Nicht ganz so heiß wie in anderen Ländern der westafrikanischen Küste – der Harmattan aus dem Norden weht von Dezember bis Januar, die Regenzeit dauert von April bis Juli. Die heißesten Monate sind Februar und März.
Lomé verfügt über den größten und einzigen Tiefseehafen der westafrikanischen Küste. Fähren verbinden die Küstenhäfen. Auskünfte von den lokalen Hafenbehörden.
Zurzeit fahren keine Passagierzüge in Togo.
Die meisten Ortschaften werden durch Straßen verbunden. Hauptstraßen sind auch in der Regenzeit befahrbar. Sie weisen jedoch einige Schlaglöcher auf, weshalb es ratsam ist, lange Fahrten lediglich tagsüber zu unternehmen.
Bus/Taxi: Die einheimischen Bus- und Taxiunternehmen sind verhältnismäßig gut und preiswert. In Lomé gibt es Minibusse, Taxis und Sammeltaxis. Der Preis sollte unbedingt im Voraus vereinbart werden.
Mietwagen stehen in Lomé zur Verfügung, in anderen Städten sind die Preise astronomisch.
Unterlagen: Internationaler Führerschein.
Die günstigsten Verbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet Air France (AF) über Paris.
Brussels Airlines (SN) bietet Direktverbindungen von Brüssel nach Lomé.
Häufige Flugverbindungen von Togo zu den meisten afrikanischen Reisezielen.
Keine.
Aéroport International Gnassingbé Eyadéma (AIGE) liegt 6 km außerhalb der Hauptstadt. Bank, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Taxistand. Manche Hotels bieten Shuttle-Transfers an.
Fähren von Benin und Ghana laufen Lomé und die Küstenhäfen an.
Straßen führen von Benin, Ghana und Burkina Faso nach Togo. Die Straßenverhältnisse sind schlecht. Die Grenze zu Ghana ist gelegentlich geschlossen.
Pkw-Fahrer benötigen einen internationalen Führerschein und einen internationalen Kfz-Zulassungsschein. Eine Versicherung soll bei Ankunft in Togo abgeschlossen werden.
Minibusse fahren nach Benin und Ghana.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Grenzen zwischen Togo und den Nachbarländern von 18.00 Uhr bis 7.00 Uhr geschlossen sind.
Internationale Direktdurchwahl. Die nationale Telefongesellschaft heißt Togo Telecom (Internet: www.togotel.net.tg). Auslandsgespräche können problemlos aus Hotels geführt werden. Günstiger sind allerdings Gespräche auf Postämtern oder in den öffentlichen oder kommerziellen Telefonzellen.
GSM 900. Netzbetreiber sind Togo Cell (Internet: www.togocel.tg) und Telecel Togo (Internet: www.telecel.tg). Das Mobilfunknetz von Togo Cell deckt das ganze Land ab und von Telecel Togo alle großen Städte. Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestehen. Das Mobilfunknetz auf Basis einer Prepaid-Card ist sehr ausgebaut.
Internetanbieter ist Togo Telecom (Internet: www.togotel.net.tg). Internetcafés sind landesweit vorhanden.
In der Hauptstadt können Telegramme aufgegeben werden.
Postlagernde Sendungen sind möglich, der Service ist sehr zuverlässig. Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu zwei Wochen unterwegs. Der Postverkehr zwischen Togo und Europa ist relativ schnell und dauert nur vier bis sechs Tage. Das Hauptpostamt liegt in der Avenue de la Libération, im Stadtzentrum. Es gibt auch überall Nebenämter. In jeder großen Ortschaft findet man auch ein Postamt. Die Öffnungszeiten sind Mo bis Fr von 07.30-12.00 Uhr und 14.30-17.30 Uhr, Sa von 07.30-12.00 Uhr. In den meisten großen Hotels findet man Briefmarken und Briefkästen.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Die Hauptstadt Lomé liegt direkt an der Grenze zu
Ghana. Es gibt einige Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, wie die
neugotische Kathedrale und die alte Werft. Interessant sind die verschiedenen
Märkte der Stadt, besonders der Grand Marché. Auf dem Marché des
Féticheurs, dem größten Fetischmarkt Westafrikas, wird traditionelle Medizin
angeboten.
In Togoville wurde der Kolonialvertrag zwischen den
Deutschen und Mlapa III. unterzeichnet. Der Dorfälteste zeigt Besuchern noch
heute den Vertrag. Im Dorf gibt es zahlreiche Voodoo-Grabstätten. Es gibt
außerdem eine römisch-katholische Kirche, die von den Deutschen gebaut wurde.
Der Lake Togo ist ein beliebtes Ausflugsziel von Wassersportlern.
Die
Peter-und-Paul-Kirche, die Protestantische Kirche und der
Deutsche Friedhof in Aného, Hauptstadt Togos bis 1920, zeugen
ebenfalls von der Kolonialzeit. An den palmengesäumten Stränden stehen
vereinzelt malerische Fischerdörfer.
Zu Togos Nationalparks gehört der
Fazao-Malfacassa-Nationalpark außerhalb von Sokodé, im
Malfacassa-Gebirge; hier leben viele Affen und eine der letzten Elefantenherden
Togos. Im Kéran-Nationalpark in der Nähe von Kara sind Paviane und
Antilopen beheimatet. Auch in der Fosse aux Lions stößt man auf einige
der selten gewordenen Elefanten des Landes.
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 5,118 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 900 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 1,1 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 8,7 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 40 % (2008)
Industrie: 25 % (2008)
Dienstleistungen: 35 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kakao, Kaffee, Baumwolle, Kopra, Erdnüssen, Maniok, Reis, Hirse und Mais), Phosphaterze
Außenhandel
Importe: ca. 1,549 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 782 Mio. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
China, Burkina Faso, Ghana, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Benin, Thailand, Brasilien
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
VN und VN-Sonderorganisationen, Afrikanische Union und deren Sonderorganisationen, COMESA Gemeinsamer Markt für das südliche und östliche Afrika), EU-AKP assoziiert (Vertrag von Cotonou), Conseil d'Entente, CEDEAO/ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten), UEMOA (Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion).
Abgesehen von formellen Geschäftstreffen und gesellschaftlichen Anlässen ist Tropenkleidung durchaus gern gesehen. Visitenkarten und Terminvereinbarungen im Voraus sind üblich. Französisch ist Geschäftssprache.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00-17.30 Uhr.
Chambre de Commerce et d’Industrie du Togo (CCAIT) (Industrie- und Handelskammer)
Avenue Georges Pompidou, BP 360, Lomé
Tel: 21 70 65.
Internet: www.ccit.tg
Manche Restaurants bieten afrikanische Gerichte, die meisten sind jedoch auf französische Küche spezialisiert. Besonders in Lomé gibt es zahlreiche kleine Cafés mit einheimischer Küche. Spezialitäten sind Suppen, die auf Palmennüssen, Erdnüssen und Mais basieren. Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchte in köstlichen Variationen stehen häufig auf der Speisekarte. Getränke: Die Auswahl an Spirituosen ist gut; das einheimische Bier ist zu empfehlen.
Besonders in Lomé gibt es zahlreiche Nachtclubs, die auch Mahlzeiten servieren. In den Kinos werden französisch- und englischsprachige Filme gezeigt.
Wachsdrucke, Indigostoffe, Kente- und Farbdruckstoffe aus Ghana, Stickereien, Batik und Spitze aus Holland, Gold- und Silberschmuck, Masken und Holzskulpturen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.30 Uhr, Sa 07.30-12.30 Uhr.
Die Brandung ist teilweise sehr stark, und nur sehr gute Schwimmer sollten sich unter diesen Bedingungen ins Wasser wagen. Am Strand von Lomé sind Swimmingpools vorhanden. Unbesorgt baden kann man in den Swimmingpools der Hotels und im Badeort Porto Seguro (eine kurze Autofahrt von Lomé entfernt). In Porto Seguro gibt es auch gute Möglichkeiten zum Wasserskifahren und Segeln. Einige Hotels haben Tennisplätze, die auch Nichtgästen zur Verfügung stehen.
Nachfolgend eine Auswahl von Festivals und Veranstaltungen, die jährlich in Togo gefeiert werden: Mitte Juli (1) Evala (Initiationsriten, die traditionell Ringkämpfe einschließen), Kabyé-Region. (2) Akpema (Initiationsriten der Mädchen), Kabyé-Region. Aug. (1) Kpessosso (Erntefest der Guin). (2) Ayizan (Bohnenerntefest der Ewé). 1. Donnerstag im Sept. Agbogbozan (Ewé Diaspora-Festival). Erste Woche im Sept. D’pontre (Yamswurzel-Festival), Bassar-Region. Dez. Kamou (Erntefest), Kabyé-Region.
Weitere Informationen von den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen).
Das vielfältige Kolonialerbe Togos zeigt sich besonders in den verschiedenen christlichen Einflüssen und europäischen Sprachen. Praktische, zwanglose Kleidung ist angemessen, aber Badekleidung sollte nur am Strand bzw. Swimmingpool getragen werden. Trinkgeld: Falls nicht in der Rechung enthalten 10%; Taxifahrer erwarten normalerweise kein Trinkgeld.
Unterkünfte, die internationalem Niveau entsprechen, stehen nur in Lomé und Lama-Kara zur Verfügung, Hotels gibt es jedoch in allen größeren Städten. Vorausbuchung wird empfohlen. Nähere Informationen von der Direction des Professions Touristiques (s. Adressen).
Es gibt kostenlose Campingplätze, trotzdem wird vom Zelten abgeraten.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Fleckfieber tritt landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist in Togo ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können von Dezember bis Mai vor allem in ländlichen Gebieten auftreten. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Die Schlafkrankheit kommt landesweit vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Das Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt. Die ärztliche Versorgung in Lomé ist begrenzt. Es sind französisch sprechende Fachärzte fast aller Fachrichtungen vorhanden. Einzelne Ärzte sprechen deutsch.
Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Eine ausreichende Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.
Mehrere tausend Hühner sind im Juni 2007 auf einer Geflügelfarm in Sigbehoue, 45 km östlich von Lome, verendet, nachdem im Februar eine Sendung von Vögeln aus dem benachbarten Ghana importiert worden war. Inzwischen hat sich auch in Togo der Verdacht auf hochpathogene Vogelgrippe durch Influenza A(H5N1) bestätigt. Die letzten Fälle wurden im September 2008 gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind bisher nicht bekannt.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitreisende, die in Togo den Flughafen nicht verlassen.
Togo gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Die WHO empfiehlt nachdrücklich die Impfung für alle Reisende in Gelbfieber-Infektionsgebiete.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ist ganzjährig (erhöhtes Übertragungsrisiko während der Regenzeit Mai - Oktober im Norden, April - Juni und September - November im Süden) in allen Landesteilen erforderlich. Sie soll gegen Chloroquin resistent sein.
[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
2012
1 Jan Neujahr
13 Jan Tag der Befreiung
4 Feb Mouloud (Geburtstag des Propheten)
9 Apr Ostermontag
27 Apr Unabhängigkeitstag
1 May Tag der Arbeit
28 May Pfingstmontag
21 Jun Tag der Märtyrer
15 Aug Mariä Himmelfahrt
19 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
24 Sep Jahrestag des missglückten Angriffs auf Lomé
26 Oct Tabaski (Opferfest)
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Opferfest Tabaski, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Folgende Artikel können zollfrei nach Togo eingeführt werden (Touristen ab 15 J.):
100 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 100 g Tabak (Frauen nur 100 Zigaretten);
1 Flasche Spirituosen und 1 Flasche Wein;
500 ml Eau de Toilette und 250 ml Parfüm.
1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.
Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l’Afrique de l’Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Togo. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.
Bargeld kann in Banken und Wechselstuben in Lomé und anderen großen Städten umgetauscht werden. Der Rücktausch ist außerhalb der Länder der "CFA-Francs-Zone" zwar generell möglich, aber mit hohen Tauschverlusten verbunden.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Alle gängigen internationalen Kreditkarten (jedoch nicht Eurocard und Mastercard) werden von größeren Banken und Hotels akzeptiert. Bei Großbanken in Lomé kann mit Kreditkarte an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden in Banken in größeren Städten akzeptiert.
Unbeschränkte Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen, Deklarationspflicht ab 1 Mio CFA Fr.
Ausfuhr der Landeswährung bis 500.000 CFA Fr gestattet. Ausfuhr von Fremdwährungen in Banknoten bis in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, andere Zahlungsmittel (Reiseschecks, Kreditbriefe, etc.), die im Ausland auf den Namen des Reisenden ausgestellt worden sind, unbeschränkt.
Mo-Fr 07.30-12.00 Uhr und von 14.30-16.00 Uhr geöffnet.
| 1.00 CHF = 0.83 EUR |
| 1.00 USD = 0.75 EUR |
| 1.00 EUR = 655.95 XOF |
| 1.00 CHF = 546.01 XOF |
| 1.00 USD = 495.64 XOF |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils (Kinder benötigen jedoch ein eigenes Visum) oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Kinder unter 15 Jahren, die allein reisen oder in Begleitung von Erwachsenen, die nicht ihre Eltern/Sorgeberechtigten sind, müssen über einen eigenen Reisepass verfügen.
Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.
Hinweis: Trotz der theoretisch bestehenden Möglichkeit eines Visums bei der Einreise (nicht für Staatsbürger von Frankreich) wird dringend geraten, das Visum vorab zu besorgen, da die Visumerteilung langwierig sein kann und verschiedene Fluggesellschaften auf einem vor Abreise erteilten Visum bestehen. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften und die konsularischen Vertretungen.
Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Flugzeug weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Touristen-, Geschäftsvisum.
Deutschland, Österreich
Einreisevisum: 30 € (Aufenthalt bis zu 30 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise);
Einreisevisum: 50 € (Aufenthalt bis zu 90 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise).
Expressausstellung: Visumgebühr + 20 €.
Schweiz
Visum: 50 CHF (Aufenthalt bis zu 60 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise);
Visum: 80 CHF (Aufenthalt bis zu 90 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise).
Einreisevisa werden entweder für 1 oder 3 Monate ausgestellt. Visum bei der Einreise: Aufenthaltsdauer 7 Tage.
Persönlich oder postalisch bei der Botschaft oder der konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).
Einreisevisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2-3 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.
(d) Gebühr (Bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck/Überweisung mit Zahlungsbeleg, je nach Konsulat).
(e) Nachweis über Rück- oder Weiterreiseticket.
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Geschäftsvisum zusätzlich:
(f) Firmenschreiben.
Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.
Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) 3 Passfotos
(b) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(c) Rück- oder Weiterreiseticket.
(d) Nachweis einer Gelbfieberimpfung.
(e) Gebühr (10.000 CFA Fr in bar, entspricht ca. 15 €)
Hinweis: Die vorherige Visumbeschaffung ist dringend empfohlen.
Anträge sind beim Ausländeramt in Lomé zu stellen.
Ca 1 Woche. Expressausstellung: 2-3 Tage.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung.
Westafrika.
56.785 qkm.
5.858.673 (Schätzung 2008).
103 pro qkm.
Lomé. Einwohner: 1.565.121 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1967. Verfassung von 1992, letzte Änderung 1998. Einkammerparlament mit 81 Mitgiedern. Unabhängig seit 1960 (ehemaliges französisches Treuhandgebiet).
Togo grenzt im Norden an Burkina Faso, im Osten an Benin und im Westen an Ghana; im Süden bildet der Atlantische Ozean eine natürliche Grenze. Das schmale Land steigt hinter den Küstenlagunen und Sumpfebenen zu einem hügeligen Plateau an. Im Norden senkt es sich zu einer großen Ebene, die vom Fluss Oti bewässert wird. Das Landesinnere ist dicht bewaldet, während sich im Norden und Süden Savanne ausdehnt. Der Fluss Mono mündet im Osten ins Meer. Endlose palmengesäumte Sandstrände sind typisch für den schmalen Küstenstrich zwischen Lomé und Cotonou.
Amtssprache ist Französisch. Afrikanische Sprachen wie Kabyé, Mina und Ewé dienen als Umgangssprachen.
51 % Anhänger von Naturreligionen, 29 % Christen, 20 % Moslems (Sunniten).
MEZ - 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Togo.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
220 V, 50 Hz. In Togo braucht man keinen speziellen Adapter für Geräte. Die Stromversorgung ist in den meisten Hotels durch 230 Volt garantiert. Aber Sicherungsgeräte sollte man jedenfalls für Computer oder empfindliche Geräte mitnehmen.
Gilbert Houngbo, seit September 2008.
Faure Gnassingbé, seit 2005.
BP 1289, Route d' Aného, TG-Lomé
Tel: 21 56 62 oder 21 43 13.
Internet: www.republicoftogo.com oder www.togo-tourisme.com
Grabbeallee 43, 13156 Berlin
Tel: (030) 49 90 89 68.
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr;
Internet: www.botschaft-togo.de oder www.togo-fohs.de
(auch für Österreich zuständig).
Honorargeneralkonsulat in Hannover (Tel: (0511) 374 20 70). Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bremen, Deidesheim, Bonn und München.
(auch für Österreich zuständig).
Österreicher können ihr Visum auch bei der französischen Botschaft in Wien (s. Frankreich) beantragen.
Avenue de Tervueren 264, B-1150 Brüssel
(+32) (02) 770 55 63.
Mo-Fr 09.00-13.00 und 15.00-17.30 Uhr.
(auch für die Schweiz zuständig)
(mit Visumerteilung)
11 bis Rue Toepffer, CH-1206 Genève
Tel: (022) 346 52 60.
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-12.00 Uhr.
Konsulat mit Visumerteilung in Strengelbach (Tel: (062) 751 50 00).
Togo
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 17.04.2012
Unverändert gültig seit: 11.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Im Großraum Lomé muss mit Straftaten auch gegen europäische Reisende gerechnet werden. Hierbei handelt es sich überwiegend um Diebstähle, aber auch Raubdelikte.
Am Strand sollte man sich möglichst nur in bewachten Abschnitten bewegen und auch in diesen erhöhte Vorsicht walten lassen.
Keinesfalls sollte man sich bei Dunkelheit am Strand aufhalten.
Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich in der Stadt Lomé nicht mehr zu Fuß bewegen sondern Taxis benutzen.
Straßenbauarbeiten und die dadurch verursachten Staus werden dabei zum Öffnen nicht verriegelter Autotüren und zu Diebstählen genutzt. Autotüren sollten daher immer verriegelt sein.
Auch im Inland kommt es gelegentlich zu Raubüberfällen bei vorgetäuschten Unfällen oder an Straßenblockaden.
Die Botschaft rät, Wertgegenstände (Bargeld, Schecks und Kreditkarten, Mobiltelefone, Schmuck, Uhren, Kameras etc.) möglichst nicht außerhalb des Hotels mit sich zu führen und wichtige Dokumente (insbesondere den Reisepass, von dem man eine Kopie haben sollte) besonders diebstahlsicher bei sich zu tragen. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnte.
Bei einem Verkehrsunfall empfiehlt es sich - unabhängig von der Verursacherfrage - nicht am Unfallort zu verbleiben, sondern sofort das nächste Polizeirevier anzufahren. Bei Unfällen sollte man immer auch damit rechnen, dass es sich um vorgetäuschte Unfälle handelt, die zu Straftaten genutzt werden.