Monsunregen erreichen die Inseln zumeist zwischen November und April zusammen mit den Passatwinden aus dem Nordwesten. Dieser schwülen Jahreszeit folgt kühleres Wetter und rauere See, wenn von Mai bis Oktober der Passat aus Südosten weht – die Temperaturen fallen jedoch selten unter 24°C.
Air Seychelles (HM) bietet ein gutes Flugnetz mit Charter- und Linienflügen von Mahé zu den Inseln Praslin, Denis, Bird, Frégate und Desroches an.
Helicopter Seychelles (Internet: www.helicopterseychelles.com) bietet einen Shuttle-Service zwischen den Inseln.
Traditionelle, private Topsegel-Schoner-Fähren fahren regelmäßig zwischen den Inseln Mahé, Praslin und La Digue. Die Cat-Cocos-Fähre ist ein schneller und moderner Katamaran, der nur eine Stunde braucht, um die Inseln Mahé und Praslin zu verbinden.
Auf den größeren Inseln wie Mahé, Praslin und La Digue gibt es befestigte Straßen, die anderen Inseln haben Sandpisten. Tankstellen haben zwischen 05.30-23.00 Uhr in Victoria geöffnet und im übrigen Land zwischen 07.00-19.00 Uhr.
Bus: Auf Mahé fahren regelmäßig Busse zwischen Victoria und den ländlichen Gegenden. Betriebszeiten sind von 05.30-22.00 Uhr. Zu den Hauptverkehrszeiten von 06.30-08.00 Uhr und 15.00-18.00 Uhr sind die Busse meist überfüllt. Auf Praslin gibt es Linienbusse. Der letzte Bus fährt wochentags um 18.20 Uhr am Mont Plaisir ab und am Wochenende um 18.00 Uhr. Einige Minibusse dienen als Flughafenzubringer und zu Ausflugsfahrten. Die Fahrpreise sind günstig.
Taxi: Auf Mahé und Praslin gibt es ca. 300 Taxis, und ein paar auf La Digue. Die Fahrpreise sind von der Regierung festgesetzt. Die Fahrpreise auf Praslin sind rund 25% teurer als auf Mahé. Zwischen 20.00 und 06.00 Uhr wird auf beiden Inseln ein Zuschlag verlangt. Vor der Abfahrt sollte man den Fahrer bitten, den Taxameter einzuschalten. Taxis können auf der Straße herangewunken , telefonisch bestellt werden. Taxis stehen außerdem am Flughafen, bei größeren Hotels und an Taxiständen in Victoria in der Albert Straße und Independence Avenue. Es können Sightseeing-Touren im Taxi zu einem individuell vereinbarten Preis durchgeführt werden. Mietwagen: Es gibt über 550 Mietwagen auf Mahé, auf Praslin ist das Angebot jedoch begrenzt. Reservierung im Voraus ist zu empfehlen. Die Miet- und Versicherungsbedingungen sollte man sich sehr genau durchlesen. Das Mindestalter ist 21 Jahre, Benzin ist teurer als in Europa. Auf La Digue können auch Fahrräder gemietet werden. Unterlagen: EU- oder internationaler Führerschein.
Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
innerhalb von Ortschaften: 40 km/h,
außerhalb von Ortschaften: 65 km/h,
auf der Providence Autobahn auf Mahé: 80 km/h,
auf Praslin überall 40 km/h.
von der Insel Mahé zu den anderen Inseln der Seychellen (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Schiff | |
| Praslin | 0.15 | 2.30 |
| La Digue | - | 3.15 |
| Bird Is. | 0.30 | 7.00 |
| Denis Is. | 0.30 | 6.00 |
| Round Is. | - | 0.15 |
| Frégate Is. | 0.15 | 2.00 |
| Moyenne | - | 0.15 |
| Desroches | 1.00 | - |
Anmerkung: Die Fähre von Praslin nach La Digue ist ca. 30 Min. unterwegs.
Die nationale Fluggesellschaft heißt Air Seychelles (HM) (Internet: www.airseychelles.de) und fliegt u.a. ab Rom, Mailand und Paris nach Mahé. Air Seychelles hat mit Alitalia (AZ) ab Rom und Mailand, mit Air France (AF) ab Paris ein Code-Share-Abkommen. Zubringerflüge von deutschen Städten mit Alitalia oder Air France.
Die Seychellen werden außerdem von British Airways (BA), Emirates (EK) und Kenya Airways (KQ) angeflogen.
Direkt am Flughafen werden keine Gebühren verlangt.
Mahé Island (SEZ) (Seychelles International) liegt 10 km südöstlich von Victoria (Fahrzeit 20 Min.). Duty-free-Shop, Bank/Wechselstube (Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr, Sa 08.30-12.00 Uhr), Mietwagenschalter, Tourist-Information, Bars, Restaurants. Busse und Taxis..
Kreuzfahrtschiffe legen in Mahé, Praslin und La Digue an, es gibt jedoch keinen Linienverkehr.
Selbstwählferndienst. Telefon-, Fax- und Telegrammdienste werden angeboten von SEYTELS/Cable und Wireless Ltd., Francis Rachel Street, Victoria, Mahé. Telefonkarten sind dort ebenfalls erhältlich. Öffentliche Telefone gibt es in den meisten Gebieten auf den Inner Islands.
GSM 900. Das Telefonnetzwerk besteht aus zwei GSM-Netzen. Netzbetreiber sind Cable & Wireless (Internet: www.cws.sc) und Airtel Telecom Seychelles(Internet: www.airtel.sc).
Internetanbieter ist Atlas Ltd. (Internet: www.seychelles.net). Internetcafés gibt es im Zentrum von Victoria, in der Region Beau Vallon auf Mahé sowie auf Praslin und La Digue.
Das Hauptpostamt ist in Victoria. Die Leerung für Luftpostsendungen findet um 15.00 Uhr an Wochentagen und um 12.00 Uhr samstags statt; Luftpost nach Europa ist ca. eine Woche unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Auf Praslin und La Digue gibt es eine Post. Internationale Kuriere befinden sich im Zentrum von Victoria.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
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Mahé: Die Mehrheit der Bevölkerung lebt auf dieser größten Insel der Seychellen, die von Korallenriffen umgeben ist. Hier liegen die Hauptstadt Victoria, der internationale Flughafen, der Hafen und die meisten Hotels. Auf Mahé erwarten den Besucher an die 70 Strände mit feinem, weißem Pulversand und üppigem Pflanzenwuchs. Ausflüge kann man im Glasbodenboot von Victoria aus zum nahe gelegenen Ste. Anne Marine National Park unternehmen, der die Inseln Ste. Anne, Cerf, Long, Round und Moyenne einschließt. Interessant ist auch eine Tour mit dem Bus zum Markt, zum Botanischen Garten und zu den im Kolonialstil erbauten Herrenhäusern, die sogar noch im Stadium des Verfalls würdevoll aussehen. Weiter geht es durch die alten Vanille- und Zimtplantagen und immer wieder durch den allgegenwärtigen Dschungel. Am höchsten Punkt der Insel liegt der Morne Seychellois National Park. Das National Museum in Victoria informiert über Geschichte, Musik und Folklore der Seychellen.
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Praslin: Die zweitgrößte Insel ist zwei bis drei Stunden mit dem Schiff oder 15 Min. mit dem Flugzeug von Mahé entfernt (es gibt 20 Linienflüge pro Tag). Die Insel ist berühmt für das Tal Vallée de Mai, aus dem die Coco-de-Mer-Palme mit der riesigen, eindrucksvoll geformten Seychellennuss stammt. Regelmäßige Touren zu den kleineren Inseln wie Cousin, Aride, Curieuse und La Digue werden angeboten.
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La Digue liegt eine drei- bis dreieinhalbstündige Schiffsreise von Mahé oder eine halbe Stunde mit dem Flugzeug entfernt. Hier gibt es kaum Autos, und der Ochsenkarren ist weiterhin das Hauptverkehrsmittel. Man kann aber auch Fahrräder mieten, um majestätischen alten Plantagenhäusern wie dem Château St. Cloud, den Vanilleplantagen, Kopra-Betrieben und herrlichen Stränden einen Besuch abzustatten.
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Frégate liegt 15 Flugminuten von Mahé entfernt. Der Fregattvogel u.a. seltene Vogelarten sind hier zuhause.
Die Insel Thérèse ist für ihre Thermalquellen und Schildkröten-Kolonie berühmt.
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Cousin liegt zwei Stunden mit dem Schiff von Mahé entfernt und wurde 1968 vom internationalen Verband für Vogelschutz gekauft und zum Vogelschutzgebiet erklärt. Hier sind u. a. die seltene und geschützte Feen-Seeschwalbe, der Toc-Toc-Vogel und der Bürstenrohrsänger beheimatet. Die beste Besuchszeit ist Mai oder April, wenn rund eine Viertelmillion Vögel hier nisten. Die Besichtigung der Insel ist nur für Gruppen möglich. Sie dauert ein bis zwei Stunden und wird von Reisebüros vor Ort organisiert, meist in Verbindung mit einem Ausflug zu mehreren Inseln.
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Aride liegt zwei Stunden von Mahé entfernt, ist die nördlichste der Granitinseln und Heimat einer riesigen Seevogelkolonie. Besuchern ist die Insel von Oktober bis Ende April zugänglich.
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Curieuse ist mit dichtem Gebüsch und großen Takamaka-Bäumen überwachsen und etwa 3 km lang. Die Insel ist ein Schutzgebiet für Riesenschildkröten, die von Aldabra eingeführt wurden. Besuche können von Praslin aus organisiert werden.
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Silhouette hat ca. 200 Einwohner und ist vom Beau-Vallon-Strand auf Mahé aus zu sehen. Ein traditionelles Plantagenhaus aus Holz kann hier besichtigt werden.
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Denis: Eine fünf- bis siebenstündige Schiffsreise oder 30 Flugminuten von Mahé entfernt liegt die Insel Denis am Rande des kontinentalen Sockels. Zahlreiche Tiefseeangler zieht es hierher, von Oktober bis Dezember wird hier Fächerfisch gefangen. Seevögel haben über die Jahre eine dicke Schicht Guano hinterlassen, die den üppigen Pflanzenwuchs fördert. Mindestaufenthalt zwei Tage.
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Bird: Liegt sechs bis acht Schiffsstunden oder 30 Flugminuten von Mahé entfernt und ist für die Millionen von Seevögeln bekannt, u.a. die schwarzen Rußseeschwalben, die zwischen Mai und September hier brüten. Die Insel liegt am Rand des kontinentalen Sockels (der Meeresboden fällt hier auf 2000 m Tiefe ab), was sie zu einem bevorzugten Ziel für Fischer macht.
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Desroches ist die größte Insel des Amirantes-Archipels und 193 km (eine Flugstunde) südwestlich von Mahé gelegen. Das Korallenriff um die Insel hält die Küstengewässer ruhig und macht sie ideal für alle Wassersportarten. Obwohl die Insel erst vor kurzem als Urlaubsgebiet erschlossen wurde, kann man bereits Schnellboote und Ausrüstungen zum Wasserskifahren, Windsurfen, Segeln, Fischen und Tauchen mieten. Tauchen ist hier ein besonderes Vergnügen, die Unterwasserlandschaft mit ihren Höhlen und unzähligen Fischarten ist faszinierend. Es werden auch Tauchkurse angeboten. Von September bis Mai ist das Wasser am klarsten. Zur Unterkunft stehen 20 Häuschen zwischen Kokospalmen und Kasuarina-Bäumen zur Verfügung.
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Dank der außerordentlichen Geschichte dieser abgelegenen Inseln gibt es auf den Seychellen Pflanzen, die nirgendwo anders auf diesem Planeten gedeihen. 81 seltene Pflanzenarten sind die Nachkommen des üppigen tropischen Waldes, der die Inseln vor dem relativ späten Eintreffen der Menschen (vor 200 Jahren) bedeckte. Einzigartig und besonders hervorzuheben ist die auf Praslin im Vallée de Mai wachsende Coco-de-Mer-Palme. Besonders auffällig ist die eigenartige Form ihrer Samenschoten - sie sind die größten, die in der Natur vorkommen. Unter den zahlreichen Orchideenarten findet man Vanille, die zur Gewinnung von Vanilleessenz vor allem früher viel angebaut wurde. Die meisten seltenen Pflanzenarten kann man auch im Botanischen Garten von Victoria bewundern. Die Seychellen üben außerdem eine große Anziehungskraft auf Vogelkundler aus. Millionen von Seeschwalben nisten auf einigen Inseln – unter ihnen die anmutigsten Seevögel überhaupt, die Feen-Seeschwalben. Auf Aride können die größten Kolonien der Welt von rosaroten Seeschwalben und anderen tropischen Vögeln beobachtet werden. Auf der Insel La Digue gibt es nur noch 30 Pärchen des Paradiesfliegenschnäppers. Die Seychellenschamadrossel gibt es nur auf Frégate, den Wasapapagei nur auf Praslin und die melodische Seychellen-Grasmücke nur auf Cousin und Aride.
Wichtige Wirtschaftszweige
Seit Anfang der siebziger Jahre überflügelt der Tourismus die Landwirtschaft als größten Wirtschaftszweig der Seychellen. Der Fremdenverkehr ist heute bei weitem der wichtigste Arbeitgeber und erbringt 70 % der Devisen. Der Dienstleistungssektor hat einen Anteil von rund 67 % (2005) am Bruttoinlandsprodukt (BIP).
Einen weiteren wichtigen Pfeiler der seychellischen Wirtschaft bildet die Fischerei. Die Seychellen haben im Indischen Ozean eine Exklusive Wirtschaftszone (EWZ) mit etwa einer Million qkm errichtet, die außerordentlich fischreich ist. Einnahmen werden insbesondere aus der Lizenzvergabe an die Europäische Union, Japan, Korea usw. erzielt. Fisch, Kopra und Zimt sind die wichtigsten Exporterzeugnisse; Nahrungsmittel, Brennstoffe, Konsumgüter und Transportmittel werden eingeführt.
Die Industrie beschränkt sich auf Brauereierzeugnisse, Tabak, Plastik, Seife und Waschmittel sowie einige kleinere Fertigungsbetriebe. Der Anteil der Industrie am BIP beträgt 30,4 % (2005).
Wirtschaftslage
Das rasche Wirtschaftswachstum der siebziger Jahre infolge des Touristenbooms verlangsamte sich in den achtziger Jahren allmählich – hohe Flugpreise, unzureichende Verbindungen und innenpolitische Unruhen waren hierfür verantwortlich. Auch in den Jahren 1998 bis 2002 verlangsamte sich das Wachstum weil die Wirtschaftsbereiche Tourismus und Fischerei wieder als Wachstumsmotoren ausfielen. Die negativen Bilanzen im Tourismus und auf dem Tunfischmarkt dämpften das Wachstum 2003 noch weiter. 2004 erholte sich das Wirtschaftswachstum etwas, wurde 2005 aber wieder negativ (-3 %). Auf die ohnehin schwierige Wirtschaftslage verschärfend wirkte sich die Tsunami-Flutkatastrophe aus, die auf den Seychellen Schäden in Höhe von 30 Mio. US$ anrichtete.
Trotz des schwachen Wirtschaftswachstums stehen die Seychellen hinsichtlich des Bruttosozialprodukts pro Kopf von etwa 8000 € an der Spitze der afrikanischen Länder.
Wirtschaftspolitik
Die Regierung ist seit Jahrzehnten um eine Verbreiterung der Wirtschaftsgrundlage bemüht. Unter anderem sollen die Landwirtschaft und die herstellende Industrie unterstützt und ausgeweitet werden. Jedoch ist der Mangel an kultivierbarem Land ein wesentliches naturgegebenes Hindernis für die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft. Der Bedarf an landwirtschaftlichen Produkten kann deshalb nicht aus eigener Erzeugung gedeckt werden.
Handelspartner
Die Haupthandelspartner sind Großbritannien, Spanien, Saudi-Arabien, Frankreich, Japan, Südafrika, Italien und Deutschland.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Vereinte Nationen, Afrikanische Union (AU), Commonwealth, Indian Ocean Commission (IOC), Indian Ocean Rim Association for Regional Cooperation, Common Market of Eastern and Southern Africa (COMESA), Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC)
Gepflegte Kleidung wird erwartet, obwohl Anzug und Krawatte nicht üblich sind. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00/17.00 Uhr.
Seychelles Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
Ebrahim Building, 2nd Floor, PO Box 1399, Victoria, Mahé
Tel: 32 38 12.
Creole Travel Services
Orion Building, PO Box 611, Victoria, Mahé
Tel: 28 01 00.
Internet: www.creoletravelservices.com
Die kreolische Küche der Seychellen verbindet französische, afrikanische, chinesische, indische und englische Einflüsse. Die einheimischen Spezialitäten sind Kat-Kat Banane, Coconut Curry, Chatini Requin, Bourgeois Grillé, Tectec-Suppe, Bouillon Bréde, Chauve-Souris (Flughunde), Cari Bernique, Salade de Palmiste (aus Palmenherzen, auch Millionärssalat genannt) und La Daube (aus Brotfrucht, Yamswurzel, Cassava und Bananen). Brotfrucht wird ähnlich wie Kartoffeln zubereitet (püriert, fritiert, gebacken usw.), ist jedoch etwas süßer im Geschmack. Die Tomate wird romantisch als Pomme d’Amour bezeichnet. Hummer, Tintenfisch, Flughunde, Schweine- und Hühnerfleisch werden häufiger verwendet als Rind und Lamm, die eingeführt werden müssen. Auf Mahé gibt es auch chinesische und italienische Restaurants. Einige der großen Hotels haben eigene Bäckereien, und in den kleineren Pensionen erhält man meist hausgebackenes Brot. In den Restaurants wird im Allgemeinen am Tisch bedient. Gruppen von vier oder mehr Personen sollten Vorbestellungen vornehmen, besonders auf Round, Cerf und in den La-Réserve-Restaurants auf Praslin.
Getränke: Es gibt eine große Auswahl an Wein, Spirituosen und anderen alkoholischen Getränken. Seybrew, ein Bier deutschen Stils, wird hier gebraut. Die gleiche Firma stellt auch Dunkelbier und alkoholfreie Getränke her. Der einheimische Tee ist sehr beliebt (s. Einkaufstipps). In Geschäften wird Alkohol Mo-Fr 14.00-18.00 Uhr und Sa 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr verkauft. Lokale öffnen 11.30-15.00 und 18.00-22.00 Uhr. In der Öffentlichkeit und auf der Straße ist der Alkoholkonsum nicht gestattet.
Die einheimische Kamtole-Musik ist sehr lebhaft und wird oft von Tänzern begleitet. Zur Abendunterhaltung finden häufig Theateraufführungen statt (Kreolisch, Französisch und Englisch), und es gibt Kinos in Victoria und Kasinos im Beau Vallon Bay Hotel und im Plantation Club.
Batikstoffe, Flechtarbeiten (u. a. Körbe, Tischsets und Hüte), Schnitz- und Tischlerarbeiten, Keramik, Gemälde und Vanille.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Die größeren Geschäfte in Victoria sind Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr und Sa 08.00-12.00 Uhr geöffnet. Einige Geschäfte sind 12.00-13.00 Uhr geschlossen.
Bootsverleih: Motorboote, Kajütboote und Jachten können zum Angeln und Erforschen der Inseln gemietet werden. Einheimische Agenturen nehmen Vorausbuchungen entgegen.
Fischen: Sportfischen ist hier eine verhältnismäßig neue Freizeitbeschäftigung, aber der Fischreichtum zieht in letzter Zeit Anhänger dieser Sportart zunehmend an. Die Saison ist stark vom Wetter abhängig: Von Mai bis September wehen die Passatwinde von Südosten, und von November bis Februar von Nordwesten. Schwarzer, blauer und gestreifter Fächerfisch, Segelfisch, Gelbfisch, Tunfisch und Barrakuda sind nur einige der Arten, die in diesen tropischen Gewässern zu finden sind.
Das Tauchen in den Korallenriffen ist wohl die Hauptattraktion der Seychellen. Harpunenfischen ist verboten. Das Wasser ist so klar, dass die Bedingungen für Unterwasseraufnahmen ausgezeichnet sind. Die Küstengewässer beheimaten 100 verschiedene Korallenarten und 900 verschiedene Fischarten. Der Tauchklub Seychelles Underwater Centre wird von Berufstauchern betrieben.
Wassersport: Ausrüstungen für Windsurfer, Kanus, Segelboote usw. können an den belebteren Stränden wie Beau Vallon Bay auf Mahé gemietet werden, Wasserskifahren und Fallschirmsegeln ist in vielen Urlaubsgebieten möglich. Taucherbrillen, Schnorchel und Schwimmflossen können auch ausgeliehen werden.
Weitere Sportarten: Es gibt Squash-, Badminton- und Tennisanlagen.
Monatlich: Foire de Victoria.
Jan.-Febr. Segel-Cup, Lémuria Resort, Praslin. Febr. Kavadi Thaipoosum (religiöses Fest), Hindu Tempel, Victoria. März Internationaler Angelwettbewerb, Victoria, Mahé. März SUBIOS (Unterwasserfestival), Victoria, Mahé. April Rotary nationaler Angelwettbewerb, Victoria, Mahé. Mai FetAfrika (Kultur- und Kunstfest), Mahé. Jun. Festival der klassischen Musik, Mahé. Jul. Round Table Annual Regatta (Segelregatta), Mahé. Aug. Mariä Himmelfahrt, La Digue. Okt.-Nov. Kreolisches Festival (eine Woche mit Tanz, Musik und kulinarischen Spezialitäten). Nov. Alljährliches Wettangeln.
Zusätzlich finden an allen christlichen Feiertagen auch Kirchenprozessionen statt.
Umgangsformen: Das Leben auf den Inseln ist einfach und anspruchslos, und der Tourismus wird behutsam ausgebaut, um den ursprünglichen Charme der Seychellen zu erhalten. Gastfreundschaft wird großgeschrieben, Besucher werden oft in Privathäuser eingeladen. Gastgeber freuen sich über ein Geschenk.
Kleidung: Freizeitkleidung ist überall akzeptabel, elegantere Kleidung wird selten getragen. Badekleidung gehört allerdings an den Strand.
Trinkgeld: 5-10% der Rechnung oder des Fahrpreises ist üblich und sollte in Hotels, Restaurants, im Umgang mit Taxifahrern, Hotelportiers usw. gegeben werden. Alle Hotel- und Restaurantrechnungen beinhalten 10% Bedienung, deren Bezahlung jedoch nicht obligatorisch ist.
Ist auf den Seychellen verboten.
Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) ist von Ende 2005 bis Mitte 2006 gehäuft an den Küsten und auf den Inseln im Indischen Ozean aufgetreten. Mittlerweile hat sich die Situation zwar entspannt, jedoch besteht weiterhin ein Erkrankungsrisiko. Mit einem höheren Risiko ist nach Beginn der Regenzeit November/Dezember zu rechnen. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber tritt vorrangig während der Regenzeit auf. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/AIDS kommt vor. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Es gibt ein großes Krankenhaus in Victoria und Kliniken auf Mahé, Praslin und La Digue. Besucher erhalten ambulante Behandlung für eine Grundgebühr.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Ausländer, die im Staatsdienst der Seychellen oder in einer staatlichen Organisation arbeiten, benötigen für Arbeitsaufenthalte einen negativen HIV-Test in englischer Sprache.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die auf den Seychellen den Transitraum nicht verlassen.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztliche Hilfe einzuholen.
[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4] Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Leitungswasser ist im Allgemeinen gechlort und relativ sauber, während der Akklimatisierung können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert, und Milchprodukte sind im Allgemeinen ebenso unbedenklich wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse.
2012
1 Jan Neujahr
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
5 Jun Befreiungstag (Jahrestag der Machtergreifung 1977)
7 Jun Fronleichnam
18 Jun Nationalfeiertag
29 Jun Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt/La Digue Festival
1 Nov Allerheiligen
8 Dec Mariä Empfängnis
25 Dec Weihnachten
Die folgenden Artikel können zollfrei in die Seychellen eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 500 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l Spirituosen und 2 l Wein (Personen ab 18 J.);
200 ml Parfüm oder Eau de Toilette;
Sportausrüstung bis zum Wert von 500 SR;
Schmuck und Wertmetalle bis zum Wert von 500 SR;
Waren bis zum Wert von 3.000 SR.
Anmerkung: Die Einfuhr von Videokameras, Musikinstrumenten, Sportausrüstung, elektronischen Geräten und Freizeitartikeln ist ebenfalls zollfrei. Jedoch kann bei der Einfuhr eine Kaution verlangt werden, die bei der Reise zurückerstattet wird.
Drogen, Betäubungsmittel, Schusswaffen (einschl. Luftpistolen, Luftgewehre und Fischharpunen), Erde, Nüsse und Samen von Palmen.
Muscheln, unverarbeitete Coco-de-Mer, Fische oder Fischprodukte, lebende Schildkröten.
Die Einfuhr von Tieren, Pflanzen und Nahrungsmitteln unterliegt strenger Kontrolle und erfordert eine Lizenz.
1 Seychellen-Rupie = 100 Cents. Währungskürzel: SR, SCR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25 und 10 SR. Münzen im Wert von 5 und 1 SR sowie 25, 10, 5 und 1 Cent. Verschiedene Gold- und Silbermünzen sind erhältlich (bis zum Wert von 1.500 SR), die jedoch nicht als Zahlungsmittel verwendet werden.
Ist u. a. in den Flughafenbanken möglich, die zu allen An- und Abflugzeiten geöffnet sind, Quittungen sollten aufbewahrt werden. Devisen dürfen nur bei Banken, zugelassenen Wechselstuben, am Seychelles International Airport oder in Hotels eingetauscht werden. Es ist strafbar, Geld bei einer anderen als den oben genannten Stellen zu tauschen.
Hinweis: Um bei der Abreise Rupien wieder in ausländische Währung zurücktauschen zu können, müssen die ursprünglichen Tauschquittungen von der Bank bzw. der autorisierten Wechselstelle vorgelegt werden. Banken dürfen pro Passagier maximal 800 SR akzeptieren und zwar nur gegen Vorlage des Tauschbelegs sowie der gültigen Boarding Card. Ohne Quittung erfolgt kein Rücktausch.
Geldautomaten befinden sich in den größeren Banken auf Mahé, Praslin und La Digue. Dort erhält man Bargeld in Landeswährung.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Visa, Eurocard/MasterCard, Access sowie American Express und Diners Club (etwas weniger gängig) werden in der Regel überall akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden in Banken, in den meisten größeren Hotels, Pensionen, Restaurants und Geschäften angenommen. Sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein. Man kann nur einen Scheck pro Woche einlösen.
Ein- und Ausfuhr der Landeswährung unbeschränkt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklaration bei hohen Beträgen empfohlen. Ausfuhr von hohen Beträgen an Fremdwährung bis in Höhe der deklarierten Beträge (kleinere Summen problemlos).
Im Allgemeinen Mo-Fr 08.00-14.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 19.39 SCR |
| 1.00 CHF = 16.15 SCR |
| 1.00 USD = 14.65 SCR |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss während des gesamten Aufenthalts gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten verfügen.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass (empfohlen) oder Eintragung des Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
[1] Ein Visum muss nicht extra beantragt werden, bei der Einreise wird ein 1 Monat gültiger Besucherpass (Visitor's Permit) ausgestellt, sofern ein Rück- oder Weiterreiseticket vorgelegt und ein Nachweis über gebuchte Unterkunft für die ersten 3 Nächte sowie ausreichende Geldmittel (mind. 150 US$ pro Tag) für die Dauer des Aufenthalts erbracht werden können. Der Visitor's Permit kann um 3 weitere Monate und bis zu 12 Monate verlängert werden (Nachweis entsprechender Geldmittel für den verlängerten Aufenthalt sowie Vorlage von Rück- oder Weiterreiseticket erforderlich).
Transitreisende, die mit demselben Flugzeug in ein Drittland weiterreisen und ein Ticket für die Weiterreise und reservierte Sitze im Flugzeug vorweisen können, benötigen kein Transitvisum.
S. Visum.
Anträge an die Einwanderungsbehörde (Department of Internal Affairs, Immigration Division, Independence House, Victoria, SC-Mahé (Tel: 61 11 10).
Die Mitnahme von Hunden und Katzen ist nicht erlaubt.
Indischer Ozean, 1600 km östlich von Kenia.
454 qkm.
82.247 (Schätzung 2008).
181 pro qkm.
Victoria (Mahé). Einwohner: 21.937 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1976. Neue Verfassung von 1993. Einkammerparlament (Nationalversammlung) mit 34 Abgeordneten. Unabhängig seit 1976 (ehemalige britische Kolonie).
Der Seychellen-Archipel umfasst 400.000 qkm des indischen Ozeans nordöstlich von Madagaskar und besteht aus 115 größeren und kleineren Inseln. Diese fallen in zwei auffallend unterschiedliche geologische Kategorien:
Eine dichte Gruppe aus 42 Inseln; die einzige Inselgruppe der Welt, die aus Granit besteht. Die üppige tropische Vegetation bringt u. a. Kokosnüsse, Bananen, Mangos, Yamswurzeln und Brotfrucht hervor. Einheimische Wälder gibt es auf höher gelegenen Hängen, auf denen auch Tee und Zimt angebaut werden. Alle Inseln einschließlich der zweitgrößten Insel Praslin sind weniger als 65 km von Mahé entfernt.
Die Koralleninseln bedecken ein großes Gebiet des indischen Ozeans südwestlich der Granitinseln. Sie liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel, sind aber dank jahrelanger reichhaltiger Guano-Düngung dicht und üppig bewachsen. Diese Inselgruppe ist nicht ganzjährig bewohnt. Aldabra ist das größte Atoll der Welt, macht ein Drittel der Landfläche der Seychellen aus und ist zum UNESCO-Naturdenkmal erklärt worden.
Mahé ist die größte Insel beider Gruppen und liegt 4° südlich des Äquators. Auf der 27 km langen und 8 km breiten Insel leben 90% der Bevölkerung. Hier befindet sich auch die Landeshauptstadt mit dem Haupthafen Victoria. Mahé ist eine typische Granitinsel, hügelig und überwiegend mit Dschungel bedeckt; höchster Punkt der Insel und auch des Landes ist der Morne Seychellois mit 905 m. Die abgelegene Lage der Seychellen hat dem Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt eine einzigartige Entwicklung ermöglicht. Eine Reihe von Nationalparks und Naturschutzgebieten schützen diesen erstaunlichen Artenreichtum.
Amtssprachen sind Englisch und Französisch. Kreolisch ist die Muttersprache der meisten Einheimischen.
82,3 % Katholiken, außerdem 6,4 % Anglikaner und andere.
MEZ + 3.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung auf den Seychellen.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +3 Std. und im Sommer +2 Std.
240 V, 50 Hz; dreipolige britische Stecker. Adapter erforderlich.
James Michel, seit 2004.
James Michel, seit 2004.
Hochstraße 17, D-60313 Frankfurt/M.
Tel: (069) 29 72 07 89.
Internet: http://www.seychelles.travel/de
Mo-Do 09.00-17.30 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr;
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig).
Alter Wall 40, D-20457 Hamburg
Tel: (040) 369 50 00.
Internet: www.konsulat-seychellen.de
Honorarkonsulate in Berlin, Frankfurt/M. und Herrsching bei München.
Argentinierstraße 1/ Gußhausstraße 12, A-1040 Wien
Tel: (01) 505 32 15.
Publikumsverkehr nach Vereinbarung.
General-Guisan-Quai 22, CH-8002 Zürich
Tel: (044) 285 79 29.
Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.30 Uhr (Publikumsverkehr mit tel. Voranmeldung).
Seychellen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 18.04.2012
Unverändert gültig seit: 12.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Baden im Meer
Obwohl Hai-Angriffe auf den Seychellen nicht häufig vorkommen, wird zur erhöhten Wachsamkeit an bestimmten Stränden auf der Insel Praslin geraten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Reiseleitung oder im Hotel über die aktuelle Lage.
Kriminalität
Eine zunehmende Gefahr, Opfer von Einbrüchen in Mietwagen sowie Hotelzimmern und Apartements zu werden, besteht auch auf den Seychellen. Es wird daher zu allgemeiner Wachsamkeit und zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen geraten. Von Wanderungen in Wäldern ohne ortskundige Begleitung wird abgeraten.
Wertgegenstände sollten nicht im Auto zurückgelassen werden. Parken an einsamen und abgelegenen Stränden sollte vermieden werden. Auch im Hotelzimmer sollten Wertgegenstände im Hotelsafe gelagert werden. Taschendiebstähle- auch an Stränden- haben in letzter Zeit ebenfalls zugenommen.