 100 STD im Umlauf.
Die Mitnahme von US-Dollar ist empfohlen. Geldwechsel ist in Banken und manchem Hotels möglich.
Visa und MasterCard werden nur vereinzelt in Hotels akzeptiert.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Werden begrenzt in Hotels und Banken akzeptiert und sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung bis in Höhe der deklarierten Beträge.
Mo-Fr 07.30-11.30 Uhr.
Hotels, Fluggesellschaften und Autovermietungen erwarten zumeist Bezahlung in US-Dollar.
| 1.00 EUR = 24727.2 STD |
| 1.00 CHF = 20115.4 STD |
| 1.00 USD = 18399.5 STD |
| Wechselkurse vom 1 Dezember 2011 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich.
Transitreisende, die am selben Tag weiterreisen, Rück- bzw. Weiterflugtickets und gültige Reisedokumente vorweisen können, benötigen kein Transitvisum.
40 €, höher bei evl. möglicher Expressausstellung.
3 Monate ab Ausstellungsdatum für einen Aufenthalt von bis zu 1 Monat; Verlängerungen sind vor Ort möglich. Weitere Informationen von der Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen).
Konsularbteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (internationale Postanweisung mit Beleg).
(e) Geschäftsvisum: Firmenschreiben mit Angaben zum Reiseanlass.
Der postalischen Antragstellung sind ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beizulegen
Anfragen an die konsularischen Vertretungen.
Persönlich: am selben Tag; postalisch: 1-2 Wochen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Westafrika, Golf von Guinea.
1001 qkm.
206.178 (Schätzung 2008).
206 pro qkm.
São Tomé. Einwohner: 64.007 (Schätzung 2009).
Republik seit 1975. Verfassung von 1990. Nationalversammlung mit 55 Mitgliedern. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1975 (ehemalige portugiesische Kolonie).
São Tomé und Principe besteht aus zwei großen Inseln (São Tomé: 836 qkm und Principe: 128 qkm) sowie aus den kleineren Inseln Cabras, Gago Coutinho, Pedras Tinhosas und Rolas, die etwa 200 km vor der Westküste Gabuns im Golf von Guinea liegen. Die Landschaft ist zerklüftet und dicht bewaldet.
Amtssprache ist Portugiesisch. Crioulo, ein auf dem Portugiesischen basierendes Kreol, dient als Umgangssprache. Englisch und Französisch werden ebenfalls gesprochen.
80 % Christen sowie Anhänger von Naturreligionen.
MEZ - 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in São Tomé und Principe.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
220 V.
Patrice Trovoada, seit Februar 2008.
Fradique de Menezes, seit 2003.
Avenue Marginal 12 de Julho, CP 40, ST-São Tomé
Tel.: (012) 21 54 2.
Internet: www.sao-tome.com oder www.saotome.st
175 Avenue de Tervuren, B-1150 Brüssel
Tel: (+32) (02) 734 89 66.
Mo-Fr 09.00-12.30 Uhr und 14.00-16.30 Uhr.
(auch für die Bundesrepublik Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Honorarkonsul in Bremen (Tel: (0421) 173 6190, Mi 10.00-12.30 Uhr).
(ohne Visumerteilung)
Margaretengürtel 1a-3a, A-1050 Wien
Tel: (01) 545 16 53/50.
Mo-Do 08.00-16.30 Uhr, Fr 08.00-12.00 Uhr.
São Tomé Und Principe
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.10.2011
Unverändert gültig seit: 30.09.2011
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Für São Tomé und Príncipe besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.