Halbtropisch, überwiegend heiß und schwül; kaum Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten. In der Regenzeit (November bis April) treten oft starke Wirbelstürme auf.
Solomon Airlines (IE) bietet Inland- und Charterflüge zu den meisten Inseln und Städten der Salomonen an.
Große und kleine Schiffe sind die besten Transportmittel zwischen den Inseln. Die Verbindungen werden von der Regierung und vielen Privatunternehmern wie Lalae Charters (Internet: www.lalae.com.sb) betrieben. Einige christliche Missionen haben ebenfalls eigene Boote.
Pkw: Es gibt nur wenige asphaltierte Straßen, die meisten davon auf den Inseln Guadalcanal und Malaita. Das Straßennetz aller Inseln umfasst insgesamt über 1300 km. Etwa 450 km davon sind Hauptstraßen und weitere 800 km Privatstraßen der Plantagen. Der allgemeine Straßenzustand ist schlecht. Linksverkehr.
Bus: Busse fahren entlang der Hauptstraße Mendana Avenue. Sie sind ein recht günstiges Verkehrsmittel.
Taxis gibt es in Honiara und Auki, der Fahrpreis sollte vorher vereinbart werden. Taxis sind nicht mit Taxametern ausgestattet. Sie können an der Straße herangewunken werden.
Mietwagen kann man in Hotels in Honiara erhalten.
Unterlagen: Nationaler Führerschein.
Die nationale Fluggesellschaft heißt Solomon Airlines (IE) (Internet: www.solomonairlines.com.au).
40 SBD. Kinder unter 2 Jahren sind befreit.
Honiara (HIR) (Henderson) liegt 13 km östlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Busse und Taxis sind vorhanden.
Honiara (Guadalcanal), Yandina (Rendell-Insel) und Noro (Neu-Georgien) sind die internationalen Häfen.
Selbstwählferndienst. Die nationale Telefongesellschaft heißt Solomon Telekom (Internet: www.solomon.com.sb oder www.telekom.com.sb).
Analoges Mobilfunknetz (AMPS) betrieben durch Solomon Telekom Company (Internet: www.solomon.com.sb oder www.telekom.com.sb). Kompatibel mit GSM 900. Analoge Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden.
Im Büro der Solomon Telekom in Honiara gibt es öffentliche Faxgeräte, manche Hotels haben ebenfalls Faxanschlüsse. Adresse: Solomon Telekom, PO Box 148, Honiara, Guadalcanal.
Hauptanbieter: Solomon Telekom (Internet: www.solomon.com.sb oder www.telekom.com.sb). E-Mail-Zugang für die Öffentlichkeit gibt es in Honiara und Gizo.
Kann man rund um die Uhr bei Solomon Telekom aufgeben.
Luftpost nach Europa ist ca. 7 Tage unterwegs. Öffnungszeiten des Hauptpostamtes in Honiara: Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr und Sa 09.00-11.00 Uhr. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr; Sa 08.00-12.00 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Guadalcanal, Malaita, Choiseul, Neu-Georgien, San
Cristobal und Santa Isabella sind die größten Inseln der Gruppe. Sie
sind bis zu 200 km lang und 50 km breit. Die interessante Fauna der Inseln setzt
sich aus einheimischen und eingeführten Arten zusammen. Auf den meisten Inseln
gibt es mehrere Reptilienarten (einschl. Schildkröten) sowie Flughunde, Opossums
und andere Beuteltiere. Zu den vertretenen Vogelarten gehören u. a. Falken,
Kuckucks und Stelzvögel; der gelbbraune Coucal ist der größte Kuckuck der
Welt.
Die Hauptstadt Honiara auf Guadalcanal hat ein Museum,
einen Botanischen Garten und ein chinesisches Viertel. In der Stadt sowie in der
Umgebung gibt es Überreste aus dem 2. Weltkrieg. Dörfer und landschaftlich
interessante Stätten sind leicht erreichbar.
Drei Reisebüros bieten Ausflüge
auf und um Guadalcanal sowie zu anderen Inseln an. Beliebte Ausflugsziele sind
das Betikama-Schnitzzentrum sowie die Dörfer Chapura und
Tambea auf Guadalcanal. In den Dörfern Laulasi und Alite
auf der Insel Malaita werden Muscheln zerbrochen, abgerundet und nach
weiterer Bearbeitung aufgefädelt. Sie zeigten einst die soziale Stellung einer
Person an und dienten gleichzeitig dem Handel. Dieses Muschelgeld trägt man
heute als Halsketten, Broschen, Gürtel und Ohrringe.
Schnitzereien für die
Tourismusindustrie werden auf den Inseln Rennell und Bellona
hergestellt.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,078 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.900 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 7,3 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 6,3 % (2007)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 42 % (2005)
Industrie: ca. 11 % (2005)
Dienstleistungen: ca. 47 % (2005)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kopra, Kakao und Palmöl), Fischerei, Forstwirtschaft, Tourismus
Außenhandel
Importe: ca. 256 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 237 Mio. US$ (2006)
Wichtige Handelsbeziehungen:
China (VR), Australien, Singapur, Südkorea, Thailand, Neuseeland, Fidschi, Papua -Neuguinea
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen, Commonwealth, AKP, ADB, ESCAP, FAOFAO, FFA, G-77, IBRD, ICAO, ICRM, IDA, IFADIFAD, IFC, IFRCS, ILOILO, IMF, IMO, INTELSAT (Anwenderstaat), ITU, MSG, SPARTECA, SPC, PIF, UNCTAD, UNESCO, UPU, WFTU, WHO, WMO, WTO
Mit Englisch oder Französisch kommt man im Allgemeinen gut durch. Die günstigste Zeit für Geschäftsreisen ist von Mai bis Oktober.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-16.30 Uhr, Sa 07.30-12.00 Uhr.
Ministry of Commerce, Employment and Tourism, (s. Adressen).
Solomon Islands Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 650, Honiara.
Tel: 229 07.
Einheimische Spezialitäten sind Tapioka-Pudding und Taro-Wurzeln mit Taro-Blättern. Außerhalb der Hotels in Honiara gibt es nur wenige Restaurants, die angebotenen asiatischen und europäischen Gerichte sind gut. Honiara bietet zwei chinesische Restaurants. Tischbedienung ist üblich. Spirituosen, Wein und Bier sind auch erhältlich.
Manche Clubs in Honiara bieten Musik und Tanz sowie gelegentliche Filmaufführungen; man kann auch Darts und Billard spielen. Kurzfristige Mitgliedschaft ist möglich.
Perlmuttartikel, Spazierstöcke, Schnitz- und Einlegeholzarbeiten, Kupferartikel, Meeresschneckengehäuse und seltene Muschelgeldartikel. In einigen Geschäften Honiaras kann man zollfrei einkaufen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.
Die Küstengewässer bieten gute Angelmöglichkeiten. Der Point Cruz Yacht Club, der auch für Besucher geöffnet ist, erteilt genaue Auskünfte. Einige Urlaubsorte haben unterschiedliche Sport- und Wassersportanlagen. In den Küstengewässern von Honiara gibt es Haie, sie sind daher nicht zum Schwimmen geeignet. Mancherorts müssen sich Schwimmer auch vor Seeigeln, Borstenwürmern, stechenden Korallen und Seesternen vorsehen. Es gibt einige Swimmingpools. Tennisplätze stehen im Guadalcanal Club zur Verfügung und können über die Hotels vorbestellt werden. An Wochenenden werden Tauchausflüge von der Skin Diver Association angeboten. Außerhalb von Honiara gibt es einen 9-Loch-Golfplatz, verschiedene Reiseveranstalter organisieren Golfpartien. Im Tamba Village Resort, westlich von Honiara, gibt es eine Minigolfanlage.
Jede Insel der Salomonen hat ihren eigenen Provinztag, der festlich begangen wird:
Febr. Choiseul. Juni Temotu. Juni Zentralprovinz. Juli Honiara. 7. Juli Jahrestag der Unabhängigkeit. Juli Renell/Bellona. Aug. Guadalcanal. Aug. Makira. Aug. Malaita. Dez. Westliche Provinz.
Weitere Informationen von den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen).
Europäische und einheimische Bräuche sind gleichermaßen verbreitet. Legere Kleidung wird überall akzeptiert. Badekleidung gehört an den Strand. Trinkgelder sind auf den Salomonen nicht üblich.
In Honiara gibt es nur sechs Hotels, Vorausbuchung wird dringend empfohlen. Weitere Unterkünfte befinden sich auch auf den Riff-Inseln, West-Salomonen und Malaita. Einige Lodges und Urlaubsorte bieten auch Freizeitaktivitäten an. Weitere Informationen von der Pacific Asia Travel Association (s. Adressen), dem Solomon Islands Visitors Bureau (s. Adressen) oder dem Ministry of Commerce, Employment and Tourism (s. Adressen).
Nur selten möglich. Die Erlaubnis des Grundbesitzers oder Dorfoberhauptes sollte vorher eingeholt werden.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die medizinische Versorgung auf den Salomonen ist nur rudimentär, in ländlichen Gebieten in der Regel nicht vorhanden. Es gibt acht Krankenhäuser, das größte ist das Zentralkrankenhaus in Honiara. Kirchenmissionen dienen als medizinische Versorgungsstationen auf den entfernteren Inseln. Die nächstgelegene moderne medizinische Versorgung befindet sich in Australien und Neuseeland.
Es sollte in jedem Fall eine Auslandsreisekrankenversicherung sowie eine Reiserückholversicherung abgeschlossen und mit dem Versicherer geklärt werden, ob die Risiken auf den Salomonen abgedeckt werden.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Transitpassagiere auf den Salomonen, die den Flughafen nicht verlassen.
[2] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[3] Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig mit Ausnahme der abgelegenen kleinen Inseln im Osten und Süden. (Die Salomonen haben eine der höchsten Malaria-Infektionsraten der Welt.) Chloroquinresistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum wurde gemeldet.
[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut gekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2012
1 Jan Neujahr
6 Apr Ostern
7 Jun Offizieller Geburtstag der Königin
7 Jul Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten
26 Dec Erntedankfest
Folgende Artikel können zollfrei auf die Salomonen eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
200 Zigaretten oder 250 g Zigarren oder 250 g Tabak;
2 l Wein oder Spirituosen;
andere Waren bis zum Wert von 400 SBD.
Waffen ohne Lizenz und Munition, Tiere, Samen, Erde und Pflanzen.
Eine Sondergenehmigung wird für Obst und Gemüse benötigt.
1 Solomon Island Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: SBD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50, 20, 10, 5 und 2 SBD; Münzen in den Nennbeträgen 1 SBD sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.
Geldwechsel ist in Banken, Wechselstuben sowie größeren Hotels, Restaurants und Geschäften möglich. In Honiara stehen Geldwechsel-Automaten zur Verfügung.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Alle bekannten Kreditkarten werden in Hotels und den Urlaubsresorts akzeptiert. In einigen Banken in Honiara stehen Geldautomaten zur Verfügung. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Sollten in australischen Dollar oder Euro ausgestellt sein und können nur in den bekannteren Touristengegenden eingetauscht werden.
Die Einfuhr von Fremd- und Landeswährungen ist unbegrenzt, bei der Einfuhr von Fremdwährungen besteht Deklarationspflicht. Ausfuhr der Landeswährung auf 250 SBD begrenzt. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge.
Mo-Fr 08.30 bzw. 09.00-15.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 9.35 SBD |
| 1.00 CHF = 7.78 SBD |
| 1.00 USD = 7.06 SBD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
[1] Erhältlich bei der Einreise für touristische Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (Geschäftsreisen: 1 Monat) u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder (mit Rück- bzw. Weiterflugticket, gültigem Reisepass und ausreichenden Geldmitteln), für die bei der Einreise ein kostenloser Visitor's Permit ausgestellt wird:
EU-Länder und Schweiz (Ausnahmen: Eine Besuchserlaubnis vor Reiseantritt beantragen müssen Staatsangehörige von Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien und Zypern).
Visumfreier Transit ist nicht möglich. Von der Visumpflicht befreite Reisende erhalten ein Transitvisum für 7 Tage bei der Einreise. Visumpflichtige Reisende benötigen ein vorab besorgtes Transitvisum.
Visitor's Permit für 3 Monate: kostenlos.
Da es keine Möglichkeit gibt, in Europa ein Visum für die Salomonen zu erhalten, sollten visumpflichtige Staatsangehörige einen formlosen Visumantrag in englischer Sprache, der Vor- und Nachname, Geburtstag und -ort, Wohnort, Reisepassnummer und Geltungsdauer, Anlass der Reise, Aufenthaltsdauer, den Nachweis über ausreichende Geldmittel sowie, wenn möglich, einen Unterkunftsnachweis auf den Salomonen enthalten sollte, an die Einwanderungsbehörde stellen (Immigration Division, Department of Commerce, Employment and Tourism, s. Kontaktadressen).
Immigration Division, Ministry of Commerce, Employment and Tourism (s. Kontaktadressen).
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Rück- oder Weiterreisepapiere und ausreichende Geldmittel.
Eine Verlängerung des Visitor's Permit ist vor Ort bei der Einwanderungsbehörde Immigration Division, Ministry of Commerce, Employment and Tourism gebührenpflichtig möglich (s. Kontaktadressen).
Südwestlicher Pazifik.
27.540 qkm.
581.318 (Schätzung 2008).
21 pro qkm.
Honiara. Einwohner: 66.824 (Schätzung 2009).
Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1978. Verfassung von 1978, letzte Änderung 1997. Einkammerparlament mit 50 Abgeordneten. Unabhängigkeit seit 1978 (ehemaliges britisches Protektorat).
Die Salomonen liegen im südwestlichen Pazifik, östlich von Papua-Neuguinea. Zu der Gruppe gehören fast alle Inseln der Salomonen (die nordwestlichen gehören zu Papua-Neuguinea), die Ontong-Java-Inseln, die Rennell-Inseln und die weiter östlich liegenden Santa-Cruz-Inseln. Die größeren Inseln sind 145-193 km lang, die kleinsten sind nicht mehr als Korallenatolle. Die Landschaft ist überwiegend zerklüftet; Bergausläufer steigen meist langsam zu einem Hauptgipfel an und fallen auf der anderen Seite steil zum Meer hin ab. Die Hauptstadt Honiara liegt auf der Guadalcanal-Insel, auf der auch die höchste Erhebung der Inseln zu finden ist (Makarakombu, 2447 m). Auf der gesamten Inselgruppe gibt es Vulkane, die zu jeder Zeit wieder aktiv werden können.
Amtssprache ist Englisch (1-2 %). Pidgin-Englisch ist Lingua Franca. Rund 120 melanesische und polynesische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.
96 % Christentum und 4 % einheimische Religionen (z. B. Cargo-Kult).
MEZ + 10.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung auf den Salomonen.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +10 Std. und im Sommer +9 Std.
240 V, 50 Hz.
Derek Sikua, seit Dezember 2007.
Königin Elizabeth II., vertreten durch den einheimischen Generalgouverneur Frank Kabui, seit Juli 2009.
PO Box, SB-Honiara
Tel: 268 48, 286 03, 248 94, 270 31.
Internet: www.commerce.gov.sb
Mendana Avenue, SB-Honiara
Postanschrift: PO Box 321, SB-Honiara
Tel: 224 42.
Internet: www.visitsolomons.com.sb
Postanschrift: PO Box 13119, FJ-Suva
Tel: 330 41 77.
Internet: www.spto.org
Unit B1, 28th Floor, Siam Tower, 989 Rama I Road, Pathumwan, TH-10330 Bangkok
Tel: (+66) 26 58 20 00.
Internet: www.pata.org
Avenue Edouard Lacomble 17, B-1040 Brüssel
Tel.: (+32) (02) 732 70 85.
Internet: www.commerce.gov.sb
Mo-Fr 09.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.
(auch für die Bundesrepublik Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Salomonen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 09.01.2012
Unverändert gültig seit: 29.12.2011
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Der Einsatz ausländischer Sicherheitskräfte unter australischer Führung (â€RAMSI") hat die Sicherheitslage in weiten Teilen des Landes deutlich verbessert. Insbesondere in der Hauptstadt Honiara kann es jedoch vereinzelt zu politischen Spannungen kommen. Besuchern wird geraten, Versammlungen zu meiden, da die Möglichkeit gewalttätiger Unruhen besteht. Der Wiederaufbau einer verlässlichen staatlichen Verwaltung nach Jahren der politischen und wirtschaftlichen Zerrüttung ist eine langfristige Aufgabe. Dies gilt auch für die Reorganisation der Sicherheits- und Polizeikräfte, so dass nur mit eingeschränkter Hilfe in einer Notlage gerechnet werden kann.
Kriminalität
Auf den Inseln Guadalcanal (einschließlich der Hauptstadt Honiara) und Malaita besteht Gefahr von kriminellen Übergriffen und Diebstählen. Es wird dazu geraten, insbesondere in Honiara nach Einbruch der Dunkelheit von Spaziergängen und Radtouren abzusehen. Es wird dazu geraten, Kundgebungen, Demonstrationen und ähnliche Versammlungen zu meiden, da es zu Spannungen zwischen rivalisierenden Gruppen kommen kann. Auch bei Sportveranstaltungen kann es zu Zwischenfällen kommen.