Heiß und tropisch. Passatwinde mildern die Temperaturen der heißesten Monate Juni und Juli, gelegentlich heftige Regenfälle.
Mustique Air (Internet: www.mustique.com) und SVG Air (Internet: www.svgair.com) fliegen regelmäßig nach Mustique, Canouan und Union Island. Kleinflugzeuge können gechartert werden, es gibt auch Charterfluggesellschaften.
Jachten mit und ohne Besatzung können ohne große Formalitäten gechartert werden.
Von der Hauptinsel St. Vincent gibt es regelmäßige Fährverbindungen zu den Grenadinen-Inseln Bequia, Mayreau, Canouan und Union Island. Die Schnellfähre Jaden Sun verkehrt täglich außer samstags zwischen St. Vincent und Bequia, Canouan und Union Island (Internet: http://jadeninc.com/ferry/schedule).
Außerdem fährt in Postboot zweimal wöchentlich zu fast allen Inseln der Grenadinen.
Das St. Vincent & the Grenadines Tourist Office (s. Adressen) erteilt weitere Auskünfte.
Linksverkehr. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Die meisten Straßen sind zweispurig, eng und zum Teil sehr kurvenreich. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Motorräder und –roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden.
Bus: Die Verbindungen auf St. Vincent sind ausgezeichnet. Minibusse, so genannte Route-taxis, haben Einheitspreise und können überall angehalten werden. Öffentliche Verkehrsmittel sind oft überfüllt, aber preiswert. Der zentrale Busbahnhof befindet sich am New Kingstown Fischmarkt.
Taxis teilt man normalerweise mit anderen Fahrgästen. Die Fahrpreise sind gesetzlich festgelegt und sind in den frühen Morgenstunden und in den späten Abendstunden etwas höher als am Tag. Taxis sind nicht mit Taxametern ausgestattet. Eine Fahrpreisliste erhält man vom Touristik-Büro.
Mietwagen werden von zahlreichen örtlichen und internationalen Firmen wie Avis zur Verfügung gestellt.
Unterlagen: Einheimischer Führerschein erforderlich, erhältlich bei Vorlage des eigenen Führerscheins am Flughafen, in der Polizeiwache (Bay Street, Kingstown) oder bei der Licensing Authority (Halifax Street, Kingstown, Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr).
St. Vincent und die Grenadinen werden hauptsächlich von LIAT (LI) (Internet: www.liatairline.com) angeflogen.
Mustique Airways (Internet: www.mustique.com) und SVG Air (Internet: www.svgair.com) verbinden die Inseln mit Barbados, CTA Air Martinique (PN) (Internet: http://martinique.airfrance.fr) fliegt zu den französischen Karibikinseln und American Eagle Airlines (MQ) bietet Direktflüge von Puerto Rico.
40 EC$. Kinder unter 12 Jahren sowie Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, sind hiervon befreit.
E. T. Joshua (SVD) ist 3 km von Kingstown entfernt. Die Flughafeneinrichtungen umfassen Mietwagenschalter, Bar/Restaurant und Duty-free-Shops. Es gibt Bus- und Taxiverbindungen zur Stadt, die meisten Hotels werden zum Einheitspreis bedient.
Mustique (MQS) ist 29 km von Kingstown entfernt.
Die Inseln Bequia, Union Island, Canouan und Mustique haben Landepisten für Kleinflugzeuge.
Einige Kreuzfahrtlinien wie u.a. Fred Olsen (Internet: www.fredolsencruises.com), Hapag Lloyd (Internet: www.hlkf.de) und Sea Cloud Cruises (Internet: www.seacloud.com) laufen regelmäßig Kingstown und einige der Grenadinen an.
Kleinere Boote stellen Verbindungen nach Barbados und innerhalb der Grenadinen her.
Internationale Direktdurchwahl zu den meisten Ländern. Auf der ganzen Insel gibt es öffentliche Kartentelefone. Telefonkarten sind in Vertriebsstellen überall erhältlich. Auslandsgespräche können mit den Kreditkarten MasterCard, Visa, Discover, AT & T und Bell bezahlt werden, wenn vorher die Vermittlung angerufen wird.
GSM 850/900/1800. Netzbetreiber sind Cable & Wireless Caribbean Cellular und Wireless Ventures (St. Vincent) Ltd.
Wird in zahlreichen Hotels angeboten.
Hauptanbieter: Caribsurf (Internet: www.caribsurf.com).
Können nur in größeren Städten und Hotels aufgegeben werden.
Luftpost nach Europa ist 4 Wochen unterwegs, auf dem Seeweg 6 Wochen. Briefmarken sind in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-15.00 Uhr, Sa 08.30-11.30 Uhr.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
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St. Vincent ist eine üppig-grüne Vulkaninsel mit steilen Bergen, tiefen Tälern und herrlichen Wasserfällen. An der Ostküste wechseln sich zerklüftete Klippen mit felsigen Stränden ab, an der Westküste liegen schwarze und goldfarbene Sandstrände. Im Norden erhebt sich der 1234 m hohe Vulkan La Soufrière.
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Kingstown, die Hauptstadt St. Vincents, ist eine lebendige Hafen- und Marktstadt an der Südküste. Sie ist in 12 kleine Viertel aufgeteilt, in denen sich zahlreiche Geschäfte befinden. Der geschäftige Hafen ist der Handelsmittelpunkt der Inseln. Auf dem Wochenmarkt am Samstagmorgen trifft sich die ganze Bevölkerung. Die St.-Mary-Kathedrale in der Stadtmitte bietet eine Kombination verschiedener europäischer Baustile: Der graue Steinbau verbindet romanische Bögen mit gotischen Türmchen und maurischen Verzierungen. Die Ruinen des Fort Charlotte stehen auf einem 180 m hohen Berghang im Norden der Stadt und bieten einen wunderschönen Ausblick. Der älteste Botanische Garten der westlichen Hemisphäre liegt nördlich von Kingstown. Auf dem 8 ha großen Gelände wachsen viele seltene tropische Bäume und Pflanzen. Interessant ist auch die Sammlung alter Steinmonumente. Etwas nördlich von Kingstown, im St. Vincent Parrot Reserve, kann man den vom Aussterben bedrohten St.-Vincent-Papagei beobachten.
Die Baleine-Wasserfälle an der Nordspitze der Insel sind nur mit dem Boot zu erreichen. 18 m hohe Wasserfälle rauschen über vulkanische Abhänge und sammeln sich in einer Reihe flacher Tümpel. Eine Herausforderung ist die 5 km lange Wanderung zu dem über 1000 m hohen Vulkan La Soufrière. Die Strapaze wird mit einem Blick aus der Vogelperspektive belohnt, der den Krater, die gesamte Insel und einige Nachbarinseln umfasst.
An der Westküste liegen die malerischen Fischerdörfer Questelles, Layou, Barrouallie und Châteaubelair mit pastellfarbenen Häuschen und ausgezeichneten schwarzen Sandstränden.
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Young Island, nur 180 m von St. Vincent entfernt, besteht aus einem 10 ha großen Berg, auf dessen Hängen tropische Pflanzen und Büsche wachsen. Zu bestimmten Jahreszeiten ist die Insel mit einem Blütenteppich bedeckt. Von Young Island kann man die Jachten auf ihrem Weg nach Kingstown beobachten. Der Hotelkomplex Young Island Resort besteht aus 29 rustikalen Häuschen, die sich über die Hänge und Strände der gesamten Insel verteilen. Es gibt einen Süßwasser-Swimmingpool und Tennisplätze. Dicht vor der Küste von Young Island liegt Fort Duvernette (18. Jh.), das aus einem enormen Felsen herausgemeißelt wurde und sich 60 m hoch erhebt. Eine Fähre pendelt ständig zwischen Young Island und St. Vincent.
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Bequia, 14 km südlich von St. Vincent, ist mit einer Fläche von 18 qkm die größte der Grenadinen. Durch ihre Abgeschiedenheit vor dem Bau der Landebahn 1992 sind uralte Traditionen wie Bootsbau, Wal- und Fischfang (in sehr beschränktem Maße) erhalten geblieben. Im Wasserschutzgebiet dürfen weder Harpunen noch Schlingen oder Netze benutzt werden. Das Landesinnere ist hügelig und bewaldet und bildet einen eindrucksvollen Hintergrund für die zahlreichen Buchten und Strände.
Admiralty Bay, der Naturhafen der Insel, ist ein beliebter Ankerplatz für Segler aus aller Welt. Am Ufer kann man den Einheimischen beim Herstellen handgebauter Boote zusehen. Lower Bay ist eine weitere Region mit guten Bade- und Wassersportmöglichkeiten.
An der Hafenpromenade von Port Elizabeth befinden sich Bars, Restaurants und Kunstgewerbeläden. Bequia ist von goldgelben Sandstränden umgeben. Sie laufen zu Buchten aus, die zum Segeln, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen einladen. Die Unterkünfte reichen von einfachen Gasthöfen bis zu luxuriösen Bungalows. Das Nachtleben wird zum größten Teil von den Hotels organisiert. Grillparties am Strand und Auftritte von Steelbands gehören zu den typischen Veranstaltungen.
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Mustique: Weiter südlich liegt die Insel Mustique. Diese »Perle im Ozean« ist etwa 3 km lang und 1,5 km breit. Sanfte grüne Hügel gehen allmählich in weiße Sandstrände über, die vom türkisfarbenen Meer umspült werden. Eine Plantage aus dem 18. Jahrhundert wurde zum einzigen Hotel der Insel umgebaut. Mehrere Steinhäuser bieten äußerst elegante Unterkünfte. Auf einem Hügel liegt ein Swimmingpool mit atemberaubendem Panorama. Außerdem kann man Tennis spielen, mit dem Pferd oder Motorrad die Insel erkunden und alle möglichen Wassersportarten ausüben.
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Canouan hat einige der schönsten Strände in der Karibik. In den Korallenriffen kann man auch ohne zu tauchen zahlreiche Fische beobachten. Die Insel ist 5,5 km lang und etwa 2 km breit. Die beiden Hotels Tamarind Beach Hotel und Canouan Beach Hotel liegen in Strandnähe. Außerdem gibt es zwei Pensionen.
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Tobago Cays: Südlich von Canouan liegen die Tobago Cays, eine Kette kleiner Inseln an den schönsten Korallenriffen der Welt. Hier kann man in völliger Abgeschiedenheit schwimmen, segeln und tauchen. Diese Inselchen sind nur mit einem gecharterten Boot zu erreichen.
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Mayreau, eine weitere Privatinsel, liegt östlich der Cays. Sie ist eine der kleineren Grenadinen und nur dünn besiedelt. Salt Whistle Bay Resort, das einzige Hotel, kann mit dem Boot von Union Island aus erreicht werden.
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Union Island: Der Mount Parnassus auf Union Island erreicht eine Höhe von 275 m. Sein Gipfel scheint über die südlichen Grenadinen zu wachen. Diese bergige Insel hat eine Fläche von etwa 850 ha und ist von ausgezeichneten Stränden umsäumt. Segler aus aller Welt legen hier an. Das kleine Clifton Harbour ist die größte Ortschaft und hat ein reges Handelsleben. An der Uferpromenade befinden sich Gasthöfe mit freundlicher Atmosphäre.
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Palm Island: Diese 45 ha große Privatinsel mit 8000 Kokospalmen ist verhältnismäßig flach. Die 20 Bungalows des Palm Island Beach Club liegen direkt am Strand. Man kann unter freiem Himmel speisen und diversen Wassersportarten nachgehen.
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Petit St. Vincent, die südlichste der von St. Vincent verwalteten Grenadinen, hat eine Fläche von 45 ha. An den Stränden stehen 22 Luxusvillen, die Besuchern Zurückgezogenheit bieten. Die Häuser haben eigene Terrassen und Meeresblick. In Strandpavillons werden Mahlzeiten serviert.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,07 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 10.200 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 0,9 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 15 % (2001)
Inflationsrate: ca. 6,1 % (2007)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 10 % (2001)
Industrie: ca. 26 % (2001)
Dienstleistungen: ca. 64 % (2001)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Bananen, Arrowroot (gewonnen aus der Knolle der Pfeilwurzpflanze), tropische Früchte und verschiedene Gemüsesorten), Fischerei, Tourismus
Außenhandel
Importe: ca. 478 Mio. US$ (2006)
Exporte: ca. 193 Mio. US$ (2006)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, Singapur, Griechenland, Trinidad & Tobago, USA, China, Italien, Norwegen
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen (16.09.1980), WHO, ITU, IMF, IBRD , IDA, IDB, Commonwealth, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS, 1981), CARICOM, OECS, CDB, ACS, AKP (Lomé I - IV/Cotonou)
Safarianzug oder Hemd und Krawatte bzw. Kostüm oder Kleid sind angebracht. Die Geschäftszeiten der Behörden sind unterschiedlich, allgemein gilt jedoch: Mo-Fr 08.00-16.15 Uhr. Einige haben auch am Samstagvormittag geöffnet.
St. Vincent & the Grenadines Chamber of Industry and Commerce (Industrie- und Handelskammer)
Corea’s Building, Hillsborough Street, PO Box 134, Kingstown
Tel: 457 14 64.
Zahlreiche Fischspezialitäten wie Red Snapper oder Lambi (eine Meermuschelart, ähnlich wie Abalone) stehen auf der Speisekarte. Die ausgezeichnete Calaloo-Suppe und Souse (eine Soße aus Schweinsfüßen) sollten ebenso probiert werden wie das Sea-moss-Getränk. Zu bestimmten Jahreszeiten wird auch einheimischer Hummer angeboten. Getränke: Man trinkt einheimisches Bier und Rum (oft als Punsch und in Cocktails) und diverse exotische Fruchtsäfte.
Zahlreiche Hotels bieten Abendunterhaltung; Programme sind jeweils an der Hotelrezeption erhältlich. The Attic in Kingstown bietet ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm mit Livemusik am Wochenende. In Peniston auf St. Vincent gibt es auch ein Spielkasino.
Strohgeflecht, Grasteppiche und aromatische Gewürze. Wer sich einen der inseltypischen bedruckten Baumwollstoffe kauft, kann sich in zahlreichen Geschäften in zwei bis drei Tagen Kleidungsstücke anfertigen lassen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.
Segeln ist sehr beliebt. Für Anfänger stehen ausgezeichnete Mannschaften zur Verfügung, die beim Handhaben der Segel behilflich sind. Selbstverständlich kann man auch auf der eigenen Jacht zu diesen wunderschönen Inseln fahren. Jachten mit und ohne Mannschaft können bei Sunsail St Vincent am Lagoon Marina Hotel (Tel/Fax: 458 43 08. E-Mail: info@lagoonmarina.com; Internet: www.lagoonmarina.com) und bei Barefoot Yacht Charters (Tel: 456 95 26. Fax: 456 92 38. E-Mail: barebum@caribsurf.com; Internet: www.barefootyachts.com) gechartert werden. Andere Wassersportarten (Tauchen usw.) werden durch einige Hotels vermittelt. Hochseeangeln wird ebenfalls angeboten. Publikumssport: Kricket und Fußball sind besonders beliebt. Tennis: Der Kingstown Tennis Club und einige Hotels stellen Tennisplätze zur Verfügung. Manche Hotels vermitteln auch Reitpferde.
Jan. Blues Fest, Bequia. März/April Bequia Osterregatta, Bequia. Apr. Gospelfestmonat. Juni-Juli Vincy Carnival, Kingstown, St. Vincent. 23. Okt. Unabhängigkeitstag, Kingstown, St. Vincent. Dez. Nine Mornings Festival, Kingstown.
Weitere Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
[*] Der Karneval auf St. Vincent und den Grenadinen (1. Juliwoche) ist einer der größten im karibischen Raum. Die Feierlichkeiten dauern mindestens zehn Tage und enden mit der Street Parade.
Man lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen und verbindet britische Einflüsse mit karibischem Lebensstil. Besucher werden freundlich willkommen geheißen, und Freizeitkleidung wird fast überall akzeptiert. Trotzdem gehören Shorts und Badekleidung an den Strand und sollten nicht beim Stadtbummel getragen werden. Trinkgeld: Rechnungen enthalten 10-15% Bedienungsgeld. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Bilharziose-Erreger können sporadisch in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Es gibt ein großes Krankenhaus, das Kingstown General Hospital, und etwa 40 weitere staatliche Einrichtungen und Apotheken sowie niedergelassenen Ärzten, bei denen eine fachärztliche Basisversorgung bei Erkrankungen oder Unfällen möglich ist.
Aufgrund der begrenzten medizinischen Versorgung sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende auf St. Vincent und die Grenadinen, die mit dem selben Flugzeug weiterfliegen.
[2] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[3] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Trinkwasser kann flaschenweise in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten.
2012
1 Jan Neujahr
14 Mar Heldengedenktag
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
28 May Pfingstmontag
2 Jul Karneval-Montag
3 Jul Karneval-Dienstag
3 Aug Emanzipationstag
27 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec - 26 Dec Weihnachtsfeiertag
Folgende Artikel können zollfrei auf St. Vincent und die Grenadinen eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 225 g Tabak (Personen ab 18 J.);
1 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
Perfüm für den persönlichen Gebrauch.
1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: EC$, XCD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 EC$; Münzen im Umlauf: 1 EC$ sowie 25, 10, 5, 2 und 1 Cent. US-Dollar werden fast überall angenommen. Der Ostkaribische Dollar ist an den US-Dollar gebunden.
Alle gängigen Fremdwährungen können am Flughafen und in Banken gewechselt werden.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Alle bekannten Kreditkarten werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden bevorzugt in US-Dollar akzeptiert.
Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, es besteht jedoch Deklarationspflicht (bei Ein- und Ausreise). Unbeschränkte Ausfuhr der Landeswährung, von Fremdwährungen maximal in Höhe des bei der Einfuhr deklarierten Betrages.
Mo-Do 08.00-13.00 Uhr, Fr auch 15.00-17.00 Uhr. Die Bank im E. T. Joshua Flughafen ist Mo-Sa von 07.00-17.00 Uhr geöffnet, während größerer Festivals etwas länger.
| 1.00 EUR = 3.55 XCD |
| 1.00 CHF = 2.96 XCD |
| 1.00 USD = 2.69 XCD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültig sein (empfohlen: 6 Monate über den Aufenthalt hinaus).
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass (bei An-/Abreise über die USA: visumfreie Durchreise nur mit eigenem EU-Reisepass. Minderjährige mit Kinderreisepass benötigen ein Visum für die Durchreise.). Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder. Die Aufenthaltsdauer wird bei der Ankunft von der Einwanderungsbehörde festgelegt.
(a) 1 Antragsformular VAF-5.
(b) 1 aktuelles Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist, mit mindestens einer freien Seite.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich (mind. 2 Monate Gültigkeit über Rückreisedatum hinaus).
(e) Nachweis der Unterbringung in St. Vincent und den Grenadinen, z. B. in Form einer schriftlichen Einladung des Gastgebers, oder andere Belege, aus denen hervorgeht, dass der Antragsteller in der Lage ist, selbst seine Unterkunft in St. Vincent und den Grenadinen zu unterhalten.
(f) Nachweis ausreichender Geldmittel bzw. über die Finanzierung des Aufenthalts (z. B. aktueller Kontoauszug, Gehaltsabrechnungen, Kreditkarte oder Sparbuch; Bescheinigung des Reisebüros über bezahlte Pauschalreise; Einladungsschreiben von Verwandten/Freunden).
(g) frankierter Einschreiben-Rückumschlag (Deutsche Post, DIN A4) für die Zustellung des visierten Reisepasses.
(h) Nachweis über per Internet bezahlte Visumgebühr.
Weitere Unterlagen sind möglicherweise erforderlich.
Informationen vom Department of Tourism, den zuständigen Konsulaten, der High Commission in London (s. Kontaktadressen) oder vom Prime Minister's Office in Kingstown.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Östliche Karibik, Windward-Inseln.
391 qkm (St. Vincent: 346 qkm; die Grenadinen: 45 qkm).
118.432 (Schätzung 2008).
303 pro qkm.
Kingstown. Einwohner: 16.576 (Schätzung 2009).
Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1979. Einkammerparlament mit 21 Mitgliedern. Unabhängig seit 1979 (ehemalige britische Kolonie).
St. Vincent und die Grenadinen gehören zu den Windward-Inseln und liegen südlich von St. Lucia. Wie alle Inseln dieser Gruppe ist St. Vincent vulkanischen Ursprungs. Die Landschaft ist gebirgig mit üppiger Vegetation und schwarzen Sandstränden. Der erloschene Vulkan La Soufrière (1234 m) ist die höchste Erhebung; tief unten im Krater befindet sich ein See. Die Inseln Bequia (»Beckwi« ausgesprochen), Petit Nevis, Isle à Quatre, Pigeon Island, Battowia, Baliceaux, Mustique, Petit Mustique, Savan, Canouan, Petit Canouan, Mayreau, die Tobago Cays, Union Island, Palm Island und Petit St. Vincent bilden die langgezogene Kette der Grenadinen. Alle Grenadinen haben weiße Sandstrände, klare Gewässer und üppige Vegetation.
Amtssprache ist Englisch. Kreolisches Englisch ist Umgangssprache und französisches Patois wird ebenfalls gesprochen.
47 % Anglikaner, 28 % Methodisten, andere Protestanten und 13 % Katholiken.
MEZ - 5.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in St. Vincent und die Grenadinen.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.
220/240 V, 50 Hz. In Hotels gibt es auch 110 V. Adapter sind notwendig.
Ralph Gonsalves, seit 2001.
Königin Elizabeth II., vertreten durch den einheimischen Generalgouverneur Sir Frederick Ballantyne, seit 2002.
co/SVG High Commission, 10 Kensington Court, GB-London W8 5DL
Tel: (+44) (020) 79 37 65 70.
Internet: www.svgtourism.com
Mo-Fr 09.30-17.00 Uhr
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
2nd Floor, NIS Building, Upper Bay Street, Kingstown, St. Vincent
Postanschrift: PO Box 834, Kingstown, St. Vincent
Tel: 457 15 02.
Internet: www.svgtourism.com
10 Kensington Court, GB-London W8 5DL
Tel: (+44) (020) 75 65 28 74.
Mo-Fr 09.30-12.30 und 14.30-17.00 Uhr
(auch für Deutschland und Österreich zuständig).
8 Avenue de Frontenex, CH-1207 Genève
Tel: (022) 707 63 00.
Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.
St. Vincent und die Grenadinen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.04.2012
Unverändert gültig seit: 04.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Dies gilt insbesondere für Ankerplätze an der Leeward-Seite (Westküste) der Insel St. Vincent. Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.
Kriminalität
Wie die gesamte Region hat auch St. Vincent und die Grenadinen eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Es wird daher grundsätzlich zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks und Siedlungen sowie an Stränden, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten. Behördlich besonders beachtete Kriminalitätsschwerpunkte sind Sharpes und Ottley Hall im Westen der Hauptstadt Kingstown an der Leeward-Seite von St. Vincent. Â