Heißes tropisches Klima, durch Passatwinde gemildert. Die Trockenzeit mit kühleren Temperaturen dauert von Dezember bis Mai. Im Sommer und zum Jahresende ist die Niederschlagsrate höher. Durchschnittliche Jahrestemperatur: ca. 30°C.
Charter- und Helikopterflüge verbinden die Flughäfen George FL Charles (SLU) und Hewanorra (UVF). Möglich sind auch Charterflugzeuge zu den benachbarten Inseln.
In Castries, Marigot Bay und Rodney Bay kann man Boote mieten.
Das Straßennetz ist gut und verbindet alle größeren Orte. Die Hauptstraße der Insel führt von Vieux Fort im Süden der Insel nach Castries im Norden. Die meisten Straßen sind zweispurig, eng und zum Teil sehr kurvenreich. Wegen der vielen Schlaglöcher und der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten.
Busse verbinden die ländlichen Gegenden mit der Hauptstadt. Die Verbindung von Castries nach Gros Islet im Norden der Insel ist gut; Busse fahren alle 30 Minuten (Service oft auch an Wochenenden und Feiertagen).
Taxis sind preiswert, auf Standardstrecken gelten Festpreise.
Mietwagen kann man in Castries, Soufrière und Vieux Fort oder von Hotels mieten. Busse stehen für Gruppentouren zur Verfügung. Linksverkehr.
Unterlagen: Unter Vorlage des landeseigenen oder internationalen Führerscheins wird eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt. Erhältlich auf den beiden Flughäfen und dem Polizeirevier in Castries.
St. Lucia wird direkt ab London von British Airways (BA) und von Virgin Atlantic (VS) angeflogen. Lufthansa (LH) fliegt via Puerto Rico nach St. Lucia. LIAT (LI) (Internet: www.liatairline.com) fliegt ebenfalls St. Lucia an.
54 EC$, Transitpassagiere (Aufenthalt bis 24 Std.) und Kinder unter 12 Jahren sind hiervon befreit.
George FL Charles (SLU) und Hewanorra (UVF) liegen 3 km bzw. 56 km außerhalb von Castries. Taxis und Busse sind vorhanden. Flughafeneinrichtungen in George FL Charles: Mietwagenschalter, Bars und Restaurants; in Hewanorra: Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierung sowie Bar/Restaurants.
Der L’Express des Isles (Internet: www.express-des-iles.com), ein Hochgeschwindigkeits-Katamaran, bietet Verbindungen nach Dominica mit Zwischenstopp in Martinique und Guadeloupe. Die Fahrzeit von St. Lucia nach Martinique beträgt 1 Std. 20 Min.
St. Lucia wird auch von einigen Kreuzfahrtlinien wie Cunard (Internet: www.cunard.com) und Aida (Internet: www.aida.de) sowie von einheimischen Passagier- und Frachtlinien angelaufen.
Die wichtigsten Häfen sind Castries, Vieux Fort und Soufrière. Pointe Seraphine, ein Freihafen mit Anlegern für zwei Kreuzfahrtschiffe bietet Duty-free-Shops, Restaurants und Bars und ist auch für nicht-Kreuzfahrtpassagiere zugänglich. Für Duty-free-Einkäufe braucht man jedoch einen gültigen Reisepass und ein Flugticket.
Weitere Informationen über Häfen und Flughäfen gibt die Saint Lucia Air and Sea Ports Authority (SLASPA) (Internet: www.slaspa.com).
Selbstwählferndienst. Überall auf der Insel gibt es Karten- und Münztelefone. Telefonkarten sind von Cable & Wireless, den Informationszentren des St. Lucia Tourist Board und vielen anderen Geschäften erhältlich z.B. an den Flughäfen, im Yachthafen Rodney Bay usw.
GSM 900/1800/850. Netzbetreiber sind Cable&Wireless, Digicel (St. Lucia) Ltd., Digicel (St. Vincent and the Grenadines) Ltd. und Wireless Ventures (St. Lucia) Ltd. Mobiltelefone können in den Geschäftsstellen von Cable and Wireless Caribbean Cellular im Gablewoods Mall in Rodney Bay und im Hafenviertel von Castries gemietet werden.
Stehen in den meisten Hotels und im Büro von Cable & Wireless zur Verfügung.
Hauptanbieter: Cable & Wireless (Internet: www.candw.lc). Internetzugang für die Öffentlichkeit beim Internetkiosk in Pointe Seraphine, in den meisten Einkaufszentren oder in den drei Cable & Wireless-Internetcafés.
Kann man in den größeren Städten und Hotels aufgeben.
Luftpost nach Europa benötigt bis zu 4 Wochen. Postlagernde Sendungen können nur bei Vorlage eines Ausweises abgeholt werden. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-16.30 Uhr, Sa 09.00-13.30 Uhr. Briefmarken sind in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
St. Lucia ist eine Insel vulkanischen Ursprungs mit üppigem Dschungel, Ackerland und relativ wenigen, aber wundervollen Stränden. Sie ist eine der vielseitigsten Inseln der Karibik. Besucher können am Strand spazieren gehen, den Regenwald im Landesinneren erforschen, heiße Quellen am einzigen mit dem Auto befahrbaren Vulkan der Welt bewundern, zerklüftete Bergpfade auf einem Ausritt erkunden, Sport treiben oder sich einfach nur in der Sonne erholen.
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Das von Hügeln umgebene Castries ist eine der schönstgelegenen karibischen Städte. Der geschäftige Hafen gehört zu den Hauptzielen der Kreuzfahrtschiffe, die am Pointe Seraphine vor Anker gehen. Die tropische Vegetation am großen Derek Walcott Square spendet Schatten, und in der katholischen Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert werden noch Gospelsongs gesungen. Auf dem Markt kann man herrlich stöbern. Sehenswert ist auch das renovierte Government House.
Auf dem Morne Fortune liegt die Festung, von der aus Castries verteidigt wurde, und die einen herrlichen Ausblick auf Castries und die Umgebung bietet.
In Gros Islet an der Nordwestküste findet jeden Freitag eine Straßenparty statt. Im nahe gelegenen Pigeon Point dokumentiert ein kleines Museum die Inselgeschichte. Von hier aus setzte der englische Admiral Rodney 1782 die Segel und zerstörte in einer entscheidenden Seeschlacht die französische Flotte. Dieses Inselende ist heute ein beliebtes Urlaubsgebiet und bietet einen fantastischen Ausblick, der bei klarem Wetter bis nach Martinique reicht.
Südlich von Castries an der Westküste liegt das malerische Fischerdorf Anse La Raye. Die Einheimischen bauen Boote aus Gummibäumen mit Segeln aus Hühnerfedern. Ebenfalls an der Westküste liegt Marigot Bay, ein Paradies für Segler. Oberhalb der Marigot Bay liegt Cul de Sac mit drei großen Bananenplantagen.
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Soufrière ist der zweitgrößte Ort der Insel. Der Tiefseehafen befindet sich an den Ausläufern zweier erloschener Vulkane, den Pitons. Sie sind St. Lucias berühmteste Sehenswürdigkeit und steigen auf 798 m an. Der Ort ist eine Ansammlung farbenfroher Häuser mit Arkaden am Dschungelrand, vor denen kleine Fischerboote am Strand liegen. Seine Küste soll ein neu entdecktes Surferparadies sein.
Die Straße von Soufrière nach Fond St. Jacques verläuft durch dichten Regenwald in östlicher Richtung und führt zu den spektakulären Diamond-Wasserfällen, zum Botanischen Garten, zu Schwefelquellen und zum »Drive-in-Vulkan«, der von innen besichtigt werden kann. Die hübschen Dörfer Choiseul und Laborie liegen inmitten üppiger Vegetation.
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Dennery und Micoud im Osten der Insel sind ebenfalls sehenswert.
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Bootsausflüge mit Katamaranen, Jachten und Briggs bieten Besuchern eine angenehme Abwechslung. Man kann die Insel einmal von der Wasserseite her erkunden und zum Picknick irgendwo vor Anker gehen.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,778 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 11.100 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 1,7 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 20 % (2003)
Inflationsrate: ca. 1,9 % (2007)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 5 % (2005)
Industrie: 15 % (2005)
Dienstleistungen: 80 % (2005)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Bananen, Kokosnüsse, Kakao, Mangos und Avocados), Tourismus, Bankwesen
Außenhandel
Importe: ca. 591 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 288 Mio. US$ (2006)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Großbritannien, USA, Brasilien, Trinidad & Tobago, Antigua & Barbuda, Dominica, Barbados, Grenada
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen (12.09.1979), WHO, IMF, IBRD, IDA, IFC, Commonwealth, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS, 1979), CARICOM, OECS, ACS, Bewegung der Blockfreien, AKP (Lomé I - IV/Cotonou)
Lang- oder kurzärmeliges Hemd mit Krawatte oder Safarianzug bzw. leichtes Kostüm sind für Geschäftstreffen angemessen.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-13.00 und Sa 08.30-12.30 Uhr.
St. Lucia Chamber of Commerce, Industry and Agriculture (Industrie-, Landwirtschafts- und Handelskammer)
Vide Bouteille, PO Box 482, Castries
Tel: 452 31 65.
Internet: www.stluciachamber.org
Einige Hotels bieten Tagungsräume und Konferenzeinrichtungen für bis zu 200 Teilnehmer. Weitere Auskünfte vom St. Lucia Tourist Board (s. Adressen).
Die Hotelrestaurants ergänzen das breite Angebot der größeren Städte. Die einheimische Küche setzt sich aus kreolischen, westindischen und französischen Einflüssen zusammen. Spezialitäten sind Langouste (einheimischer Hummer) in allen Variationen; Lambi (Schneckenmuscheln) und andere Meeresfrüchte sowie Pepper Pot, gebratene Kochbananen, Brotfrucht und andere Gemüse. Getränke: Es gibt zahlreiche importierte Spirituosen, aber einheimischer Rum als Punsch oder in Cocktails, karibisches Bier sowie Fruchtsäfte sind ebenfalls zu empfehlen.
Das Nachtleben findet hauptsächlich in den Hotels statt. Im Sommer ist das Nachtleben eher ruhig, aber im Winter werden in den Urlaubsorten regelmäßig Musik und Tanz angeboten.
Schöne Souvenirs sind die einzigartigen Batiken, Sporthemden, Tischmatten, Cocktailservietten und Einkaufstaschen, die in einer Werkstatt zwischen Castries und La Toc hergestellt werden, Schüsseln, Strohhüte, Glasperlen, Jutehemden, Sisalteppiche, Taschen, Sandalen und Holzschnitzereien. Am Freihafen Pointe Seraphine gibt es zahlreiche Duty-free-Shops, Bars und Restaurants an einer Piazza. Besucher können hier unter Vorlage des Reisepasses und der Rückfahrkarte zollfrei einkaufen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-12.30 und 13.30-16.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Einkaufszentren: Mo-Sa 09.00-21.00 Uhr.
Wassersport: St. Lucia ist einer der windigsten Orte der Welt; die Passatwinde wehen vom Meer zum Südufer. Am Strand von Anse de Sable kann man gut surfen. An der Westküste verleihen einige Hotels Tauch- und Wasserskiausrüstungen. Jet-Wasserskifahren ist auch möglich. Boote und Jachten aller Arten kann man mieten; einige Reisebüros bieten auch kombinierten Jacht- und Inselurlaub. Alle Strände an der Westküste bieten gute Bademöglichkeiten, während die Atlantikküste rau und oft gefährlich ist. Wanderausflüge zum Mount du Cap und Pigeon Point können von den Hotels organisiert werden. Ausflüge in den Regenwald, zu den Plantagen und den Pitons werden ebenfalls vermittelt. Golfplätze gibt es in der Cap Estate und in La Toc. Die meisten Hotels haben eigene Tennisplätze. Angeln und Hochseefischen können auf Wunsch organisiert werden. Parasailing ist möglich. Reiten: In Gros Islet gibt es Reitställe, ebenso in Cas En Bas.
Der Karneval und das Jazz Festival, bei dem international bekannte Künstler wie Wynton Marsalis oder Herbie Hancock auftreten, sind Höhepunkte des Veranstaltungskalenders.
Jan. St. Lucia Regatta. 22. Febr. Unabhängigkeitstag. März Komödien-Festival. April Erdtag. Mai Jazz-Festival, Castries. Juni Fischer-Festival, Dennery. Juli Calypso Monarch Finals, Castries. Juli Karneval, Castries. Juli-Aug. Kinder Sommer Safari. Aug. Festumzug des Miss St. Lucia Hotel und Tourismus-Verbandes. Aug. Feast of St Rose De Lima (Blumen-Festival und Straßenumzug), versch. Orte. Okt. Internationales Hochseeangel-Turnier. Okt. Feast of La Marguerite, versch. Orte. Okt. Jounen Kweyol Entenasyonnal (Internationaler Kreolentag). Dez. Atlantic Rally for Cruisers Celebrations (ARC).
Weitere Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Die Inselbewohner sind gastfreundlich und freuen sich, wenn Besucher sich dem friedlichen, geruhsamen Lebensstil anpassen. Madras und Foulards werden zu manchen Festen getragen. Zwanglose Kleidung wird akzeptiert, manche Hotels erwarten zu den Mahlzeiten elegantere Garderobe. Badekleidung gehört an den Strand. Trinkgeld: 10-15% Bedienungsgeld, Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld.
St. Lucia bietet Hotels und Unterkünfte aller Klassen. Pauschalurlaube sind in zahlreichen Hotels möglich. In den meisten Hotels werden Abendunterhaltungen wie Calypso- und Limbotänze angeboten. 8% Steuer und 10-15% Bedienung werden auf die Rechnungen aufgeschlagen. Eine Preisliste für alle Unterkunftsarten ist vom Hotelverband erhältlich: St. Lucia Hotel and Tourism Association, PO Box 545, Castries. Tel: 452 59 78.
Kategorien: Die meisten Hotels bieten unterschiedliche Übernachtungspreise an.
American Plan (AP): Zimmer mit drei Mahlzeiten.
Modified American Plan (MAP): Zimmer, Frühstück und Abendessen, in manchen Hotels auch Nachmittagstee.
Continental Plan (CP): Zimmer mit Frühstück.
European Plan (EP): nur Übernachtung.
Die Hotels sind mit 3-5 Sternen ausgezeichnet.
Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Das Privatkrankenhaus Tapiou in der Hauptstadt Castries verfügt über eine Notaufnahme-Station und kann gegebenenfalls einen Rettungsflug nach Martinique (10 Minuten Flugzeit) organisieren. Die Behandlungskosten sind hoch.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die in St. Lucia den Flughafen nicht verlassen.
[2] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[3] Trinkwasser ist gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage sollte man abgefülltes Wasser trinken, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Reisende sollten auf Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten.
2012
1 Jan Neujahr
22 Feb Unabhängigkeitstag
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
28 May Pfingstmontag
7 Jun Fronleichnam
1 Aug Emanzipationstag
13 Dec Nationalfeiertag
25 Dec - 26 Dec Weihnachten
Folgende Artikel können zollfrei nach St. Lucia eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: EC$, XCD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 EC$; Münzen im Umlauf: 1 EC$ sowie 25, 10, 5, 2 und 1 Cent. US-Dollar werden fast überall angenommen. Der Ostkaribische Dollar ist an den US-Dollar gebunden.
Den besten Wechselkurs erhält man mit US-Dollar.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
American Express, Eurocard, MasterCard, Diners Club und Visa werden von allen großen Einkaufszentren, Restaurants, Hotels etc. akzeptiert. Bargeld kann man in den meisten Banken mit Kredit- oder Bankkarten von Geldautomaten abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen.
Keine Beschränkungen.
In der Regel Mo-Do 08.00-15.00 Uhr und Fr 08.00-17.00 Uhr. Einige haben auch Samstag vormittag von 08.00-12.00 Uhr geöffnet.
| 1.00 EUR = 3.55 XCD |
| 1.00 CHF = 2.96 XCD |
| 1.00 USD = 2.69 XCD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. (Achtung: Bei An- und Abreise über die USA berechtigt nur der eigene Reisepass mit ESTA-Genehmigung zur visumfreien Durchreise.) Österreicher: Eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allein reisende Minderjährige benötigen eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 28 Tagen (Verlängerung bei der zuständigen Polizeidienststelle möglich), sofern nicht anders angegeben: Deutschland (bis zu 6 Monate), übrige EU-Länder, Schweiz und Türkei.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die am selben Tag in ein Drittland weiterreisen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Touristen- und Geschäftsvisum.
Abhängig von der Nationalität des Antragstellers.
Unterschiedliche; Verlängerung vor Ort möglich.
Mind. 4 Wochen vor Reisebeginn beim Honorarkonsulat bzw. der High Commission.
(a) Antragsformular (Internet: www.stlucia.gov.lc).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass.
(d) Rück-/Weiterreiseticket.
(e) Nachweis des Reiseverlaufs (z.B. Buchungsbestätigung des Reisebüros).
(f) Unterkunftsnachweis.
(g) Privatbesuch: Einladung.
(h) Studenten: Studienbescheinigung/Registrierung.
(i) Ausreichende Geldmittel.
(j) Ggf. Arbeitsbescheinigung.
Alle weiteren Unterlagen sind telefonisch bei der High Commission von St. Lucia zu erfragen.
Anfragen an das Konsulat; die Anträge werden vom Außenministerium in Castries bearbeitet.
Abhängig von der Nationalität des Antragstellers, i. Allg. jedoch 3-5 Tage. Man sollte mind. 4 Wochen vor Abreise das Honorarkonsulat bzw. die High Commission kontaktieren.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Hunde, Katzen und andere Tiere dürfen im Reiseverkehr nicht nach St. Lucia verbracht werden.
Karibik, Windward-Inseln.
616,3 qkm.
159.585 (Schätzung 2008).
259 pro qkm.
Castries. Einwohner: 9.712 (Schätzung 2009).
Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1979. Verfassung von 1979. Zweikammerparlament. Unabhängig seit 1979 (ehemalige britische Kolonie).
St. Lucia ist die zweitgrößte der Windward-Inseln mit einer der schönsten Berglandschaften der Westindischen Inseln. Die 43 km lange und 23 km breite Insel bietet eine reichhaltige tropische Flora und Fauna. Der Mount Gimmie ist mit 960 m die höchste Erhebung der Insel, und an der Westküste ragen die vulkanischen Bergkegel Gros Piton und Petit Piton aus dem Meer. Hier befinden sich die Sulphur Springs, Vulkanöffnungen, die Schwefel- und andere Gase ausstoßen. Die Berge werden von Flüssen durchzogen, die in manchen Regionen fruchtbare Täler bilden. Die ausgezeichneten Strände der Insel werden vom klaren, warmen Wasser der Karibik umspült. Die Sonne scheint das ganze Jahr über.
Amtssprache ist Englisch. Patois (kreolisches Französisch) ist Umgangsprache.
Römisch-katholisch (90 %) und verschiedene protestantische Glaubensrichtungen (7 %).
MEZ - 5.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in St. Lucia.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.
220 Volt, 50 Hz Wechselstrom. (Einige Hotels haben 110 Volt, 60 Hz). In die meisten Steckdosen passen nur dreipolige Rechteckstecker (britische Norm). In einige Steckdosen passen auch zweipolige Rundstecker, oder seltener, flache amerikanische Stecker. Adapter sind in der Regel in den Hotels erhältlich.
Stephenson King, seit September 2007.
Königin Elizabeth II., vertreten durch den einheimischen Generalgouverneur Perlette Louisy, seit 1997.
c/o Art Marketing, Eckenheimer Landstraße 483, D-60435 Frankfurt
Tel: (069) 89 00 90 81.
Internet: www.stlucia.org
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig).
1 Collingham Gardens London, GB-London SW5 OHW
Tel: (+44) (020) 73 41 70 00.
Internet: www.stlucia.org
PO Box 221, Sureline Building, Vide Bouteille, Castries, W.I.
Tel: 452 40 94.
Internet: www.stlucia.org
(mit Visumerteilung)
Weidebornweg 21, D-61348 Bad Homburg
Tel: (06172) 30 23 24.
Di und Do 09.00-12.00 Uhr, nach tel. Voranmeldung.
St. Lucia unterhält keine Vertretung in Österreich und der Schweiz, zuständig sind die britischen Vertretungen (s. Großbritannien).
St. Lucia
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.04.2012
Unverändert gültig seit: 04.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.
Kriminalität
Wie die gesamte Region hat auch St. Lucia eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Es wird daher grundsätzlich zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.