Wüstenklima. In Jeddah und der Küstenregion am Roten Meer ist es das ganze Jahr über sehr heiß. Im Landesinneren (Riyadh) ist es im Sommer heißer und im Winter kühler als in den Küstengebieten, die Temperaturen können in den Wintermonaten (Dezember – Februar) nachts unter den Gefrierpunkt sinken; gelegentlich starke Regenfälle im Winter.
Es gibt viele Verkehrsflughäfen, und Flugzeuge sind bei weitem das beste Verkehrsmittel für Reisen innerhalb des Landes. Saudi Arabian Airlines (SV) verbindet die größeren Städte miteinander. Während der Hadsch gibt es zahlreiche Sonderflüge von und nach Jeddah.
An beiden Küsten kann man Dhaus für Ausflüge mieten. Eine schnelle Autofähre verbindet regelmäßig Duba und Hurghada.
Die Hauptverbindung der Saudi Railways Organisation (Internet: www.saudirailways.org) verläuft von Riyadh nach Dammam über Harad, Hofuf und Dhahran. Auf ihr verkehren täglich klimatisierte Züge mit Speisewagen. Eine weitere Strecke besteht zwischen Riad und Hofuf.
Es gibt drei Klassen. Kinder unter vier Jahren fahren umsonst, Kinder im Alter von vier bis elf Jahren bezahlen die Hälfte. Frauen dürfen nur in Begleitung ihres Ehemannes oder eines männlichen Verwandten reisen.
Das über 150.000 km lange Straßennetz, das weiter ausgebaut wird, verbindet die größeren Städte und die ländlicheren Regionen. Die meisten Hauptstraßen sind ausgezeichnet. U.a. verbindet eine Schnellstraße Jeddah mit Medina und eine relativ gute Straße führt von Jeddah nach Dammam. Die Straße, die sich an den Hängen bei Taif und Mekka hinabwindet, ist ein Meisterwerk der Straßenbaukunst.
Allerdings kann das Fahren in der östlichen Provinz schwierig sein. Die Klärung der Schuldfrage bei Verkehrsunfällen ist äußerst willkürlich, und zahlreiche Verkehrsverstöße werden automatisch mit Gefängnisstrafen geahndet. Da man als Ausländer eher geduldet als willkommen ist, sollte man besonders vorsichtig und vorschriftsmäßig fahren. Frauen dürfen öffentlich nicht Auto oder Fahrrad fahren. Nicht-Muslime dürfen Medina und Mekka und die unmittelbare Umgebung nicht betreten; die Polizei weist Besucher auf die spezielle Ringstraße hin, die als »Christliche Umgehungsstraße« bekannt ist.
Bus: Planmäßiger Buslinienverkehr der SAPTCO im Fern- und Nahverkehr. Teilweise werden klimatisierte Doppeldeckerbusse eingesetzt. Alle Busse müssen einen abgeschirmten Teil für weibliche Passagiere haben.
axis stehen in den Städten zur Verfügung, allerdings ist die Benutzung verhältnismäßig teuer. Taxameter sind selten, und man sollte den Fahrpreis im Voraus vereinbaren.
Mietwagen kann man bei den größeren internationalen Autovermietern erhalten (Mindestalter 25 Jahre).
Unterlagen: Der landeseigene Führerschein mit beglaubigter arabischer Übersetzung gilt bis zu 3 Monaten. Internationaler Führerschein (mit Übersetzung) wird empfohlen. Frauen dürfen nicht selbst oder zusammen mit Männern fahren, mit denen sie weder verwandt noch verheiratet sind.
Die nationale Fluggesellschaft heißt Saudi Arabian Airlines (SV) (Internet: www.saudiairlines.com) und fliegt u.a. von München nach Riad und nach Jeddah sowie von Genf via Frankfurt/a.M. nach Jeddah und von Genf nach Riad. Die Flüge von Frankfurt nach Jeddah finden viermal wöchentlich statt und sind dabei dreimal wöchentlich mit Anschlussflügen nach Dammam verbunden.
Lufthansa (LH) bietet direkte Flugverbindungen von Frankfurt und München nach Riad.
U.a. Air France (AF), Swiss International (LX) und KLM fliegen ebenfalls Saudi-Arabien an.
Mit dem Middle East Airpass der Star Alliance können Reisende auf bis zu zehn Flügen die Länder Ägypten, Bahrain, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Oman, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien und die Vereinigten Arabische Emirate erkunden. Nähere Informationen sind auf der Internetseite der Star Alliance, www.staralliance.com, erhältlich.
50 RI (Kinder unter 2 Jahren und Haj- oder Umrah-Pilger sind ausgenommen).
Riad International (RUH) (King Khaled) (Internet: www.gaca.gov.sa) liegt 35 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 35-45 Min.). Banken, Post, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Hotelreservierungsschalter, Geschäfte, Restaurants. Gute Busverbindungen. Taxistand.
Jeddah International (JED) (King Abdul Aziz) (Internet: www.gaca.gov.sa) liegt 18 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Bank, Post, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotelreservierungsschalter, Geschäfte, Restaurants. Busse fahren alle 30 Min. nach Jeddah, weitere Busverbindungen nach Mekka, Medina und Taif. Taxistand.
Dammam (DMM) (King Fahd International) (Internet: www.gaca.gov.sa) liegt 30 km nordwestlich von Dammam (Fahrzeit 45 Min.). Duty-free-Shop, Souvenierladen, Restaurant, Café. Taxistand.
Dhahran (DHA) (Al Khobar) liegt 13 km südöstlich von Dhahran (Fahrzeit: 15 Min.).
Die größten internationalen Passagierhäfen sind Dammam (am Golf) sowie Jeddah und Yanbu (Rotes Meer).
Eine Passagierfähre verbindet Saudi-Arabien mit Ägypten.
Pkw: Die Hauptverbindungsstraßen im Fernverkehr führen von Amman (Jordanien) nach Dammam, Medina und Jeddah. Darüber hinaus gibt es Straßen nach Jemen (von Jeddah), Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate sowie eine Dammstraße zwischen Al Khobar und Bahrain.
Bus: Die Saudi Arabian Public Transport Company (SAPTCO) bietet Busverbindungen zwischen Saudi-Arabien und Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Weitere Busverbidnungen nach Ägypten, Jordanien, Katar, Syrien und in die Türkei.
Taxis gibt es in allen größeren Städten; sie haben Taxameter, deren Tarife von der Regierung vorgeschrieben sind. Für längere Strecken sollte man den Preis dennoch im Voraus vereinbaren. Viele Fahrer außerhalb von Riad und Jeddah sprechen kein Englisch.
Internationale Direktdurchwahl zu den meisten Ländern. Das moderne Telekommunikationsnetz des Landes ist mit Satelliten-, Mikrowellen- und Kabelsystemen ausgestattet. Die nationale private Telefongesellschaft heißt Saudi Telecommunications Company (STC).
GSM 900-Netz ist verfügbar in über 45 Städten und entlang der wichtigsten Autobahnverbindungen. Netzbetreiber: Electronics App Est (Internet: www.eae.com.sa), Al Jawal, eine Tochter der Saudi Telecom Company (STC) (Internet: www.stc.com.sa) und Ettihad Etisalat (Internet: http://etihadetisalat.com.sa).
Gibt es in allen größeren Hotels.
Das Post- und Telekommunikationsministerium bietet Interneteinrichtungen in den meisten Städten. E-Mail-Zugang gibt es in vielen Hotels und Internetcafés. Hauptinternetanbieter sind Prime Net und Shabakah (Internet: www.shabakah.net.sa).
In allen Postämtern kann man Telegramme aufgeben.
In jedem Ort gibt es ein Postamt. Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu einer Woche unterwegs.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
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Das steinige Wüstenplateau in der Mitte Saudi-Arabiens, der Nedsch, ist recht abgelegen und unzugänglich. Trotz des Ölreichtums führen einige Najdis weiterhin einen halbnomadischen Lebensstil. Die zahlreichen Wachtürme auf den höchsten Punkten des Plateaus erinnern an den alten Konflikt zwischen Nomaden und Bauern.
Die königliche Hauptstadt Riyadh (Riad) ist eine moderne Stadt, die auf den Fundamenten der ersten von Ibn Saud eroberten Stadt ruht. 1902 stürmte er das Fort Qasr al Masmuk. Außer dieser Festung und einiger traditioneller Paläste in der Nähe des Deera-Platzes ist nur wenig von der Altstadt erhalten geblieben. Die Königlichen Kamelrennen finden in der Umgebung im April/Mai statt.
Schöne Ausflugsziele im Nedsch sind auch: Diriya, Wadi Hanifa, Shaib Awsat, Shaib Laha, Al-Hair, Wadi-al-Jafi, Tumair, Towqr, Aneyzah, Qassim und Hail.
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Die Westküste ist eine wichtige Handelsregion. Die Stadt Jeddah war einmal die diplomatische Hauptstadt Saudi-Arabiens und ist weiterhin ein bedeutendes Wirtschafts- und Kulturzentrum. Die Altstadt mit ihren Kaufmannshäusern und dem typischen Souk ist sehenswert.
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Mekka: Das geistige Zentrum der islamischen Welt darf nur von Moslems betreten werden. Die wichtigsten Wallfahrtsorte sind die Kaaba, der Berg des Lichts, die Ebene von Arafat und das Haus von Abdullah Bin Abdul Muttalib, in dem Mohammed geboren wurde.
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Medina: Die zweitheiligste Stadt des Islam darf ebenfalls nur von Moslems betreten werden.
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Jeddah: Obwohl die Stadt enorm gewachsen ist, bemüht man sich, die Altstadt zu erhalten. Die osmanischen Gebäude werden gegenwärtig restauriert. Das Angebot an Freizeitanlagen wurde erweitert, und die Uferpromenade lädt zum Spazierengehen ein. Es gibt einen Freizeitpark, und die Bucht ist ein Segler- und Taucherparadies. Die Hotels und Restaurants sind weltoffen und international. Ein Besuch der Fisch- und Fleischmärkte ist interessant.
Die ehemalige Sommerhauptstadt Taif, ein beliebter Urlaubsort, liegt auf einer 900 m hohen Klippe am Rand des Plateaus oberhalb von Mekka und hat im Vergleich zu den übrigen Landesteilen ein angenehmes, gemäßigteres Klima.
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Usta, Wadi Fatima, Hanakiyah, Khaybar und Yanbu sind ebenfalls einen Besuch wert.
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Diese fruchtbare Küstenebene wird von der schiitischen Minderheit bewohnt, die traditionell von Fischfang, Handel, Perlentauchen und den Erträgen der Dattelpalmenhaine lebt. Ein Großteil des saudischen Erdölvorkommens befindet sich in Hasa.
In der Provinz gibt es noch einige Orte, die sich den Charakter der Hasa-Tradition bewahrt haben. Al Hofuf ist eine geschäftige Oase mit türkischem Einfluss und einem Kamelmarkt; in Djebel-al-Qara werden die Töpfereien seit acht Generationen von der gleichen Familie betrieben; in der 500 Jahre alten Salzmine von Abqaiq wird weiterhin Salz abgebaut; das verfallene Zollhaus in Uqair, ein ehemals wichtiger portugiesischer Hafen und Endpunkt der Karawanen, zeugt von der bewegten Vergangenheit. Auf der Tarut-Insel liegt die älteste Stadt der arabischen Halbinsel, heute ein malerisches Fischer- und Weberdorf.
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In dieser Region gibt es die einzige Bergkette des Königreichs, die mit einer Vegetation aus Palmen und immergrünen Büschen bewachsen ist. Hirse, Weizen und Datteln werden hier angebaut und weiterhin mit traditionellen Methoden geerntet. Die Bewohner dieser Region können ihre Abstammung teilweise auf afrikanische Sklaven zurückführen. In den abgelegeneren Gegenden leben Paviane, Gazellen, Leoparden, Honigdachse und Mungos. Die alten phallusförmigen Gasaba-Türme findet man nur im Asir, ihr genauer Zweck ist unbekannt.
Interessant sind auch die Karawanenstadt Qaryat-al-Fau, in der gegenwärtig Ausgrabungen durchgeführt werden, der große Staudamm und Tempel von Najran und die nahegelegenen Ruinen der alten Städte Timna und Shiban, die inmitten von Bananen-, Limonen- und Granatapfelhainen liegen.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 576,5 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 20.500 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 4,2 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 11,8 % (nur Männer) (2008)
Inflationsrate: ca. 9,9 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.a.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 3,1 % (2008)
Industrie: ca. 61,9 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 35 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Erdöl, Erdgas, Landwirtschaft (Weizen, Obst, Gemüse, Gerste, Eier und Geflügel), Produktion von Petrochemikalien, Stahl, Maschinen und Konsumgütern
Außenhandel
Importe: ca. 108,3 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 309,8 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, Japan, Deutschland, Südkorea, China (VR), Großbritannien, Italien, Singapur
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen und Sonder-Organisationen, OPEC (Organisation Erdöl Exportierender Länder), OAPEC (Organisation der Arabischen Erdöl Exportierenden Länder), Arabische Liga, Organisation der Islamischen Konferenz (OIC; Sitz Djidda), Muslim World League (MWL; Sitz Mekka), Golf-Kooperationsrat (Gulf Cooperation Council, GCC; Generalsekretariat in Riad)
Termine müssen im Voraus vereinbart werden. Visitenkarten sollten auf der Rückseite eine arabische Übersetzung tragen. Wochenende ist am Donnerstag und Freitag.
Geschäftszeiten: Sa-Do 09.00-13.00 und 16.30-20.00 Uhr (Ramadan 20.00-01.00 Uhr) mit einigen regionalen Unterschieden (z. B. Dhahran: Sa-Mi 07.00-11.30 und 13.00-14.30 Uhr).
Behörden: Sa-Mi 07.30-14.30 Uhr.
Handelsabteilung der Botschaft von Saudi-Arabien
Tiergartenstraße 33-34, D-10785 Berlin
(nur schriftliche Anfragen).
Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65.
Internet: www.aacc.at
Riyadh Chamber of Commerce and Industry, (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 596, 11421 Riyadh
Tel: (01) 404 00 44.
Internet: www.riyadchamber.com
Weitere Informationen von: Riyadh Exhibitions Company Ltd, PO Box 56010, Riyadh 11554. Tel: (01) 454 14 48.
Das Grundnahrungsmittel ist Pitta (flaches, ungesäuertes Brot), das zu jeder Mahlzeit gegessen wird. Reis, Linsen, Kichererbsenpüree (Hummus) und gemahlener Weizen (Burghul) werden ebenfalls angeboten. Meist stehen Lamm und Huhn auf der Speisekarte. Als Hauptmahlzeit gibt es entweder Kultra (Fleischspieße) oder Kebabs mit Suppe und Gemüse. Die Vorspeise Mezzeh kann aus bis zu 40 Gerichten bestehen. Tischbedienung ist üblich. Getränke: Es gibt keine Bars. Alkohol ist gesetzlich verboten, und Verstöße werden hart bestraft ohne Rücksicht auf Nationalität und Konfession. Alkoholfreies Bier und alkoholfreie Cocktails werden in den Hotelbars serviert.
Abgesehen von Restaurants und Hotels gibt es kein Nachtleben im westlichen Stil.
Schmuck, Bronze- und Messingartikel und Truhen mit Messingbeschlägen. Handeln ist üblich, auch für Kameras und andere elektrische Artikel, die teilweise sehr preisgünstig sind. Öffnungszeiten der Geschäfte: Sa-Do 09.00-13.00 und 16.30-20.00 Uhr (Ramadan 20.00-01.00 Uhr), regionale Unterschiede.
Die 50 km nördlich von Jeddah gelegene Obhir-Bucht bietet gute Bade-, Wasserski-, Angel- und Segelmöglichkeiten. Die Strände der Golfküste südlich von Al Khobar sind ebenfalls sehr schön. In den anderen Landesteilen haben die Hotels meist eigene Swimmingpools. Die britische und amerikanische Botschaft betreiben Fitnesscenter nur für Männer mit Swimmingpools, Golfklubs, Tennis- und Squashplätzen. Firmen, die ausländische Arbeitnehmer beschäftigen, haben meist auch eigene Sportplätze. Die Wüstenlandschaft ist ideal zum Motorradfahren, allerdings ist dies nicht überall gestattet. Fußball ist sehr beliebt, und in den größeren Städten gibt es moderne Stadien.
Die Mehrzahl der Besucher Saudi-Arabiens sind muslimische Pilger und die meisten Feste des Landes sind religiöser Natur.
Jan. - Febr. Wallfahrt nach Mekka, versch. Orte. Nov. - Dez. Internationale Motorenausstellung, Jeddah.
Weitere Informationen im Kapitel Welt des Islam (s. Anhang).
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Einladungen in Privathäuser sind selten, die Bewirtung findet meist in Hotels oder Restaurants statt. Obwohl es üblich ist, mit der rechten Hand zu essen, steht auch Besteck zur Verfügung. Ein kleines Firmengeschenk oder ein Mitbringsel aus der Heimat wird gern angenommen. Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Männer sollten in der Öffentlichkeit keine Shorts tragen oder sich mit bloßem Oberkörper zeigen. Nichtraucherzonen sind ausgeschildert und sollten beachtet werden. Während des Ramadan sollten auch Besucher nicht in der Öffentlichkeit essen, trinken oder rauchen. Fotografieren: Seit 2006 ist das Fotografieren in der Öffentlichkeit gestatten. Es ist grundsätzlich angebracht, immer um Erlaubnis zu fragen, bevor man den Auslöser betätigt. Für militärische Anlagen, Einrichtungen in Grenznähe, Flughäfen und andere öffentliche Gebäude gilt Fotografierverbot. Trinkgeld: Kellner, Hotelportiers und Taxifahrer erwarten 10-15%.
Die Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten ist landesweit sehr gut, die Preise richten sich nach dem Standard und den jeweiligen Einrichtungen. Während der Pilgerzeit empfiehlt sich Vorausbuchung. In Luxus- und Spitzenhotels werden 15% für Bedienung und in allen anderen Hotels 10 % Bedienungsgeld berechnet. In Mekka und Medina sind die Hotelpreise zur Pilgerzeit doppelt so hoch. In den Sommermonaten wird in den Urlaubsorten wie Taif, Abha, Kamis Mushait und al-Baha ein Zuschlag von 25% verlangt.
Kategorien: Einstufung in sieben unterschiedliche Hotelklassen: Deluxe, 1. Klasse A und B, 2. Klasse A und B sowie 3. Klasse A und B.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen der zentralen und westlichen Provinzen, in den Oasen Taif, Tbuk, Wadi Fatima, Qisan und in der Umgebung von Riad vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Mückenstich übertragbare Dengue-Fieber kommt vor allen in den Küstenregionen im Westen vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weltweit ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Arabische Länder wie Saudi-Arabien werden erst jetzt verzögert und zahlenmäßig noch relativ gering betroffen. Die bekannten Risiken sollte man auch hier meiden.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden. Für Pilger und Saisonarbeiter gelten bei der Einreise zum Hajj spezielle Impfvorschriften. In der Regel wird eine Meningokokken-Impfung mit einem tetravalenten Impfstoff verlangt; sie ist vom 10. Tag nach der Applikation für 3 Jahre gültig (und wirksam).
Die medizinische Versorgung ist in Riad, Jeddah und Mecca gut. Auf dem Land ist sie jedoch mit Europa nicht zu vergleichen und ist gelegentlich - auch in der Stadt - bei scheinbar moderner Einrichtung hygienisch oder personell problematisch. Vielfach fehlen auf dem Land auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke kann mitgenommen werden, muss dann aber unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Auf einer Geflügelfarm in Saudi-Arabien kam es Ende 2007 zu einem Ausbruch von Vogelgrippe. Menschen waren nicht betroffen.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Für eine Arbeitserlaubnis ist ein negativer HIV-Test in englischer Sprache (Formular auf Anfrage über die Botschaft) erforderlich. Das Mitführen einer arabischen Übersetzung ist ratsam.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die den Flughafen in Saudi-Arabien nicht verlassen.
[2] Für alle Personen unter 15 Jahren, die nach Saudi-Arabien einreisen und aus Ländern kommen in denen das Polio-Wildvirus gemeldet wird, müssen eine gültige Polio-Impfung vorweisen, für die der Nachweis in der Regel bereits bei Beantragung des Visums gefordert wird. Auch für die Wiedereinreise nach Saudi-Arabien nach Aufenthalt in einem Land mit Polio-Wildvirus-Vorkommen gilt diese Vorschrift.
[3] Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ist ganzjährig in den meisten der südlichen Regionen (ausgenommen sind die höheren Lagen der Provinz Asir) sowie in bestimmten ländlichen Gebieten der westlichen Regionen erforderlich. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.
[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Meningokokken-Impfung: Pilger müssen bei der Einreise einen wirksamen Impfschutz gegen Meningokokken nachweisen.
2012
19 Aug Eid al-Fitr/ Djoulde Soumae (Ende des Ramadan)
23 Sep Nationalfeiertag (nicht arbeitsfrei)
26 Oct Eid al-Adha (Opferfest)
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Folgende Artikel können zollfrei nach Saudi-Arabien eingeführt werden (ohne Altersbegrenzung):
600 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak;
Parfüm für den persönlichen Bedarf;
Zuchtperlen für den persönlichen Bedarf.
Alkohol, Schweinefleisch oder andere Nahrungsmittel, die Schweinefleisch enthalten, alle Nahrungsmittel, Arzneimittel mit Betäubungswirkung, pornographische Artikel, Waffen sowie Artikel, die von der Arabischen Liga verboten sind (eine genaue Liste ist von der Botschaft erhältlich).
Keine Waren, außer persönliche Gegenstände und Kleidung, sind zollfrei. Kameras und Schreibmaschinen sind zollpflichtig; wenn man diese Artikel innerhalb von 90 Tagen wieder ausführt, wird der Betrag zurückerstattet.
1 Saudi-Arabischer Riyal = 100 Halalah. Währungskürzel: RI, SAR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500, 200, 100, 50, 10, 5 und 1 RI; Münzen sind im Wert von 100, 50, 25, 10 und 5 Halalah im Umlauf.
Fremdwährungen können in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden.
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
American Express, MasterCard, Diners Club, Eurocard und Visa werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Keine Beschränkungen bei der Ein- und Ausfuhr der Landeswährung. Einfuhr von Fremdwährungen bis zum Gegenwert von 60.000 RI möglich, bei höheren Beträgen Deklarationspflicht (detailliertes Formular des saudi-arabischen Finanzministeriums). Unbeschränkte Ausfuhr von Fremdwährungen.
Die israelische Währung darf nicht eingeführt werden.
Sa-Mi 08.30-12.00 und 17.00-20.00 Uhr, Do 08.30-12.00 Uhr. Wechselstuben haben länger geöffnet.
| 1.00 EUR = 4.96 SAR |
| 1.00 CHF = 4.13 SAR |
| 1.00 USD = 3.75 SAR |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Visabestimmungen können sich kurzfristig ändern. Auskünfte erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.
Allein reisende Frauen müssen am Flughafen vom Ehemann/Gastgeber abgeholt werden oder eine bestätigte Buchung zum Bestimmungsflughafen in Saudi-Arabien vorweisen können. Falls sie vom Gastgeber abgeholt werden, sollte man bedenken, dass Frauen in der Regel nicht mit Männern, mit denen sie weder verwandt noch verheiratet sind, im gleichen Auto fahren dürfen. Einzelheiten von der zuständigen konsularischen Vertretung.
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und zwei gegenüber liegende freie Seiten enthalten. Alle Reisepässe müssen maschinenlesbar sein.
Deutsche: Eigener maschinenlesbarer Reisepass. Österreicher: Eigener maschinenlesbarer Reisepass. Schweizer: Eigener maschinenlesbarer Reisepass. Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss innerhalb von 8 Stunden weiterfliegen, ein bestätigtes Rück-/Weiterflugticket und gültige Reisedokumente vorweisen können und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Mit Ausnahme von Saudi Arabian Airlines, mit der zwei Zwischenstopps in Saudi-Arabien gestattet sind, darf im Rahmen der visumfreien Durchreise nur eine Zwischenlandung erfolgen.
Geschäftsvisum, Visum für eine vorübergehende Arbeitsaufnahme, Transit-, Einfach- oder Mehrfachvisum (für Verwandtenbesuche). Touristenvisa sind nicht erhältlich. Transitvisa sind 3 Tage gültig. Für die kleine (Umrah) und die große Pilgerfahrt (Hadsch) werden besondere Einreisevisa von den saudischen Behörden erteilt.
Geschäftsvisum (nur für Männer) bzw. Besuchsvisum:
65 € (einmalige Eineise);
160 € (mehrmalige Einreise).
Visum für eine vorübergehende Arbeitsaufnahme:
18 €.
Persönlich oder postalisch 10-14 Tage vor Abreise bei der Konsularabteilung der Botschaft.
Hinweis: Visumanträge für Geschäftsvisa sind entweder online auf der Internetseite des Saudi-Arabischen Außenministeriums (Internet: www.mofa.gov.sa unter "Electronic Services") herunterzuladen oder über eine Visa-Agentur einzureichen.
Besuchervisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 aktuelles Passfoto in Farbe.
(c) Maschinenlesbarer Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und zwei gegenüber liegende freie Seiten enthält.
(d) Gebühr (Beleg der Bareinzahlung auf das Konto der Botschaft von Saudi-Arabien).
(e) Vom Außenministerium beglaubigtes Einladungsschreiben einer Kontaktperson in Saudi-Arabien.
(f) Genehmigung des Saudi-Arabischen Außenministeriums.
(g) Ggf. Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Geschäftsvisum (nur Männer):
(a)-(g).
(h) Angaben über Reisezweck und -dauer.
(i) Übernahmeerklärung der Reise- und Aufenthaltskosten durch die Firma und Anschrift des Geschäftspartners in Saudi-Arabien.
(j) Offizielles Empfehlungsschreiben bzw. Einladungsreferenz der saudischen Industrie- und Handelskammer (Internet: https://enjazit.com.sa).
(k) Beglaubigtes Schreiben der deutschen IHK, das den Reiseantrag bestätigt, mit Angabe des Berufs und der besuchten Firma.
Muslime: Wenn der Antragsteller nicht in einem islamischen Land geboren ist, ist eine Islambescheinigung erforderlich.
Der postalischen Antragstellung sind ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beigefügt werden.
Anfragen an die zuständigen konsularischen Vertretungen.
2-3 Tage. Anträge sollten 10-14 Tage vor der geplanten Abreise gestellt werden.
Die Regierung verweigert u.a. folgenden Personen die Einreise und den Transit:
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Vorderasien.
2.240.000 qkm.
28.146.656 (Schätzung 2008).
13 pro qkm.
Riyadh (Riad). Einwohner: 4.742.038 (Schätzung 2009).
Islamische absolute Monarchie seit 1932. Verfassung von 1993, der Islam ist Verfassungs- und Gesetzesquelle. Nationaler Konsultativrat (Majlis al-Shura) mit 120 Mitgliedern. Legislative, Exekutive und Jurisdiktion liegen beim König, der auch geistliches Oberhaupt (Hüter der Heiligen Stätten) ist.
Saudi-Arabien bedeckt 80% der arabischen Halbinsel und grenzt im Nordwesten an Jordanien, im Norden an den Irak und Kuwait, im Osten an den Persischen Golf, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman sowie im Süden an Jemen. Im Westen liegt das Rote Meer. An der Küste des Roten Meeres zieht sich ein schmaler feuchtheißer Küstenstreifen (Tihama) hin, der überwiegend aus großen Feuchtgebieten und Lavafeldern besteht. Hinter der Küstenebene steigt eine Anzahl von Plateaus bis auf 2000 m an, im Süden (Asir) sogar bis auf 3000 m. Östlich dieser Berge, im äußersten Norden, liegt An Nafud, in der Landesmitte erhebt sich der Nedsch. Beide Regionen sind Halbwüsten mit Oasen. Im Landesinneren gibt es ausgedehnte Sandwüsten. An der Golfküste liegen fruchtbare Tiefebenen, die in Gebirgskämme aus Kalkstein übergehen.
Amtssprache ist Arabisch. Englisch wird in Geschäftskreisen gesprochen.
98 % Muslime, überwiegend Sunniten, Schiiten in der östlichen Provinz; Christen und Hindus (ausländische Arbeitskräfte).
MEZ + 2.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Saudi-Arabien.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std.
125/215 V, 50/60 Hz.
König Abdullah, seit 2005.
König Abdullah, seit 2005.
Tiergartenstraße 33-34, D-10785 Berlin
Tel: (030) 889 25 00.
Internet: www.mofa.gov.sa
Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr (Publikumsverkehr); Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr (tel. Anfragen).
Formanekgasse 38, A-1190 Wien
Tel: (01) 367 25 31.
Internet: www.mofa.gov.sa
Konsularabt.: Mo-Do 10.00-12.00 Uhr, Fr 10.00-11.30 Uhr.
Kramburgstrasse 12, CH-3006 Bern
Tel: (031) 352 15 55/56.
Internet: www.mofa.gov.sa
Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 01.02.2012
Aktuelle Hinweise
Aus Sicherheitsgründen wird von Reisen in das Grenzgebiet zum Jemen abgeraten.
Landesspezifische Sicherheitshinweis
Terrorismus
Die Sicherheitslage in Saudi-Arabien ist weiterhin von der Möglichkeit terroristischer Anschläge geprägt.
Obwohl die saudischen Sicherheitskräfte in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen die Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAH) erzielten, ist die Bedrohungslage weiterhin hoch. Frühere Anschläge richteten sich sowohl gegen die Regierung als auch gegen westliche Ziele (v.a. Wohnsiedlungen). Auch wurden einzelne Mitarbeiter von Unternehmen oder Nichtregierungsorganisationen Opfer von Anschlägen.
Das saudische Innenministerium weist daher auf die Notwendigkeit steter Wachsamkeit hin.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen deutschen Staatsangehörigen, besondere Vorsicht und Wachsamkeit obwalten zu lassen und sicherzustellen, dass sie sich auf ihre selbst getroffenen Sicherheitsmaßnahmen verlassen können.
Reisen über Land
Die saudi-arabischen Behörden verbieten Reisen in die Wüste (Durchquerung der Rub Al-Khali) aus Sorge um die Sicherheit ausdrücklich. Aus Gründen der Sicherheit verlangt das saudi-arabische Außenministerium Reisen zu touristischen Orten innerhalb Saudi-Arabiens vorher bei den Sicherheitsbehörden anzukündigen, damit Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können
Insbesondere für den Besuch von archäologischen Stätten verlangen die saudischen Behörden die Anwesenheit von Sicherheitskräften.
Bitte nehmen sie dazu Kontakt auf mit dem
General Commission for Tourism & Antiquities
P.O Box 66680
Riyadh 11586
Kingdom of Saudi Arabia
Phone: +966-1-8808855 oder 800 755 0000
Fax: +966-1-8808844
Web: www.scta.gov.sa
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate steigt, bewegt sich jedoch auf vergleichbar niedrigem Niveau. In Riad wurden einige Fälle von Carjacking bekannt.
Allgemeine Verhaltenshinweise
Die in Saudi-Arabien geltenden gesellschaftlichen Regeln müssen beachtet, insbesondere auffällige Kleidung und Zurschaustellung oder gar Verteilung christlich-religiöser Symbole vermieden werden.
Große Menschenmengen, Versammlungen und Demonstrationen sollten gemieden werden. Insbesondere nach den Gebeten an Freitagen (muslimisches Wochenende) kann es zu – nicht immer friedlichen – Demonstrationen kommen.
Krisenvorsorge
Alle Deutschen, die -auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Botschaft leben, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden.
Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Die Botschaft rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit Sie - falls erforderlich - in Krisen und sonstigen Ausnahmesituationen schnell kontaktiert werden können.
Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren: http://service.diplo.de/registrierungav.
Sollten Sie bei der Online-Registrierung auf Schwierigkeiten stoßen, senden Sie uns bitte eine E-Mail über unser Kontaktformular mit einer kurzen Erläuterung oder rufen Sie uns unter der Telefonnummer 01-4880700 Durchwahl 225 und 226 an.
Deutsche Botschaft Riad
P.O. Box 94001,
Riyadh 11693,
Tel: 00966-1-4 88 07 00,
Fax: 00966-1-4 88 06 60
Internetseite: http://www.riad.diplo.de