Tropisches Klima, das durch Passatwinde gemildert wird. Regenzeiten von Dezember bis Januar und April bis Juli. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Februar bis April.
Vor Ausflügen ins Landesinnere sollte man sich genau über die Wetterlage informieren, da schwere Regenfälle zu Verzögerungen führen können.
Anmerkung
Vor Ausflügen ins Landesinnere sollte man sich genau über die Wetterlage informieren, da schwere Regenfälle zu Verzögerungen führen können.
Surinam Airways (PY) (Internet: www.slm.firm.sr/nl) betreibt Flüge ins Landesinnere und nach Nieuw Nickerie von Paramaribo (Zorg en Hoop Airfield) aus und bietet Charterflüge an.
Charterflüge bietet auch Blue Wing Airlines (Internet: www.bluewingairlines.com).
Surinames Flusssystem umfasst insgesamt 3000 km.
Regelmäßige Fährverbindungen, bestehen von Paramaribo nach Meerzorg und nach Reynsdorp, von Boskamp nach Jenny sowie von Uitijk nach Hamburg.
Das Kanu ist ein beliebtes Transportmittel auf den Wasserwegen im Land.
Zurzeit fahren keine Passagierzüge in Suriname.
Das Straßennetz ist nur teilweise ausgebaut, die meisten Straßen sind zweispurig, eng und zum Teil kurvenreich. Wegen der vielen Sandstraßen, Schlaglöcher, herumstreunenden Tiere sowie der landesüblichen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr geraten. Wer mit dem Wagen unterwegs ist, sollte ausreichend Ersatzteile mitführen. Es herrscht Linksverkehr.
Bus: Von der Hauptstadt fahren preiswerte Busse in die meisten Dörfer. Busse sind häufig überladen.
Taxis haben keine Taxameter, der Fahrpreis sollte im Voraus vereinbart werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen in der Hauptstadt Paramaribo zur Verfügung. Meist fahren nach 22.00 Uhr keine Taxis mehr.
Mietwagen sind am Flughafen in Paramaribo sowie durch Vermittlung der größeren Hotels erhältlich.
Unterlagen: Internationaler Führerschein erforderlich.
Die nationale Fluggesellschaft Surinam Airways (PY) (Internet: www.slm.firm.sr/nl) fliegt über Amsterdam direkt nach Suriname.
KLM (KL) fliegt ebenfalls nach Suriname. Caribbean Star Airlines (8B) (Internet: http://www.caribbean-airlines.com/) fliegt ab London via Tobago nach Suriname.
Keine.
Paramaribo (PBM) (Johan Adolf Pengel) liegt 45 km südlich der Stadt. Bank, Post, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Flughafen- und Linienbusse sowie Taxis stehen zur Verfügung (Fahrzeit 45 Min.).
Der wichtigste internationale Hafen ist Paramaribo.
Regelmäßige Fährverbindungen über die Flüsse Suriname und Marowijne nach Französisch-Guayana sowie über den Corantijn nach Guyana.
Die Küstenstraße von Cayenne (Französisch-Guayana) führt nach Suriname.
Selbstwählferndienst.
GSM 900/1800 Mobilfunknetz betrieben von NV ICMS (Internet: www.icms.parbo.net) und Telesur.GSM. Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf Paramaribo und Umland. Roaming-Verträge bestehen u.a. mit einer Mobilfunkgesellschaft in der Schweiz.
Hauptanbieter: SRNet (Internet: www.sr.net) und NV ICMS (Internet: www.icms.parbo.net) .
Können von Telesur-Stellen geschickt werden.
Luftpost nach Europa ist bis zu einem Monat unterwegs, in die Niederlande ca. eine Woche.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Bei einem Stadtbummel in Paramaribo kommt man an
zahlreichen Kolonialbauten vorbei. Im nahe gelegenen, restaurierten Fort
Zeelandia ist das Suriname-Museum untergebracht. Die aus Holz gebaute
römisch-katholische Kirche, der Independence Square und der Palast des
Präsidenten dürfen bei einer Besichtigung nicht fehlen. Die Hafen- und
Marktbezirke sorgen für weitere Abwechslung. Palmentuin und
Cultuurtuin sind herrliche Parkanlagen; Cultuurtuin liegt außerhalb der
Stadt.
Die übrigen Landesteile sind nur dünn besiedelt. Wer sich allerdings
für tropische Vegetation und das artenreiche Tierleben interessiert, findet auch
hier genügend Sehenswertes. Von Mangrovensümpfen, Flüssen, Wasserfällen,
tropischem Regenwald und Bergen bis zu Harpyie-Adlern, Riesenottern, Seekühen
(Manatees), Jaguaren, Tapiren, Schlangen, Vögeln und
Riesenmeeresschildkröten kann man hier die Vielfalt der Natur bestaunen. In zwei
Naturreservaten an der Küste gibt es auch gute Strände. Im
Raleighvallen/Voltzberg- und im Brownsberg-Naturpark kann man in
Lodges Unterkunft finden.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 4,254 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 8,900 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 6 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 9,5 % (2004)
Inflationsrate: ca. 6,4 % (2007)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 70 % (2002)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 10,8 % (2005)
Industrie: ca. 24,4 % (2005)
Dienstleistungen: ca. 64,8 % (2005)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Gewinnung von Bodenschätzen (Aluminium, Eisenerz, Kupfer, Nickel, Gold und Platin), Holzwirtschaft, Landwirtschaft (Reis, Zitrusfrüchte, Gemüse und Bananen), Krabbenfischerei
Außenhandel
Importe: ca. 1,297 Mrd. US$ (2006)
Exporte: ca. 1,391 Mrd. US$ (2006)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Kanada, Belgien, Norwegen, USA, Niederlande, Vereinigte Arabische Emirate, Trinidad & Tobago, Japan, China (VR)
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS, 1977), CARICOM, AKP (Lomé/Cotonou), Blockfreie
Anzug bzw. Kostüm wird erwartet. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00-15.00 Uhr und Sa 07.00-14.30 Uhr.
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch
Surinam Chamber of Commerce and Industry, (Industrie- und Handelskammer)
PO Box 149, Dr J. C. de Mirandastraat 10, Paramaribo
Tel: 47 45 36.
Informationen und Planungshilfen erteilt das Ministry of Foreign Affairs, Lim A Postraat 25, Paramaribo. Tel: 47 12 09. Fax: 41 04 11. E-Mail: biza@sr.net.
Einheimische Spezialitäten sind indonesische Rijstafel mit Reis (gekocht oder gebraten), gut gewürzten Fleisch- und Gemüsebeilagen, Nasi Goreng (indonesischer gebratener Reis) und Bami Goreng (indonesische gebratene Nudeln). Wohl schmeckend sind auch kreolische Gerichte wie Pom (pürierte Tayerwurzel und Geflügel), Pastei (Hühnerpastete mit Gemüse) und Erdnusssuppe. Indische Gerichte wie Roti (eine Art Fladenbrot), mit Hähnchencurry und Kartoffeln serviert, und chinesische Gerichte wie Chow Mein und Chop Suey sind ebenfalls erhältlich. Moksi Meti (verschiedene Fleischsorten auf Reis) ist eine einheimische Spezialität. Getränke: Dawet (Kokosmilchgetränk), Gemberbier (kreolisches Ingwergetränk) und Pilsner Parbo Bier sind einheimische Spezialitäten.
In Paramaribo haben einige Hotels Nachtklubs, in denen getanzt werden kann. Einige Diskotheken und mehrere Kinos, einschl. eines Autokinos, bieten weitere Abendunterhaltung. Das Local Events Bulletin, das in den meisten Hotels erhältlich ist, enthält einen Veranstaltungskalender.
Holzschnitzereien, Tabletts, Flaschenkürbisse, Pfeil und Bogen, Hängematten, Flechtwerk, Keramik und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 07.30-16.30 Uhr, Sa 07.30-13.00 Uhr.
Schwimmen: Die Strände sind zumeist schlammig und zum Baden weniger geeignet. Es gibt aber Hotelswimmingpools und öffentliche Schwimmbäder. Auf Einladung können Besucher auch die Swimmingpools in Privatklubs benutzen. Tennis: Einige Hotels und Privatklubs haben Tennisplätze, die man nach vorheriger Einladung benutzen kann. Weitere Informationen von den Hotels. Golf: Ein 18-Loch-Golfplatz liegt an der Flughafenstraße, 5 km außerhalb von Paramaribo. Segeln: Möglich, Einzelheiten vor Ort im Jachthafen von Ornamibo. Angeln ist ebenfalls beliebt. Publikumssport: In der Hauptstadt finden regelmäßig Fußballspiele im Andre-Kamperveen-Stadion statt, in verschiedenen Sports Halls wird Basketball, Volleyball und Badminton gespielt.
Jan. New Year’s Jam/Ende des Surifesta (Neujahrskonzerte). Febr. Karneval. März Phagwa (Frühlingsfest der Hindus). April Vier-Abend-Marsch verschiedener Folkloregruppen, Paramaribo. Juli SURIPOP (Komponistenfestival, alle zwei Jahre). Okt. Diwali Festival (Lichterfest der Hindus). Mitte Nov. - Jan. Surifesta (Festivitäten zum Jahresende).
Weitere Auskünfte erteilt die Surinam Tourism Foundation (s. Adressen).
Zwanglose Kleidung ist in den meisten Fällen angemessen. Frauen sollten bei Ausflügen ins Landesinnere lange Hosen tragen. Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Fotografieren: Öffentliche Gebäude, militärische Anlagen oder Polizeiwachen sollten nicht fotografiert werden. Am besten immer um Erlaubnis fragen, bevor man Personen ablichtet. Trinkgeld: Hotels berechnen 10-15% für Bedienung, und in manchen Restaurants werden ebenfalls 10% berechnet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
In Paramaribo gibt es moderne, klimatisierte Hotels. Aufgrund der beschränkten Zimmerkapazität wird Vorausbuchung empfohlen. Auf Rechnungen wird 10% für Bedienung aufgeschlagen. Es stehen auch mehrere Gasthäuser und Pensionen zur Verfügung, das Fremdenverkehrsamt erteilt weitere Auskünfte. Außerhalb der Hauptstadt und Nieuw Nickerie gibt es nur wenige Hotels und Restaurants, und man sollte seine eigene Hängematte und Lebensmittel mitnehmen.
In Paramaribo, in der Heerenstraat, gibt es eine YWCA/YMCA-Herberge.
Die Urlaubsorte Cola Kreek, Blaka Watra, Zandery 1 und Republiek im Landesinneren bieten Picknickplätze und Camping-/Badestellen.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor allem in der mittleren Küstenregion vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die landesweit vorkommen, herbeigeführt. Reisenden, die in einfachen Hütten und im Freien übernachten, empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist im Land ein großes Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Aufgrund der unzuverlässigen medizinischen Versorgung sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die in Suriname den Flughafen nicht verlassen.
Suriname gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von der Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden in Gelbfieber-Infektionsgebiete.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch vor allem im Marowijne Distrikt. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Impfschutz gegen Typhus ist empfehlenswert.
[4] Hohes Malariarisiko besteht ganzjährig und vor allem in den südlichen Landesteilen. In der Stadt Paramaribo und in den Küstengegenden besteht nur geringe Ansteckungsgefahr. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig gegen Chloroquin resistent sein.
[5] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Das Leitungswasser in Suriname ist als Trinkwasser nicht geeignet. Es wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch der staatlichen »Melk Centrale« ist pasteurisiert und damit unbedenklich. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2012
1 Jan Neujahr
20 Mar Holi Phagwa
6 Apr Karfreitag
9 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
1 Jul Gedenktag zur Abschaffung der Sklaverei
19 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
25 Nov Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten
(a) Chinesische, jüdische und hinduistische Geschäfte haben zusätzlich an ihren eigenen Feiertagen geschlossen.
(b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
(c) Hindu-Feiertage richten sich nach örtlichen astrologischen Beobachtungen und können daher nur als ungefähres Datum angegeben werden.
Folgende Artikel können zollfrei nach Suriname eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 200 Zigarillos oder 500 g Tabak;
2 l Spirituosen;
4 l Wein;
50 g Parfüm;
1 l Eau de Toilette;
Geschenke bis zu einem Wert von 40 SRD.
Es darf nur Obst aus den Niederlanden für den persönlichen Verzehr eingeführt werden. Die Einfuhr von Gemüse, Fleisch und Fleischwaren, Kaffee, Pflanzen, Knollen, Wurzeln, Fisch, Reis, Kakao, Ananasfrüchten, Bananen, Zitrusfrüchten und Kokosnüssen ist verboten.
1 Suriname-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: S$, SRD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 Sf; Münzen sind im Wert von 250, 100, 25, 10, 5 und 1 Cent im Umlauf.
Geld kann in Banken und Wechslstuben in Paramaribo und in anderen Städten umgetauscht werden.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Vor allem Visa und MasterCard werden in Paramaribo in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Sollten am besten in US-Dollar ausgestellt sein und dürfen nur bei Banken eingelöst werden.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 100 S$ begrenzt (Kinder unter 12 Jahre: 50 S$). Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt; Deklarationsoflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge.
Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
| 1.00 EUR = 4.39 SRD |
| 1.00 CHF = 3.64 SRD |
| 1.00 USD = 3.31 SRD |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes mit Lichtbild bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Minderjährige unter 18 Jahren, die ohne Sorgeberechtigte reisen, benötigen von diesen eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung.
Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Die Möglichkeit des visumfreien Transits für visumpflichtige Reisende besteht nicht.
Touristen-, Geschäfts-, Transitvisum.
Deutschland, Österreich, Schweiz
Touristenvisum:
40 € (einmalige Einreise, 3 Monate gültig),
40 € (mehrmalige Einreise, 2 Monate gültig),
150 € (mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig),
165 € (mehrmalige Einreise, 3 Jahre gültig).
Geschäftsvisum:
50 € (einmalige Einreise, 2 Monate gültig),
300 € (mehrmalige Einreise, 2 Jahre gültig).
Transitvisum (3 Tage gültig): 10 €.
Touristenvisum: einfach: 2 Monate, mehrfach: 2-12 Monate;
Geschäftsvisum: einfach: 2 Monate, mehrfach: 2-12 Monate.
Persönlich oder postalisch an die Botschaft oder das Generalkonsulat in Amsterdam, das Anträge aller europäischen Staatsbürger (ausgenommen Staatsbürger von Belgien, die in Brüssel ein Visum beantragen müssen) bearbeitet.
Anträge sollte frühestens 2 Monate und spätestens 1 Woche vor der geplanten Abreise eingereicht werden.
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 Passfoto in Farbe.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per internationaler Banküberweisung mit Beleg).
Geschäftsvisum zusätzlich:
(e) Entsendungsschreiben mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.
Der postalischen Antragstellung sind ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beizufügen.
Ca. 2 Wochen per Postweg, am gleichen Tag bei persönlicher Antragstellung (beim Generalkonsulat in Amsterdam).
Ausländische Besucher müssen sich innerhalb von 8 Tagen nach Ankunft beim Immigration Office (Vreemdelingendienst, Nieuwe Haven, Van't Hogerhuysstraat, Paramaribo, Tel. (00597) 40 31 01 bzw. 40 36 09) gebührenpflichtig melden (ca. 10 €). Zwei Passfotos sind vorzulegen. Visumverlängerungen können hier ebenfalls vorgenommen werden.
(a) Rück- oder Weiterreisetickets. (b) Ausreichende Geldmittel.
Verlängerung vor Ort beim Immigration Office (Adresse s. Meldepflicht) auf maximal 6 Monate möglich.
Reisende müssen sich 2 Tage vor ihrer Ausreise vom Immigration Office einen Ausreisestempel (stamp out) besorgen.
Nordküste Südamerikas.
163.820 qkm.
475.996 (Schätzung 2008).
3 pro qkm.
Paramaribo. Einwohner: 213.840 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1987. Laut Verfassung von 1987 Einkammerparlament (Nationalversammlung) mit 51 Abgeordneten. Unabhängig seit 1975 (ehemalige Kolonie Niederländisch-Guyana).
Suriname grenzt im Norden an den Atlantik, im Osten an den Fluss Marowijne, der die Grenze zu Französisch-Guayana bildet, im Westen an den Fluss Corantijn an der Grenze zu Guyana und im Süden an Wälder, Savannen und Berge, die eine natürliche Grenze zu Brasilien bilden. Der Norden besteht aus Küstenebenen mit Mangrovensümpfen. Weiter im Landesinneren erstreckt sich ein schmaler Savannengürtel. Im Süden geht die Hügellandschaft in Berge über, ist mit dichtem tropischen Wald bedeckt und wird von zahlreichen Flüssen durchzogen.
Amtssprache ist Niederländisch. Englisch ist weit verbreitet. Der kreolische Dialekt Sranan Tongo dient als Umgangssprache. Ein Großteil der Bevölkerung spricht Hindi und Javanisch.
47 % Christen, 27 % Hindus, 20 % Muslime, 5 % Anhänger von Naturreligionen.
MEZ - 4.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Suriname.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -4 Std. und im Sommer -5 Std.
110/220 V, 60 Hz.
Runaldo Ronald Venetiaan, seit 2000 (wiedergewählt im August 2005).
Runaldo Ronald Venetiaan, seit 2000 (wiedergewählt im August 2005).
Dr. J. F. Nassylaan 2, SR-Paramaribo
Postanschrift: PO Box 656, SR-Paramaribo
Tel: (597) 42 48 78.
Internet: www.suriname-tourism.org
Prins Hendrikstraat 26-28, SR-Paramaribo
Tel: 42 04 22/23/24.
Internet: www.mintct.sr
(ohne Visumerteilung)
Adolf-Kolping-Straße 16, D-80336 München
Tel: (089) 55 33 63.
Mo-Sa 08.00-12.00 Uhr.
Das Honorargeneralkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Den Haag (s. Niederlande).
7, Stadhouderslaan, NL-2517 Den Haag
Tel: (+31) (070) 364 95 48.
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
(mit Visumerteilung)
De Cuserstraat 11, NL-1081 CK Amsterdam
Tel: (020) 642 61 37.
Internet: www.consulaatsuriname.nl
Suriname
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.04.2012
Unverändert gültig seit: 04.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Im Februar 2012 brachten Piraten insgesamt fünf Fischkutter vor der Küste Surinames auf, von denen einer entwendet wurde. Die Küstengewässer Surinames sollten daher bis auf Weiteres gemieden werden.