Ganzjährig tropisches Klima und starke Regenfälle, die zwischen Dezember und Februar etwas nachlassen.
Tägliche Flugverbindungen zwischen Malabo und Bata, Vorausbuchung wird empfohlen (Flugverschiebung und -ausfall möglich). Inhaber eines internationalen Pilotenscheins können in Malabo Kleinflugzeuge mieten. Auf Inlandsflügen entsprechen Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen nicht immer internationalem Standard.
Eine Fähre verkehrt zwischen Malabo, Bata und Douala (Kamerun), die Fahrt dauert etwa 12 Stunden. Es gibt vier verschiedene Preisklassen.
Es gibt keinen Zugverkehr.
Nicht alle Straßen sind asphaltiert. Auf Bioko sind die Straßen im Norden besser. Buschtaxis können stunden- und tageweise gemietet werden und verbinden Malabo mit den beiden anderen größeren Städten der Insel, Luba und Riaba. Polizeiliche und militärische Straßensperren und Kontrollen der Papiere von Ausländern sind verbreitet. In Malabo, Bata und Umgebung werden neue Straßen gebaut oder in alte Stand gesetzt. Ein Minibus fährt von Bata nach Mbini (Fahrzeit: 1 Stunde) und nach Acalayong (6 Stunden). Es gibt einige Autovermietungen.
U. a. Air France (AF), British Airways (BA), KLM (KL), Swiss (LX) und Spanair (JK) fliegen von Europa nach Malabo.
Lufthansa (LH) fliegt direkt von Frankfurt/M. nach Malabo (im Codeshare auch mit Brussels Airlines (SN) buchbar) .
Keine.
Malabo (SSG), 7 km vom Stadtzentrum entfernt, und Bata (BSG), 6 km vom Stadtzentrum entfernt.
Malabo und Bata sind die wichtigsten Hafenstädte. Es gibt eine Passagierverbindung nach Douala (Kamerun).
Straßenverbindungen bestehen nach Kamerun und Gabun (Buschtaxis stehen zur Verfügung). Mit schlechten Straßenverhältnissen muss gerechnet werden. Auf dem Landweg erfolgt die Einreise zumeist über Douala in Kamerun. Die Grenzen können zeitweilig geschlossen sein, es empfiehlt sich, sich vorher zu erkundigen (s. Kontaktadressen).
Internationale Direktdurchwahl.
GSM 900. Netzbetreiber ist GETESA (Internet: www.getesa.com). Das Mobilfunknetz beschränkt sich auf Malabo und einige dichter besiedelte Gebiete.
Sendungen nach Europa sind ca. zwei Wochen unterwegs.
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Hauptanziehungspunkt ist die atemberaubende Landschaft, vor
allem die zum Teil noch erhaltenen Regenwälder und die Mangrovenküste in der
Provinz Mbini. In der Hauptstadt Malabo auf der Insel Bioko gibt
es schöne alte Kolonialgebäude und ein spanisches Kulturzentrum. An klaren Tagen
bietet der Berg Pico de Malabo eine schöne Aussicht auf die Stadt. Der
Ort Luba, ca. eine Autostunde von Malabo entfernt, hat herrliche, einsame
Strände. Bata ist die größte Stadt auf dem Festland und dient in erster
Linie als Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Umgebung, zum Beispiel an die
schönen Strände in der Nähe von Mbini (50 km südlich von Bata).
Bruttoinlandsprodukt
ca. 22,95 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 37.200 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 10,6 % (2008)
Arbeitslosenrate: ca. 30 % (1998)
Inflationsrate: ca. 7,5 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 2,3 % (2008)
Industrie: ca. 93,7 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 3,9 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Erdöl,Erdgas, Holzverarbeitung
Außenhandel
Importe: ca. 3,156 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 13,04 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
USA, China (VR), Côte d'Ivoire, Spanien, Taiwan, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Italien
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen AU (Afrikanische Union), früher: OAE (Organisation für afrikanische Einheit) IWF (Internationaler Währungsfonds) Cotonou-Abkommen UDEAC (Union Douanière des Etats de l'Afrique Centrale) CEEAC (Communauté Economique des Etats de l'Afrique Centrale) CEMAC (Communauté Economique et Monéetaire de l'Afrique Centrale). Mit der Welthandelsorganisation WTO haben 2008 die Aufnahmeverhandlungen begonnen.
Sakko und Krawatte bzw. Kostüm werden nur für Termine mit Regierungsbeamten benötigt. Die Monate Dezember und Januar sind die beste Zeit für Geschäftsreisen. Spanischkenntnisse sind unerlässlich; Englisch oder Französisch werden nur sehr selten gesprochen.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
Cámara de Comercio, Agrícola y Forestal de Malabo (Handelskammer)
Apartado 51, Malabo
Tel: (09) 23 43.
Die wenigen Restaurants konzentrieren sich überwiegend auf Malabo und Bata und sind nicht unbedingt täglich geöffnet. Die meisten Restaurants bieten spanische und internationale Gerichte an. Bier ist teuer, es gibt jedoch ein preisgünstiges einheimisches Getränk aus Zuckerrohr, malamba.
Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Sa 08.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr.
Ausländische Besucher, ganz besonders Europäer, haben Seltenheitswert in Äquatorialguinea und können mit Neugierde, Gastfreundschaft, zum Teil aber auch mit Misstrauen rechnen. Ausländische Zigaretten werden gern als Geschenk angenommen. Spanischkentnisse sind vorteilhaft. Fotografieren: Eine Genehmigung ist erforderlich, Vorsicht bei der Motivwahl. Trinkgeld: 10-15%, wenn nicht bereits in der Rechnung enthalten.
In Malabo, Bata, Luba und Ebebiyin findet man jeweils mehrere Hotels unterschiedlichen Standards. In Malabo stehen außerdem einfachere Unterkünfte zu Verfügung (zwei befinden sich in der Avenida de las Naciónes), Badezimmer/Waschgelegenheiten teilt man mit anderen Gästen. Weitere Auskünfte erteilt die Botschaft der Republik Äquatorialguinea in Paris, Boulevard de Courcelles, F-75003 Paris. Tel: (+33) (01) 56 88 54 54.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Ebenfalls tritt die durch Insekten verursachte Filariose (Loasis: geringes Vorkommen; Onchozerkose: landesweit) auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen. Einzelne Herde von Schlafkrankheit, die durch Mücken übertragen wird, kommen vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Hepatitis A und B-Impfung wird generell empfohlen. Die Hepatitis B- Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen. Hepatitis E ist weit verbreitet.
HIV/Aids ist im Lande ein Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen von Dezember bis Mai vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Es besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für die Schlafkrankheit, die durch Mücken übertragenen wird. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Auch das Zeckenbissfieber tritt landesweit auf.
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch und Französisch sprechende Ärzte. Anfang 2008 wurde in Bata ein Krankenhaus nach europäischen Standard unter israelischer Leitung eröffnet.
Eine individuelle Reiseapotheke unter Beratung eines Mediziners sollte mitgenommen werden. Mücken- und Sonnenschutzmittel sowie Sonnenbrille sollten in keinem Reisegepäck fehlen. In den beiden größeren Städten Malabo und Bata gibt es Apotheken, die im Regelfall die wichtigsten Medikamente führen.
Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
[1] Da Äquatorialguinea zu den Ländern mit Gelbfieber-Endemiegebieten zählt, wird eine Gelbfieberimpfung nachdrücklich empfohlen. Sie wird auch bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verbindlich verlangt. Auch abweichend von offiziellen Regelungen (bei Direktflug aus Europa keine Impfvorschrift) kann der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt werden, besonders bei Einreise über Land.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, kann aber manchmal abweichend von den offiziellen Bestimmungen verlangt werden. Das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Ein gültiger Impfnachweis gegen Cholera kann - abweichend von den offiziellen Bestimmungen - gelegentlich verlangt werden.
[3] Malariaschutz landesweit ganzjährig erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und medikamentöse Vorbeugung.
[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden.
Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sowie Milchprodukten aus ungekochter Milch sollte vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
2011
1 Jan Neujahr
8 Mar Internationaler Frauentag
22 Apr Karfreitag
25 Apr Afrikatag
1 May Tag der Arbeit
5 Jun Präsidententag
23 Jun Fronleichnam
3 Aug Tag der Streitkräfte
15 Aug Tag der Verfassung
12 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten
2012
1 Jan Neujahr
8 Mar Internationaler Frauentag
6 Apr Karfreitag
1 May Tag der Arbeit
25 May Afrikatag
5 Jun Präsidententag
7 Jun Fronleichnam
3 Aug Tag der Streitkräfte
15 Aug Tag der Verfassung
12 Oct Unabhängigkeitstag
25 Dec Weihnachten
Folgende Artikel können zollfrei nach Äquatorialguinea eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Wein;
1 l alkoholische Getränke.
Es empfiehlt sich, wertvolle Gegenstände bei der Einreise zu deklarieren.
1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XAF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25, 10 und 5 CFA Fr.
Anmerkung: [*] Wird von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegeben und von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik verwendet. Der von der Banque des Etats de l’Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XOF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Äquatorialguinea. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.
In Banken kann Geld gewechselt werden (Für Fremdwährungen gibt es jedoch nur je eine Bank in Malabo und Bata.). Am leichtesten lassen sich Euro und US-Dollar umtauschen. Diese beiden Fremdwährungen werden auch häufig in Hotels und in Restaurants akzeptiert.
Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Werden nicht akzeptiert.
Werden nicht akzeptiert.
Einfuhr der Landeswährung in angemessenem Umfang, deren Ausfuhr auf 50.000 CFA Fr begrenzt.
Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des deklarierten Betrages.
Mo-Sa 08.00-12.00 Uhr.
| 1.00 CHF = 0.83 EUR |
| 1.00 USD = 0.75 EUR |
| 1.00 EUR = 655.95 XOF |
| 1.00 CHF = 546.01 XOF |
| 1.00 USD = 495.64 XOF |
| Wechselkurse vom 30 April 2012 |
Bei der Einreise benötigen alle Ausländer, die zum ersten Mal einreisen, 2 Passbilder.
Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind lediglich Staatsbürger der USA.
Derzeit ist eine Visumausstellung der Botschaft von Äquatorialguinea in Berlin nicht möglich, da es keine Visalabels gibt. Antragsteller sollten sich an die Botschaft in Brüssel wenden.
Geschäfts- und Touristenvisum.
Deutschland, Österreich, Schweiz:
Touristenvisum und Geschäftsvisum: 100 €.
60 Tage ab Ausstellungsdatum, Aufenthaltsdauer max. 30 Tage. Eine Verlängerung kann in dringenden ällen u. U. vor Ort beantragt werden.
Mindestens 2 Wochen vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung per Überweisung mit Beleg).
(e) vom Polizeipräsidenten beglaubigtes Einladungsschreiben einer Privatperson oder einer Institution aus Äquatorialguinea,;
(f) Nachweis einer Gelbfieberimpfung.
(g) polizeiliches Führungszeugnis (Original).
(h) HIV-Test, der nicht älter als vier Wochen ist.
Geschäftsvisum zusätzlich:
(h) Entsendungsschreiben mit Angabe des Reisezwecks und -dauer.
Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.
1-2 Wochen zzgl. Postweg.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Mindestens zwei Passfotos für Polizeizwecke.
Westafrika, Golf von Guinea.
28.051 qkm.
520.000 (UNO Schätzung 2008).
19 pro qkm.
Malabo. Einwohner: 175.365 (Schätzung 2009).
Präsidialrepublik seit 1982. Verfassung von 1991, zuletzt geändert 1995. Parlament (Cámara de Representantes del Pueblo) mit 80 Abgeordneten. Unabhängig seit 1968 (ehemalige spanische Kolonie).
Äquatorialguinea grenzt im Süden und Osten an Gabun, im Norden an Kamerun und im Westen an den Golf von Guinea. Die Insel Bioko (ehemals Fernando Pó) mit der Hauptstadt Malabo liegt 34 km vor der Küste. Die Inseln Corisco, Grande und Elobey sowie Annobón (ehemals Pagalu) liegen in Küstennähe und bieten schöne Strände. Mbini, die Provinz auf dem Festland, besteht hauptsächlich aus Wäldern, einigen Bergen und Plantagen in den Küstengebieten. Im Norden und Süden der Insel steigt das Land steil an. Die südliche Region ist zerklüftet und unzugänglich, die anderen Berghänge werden landwirtschaftlich genutzt oder sind besiedelt. Oberhalb des Ackerlandes liegen dichte Wälder.
Amtssprachen sind Spanisch und Französisch. Die Bantu-Sprachen Fang sowie Bubi werden ebenfalls gesprochen. Kreolisches Portugiesisch, Pidgin-Englisch und Ibo sind verbreitet.
99% Katholiken; animistische und protestantische Minderheiten.
MEZ. Keine Sommer- und Winterzeitumstellung in Äquatorialguinea. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.
220/240 V, 50 Hz; nicht einheitlich, Adapter erforderlich.
Ricardo Mangue Obama Nfubea, seit August 2006.
Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, seit 1979, 1996 wiedergewählt.
Rohlfsstraße 17-19, D-Berlin
Tel: (030) 88 66 38 77. Konsularabt.: (030) 88 66 38 78
Internet: www.botschaft-aequatorialguinea.de
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Mi 09.00-12.00 Uhr, Do und Fr 12.00-15.00 Uhr.
Place Guy d'Arezzo 6, B-1180 Brüssel
Tel: (+32) (02) 346 25 09.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
29, Boulevard de Courcelles, F-75008 Paris
Tel: (+33) (01) 45 61 98 20.
(auch für die Schweiz zuständig);
Anmerkung: Die Vertretungen Frankreichs (Botschaft in Malabo, Tel: (9) 20 05) und Spaniens (Botschaft in Malabo, Tel: (9) 20 20, Generalkonsulat in Bata, Tel: (8) 29 76) bieten im Rahmen der Schengen-Zusammenarbeit konsularische Hilfe.
Äquatorialguinea
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 24.02.2012
Unverändert gültig seit: 15.02.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich niedrig. Gleichwohl ist insbesondere in den Städten Malabo und Bata nach Einbruch der Dunkelheit Vorsicht geboten.
In jüngster Zeit häufen sich schwere Verkehrsunfälle aufgrund alkoholisierten Fahrens. Die Verursacher sind häufig Taxis. Von Autofahrten am Samstag Abend und Sonntag Nachmittag und Abend ist abzuraten.
Wegen wiederholter Putschversuche (zuletzt Angriff auf Präsidentenpalast am 17. Februar 2009) und Piraterie kontrollieren die Behörden Ausländer besonders genau auf ordnungsgemäße Papiere (Visum, gültiger Pass, etc.) und gehen streng gegen tatsächliche und vermutete Unregelmäßigkeiten vor.
Bei Reisen mit angemieteten Fahrzeugen muss mit willkürlichen Kontrollen an den häufigen Check-points und Versuchen, Geld zu fordern, gerechnet werden.